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Auswirkungen des Smartphones mit seinen neuen Funktionen auf die Kommunikation heute

Facharbeit (Schule) 2012 26 Seiten

Didaktik - Deutsch - Erörterungen und Aufsätze

Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Das Smartphone
2.1. Erfindung des Smartphones
2.2. Funktionsumfang des Smartphones
2.3. Abgrenzung zu anderen Medien

3. Kommunikative Anwendungsmöglichkeiten des Smartphones
3.1. Informationsbeschaffung in kontroversen Diskussionen mit der Google–Suche
3.2. Zugriff auf soziale Netzwerke wie Facebook
3.3. Kurznachrichtenübermittlung mit Whatsapp
3.4. Verwendung des Programmes Skype

4. Umfrage zur Nutzung des Smartphones in verschiedenen Altersgruppen
4.1. Inhalt der Umfrage
4.2. Analyse und Auswertung der Umfrage
4.3. Interpretation der Ergebnisse

5. Schlusswort

6. Literatur- und Quellenverzeichnis

Anlagen

1. Einleitung

Heutzutage besitzt fast jeder Haushalt einen Computer und die meisten Leute besitzen ein Mobiltelefon. Lediglich die Verbindung beider Geräte fehlte bislang.

Das Smartphone hat die Welt verändert und den Computer mobilgemacht.

Da ich mich selbst sehr für Technik und Medien interessiere, bot es sich für mich an, über diesen Bereich meine Facharbeit zu verfassen.

Viele Freunde und Bekannte aus meinem Umfeld besitzen ein Smartphone, wenige nur noch ein gewöhnliches Mobiltelefon.

Mir ist aufgefallen, dass sich die Kommunikation durch die Nutzung eines Smartphones sehr verändert hat.

Um dies genauer zu untersuchen, habe ich im Rahmen der Facharbeit eine Umfrage durchgeführt, um den Umgang mit dem Smartphone bei Personen unterschiedlichen Alters zu analysieren.

Besonders interessant erschien mir zu erfahren, wie sehr die neuen Funktionen gegenüber dem gewöhnlichen Mobiltelefon genutzt werden.

Diese Facharbeit bietet einen Überblick über die Funktionen eines Smartphones und stellt gewisse Auswirkungen auf die Kommunikation dar.

2. Das Smartphone

Das Smartphone ist der Nachfolger des herkömmlichen Mobiltelefons. Neben den grundlegenden Möglichkeiten eines Mobiltelefons, wie Telefonieren oder Versenden von Kurznachrichten (Short-Message-Service), bietet das Smartphone einen wesentlichen größeren Funktionsumfang.

2.1. Erfindung des Smartphones

Die Erfindung des Smartphones ist in die Anfänge der 1990er Jahre einzuordnen. Im Jahr 1993 entwickelte die Firma „GeoWorks“ ein Betriebssystem namens „PEN/GEOS“, welches auf sogenannten PDAs[1] verwendet wurde. Besonders genutzt wurde dieses System vom Technikhersteller Nokia, der sich 1998 mit weiteren Firmen, nämlich Siemens und Sony Ericsson zusammenschloss und im Jahr 2000 das eigene Betriebssystem „SymbianOS“ ausschließlich für mobile Geräte entwickelte.

Konkurrierende Hersteller wie Microsoft oder Blackberry, welche ähnliche Systeme entwickelten, konnten sich jedoch nicht durchsetzen. Bis Dezember 2007 hatte SymbianOS einen Marktanteil von 65%[2] . Anfang desselben Jahres führte Apple das iPhone ein. Das iPhone bot damals die Möglichkeit, das Smartphone über Berührungen mit den Fingern intuitiv zu steuern. Bis heute hat Apple weitere Nachfolgermodelle des iPhones eingeführt – das aktuelle Modell heißt iPhone 4S[3] . Das iPhone besitzt seitdem in dieser Kategorie ein hohes Ansehen, sodass das iPhone mittlerweile oft mit dem Begriff Smartphone gleichgesetzt wird, obwohl es nur ein Produkt ist, welches unter die Kategorie Smartphone fällt. Doch auch Hersteller wie LG, Samsung, HTC und Sony Ericsson bieten verbesserte Technologien an und halten ebenfalls einen hohen Marktanteil.

2.2. Funktionsumfang des Smartphones

Das Smartphone bietet viele neue Funktionen. Es kann als Abspielgerät von Videos, Musik und Bildern genutzt werden. Mit einer integrierten Kamera lassen sich Bilder aufnehmen, es können E-Mails abgerufen werden. Das Smartphone kann ebenfalls als Organizer fungieren, um Termine und Kontaktdaten zu verwalten. Es ist sogar möglich, das Smartphone als Navigationssystem zu nutzen. Im Wesentlichen jedoch ist der Zugang zum Internet, welches bislang nur an festen Standorten nutzbar war, nun mobil geworden. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, Internetseiten von jedem Standort aus aufzurufen, um sich vor Ort schnell Informationen verschaffen zu können. Durch Zusatzprogramme, die den Oberbegriff „App“[4] tragen, lassen sich viele Zusatzdienste auf dem Smartphone nutzen, die es dem Nutzer gestatten, beispielsweise über das Internet kostengünstig zu telefonieren oder Nachrichten zu versenden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Allerdings hat die Masse der Apps auf dem Weltmarkt so stark zugenommen, dass der Nutzer sein Smartphone in Bezug auf den Funktionsumfang persönlich gestalten kann. Das Smartphone bietet mit dem jeweiligen Betriebssystem die Grundlage. Aktuell ist auf den meisten Smartphones Android[5] installiert. Ausgenommen ist Apples iPhone, welches iOS[6] als System nutzt.

Für das iPhone sind „über 500.000 Apps zum Arbeiten, Spielen, Kommunizieren, Personalisieren und vielem mehr“[7] verfügbar. Für das Betriebssystem von Google gibt es vergleichbar viele Apps.

2.3. Abgrenzung zu anderen Medien

Der Funktionsumfang des Smartphones entspricht etwa dem eines modernen Computers. Nimmt man Bezug auf den Funktionsumfang, den das Smartphone bietet, dann lässt sich neben den Internetdiensten wie E-Mail, Internetrecherche etc.[8] noch die Telefonie per Festnetz und Mobilfunknetz ergänzen.

Klassische Medien, wie Zeitungen, sind bereits seit mehr als zehn Jahren über das Internet abrufbar.

Der Spiegel war mit der Internetpräsenz im Jahr 1994[9] die erste Onlinezeitung. Heute bietet jede noch so kleine Zeitung in den meisten Fällen eine Internetpräsenz an und verfügt meist sogar über ein vollständiges Archiv.

In den Anfängen des Internets[10] musste sich der Internetnutzer oft mit langen Wartezeiten beim Aufrufen von Internetseiten abmühen. Mit verbesserter Technik im Laufe der Jahre beschleunigte sich dieser Prozess. Mit den ersten Smartphones[11] wurden von den Verwaltern der Internetseiten sogenannte Mobile Webseiten veröffentlicht. Bilder und Texte wurden komprimiert, sodass es nun möglich war, auch unterwegs über ein Funknetzwerk mit deutlich geringerer Bandbreite[12] Internetseiten aufzurufen. Nur mit wenigen Ausnahmen verfügt jede Internetseite, die für den Computer ausgelegt ist, zusätzlich über eine mobile Version. Um dem Betrachter die Webseite noch schneller zur Verfügung stellen zu können, bieten nur große Unternehmen, wie beispielsweise der Spiegel, wegen des Kostenfaktors für die Entwicklung eine App an. Dadurch ergeben sich diverse Vorteile für den Nutzer. Man erreicht den Inhalt der App mit nur einem Klick, bzw. bei Touchscreen[13] - Smartphones mit einer Berührung. Zudem gibt es keine langen Wartezeiten, da ein gewisser Teil auf dem Gerät fest installiert ist.

Die Funktionen anderer Medien, wie Fernsehen oder Radio sind ebenfalls im Smartphone integriert und somit genauso einfach nutzbar, wie auf den ursprünglich dafür vorgesehen Geräten. Durch die Installation einer speziellen App, wird es dem Nutzer ebenfalls möglich gemacht, die Aufnahme über diese Medien seinen Bedürfnissen anzupassen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass das Smartphone auf die Funktionen des Computers zurückgreift. Der Computer bietet in Verbindung mit dem Internet die Möglichkeit, nahezu alle Medien zu vereinen.

Das Smartphone macht den Computer mobil. Alle Funktionen, die der Computer besitzt, bietet das Smartphone für unterwegs an.

[...]


[1] Abkürzung vom eng. Wort „personal digital assistant“ (dt.: Persönlicher Digitaler Assistent)

[2] Becker, Leonhard: „iPhone: Vielversprechende Marktanteilszahlen“ In: http://www.fscklog.com/2008/02/iphone-vielvers.html; 05.02.2012

[3] Stand: Feb 2012

[4] Abkürzung vom eng. Wort „application“ (dt.: Anwendung)

[5] Ein von der Firma Google entwickeltes Betriebssystem

[6] Von Apple entwickeltes Betriebssystem für die Mobilgeräte iPhone, iPod und iPad

[7] Vgl. Apple Internetseite, Werbung In: http://www.apple.com/de/iphone/from-the-app-store/; 05.02.2012

[8] S. 2.2.

[9] Michal, Wolfgang: „Spiegel Online – Die wahre Krake im Netz“ In: http://carta.info/33848/spiegel-online-die-wahre-krake-im-netz/; 05.02.2012

[10] Gemeint sind die Jahre ab 1990

[11] s. 2.1.

[12] Bezeichnet die Internetgeschwindigkeit

[13] Berührungsempfindlicher Bildschirm

Details

Seiten
26
Jahr
2012
ISBN (eBook)
9783656352556
ISBN (Buch)
9783656352808
Dateigröße
1019 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v202637
Institution / Hochschule
Nelly-Sachs-Gymnasium, Neuss
Note
1,0
Schlagworte
Smartphone Medien Einfluss Funktion heute Kommunikation Umfrage Facharbeit

Autor

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