Lade Inhalt...

Online-Handel - Chancen, Risiken und Nutzen am Beispiel von Baumärkten

Seminararbeit 2012 24 Seiten

BWL - Handel und Distribution

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Forschungsfrage
1.2 Problemstellung
1.3 Gang der Argumentation

2 Theoretische Grundlagen
2.1 Begriffsdefinitionen und Einordnung des E-Business
2.2 E-Supply
2.3 Logistikkosten
2.4 Verkaufsabwicklung
2.5 Anforderungen der Konsumenten an den Online Handel
2.6 Transportunternehmen für die Last Mile

3 Online Handel in der Baubranche
3.1 Aufbau der Internetseiten
3.2 Ausgewähltes Sortiment
3.3 Analyse des Online Handels in der Baubranche
3.4 Beantwortung der Forschungsfrage

4 Zusammenfassende Darstellung

5 Ausblick

6 Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1 Kundentätigkeiten beim Einkauf im Einzelhandel. Quelle: Vahrenkamp 2007: S. 117

Abbildung 2:Transformation von einem konventionellen Distributionskanal zu einem B2C eCommerce Kanal. Quelle: Xing, Grant 2006: S. 34 No. 4/5

Abbildung 3 Logistikkosten für eine E-Commerce-Bestellung Quelle: Vahrenkamp 2007:S. 117

1 Einleitung

Im Rahmen dieser Arbeit wird die Baubranche verschiedener ausgewählter Unternehmen beleuchtet. Der Fokus wird dabei auf die Beantwortung der im Folgenden dargestellten Forschungsfrage gelegt. Das Forschungsinteresse der AutorInnen liegt auf dem Online Handel. Diese Arbeit soll versuchen zu erläutern inwiefern ein Online Handel auch für Baumärkte in Österreich sinnvoll ist.

1.1 Forschungsfrage

„Inwiefern ist die Einführung eines Online-Handels für Baumärkte sinnvoll?

Nutzen, Rentabilität, Kosten, Risiken?

Die AutorInnen versuchen durch diese Arbeit zu beantworten, ob ein Online Handel auch für Handelsunternehmen der Baubranche von Nutzen sein kann. Hierbei soll Bezug auf die mögliche Rentabilität, die Kosten oder auch Risiken genommen werden.

1.2 Problemstellung

In der heutigen Zeit schreitet die Gesellschaft immer mehr in Richtung Bequemlichkeit und alles sollte möglichst schnell und ohne großen Aufwand und Mühen über die Bühne gehen. Dieses Phänomen kommt natürlich mit der Zeit auch in der Baubranche, speziell in Baumärkten zu tragen. Die Konsumenten wünschen sich vor allem bei der heutigen Internet Technologie auch in der Baubranche ihre gewünschten Produkte bequem von zuhause rund um die Uhr und zudem ohne zusätzliche Mühen zu bestellen. Daher besteht für Baumärkte immer mehr die Notwendigkeit, Überlegungen für die Einführung eines Online Handels anzustellen.

1.3 Gang der Argumentation

Zu Beginn werden neben genereller Information Definitionen und theoretische Grundlagen zu Electronic Business angegeben, gefolgt von der Erläuterung theoretischer Ansätze bezogen auf die E-Supply, die Logistikkosten, die Verkaufsabwicklung, die Anforderungen der Konsumenten an den Online Handel sowie mögliche Transportunternehmen für die Last Mile zu diesem Thema.

Der zweite Abschnitt bildet den praktischen Kern der Arbeit, indem der Online Handel in der Baubranche näher betrachtet wird. In diesem Zusammenhang werden die Internetseiten von vier gezielt ausgewählten Baumärkten sowie deren eventueller

Online Shop analysiert. Es soll ein Auszug des Nutzens, welche Kunden sowie die Baumärkte aus dem Online Handel ziehen, sowie die möglichen Nachteile präsentiert werden, um somit auch die Forschungsfrage beantworten zu können.

2 Theoretische Grundlagen

In unserer heutigen Zeit wäre ein Leben ohne Internet einfach nicht mehr vorstellbar. Aufgrund des ständigen Globalisierungsprozesses, der immer größeren Vernetzung der gesamten Menschheit sowie des ständig voranschreitenden technologischen Fortschrittes, kommt der Internetökonomie eine sehr bedeutende und zentrale Stellung zu.

2.1 Begriffsdefinitionen und Einordnung des E-Business

Eine klare und einheitliche Definition des Electronic Business gibt es aufgrund der Vielfältigkeit und Komplexität bis heute nicht. Dennoch zeigen sich viele Definitionen in ihren Aussagen sehr ähnlich.

Der Autor Wirtz hat demnach eBusiness folgendermaßen definiert:

„Unter dem Begriff Electronic Business wird die Anbahnung sowie die teilweise respektive vollständige Unterstützung, Abwicklung und Aufrechterhaltung von Leistungsaustauschprozessen mittels elektronischer Netze verstanden.“ (Wirtz 2001: S. 34).

Die Aufgaben des eBusiness werden in viele Unteraktivitäten aufgegliedert. Einen Teilbereich des eBusiness stellt dabei das eCommerce dar.

eCommerce:

Beim eCommerce wird im Allgemeinen der Handel von Waren und Dienstleistungen über das Internet verstanden. Dabei wird zudem in Kauf- und Verkaufsprozesse unterschieden (Angeli, Kundler 2008: S. 223).

Eine Definition des eCommerce von Kotler und Bliemel lautet wie folgt:

„Electronic commerce ist dabei die allgemeine Bezeichnung für die Abwicklung von Geschäftsprozessen über elektronische Medien. Dies beinhaltet die Suche nach Kunden und Anbietern, die Kommunikation sowie elektronisch initiierte, begleitete oder abgewickelte Transaktionen zwischen Organisationen und/oder Personen und innerhalb von Organisationen.“ (Kotler/Bliemel 2001: S. 1188)

eCommerce wird auch als die Vollziehung von Geschäftstransaktionen über das Internet bezeichnet. Es wird dabei in B2B (Business to Business) und B2C (Business to Consumer) Bereichen unterschieden. Handelt es sich um Geschäfte ausschließlich unter Unternehmen, wird von ersterem gesprochen. Sind in dem Geschäft ein Unternehmen und ein Konsument verwickelt, handelt es sich hingegen um ein Business to Consumer Geschäft (Kappel 2007: S. 15). In dieser Arbeit werden sich die AutorInnen jedoch nur auf den B2B Bereich konzentrieren. Äquivalent zu eCommerce wird häufig auch einfach von „elektronischem Handel“ beziehungsweise „Online-Handel“ gesprochen.

Im Zuge des elektronischen Geschäftsverkehrs haben sich hinsichtlich der Information, Kommunikation und Transaktion drei unterschiedliche Plattformen – E-Procurement, E-Shop sowie E-Marketplace - herausgefiltert, die zum Kernbereich des eBusiness gezählt werden und die Aufgaben des elektronischen Einkaufs, Verkaufs und Handels übernehmen (Kollmann 2011: S. 6).

Eine leichte Ausprägung des eCommerce ist das eShopping. Der Kunde zieht seinen Nutzen in der Verfügbarkeit von Produktinformationen im Internet, der Gelegenheit des bequemen Kaufens von Produkten von Zuhause aus, sowie der Möglichkeit, diese ohne zusätzlichen Aufwand in sein Zuhause transportieren zu lassen (Kotler/Bliemel 2001: S. 1188).

Business-to-Consumers:

Wie oben schon erwähnt handelt es sich bei Business to Consumer um die elektronische Abwicklung von Geschäftsprozessen zwischen Unternehmen und Kunden. Ein Unternehmen tritt als Anbieter auf und der Internet-User ist der Nachfrager (Seiler 2000: S. 20). Typisch für das B2C-Geschäft sind die jeweils kurze Dauer jedes Geschäftsprozesses sowie die eher relativ kleinen Kaufbeträge der Güter. Als Paradebeispiel ist dabei amazon.com zu erwähnen (Kollmann (b) 2011: S. 47).

[...]

Details

Seiten
24
Jahr
2012
ISBN (eBook)
9783656306498
ISBN (Buch)
9783656306689
Dateigröße
1.8 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v204619
Institution / Hochschule
Wirtschaftsuniversität Wien
Note
2
Schlagworte
Online Handel Baumarkt Baumärkte Chancen Nutzen Risiken Obi Lagerhaus

Autor

Teilen

Zurück

Titel: Online-Handel - Chancen, Risiken und Nutzen am Beispiel von Baumärkten