Lade Inhalt...

Die Identitätssuche im frankoantillischen Raum – Eine Analyse anhand des Romans "Un dimanche au cachot" von Patrick Chamoiseau

Bachelorarbeit 2010 40 Seiten

Romanistik - Französisch - Literatur

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Identitätsproblematik im Raum der französischen Antillen
2.1. Auswirkungen der Kolonialzeit
2.2. Zwischen Entfremdung und Selbstfindungsprozess
2.3. Auf der Suche nach einer eigenen Identität

3. Exemplarische Analyse der Identitätsfindung anhand des Romans
Un dimanche au cachot
3.1. Inhaltsangabe des Romans
3.2. Die Langsamkeit als Katalysator für den Selbstfindungsprozess
3.3. Der cachot - zwischen Befangenheit und Seelenheil
3.4. Identifizierung mit der Vergangenheit als Weg zu einer eigenen Identität

4. Zusammenfassung und Ausblick

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Voir notre existence c`est nous voir en situation dans notre histoire, dans notre quotidien, dans notre réel.“[1]

Zu sein, bedeutet nach Jean Bernabé, Patrick Chamoiseau und Raphaël Confiant, den drei wichtigen Vertreter der Creolité, sich vor dem Hintergrund der Geschichte, der Vergangenheit im Hier und Jetzt zu sehen. Im Zusammenhang einer individuellen Identität setzt sich jede Person, bewusst wie unbewusst, mit Werten, Normen und Regeln, den eigenen Erwartungen und denen des Gegenübers auseinander. Eine Identität zeichnet damit jede Persönlichkeit ganz besonders aus und ist durch dessen Aussehen, Charakter, soziales Umfeld und andere Einflussgrößen wie Beruf, Bildungsstandard individuell gekennzeichnet. Aufgrund dessen ist die Formung einer eigenen Identität auch stets mit Problemen, Schwierigkeiten und Konfrontationen mit anderen Identitäten, differenten Erwartungen und unterschiedlichen Verhaltensmustern behaftet.[2] Der innerhalb dieser Bachelorarbeit analysierte Roman Un dimanche au cachot stellt eben diese Probleme und Schwierigkeiten in den Fokus des Lesers. Zwei junge Frauen, die Hauptfiguren des Romans von Patrick Chamoiseau, kämpfen in einem cachot, welches sich auf einer ehemaligen Zuckerrohrplantage Martiniques befindet, um ihre Identität. Die als Kinder misshandelten Frauen repräsentieren den schweren Weg der Selbstfindung, der Auseinandersetzung mit äußeren Einflüssen, in Konfrontation mit vergangenen Erlebnissen und einer fragwürdigen Zukunft.

Die Thematik der Identitätsfrage ist besonders auf dem Archipel der französischen Antillen als ehemalige französische Kolonie und heutiges französisches Departement ein weitreichendes Problem. Dieser Fakt beruht auf Erlebnissen aus der Kolonialzeit, verbunden mit Sklavenhandel, die im kulturellen wie persönlichen Identitätsverlust mündeten.[3] Ausgehend von der Kolonisierung durch Europa zogen die Sklaventransporte auf die Antillen Kulturzusammenstöße und die Unterdrückung eigener Werte, Normen, aber auch Wünsche und Träume nach sich. Die bereits genannten Autoren Bernabé et al. beschreiben diese Situation des hybriden Kulturraumes im Manifest Éloge de la Creolité und beleuchten die dortige Identitätssuche. Der sprachlich wie kulturell heterogene Raum der Antillen sieht sich bis in die Gegenwart mit Identitätsfragen konfrontiert, da durch den Verlust und die Unterdrückung eigener kultureller Werte die Sklavenbevölkerung und deren Folgegenerationen in den Konflikt der Entfremdung gerieten. Der Schriftsteller und Politiker Aimé Césaire stellt in seinem Diskurs über die Kolonialzeit diese Problematik der Entfremdung zwischen dem oppositionären Europa und den Antillen dar. Innerhalb seines Diskurses wird die Entwicklung einer negativen Sichtweise über die ehemaligen Kolonialherren deutlich. Auch die Négritude- Bewegung weist auf den negativen Stereotyp des „weißen“ Europäers hin und soll als Aufwertung der (negro)afrikanischen Kultur verstanden werden.[4] Die Schwierigkeiten zwischen Entfremdung, Dichotomisierung und Stereotypisierung aufgrund kolonialer Vergangenheit werden im zweiten Kapitel mit Hilfe theoretischer Basiswerke erläutert. Neben der adäquaten Publikation zur Créolité von Bernabé et al. wird dabei auch das Konzept der Hybridität von dem Literaturtheoretiker Homi K. Bhabha eine signifikante Rolle spielen. Dabei gilt es Probleme und Wege kultureller Entfremdung sowie das Ziel eines gemeinsamen Kulturhorizontes aufzuzeigen. Dass der Identitätsfindungsprozess dabei auch vom Gegenüber abhängt, steht ebenso im Fokus wie die Interdependenz von gesellschaftlichen Ansprüchen an Werte, Normen und Anforderungen an jedes Individuum. Die Studie Orientalism von dem Literaturkritiker Edward W. Said reflektiert eben dieses Konzept des Anderen und die Überwindung binärer Positionen, beispielsweise durch die Präsentation des Orients und so übertragbar auf andere Kulturen, etwa die des antillischen Raumes, in literarischen Texten oder anderen Diskurssystemen.[5]

Nach der theoretischen Analyse des Identitätsfindungsprozesses wird das dritte Kapitel die Konzepte über Konstruktion von Kultur und Geschichte anhand des Romans exemplarisch untersuchen. Am Ende soll sowohl auf discours - als auch auf histoire -Ebene aufgezeigt werden, was der Begriff Identität und dessen Entwicklung im Rahmen eines besonderen Kulturkontaktes als Auswirkung kolonialer Vergangenheit bedeutet. Die discours -Ebene versteht sich dabei als Ebene der textuellen Vermittlung, die histoire -Ebene als die der Geschichte, was jegliche Handlung und Geschehnisse im Roman integriert. Die beiden Ebenen gehören zusammen und beschreiben das Signifikant (discours) und Signifikat (histoire) eines narrativen Textes.[6] Zusammenfassend gilt es mögliche Relationen oder konträre Positionen beider Ebenen zu konstatieren, um zu verzeichnen, welche Bedeutung dieser Roman in seiner Fiktionalität für die kreolische Kultur hat.

2. Die Identitätsproblematik im Raum der französischen Antillen

Die Identitätsentwicklung ist zunächst ein Prozess, ausgehend von jedem Individuum selbst. Die Sozialwissenschaftler Wolfgang Hörner, Barbara Drinck und Solvejg Jobst fassen die Dimensionen der Identität nach Habermas dreigliedrig zusammen. Die personal identity bezieht sich auf die Einzigartigkeit eines jeden Individuums, dessen Erfahrungen und daran gebundenen Erwartungen. Der zweite dazugehörige Part ist die social identity, welche sich auf die Zuordnung zu einer oder mehreren Referenzgruppen bezieht. In diesem Kontext spielt auch die Selbstinterpretation innerhalb jener Gruppen eine große Rolle. Als dritte Identität nennen die Wissenschaftler die Ich-Identität, welche die Balance zwischen persönlichem und sozialem Ich herstellen soll und von jedem Individuum selbst erfunden werden muss. Während die personal und vor allem die social identity vorrangig durch die Sicht anderer Mitmenschen beeinflusst wird, steht die Ich-Identität für subjektive und reflexive Reaktionen auf diese Perspektiven.[7]

Im Kontext eines hybriden Raumes, wie den französischen Antillen, mit zahlreich zueinander differenten, in sich heterogenen Kulturen, ist es besonders schwierig, sich selbst zu positionieren. Darüber hinaus spielt auch die kollektive Identität der Kultur eine zentrale Rolle. Astrid Rauße, welche sich besonders intensiv mit der Suche nach einer eigenen Identität im antillischen Raum beschäftigt, stellt das Identitätsproblem der Antillenbewohner als besonders signifikant heraus. Sie bekräftigt die, in diesem Kontext bereits erwähnte Omnipräsenz der kolonialen Vergangenheit und deren Wichtigkeit innerhalb des Aufarbeitungsprozesses.[8] Auch Ralph Ludwig weist in seiner Einführung Frankokaribische Literatur auf die besondere historische Entwicklung der Antillen hin. Ihm zufolge sind besonders die Selbst- und Fremdwahrnehmung sowohl von der individuellen als auch der kollektiven Perspektive entscheidende Faktoren für die antillische Literatur und die Auseinandersetzung mit der Thematik Créolité auf Diskursebene.[9]

Die folgenden Unterkapitel werden zunächst die Kolonialgeschichte und den Prozess der Entfremdung näher beschreiben, um im Anschluss daran die Thematik der Identitätssuche unter Charakterisierung des Begriffs Identität aufzugreifen.

2.1. Auswirkungen der Kolonialzeit

Mit Beginn der französischen Kolonisation Mitte des 17. Jahrhunderts setzte auch die Versklavung im frankoantillischen Raum ein. Da der dortige Zuckerrohranbau nicht allein von den weißen Siedlern bewältigt werden konnte, wurde der Handel mit hauptsächlich afrikanischen Sklaven zügig vorangetrieben.[10] Der stetig anwachsende Zuckerrohranbau resultierte in einem immensen wirtschaftlichen Erfolg für die Kolonisatoren, was wiederum die Sklaventransporte, besonders aus afrikanischen Gebieten, steigerte. 1686 hatte Martinique, als Bezugspunkt dieser Bachelorarbeit, 111 Plantagen, auf denen circa 11000 Sklaven arbeiteten. Ein Jahrhundert später, 1788 hatte sich die Anzahl auf 324 mit circa 83000 Sklaven fast verdreifacht.[11] Mit dem Code Noir[12], der juristischen Regelung der Sklavenhaltung und der damit verbundenen Rassentrennung, wurde die Dichotomie zwischen schwarz und weiß dauerhaft forciert. Zwar regelte der Code Noir die rechtliche Stellung der Sklaven, dennoch wurden diese auf den Plantagen weiterhin ohne eigene Rechte mit Gewalt und Folterungen zum unermüdlichen Arbeiten gezwungen.[13] Gudrun Wogatzke demonstriert in diesem Zusammenhang die gespaltene Meinung zum Code Noir, da einerseits die Missachtung dieses Gesetzeswerkes seitens der Sklavenhalter nicht kritisiert wurde, andererseits die Verfechter dieser juristischen Regelung die Partizipation der Sklaven an der Zivilisation mit dem für sie eigens angefertigten Gesetzesbuch lobend hervorhoben.[14] Mit diesem Sklavenhandel und der zwiespältigen Gesetzeslage wurde der Grundstein für eine weitreichende oppositionelle Stellung der europäischen und (franko)antillischen Lebensweisen gelegt.

Ähnlich gespalten wie die Meinung zu der juristischen Regelung beschreibt auch Ursula Reutner die kulturelle Entwicklung auf den Antillen. In Folge der Dichotomie und eindeutigen Rassentrennung hat sich auf den Plantagen die „société d´habitation“[15] entwickelt. Diese Entstehung einer ganzheitlich[16] neuen Kultur und Lebensweise der Sklaven trieb die Spaltung zwischen der europäischen Kultur und der der Antillen weiter voran.[17] Delphine Perret bestätigt diese Aussage der Spaltung zwischen den Kulturen der ehemaligen Kolonialherren und den Kolonisierten. Sie unterstreicht den Zusammenhang zwischen den kulturellen Differenzen und der starken Rassentrennung „schwarz-weiß“ sowie der damit verbundenen Gewalt zwischen den Sklaven und ihren Herren: „La Créolisation aux antilles s`est réalisée dans la violence.“[18] Auch der Professor Paget Henry schreibt in seinem Aufsatz „The Caribbean Plantation“, dass „an extreme and pernicious form of antiblack racism was an integral part of plantation.”.[19]

An dieser Stelle soll darauf verwiesen werden, dass die sich entwickelnde Kultur der Créolité, somit die kreolische Bevölkerung stets von Stereotypen belagert ist. So wurden beispielsweise den vermehrt afrikanischen Sklaven charakterliche Merkmale wie Dummheit, Brutalität oder Gefühlslosigkeit zugeschrieben.[20] Rauße beschreibt des Weiteren den negativen Stereotyp des „Schwarzen“ bei der Ausübung ominöser Religionspraktiken wie Voodoo.[21] Die Herausbildung einer kulturellen Identität wurde, so Gudrun Wogatzke in ihrer Publikation zur Thematik Identitätsentwürfe, durch den bestehenden Rassismus im Geiste vieler Menschen erschwert. Die massive Wirkung von Stereotypen, besonders in negativer Ausprägung, den Sklaven als „Mobiliar“ und die afrikanische Kultur als untergeordnet zu beschreiben, verhinderte die autonome Entwicklung einer kulturellen wie persönlichen Identität.[22] Ein Stereotyp wird in der kognitiven Sozialpsychologie als verfestigtes Schemata definiert und mit Begriffen wie Klischee oder Vorurteil in Verbindung gesetzt, da es sich bei allen drei Begriffen um eine Einteilung und Darstellung sozialer Klassen handelt.[23] „Stereotypisierungen erfolgen durch Reduktion der Wirklichkeit“[24], wobei es sich hier um einen Prozess handelt, der auf Empirie, d.h. „Wahrnehmung und Erkenntnis“[25] beruht.

Mit Abschaffung der Sklaverei schien 1848 ein neues Zeitalter einzusetzen, doch „As a result, postslavery Caribbean plantation societies continued to reproduce black inferiority and white superiority in much the same manner as they did during the slave period.”[26] In diesem Zusammenhang muss auf die daraus resultierende postkoloniale Verinnerlichung und Memorisierung der kolonialen Vergangenheit als Bestandteil vieler Familienchroniken verwiesen werden. Édouard Glissant beschreibt in seiner Publikation Discours antillais, dass die Antillen von der Verinnerlichung der Brutalität, Totalitarität, von Brüchen der eigenen und kollektiven Geschichte geprägt sind: „Le facteur négatif de cette non-histoire est donc le raturage de la mémoire collective.“[27] Damit beschreibt Glissant die förmliche Ausradierung einer eigenen Identität, sodass nur noch Spuren der jeweiligen, beispielsweise afrikanischen, Kulturhorizonte erhalten blieben.[28] Ralph Ludwig stellt diese Ausradierung des kollektiven Gedächtnisses und somit eines gemeinsamen Kulturhorizontes in seiner Einführung zur frankokaribischen Literatur bildlich dar und beschreibt die „Nacktheit“ der Sklaven seit ihrer Ankunft auf den französischen Antillen.[29]

Der Zwiespalt zwischen der Übernahme einer neuen Kultur und der Etablierung eines „…eigenen kulturellen Gedächtnisses“[30] war somit auch nach der Abolition immens. Des Weiteren trug die anhaltende Stereotypisierung zur Entfremdung unter- und zwischen einander bei. Neben einer Reihe von bereits genannten negativen Stereotypen über die kulturelle Minderheit, dient die Karibik in der Gegenwart unter anderem als verklärte Projektionsfläche europäischer Sehnsüchte nach einem exotischen Reiseland und Paradies mit den dazugehörigen Vorstellungen von Sonne, Palmen, Meer und Strand.[31] Die Widersprüchlichkeit der Sichtweisen auf die antillische Kultur beschreibt auch Ludwig. Er präsentiert die kontroverse Meinung Frankreichs, das aufgrund unterschiedlicher Hautfarben und kultureller Hintergründe Schwierigkeiten hat, sich auf eine menschliche Ebene mit der ehemaligen Kolonie zu begeben, aber mit Beginn der Kolonialzeit in permanenter Verbindung zu den Antillen steht.

Die Konstituierung einer eigenen Identität hängt demzufolge nicht nur von der Vergangenheit, sondern auch von den aktuellen Geschehnissen der Gegenwart ab. Die bestehende positive als auch negative Stereotypisierung der antillischen Bevölkerung sowie der Blick Außenstehender haben einen entscheiden Einfluss auf die Entfremdung untereinander, aber auch zu anderen Völkern; somit zu den Begriffen Kultur und dem Konzept der Identität per se. Auf die Einordnung des Begriffs Identität zurückgreifend, sticht besonders die Charakterisierung der social identity heraus, da dieser Fakt im Zusammenhang zu anderen Bezugsgruppen steht und die Stereotypisierung in diesen Prozess mit einfließt.[32] In diesem Kontext spielt auch die Abhängigkeit zwischen Frankreich und dem frankoantillischen Gebiet eine signifikante Rolle. Die ökonomische Interdependenz zum Hexagon verstärkte sich seit der Zugehörigkeit Martiniques, Guadeloupes und Französisch-Guayana zu den französischen Departements und intensivierte die kulturelle Zerrissenheit. Im Fokus steht neben der Frage nach einer eigenen Identität, die Problematik zwischen Assimilation und eigenen Entscheidungen sowie Perspektiven für die Entwicklung einer eigenen Kultur.[33]

Rauße verweist in ihrer Publikation auf eine interessante Aussage des Schriftstellers und Vorreiters der Entkolonialisierung: auf die von Frantz Fanon konstatierte „…Verinnerlichung einer historisch und ökonomisch erzeugten Minderwertigkeit“…“[34], die die Entfremdung der antillischen Bevölkerung vorantrieb. Fanon schreibt in seiner Publikation Die Verdammten dieser Erde, dass der Kolonialherr „…den Kolonisierten geschaffen hat und noch fortfährt, ihn zu schaffen.“[35] und drückt aus, dass die Abhängigkeit ein bestehendes Band ist, welches den „Schaffungsprozess“, also den Prozess der kulturellen Entwicklung beeinflusst. Wieder zeigt sich das Problemfeld Stereotyp und die willkürliche Zuordnung von Merkmalen durch Außenstehende als ein Hauptfaktor für Entfremdung und das Suchen einer eigenen Identität. Das Empfinden, anders, minderwertig zu sein, resultiert zunächst in der Unterdrückung der eigenen Identität und mündet großflächiger in der Verwerfung kultureller Ideale.[36]

Doch warum sind Verinnerlichung von Meinungen anderer Personen, der Vergleich zu fremden Kulturen und das Interdependenzverhältnis so entscheidend für den Selbstfindungsprozess?

[...]


[1] Bernabé /Chamoiseau /Confiant 1993: S.38.

[2] Hörner/Drinck/Jobst 2008: S.206f.

[3] Rauße 1996: S.8-9.

[4] Césaire 2004: S.9-11.

[5] De Toro, Alfonso 2002: S.21.

[6] Klinkert 42008: S.120-121.

[7] Hörner/Drinck/Jobst 2008: S.206-207.

[8] Rauße 1996: S.8.

[9] Ludwig 2008: S.17.

[10] Reutner 2005: S.5-6.

[11] Moitt 2004: S.56.

[12] Innerhalb dieser Bachelorarbeit soll der Code Noir nur am Rand erwähnt werden. Zu detaillierten Informationen, siehe: Sala-Molins, Louis.(1987). Le Code noir ou le calvaire de Canaan. Paris: Presses Universitaires de France.

[13] Reutner 2005: S.7.

[14] Wogatzke 2006: S.391-392.

[15] Reutner 2005: S.6.

[16] Ganzheitlich meint in diesem Kontext die Entwicklung einer neuen Sprache, Ritualen, Musik, Literatur, etc. und Manifestierung einer komplexen neuen Lebenskultur.

[17] Reutner 2005: S.5-6.

[18] Perret 2001: S.11.

[19] Henry 2004: S.174.

[20] Bader 1983: S.226-227.

[21] Rauße 1996: S.13-14.

[22] Wogatzke 2006: S.36-48.

[23] Dürbeck 2007: S.10-11.

[24] Reiß 1997: S.18.

[25] Ebd.: S.18.

[26] Henry 2004: S.174.

[27] Glissant 2002: S.224.

[28] Es sei auf die kulturellen Unterschiede der afrikanischen Bevölkerung verwiesen, sodass sie mit Transport auf die Antillen verschiedenste Rituale und kulturelle Bräuche mit sich brachten, aber nicht fortführen konnten.

[29] Ludwig 2008: S.18-19.

[30] Ebd.: S.19.

[31] Dürbeck 2007: S.28.

[32] Hörner/Drinck/Jobst 2008: S.207.

[33] Wogatzke 2006: S.42.

[34] Rauße 1996: S.22.

[35] Fanon 1969: S.28.

[36] Rauße 1996: S.24-25.

Details

Seiten
40
Jahr
2010
ISBN (eBook)
9783656305699
ISBN (Buch)
9783656306368
Dateigröße
686 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v203846
Institution / Hochschule
Universität Leipzig – Romanistik
Note
1,0
Schlagworte
identitätssuche raum eine analyse romans patrick chamoiseau

Autor

Zurück

Titel: Die Identitätssuche im frankoantillischen Raum –  Eine Analyse anhand des Romans "Un dimanche au cachot" von Patrick Chamoiseau