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Mediale Inszenierung des Todes

Hausarbeit (Hauptseminar) 2011 22 Seiten

Filmwissenschaft

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Tod in den Medien
2.1 Film
2.1.1 Der personifizierte Tod
2.1.2 Der gewaltsame Tod
2.1.3 Der symbolische Tod
2.1.4 Der medikalisierte Tod
2.1.5 Der tote Körper
2.1.6 Nach dem Tod
2.2 Fernsehen
2.2.1 Tod in den Nachrichten
2.2.2 Tod in der Fotografie

3. Funktion von Todesdarstellungen in den Medien
3.1 Verdrängung des Todes?

4. Fazit

5. Literaturverzeichnis

6. Anhang

1.Einleitung

Der französische Historiker Philippe Ariès schreibt, dass die modernen Gesellschaften den Tod aus ihrer Mitte verdrängt hätten.1 Seit Mitte des 19. Jahrhunderts hat sich nach Ariès das Erscheinungsbild des Todes, die Orte, wo man ihn sehen kann, seine öffentliche Präsenz, nachhaltig verändert. In der modernen Gesellschaft ist der Tod „nicht eingeplant [...] Der Mensch stirbt [...] einsam und der Öffentlichkeit entzogen, um den eigenen Tod betrogen.“ Die Gesellschaft hat den Tod in die Kliniken verschoben, versteckt, „medikalisiert“. Die Mehrzahl der Menschen in Deutschland stirbt mittlerweile in Krankenhäusern und Alten- und Pflegeheimen.2 Heutzutage stirbt man nicht einfach, sondern man stirbt ‚an etwas‘. Der Tod wird nicht als solcher beseitigt, sondern in einer seiner jeweiligen Erscheinungen bekämpft. Der Tod gerät so immer mehr aus dem Blickfeld der Gesellschaft, oft ist auch von einer ‚Verdrängung des Todes‘ die Rede.

Doch in den Medien werden die Menschen nahezu täglich mit dem Tod konfrontiert. Im ‚richtigen‘ Leben, so scheint es, geht das Interesse der Menschen, sich mit Tod und Sterben zu befassen, gegen Null. „Die massenmediale Berieselung mit […] außergewöhnlichem Sterben verhält sich geradezu komplementär zur Unsichtbarkeit des gewöhnlichen Todes.“3 Die vorliegende Arbeit soll die Frage klären, warum wir uns so exzessiv für den Tod in den Medien interessieren und wie die Medien - mit Schwerpunkt auf den Film - ihn darstellen. Wie wird der Tod dargestellt und warum schauen wir uns die Bilder des Todes tagtäglich an? Und kann man in Bezug auf diese Tatsache immer noch von einer Verdrängung des Todes sprechen?

2. Der Tod in den Medien

2002 überging Gunther von Hagens britische Gesetze und sezierte vor laufender Kamera eine Leiche.4 2004 beabsichtigten das Londoner Science Museum in Zusammenarbeit mit dem Britischen Kanal Channel 4 eine TV-Show namens DUST TO DUST - THE ULTIMATE CORPSE SHOW zu senden, die die Verwesung des menschlichen Körpers dokumentieren sollte.5 Die Show ist allerdings nie zu Stande gekommen. Der Leichnam des 2006 verstorbenen James Brown wurde in einer legendären ‚Beerdigungs-show‘ inszeniert. Seine Leiche wurde in einem vergoldeten, offenen Sarg auf der Bühne des Apollo Theaters in New York aufgebahrt. Begleitet von Videos auf einer Leinwand, die den lebenden James Brown zeigen, wie er singt und tanzt, wurde das ganze live im Fernsehen übertragen.6 Ähnlich ging es 2009 bei der Trauerfeier von Michael Jackson zu. Der Film FACES OF DEATH7, in dem dokumentarisches Material echter Todes- und Tierschlachtungsszenen mit gestellten Sequenzen gemischt wird, hat mittlerweile Kultstatus. Das alles zeigt: der Tod ist zu einer Unterhaltungsware transformiert worden.

2.1 Film

Nahezu seit Beginn der Filmgeschichte hat der Film mit Vorliebe das Sterben inszeniert und bis heute scheint es so, dass der Tod eines der beliebtesten Narrative im Film geblieben ist. In keiner anderen Kunstgattung finden Leben und Tod solch eine Verbundenheit. Doch es ist selten eine Darstellung des Todes zu sehen, vielmehr eine Darstellung des Erlebens durch andere.8

Cocteau hat über die filmische Umsetzung des Todes folgendes gesagt: „Das Kino hält den Tod bei der Arbeit fest.“9 Cocteau meint, dass sich das Medium Film nur im Laufe der Zeit realisiert. 24 Bilder pro Sekunde laufen über den Bildschirm. Genauso verwirklicht sich der Tod durch die Zeit. Jede Sekunde, also 24 Bilder, rückt er dem Menschen näher. Zudem lassen uns Bilder „die lähmende, traumatisierende Wirkung des Todes“ überwinden und machen „den Tod in gewisser Weise behandelbar“.10

Fest steht, der Augenblick des Todes entzieht sich jeder Abbildung, er liegt außerhalb der menschlichen Erfahrung, denn „tot zu sein ist eine unvorstellbare Anomalie.“11 Es ist zwar möglich ist, andere sterben und tot zu sehen, nie jedoch ist es möglich den Tod selbst zu er- und zu überleben: „Wir sprechen vom Tod und wir sprechen nicht selten vom Tod. Worüber sprechen wir aber, wenn wir vom Tod sprechen? Wir sprechen nicht aus Erfahrung. Wer seinen Tod erfahren hat, kann überhaupt nicht mehr sprechen.“12 Der Film kann den Tod lediglich metaphorisch umschreiben, indem es das Töten selbst, das Vorher und das Nachher verbildlicht.13 Denn „jede Vorstellung des Todes - gleichgültig, ob sie den Tod eines anderen Menschen oder den eigenen Tod in der Zukunft betrifft - scheitert an dem logisch elementaren Problem, dass kein System sein eigenes Ende widerspruchsfrei konzipieren kann.“14

2.1.1 Der personifizierte Tod

Oft tritt der Tod als Person in Erscheinung, typischerweise als Kuttenmann mit Sense. Darstellungen dieser Art finden sind ich der Kunst zu Hauf: Im Holzschnitt ‚Der Tod und der Landsknecht‘ (1510) von Albrecht Dürer wird der Tod als halb verwester Leichnam gezeigt. „In der vergänglichen Hülle noch relativ nah an der Erfahrung des Sterbens, bewahrt er so einen Bezug zum individuellen toten Menschen.“15 Im berühmten ‚Baseler Totentanz‘ tritt der Tod in einer Szene als Skelett auf. „Diese Darstellung soll auf den Beruf der Person verweisen, die hier zum Tode geführt wird: der Arzt. Er hat mit dem Körperbau und dem Innern des Menschen zu tun.“16 Die Skelett-Darstellung löste sich später von diesem inhaltlichen Bezug - der Tod als Gerippe zeigt jedermanns Tod. Als personifiziertes Abstraktum ist der Tod ein Gegenüber, eine Person, die somit auch zur Handelnden werden kann. Daher wird diese Darstellung auch oft im Film gewählt, wie z.B. in Ingmar Bergmanns Film DAS SIEBENTE SIEGEL17 als schwarz gekleideter Mann mit weißer Maske. Diese Bilder dienen immer als „Vorstellungshilfen des nicht erfassbaren Todes“.18 Eine weitere Vorstellungshilfe zu diesem Thema ist das bereits erwähnte Bild des Totentanzes19:

„Als eine moralisch-didaktische Bilderfindung christlicher Kunst stellt der Totentanz in seiner frühestens Form einen Reigentanz Lebender und Toter dar und […] hat die Aufforderung des Todes zum Mitkommen und zum Mittanzen sowie das Widerstreben der Lebenden zum Inhalt.“20

In Woody Allen`s Film LOVE AND DEATH21 gibt es ebenfalls eine Begegnung zwischen dem Protagonisten und dem personifizierten Tod. Diese Figur ist eingehüllt in einem weißen Laken, komplett verhüllt, wodurch die Mimik entfällt. Was bleibt, ist die hallende Stimme und die Sense als Attribut. Es ist aber nicht die einzige Todesbegegnung des Protagonisten: am Ende des Films folgt er dem Tod nach seiner Hinrichtung und sie tanzen den ‚Dance Macabre‘.

2.1.2 Der gewaltsame Tod

Der Tod im Film ist in den meisten Fällen das Erleben des Todes. Es ist eher das Töten, das das Kino zu beschäftigen scheint, und weniger der Tod. Das Kino beschäftigt sich mit Tätigkeiten, weniger mit Zuständen:

„Der gewaltsame oder katastrophische Tod befriedigt nicht das kleine, durch die dreckigen Massenmedien manipulierte individuelle Unbewusste - er berührt nur deshalb so grundlegend, weil er die Gruppe selber ins Spiel bringt, die Begeisterung der Gruppe für sich selber, die er auf die eine oder andere Weise vor ihren eigenen Augen umwandelt und erlöst.“22

Wohl „kaum ein anderer hat wie Sam Peckinpah das Töten im Kino inszeniert.“23 Seine Zeitlupeneinstellung der Tötungsorgien in THE WILD BUNCH24 wurden häufig kopiert. Das Besondere an dem Film ist, dass die gezeigte Qual des Sterbens mit „einem eindrücklichen Pathos des Abschieds verschmilzt“.25

Am Ende des Films BONNIE UND CLYDE26 werden die Helden nicht bloß erschossen. Sie werden durchbohrt und zerfetzt, in Zeitlupe und Großaufnahme. Es ist eine fast endlos scheinende Todesinszenierung: Man sieht einen letzten verzweifelter Blickwechsel zwischen Bonnie und Clyde dann beginnt das Sterben. Clyde will zu Bonnie laufen, will sie ein letztes Mal berühren, da schlagen die ersten Kugeln ein. Die Zeitlupe setzt ein und lässt ihn zu Boden stürzen. Bonnies Körper zuckt, von zahllosen Schüssen getroffen, und schließlich kommen beide Körper zur Ruhe.

2.1.3 Der symbolische Tod

In den fiktionalen Formaten wird der Tod oftmals nur angedeutet. In VAN GOGH27 stirbt der Maler heimlich. Kein letztes Wort mehr, kein letzter Blick. Jemand holt Suppe für den Kranken, im nächsten Bild liegt van Gogh zur Wand gedreht. Man sieht nur den Rücken. Die Tür schließt sich, die Kamera schweift durch die Kammer. Ein Stuhl, Bücher, die Dachluke, der Tote im Bett. Wie ein Gegenstand. Der Tod ist nicht zu sehen. Man nimmt nur den gleichgültigen Kameraschwenk wahr, der der Leiche nicht mehr Aufmerksamkeit schenkt als einem Möbelstück. Die Krankheit kann man zeigen, auch die Trauer danach. Der Tod hingegen ist nicht abbildbar, er entzieht sich der Simulation. So wird der Tod im Film zumindest metaphorisch umschrieben.28

Zudem gibt es eine ganze Reihe von filmspezifischen Todeszeichen, wozu der Topshot der Kamera, Bewegungsmodifikationen (Verlangsamung, Unterbrechung etc.) oder das Abreißen des Tons zählen.29 So zum Beispiel in dem Film WENN DIE GONDELN TRAUER TRAGEN30. Am Anfang des Films fällt ein kleines Mädchen in einen Teich und ertrinkt, während die Eltern im Haus sind.

„Jedes Bild- und Tondetail während der ersten Minuten des Films kündigt das Entsetzliche - den grausamen Tod des Kindes - an: ein aufs Äußerste genauer Einsatz der Kamera, welche durch Perspektive, Topshot, Verkantung und das individuelle Distanz-Nähe-Verhätlnis zu den Figuren für eine unterschwellige Instabilität des Bildraums sorgt; der warnend rote Lackmantel des Kindes, […] das leise und wenig stockende musikalische Leitmotiv des Klavierspiels. […] Plötzlich reist auf beiden Seite der Ton ab: Atemlose Stille führt zu einer bedrohlichen Zäsur und wird, als John sein kleines Mädchen aus dem kalten Wasser birgt, durch dessen aus der Kehle gewürgte, immer wieder neu ansetzende Schreie durchbrochen.“31

Der letzte Blick einer sterbenden Person ist ebenfalls ein typisches Symbol für den gerade eintretenden Tod. So zum Beispiel auch in SCHREIE UND FLÜSTERN.32 Es geht um eine Krebskranke, die von ihren beiden Schwestern und einer Dienerin gepflegt wird. Als die Kranke stirbt, suchen ihre Augen nach den Augen der anderen. Ihr letzter Blick gilt der Dienerin. Dann schaut sie in das kurz aufleuchtende Licht der Außenwelt. Der Blick bricht, das Raumlicht wird kalt und bläulich. Der Zuschauer weiß: Der Tod ist nun eingetreten.33

2.1.4 Der medikalisierte Tod

1998 trinkt der Spanier Ramón Sampedro, vom Hals abwärts gelähmt, mit einem Strohhalm Zyankali. Seine Geschichte wurde 2005 als DAS MEER IN MIR34 verfilmt. Die Inszenierung des Sterbeakts von Ramón Sampedros hat im Film nur einen kurzen Augenblick gedauert, obwohl man weiß, dass Sampedros Todeskampf in Wirklichkeit mehr als 20 Minuten gedauert haben soll.35 In dieser medialen Wirklichkeit wird das Sterben harmonisiert. Dem Film wurde, ebenso wie dem Film MILLION DOLLAR BABY36, oft vorgeworfen, „aktive Sterbehilfe einseitig und zu positiv darzustellen, damit den unverfügbaren Wert des einzelnen Lebens zu missachten und die Hemmschwelle zur Tötung herabzusetzen.“37

Der Film SCHMETTERLING UND TAUCHERGLOCKE38 basiert auf den Memoiren des verstorbenen Bauby.39 Nach einem Schlaganfall litt er am Locked-in-Syndrom und war bis auf das linke Augenlid vollständig gelähmt. Doch mithilfe einer speziellen Technik diktierte er seiner Logopädin Buchstabe für Buchstabe sein Buchmanuskript. Das Beeindruckende des Films ist vor allem die Erzählperspektive: Baubys Sicht ist die Sicht des Zuschauers. Nur das Publikum hört seine Gedanken und ist mit ihm in seinem hilflosen Körper eingesperrt. Doch am Ende des Film kommt es nicht zu einem Blick auf den Tod aus der Sicht Baubys- der Film endet mit einer simplen Texteinblendung: „Jean-Dominique Bauby starb am 9. März 1997, 10 Tage nach Erscheinen seines Buches“.

2.1.5 Der tote Körper

Hans Belting beschreibt den toten Körper als ein Paradoxon, da er Anwesenheit und Abwesenheit zur gleichen Zeit in sich vereint. Den toten Körper begreift er als eine Art Bild, „das dem Körper der Lebenden nur noch ähnelt.“40 Sehen wir den toten Körper, entzieht sich die Tatsache des Todes unserer Vorstellungskraft. Elisabeth Bronfen beobachtet auch eine tiefe Ambivalenz in Bezug auf Bilder von sterbenden Körpern. „Sie verdecken oder verbergen, was zu gefährlich wäre, offen zu artikulieren, aber zu faszinierend, um erfolgreich zu unterdrücken.“41

Wer im Fernsehen oder im Film eine Leiche sieht, für den ist er Tod „als Oberflächenerscheinung“42 gut erträglich, eine emotionale Distanzierung leicht möglich. Denn die Darstellung des Verfalls, die Verwesung und Auflösung des Körpers wird in den meisten Fällen in den Medien nicht gezeigt. „Durch diese Entmaterialisierung wird es ein Leichtes, medial Todesbilder unbegrenzt zu konsumieren“.43 Hinzu kommt, dass die künstlichen Toten der Medien kosmetisch so aufbereitet werden, dass sie kaum entstellt daherkommen. Man stirbt im Film schnell und sauber. Leichenflecken, Blässe oder andere Todeszeichen sind so gut wie nie zu sehen. Diese Veränderungsprozesse werden in den wenigsten Fällen thematisiert.

2.1.6 Nach dem Tod

Was passiert nach dem Tod? Gibt es ein Jenseits? Und wenn ja, wie sieht es aus? Oder kommt ‚danach‘ einfach gar nichts? Viele Filme versuchen Antworten auf diese Fragen zu geben, denn „ohne Fantasmen der Unsterblichkeit oder doch zumindest einer gewissen Fortdauer über den allzu engen Horizont unseres Erdendaseins hinaus kann der Mensch nicht leben: Die Fantasien bilden den von Illusionen umstellten Horizont, in dem allein menschliches Handeln sich als sinnvoll erfahren kann.“44

Im Film IN MEINEM HIMMEL45 wird die 14jährige Susie von einem Nachbarn ermordet und landet daraufhin im Jenseits. Doch niemand weiß mit Gewissheit, wie es im Jenseits aussieht. „Auf keinen Fall wollten wir mit dem Film eine Aussage darüber treffen, wie das aussieht, was nach dem Tod kommt. Für jeden Menschen ist das schließlich individuell verschieden.“ Erklärt Peter Jackson.46 Die Bilder der Jenseitsdarstellung sind aus dem Bereich der Traumdeutung. Beispielsweise gibt es in Susies Himmel ein einsames Haus, das ihren Mörder repräsentiert. Dieses Haus hat auf seinem Dach einen Leuchtturm, der meist für den Tod steht.

[...]


1 Philippe Ariès: Geschichte des Todes. München/ Wien 1980.

2 Vgl. Alois Hahn/ Matthias Hoffmann: Der Tod und das Sterben als soziales Ereignis. In: Cornelia Klinger (Hrsg.): Perspektiven des Todes in der modernen Gesellschaft. Wien/ Köln/ Weimar 2009. S. 122.

3 Arrmin Nassehi: Sterben und Tod in der Moderne zwischen gesellschaftlicher Verdrängung und professioneller Bewältigung. In: A. Nassehi/ R. Pohlmann (Hrsg.): Sterben und Tod: Probleme und Perspektiven der Organisation von Sterbebegleitung. Münster/ Hamburg 1992. S. 19.

4 Vgl. Professor seziert öffentlich Leiche. In: Spiegel Online, 21.11.2002, URL: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,223738,00.html

5 Vgl. Channel 4 to screen bodily decay. In: BBC News Online, 03.11.2004, URL:

http://news.bbc.co.uk/2/hi/entertainment/3978795.stm

6 Vgl. Seine letzte Show. In: sueddeutsche.de, 29.12.2006, http://www.sueddeutsche.de/panorama/beerdigung-in- harlem-seine-letzte-show-1.856335

7 USA 1978, R: Conan LeCilaire.

8 Vgl. Kurt W. Schmidt: Sterben und Tod im Spielfilm. In: Tv Diskurs 41, Jg. 11, 3/2007. S. 46.

9 zitiert in: Christiane Peitz: Das Kino, ein Schattenreich. In: Karpf/ Ernst/ u.a. (Hrsg.): Kino und Tod. Zur filmischen Inszenierung von Vergänglichkeit. Marburg 1993. S. 16.

10 Jan Assmann: Der Tod als Thema der Kulturtheorie. Todesbilder und Totenriten im Alten Ägypten. In: ders.: Der Tod als Thema der Kulturtheorie. Todesbilder und Totenriten im Alten Ägypten. (Mit einem Beitrag von Thomas Macho. Tod und Trauer im kulturwissenschaftlichen Vergleich). Frankfurt a.M., 2000. S. 19.

11 Jean Baudrillard: Der symbolische Tausch und der Tod. (Batterien 14). Berlin, 2005. S. 198.

12 Thomas Macho: Todesmetaphern. zur Logik der Grenzerfahrung. Frankfurt am Main, 1990.

13 vgl. Elisabeth Hurth: Alle Toten auf ihre Plätze! Die mediale Inszenierung des Todes. Mainz 2004. S. 8.

14 Thomas Macho: Tod und Trauer im kulturwissenschaftlichen Vergleich. In: Assmann, Jan: Der Tod als Thema der Kulturtheorie. Todesbilder und Totenriten im Alten Ägypten. Frankfurt a.M., 2000. S. 91.

15 Dietrich Grünewald: Künstler geben dem Tod ein Gesicht. Zur Ikonographie der Todesdarstellung . In:

Dokumentation zum Workshop 3/2010 „Wir spielen, bis dass der Tod uns abholt - Künstler geben dem Tod ein Gesicht.“ Herausgegeben von der Stiftung Illustration, c/o Museum Burg Wissem, 2011. S. 13.

16 Ebd. S. 13.

17 DET SJUNDE INSEGLET (DAS SIEBENTE SIEGEL), Schweden 1957, R: Ingmar Bergmann.

18 Leßmann, Thomas: Der Totentanz. Zur motivgeschichtlichen Genese und Aktualität eines didaktischen Mediums des Spätmittelalters. In: Missomelius, Petra (Hrsg.): ENDE - Mediale Inszenierungen von Tod und Sterben. Augenblick. Marburger Hefte zur Medienwissenschaft Nr. 43. Marburg, 2008. S. 15.

19 auch: ‚Dance Macabre‘.

20 Leßmann, Thomas: Der Totentanz. S. 15.

21 LOVE AND DEATH (DIE LETZTE NACHT DES BORIS GRUSCHENKO), F/USA 1975, R: Woody Allen. Der Film ist eine Parodie auf das Genre des Kostüm- und Historienfilms und karikiert besonders Krieg und Frieden. Ebenso ist der Film voller Anspielungen auf Bergmans DAS SIEBENTE SIEGEL

22 Jean Baudrillard: Der symbolische Tausch und der Tod. (Batterien 14). Berlin, 2005. S. 260.

23 Kurt W. Schmidt: Tod und Sterben im Spielfilm. S. 49.

24 USA 1969. R: Sam Peckinpah.

25 Kurt W. Schmidt: Tod und Sterben im Spielfilm. S. 49.

26 USA 1967, R: Arthur Penn.

27 F 1991, R: Maurice Pialat.

28 Vgl. Günther Wagner: Tod und Sterben in den Medien. In: StK - Zeitschrift für angewandte Schmerztherapie. 19. Jahrgang, Sonderheft 2003.

29 Vgl. Susanne Marschall: Letzte Augenblicke im Kino. In: S. 32.

30 GB 1973, R: Nicolas Roeg.

31 Susanne Marschall: Letzte Augenblicke im Kino. S. 29.

32 Schweden 1972, R: Ingmar Bergmann.

33 Susanne Marschall: Letzte Augenblicke im Kino. S. 40.

34 spanischer Originaltitel: MAR ADENTRO, S/F/I 2004, R: ALEJANDRO AMENÁBAR.

35 Vgl.: Hempel, Ulrike: Sterben und Tod in den Medien: „Filme über das Sterben sind Filme über das gelungene Leben.“ In: Deutsches Ärzteblatt. Heft 6, Jg. 106, Februar 2009. S. 246.

36 USA 2004, R: Clint Eastwood.

37 Matthias Ganter: „Zwischen Leben und Tod“. Sterben und Tod in aktuellen Spielfilmen. Medienzentrale des Erzbistums Köln. S. 1. URL: http://www.erzbistum-

koeln.de/export/sites/erzbistum/medien/zentrale/arbeitshilfen/arbeitshilfen/didaktische_hilfen/Sterben_und_Tod_im_ Film_-_Einleitung.pdf

38 USA/F 2007, R: Julian Schnabel.

39 früherer Chefredakteur der französischen Zeitschrift ‚Elle‘.

40 Hans Belting: Aus dem Schatten des Todes. Bild und Körper in den Anfängen. In: C. v. Barloewen (Hrsg.): Der Tod in den Weltkulturen und Weltreligionen. München 1996, S. 94.

41 Elisabeth Bronfen: Nur über ihre Leiche. Tod, Weiblichkeit und Ästhetik. München 1994.

42 Elisabeth Hurth: „Alle Toten auf ihre Plätze!“ S. 62.

43 Ebd., S. 62.

44 Jan Assmann: Der Tod als Thema der Kulturtheorie. Todesbilder und Totenriten im Alten Ägypten. S. 14.

45 USA 2009, R: Peter Jackson.

46 Interview mit Peter Jackson: http://www.berlinonline.de/berliner- zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0223/feuilleton/0013/index.html

Details

Seiten
22
Jahr
2011
ISBN (eBook)
9783656268635
ISBN (Buch)
9783656269281
Dateigröße
477 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v200770
Institution / Hochschule
Universität zu Köln – Institut für Theater-, Film-, und Fernsehwissenschaften
Note
1,7
Schlagworte
mediale inszenierung todes

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Titel: Mediale Inszenierung des Todes