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Kennzahlensysteme zur benutzerfreundlichen Gestaltung von Patienteninformationssystemen: Ihr Weg zum passenden Krankenhaus

Bachelorarbeit 2011 89 Seiten

VWL - Gesundheitsökonomie

Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

II Abbildungsverzeichnis

III Abkürzungsverzeichnis

IV Abstract

1 Einleitung

2 Grundlagen
2.1 Die Gesundheitsbranche
2.1.1 Aktuelle Entwicklungen
2.1.2 Grundmerkmale des deutschen Gesundheitssystems
2.1.3 Der Krankenhaussektor
2.2 Herausforderungen der Patienteninformation
2.2.1 Rahmenbedingungen
2.2.2 Informationsquellen für Patienten
2.2.3 Zielsetzung und Anforderungen an Informationssysteme
2.3 Kennzahlensysteme
2.3.1 Ziele und Anforderungen an ein Kennzahlensystem
2.3.2 Verbindungen zwischen Kennzahlen(-systemen)

3 Anwendung von Patienteninformationssystemen in der Praxis
3.1 Darstellung der derzeitigen Informationsmöglichkeiten
3.2 Kriteriengestützte Bewertung
3.3 Schlussfolgerung

4 Kennzahlensysteme als alternative Informationsquelle
4.1 Thematische Bereiche eines Kennzahlensystems
4.1.1 Medizinisches Behandlungsergebnis
4.1.2 Hotelqualität
4.1.3 Organisation
4.1.4 Kommunikation
4.2 Methodik zur Entwicklung einer Spitzenkennzahl
4.3 Implementierung
4.3.1 Datengrundlage
4.3.2 Schwerpunkte der praktischen Umsetzung

5 Fazit

V Literaturverzeichnis

VI Anhang

II Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Die sechs Kondratieff-Zyklen

Abbildung 2: Entwicklung von Bruttowertschöpfung und der Erwerbstätigkeit bis

(jew. Veränderung in Prozent)

Abbildung 3: Gegenüberstellung der Bevölkerungspyramiden

Abbildung 4: Entwicklung des privaten Konsums

Abbildung 5: Gesundheitsausgaben 2006 nach Ausgabenträgern

Abbildung 6: Die Grundstruktur des deutschen Gesundheitssystems

Abbildung 7: Entwicklung zentraler Indikatoren der Krankenhäuser

Abbildung 8: Trägerstruktur der Krankenhäuser 2009

Abbildung 9: Informationsquellen von Patienten

Abbildung 10: Anforderungskatalog von Kennzahlensystemen

Abbildung 11: Unterscheidung von Kennzahlen

Abbildung 12: DuPont-Kennzahlensystem

Abbildung 13: Weiterempfehlungsbereitschaft der Patienten

Abbildung 14: Verknüpfung eines patientenorientierten Kennzahlensystems

Abbildung 15: Exemplarische Ausgestaltung des Kennzahlensystems

III Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

IV Abstract

Die deutsche Bevölkerung wandelt sich immer mehr zu einer Informationsgesellschaft, bei der ausgelöst durch technische Innovationen und Fortschritte, wie beispielsweise das Internet, der Bedarf an zielgerichteten Informationen kontinuierlich steigt. Diese Entwicklung zeigt sich auch im Bereich des Gesundheitswesens, in dem der Patient nicht mehr länger passiver Empfänger von Behandlungen ist, sondern vielmehr aktiv im Behandlungsprozess integriert werden möchte. Dies impliziert die Bereitstellung von nutzerorientierten Informationsmöglichkeiten. Vor einer stationären Behandlung möch- ten sich Patienten genau über infrage kommende Krankenhäuser informieren und für sich selbst abwägen, welches Klinikum für sie persönlich das geeignetste ist. Aus die- sem Grund treten immer zahlreicher Hilfen zur Krankenhauswahl im Internet auf, wel- che aber oft auf wenig Resonanz aufseiten der Nutzer stoßen. Die vorliegende Arbeit behandelt Kennzahlensysteme als Grundlage von patientenorientierten Qualitätsma- nagementsystemen, um mögliche Defizite aufzudecken und einen Lösungsvorschlag zu unterbreiten, inwieweit bestehende Systeme optimiert und patientenorientierter ge- staltet werden könnten. Durch eine Beschreibung der Gesundheitsbranche, den He- rausforderungen zur Patienteninformation und theoretischen Darstellungen zu Kenn- zahlensystemen wird die Basis gelegt. Die Beschreibung und Bewertung aktueller Pa- tienteninformationssysteme ermöglicht einen Einblick in die bestehende Situation. Ab- schließend werden Kennzahlensysteme als alternative Informationsmöglichkeit disku- tiert und ein eigenständiger Lösungsansatz entwickelt. Hierbei wird vor allem unter- sucht, welche thematischen Bereiche für Patienten von Relevanz sind, aber auch auf welche Datengrundlagen zurückgegriffen werden kann.

The German population changes more and more into an information society, which - due to technical innovations and improvements like the internet- has a continuously increasing need for user-orientated information. This development is also discernible in the health system. Actually, the patient is no longer just a passive receiver of treatment, but actively integrated into the healing process. Therefore, it is important to offer pa- tient-oriented information systems. Before a stay, the patient wants to get information about the hospitals, which is worth consideration, to make a well-considered decision for that one, which is the most adequate for him. In the last years, various information systems have started to be offered on the internet, which are not very attractive for the user. This thesis is about ratio systems as a basis of patient-oriented quality manage- ment systems. On the one hand, it deals with the deficits of current systems and on the other hand wants to make a suggestion for improvement of them. The basis includes a description of the German health system, the general challenge of patient-oriented in- formation systems and an introduction to ratio systems. In order to develop an own system, the current possibilities with its advantages and disadvantages are described. Afterwards ratio systems are discussed as an alternative and an own approach to a solution is developed. Especially the aspects which are very important for patients are recognized. Furthermore, possible sources of data are presented.

1 Einleitung

Die Gesundheitsbranche ist in Deutschland, gemessen an der Bruttowertschöpfung und am Wachstum, einer der führenden Bereiche. Daraus resultiert ein gesteigertes wirtschaftliches Interesse, wie es beispielsweise anhand der starken Privatisierungs- tendenz im Krankenhaussektor zu erkennen ist. Gleichzeitig steigt neben der nunmehr privatwirtschaftlichen Ausrichtung der Effizienzdruck aufgrund von Änderungen im poli- tischen Bereich. Durch die Einführung des neuen Fallpauschalensystems als ein Ele- ment der Finanzierungsbasis sind die Anforderungen an kosteneffizientes Arbeiten besonders aktuell. Vor allem die Kapazitätsauslastung als eine Möglichkeit der Fixkos- tendegression findet immer häufiger Platz in der täglichen Praxis.

Begleitet wird diese Entwicklung zudem von einer grundsätzlichen Veränderung des Patientenbildes. Vor dem Hintergrund, dass Gesundheit als ein übergeordnetes Gut angesehen wird, ist in den letzten Jahrzehnten ein Reifeprozess vom reinen Leistungsempfänger hin zu einem im gesamtem Leistungsprozess integrierten und auch wissensbegierigen Patienten zu erkennen.

Damit einhergehend vollzog sich in der Bevölkerung ein Wandel von der Dienstleis- tungs- hin zu einer Informationsgesellschaft. Dies ist auf leistungsfähigere technische Möglichkeiten zurückzuführen, sodass ein immer höherer Informationsbedarf entsteht.

Um diese drei Faktoren adäquat zu berücksichtigen, ist es im Krankenhaussektor un- abdingbar mehr patientenorientierte Informationsangebote bereitzustellen. Wenn man nach außen hin für potenzielle Patienten attraktiver erscheint, impliziert dies eine höhe- re Auslastung der vorhandenen Kapazitäten, woraus ein wirtschaftlicheres Arbeiten resultiert.

Diese Angebote sind vor allem für planmäßige Patienten, die im Jahr 2008 mit mehr als 10,5 Millionen den Großteil an der Gesamtanzahl aller Versorgten darstellten, von Relevanz, da sie ihren Versorger frei wählen können. 1 Für Notfallpatienten besteht diese Möglichkeit in der Regel nicht.

Jedoch ist in der Praxis erkennbar, dass die bereits vorhandenen Möglichkeiten selten genutzt werden beziehungsweise vielen Nachfragern noch nicht geläufig sind. Diese Situation ist vor dem Hintergrund, dass Klassifizierungen und Bewertungen in anderen volkswirtschaftlichen Bereichen als allgemein gebräuchlich angesehen werden und fester Bestandteil des täglichen Lebens sind, schwer verständlich. Exemplarisch kön- nen hier die Bewertungen als „Weiße Ware“ bei Kühl- und Gefrierschränken oder aber auch aktuelle Projekte zur Erstellung von Energieeffizienzklassen bei Automobilen ge- sehen werden.

Warum aktuelle Angebote auf verhältnismäßig wenig Resonanz stoßen, könnte darauf zurückzuführen sein, dass sie zu wenig patientenorientiert sind oder eine nicht unzureichende Datengrundlage haben. Um ein in der Praxis auf gute Resonanz stoßendes Hilfsmittel zu finden, ist es unabdingbar zu wissen, was genau dem Patienten bei der Wahl seines Krankenhauses wichtig ist.

Weiterhin ist es außerordentlich bedeutsam, wenn man sich zwischen mehreren Auswahlmöglichkeiten entscheiden soll, ein Hilfsmittel nutzen zu können, welches es erlaubt, die einzelnen Alternativen zu vergleichen.

Vor dem betriebswirtschaftlichen Hintergrund ist es bekannt, dass Vergleiche und Benchmarking besonders praktikabel durch Kennzahlen und Kennzahlensysteme durchzuführen sind. Dadurch entsteht die Fragestellung, ob es möglich ist durch Kenn- zahlensysteme patientenrelevante Informationen komprimiert zu erfassen und wie In- formation gestaltet sein muss, damit sie auf Resonanz bei Patienten stößt. Ziel dieser Arbeit ist es einen eigenständigen Lösungsansatz eines potenziellen, patientenorien- tierten Kennzahlensystems zur Unterstützung bei der Krankenhauswahl zu entwickeln. Hierbei geht es nicht darum das System vollständig mit jeder einzelnen Kennzahl zu untermauern, sondern vielmehr darzulegen, wie es grundsätzlich gestaltet sein muss und welche Struktur vom Patienten als hilfreich angesehen werden könnte. Dies impli- ziert, dass nicht jeder Aspekt im Detail ausgearbeitet wird, sondern mehrere relevante Bereiche beleuchtet und einige Schwerpunkte gesetzt werden.

Um eine strukturierte Herangehensweise zu ermöglichen, wird mit einem Grundlagen- teil begonnen. Dieser umfasst zum einen auf die Branche bezogene Informationen, zum anderen wird gezielt der Krankenhaussektor mit seinen Merkmalen und Daten dargelegt. Daneben werden die Herausforderungen an Patienteninformationen durch eine Analyse von vorhanden Studien und Literatur untersucht. Hierbei werden vor al- lem die derzeitigen Informationsmöglichkeiten beschrieben, aber auch herausgearbei- tet, inwiefern Patienteninformationen beschaffen sein müssen, um einen größtmögli- chen Nutzen für den Leistungsnachfrager zu bringen. Zwar ist dieser Teil dem Grund- lagenbereich aufgrund seines theoretischen und literaturorientierten Hintergrundes zugeordnet, dennoch hat er eine außerordentlich große Bedeutung für die praktische Umsetzung. Dieser Bereich wird durch die theoretischen Grundlagen zu Kennzahlen- systemen abgerundet.

Nach der Darstellung, wie Informationsmöglichkeiten sein sollten, wird eine Auswahl der derzeit in der Praxis vertretenen Patienteninformationssysteme aufgezeigt und nach den theoretischen Kriterien bewertet. Aus dieser Gegenüberstellung des Sollzu- standes sowie der Beschreibung und Bewertung des Istzustandes sollen mögliche De- fizite aufgezeigt und in der abschließenden Schlussfolgerung berücksichtigt werden.

Im Anschluss daran erfolgt die Entwicklung der grundsätzlichen Struktur eines Kenn- zahlensystems als alternative Informationsquelle. Dabei werden, ausgehend von den für Patienten relevanten Dimensionen, unterschiedliche Datenquellen diskutiert und eine mögliche Verknüpfung vorgeschlagen, aus der eine Spitzenkennzahl resultieren könnte. Mit den dazugehörigen Möglichkeiten zur technischen Umsetzung wird dieser Bereich abgerundet.

Abschließend erfolgt eine kritische Stellungnahme und mit einem Ausblick möglicher Verwendungsmöglichkeiten.

2 Grundlagen

Der folgende Grundlagenteil dient als Annäherung an das Thema und stellt das Fun- dament für die Entwicklung möglicher Kennzahlensysteme als Grundlage eines patien- tenorientierten Qualitätsmanagementsystems zur Erleichterung der Krankenhauswahl dar. Dieser Teil setzt sich aus drei Bereichen zusammen, wobei zuerst die Branche beschrieben wird. Danach wird eine theoretische Analyse zum Bereich der Patienten- information vorgenommen, um herauszuarbeiten, wie Informationen aufbereitet sein müssen, um den höchstmöglichen Nutzen bieten zu können. Abschließend wird eine Darstellung von Kennzahlensystemen und deren Besonderheiten gegeben.

2.1 Die Gesundheitsbranche

Um die Arbeit in einen Kontext einzuordnen, werden sowohl die betreffende Branche als auch der relevante Sektor vorgestellt. Der Bedarf an adäquaten Patienteninforma- tionen wird vor allem durch die momentanen Trends im Bereich des Gesundheitswe- sens bestimmt, weshalb es wichtig ist, diese herauszuarbeiten und darzustellen. Es wird die zukünftige Dynamik dieser Branche beschrieben und grundsätzliche Einfluss- faktoren dargelegt. Des Weiteren wird die grundsätzliche Struktur und Funktionsweise des deutschen Gesundheitswesens kurz erläutert. Die Darstellung erfolgt anhand di- verser Prognosen und Statistiken, jedoch finden sich auch, um der besonderen Aktuali- tät dieser Thematik gerecht zu werden, Zeitungsartikel unter den Quellen.

Für einen umfassenden Einblick ist es sinnvoll, zu Beginn eine Definition von Gesundheit zu formulieren. Die Definition der Weltgesundheitsorganisation verdeutlicht, dass mit Gesundheit nicht nur das Fehlen von Krankheit, sondern vielmehr der Zustand des vollkommenen Wohlergehens gemeint ist. Dieser bezieht sich nicht nur auf körperliche, sondern auch auf geistige und soziale Aspekte:

“Health is a state of complete physical, mental and social well-being and not merely the absence of disease or infirmity.” 2

Dieser umfassende Gesundheitsbegriff kann im Bereich der wirtschaftlichen Betrachtungsweise noch weiter eingegrenzt werden. Wird Gesundheit institutionalisiert, so kann man bezogen -auf den deutschen Markt- der folgenden Erklärung folgen:

Das Gesundheitswesen umfasst alle Einrichtungen und Personen, die die Gesundheit der Bevölkerung erhalten, fördern und wiederherstellen. Hierzu gehören staatliche und nichtstaatliche Institutionen wie z. B. Bund, Länder, Krankenkassen, ärztliche Praxen, Krankenhäuser, Wohlfahrtsverbände sowie der öffentliche Gesundheitsdienst (Ge- sundheitsämter).“ 3

Wichtig ist, dass ebenfalls die vor- und nachgelagerten Wertschöpfungsstufen zum Bereich der Gesundheitsbranche gezählt werden. Dazu gehören beispielsweise auch Rehabilitationseinrichtungen, Apotheken, die pharmazeutische Industrie, Unternehmen im Bereich von Medizinprodukten, Wellnessangebote, Forschungseinrichtungen, aber auch die gesundheitsbezogene Beratung und Informationsangebote.

Die vorliegende Arbeit, als Optimierungsansatz der patientenorientierten Informationsbasis, kann zur letzten Kategorie gezählt werden.

2.1.1 Aktuelle Entwicklungen

Als volkswirtschaftliche Einführung in die Entwicklungen des Gesundheitsmarktes und die damit in Verbindung stehenden Ursachen dient das Forschungsfeld der Kondratieff- Zyklen. Der russische Wirtschaftswissenschaftler Nikolai Kondratjew entwickelte die Theorie zur zyklischen Wirtschaftsentwicklung, die als Ausgangspunkt von Investitio- nen einen Paradigmenwechsel und Innovationen sieht. Es wird sehr stark in die neue Technik investiert, wodurch ein Aufschwung resultiert. Nachdem sich die Innovation allgemein durchgesetzt hat, folgt ein Abschwung, weswegen das Modell auch als lange Wellen bezeichnet wird. 4

Die ersten fünf Zyklen des Modells umfassen die folgenden Innovationen und Anwendungsfelder:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Während die ersten vier Zyklen in erster Linie die Versorgung der Menschen mit Gütern beinhalten, ist mit dem letzten Anwendungsfeld, der Information, erstmalig ein immaterielles Gut wesentlicher Wachstumsfaktor. 5

Da das Nutzungspotenzial des fünften Zyklus zur Jahrhundertwende erschöpft war, begann allmählich der sechste Kondratieff-Zyklus. 6 Zur Beantwortung der Frage, wel- che die neuen Bedarfsfelder der Gesellschaft sind und welche aktuellen Innovationen das Potenzial zum nachhaltigen Aufschwung und somit zum sechsten Kondratieff- Zyklus haben, sind verschiedene empirische Analysen durchgeführt worden. Gesund- heit im ganzheitlichen Sinn kann danach Träger und Anwendungsfeld des neuen Zy- klus werden. 7 Als Indikatoren dienen hierzu zum einen die Anzahl der Beschäftigten im Bereich der Gesundheitsbranche und die steigenden Gesundheitsausgaben. Als aus- schlaggebende Innovation wird vor allem die Biotechnologie, welche nicht nur direkt im Bereich der Gesundheit, z. B. in Therapien, Medikamenten und Medizintechnik be- merkbar ist, sondern auch in Feldern wie Umwelt- und Naturschutz, Ernährung, Land- wirtschaft, Energieerzeugung und biologischer Informationsverarbeitung zu finden ist, als wichtiger Treiber gesehen. 8

In der nachfolgenden Abbildung 1 sind die verschiedenen Kondratieff-Zyklen abgebildet und der mögliche sechste Zyklus ist ebenfalls integriert.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Die sechs Kondratieff-Zyklen 9

Insgesamt ist festzuhalten, dass der Bereich Gesundheit in den nächsten Jahren weiter zunehmen wird. Die Aktualisierung der Kondratieff-Zyklen mit der Identifikation des sechsten Aufschwungs hat verdeutlicht, dass die Gesundheitsbranche der entscheidende Faktor sein wird.

Um diese Annahme weiter zu untermauern, wird im Folgenden dargestellt, welche anderen Entwicklungen erkennbar sind und worauf diese beruhen.

Das Gesundheitswesen ist heute, sofern die Wertschöpfung und Beschäftigung zu- grunde gelegt wird, einer der größten Wirtschaftssektoren in Deutschland. 10 Das bestä- tigt auch der Anteil der Gesundheitsausgaben am Bruttoinlandsprodukt. Dieser betrug im Jahr 2009 11,6 Prozent (+0,9 Prozentpunkte gegenüber Vorjahr). In der Summe beliefen sich die Gesundheitsausgaben auf 278,3 Milliarden Euro (+5,8 Prozent). 11

Gleiches gilt für die Beschäftigtenzahl. Das Gesundheitswesen ist einer der bedeutendsten Beschäftigungszweige in Deutschland. Rund 11 Prozent der Arbeitnehmer sind in diesem Bereich tätig. 12 In den letzten fünf Jahren hat die Branche hier ein stetiges Wachstum von circa 4 Prozent aufweisen können. 13 Es ist kritisch anzumerken, dass zwar viele neue Arbeitsplätze entstehen, jedoch auch etliche Stellen unbesetzt bleiben. Einer Studie zufolge, die von PricewaterhouseCoopers zusammen mit dem WifOR-Institut erstellt wurde, werden bereits 2020 in Deutschland 56.000 Ärzte und 140.000 Pflege- und andere nicht-ärztliche Fachkräfte fehlen. 14

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Entwicklung von Bruttowertschöpfung und der Erwerbstätigkeit bis 2030 (jew. Veränderung in Prozent) 15

Betrachtet man die zukünftigen Entwicklungen dieser Daten, sind ähnlich positive Wachstumsraten zu erkennen. Bis zum Jahr 2035 wird eine Erhöhung der Erwerbstäti- genanzahl im Gesundheitswesen auf 4,7 Millionen Beschäftigte erwartet 16, während eine Erhöhung der Bruttowertschöpfung mit 1,7 Prozent prognostiziert wird. 17 Abbil- dung 2 stellt dar, inwieweit die Entwicklung der Bruttowertschöpfung und der Erwerbs- tätigkeit bis zum Jahr 2030 prognostiziert wird. Es ist zu erkennen, dass die Gesund- heitsbranche demnach auch in Zukunft einer der wichtigsten Sektoren sein wird. Sie wird nach dem Bereich der Unternehmensdienstleister der wichtigste Treiber der deut- schen Gesamtwirtschaft sein.

An dieser Stelle kann festgehalten werden, dass der Bereich der Gesundheitswirtschaft in Deutschland einen der bedeutendsten Sektoren darstellt. Dies zeigt sich nicht nur an der momentanen Situation, sondern auch an der prognostizierten Entwicklung. Sowohl der Anteil am BIP als auch die Beschäftigtenanzahl unterstützen diese These. Das Modell des sechsten Kondratieff-Zyklus rundet dieses Bild ab und stellt den langfristigen makroökonomischen Hintergrund dar.

Im Folgenden muss herausgearbeitet werden, welche Faktoren besonderen Einfluss auf dieses Feld haben. Die Gründe für das starke Wachstum sind vielfältig, jedoch kris- tallisieren sich bei Betrachtung diverser Studien und Prognosen drei Aspekte heraus:

- Die demografische Entwicklung
- Das steigende Gesundheitsbewusstsein
- Der technische Fortschritt 18

Betrachtet man die demografische Entwicklung, so ist auffällig, dass sich in Deutsch- land und auch in vielen Teilen der Welt ein bedeutender Wandel vollzieht. Das ist da- ran zu erkennen, dass es immer mehr ältere und immer weniger jüngere Menschen gibt. Generell werden nach den Berechnungen des Bundesministeriums des Innern in der Bundesrepublik im Jahr 2060 bis zu 17 Millionen weniger Menschen leben als heu- te. Hierfür gibt es zwei Ursachen. Zum einen weist das Land anhaltend niedrige Gebur- tenraten auf, zum anderen gibt es eine immer weiter steigende Lebenserwartung der Menschen. 19 So wies beispielsweise die erste Sterbetafel des vereinten Deutschlands für neugeborene Jungen eine Lebenserwartung von 72 Jahren, bei neugeborenen Mädchen eine von 79 Jahren auf. Seitdem sind diese Werte kontinuierlich angestiegen und betragen gegenwärtig 77 Jahre für männliche und 82 Jahre für weibliche Neuge- borene. 20 Insgesamt betrachtet gibt es eine klare Verschiebung der Altersstruktur. Das ist beispielsweise daran zu erkennen, dass der Anteil der Hochbetagten (80 Jahre und älter) in Zukunft dominieren und zugleich der Anteil der Personen im Ausbildungsalter (bis 20 Jahre) stark zurückgehen wird. 21 Um diese Thematik zu visualisieren und ver- ständlich zu machen, dient die nachfolgende Abbildung 3.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Gegenüberstellung der Bevölkerungspyramiden 22

Es ist erkennbar, dass vom Jahr 1960 über das 2010 bis hin zu 2060 eine klare Ver- schiebung ins höhere Alter eintritt. Setzt man voraus, dass ältere Menschen im Allge- meinen einen höheren Bedarf an Gesundheitsleistungen haben, wird deutlich, dass aufgrund der demografischen Entwicklung eine deutlich höhere Nachfrage in diesem Bereich zu erwarten ist. 23 Davon ausgehend kann festgehalten werden, dass das zuvor festgestellte Wachstum der Branche unter anderem durch die Alterung der Bevölke- rung erklärt werden kann.

Ein weiterer Grund für das konstante Wachstum im Gesundheitswesen ist das steigen- de Gesundheitsbewusstsein in Deutschland. Gesundheit wird generell als superiores Gut bezeichnet, was mit steigendem Einkommen überproportional an Bedeutung ge- winnt. Das Wachstumspotenzial des Konsumbereiches ist als groß einzuschätzen, da das Gut Gesundheit weder eine Sättigungsgrenze aufweist noch substituierbar ist. 24 Zudem sieht die Gesellschaft gesundheitsschädigende Lebensstile wie Rauchen, Übergewicht und stressvolle Lebensführung als zunehmend kritisch. Dieses Verhalten impliziert zunehmende Ausgaben in dem Gesundheitssektor, was beispielsweise an der Entwicklung des privaten Konsums zu erkennen ist. So könnte Prognosen zufolge mit einem jährlichen Wachstum von 2,9 Prozent der privaten Gesundheitsausgaben bis zum Jahr 2030 gerechnet werden. Damit ist auch in diesem Beobachtungsfeld der Ge- sundheitsmarkt einer der führenden Bereiche. 25 An der folgenden Abbildung 4 kann man sehen, dass die Gesundheitspflege neben der Nachrichtenübermittlung zu den mit Abstand wachstumsstärksten Feldern des privaten Konsums gehört.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4: Entwicklung des privaten Konsums 26

Dieses Ergebnis wird auch durch eine Studie von Roland Berger Strategy Consultants belegt. Demnach haben im Jahr 2007 Erwachsene zusätzlich zur Krankenversicherung 900 Euro im Jahr für ihre Gesundheit ausgegeben. 27 Es kann zusammengefasst wer- den, dass neben der demografischen Entwicklung und dem medizinisch-technischen Fortschritt auch das steigende Gesundheitsbewusstsein und die damit im Zusammen- hang stehenden steigenden privaten Ausgaben in dem Bereich zum Wachstum der Gesundheitsbranche beitragen.

Ein weiterer Grund für das zukünftige Wachstum ist der medizinisch-technische Fort- schritt . Aus medizinischer Sicht versteht man hierunter eine erhöhte Wirksamkeit medi- zinischer Produkte, Behandlungs- und Diagnoseprozesse, also eine effektivere Ge- sundheitsversorgung. Wirtschaftswissenschaftlich formuliert hingegen ist mit dem Be- griff das gemeint, was einen positiven Nutzen für den Patienten bringt. 28 Beispiele 29 hierfür sind:

- Erste Medikamente gegen die Alzheimer-Krankheit
- Pränatale Herzoperationen von Föten
- Minimalinvasive Chirurgie
- Nutzung von Laser und Ultraschall

Die Entwicklungen und der Fortschritt in diesem Bereich werden sich weiter fortsetzen, da sich durch Bio-, Gen- und Nanotechnologien große Innovationspotenziale erge- ben. 30 In den vergangenen zehn Jahren ist die Branche deutlich stärker mit einer Pro- duktionszunahme von 5 Prozent pro Jahr expandiert als das verarbeitende Gewerbe (+3 Prozent). Abschließend ist festzuhalten, dass steigende Forschungsausgaben und damit in Zusammenhang stehende Innovationen den medizinisch-technischen Fort- schritt weiter antreiben und für die positive Entwicklung der Gesundheitsbranche sor- gen.

Insgesamt betrachtet verdeutlicht die Analyse der aktuellen Situation und zukünftigen Entwicklungen der Gesundheitsbranche, dass es sich um einen wachstumsstarken Markt handelt. Dies ist multifaktoriell bedingt und lässt sich auf die alternde Bevölke- rung, das steigende Gesundheitsbewusstsein und den schnellen medizintechnischen Fortschritt zurückführen.

2.1.2 Grundmerkmale des deutschen Gesundheitssystems

Zur Einführung in das Thema ist es an dieser Stelle wichtig, die Struktur und die wesentlichen Merkmale des deutschen Gesundheitssystems zu beschreiben und das Zusammenwirken der Bereiche darzulegen.

Ein bedeutender Faktor ist die Regulierung , bei der in Deutschland der Staat die obers- te und letzte Entscheidungsinstanz ist. Hierbei soll er sich aber weitgehend auf eine grundlegende Rahmensetzung beschränken. Die operative Ausgestaltung des Versor- gungssystems verbleibt bei den Kostenträgern und Leistungserbringern. Sollten hierbei Differenzen zu den Vorgaben entstehen, macht der Staat von seinem Letztentschei- dungsrecht Gebrauch. Zwar sind den staatlichen Instanzen aufgrund von verfassungs- rechtlichen Hintergründen auch Grenzen gesetzt, um vorschreibend zu wirken, dennoch besteht stets die Möglichkeit, durch gezielte Förderung und Subvention auf Entwicklungen im Gesundheitssystem einzuwirken. Vor dem Hintergrund des Sozialstaatsgebots, welches in Artikel 20 III im Grundgesetz verankert ist, ist das hohe Maß an Einwirkung erklärbar, da der Staat durch seine Ausgestaltung des Rechts die Bedingungen für eine zufriedenstellende soziale Sicherung und Versorgung seiner Bürger im Krankheitsfall gewährleisten muss. 31

Bei der Finanzierung als weiteren Aspekt ist erkennbar, dass das deutsche Gesund- heitssystem größtenteils aus Sozialversicherungsbeiträgen finanziert wird. 32 Diese um- fassen die gesetzliche Krankenversicherung, die Pflegesicherung, die gesetzliche Ren- tenversicherung und die gesetzliche Unfallversicherung. 33 Beitragspflichtig sind die bei einer Krankenkasse versicherten Mitglieder, wie zum Beispiel die versicherungspflich- tigen Arbeitnehmer, Arbeitslosen und Rentner. Die Beitragshöhe orientiert sich an der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und somit nach dem persönlichen Einkommen. Bei den privaten Krankenversicherungen ist hingegen das Versicherungsrisiko maßge- bend. 34 Die GKV haben mit stets über 50 Prozent den bedeutendsten Anteil an den Ausgaben. So verdeutlicht die folgende Abbildung 5 exemplarisch die Aufteilung für das Jahr 2006.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 5: Gesundheitsausgaben 2006 nach Ausgabenträgern 35

Die Finanzierung des deutschen Gesundheitssystems basiert auf dem sogenannten Solidarprinzip. Hierunter ist zu verstehen, dass die Mitglieder einer Solidargemein- schaft im Krankheitsfall gegenseitige Hilfe und Unterstützung gewähren. Dies zeigt sich im Rechtsanspruch gegenüber der jeweiligen Krankenkasse. In der Praxis wird mit dem Prinzip die „interpersonale Umverteilung der Ausgaben für Krankenversorgung und unterstützende Geldleistungen“ 36 beschrieben. Dies bedeutet im Einzelnen einen Solidarausgleich zwischen:

- Gesunden und Kranken
- Höheren Einkommen und niedrigeren Einkommen
- Beitrag zahlenden Mitgliedern und beitragsfrei mitversicherten Familienangehö- rigen

Hier sei kritisch anzumerken, dass die demografische Entwicklung in der Bundesrepu- blik Deutschland eine Restrukturierung der Finanzierungsbasis nötig machen wird, da insbesondere der Anteil an jungen, erwerbsfähigen Menschen weniger wachsen oder sogar abnehmen wird, während der der älteren Bevölkerung immer weiter steigt. Aktu- ell steht beispielsweise die Einführung einer Kopfpauschale als Änderung aufseiten der GKV häufig zur Diskussion.

Das dritte Merkmal ist die Leistungserbringung , welche durch öffentliche, freigemein- nützige und private Einrichtungen erfolgt. Öffentliche Träger sind Bund, Länder und Gemeinden, die beispielsweise Universitätskliniken oder öffentliche Krankenhäuser betreiben. Wohlfahrtsverbände, kirchliche Träger und gemeinnützige Stiftungen betrei- ben ebenfalls Krankenhäuser, Sozialstationen und Pflegeheime und werden als frei- gemeinnützige Träger bezeichnet. Den größten Anteil an Leistungen des Gesundheits- systems haben jedoch die privaten Betreiber. Als privat werden Unternehmen, Organi- sationen und Personen bezeichnet, die Leistung zu erwerbswirtschaftlichen Zwecken erbringen. Niedergelassene Ärzte, Apotheken, private Krankenhäuser und Pflegediens- te werden diesem Bereich zugeordnet. 37

Nach der kurzen Erläuterung soll an dieser Stelle die Interaktion der einzelnen Akteure dargestellt werden, welche als besondere Charakteristik des deutschen Gesundheitssystems gilt. Zur Visualisierung der Grundstruktur dient die Abbildung 6 .

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 6: Die Grundstruktur des deutschen Gesundheitssystems38

Abschließend ist festzuhalten, dass die Beschreibung des Gesundheitssystems ver- deutlicht hat, dass bei jeder Entscheidung in diesem Bereich viele Gesichtspunkte be- rücksichtigt werden müssen und vor allem durch die starke Position des Staates als Reglementierungsorgan deutliche Beschränkungen des Wettbewerbs zu erkennen sind.

Dennoch wird eine stärker patientenorientierte Blickrichtung vor allem zukünftig von zunehmender Bedeutung sein, sodass der Fokus auf diesen Bereich zu legen ist. Nur durch eine patientenorientierte Blickrichtung werden Krankenhäuser wettbewerbsfähig bleiben können.

2.1.3 Der Krankenhaussektor

Da das Ziel der Arbeit eine Hilfe zur Krankenhauswahl für elektive Patienten der vollstationären Versorgung sein soll, ist es an dieser Stelle sinnvoll auf die Merkmale des spezifischen Krankenhaussektors einzugehen.

Neben der stationären Behandlung besteht in Krankenhäusern die Möglichkeit der am- bulanten und belegärztlichen Versorgung, auf die aber hier nicht weiter eingegangen wird. Schwerpunkt ist die vollstationäre Versorgung, die sich dadurch kennzeichnet, dass „das Behandlungsziel nicht durch teilstationäre, vor- oder nachstationäre oder ambulante Behandlung einschließlich häuslicher Pflege erreicht werden kann“ 39.

Das System der Krankenhausversorgung ist durch einige wesentliche Merkmale ge- prägt:

- Sicherstellungsauftrag der Länder
- Staatliche Krankenhausplanung
- Duale Krankenhausfinanzierung
- Versorgungsaufträge und Versorgungsverträge
- Krankenhausindividuelle Budget- und Pflegesatzverhandlungen
- Freie Krankenhausauswahl der Versicherten
- Gemeinsame Selbstverwaltung durch die Verbände der Krankenhausträger und Krankenkassen

Durch den Sicherstellungsauftrag der L ä nder und die staatliche Krankenhausplanung wird gewährleistet, dass der Staat dem Sozialstaatsgebot des Grundgesetzes gerecht wird, bei der er zur Daseinsvorsorge der Bürger verpflichtet ist. Hierzu gehört eine be- darfsgerechte Krankenhausversorgung der Bevölkerung, die auch die versorgungsre- gionale Planung umfasst. Aufgrund der Aufnahme in den Krankenhausplan übernimmt das Klinikum einen Versorgungsauftrag und bekommt zeitgleich einen Versorgungsver- trag mit den Krankenkassen. Dieser beinhaltet einen Anspruch auf Vergütung der er- brachten Leistungen. Bei den Verg ü tungsverhandlungen hat jedes Krankenhaus ein Recht auf ein eigenständig ausgehandeltes Budget. Die Selbstverwaltung wird dem in 2.1.2 schon angesprochenen allgemeinen Recht des Staates gerecht, jedoch wird die Umsetzung hier auf die Landesverbände der GKV und PKV übertragen. 40

Für das Thema hat die duale Krankenhausversorgung eine besondere Relevanz. Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass die Investitionskosten von den Bundesländern gedeckt und die laufenden Kosten von den Krankenkassen durch die Zahlung von allgemeinen Pflegesätzen aufgefangen werden. 41 Dadurch wird deutlich, dass Auslastung für Krankenhäuser zu einem wesentlichen Faktor im Wettbewerb gehört, um durch Fixkostendegression wettbewerbsfähig zu bleiben.

Ebenfalls ein wichtiger Aspekt ist die freie Wahl des Krankenhauses . Versicherte ha- ben einen Anspruch auf Behandlung in den durch die Krankenhausplanung zugelasse- nen Krankenhäusern. Zwar können die Krankenkassen Versicherten die Mehrkosten auferlegen, sofern sie ein Krankenhaus wählen, welches nicht in der Einweisung aufgeführt ist, jedoch wird davon kein Gebrauch gemacht. Somit entsteht eine eigenständige Auswahl des Versorgers. 42

[...]


1 Siehe Anhang 1

2 World Health Organization 2000, S. 2

3 Carels und Pirk 2005, S. 94

4 Vgl. Weeber 2009, S. 205 f.

5 Vgl. Granig und Nefiodow 2010, S. 102-106

6 Vgl. Nefiodow 2010

7 Vgl. Nefiodow 2007, S. 24 ff.

8 Vgl. Nefiodow 2010

9 Kartte 2005, S. 2

10 Vgl. Prognos AG 2007, S. 2

11 Vgl. Statistisches Bundesamt

12 Vgl. Specke 2005, S. 194

13 Vgl. Bundeszentrale für politische Bildung

14 Vgl. PricewaterhouseCoopers und WifOR-Institut 2010, S. 10

15 Deutschland -Report 2030 der Prognos AG zitiert nach: Prognos AG 2007, S. 5

16 Vgl. Böhmer 2010, S. 154

17 Vgl. Böhmer 2010, S. 132

18 Vgl. Prognos AG 2007, S. 2

19 Vgl. Bundesministerium des Innern

20 Vgl. Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung 2011a

21 Vgl. Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung 2011b

22 Eigene Darstellung in Anlehnung an: Destatis 2010

23 Vgl. Prognos AG 2007, S. 7

24 Vgl. Böhmer 2010, S. 258

25 Vgl. Prognos AG 2007, S. 8

26 Deutschland-Report 2030 der Prognos AG zitiert nach: Prognos AG 2007, S. 8

27 Vgl. Roland Berger Strategy Consultants 2007

28 Vgl. Schmidt-Wilke 2004, S. 64

29 Vgl. Rebscher 2006, S. 225

30 Vgl. Böhmer 2010, S. 259

31 Vgl. Simon 2008, S. 49 ff.

32 Vgl. Preusker 2008, S. 293

33 Vgl. Böhm und Müller 2009

34 Vgl. Specke 2005, S. 147

35 Böhm und Müller 2009

36 Simon 2008

37 Vgl. Simon 2008, S. 98 f.

38 Simon 2008, S. 101

39 Specke 2005, S. 266

40 Vgl. Simon 2008, S. 251 ff.

41 Vgl. Preusker 2008, S. 41

42 Vgl. Simon 2008, S. 252

Details

Seiten
89
Jahr
2011
ISBN (eBook)
9783656236368
ISBN (Buch)
9783656237341
Dateigröße
1.9 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v197585
Institution / Hochschule
International School of Management, Standort Dortmund
Note
1,3
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Titel: Kennzahlensysteme zur benutzerfreundlichen Gestaltung von Patienteninformationssystemen: Ihr Weg zum passenden Krankenhaus