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Das Wirken Thomas Müntzers in Zwickau (1520/1521) und die radikal religiöse Gruppierung der "Zwickauer Propheten"

Hausarbeit 2009 31 Seiten

Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Thomas Müntzers Wirken in Zwickau (1520/1521)
1.1 Der Weg nach Zwickau
1.1.1 Geburtsjahr, Herkunft und Studium
1.1.2 Von Frankfurt nach Zwickau - die Jahre 1512 bis
1.2 Thomas Müntzer in Zwickau
1.2.1 Zwickau im frühen 16. Jahrhundert
1.2.2 Die Anfänge Müntzers an der Marienkirche in Zwickau
1.2.3 Thomas Müntzer und die „Kirche von unten“
1.2.4 Konflikt mit Egranus und das Ende Müntzers in Zwickau
1.2.5 Bedeutung der Zwickauer Zeit für Thomas Müntzer

2. Die radikal religiöse Gruppierung der „Zwickauer Propheten“
2.1 Entstehung und theologischen Grundzüge der Bewegung
2.2 Das Wirken der Gruppierung in Wittenberg
2.3 „Zwickauer Propheten“ als Ursprung der Wiedertäuferbewegung?

Schluss

Bild- und Quellenanhang zur Hausarbeit

Quellen- und Literaturverzeichnis

Einleitung

Mit dem Namen Thomas Müntzer verbinden Historiker vor allem die Zeit des Bauernkrieges ab 1524. Weiterhin wird mit diesem Namen die „Fürstenpredigt“ gleichgesetzt, in welcher der Theologe die Willkür von geistlicher und weltlicher Obrigkeit angriff. Betrachtet man diesen Abschnitt in Müntzers Leben, trifft man einen Mann, dessen Theologie vollkommen gefestigt vorliegt.[1]

Um zu ergründen, wie er zu dieser Weltanschauung gekommen ist, muss man tiefer in seine Biographie eintauchen, um den Werdegang seiner Überzeugungen nachvollziehen zu können. Eine wichtige Etappe auf diesem Weg war sein Aufenthalt in Zwickau. Die vorliegende Hausarbeit vom Wintersemester 2008/2009 hat zum Ziel, das Wirken des Theologen in dieser Stadt, die seine erste große Predigerstelle war, zu betrachten. Damit dies gelingen kann, wird zunächst auf die Wurzeln Müntzers und seinen Weg zur „Perle“[2] Kursachsens eingegangen. Nachdem verdeutlicht wurde, in welches soziale Umfeld sich der Prediger begab, wird dann dargelegt, wie sehr seine Persönlichkeit polarisierend auf die Stadtgemeinschaft wirkte und wie seine Erfahrungen mit dem Konventikeltum der Zwickauer Katharinengemeinde seinen eigenen Glauben veränderte und den ersten Schritt zur Entfernung von Martin Luther setzte. Um den Tuchmacher Nikolaus Storch radikalisierte sich nach dem Weggang Müntzers, dessen Umstände ebenfalls näher beleuchtet werden sollen, die Laienkirche in Zwickau. Die sich daraus entwickelnde Gruppierung ist weit mehr als eine kuriose Randerscheinung der Reformationszeit und soll daher abschließend im Fokus der Betrachtung stehen. Es wird darauf eingegangen, aus welchen sozialen und religiösen Gründen die „Zwickauer Propheten“ hervorgingen und wie sie in und außerhalb Zwickaus wirkten. Dabei wird vor allem der Gegenstand der Kindstaufe, der unter den Wittenberger Reformatoren durchaus umstritten war, ins Blickfeld gerückt. Ganz dem Motto „ad fontes!“[3] der Humanisten der Frühen Neuzeit entsprechend, findet sich im Anhang Quellenmaterial, welches die vorangegangenen Ausführungen untermauern und veranschaulichen soll.

„Zu Zwickaw haben ine erwelt beyde pfarren zu S. Katerine und unser lieben frau zu einem prediger. Bin auch ein jar do gewest, do mein gezeugnis hoch angenommen“.[4]

1. Thomas Müntzers Wirken in Zwickau (1520/1521)

1.1 Der Weg nach Zwickau

1.1.1 Geburtsjahr, Herkunft und Studium

Wenn es um Herkunft und Jugend des Thomas Müntzer geht, ist das Quellenmaterial nicht ergiebig. Bereits das Geburtsjahr ist unter Historikern umstritten. Die gängigste Theorie lautet, dass Müntzer um 1489/90 geboren wurde, was sich aus dem ersten gesicherten Quellenmaterial ableitet, den Immatrikulationen Müntzers an den Universitäten Leipzig (1506) und Frankfurt an der Oder (1512).[5] Demnach argumentiert der Historiker Siegfried Hoyer, dass ein Student Anfang des 16. Jahrhunderts in der Regel mit 17 Jahren eine Universität bezog, wodurch sich die Jahre um 1490 als Zeitraum anbieten.[6]

Alternativ dazu behauptet Hermann Goebke, dass die Geburt Müntzers auf 1476 oder 1468 datiert werden müsse. Er versucht diese These mit einer Aktennotiz aus dem Jahr 1484 zu untermauern. Seine Argumentation kann jedoch nicht überzeugen, da sie sich dort, wo sie nicht spekulativ ist, auf mögliche Namensübereinstimmungen stützt, die aufgrund verschiedener Sprachgebiete (Mittel- und Niederdeutsch) keinesfalls eindeutig sind. Weiterhin stellt er die Theorie auf, dass Müntzer vor 1506 Augustinermönch in Quedlinburg gewesen sein müsse, da er sonst sein Studium nicht hätte aufnehmen können. Stichhaltige Quellenbelege bleibt er jedoch schuldig.[7] Es wird also deutlich, dass Geburtsjahr und Kindheit aufgrund der Quellenlage nicht eindeutig zu rekonstruieren sind. Obwohl andere Sichtweisen existieren, scheint die Geburt Müntzers um das Jahr 1490 herum am wahrscheinlichsten. Übereinstimmung unter den Historikern existiert beim Geburtsort Stolberg im Harz. Müntzer selbst bestätigt ihn in mehreren Schriften.[8] Noch vor 1506 muss die Familie nach Quedlinburg übergesiedelt sein, da er bei seiner Immatrikulation in Leipzig diese Stadt als Herkunftsort angibt. Die nächsten gesicherten Informationen liefern erneut Immatrikulationsunterlagen einer Universität, dieses Mal die 1506 gegründete Universität Frankfurt an der Oder. Hier immatrikuliert sich Müntzer im Oktober 1512 und gibt als Heimat Stolberg an, also muss die Familie dorthin zurückgekehrt sein.[9]

1.1.2 Von Frankfurt nach Zwickau - die Jahre 1512 bis 1520

Sowohl in Frankfurt als auch in Leipzig kam Müntzer mit humanistischem Gedankengut in Kontakt, womit die exakte Beherrschung der lateinischen Sprache, gute Kenntnis antiker Autoren und Wissen über frühchristliche Überlieferungen einherging.[10]

Nach dem Theologiestudium führte ihn sein Weg über Aschersleben und Halle nach Halberstadt. Dort empfing er um 1514 die Priesterweihe. Der Rat der Stadt Braunschweig präsentierte ihn daraufhin im Mai 1514 auf ein Lehen an der dortigen Michaeliskirche.[11] Weiterhin belegt wird 1516 bis 1517 ein Aufenthalt als Kleriker im Kanonissenstift Frose bei Aschersleben. In dieser Tätigkeit war er nicht nur mit geistlichen Aufgaben beschäftigt, er unterrichtete auch Schüler und betrieb intensive theologische Studien. Sein Weg führte 1517 und 1518 auch nach Wittenberg, wo er Vorlesungen an der dortigen Universität hörte und Kontakt zu den Reformatoren um Luther aufnahm. Für 1519 ist eine Predigertätigkeit in Jüterbog belegt, wo er von einem Franziskanermönch als „Lutheraner“ bezeichnet wurde.

Thomas Müntzer nahm im Juni desselben Jahres vermutlich an der Leipziger Disputation zwischen Johann Eck und Martin Luther teil, bevor er bis 1520 in ein Zisterzienserinnenkloster bei Weißenfels ging. Dort widmete er sich Studien der Kirchenväter, der deutschen Mystik, Apokalyptik und den Reformkonzilien. Diesem Aufenthalt schloss sich seine Predigertätigkeit in Zwickau an.[12]

1.2 Thomas Müntzer in Zwickau

1.2.1 Zwickau im frühen 16. Jahrhundert

Zwickau[13] zählte um 1520 zwischen sechs- und siebentausend Einwohner, gehörte dank seiner wirtschaftlichen Potenz zur städtischen Spitzengruppe in Kursachsen und verfügte über eine Latein- und Griechischschule sowie seit 1523 über eine Buchdruckerei.

Die Versorgung wurde u.a. durch den Kornmarkt garantiert, auf dem die Fuhrleute mitgeführtes Getreide erst auf drei Markttagen anbieten mussten, bevor sie es weiter ins Gebirge transportieren durften.[14]

Einer der ältesten und wichtigsten Gewerbezweige war die Tuchweberei. Die Zwickauer Tuchmacher setzen 1348 ihre Statuten fest und bildeten die vornehmste Innung der Stadt.[15] Der Wohlstand, der sich unter einem kleinen Teil der Tuchmachermeister entwickelte, wurde noch beträchtlich durch die Beteiligung am Schneeberger Silberbergbau gesteigert.[16]

Der Schriftsteller Arnulf Zitelmann weist in seiner Müntzer Biographie jedoch auch darauf hin, dass der nach außen getragene Reichtum keinesfalls allen Bevölkerungsschichten gleichermaßen zu Teil wurde. Vielmehr „wurden dabei die wenigen Reichen immer reicher, die vielen Armen jedoch noch ärmer“.[17] Müntzer traf also auf eine vor allem in wirtschaftlicher Hinsicht heterogen zusammengesetzte Gesellschaft, in der die wenig besitzenden Handwerker und Lohnarbeiter immer mehr in die Abhängigkeit der wohlhabenden Großunternehmer gerieten. Zusätzlich förderte ein Anstieg der Preise und Steuern die Kluft zwischen Arm und Reich und damit die Unzufriedenheit in der Stadt.

Zwickau verfügte um die Wende des Mittelalters zur Neuzeit u.a. über acht Kirchen, eine Terminei der Dominikaner und ein Franziskanerkloster mit 70-80 Mönchen. Breite Bevölkerungsteile waren mit dem kapitalorientierten, weltlichen Verhalten des Klerus unzufrieden und so entlud sich diese Wut in Tumulten, die nur mit Mühe vom Rat der Stadt eingedämmt werden konnten.

Folge dieser Unzufriedenheit mit dem vielschichtigen Zwickauer Kirchenwesen war, dass das Konventikeltum aufblühte, die Gläubigen also zu Treffen in Wohnhäusern zusammenkamen um die Befriedigung ihrer religiösen Interessen zu suchen.

In einem Zusammenhang mit der Kirche standen damals auch die so genannten „Bruderschaften“, an denen sich ein Großteil der Bürger anzuschließen pflegte. Diese ursprünglichen Begräbnisvereine übernahmen aufgrund der mangelnden öffentlichen Fürsorge auch die Almosenverteilung, Krankenpflege und die Belange des Schulwesens.[18]

1.2.2 Die Anfänge Müntzers in Zwickau an der Marienkirche

Thomas Müntzer drängte es danach, seine Erfahrungen und sein Wissen anderen zu vermitteln.[19]

Erstmals Gelegenheit dazu bekam er, als im Mai 1520 eine Vertretung für den Prediger der Zwickauer Marienkirche Johannes Egranus benötigt wurde, der für ein halbes Jahr auf Studienreise ging.[20] Der Stadtvogt Mühlpfort nahm in dieser Sache Kontakt mit Luther auf, um ihn nach einem geeigneten Kandidaten zu befragen.[21]

Die Wahl fiel auf Müntzer, in dem Luther wahrscheinlich noch einen Anhänger der reformierten Wittenberger Theologie sah.[22] Der neue Prediger sollte Rat und Gemeinde von Zwickau, die der Reformation positiv gegenüberstanden, nicht enttäuschen. Ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, kritisierte er in scharfem Ton Ablasspraxis und weltlichen Lebenswandel des Klerus, insbesondere den der ansässigen Franziskaner.[23]

Der Pater Tiburtius, der die Kanzel der Franziskanerkirche innehatte, beobachtete mit Argwohn Müntzers selbstbewusstes Auftreten und schaltete das Bischofsamt ein. Die zuständige Aufsichtsbehörde reagierte bereits einen Monat nach Müntzers erster Predigt, als die Kirchenbehörde beim Stadtrat förmlich Beschwerde einlegte. Dieser reagierte daraufhin mit der Anrufung der landesherrschaftlichen Dienstaufsicht. Der Disput wurde durch Vergleichsverhandlungen gelöst, in deren Resultat die gegenseitigen öffentlichen Anfeindungen vorerst aufhörten.[24]

Im Stadtrat wurden daraufhin Stimmen laut, die sich pro Müntzer an den Hofprediger des Kurfürsten wandten, da man einen „wahrhaft christlichen Prediger schimpflich behandelt, ihn einfach fallengelassen“ habe.[25] Da Egranus im Oktober 1520 zurückgekehrt war, der Rat der Stadt und weite Teile der Bevölkerung jedoch auch hinter dem beliebten Müntzer standen, wurde ihm der freie Predigerstuhl an der Schlosskirche St. Katharinen zugewiesen.[26] /[27]

1.2.3 Thomas Müntzer und die „Kirche von unten“

Müntzers Wechsel an die Katharinenkirche war mehr als nur der Umzug in ein anderes Gotteshaus. Die neue Wirkungsstätte war die Kirche der „kleinen Leute“, während die Marienkirche eine Gemeinde der wohlhabenden Bevölkerungsschichten und Ratsmitglieder war.[28]

Die Tuchmachergesellen Zwickaus waren in einer Bruderschaft organisiert, deren Altar in der Katharinenkirche stand. In dieser neuen Gemeinde der verarmten Handwerker traf man sich oft außerhalb der Kirchenmauern, um darum zu bitten, dass die Geistesmacht Gottes über die Versammelten komme. In diesen kleinen Gruppen erzählten die Teilnehmer von wunderbaren Träumen und die Bibel wurde gemeinschaftlich gelesen und ausgelegt. Zitelmann bezeichnete diese Bewegung als Kirche „von unten“, der Thomas Müntzer an der St. Katharinenkirche begegnete.[29] In dieser Gemeinschaft traf der neue Prediger den zwanzigjährigen Tuchmacher Nikolaus Storch[30] , der ihn nachhaltig beeinflussen und langsam von Luther distanzieren sollte.

Der gelehrte Magister erkannte in Storch einen unvermutet begabten und schriftkundigen Mann und ließ ihn sogar im Gottesdienst predigen[31] - ein enormer Einriff in Kirchenverständnis und Gottesdienstordnung.

Der Zwickauer Chronik zufolge soll Müntzer gefordert haben: „Die Laien müssen unsere Pfarrer werden!“[32] - während also für Luther das Priestertum aller Gläubigen ein rein theoretischer Grundpfeiler seiner Theologie blieb, machte Müntzer an der Katharinenkirche damit Ernst.[33]

1.2.4 Konflikt mit Egranus und das Ende Müntzers in Zwickau

Die beiden wichtigsten Predigerstühle waren nach der Rückkehr von Egranus im Oktober 1520 nun mit reformatorischen Köpfen besetzt, die sich jedoch vom Wesen nicht mehr hätten unterscheiden können. Auf der einen Seite stand Egranus, der als feinsinnig und aristokratisch beschrieben wird, der selbst im Angesicht der größten Polemik eine erstaunliche Ruhe und Sachlichkeit behielt und niemals die Kanzel für persönliche Anfeindungen missbrauchte.

Auf der anderen stand der mit außerordentlicher Schriftkenntnis ausgestattete Thomas Müntzer, der von seiner Natur her leidenschaftlich und radikal war und auch nicht davor zurückschreckte, als Demagoge von der Kanzel herunter gegen seine Gegner loszuziehen.[34]

Egranus war ganz seiner Klientel entsprechend den gebildeten und wohlhabenden Kreisen zugewandt, während sich Müntzer mehr und mehr den einfachen Kreisen annäherte.[35]

Diese Ungleichheit entlud sich nach der Rückkehr von Egranus.[36] Er hatte dem Rat eine Vielzahl von Vergünstigungen abgerungen (z.B. Arbeitsentlastung, Studienzeiten, bessere Bezahlung) um seine Tätigkeit an der Marienkirche wieder aufzunehmen. Dieses Feilschen erfüllte Thomas Müntzer mit Abscheu und noch kritischer wurde seine Haltung, als sich Egranus dazu entschloss, sich von dem durch päpstlichen Bann bedrohten Luther zu distanzieren. Der Pfarrherr von St. Marien hatte die Schule des Humanismus durchwandert und war dadurch zu seinen reformatorischen Anschauungen gelangt, die denen eines Erasmus von Rotterdam nahe standen.[37] Für Egranus war die Reformation der Kirche nur unter vollkommener Wahrung ihrer Einheit möglich[38] , wodurch er in den Augen Müntzers zu einem typischen Vertreter der „Neutrales“ wurde, die ihm zuwider waren. Nach der Meinung des Predigers von St. Katharinen war es also an der Zeit, Position zu beziehen.

Die Erneuerung der Kirche konnte laut Thomas Müntzer nicht von den Etablierten der „Kirche von oben“ kommen, sondern musste aus der „Kirche von unten“ hervorgehen[39] - eine Haltung, für die er von seiner Gemeinde geschätzt wurde, da er ihre Sache wehrhaft gegen die alte Ordnung vertrat.

Als der Konflikt zwischen den beiden Predigern an Schärfe zunahm und sich auch die zugehörigen Gemeinden mit steigendem Argwohn begegneten, schalteten sich die Wittenberger Reformatoren ein, um den polemisch auftretenden Müntzer zu beschwichtigen, dass er den Streit mit Egranus zum Wohle der Reformation nicht eskalieren lassen solle.[40]

[...]


[1] Vertiefend zur Biographie Müntzers nach seiner Zeit in Zwickau: Zitelmann, Arnulf, „Ich will donnern über sie!“. Die Lebensgeschichte des Thomas Müntzer, Weinheim 1994. S. 61 ff.

[2] Zitelmann, A., „Ich will donnern über sie!“.Die Lebensgeschichte des Thomas Müntzer,Weinheim 1994. S. 49.

[3] „Zu den Quellen!“ von den Humanisten geforderte Rückbesinnung auf Originaltexte (z.B. E. v. Rotterdam).

[4] Müntzer, Thomas, Schriften und Briefe. Kritische Gesamtausgabe (= Quellen und Forschungen zur Reformrationsgeschichte, Bd. 33), bearbeitet von Paul Kirn, hrsg. von Günther Franz, Gütersloh 1968. S. 549.

[5] Vgl. M2 und M3.

[6] Hoyer S., Thomas Müntzers Lebensweg bis Mitte 1521, in: Herbst, W. und Hujer, M. (Hrsg.), Ich, Thomas Müntzer, eyn knecht gottes. Ausstellung im Museum für Deutsche Geschichte Berlin, Berlin 1989. S. 42 ff.

[7] Goebke, Hermann, Neue Forschungen über Thomas Müntzer bis zum Jahre 1520. Seine Abstammung und die Wurzeln seiner religiösen, politischen und sozialen Ziele, in: Sanders, K.W. (Hrsg.), Harz-Zeitschrift für den Harz-Verein 9, Bad Harzburg 1957. S. 1-30.

[8] Vgl. M1.

[9] Hoyer S., Thomas Müntzers Lebensweg bis Mitte 1521, in: Herbst, W. und Hujer, M. (Hrsg.), Ich, Thomas Müntzer, eyn knecht gottes. Ausstellung im Museum für Deutsche Geschichte Berlin, Berlin 1989. S. 42 ff.

[10] Hoyer S., Thomas Müntzers Lebensweg bis Mitte 1521, in: Herbst, W. und Hujer, M. (Hrsg.), Ich, Thomas Müntzer, eyn knecht gottes. Ausstellung im Museum für Deutsche Geschichte Berlin, Berlin 1989. S. 42 ff.

[11] Vgl. M4.

[12] Vogler, Günter, Art. Müntzer, Thomas, in: NDB 18 (1953), Sp. 1094-1099 (S.547-550) sowie vgl. M6.

[13] Vertiefend zur Stadt Zwickau in der Reformationszeit: Bräuer, Helmut, Zwickau zur Zeit Thomas Müntzers und des Bauernkrieges. in: Sächsische Heimatblätter 20 (1974), S.193-223.

[14] Wappler, Paul, Thomas Müntzer in Zwickau und die „Zwickauer Propheten“ (=Schriften des Vereins für Reformationsgeschichte, Bd. 182), Gütersloh 1966. S.7 ff.

[15] Wappler, Paul, Thomas Müntzer in Zwickau und die „Zwickauer Propheten“ (=Schriften des Vereins für Reformationsgeschichte, Bd. 182), Gütersloh 1966. S.7 ff.

[16] Bräuer, Helmut, Zwickau zur Zeit Thomas. Müntzers und des Bauernkrieges. in: Sächsische Heimatblätter 20 (1974), S.193-223.

[17] Zitelmann, A., „Ich will donnern über sie!“.Die Lebensgeschichte des Thomas Müntzer,Weinheim 1994. S. 49.

[18] Wappler, Paul, Thomas Müntzer in Zwickau und die „Zwickauer Propheten“ (=Schriften des Vereins für Reformationsgeschichte, Bd. 182), Gütersloh 1966. S.13-16.

[19] Vogler, Günter, Art. Müntzer, Thomas, in: NDB 18 (1953), Sp. 1096 (S.548).

[20] Vogler, Günter, Art. Müntzer, Thomas, in: NDB 18 (1953), Sp. 1096 (S.548).

[21] Vgl. M5.

[22] Zitelmann, A., „Ich will donnern über sie!“.Die Lebensgeschichte des Thomas Müntzer,Weinheim 1994. S. 49.

[23] Vgl. M7.

[24] Vgl. M8.

[25] Zitelmann, A., „Ich will donnern über sie!“.Die Lebensgeschichte des Thomas Müntzer,Weinheim 1994. S. 54.

[26] Vogler, Günter, Thomas Müntzer und die Städte, in: Postel, Rainer (Hrsg.), Reformation und Revolution. Beiträge zum politischen Wandel und den sozialen Kräften am Beginn der Neuzeit, Stuttgart 1989. S. 138-154.

[27] Vgl. M9.

[28] Zitelmann, A.„Ich will donnern über sie!“.Die Lebensgeschichte des Thomas Müntzer,Weinheim 1994.S.54 ff.

[29] Zitelmann, A.„Ich will donnern über sie!“.Die Lebensgeschichte des Thomas Müntzer,Weinheim 1994.S.54 ff.

[30] Vertiefend zur Biographie Storchs: Tschackert, Paul, Art. Storch, Nicolaus, in: ADB 36 (1893), Sp. 884-890.

[31] Vgl. M16.

[32] Vgl. M16.

[33] Zitelmann, A. „Ich will donnern über sie!“.Die Lebensgeschichte des Thomas Müntzer, Weinheim 1994. S. 55.

[34] Wappler, Paul, Thomas Müntzer in Zwickau und die „Zwickauer Propheten“ (=Schriften des Vereins für Reformationsgeschichte, Bd. 182), Gütersloh 1966. S. 20ff.

[35] Hoyer, S., Radikaler Prediger und soziales Umfeld. Bemerkungen zu Thomas Müntzers Tätigkeit in Zwickau, in: Postel, Rainer (Hrsg.), Reformation und Revolution. Beiträge zum politischen Wandel und den sozialen Kräften am Beginn der Neuzeit, Stuttgart 1989. S. 159.

[36] Vgl. zum Konflikt zwischen Egranus und Müntzer M10 und M11.

[37] Hoyer S., Thomas Müntzers Lebensweg bis Mitte 1521, in: Herbst, W. und Hujer, M. (Hrsg.), Ich, Thomas Müntzer, eyn knecht gottes. Ausstellung im Museum für Deutsche Geschichte Berlin, Berlin 1989. S. 42 ff.

[38] Wappler, Paul, Thomas Müntzer in Zwickau und die „Zwickauer Propheten“ (=Schriften des Vereins für Reformationsgeschichte, Bd. 182), Gütersloh 1966. S. 20ff.

[39] Zitelmann, A.„Ich will donnern über sie!“.Die Lebensgeschichte des Thomas Müntzer,Weinheim 1994.S.56 ff.

[40] Wappler, Paul, Thomas Müntzer in Zwickau und die „Zwickauer Propheten“ (=Schriften des Vereins für Reformationsgeschichte, Bd. 182), Gütersloh 1966. S. 20ff.

Details

Seiten
31
Jahr
2009
ISBN (eBook)
9783656286042
ISBN (Buch)
9783656286769
Dateigröße
1.8 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v202605
Institution / Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena – Historisches Institut
Note
1,7
Schlagworte
Geschichte Zwickau Mittelalter Reformation Religion Bauernkrieg Müntzer Münzer Thomas Müntzer Thomas Münzer Luther Martin Luther Sachsen Sächsische Geschichte Stadtgeschichte Christentum Bibel Glaube Evangelisch Neuzeit Frühe Neuzeit Radikalisierung Glaubenskrieg Reformationsgeschichte Humanismus

Autor

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