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Demonstrativer Konsum und demonstrative Verschwendung

Eine kritische Betrachtung der "Theorie der feinen Leute" von Thorstein Bunde Veblen hinsichtlich ihrer Aktualität

Hausarbeit 2006 27 Seiten

Soziologie - Konsum und Werbung

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung: Thorstein Veblen als Sozialkritiker und Nationalökonom
1.1 Die Bedeutung von Veblen für die Soziologie: Verdienst und Anliegen
1.2 Veblens Verknüpfung von Soziologie und Ökonomie

2. Veblens Theorie derfeinen Leute: Gesellschaftstheorie des Luxus und Prestiges

3. Die Entwicklungsstufen der Menschheit anhand Veblens Theorie derfeinen Leute
3.1 Voraussetzungen für die Herausbildung der müßigen Klasse
3.2 Wie kommt es in der kulturellen Entwicklung zum System des Eigentums?
3.3 Der Wettlauf um das Geld - Die Anhäufung von Gütern
3.4 Von einer friedlichen Einstellung zu einer räuberischen Einstellung
3.5 Der Aspekt des Neids und der Aspekt der Gewalt
3.6 Lösung des Konflikts liegt in der Maschine

4. Muße und Verschwendung als Beweise des Reichtums
4.1 Definition einer müßigen Klasse
4.2 Veblens Ansicht des demonstrativen Konsums
4.3 Der Aspekt der stellvertretenden Muße und des stellvertretenden Konsums

5... Der Zweck der Theorie derfeinen Leute

6.. Trifft die Theorie der feinen Leute heute noch zu?

7 Schlussbemerkungen

8. Literaturverzeichnis

1. Einleitung: Thorstein Veblen als Sozialkritiker und Nationalökonom

Thorstein Bunde Veblen war ein US-amerikanischer Ökonom und Soziologe norwegi­scher Abstammung. Er ist einer der Gründerväter des amerikanischen Institutionalismus in der Nationalökonomie (Lerner 1948: 1). In der Ökonomie spielte Veblen eine duale Rolle, denn „he was a theorist, and a catalyst of reform“ (Dorfman 1958: 3). Als brillan­ter, facettenreicher und oft auch schwieriger Intellektueller hatte Veblen einen enormen Einfluss auf das nationalökonomische und sozialwissenschaftliche Denken in den USA, insbesondere in den 1930er Jahren. In dieser Arbeit werde ich mich nun mit Veblens sehr bekanntem Buch Theorie der feinen Leute. Eineökonomische Untersuchung der Institutionen beschäftigen. Dabei werde ich das Buch einer kritischen Analyse hinsicht­lich seiner heutigen Aktualität unterziehen. Hierbei werde ich folgendermaßen vorge­hen: als erstes werde ich die Bedeutung von Veblen für die Soziologie darlegen. Eines von Veblens Zielen bestand darin, die Ökonomie mit anderen Wissenschaften zu ver­binden. Daher werde ich im Folgenden auf seine Verbindung zwischen der Ökonomie und der Soziologie eingehen, die entscheidend ist für die Theorie der feinen Leute. Fol­gend werde ich mich mit dem sarkastischen Schreibstil der Theorie derfeinen Leute und Veblens Menschenbild beschäftigen, um anschließend die Entwicklungsstufen des Menschen darzulegen. Nach dieser Abhandlung werde ich mich in Kapitel 4 der Muße und dem Konsum widmen. Dabei werde ich die Kriterien einer mit Muße verbrachten Zeit aufzeigen, die Manieren als die neue Waffe der leisure class'- erklären, sowie Veblens Definition der müßigen Klasse wiedergeben. Anschließend werde ich mich dem demonstrativen Konsum zuwenden, der neben der Muße ein Merkmal der leisure class darstellt. Veblen ging in seiner Theorie der feinen Leute auch auf die stellvertre­tende Muße und den stellvertretenden Konsum ein, weshalb ich auch diesen Aspekt in meiner Arbeit beleuchten möchte. Nach diesem Exkurs werde ich den Zweck der Theo­rie derfeinen Leute erläutern, um mich in Kapitel 6 der Frage zu widmen, inwieweit die Theorie derfeinen Leute heute noch zutrifft. Damit werde ich die Frage nach der Aktua­lität dieser Theorie beantwortet haben.

1.1 Die Bedeutung von Veblen für die Soziologie: Verdienst und Anliegen

„There can be little doubt that Thorstein Veblen was and remains the most eminent and seminal thinker in the area of social analysis yet to emerge in America“ (Dowd 1958: vii). Dennoch ist sein direkter Einfluss auf die Soziologie und Ökologie sehr gering. Dies hängt mit seinen Denkansichten zusammen. Auf der einen Seite waren seine An­sichten „distinctcly unorthodox, often radical, and always uncompromising“ (Dowd 1958: vii). Andererseits entwickelte er kein richtiges System, wurde nie ein Vertreter einer Mainstream-Soziologie, so wie beispielsweise Talcott Parsons oder Max Weber (Mestrovic 2003: 1). Denn da, „wo die Schöpfer der großen, geschlossenen Systeme zu herrschen und organisieren suchen, da schlägt Veblen vor, versucht, bittet und hypnoti­siert sogar“ (Dorfman 1971: 467). Bekannt ist Veblen aufgrund seiner Theorie der feinen Leute, aber die Leser „do not connect him to central issues and theories in social theory and cultural studies such as social agency, the problem of social order, moderni­ty, and postmodernity“ (Mestrovic 2003: 1). Folglich ist er eine problematische Figur in der soziologischen Theorie und wurde in den Kulturwissenschaften lange Zeit ignoriert (Mestrovic2003: 1).

Zu Veblens größten Verdiensten, zählen die Fragen, die er gestellt hat (Dowd 1958: vii). Sein Anliegen bestand darin, eine soziale Analyse zu entwickeln, die moderne Kul­turen erklärt und den Menschen als handelndes Wesen miteinschließt (Lerner 1948: 8). Demnach war sein Ziel die „destruction of orthodox economics“ (Lerner 1948: 30). Als einer der ersten Sozialwissenschaftler analysierte Veblen das komplexe Beziehungsge­füge zwischen Güterverbrauch und gesellschaftlichem Wohlstand. Nationalökonomie versteht er eingebettet in einen institutionellen Rahmen. Daher müssen dieökonomi­schen Prozesse von Produktion, Distribution und Konsumption im Kontext der Repro­duktion von Institutionen, Glaubenseinstellungen, Geschlecht und anderen Verhaltens­weisen verortet werden. Im folgenden Kapitel werde ich nun aufzeigen, auf welche Weise Veblen die Nationalökonomie mit der Soziologie verband.

1.2 Veblens Verknüpfung von Soziologie und Ökonomie

Zu Veblens Zeit bestand die akademische Unterscheidung vor allem zwischen mentaler und moralischer Philosophie. „Mental philosophy was concerned with man as a passive, observing and understanding being whose experiences were organized by association one with another“ (Copeland 1958: 60). Daher beschäftigte sich die mentale Philoso­phie mit den Prozessen der Wahrnehmung, Erinnerung und Vorstellung. Im Gegensatz dazu war moralische Philosophie das Studium des Menschen als ein moralischer Agent oder Handelnder, der selbstständig Entscheidungen trifft (Copeland 1958: 60). So stand die individuelle Entscheidung im Zentrum der moralischen Philosophie. Dieses philo­sophische Wissen von Veblen „war das beste Rüstzeug, um theoretisch zu arbeiten und die Beziehungen der Nationalökonomie zu anderen Wissensgebieten zu durchleuchten“ (Dorfman 1971: 465), vor allem die Beziehung zwischen Ökonomie und Soziologie.

Die Soziologie beschäftigt sich mit jenen „"zwischenmenschlichen Beziehungen", die sekundärüber jenen tragenden Strukturen sich erheben“ (Adorno 1962: 5). Damit han­delt es sich um eine Wissenschaft von den Formen des menschlichen Zusammenlebens und den dadurch hervorgerufenen Verhaltensweisen. Reinhold (2000: 621) definiert die Soziologie als eine wissenschaftliche Fachdisziplin innerhalb der Sozialwissenschaften, welche die Sozialbeziehungen zwischen den Menschen, die Beziehungen innerhalb und zwischen den sozialen Gebilden sowie ihre spezifischen Merkmale im jeweiligen sozial-kulturellen Gesamtkontext unter Berücksichti­gung der Interdependenzen zwischen den einzelnen Strukturelementen und Subsystemen der Ge­sellschaft (z.B. zwischen Wirtschaft und Religion/Ideologie) beschreibt sowie analysiert und da­raus theoretische Schlussfolgerungen zieht.

Unter Sozialbeziehungen werden kommunikativ vermittelte Interaktionsprozesse ver­standen. Die sozialen Gebilde stellen formelle und informelle Gruppen, Institutionen und Organisationen dar. Veblen forderte, die Ökonomie als einen Zweig der Naturwis­senschaften zu sehen. Er war nämlich der Ansicht, „economics should be investigated in a manner that deserves the characterization, "modern scietific method"“ (Copeland 1958: 57). Folglich hatte er eine evolutionistische Herangehensweise. Er sah die Öko­nomie nämlich nicht nur als eine Richtung der Naturwissenschaften, sondern als „a branch of zoology“ (Copeland 1958: 59). Daher beschäftigte er sich in seinen Werken häufig mit dem Prozess der sozialen Entwicklung und „he conceived this process as very much like the process of evolution of species“ (Copeland 1958: 59). Aufgrund sei­ner biologischen Sichtweise der menschlichen Entwicklung, bestand Veblen darauf, dass alleökonomischen Theorien im Bezug auf die Zeit und den Ort gesehen werden sollten (Copeland 1958: 74). Vehlen hat folglich „die im engeren Sinnökonomische Analyse in eine institutionell-soziologische umgehildet“ (Adorno 1962: 6). Dieökono­mische Kategorie des Eigentums sieht er daher heeinflusst von „dem Aspekt gesell­schaftlicherMacht“ (Adorno 1962: 6).

2. Vehlens Theorie der feinen Leute: Gesellschaftstheorie des Luxus und Prestiges

„America, which has produced the most finished and tenacious hrand of husiness civili­zation, has also produced the most finished and tenacious criticism of it“ (Lerner 1948: 1). In seinem hekanntesten Werk The Theorie of the Leisure Class (Die Theorie der feinen Leute), das 1899 erschien, entwickelte Thorstein Vehlen eine Theorie des Luxus und eine Gesellschaftstheorie, die vor allem in der englischsprechenden Welt eine ge­wisse Berühmtheit erlangte. So ist Die Theorie der feinen Leute „eines der scharfsin­nigsten und hrillantesten Beiträge zur Soziologie des Prestiges (...); ein klassisches Werk der Gesellschaftskritik, das intelligent und höchst lehhaft sich mit Institutionen, Sitten, Gehräuchen, kollektiven Denkgewohnheiten auseinandersetzt“ (Vehlen 1986). Darin heschäftigt sich Vehlen mit dem Konflikt zwischen egoistischen Einzelinteressen und gesellschaftlich sinnvoller Tätigkeit. Im Folgenden werde ich zuerst auf Vehlens Schreihstil eingehen und anschließend sein Menschenhild darlegen. Zusammenfassend lässt sich der Schreihstil als sarkastisch und humorvoll heschreihen.

Certainly no economist of his day or ours has commanded the respect of so many leaders in so many other disciplines: in literature and the fine arts, philosophy, psychology, sociology, political science, anthropology, history, and even the hiological and physical sciences (Dorfman 1958: 11).

Auffällig an Vehlens Schreihstil in der Theorie der feinen Leute ist, dass er keine wis­senschaftlichen Belege für seine Theorie verwendet. So sind in dem Werk keine Fußno­ten zu finden. Eine Besonderheit des Schreihstils ist der andauernde Humor und die Satire. Vehlen „lieht es, zu spötteln, zuühertreihen, phantastische und poetische Bilder zu entwerfen, Symhole und Allegorien zu verwenden und Folklore aufzuhieten“ (Dorfman 1971: 463). So entwickelte er mit der Theorie der feinen Leute ein sarkastisch geschriehenes Werk und „one gets the sense of endlessly chugging polysyllables, as if his sentences were a long string of freight cars rolling on forever“ (Lerner 1948: 43). Vehlen schreiht ironisch, jedoch ohne dahei exzentrisch, ohskur oder hoffnungslos zu werden.

Den Menschen sieht Vehlen insgesamt als handelndes Wesen. Vehlen entwickelt seine Stufen der menschlichen Entwicklung in evolutionistischer Hinsicht. Vehlens Men- schenhild entsprach, dass er den Menschen als natürliche aktive Kraftüher allen ande­ren Kräften der Natur sieht (Dorfman 1958: 6). Damit sieht er den Menschen als handelndes Wesen, ,,as endowed with hasically peaceful instincts that had heen overlaid with warlike institutions“ (Lerner 1948: 23). Demnach zeichnet sich der Mensch aus ,,hy his special characteristics of imagination, playfulness, economic effort, and tasteful production“ (Dorfman 1958: 6). Folglich sucht der Mensch als Handelnder „in jedem Tun die Verwirklichung eines konkreten, ohjektiven, unpersönlichen Zieles“ (Vehlen 1986: 34) und fürchtet sich vor „waste and futility“ (Lerner 1948: 23).

3. Die Entwicklungsstufen der Menschheit anhand Vehlens Theorie der feinen Leute

In einer fernen anthropologischen Vergangenheit (Lerner 1948: 22), „existierte die idyl­lische Welt einer "primitiven Unzivilisiertheit'“ (Blecher 2006: 4). Diese ist auf der ei­nen Seite gekennzeichnet durch Faulheit und Ineffizienz, andererseits gekennzeichnet durch andere, für das kollektive Lehen zum Teil wertvolle und ihm förderliche Eigenschaften, wie zum Beispiel Wahrheitsliehe, Friedfertigkeit, guter Wille und ein Interesse an Menschen und Dingen, das weder vom Wetthewerh noch vom Neid gefärht war (Vehlen 1986: 216).

Die Bedingungen des Erfolges ändern sich „mit dem Beginn der räuherischen Phase“ (Vehlen 1986: 217). In der geschichtlichen Entwicklung sah Vehlen „eine sich ständig wiederholende dramatische Saga, einen Konflikt zwischen den materiellen Interessen des Menschen und den Institutionen, die er einrichtet, umjenen Ausdruck zu verleihen“ (Dorfman 1971: 467). Im Folgenden werde ich mich mit den Entwicklungsstufen der Menschheit heschäftigen, so wie sie von Vehlen in seiner Theorie der feinen Leute dar­gestellt werden. Dahei werde ich jedoch erst den Begriff der Institution erklären, denn „die Geschichte der menschlichen Gesellschaft ist für Vehlen die Geschichte ihrer Insti­tutionen“ (Haselherg 1962: 21).

Eine Institution ist „eine soziale Einrichtung, die soziales Handeln in Bereichen mit gesellschaftlicher Relevanz dauerhaft strukturiert, normativ regelt undüher Sinn- und Werthezüge legitimiert“ (Pieper 2000: 295). Vehlen definiert den Begriff selhst sehr wage, als „a cluster of hahits and customs, ways of doing things and ways of thinking about things, hoth of them sanctioned hy long practice and hy the community's approv- al“ (Lemer 1948: 23). Daher manifestieren sich bei Vehlen Institutionen, indem sich die Menschen an ihre Umwelt gewöhnen und immer auf die gleiche Weise auf Umweltreize reagieren. Sie sind nicht nur selbst das Ergebnis eines selektiven Anpassungsprozesses, der die vorherrschenden geistigen Haltungen und Neigungen prägt, sondern sie stellen gleichzeitig Mittel dar, mit deren Hilfe das Leben und die menschlichen Beziehungen gestaltet werden (Vehlen 1986).

Damit sind Institutionen weit verbreitete Denkgewohnheiten. Sie behindern Neues, ba­sieren auf Vergangenem und sind daher rückwärts gerichtet. Dem gegenüber stehen Arbeitseifer und Wissensdrang.

Auf unterster Stufe sieht Veblen die wilden Völker. Hier ist die Arbeitsteilung kaum ausgeprägt und „die diskriminierende Unterscheidung zwischen verschiedenen Klassen und Tätigkeiten noch weniger fest oder streng“ (Veblen 1986: 25). Daher ist keine mü­ßige Klasse vorhanden und weitestgehend fehlt hier auch jene Geisteshaltung, „auf der die Institution einer solchen Klasse beruht“ (Veblen 1986: 25). Gesellschaften, in denen keine vornehme Klasse vorhanden ist, leben nach Veblen (1986: 26) „in kleinen Grup­pen von einfachster (archaischer) Struktur, sind meist friedlich, sesshaft und arm, und das Privateigentum spielt keine Rolle in der Wirtschaft“. In dieser Phase der gesell­schaftliche Entwicklung, ist demnach das Privateigentum noch nicht ausgebildet und die Tüchtigkeit des Einzelnen kann „vor allem und am wirksamsten in der Förderung des Gruppenlebens zum Ausdruck kommen“ (Veblen 1986: 34). Folglich herrscht hier eine spontane und undifferenzierte Solidarität des Einzelnen mit seiner Gruppe.

In primitiveren Formen des barbarischen Lebens findet man, wie im ersten Stadium, keine voll entwickelte leisure class. Allerdings zeigen sich hier die „Gebräuche, Motive und Bedingungen, aus denen diese Institution später hervorgeht“ (Veblen 1986: 23). So besteht bei den meisten Gesellschaften eine Funktionsteilung und folglich eine Unter­scheidung von Klassen, „doch ist die Befreiung der Oberschicht von der Arbeit nicht so weit fortgeschritten, daß man diese als "müßige" Klasse bezeichnen könnte“ (Veblen 1986: 23). Hier wird jedoch deutlich zwischen männlichen und weiblichen Tätigkeiten unterschieden und „alle barbarischen Gesellschaften sind zutiefst von der Ungleichar­tigkeit männlicher und weiblicher Arbeitüberzeugt“ (Veblen 1986: 24). So beschäftigen sich die Frauen mit den Arbeiten, „aus denen sich später Gewerbe und Handwerk ent­wickeln werden“ (Veblen 1986: 23). Die Männer widmen sich dem Krieg, der Jagd und religiösen Verrichtungen.

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Details

Seiten
27
Jahr
2006
ISBN (eBook)
9783656263036
ISBN (Buch)
9783656263401
Dateigröße
477 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v199856
Institution / Hochschule
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Note
Schlagworte
Geld Veblen Theorie Konsum Veblen Theorie Konsum Verschwendung leisure class

Autor

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Titel: Demonstrativer Konsum und demonstrative Verschwendung