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Das professionelle Tipp-Kick: Ein Spiel im Spannungsfeld zwischen Hobby und sportlicher Anerkennung

Ausarbeitung 2012 34 Seiten

Sport - Sportarten: Theorie und Praxis

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Allgemeines zum (professionellen) Tipp-Kick
2.1. Die Geschichte des (professionellen) Tipp-Kicks
2.2. Was ist professioneller Tipp-Kick überhaupt?
2.3. Wo kann man professionellen Tipp-Kick spielen?

3. Der Deutsche Tipp-Kick Verband (DTKV)
3.1. Die Struktur des DTKVs
3.2. Förderungen und Angebote des DTKVs
3.3. Informationen zum Mannschaftsspielbetrieb
3.4. Informationen zum Einzelspielbetrieb
3.5. Demografischer Wandel auch im DTKV?
3.6. Tipp-Kick in der Schweiz

4. Die verschiedenen Spieltechniken
4.1. Ein wenig Regelkunde
4.2. Möglichkeiten im Angriff
4.3. Möglichkeiten in der Defensive

5. Sollte Tipp-Kick nun als anerkannter Sport gelten?

6. Beantwortung der Leitfrage

Anhang

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Dieses Buch befasst sich mit der professionellen Spielweise von Tipp-Kick. In ihm werde ich die Frage klären, ob das Spiel als eine Sportart gelten sollte oder ob es sich hierbei nur um ein Hobby handelt. Doch bevor es zur Klärung dieser Frage kommt, greife ich die Geschichte des Tipp-Kicks auf und erkläre, wie sich das Rollfeld am Küchentisch von richtigen Tipp-Kick-Platten unterscheidet, gehe auf das professionelle Equipment ein und beschreibe, wie auch Neulinge mit dem etwas unorthodox scheinenden Sport in Kontakt kommen können.

Ferner werde ich den „Deutschen Tipp-Kick Verband“ (DTKV) in seiner Struktur und Organisation vorstellen, beschreibe den Mannschafts- und den Einzelspielbetrieb, in dem Leute für Turniere durch die gesamte Bundesrepublik fahren und beschäftige mich mit den Mitgliederzahlen, die zur Spielzeit 2011/12 ein wenig zurückgingen. Auch lade ich Sie auf eine Reise in die Schweiz ein, in der ebenfalls professioneller Tipp-Kick organisiert wird, auch wenn dort nicht so umfangreich wie in der Bundesrepublik. Im Anschluss daran befasse ich mich in diesem Buch mit den verschiedenen Spieltechniken. Ich weise unter auf das grundlegendste Element des professionellen Tipp-Kicks, dem Farbspiel hin, ohne das kein Spieler einen ordentlichen Spielaufbau hinbekommen kann und somit die Grundlage des Spiels bildet. Hierauf folgt schließlich eine Erklärung der Möglichkeiten im Angriff, die einem Spieler zur Verfügung stehen und auch die Defensivtechniken, wie zum Beispiel der Unterschied zwischen kurzer und langer Abwehr, kommen zur Sprache. Schließlich betreibe ich mit Ihnen Regelkunde, denn anders als bei dem Gesellschaftsspiel Tipp-Kick ist viel mehr Regelkenntnis gefragt und es gibt ein Regelwerk, das denen vieler anderer Sportarten in nichts nachsteht.

Gegen Ende, wenn Sie über die professionelle Ausübung des Spiels informiert sind, erörtere ich die Leitfrage, ob Tipp-Kick nicht nur als Hobby, sondern auch als anerkannter Sport gelten soll, denn bis heute ist es noch nicht offiziell anerkannt. Am Ende kommt es zur Beantwortung dieser Frage. Die meisten Abbildungen finden Sie mit Verweisen im Anhang, da sie dort in voller Größe abgebildet werden können und Sie somit die Möglichkeit haben, alles besser zu erkennen.

2. Allgemeines zum (professionellen) Tipp-Kick

2.1. Die Geschichte des (professionellen) Tipp-Kicks

2.1.1. Die Anfangsphase der Firma Mieg

Fast jeder kennt aus seinen Kindheitstagen die Figuren aus Zink, die mit einem beweglichen Bein Schüsse abgeben, sobald man ihnen mit dem Finger auf den Kopf haut. Doch kaum einer weiß, dass das Spiel bereits im Jahr 1924 das Licht der Welt erblickte. Edwin Mieg, der Gründer der Faszination Tipp-Kick, ließ in diesem Jahr zum ersten Mal seine Spielidee produzieren. Das Konzept war in den Kindertagen aber schon das selbe wie heute. Mit einem Spieler aus Zink musste man einen zweifarbigen Korkball im gegnerischen Tor unterbringen, mit dem Unterschied, dass es damals nur sitzende Torhüter gab, die man mit einer einfachen Stange selber bewegen musste. Im Jahr 1926 konnte Edwin Mieg schließlich die ersten Erfolge auf der Spielwarenmesse in Leipzig verbuchen, auch wenn er dort keinen eigenen Stand hatte. Vor den Messetoren präsentierte der Gründungsvater sein erst kürzlich entwickeltes Projekt, das bei den Besuchern auf großes Interesse stieß und sich dort hundertfach verkaufte.

Im Jahr 1938 expandierte die Firma. Die Spielwarenmarke konnte es sich leisten, ein eigenes Fabrikgebäude zu bauen, was auch notwendig war, da die Nachfrage am Tipp- Kick immer weiter stieg. Zehn Jahre später, im Jahr 1948 starb Edwin Mieg und vererbte das Unternehmen an seine Söhne Hansjörg und Peter, die das Spiel bis zur Fußballweltmeisterschaft des Jahres 1954 nicht veränderten, bis es schließlich seinen großen Durchbruch erlangte.

Mit dem neuen Torwart „Toni“, benannt nach dem Ex-Nationaltorhüter Toni Turek1. Hatte man einen neuen Goalie, den man per Knopfdruck auf einen Kasten entweder nach links oder rechts hechten lassen konnte. Im Jahr des ersten deutschen WM-Titels gelang es der Firma, knapp 180.000 Spiele an den Mann zu bringen2.

2.1.2. Weiterentwicklung bis in die 90er-Jahre

Nach der Weltmeisterschaft 1954 veränderte sich einiges, auch auf dem Miniaturfußballfeld. Zwar wurde am Spielsystem nichts geändert, jedoch griff man nun auf Kunststofftore und -bälle zurück, die Spielfelder wurden größer und Mieg produzierte den ersten Timer, mit dessen Hilfe man die Spieldauer genau abmessen konnte. 1963 baute die Firma schließlich eine neue Produktionshalle und zog dorthin um.

Dieses Jahr sollte für den deutschen Fußball ein traditionsreiches sein, denn startete in diesem Jahr die Fußball-Bundesliga - und die Top-Kicker, erstmals auch in Farben von Bundesligavereinen, entstanden. Dies waren rüstigere Feldspieler, die zudem über einen besseren Schussfuß verfügten, der präzisere Torschüsse ermöglichte. 1967, ein Jahr nach der legendären WM-Finalniederlage gegen England, verpflichtete Mieg Gerd Müller für die Verpackung des Spiels. Zur Weltmeisterschaft 1974 im eigenen Lande, in der Müller zum Star avancierte, lackierte man erstmals Figuren im Dress von Nationalmannschaften, sodass auf Küchentischen in aller Welt die Weltmeisterschaft auch daheim nachgespielt werden konnte. Dies war gleichzeitig auch die Geburt der Tipp-Kick-Starkicker, den Figuren mit den runden Klumpfüßen. In den folgenden Jahren entwickelte Mieg immer neuere Produktpaletten, beispielsweise führte man 1978 Tore aus Netz ein und 1982 erblickte der Star-Keeper das Licht der Welt, den man nach vorne kippen kann, der im professionellen Spielbetrieb aber nicht zugelassen ist3.

Doch in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erlebte die Firma nicht nur rosige Zeiten, die stark von dem Erfolg der deutschen Fußballnationalmannschaft abhingen. So führte beispielsweise ein Skandal in der Bundesliga zu Anfang der 70er-Jahre sowie die Schmach von Córdoba 1978 zu Einbrüchen im Geschäft. Auch die Stinkefinger-Aktion Stefan Effenbergs bei der WM 1994 in den Vereinigten Staaten wirkte sich negativ auf das Geschäft der Firma aus4.

2.1.3. Der Anfang eines neuen Jahrtausends

Auch im Tipp-Kick bahnte sich die Ära des neuen Jahrtausends an. Dies ermöglichten zum einen Firmen, die Tipp-Kick-Produkte als Werbegeschenke anforderten, aber auch die FIFA Fußball Weltmeisterschaft im Jahr 2006 in der Bundesrepublik Deutschland trug dazu bei. Hinzu kommt, dass das Spiel innerhalb der deutschsprachigen Länder einen großen Bekanntheitsgrad besitzt, auch wenn „im restlichen Europa […] die Verbreitung des Spiels noch ausbaufähig“5 ist. Seit Ende der 90er-Jahre leitet die dritte Generation der Miegs die Firma, die sich die Verbreitung des Spiels in Europa zum Ziel gesetzt haben.

Heute ist Mieg die kleinste Spielwarenfirma der gesamten Bundesrepublik, die aufgrund immer wechselnder Nachfrage einige ihrer Prozesse auf andere Standorte verlegen musste. Seit 2006 produziert die Firma zusätzlich noch in China. Die dort hergestellten Produkte werden nach Asien und Südamerika vertrieben6.

2.1.4. Die Geschichte des professionellen Tipp-Kicks

Auch wenn der organisierte Tipp-Kick erst in den 1960er-Jahren begann, so ist die Gründung des ersten Vereins und die professionelle Ausübung des Spiels nicht unwesentlich jünger als die Herstellerfirma. Im Frühjahr 1938, kurz vor Beginn des Zweiten Weltkrieges, gründeten fünf Jungen im Alter zwischen elf und vierzehn Jahren mit der TFG' 38 Hildesheim den ersten Tipp-Kick-Verein in Deutschland. Sie veränderten die Regeln und bauten ein Spielfeld im Maßstab von 1:100 zu einem Fußballstadion. Noch heute sind die Tipp-Kick-Platten in diesem Maßstab7. Ab 1960 begann man schließlich, professionelle Turnierplatten zu bauen und ein Ligaspielbetrieb auf Bundes- und Regionalebene entwickelte sich, ein Verband für Tipp- Kick war somit geboren, der sich heute Deutscher Tipp-Kick Verband (DTKV) nennt. Im Jahr 1959 fand die 1. Deutsche Einzelmeisterschaft statt, die damals nur alle zwei Jahre ausgetragen wurde und heute das wichtigste Turnier des Jahres ist. Im Laufe der Jahre entwickelte sich ein sportlicher Ehrgeiz und immer mehr Vereine gründeten sich, sodass der Tipp-Kick immer mehr Parallelen zu anderen Sportarten aufweisen konnte.

Hinzu kam ein immer größer werdendes Medieninteresse, die das Spiel zunächst eher belustigend darstellten. Im Lauf der Zeit wurde es aber immer seriöser, da die Presse erkannte, dass Tipp-Kick mit entsprechendem Material neben der Physis auch eine Kopfsache ist, da man ohne die richtige Denkweise und fehlendem Ehrgeiz nur bedingt Erfolg haben kann.

Zur Spielzeit 2010/11 umfasste der Verband 649 Mitglieder8, was von einer Entwicklung des DTKVs in der Historie spricht9.

2.2. Was ist professioneller Tipp-Kick überhaupt?

Es gibt einige Punkte, die das Rollfeld für den Küchentisch von der professionellen Variante unterscheidt. Besonders auffällig sind hier zwei Merkmale. Das sind zum einen die Ausrüstung eines

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Ein professionelles Edelstahlbein mit Stand (Abbildung aus eigener Produktion)

jeden Spielers, die sich stark von den handelsüblichen Kickern unterscheiden (siehe Abbildung 1)10. So gehören in jeden Kader ein Torhüter und mehrere Feldspieler, die allesamt verschiedene Funktionen haben (siehe 4.2.). In jeder Partie dürfen jedoch maximal vier Spieler hiervon zum Einsatz kommen. Der große Unterschied zu den Figuren aus dem Handel ist, dass sie Beine aus filigranen Edelstahl besitzen, die sich in jeden beliebigen Stand (Figur) einbauen lassen. Somit sind viel präzisere und variablere Schüsse möglich. Beispielsweise lassen sich Bälle mit viel Rotation gedreht auf das gegnerische Tor bringen, die eventuell vorher noch einmal aufsetzen und die

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Eine offizielle Turnierplatte mit festgeschraubten Stahltoren (Abbildung aus eigener Produktion)

Berechnung für den gegnerischen Torhüter noch schwerer machen. Doch auch scharfe Schüsse sind möglich, die mit teilweise über fünfzig Stundenkilometer auf das gegnerische Gehäuse abgegeben werden und somit mitunter nur zu erahnen sind.

Der andere große Unterschied ist der Spieluntergrund. Innerhalb des DTKVs spielt man auf offiziellen Turnierplatten. Diese hat vorgegebene Maße (siehe Abbildung 2)11, die in den Spielregeln des Deutschen Tipp-Kick Verbandes vorgegeben sind. Der Maßstab des Spieluntergrundes beträgt 1:100 zu der Größe eines Fußballplatzes. Das Spielfeld hat eine Länge von 106 Zentimetern und ist 70 Zentimeter breit. Die Platte selber muss zwischen 1,23 und 1,26 Meter lang und und 80 bis 83 Zentimeter breit sein. Auch die Länge des Mittelkreises sowie der Straf- und Fünf-Meter-Räume sind geregelt. Die Stahltore sind an der Platte festgeschraubt und eigens vom Verband lizensiert. Eine Bestellung dieser ist auch nur über den Shop des DTKVs möglich.

Doch es gibt noch einige weitere sich unterscheidende Merkmale. Während der Kleinfeldversion von Mieg nur ein kleines, flyerartiges Regelwerk von vielleicht fünf Seiten beiliegt, besitzt der Deutsche Tipp-Kick Verband eines mit einer Länge von siebzehn Seiten mit Kommentierungen. Hier ist bis auf das kleinste Detail geregelt, wie zum Beispiel ein Einstoß oder Abstoß zu erfolgen hat, aber auch das am Strafraum erlaubte Abwehrverhalten ist hier ausführlich reglementiert, was in der „Amateurversion“ nicht der Fall ist.

Im Mannschafts- und Einzelspielbetrieb sind zudem Schiedsrichter an den Platten anwesend, da es durch die schnellen Schüsse mitunter schwer zu erkennen ist, ob ein Treffer erzielt wurde, da der Ball des Öfteren wieder aus dem Tor herauskommt. Ferner benötigt jeder Spieler Nervenstärke, Konzentration, Kondition und auch ein gewisses Quäntchen Glück. Letzteres ist am heimischen Küchentisch zwar auch von Vorteil, allerdings findet das Spiel hier nicht auf einem solch hohem Niveau und unter Druck statt, dem die Spieler in Ligaspielen (siehe 3.3.) ausgesetzt sind, denn hier ist das Spieltempo teilweise enorm und jedes Tor kann für den Erfolg einer Mannschaft entscheidend sein.

2.3. Wo kann man professionellen Tipp-Kick spielen?

Wer einmal Tipp-Kick auf einem professionellen Niveau spielen möchte, kann das Training eines Vereins oder ein Turnier des DTKVs aufsuchen. Momentan gibt es 62 verschiedene Vereine12 im Bundesgebiet, die zum Teil mehrere Mannschaften im Ligaspielbetrieb gemeldet haben. Ist einem ein Verein in der Nähe ins Blickfeld geraten, kann man sich auf der Ligenübersicht13 des DTKVs Informationen einholen. Hier sind alle Mannschaften eines Vereins und weitere Kontaktdaten zu finden. Auch besitzen zahlreiche Teams eigene Webseiten, auf denen man sich weiter informieren kann. Sollte es keinen Verein in der Nähe geben oder die nötige Zeit oder Lust nicht vorhanden sein, gibt es zusätzlich die Möglichkeit, Einzelturniere zu besuchen, an denen auch jeder Einzelspieler die Möglichkeit hat, teilzunehmen. Die nächsten Turniere findet man in der Artbot14, wo auch die Rangliste aller Turnierspieler (mehr in Abschnitt 3.4.) aufgeführt ist.

Hat man ein geeignetes Turnier gefunden, findet man in der Artbot zusätzlich die Kontaktdaten des Veranstalters oder einen Verweis auf dessen Webseite. Hier kann sich jeder problemlos anmelden und dem Turnierstart entgegen fiebern. Alternativ ist auch der Kontakt zu Verbandsoffiziellen über die Webseite15 möglich. Hier gibt es zum einen die Sektionsleiter, die sich in ihrem Gebiet gut auskennen und das Präsidium, zu dem auch ein Mitgliedsbetreuer gehört. Bei diesem kann man sich auch als Einzelmitglied im Verband anmelden, sollte es keine passende Mannschaft in der Nähe geben.

3. Der Deutsche Tipp-Kick Verband (DTKV)

3.1. Die Struktur des DTKVs

Auch wenn der DTKV kein eingetragener Verband (nach Paragraph 1 der Satzung soll er in der Zukunft ein eingetragener Verein werden) ist, so ist er doch wie einer aufgebaut. Alle Gremien und die Struktur des Verbandes werden in einer Satzung16 beschrieben. Auch wenn der Deutsche Tipp-Kick Verband nicht so groß wie andere Sportverbände ist, so kann man von ihm doch sagen, dass er ein professionelles Miniaturformat besitzt.

Der DTKV ist in vier Sektionen eingeteilt. Die Sektion Nord umfasst die Bundesländer Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein, der Süden beinhaltet die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland während die Sektion West lediglich aus Nordrhein-Westfalen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Das Logo des Deutschen Tipp- Kick Verbandes. Quelle: Webseite des DTKVs

besteht. Die Sektion Ost besteht aus den neuen Bundesländern und Berlin, wobei dort nur in der Bundeshauptstadt Vereine vertreten sind.

In jeder Sektion findet einmal jährlich eine ordentliche Regionalversammlung statt. Diese ist ein Gremium des Verbandes und jeder Verein sowie jedes Einzelmitglied ist dort mit einer Stimme stimmberechtigt. Einmal jährlich wählen die Sektionsmitglieder in der Versammlung einen Sektionsleiter, der sich um die Koordination des Ligaspielbetriebs innerhalb seiner Region und diese auf Bundesebene vertritt. Ferner ist jedes Mitglied berechtigt, in seiner Sektion Anträge zu stellen, die hier erstinstanzlich abgestimmt werden. Nimmt die Regionalversammlung diese an, werden sie an den Bundestag zur Abstimmung weitergeleitet17.

Der Bundestag ist die nächsthöhere Instanz des Verbandes. Dieser setzt sich aus den Sektionsleitern der vier Sektionen sowie den fünf Präsidiumsmitgliedern zusammen. Zum Präsidium gehören ein Bundesspielleiter, ein Bundesturnierspielleiter, ein Schatzmeister, ein Pressesprecher sowie ein Mitgliedsbetreuer. Die Wahl des Präsidiums erfolgt durch den Bundestag und findet dort alle zwei Jahre statt. Die fünf Mitglieder dieses Gremiums wählen den Präsidiumspräsidenten18.

Auf dem einmal im Jahr stattfindenden Bundestag geben die Sektionsleiter sowie die Präsidiumsmitglieder ihren Jahresbericht ab und die Sektionsturniere sowie die Play-Offs um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft und die Pokalendrunde werden an Vereine vergeben.

[...]


1 vgl. Wikipedia, die freie Enzyklopädie: http://de.wikipedia.org/wiki/Toni_Turek#Ehrungen

2 vgl. gesamten Abschnitt mit Tippkick.de: http://www.tippkick.de/85-Jahre-TIPP-KICK.72.0.html

3 vgl. Tipp-Kick-Spielregeln: http://www.deutscher-tipp-kick-verband.de/down/Regeln2011.pdf (S. 4)

4 vgl. gesamten Abschnitt mit Tippkick.de: http://www.tippkick.de/Macher-des-Kleinen.100.0.html

5 http://www.tippkick.de/Juengere-Geschichte.101.0.html

6 vgl. gesamten Abschnitt mit Tippkick.de: http://www.tippkick.de/Juengere-Geschichte.101.0.html

7 vgl. Webseite TFG' 38 Hildesheim: http://www.tfg38.de/index.php? option=com_content&view=article&id=63:anfaenge&catid=41:historie&Itemid=71

8 aus dem Protokoll des Tipp-Kick-Bundestages 2011

9 vgl. Abschnitt mit DTKV: http://www.deutscher-tipp-kick- verband.de/htm/02_dtkv/02_geschichte.shtml

10 Abbildung aus eigener Produktion

11 Abbildung und Werte aus den Spielregeln des DTKVs: http://www.deutscher-tipp-kick- verband.de/down/Regeln2011.pdf, Seite 3

12 Daten aus Kontaktbörse des DTKVs: http://www.deutscher-tipp-kick- verband.de/htm/05_sons/05_mitspieler.shtml

13 Ligenübersicht des DTKVs: http://www.tippkick-liga.de/

14 Turnier- und Ranglistenübersicht des DTKVs: http://www.artbot.de/dtkv/

15 Kontaktdaten des DTKVs: http://www.deutscher-tipp-kick-verband.de/htm/02_dtkv/02_kontakt.shtml

16 Satzung des DTKVs: http://www.deutscher-tipp-kick-verband.de/down/satzung_2011.pdf

17 vgl. §4 und §5 der Satzung

18 vgl. §9 der Satzung

Details

Seiten
34
Jahr
2012
ISBN (eBook)
9783656316398
ISBN (Buch)
9783656316572
Dateigröße
16.8 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v196786
Schlagworte
Tipp-Kick DTKV Deutscher Tipp-Kick Verband Sport Tischfußball Kicker Mieg Fußball

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