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Dyschromatopsie - Rot-Grün Sehschwäche im Alltag

Facharbeit (Schule) 2011 17 Seiten

Biologie - Humanbiologie

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 WAS IST DIE ROT - GRÜN SEHSCHWÄCHE?

3 ROTSCHWÄCHE

4 GRÜNSCHWÄCHE

5 URSACHEN

6 VERERBUNG

7 DER ALLTAG
7.1 ALLTAGSLEBEN EINES BETROFFENEN
7.2 DER ALLTAG

8 ZUSAMMENFASSUNG

9 LITERATURVERZEICHNIS

10 SELBSTSTÄNDIGKEITSERKLÄRUNG

11 ABBILDUNGSVERZEICHNIS

1 Einleitung

„Ich sehe was, was du nicht siehst!“

Diesen Satz, hat jeder oft schon genug verwendet, wie bei dem Spiel: „Ich sehe was, was du nicht siehst!“

Doch was ist, wenn man einen Sehfehler besitzt und Farben nicht erkennen kann?

So müssen sich diese Menschen in unsere Gesellschaft einordnen und haben es dennoch schwer, klar zu kommen. Man selbst hat vielleicht keine Probleme, aber die Menschen, die mit einer Dyschromatopsie[1] leben müssen, können nur schwer die Farben rot und grün auseinander halten und erkennen deshalb nur ein schlichtes Grau.

Durch dieses Beispiel erkennt man, dass es nicht einfach für diese Menschen ist, in unserem Umfeld zu leben. So denke ich, sollte man diesen Menschen auch so eine Chance geben, um sich in unserer Gesellschaft einzugliedern. Was wäre, wenn man selbst an einer Dyschromatopsie leidet, dies kann man sich kaum vorstellen, aber es könnte einfach so passieren.

Für die meisten wäre dies ihr Untergang, aber trotzdem würde es welche geben, die nach einiger Zeit damit klar kommen würden.

So finde ich, sollte man dieses Thema besonders beleuchten, um so einen genaueren Einblick in die Welt der Rot - Grün Blinden werfen zu können.

Im Rahmen dieser Facharbeit werden sechs große Themenpunkte behandelt. Das Ziel dieser Arbeit ist es „Die Problematik der Rot - Grün Sehschwäche in unserem Alltag“ zu analysieren und auszuwerten.

Die inhaltliche Gestaltung besteht aus der Unterscheidung der Rot- und Grün Sehschwäche und ihre Ursachen bei der Entstehung. Zudem wird ein Interview mit einer Person geführt, die an Dyschromatopsie leidet.

Die Arbeit wird aus verschiedenen Quellen bestehen. Der größte Teil der Quellen, stammt aus dem Internet, da man aus den Büchern nur Randinformationen sammeln konnte. Dies verschlechtert die Facharbeit auf keinem Fall, sondern rundet sie mit einem gewissen Schliff ab.

In diesem Sinne hoffe ich, dass die Facharbeit ihre Themenfrage genau und präzise beantwortet und alle gestellten Fragen sich von selbst lösen.

2 Was ist die Rot - Grün Sehschwäche?

Die Rot - Grün Sehschwäche ist eine Erbkrankheit.[2]

Menschen mit einer Rotgrünblindheit können Farben, wie rot und grün nicht genau voneinander unterscheiden.[3]

Etwa 8 % aller Männer besitzen eine Dyschromatopsie, aber nur 0,5 % aller Frauen besitzen ebenso diese Sehschwäche.[4]

Wie ist so etwas möglich, spielen die Geschlechtschromosomen eine Rolle dabei?[5]

Ja dies ist korrekt, denn wie jeder weiß, gibt es bei Frauen wie Männern, jeweils 21 Chromosomenpaare. Bei Männern bestehen diese Paare aus X- und Y-Chromosomen. Im Gegensatz zum Mann haben die Frauen nur X- Chromosomen. Durch Untersuchungen ergab sich, dass die Dyschromatopsie jeweils auf einem X- Chromosomen sitzt.[6]

„Ist das bei einem Mann der Fall, so wirkt kein Normalgen entgegen, denn das Y- Chromosom enthält fast keine Gene.“ [7] „Frauen hingegen mit einem Gen für Rotgrünblindheit (X-Chromosom) sind nicht rotgrünblind, denn das Gen für Farbtüchtigkeit auf dem zweiten X-Chromosom ist dominant.“[8]

Deshalb können Frauen dieses Gen nur weitergeben, d. h. sie sind Überträgerinnen und können nur bei Reinerbigkeit rotgrünblind werden.[9]

Der Hintergrund dabei sind die Zapfen auf der Netzhaut des menschlichen Auges.[10]

„Sie sind für das Farbsehen und die Farbwahrnehmung zuständig.“[11] Dabei gibt es drei unterschiedliche Zapfentypen für die Wellenlänge rot, grün und blau, wobei ich nur rot und grün behandeln werde.[12]

Man unterscheidet deshalb die angeborene Rot-Grün Sehschwäche in zwei verschiedene Formen.[13]

Daher einerseits in die Protanopie und anderseits in die Deuteranopie.[14]

3 Rotschwäche

Die Rotschwäche ist ein Teil der Dyschromatopsie und stoppt so, das korrekte Sehen eines Menschen.

Der Fachbegriff der Rotschwäche lautet Protanopie.[15]

Die Anzahl der Zapfen auf der Netzhaut des menschlichen Auges ist für die rote Farbwahrnehmung deutlich höher, als die Anzahl der Zapfen für die grüne Farbwahrnehmung.[16]

Das Schlusslicht bilden die Zapfen für die blaue Farbwahrnehmung, die nur etwa im Verhältnis zu den rot-grün Zapfen gleich 100/1 vorkommen.[17] Die Blauempfindlichkeit kommt deshalb beim menschlichen Auge nur sehr selten vor.[18]

Menschen mit einer Protanopie haben daher nur zwei statt drei Zapfentypen.[19]

Betroffen sind daher nur 1% aller Männer und 0,02% der Frauen, was wirklich wenig ist.[20]

Betroffene mit einer Protanopie sehen ihre Umgebung in verschiedenen Entfernungen in unterschiedlichen Farben:

Im kurzwelligen Bereich sehen sie ihr Umfeld in einem satten Blaufarbton wie Farbgesunde.[21]

Im mittelwelligen Bereich hingegen nehmen sie ihr Umfeld in einem grauen Farbton war.[22]

Der langwellige Bereich wird dagegen doch ein einfaches sattes Gelb wahrgenommen.[23]

4 Grünschwäche

Die Grünschwäche ist genauso wie die Protanopie ein Teil der Dyschromatopsie und stoppt so, das korrekte Sehen des Menschen.

In der Fachsprache bezeichnet man die Grünschwäche auch als Deuteranopie.[24] „Es handelt sich dabei um eine genetische bedingte Farbfehlsichtigkeit, bei der die Zapfen für das Wahrnehmen von Grün, dass Opsin[25] für Rot enthalten“ Menschen mit einer Grünschwäche haben daher nur zwei statt drei verschiedene Zapfentypen auf der Netzhaut ihres menschlichen Auges.[26]

Betroffen sind daher nur 1% aller Männer und 0,01%der Frauen, was noch geringer als die Protanopie ist.

Betroffene mit einer Deuteranopie sehen ihre Umgebung genauso wie Rotblinde, in verschiedenen Entfernungen in unterschiedlichen Farben.[27]

[...]


[1] Dyschromatopsie (Fachbegriff für Rot-Grün Sehschwäche)

[2] Biologie heute 2G, S. 310

[3] Biologie heute 2G, S. 310

[3] Biologie heute S II, S. 218

[4] Biologie heute 2G, S. 310

[5] Biologie heute 2G, S. 310

[6] Biologie heute 2G, S. 310

[7] Biologie heute 2G, S. 310

[8] Biologie heute 2G, S. 310

[9] Biologie heute 2G, S. 310

[10] Internet: Farbensehen und Farbblindheit

[11] Internet: Farbensehen und Farbblindheit

[12] Internet: Farbensehen und Farbblindheit

[13] Darstellung und Erklärung der verschiedenen Typen der Farbblindheit, S. 33

[14] Darstellung und Erklärung der verschiedenen Typen der Farbblindheit, S. 33

[15] http://de.wikipedia.org/wiki/Protanopie, 26.11.2011

[16] http://www.karrock.de/daf/2009/03/farbensehen-und-farbenblindheit, 25.11.2011

[17] http://www.karrock.de/daf/2009/03/farbensehen-und-farbenblindheit, 25.11.2011

[18] http://www.karrock.de/daf/2009/03/farbensehen-und-farbenblindheit, 25.11.2011

[19] http://de.wikipedia.org/wiki/Protanopie, 26.11.2011

[20] http://de.wikipedia.org/wiki/Protanopie, 26.11.2011

[21] http://de.wikipedia.org/wiki/Protanopie, 26.11.2011

[22] http://de.wikipedia.org/wiki/Protanopie, 26.11.2011

[23] http://de.wikipedia.org/wiki/Protanopie, 26.11.2011

[24] http://de.wikipedia.org/wiki/Deuteranopie, 26.11.2011

[25] Opsin (Proteinanteil eines Sehpigments, besteht aus Protein (Eiweiß) sowie aus Chromophor (Farbträger)

[26] http://de.wikipedia.org/wiki/Deuteranopie, 26.11.2011

Details

Seiten
17
Jahr
2011
ISBN (eBook)
9783656320166
ISBN (Buch)
9783656322504
Dateigröße
1.6 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v205501
Note
15
Schlagworte
dyschromatopsie rot-grün sehschwäche

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