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Demografischer Wandel in Deutschland

Herausforderungen für das Krankenhausmanagement unter besonderer Betrachtung des Personalmanagements

Diplomarbeit 2011 38 Seiten

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation

Leseprobe

Inhaltverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungs- und Tabellenverzeichnis

1 Einleitung

2 Update Demografischer Wandel
2.1 Definition und Begriffsklärung
2.2 Demografischer Wandel in Deutschland
2.2.1 Geburtenrate und steigende Lebenserwartung
2.2.2 Entwicklung der Patientenstruktur
2.2.3 Entwicklung der Erwerbspersonenzahl und Fachkräftemangel
2.2.4 Veränderungen in der Krankenhauslandschaft
2.3 Ausblick

3 Krankenhausmanagement
3.1 Abgrenzung und besondere Stellung
3.1.1 Krankenhausstruktur
3.1.2 Das Dienstleistungsunternehmen Krankenhaus
3.1.3 Krankenhausfinanzierung
3.2 Allgemeine Handlungsfelder und Zusammenfassung

4 Handlungsfelder im Personalmanagement
4.1 Personalmarketing und Personalbeschaffung
4.2 Mitarbeiterbindung und Mitarbeiterentwicklung
4.3 Gestaltung der Arbeitsorganisation
4.4 Im Fokus: Der ältere Mitarbeiter
4.5 Anreize und Motivation

5 Resümee

6 Literatur- und Quellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungs- und Tabellenverzeichnis

Abbildungen

Abb. 1: Altersaufbau der Bevölkerung in Deutschland

Abb. 2: Geburtenziffer 1950 - 2009

Abb. 3: Bevölkerung nach Altersgruppen

Tabellen

Tab. 1: Vergleich Krankenhaus - private Unternehmung

Tab. 2: Managementpositionen am Beispiel Krankenhaus

Tab. 3: Altersbedingter Wandel in Fähigkeiten von Mitarbeitern

1 Einleitung

„In den nächsten Jahren kommt eine riesige Aufgabe auf uns zu, eine Herkulesaufgabe. [...], und das Ganze in dem Umfeld einer Gesellschaft, deren Altersaufbau sich dramatisch verändert. Wir brauchen neues Denken, um diese großen Herausforderungen bewältigen zu können.“[1]

Dieses Zitat von Bundeskanzlerin Angela Merkel und die zuletzt in der öffentlichen Diskussion häufig publizierten Beiträge zum demografischen Wandel und dem daraus resultierenden Fachkräftemangel sowie die Erfahrungen aus eigener Tätigkeit als Krankenpfleger auf Intensivstationen in Berlin und dem beinahe täglichen Erleben des Fachkräftemangels ist Anlass und motivierende Idee für die Erstellung dieser Arbeit.

Sinkende Geburtenzahlen und ein höheres zu erreichendes Lebensalter haben die Altersstruktur in Deutschland verändert und werden sie weiter verändern – hin zu einer überalterten Bevölkerung.

Die aktuell geführte Diskussion weist einen Fachkräftemangel für den Gesundheitssektor aus. Statistische Berechnungen gehen dabei von gravierenden Ausmaßen vor allem auch für den stationären Sektor, die Krankenhäuser, aus.[2]

In der vorliegenden Arbeit sollen jene grundlegenden demografischen Veränderungen aufgezeigt werden, die als maßgebend für das Handeln des Krankenhausmanagements betrachtet werden müssen. Abgeleitet von den allgemeinen Aufgaben des Krankenhauses als Institution und den Einschränkungen hinsichtlich seiner wirtschaftlichen Möglichkeiten sollen des Weiteren Handlungsfelder für das Krankenhausmanagement aufgezeigt und speziell für den Bereich Personalmanagement Empfehlungen konstruiert werden, dem drohenden und schon bestehenden Fachkräftemangel - bedingt durch den demografischen Wandel - möglichst zukunftssicher zu begegnen.

2 Update Demografischer Wandel

Während die Bevölkerungszahl weltweit zunimmt, sehen sich Deutschland und der Großteil Europas sinkenden Einwohnerzahlen und einer Überalterung der Bevölkerung gegenüber.[3]

In diesem Kapitel sollen die Ausmaße des demografischen Wandels veranschaulicht werden. Dazu werden vor allem statistische Auswertungen und Abbildungen verwendet, um kurz und prägnant aktuelle und zukünftige demografische Veränderungen im Rahmen des Themas aufzufrischen.

2.1 Definition und Begriffsklärung

Der Begriff Demografie ist abgeleitet von den griechischen Wörtern `demos´ (das Volk) und `graphein´ ((be)schreiben) und wird auch als Bevölkerungswissenschaft oder Beschreibung der wirtschafts- u. sozialpolitischen Bevölkerungsbewegung definiert.[4]

Andere definieren Demografie auch als beschreibende Bevölkerungsstatistik, als Teilgebiet der Bevölkerungswissenschaft. Der Begriff Bevölkerungsstatistik wiederum wird in diesem Zusammenhang auch synonym für Vitalstatistik verwendet. In die Vitalstatistik gehen dabei hauptsächlich Geburtenzahlen und Sterberaten ein. Diese stellen in der Regel die Grundlage auch für andere Bereiche der Bevölkerungsstatistik dar: z.B. Bevölkerungsgeografie, Migrationsforschung, Epidemiologie oder Arbeitsmarktforschung.[5]

Der demografische Wandel beschreibt also die Bevölkerungsentwicklung, die Veränderung der Bevölkerungsstruktur. Wesentliche Marker dafür sind Geburtenraten, Statistiken zu Sterblichkeit bzw. Lebenserwartung, Zu– und Abwanderung.

Alle demografischen Veränderungen wirken sich ganz erheblich auf den Staat und seine Politik, auf Konsumverhalten, technische Entwicklung, Umwelt, Infrastruktur, soziale Sicherungssysteme, soziale Beziehungen unter den verschiedenen Bevölkerungsgruppen, sowie Unternehmen und deren Management aus.[6]

In den kommenden Jahrzehnten wird das Altern der Bevölkerung mehr und mehr zum globalen Phänomen, selbst für Schwellen– und Entwicklungsländer, wobei die Geschwindigkeit dieser Entwicklung differiert und die Weltbevölkerung weiter zunimmt. Ursächlich dafür sind auch hier eine höhere Lebenserwartung und sinkende Geburtenraten.[7] Der Begriff des demografischen Wandels wird in der Literatur daher fast ausnahmslos synonym für eine abnehmende und älter werdende Bevölkerung verwendet. Dies ist vor allem auch für Deutschland zutreffend und wird in dieser Arbeit aus diesem Verständnis heraus verwendet.

2.2 Demografischer Wandel in Deutschland

In Deutschland leben derzeit etwa 82 Mio. Einwohner. Für das Jahr 2060 wird eine Einwohnerzahl zwischen 65 und 70 Mio. erwartet. Die Erwartungswerte beruhen auf zwei Varianten mit der Annahme annähernd konstanter Geburtenraten, eines Anstiegs der Lebenserwartung für Männer um etwa acht bzw. sieben Jahre für Frauen und eines positiven Wanderungssaldos[8] von 100.000 oder 200.000 Personen im Jahr. Die beiden Varianten markieren die Grenzen, innerhalb derer sich die Bevölkerung entwickeln wird.[9] Für ein besseres Leseverständnis werden zur Vereinfachung - soweit nicht anders gekennzeichnet - im Folgenden nur Daten des Statistischen Bundesamtes verwendet.

Die Entwicklung der Bevölkerungsstruktur verdeutlicht am besten Abb. 1. Darin wird ersichtlich, wie sich der Altersaufbau der Bevölkerung in Deutschland verändert. Die im Sprachgebrauch gültige Bezeichnung „Alterspyramide“ kann für die schematische Darstellung der heutigen und vor allem zukünftigen Bevölkerungszusammensetzung nicht mehr verwendet werden, man muss vielmehr von einem „Alterspilz“ sprechen. Dafür hauptursächlich sind die abnehmende Geburtenhäufigkeit und die zunehmende Lebenserwartung.

Abb. 1: Altersaufbau der Bevölkerung in Deutschland

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten Quelle: Statistisches Bundesamt, Wiesbaden 2011

2.2.1 Geburtenrate und steigende Lebenserwartung

Auf eine tiefgehende historische Erläuterung der Entwicklung der Geburtenrate soll an dieser Stelle verzichtet werden. Abbildung 2 zeigt den Verlauf nach 1950: Markante Einschnitte sind der „Pillenknick“ Ende der 1960er Jahre und die deutsche Wiedervereinigung. Für die ehemalige BRD zeigt sich ein Rückgang der Geburtenziffer zwischen 1965 und 1975 von ca. 2,5 auf ca. 1,4 geborene Kinder je Frau. In der ehemaligen DDR stieg die Geburtenrate bis 1980 zunächst bis auf knapp zwei Kinder pro Frau an, nach der Wiedervereinigung musste allerdings ein massiver Einbruch der Geburtenzahlen bis auf weniger als 0,8 Kinder je Frau verzeichnet werden.[10]

Abb. 2: Geburtenziffer 1950 - 2009

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten Quelle: Statistisches Bundesamt, Wiesbaden 2011

Eine Geburtenziffer von 1,4 Kindern je Frau wird als Hauptannahme in den Vorausberechnungen des StBa verwendet. Das Reproduktionsniveau[11] für Deutschland und Europa liegt allerdings deutlich darüber bei 2,1 Kindern je Frau. Diese Tatsache allein führt schon zu einer Schrumpfung der Bevölkerung. Zudem sind die Frauen heute bei der Geburt ihres ersten Kindes wesentlich älter. Fazit: Immer weniger Mütter bekommen immer weniger Kinder und infolge dessen sinkt die Geburtenzahl und zukünftig auch die Erwerbspersonenzahl.[12]

Zu gravierenden Veränderungen in der Bevölkerungsstruktur trägt auch die steigende Lebenserwartung bei. Diese wird lt. StBa im Jahr 2060 für Männer bei 85,0 Jahren und für Frauen bei 89,2 Jahren bei Geburt liegen, was einen Zuwachs von 7,8 bzw. 6,8 Jahren im Vergleich zu heute bedeutet.[13] In der Relation der einzelnen Altersgruppen wird es signifikante Verschiebungen geben. Die Altersgruppen der 50 bis 65-Jährigen sowie der 80-Jährigen und Älteren werden besonders wachsen. Die Anzahl der unter 50-Jährigen wird dagegen deutlich zurückgehen. Dies verdeutlicht Abb. 3. Als unmittelbare Folge dessen wird die Bevölkerung im Erwerbsalter (20 bis 65 Jahre) von heute ca. 50 Mio. Menschen auf ca. 42 bis 43 Mio. im Jahr 2030 zurückgehen, für das Jahr 2060 werden sogar nur noch 36 Mio. Menschen im Erwerbsalter prognostiziert.[14]

Abb. 3: Bevölkerung nach Altersgruppen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten Quelle: Statistisches Bundesamt, Wiesbaden 2009

2.2.2 Entwicklung der Patientenstruktur

Wie bereits im vorangegangenen Kapitel erwähnt, werden die 60-Jährigen und Älteren einen zunehmend größeren Anteil an der Gesamtbevölkerung haben. Daneben ist bekannt, dass die Wahrscheinlichkeit im Alter deutlich ansteigt, pflegebedürftig zu werden. Weiterhin besteht ein enger Zusammenhang zwischen Alter und Häufigkeit von Krankenhausbehandlungen.[15] Im Mittelpunkt dieser Diskussion stehen die Kompressionsthese von James Fries und die Expansions- bzw. Medikalisierungsthese, die auf Ernest Gruenberg zurückgeht.[16]

Fries geht in seiner Kompressionsthese davon aus, dass es u.a. durch Prävention möglich ist, (chronische) Krankheiten in ein höheres Alter zurück zu drängen.[17]

Dagegen stellte Gruenberg Untersuchungen an, aus denen hervorging, dass sich mit der Verlängerung der Lebenserwartung auch die (chronisch) kranke Lebenszeit verlängert, Menschen würden mehr Jahre in Krankheit verleben, das Gesundheitssystem länger beanspruchen. Dieser Zusammenhang wird als Expansion of Morbidity bezeichnet.[18]

Auch wenn sich mittlerweile ein Trend hin zur Kompressionsthese andeutet, kann festgestellt werden, dass sich, basierend auf den Ergebnissen der 12. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung des StBa, die Anzahl der Krankenhausfälle – trotz sinkender Gesamtbevölkerung – in Zukunft noch erhöhen wird: Von 17,9 Mio. Fällen 2008 auf 18,8 Mio. 2020 und 19,3 Mio. Fälle im Jahre 2030. Vorausgesetzt wird, dass die Wahrscheinlichkeit für eine stationär zu behandelnde Erkrankung heute und in Zukunft allein von Alter und Geschlecht abhängt. Dabei wird sich vor allem der Anteil der Bevölkerung über 60 Jahre an den Krankenhausfällen erhöhen. Entgegengesetzt verläuft der Trend bei den unter 60–Jährigen. In den Krankenhäusern werden in Zukunft nicht nur mehr, sondern auch immer mehr ältere Menschen zu versorgen sein.

2.2.3 Entwicklung der Erwerbspersonenzahl und Fachkräftemangel

In Deutschland gab es im Jahr 2005 42,6 Mio. Erwerbspersonen. Eine konstante Erwerbsquote (Anteil der Erwerbspersonen an der Bevölkerung) vorausgesetzt, wird diese Zahl bis 2020 um ca. 3,1 Mio., bis 2030 sogar auf nur noch 35 Mio. absinken.[19],[20]

Die Struktur der Erwerbspersonen wird sich zunehmend ändern. Der Rückgang der Erwerbspersonenzahl verläuft simultan mit einer deutlichen Alterung. 2005 hatten Erwerbspersonen im Alter von 50 Jahren und älter einen Anteil von 25,8 %, gemessen an der Gesamterwerbspersonenzahl. Aufgrund des demografischen Wandels wird dieser Anteilswert auf 35 % im Jahr 2020 steigen, bis 2030 ist dann wieder ein leichter Rückgang auf knapp 32 % zu verzeichnen, was daran liegt, dass viele derer, die im Jahr 2020 50 Jahre und älter sind, 10 Jahre später als Rentner nicht mehr zu den Erwerbspersonen zählen.[21]

Dies zeigt, dass das Erwerbspersonenpotenzial im Durchschnittsalter ansteigt. Den Arbeitgebern werden künftig zunächst mehr ältere Erwerbspersonen zur Verfügung stehen. Zusätzlich bedingt die Stagnation der Geburtenzahlen einen Rückgang nachrückenden Nachwuchses. Die sich daraus ergebende Schrumpfung des Arbeitskräfteangebotes mündet in eine für den Gesundheitssektor (ambulanter wie stationärer Bereich) prekäre Fachkräftesituation.

Der Fachkräftemangel für die eigentlichen Einrichtungen der Pflege- und Gesundheitsversorgung wird durch Abwanderung von Ärzten und medizinischen Fachkräften in die Pharmaindustrie, die freie Wirtschaft oder in Unternehmen der Medizintechnik noch verstärkt. Einzelne Studien gehen davon aus, dass 2030 etwa jede dritte Arztstelle im stationären Bereich unbesetzt bleiben wird, dazu werden ca. 400.000 Stellen im Pflegebereich nicht besetzt werden können. In diesen Zahlen ist der Bedarf für den ambulanten Bereich noch nicht mit eingerechnet.[22]

Insgesamt wird die Zahl der Pflegebedürftigen[23] bis 2030 um ca. 1 Mio. zunehmen.[24] Da diese nicht alle stationär im Krankenhaus betreut werden, wird die Nachfrage nach (Pflege-) Personal zwangsläufig auch im ambulanten Sektor zunehmen. Der Fachkräftemangel wird durch diese Konkurrenzsituation noch verstärkt werden.

2.2.4 Veränderungen in der Krankenhauslandschaft

Worauf müssen sich die Krankenhäuser in Zukunft einstellen? Hier gilt es mehrere Aspekte zu berücksichtigen:

Bedingt durch die steigende Lebenserwartung und die schon dargelegte zahlenmäßige Zunahme der Bevölkerung über 60, wird sich die Nachfrage an den Gesundheitssektor grundsätzlich erhöhen. Da ältere Menschen in der Regel unter anderen Erkrankungen leiden als jüngere, wird sich dies auch in der Orientierung der Nachfrage widerspiegeln. In Krankenhäusern werden dementsprechend verstärkt Leistungen zur Behandlung typischer Alterserkrankungen nachgefragt werden. Prognostisch wird hier vor allem die Zunahme der Anzahl der Krankenhausfälle für Diagnosegruppen wie z.B. Herz- und Kreislauferkrankungen, Neubildungen (Tumore) oder Erkrankungen des Atmungssystems gesehen.[25]

[...]


[1] Angela Merkel in ihrer Rede im dt. Bundestag, 17. Wahlperiode, 30. Sitzung, Berlin, 17. März 2010.

[2] Vgl. Ostwald u.a. (2010), S. 5.

[3] Vgl. Brandenburg, Domschke (2007), S. 19.

[4] Vgl. Duden – Das Fremdwörterbuch (2000), S. 206.

[5] Vgl. Mueller ( 2000), S. 1.

[6] Vgl. Brandenburg, Domschke (2007), S. 13.

[7] Vgl. Walla, Eggen, Lipinski (2006), S. 25 ff.

[8] Anm. d. Verf.: als Wanderungssaldo wird in diesem Zusammenhang die Differenz zwischen Zu- und Abwanderung aus und nach Deutschland inne rhalb eines Jahres verstanden, ein positiver Wanderungssaldo bedeutet einen Zuwanderungsüberschuss.

[9] Vgl. Statistisches Bundesamt (2009a), S. 5.

[10] Vgl. Brosius-Gersdorf (2011), S. 16.

[11] Vgl. Hoßmann/Münz (2011): Das Reproduktionsniveau ist die durchschnittliche Kinderzahl je Frau (Gesamtfertilitätsrate), die erforderlich wäre, um den Bevölkerungsbestand bei der gegenwärtigen Sterbewahrscheinlichkeit und ohne Berücksichtigung von Wanderungsbewegungen konstant zu halten. Für Europa gilt ein grober Richtwert von 2,1 Kindern je Frau als Reproduktionsniveau. Alle EU-Länder liegen unter diesem Richtwert, so dass langfristig die Zahl der Geburten die Zahl der Sterbefälle nicht mehr ausgleicht und die Bevölkerung schrumpft.

[12] Vgl. Statistisches Bundesamt (2009a), S. 13.

[13] Vgl. Statistisches Bundesamt (2009a), S. 30.

[14] Vgl. Statistisches Bundesamt (2009a), S. 14 ff.

[15] Vgl. Statistisches Bundesamt (2010a), S. 5.

[16] Vgl. Kroll, Ziese (2009), S. 105.

[17] Vgl. Fries (1980), S. 130-135.

[18] Vgl. Gruenberg (1977), S. 3-24.

[19] Vgl. Statistisches Bundesamt (2009b), S. 10.

[20] Anm. des Verfassers: dem Leser werden in den Fußnoten 14 (S. 6) und 19 (S. 7) Abweichungen in den Zahlen zu den Prognosen für Erwerbspersonen und Bevölkerung im Erwerbsalter auffallen. Erwerbspersonen sind lt. StBa (Vgl. hierzu auch Statistisches Bundesamt (2009b), S. 6) die Erwerbstätigen im erwerbsfähigen Alter und die Erwerbslosen, die der Aufnahme einer Erwerbstätigkeit zur Verfügung stehen. Als Bevölkerung im Erwerbsalter hingegen werden in den Berechnungen des StBa alle 20 bis 65-Jährigen bezeichnet, unabhängig davon, ob sie für die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit zur Verfügung stehen (beinhaltet bspw. Schüler, Studenten, Wehrdienstleistende, ...).

[21] Vgl. Statistisches Bundesamt (2009b), S. 12 f.

[22] Vgl. Ostwald u.a. (2010), S. 10.

[23] lt. SGB XI, § 14 , Abs. 1: Pflegebedürftig (...) sind Personen, die wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung für die gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen im Ablauf des täglichen Lebens auf Dauer, voraussichtlich für mindestens sechs Monate, in erheblichem oder höherem Maße (§15) der Hilfe bedürfen.

[24] Vgl. Statistisches Bundesamt (2010), S. 28.

[25] Vgl. Statistisches Bundesamt (2010), S. 14.

Details

Seiten
38
Jahr
2011
ISBN (eBook)
9783656229025
ISBN (Buch)
9783656229971
Dateigröße
895 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v196842
Institution / Hochschule
Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie Potsdam e.V.
Note
1,0
Schlagworte
Krankenhaus Management Personalmanagement Krankenhausmanagement Fachkräftemangel Personalmarketing Mitarbeiterbindung Motivation

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