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Tendenzen der Arbeitsmarktentwicklung - Schwerpunkt Logistik

Hausarbeit 2002 16 Seiten

BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Aufgaben und Ziele der Logistik
2.1. Definition der Logistik
2.2. Logistik ist gefordert
2.3. Ziele der Logistik bzw. des Logistikers

3. Ansiedelung der Logistik im Unternehmen
3.1. Zuordnung der Logistik

4. Logistiker der Zukunft
4.1. Profil des Logistikers
4.2. Qualifikationsanforderungen an die Fachkräfte der Logistik
4.3. Arbeitssysteme im Wandel
4.4. Mietarbeiter des Logistikers

5. Bildung im Logistikbereich
5.1. Aus- und Weiterbildung
5.2. Ausbildung der Logistiker in Deutschland
5.3. Ausbildung der Logistiker in Europa
5.4. Hochschulen reagieren auf die Anforderungen des Arbeitsmarkt

6. Schlussbetrachtung

7. Literaturverzeichnis

1. Einführung

Schon seit Jahren gehören die Logistiker zu den besonders gefragten Fachkräften auf den Arbeitsmärkten.

Zum Betätigungsfeld zählen dabei neben den klassischen Bereichen Transport, Lager und Materialflusstechnik zunehmend übergreifend Koordinationstätigkeiten und die Informationstechnologie sowie die Bildung logistischer Prozessketten.

Die deutliche Erhöhung der Mitarbeiterzahlen im Bereich Logistik in den vergangen Jahren beweisen eine positive Dynamik, die von anderen meisten Segmenten des Arbeitsmarktes nicht ansatzweise erreicht wird.

Auch in Zukunft wird mit einer steigenden Nachfrage gerechnet, wobei der stärkste Zuwachs für das mittlere Management prognostiziert wird.

Welche kommenden Aufgaben hat die Logistik zu bewältigen und welche Anforderungen werden in diesen Zusammenhang an die Mitarbeiter der Logistikbranche gestellt und welche zukünftigen Qualifikationen müssen sie erwerben um den Anforderungen des Marktes gerecht zu werden soll in dieser Arbeit geklärt werden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.1. Definition der Logistik

Die Logistik ist die Planung, Steuerung, Durchführung und Kontrolle effizienter und wirtschaftl. Materialbewegungen für Rohmaterial, Halbfertigerzeugnisse und Fertigerzeugnisse mit den dazugehörigen Informationen vom Ort der Erstellung bis zum Verbrauch mit dem Ziel, die Kundenwünsche zu erfüllen.

Die Logistik ist somit eine ganzheitliche Querschnittsfunktion mit Marktausrichtung.

Sie umfaßt damit die Versorgung der Produktion mit Materialien, die integrierte Bedarfsplanung und die Warenverteilung einschließlich der damit verbundenen Planungs-, Steuerungs-, Informations- und Kontrollsysteme.

2.2. Logistik ist gefordert

Globalisierung, E-Economy, immer kürzere Produktlebenszyklen, Kundenintegration in Unternehmensprozesse, Entwicklungssprünge in der Informations- und Kommunikationstechnologie – dies alles sind Prozesse, die einen Wandel in der Wirtschaft herbeiführen. Unternehmen sind gezwungen, diesen Trends zu folgen, wenn sie ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig sichern oder ausbauen wollen. Die Logistik ist in diesem Prozeß des Wirtschaftswandels zu einem wesentlichen Erfolgsfaktor geworden. Sie trägt dazu bei, die aus diesen Trends resultierenden Herausforderungen zu bewältigen.

Doch was wird von der Logistik gefordert?

Eine regionale Beschaffung und Distribution von Waren gehört der Vergangenheit an. Von Logistikdienstleistern wird vielmehr erwartet, dass sie in der Lage sind, Waren deutschlandweit, europaweit, ja sogar weltweit zu beschaffen bzw.zu verteilen.

Dazu kommen höhere Lieferfrequenzen, steigendes Güteraufkommen, geringere Sendungsgrößen und engere Zeitfenster.

Um dies alles zu meistern, sind vor allem weltweite, hoch-flexible logistische Netzwerke notwendig. Verschärft wird die Situation noch zusätzlich durch die New Economy.

Die hier besonders hohen Anforderungen werden zunehmend von der Old Economy übernommen und werden über kurz oder lang zum Standard gehören, so dass der Logistikdienstleister diese Anforderungen auf jeden Fall erfüllen muss.

2.3. Ziele der Logistik bzw. des Logistikers.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Dr. Sommer Fachschule Gotha

Aus den Zielen ergeben sich die zukünftigen Anforderungen an die Logistiker.

3.1. Zuordnung der Logistik.

Aufgrund ihres steigenden Einflusspotentials auf die gesamten Prozessketten im Unternehmen ist die Logistik ein strategisches Führungsinstrument.

Dies wird besonders bei der Betrachtung der Ebenen deutlich in die, die Unternehmen die Logistik eingliedern.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Aus dem folgenden Diagramm geht hervor in welchen Abteilungen die Logistik im Unternehmen angesiedelt wird. Dabei ist festzustellen, dass sich die Logistik immer mehr in den Bereichen der Führungsebenen etablieren.

4.1. Profil des Logistikers.

Die Kompetenzfelder des Anforderungsprofils „Logistiker“ lassen sich gliedern in die Bereiche persönliche Kompetenz, soziale Kompetenz, Methodenkompetenz und Fachkompetenz.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Wie die CeMAT-Umfrage 2002 zeigt, werden als besonders wichtig die Sozial- und Methodenkompetenz eingeschätzt. Die Aspekte der persönliche Kompetenz und insbesondere der Fachkompetenz wurden erstaunlicherweise als weniger wichtig eingeschätzt.

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Details

Seiten
16
Jahr
2002
ISBN (eBook)
9783638240970
Dateigröße
614 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v20127
Institution / Hochschule
Fachhochschule Erfurt – Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Note
1,3
Schlagworte
Tendenzen Arbeitsmarktentwicklung Schwerpunkt Logistik

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Titel: Tendenzen der Arbeitsmarktentwicklung - Schwerpunkt Logistik