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Beowulf - Film und Original im Vergleich

Hausarbeit (Hauptseminar) 2010 21 Seiten

Anglistik - Literatur

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Beowulf – ein altenglisches Heldenepos
2.1 Allgemein
2.2 Handlung

3 Die Legende von Beowulf
3.1 Allgemein
3.2 Handlung

4 Film und Original im Vergleich…
4.1 Handlung
4.2 Personen
4.3 Musik
4.4 Umgebung

5 Kritik

6 Fazit

7 Literaturverzeichnis

1 Einleitung

In der heutigen Zeit werden immer mehr Bücher verfilmt. Dazu gehören mehr und mehr auch bedeutende literarische Werke vergangener Epochen. Gerade im Hinblick auf die literarische Bildung bei Jugendlichen, aber auch Erwachsenen, können gut umgesetzte Verfilmungen helfen literarische Lücken zu schließen und ein vermehrtes Interesse für literarische Werke längst vergangener Zeiten zu wecken. Dieses Unterfangen ist jedoch nicht ganz einfach. Um heutzutage das Interesse von Jugendlichen und Erwachsenen wecken zu können, muss man schon etwas tiefer in die Trickkiste greifen und immer auf der Höhe der Technik bleiben. Dies bedeutet jedoch, dass ganz „normal“ verfilmte literarische Werke wenig Beachtung finden, da einfach die nötige Action fehlt.

Im Folgenden betrachten wir das altenglische Heldenepos Beowulf in seiner Übersetzung von Martin Lehnert und vergleichen diese Lektüre mit dem 2007 entstanden Film „Die Legende von Beowulf“ von Robert Zemeckis. Dabei werden im zweiten und dritten Kapitel jeweils einleitende Informationen zur Lektüre bzw. zum Film gegeben und der Inhalt dargestellt. In Kapitel vier findet dann anschließend der Vergleich zwischen dem Original und dem Film an Hand von verschiedenen Unterteilungen statt. Kapitel fünf beinhaltet einige anzumerkende Kritik hinsichtlich der Umsetzung des Filmes und Kapitel sechs rundet die Arbeit mit einem abschließenden Fazit ab.

2 Beowulf – Ein altenglisches Heldenepos

2.1 Allgemein

Beowulf ist ein altenglisches Heldenepos und wurde, den aktuellen Auswertungen archäologischer Funde nach, in der zweiten Hälfte des siebten Jahrhunderts von einem unbekannten Autor in Altenglisch verfasst. Die Beowulf-Dichtung zählt zu den größten Errungenschaften der englischen Nationalliteratur und ist zudem das älteste vollständig überlieferte germanische Heldenepos.[1] Der unbekannte Verfasser wird als „belesener und kenntnisreicher Mann“[2] beschrieben, welcher verschiedene skandinavische historische Ereignisse und Sagen aus einer Vielzahl von Quellen in einem einzigen großen Kunstwerk zusammenführte.[3] Es setzt sich aus 3.182 Stabreimzeilen zusammen.[4] Charakteristisch für die Beowulf-Dichtung ist das Zusammenspiel von christlichen und germanischen Idealen und Vorstellungen, die durch das Idealbild des germanischen Kriegers alias Beowulf zum Vorschein kommt, dessen Vorstellungen jedoch schon stark auf das englische Frühchristentum aufbauen. So stehen sich allein schon in der Figur des Beowulfs germanischer Schicksalsglaube und christlicher Gottesglaube gegenüber.[5]

2.2 Handlung

Das altenglische Heldenepos Beowulf spielt in Dänemark und Südschweden und nicht, wie erwartet, in England.[6]

[...]


[1] Vgl. Lehnert 2004, S. 3.

[2] Vgl. Lehnert 2004, S. 5.

[3] Vgl. Lehnert 2004, S. 5 und S. 7.

[4] Vgl. Lehnert 2004, S. 3.

[5] Vgl. Lehnert 2004, S. 6.

[6] Vgl. Lehnert 2004, S. 29.

Details

Seiten
21
Jahr
2010
ISBN (eBook)
9783656308737
ISBN (Buch)
9783656311225
Dateigröße
468 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v203958
Institution / Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München – Anglistik
Note
2,0
Schlagworte
Beowulf The Legend of Beowulf Filmanalyse Heldenepos Altenglische Literatur

Autor

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Titel: Beowulf - Film und Original im Vergleich