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Business Intelligence for Business Process Management

Seminararbeit 2009 39 Seiten

Informatik - Wirtschaftsinformatik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einführung

2 Fachliche, organisatorische und technische Voraussetzungen
2.1 Status IT Lösungen
3 Positionsbestimmung Markt / Analysten Sichten und Trends
3.1 BARC
3.2 Gartner
3.3 Forrester

4 Konkrete IT Lösungen
4.1 SAP/ Business Objekts
4.2 IDS Scheer
4.3 Gegenüberstellung

5 BI und ZF
5.1 Chancen und Nutzenpotentiale

6 Schlussbetrachtung

Literaturverzeichnis

Anhang

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: BARC BI-Anwendungen Lebenszyklus 2008

Abbildung 2: Forrester: BI Architectural Stack

Abbildung 3: SAP und BusinessObjects Komponenten

Abbildung 4: SAP: Komponenten des SAP NW BPM / SAP NW BRM

Abbildung 5: IDS Scheer- Die Business Process Excellence Lösung

Abbildung 6: IDS Scheer-Aris PPM High Level Architektur

Abbildung 7: IDS Scheer- ARIS PEM und ARIS PPM

Abbildung 8: ZF IT-Architektur Strategiesicht

Abbildung 9: BI-Markt Üersicht, eigene Darstellung

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einführung

Der erforderliche Wandel hin zur Prozessorientierung der Unternehmen wird seit mehr als 15 Jahren sowohl in der wissenschaftlichen Literatur als auch in der betrieblichen Praxis intensiv diskutiert.1 2 Gerade Geschäftsprozesse und Ihre Steuerungsmöglichkeit geraten heute in wirtschaftlich labilen Zeiten zunehmend in das Zentrum des Handlungsbedarfs. So kann sich auch das BI-Umfeld diesem Wandel hin zur Prozessorientierung nicht mehr verschliessen. Gemäß dem Prinzip „man kann nur managen, was man messen kann“3 liefern Prozesskennzahlen entscheidungsrelevante Informationen über den Ablauf und die Ergebnisse von Geschäftsprozessen auf der Basis prozessbezogener Leistungsindikatoren (vgl. KPI).4 In der Folge gewinnt das Konzept der prozessorientierten BI, also der Einbettung von Techniken und Verfahren der Datenanalyse, Datensammlung, Ereignisverarbeitung und der analytischen Informationsaufbereitung in dem Kontext der Prozessausführung, zunehmend an Bedeutung.

Zur Bewältigung dieser Herausforderungen stehen folgende IT-Softwarelösungsbausteine bereit5:

- Prozessrekonstruktion: Ex-Post Rekonstruktion von Prozessinstanzen durch Extrak tion von nicht-prozessorientiert vorliegenden Bewegungsdaten aus den operativen Informationssystemen in ein Data Warehouse/ Process Mart, z.B. Belegflussanaly se.
- Process Engine: Nutzung der prozessorientiert vorliegenden Meta- und Bewe gungsdaten einer Process Engine für Ex-Post Analysen in einem Data Warehouse/ Process Mart.6
- Business Activity Monitoring (BAM): Echtzeit-Analyse der Veränderung und Stö rungen im operativen Prozessablauf durch die Erfassung, Verarbeitung und Aufbe reitungen von Process- und Systemereignissen.7
- Embedded BI: Direkte Nutzung analytischer Services in operativen Prozessabläu fen. So können beispielsweise mittels eingebetteter Entscheidungs-/Vorhersage modelle Entscheidungen automatisiert und Fehler vermieden werden.8

Die in 2007 begonnene Konsolidierung unter den großen Anbietern in dem stark fragmentieren Business Intelligence (BI) -Markt ist eine Reaktion auf die zunehmende Verschmelzung von Business Process Management(BPM), BAM und BI.9 Bis heute gibt es keine umfassenden Angebote der Softwarehersteller und Dienstleister welche zum Process Performance Management (PPM)10 zusammengewachsen und Bestandteil eines, bisher von vielen Unternehmen noch mit Widerstand bekämpftes11, übergeordnetes Corporate Performance Management geworden sind.12 Dies gilt auch für die im Rahmen der Studie genauer betrachteten BI-Anbieter SAP/Business Objects und IDS Scheer.

Diese Studie liefert die theoretischen Grundlagen prozessorientierter BI, eine Einschätzung des Status quo von Markt und Analysten sowie Chancen, Risiken und Handlungsempfehlungen. Der Fokus liegt dabei auf IT-Sicht. Sie ist an Kommilitonen der Studiengangs Business Process Engineering der FH Vorarlberg gerichtet und ist ergänzend zur Studie von Herrn Bernd Wehinger13 entstanden. Nach einer Einführung in Kapitel 1 werden in Kapitel 2 zugrunde liegende fachliche, organisatorische und technische Voraussetzungen geklärt. Basierend auf dem Status der IT Lösungen werden in Kapitel 3 die Analystensichten zum Thema prozessorientierte BI von Business Application Research Center (BARC), Gartner und Forrester vorgestellt. Kapitel 4 gibt einen Überblick über die auf am Markt befindlichen Anbieter, bevor in Kapitel 5 der Standpunkt der ZF Friedrichshafen AG zum Thema beschrieben wird. Die Studie schliesst mit einer Schlussbetrachtung.

2 Fachliche, organisatorische und technische

Voraussetzungen

Für die Einführung prozessorientierter BI sind verschiedene Voraussetzungen auf fachlicher, organisatorischer und technischer Ebene zu schaffen. Im Folgenden werden diese Voraussetzungen nach dem aktuellen Stand der Technik zusammenfassend vorgestellt.

Fachliche Voraussetzungen

- Etablierung einer fakten-und prozessorientierten Entscheidungskultur im Unterneh men
- Explikation von Zielen und sie beeinflussender Kennzahlen bis auf die Ebene elemen tarer Geschäftsprozesse14
- Definition von Kennzahlen und deren Messverfahren innerhalb von Prozessen15
- Möglichkeiten zur Abbildung geschäftlicher Zusammenhänge in Regeln (Business Ru les) und der Interpretation von Ereignissen und Daten16
- Entscheidungsfähigkeit im Prozesstakt: Für eine angemessene Reaktion auf Ereignisse muss die Geschwindigkeit des Messprozesses von Kennzahlen der Geschwindigkeit der Steuerung des Geschäftsprozesses entsprechen
- Prozess- und Stammdatenharmonisierung als Basis für harmonisierte Kennzahlen (einheitliches Kennzahlensystem)17
- Aufdeckung von Abhängigkeiten zwischen verschiedenen Kennzahlen

Organisatorische Voraussetzungen

- Etablierung einer BI- und Prozess-Governance, um hierdurch die Einhaltung und Er reichung von Unternehmensstrategie und -zielen sicherzustellen18
- Regelung der fachlichen und technischen Verantwortlichkeiten für Kennzahlen, Pro zesse, Regeln, Daten19
- Organisation des Wissensmanagement zu Kennzahlen, Messverfahren, Analysemetho den, Projektvorgehensweisen etc., beispielsweise durch ein BI Competence Center20
- Die Auswertung von Kennzahlen ist nur möglich, wenn die Datenqualität stimmt. Zur Herstellung von Datenqualität sind organisatorische Voraussetzungen zur Ausübung von Data Governance notwendig. Hierzu gehören Rollen zur Verantwortlichkeit und Pflege von Daten, Prozesse wie die Bereitstellung von zu validierenden Daten an den Fachanwender und das Zurückspielen der Daten in ein operatives System bis hin zu Werkzeugen, z. B. für eine automatisierte Datenbankbereinigung. Speziell wenn Ent scheidungen automatisiert getroffen werden sollen, ist höchste Datenqualität gefordert, da die menschliche Validierung fehlt21

Technische Voraussetzungen

- Datenintegration: Technische Voraussetzungen zur Datenintegration bestehen aus not wendigen Schnittstellen zu Anwendungen, allen voran Transaktions-Systemen (OLTP Systemen) wie SAP ERP, und zu Integrationsplattformen, die Anwendungen über Nachrichten integrieren (Enterprise Application Integration (EAI))22
- Erfassbarkeit von Kennzahlen: Die gewünschten prozessbezogenen Kennzahlen müs sen in operativen Anwendungen verfügbar oder ableitbar sein.
- Werkzeugunterstützung: Software-Werkzeuge müssen die Messung und Steuerung von Geschäftsprozessen unterstützen. Anforderungen an die Softwarelösungen, auch im Hinblick auf den neuen Anwenderkreis (Prozessverantwortliche und -beteiligte) sind:

- Intuitive Bedienbarkeit
- Integration in andere Anwendungen, insbesondere Portale
- Übersichtliche Ergebnisdarstellung und -aufbereitung23

(Aufgrund des großen Anwenderkreises bieten sich browserbasierte Werkzeuge an.

- Betrieb und Betreibermodelle: Die Anforderungen hinsichtlich Verfügbarkeit, Zuver lässigkeit, Zugänglichkeit, Sicherheit und Leistungsfähigkeit an Systeme für prozess orientierte BI müssen denen operativer Systeme entsprechen. Damit ändern sich auch die Betreibermodelle hinsichtlich Support etc.24

2.1 Status IT Lösungen

Allen Konjunkturverwerfungen zum Trotz wuchs der Markt für BI, Analytics und Performance 2009 weltweit um 4,2% auf 9.3 Milliarden Dollar und hat damit eine äusserst interessante Größe erreicht.25 Angesichts eines der härtesten Jahre in der Softwaregeschichte, ausgelöst durch die weltweite Wirtschaftskrise, attestiert die US Marktforschungsfirma Gartner diesem Marksegment ein gesundes Wachstum und eine gewisse Konjunkturunabhängigkeit. Gänzlich unbeeindruckt von der Krise zeigte sich das Geschäft mit Programmen zur Analyse und Reporting jedoch nicht, wie der Blick auf Vorjahres-Wachstumsraten offenbart. Der Software-Markt für BI in Deutschland erreichte 2008 ein Gesamtvolumen von 754 Millionen Euro (+6.1%), 2007 ein Gesamtvolumen von 710 Millionen, 13.7% mehr gegenüber 2006. Im Zuge weiterer gesamtwirtschaftlicher Erholung erwartet BARC eine im Vergleich zum allgemeinen IT-Markt eine relativ bessere Entwicklung des BI-Marktes ab 2011 mit Wachstumsraten von 10-12%.26

Der Markt für Softwarelösungen im Bereich prozessorientierte BI ist sehr heterogen, dadurch stark segmentiert, unübersichtlich und zersplittert. Zurzeit lassen sich weltweit Produkte von BI4BPM Fachliche, organisatorische und technische Voraussetzungen ca. 200 - 300 Anbietern dem BI-Markt zuordnen. Den besten Überblick erhält man durch das deutsche Marktforschungsunternehmen BARC, das sich seit Jahren systematisch mit diesem Markt beschäftigt und z.B. in der Studie „The BI Survey 8“27 einen detaillierten Überblick über die einzelnen Anbieter gibt. Für den Zugang der 489 Seiten sind allerdings $4995 USD zu bezahlen. Wichtig für einen Überblick der führenden Anbieter ist zudem die BI-Liste des Beratungshauses Lünendonk28. Die Ausgabe von 05. August 2009 ist mit 1800 € zzgl. Mwst. ein richtiges Schnäppchen. Aber gerade Herr Carsten Bange (Firma BARC) kritisiert auf seinem Block BeyeNetwork -Global coverage of the business intelligence ecosystem- diese Auflistung heftig, da diese „Top 15 der Anbieter für Business-Intelligence-Standardsoftware den BI-Markt in Deutschland fundamental falsch darstellt, da unter anderem 4 der Top 5 Anbieter in dieser Liste nicht auftauchen“29.

Das Spektrum der BI-Tools ist relativ breit gestreut und reicht von einzelnen, spezialisierten ETL-Tools bis hin zu integrierten Lösungen. Viele Nischenanbieter bieten Leistungen für bestimmte Aufgaben prozessorientierter BI, bspw. Sensoren, BAM, Datenbanken etc. Umfassende Softwarelösungen für prozessorientierte BI existieren heute noch nicht. Die fünf marktführenden Anbieter - SAP, SAS, IBM, Oracle und Microsoft (2009 71% des Gesamtumsatzes30 ) unternehmen aber große Anstrengungen um BI-Funktionalitäten in ihre Produkte einzuarbeiten, um als komplett integrierte Anbieter die Spezialisten aus dem Markt zu drängen. Sie wuchsen hauptsächlich durch Übernahmen anderer BI-Anbieter und sind in 2010 (und sehr wahrscheinlich noch darüber hinaus) mit der Ordnung und Konsolidierung ihrer Produktportfolios beschäftigt. Es wird munter fusioniert, gekauft und verkauft. Große und weltweit operierende Anbieter wie z.B. Business Objects (BO), Cognos, Hyperion, die im wesentlichen auf das Angebot integrierter Lösungen setzen, versuchen, durch gezielte Übernahmen von Spezialisten ihr Portfolio abzurunden. So verschaffte sich Business Objects (seit 2007 von SAP für 4,8 Mrd.€ aufgekauft) durch die Übernahme von Acta Technology und Crystal Reports den Zugang zum Massenberichtswesen. Cognos (2007 von IBM aufgekauft) kaufte Adaytum und Frango zur Verstärkung in den Bereichen Planung und Konsolidierung,

Hyperion erwarb Brio Software und ergänzte sein Portfolio um ausgereifte Produkte für Reporting und Datenanalyse. Und im jüngsten Fall kauft SAP den Datenbankhersteller Sybase für 4,6 Mrd.€ mit dem Ziel die Steuerung und Analyse von Geschäftsprozessen über Endgeräte zu ermöglichen. Ein Experte in diesem Business, der das Jahr 2007 verschlafen hätte, würde den Markt heute wohl kaum wieder erkennen.

Des Weiteren ist durch den Trend in Richtung Prozessüberwachung mittels Kennzahlen und damit verbunden der Prozessoptimierung mit einer Verschmelzung der beiden Welten BI und BPM zu rechnen.31 Während BI-Software-Anbieter ihre Produktpalette um Funktionalitäten für das Performance Management erweitern, bilden BPM-Softwareanbieter, wie bspw. IDS Scheer, mit ihren Produkten zunehmend den kompletten BPM-Kreislauf, inklusive Prozessanalyse und - controlling, ab.

Aus technologischer Sicht, wird sich die Implementierung prozessorientierter BI komplett servicebasiert (vgl. SOA) abspielen und auf dieser Ebene in alle Richtungen kommunizieren. Operative und analytische Systeme verschmelzen zu zusammengesetzten Anwendungen (Composite Applications).32 Der Trend hin zu webbasierten Applikationen und Oberflächen besteht bereits länger. Das bedeutet des facto ein zentralisiertes Konzept, dezentralisiert ist nur der Browser beim User installiert. Neu ist die Ausweitung der Clients um die mobile Komponente. Web ist mittlerweile ein Must: Alle Anbieter liefern webbasierte Clients. Das Web spielt auch bei Software as a Service (SaaS) eine Rolle. Obwohl viele Unternehmen in Mitteleuropa noch aus Sicherheitsgründen zögern:“In Amerika ist SaaS bei BI-Lösungen auch bei mittelständischen Unternehmen schon absolut Usus“33 erklärt Bange in der Zeitschrift Monitor, Ausgabe Mai 2010. Die im Anhang hinterlegte Tabelle gibt einen Überblick der am Markt verfügbarer Softwarelösungen für prozessorientierte BI, kategorisiert nach dem fachlichen Fokus der Lösungen.

[...]


1 Vgl. [MGMA05], Seite 2-3

2 Siehe [EB07], Seite 3

3 What can be measured can be done“ (William Edwards Deming)

4 Siehe [MW07], Seite 6, Seite 12

5 Vgl. [BAFC09], Seite 1-5

6 Siehe [BAFC09], Seite 2

7 Vgl. [BMJG07], Seite 1-2

8 Siehe [HD10], Seite 1

9 Siehe [EH07], Seite 1

10 Nach http://www.controllingportal.de/Fachinfo/Business-Intelligence/Steigende-Komplexitaet-als- Hauptherausforderung-von-Performance-Management-Anwendungen.html, Zugriff 20. Juni 2010

11 Eigener Kommentar: Durch das nun am 08.07.2010 unterzeichnete Swift abkommen erhalten Datensauger aus den USA sozusagen einen Freibrief bezüglich Geldtransaktionen. Damit erschliesst sich für BI ein weiterer umschrittener Einsatzbereich

12 Nach http://www.cio.de/partnerangebote/oracle-bi/869283/index.html, Zugriff 21. Juni 2010

13 [WB09]

14 Siehe. [SP08], Seite 39

15 Siehe [GTTA10], Seite 79

16 Siehe http://www.computerwoche.de/software/bi-ecm/1905827/index3.html, Zugriff 15. Juni 2010

17 Siehe [LC10], Seite 25

18 Vgl. http://www.bi-bestpractices.com/view-articles/4686, Zugriff: 17.Juni 2010

19 Vgl. [BAFC09], Seite 5

20 Vgl. [GTTA10], Seite 180

21 Siehe [MA09], Seite 1

22 Vgl. [KP06], Seite 8 ff

23 Siehe [WH05], Seite 13

24 Siehe [ST07], Seite 10

25 Vgl. [BL10], Seite 1

26 Siehe [Bang09], Seite 3

27 Siehe http://www.bi-survey.com/purchase.html, Herausgabe 4.März 2009, Zugriff 10.Mai 2010

28 Siehe http://www.luenendonk.de/business.php, Zugriff 12. Mai 2010

29 Siehe http://www.beyenetwork.de/blogs/bange/archives/2009/06/die_lunendonk-l.php, Zugriff 05. Juni 2010

30 Siehe [Bang09], Seit 13

31 Vgl. [MGMA05], Seite 6-8

32 Siehe [KU08], Seite 6

33 Siehe [MO10], Seite 2

Details

Seiten
39
Jahr
2009
ISBN (eBook)
9783656272595
ISBN (Buch)
9783656272939
Dateigröße
1.3 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v200395
Institution / Hochschule
Fachhochschule Vorarlberg GmbH – Business Process Engineering
Note
1,5
Schlagworte
ARIS; Business Application Research Center; Business Intelligence Business Process Management Enterprise Application Integration Key Performance Indicator

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Titel: Business Intelligence for Business Process Management