Lade Inhalt...

Die Magna Carta Libertatum von 1215

Sicherung individueller Freiheitsrechte oder Verrechtlichung des Feudalsystems zugunsten der Barone?

Hausarbeit 2012 19 Seiten

Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1.) Vorgeschichte und Frage nach dem Sinn der Magna Carta Libertatum

2.) Die Magna Carta als Feudal- oder Freiheitsdokument?
2.1) Inhalt und Aufbau der Magna Carta
2.2) Die Rechte der Magna Carta zwischen Feudal- und individuellen Freiheitsrechten
2.2.1) Untersuchung der betroffenen Personenkreise
2.2.2) Untersuchung der Schutzrechte
2.2.3) Untersuchung der Freiheitsrechte
2.3) Feudale und freiheitliche Folgen der Magna Carta

3.) Fazit: Die Magna Carta als weitgehend feudales Dokument mit freiheitlichen Folgen

4.) Quellen- und Literaturverzeichnis
4.1) Quellenverzeichnis
4.2) Literaturverzeichnis

1.) Vorgeschichte und Frage nach dem Sinn der Magna Carta Libertatum

Die Niederlage Ottos IV. bei Bouvines 1214 entschied nicht nur den deutschen Thronstreit, sondern auch Johann (John) I. „Ohne Land“ von England musste am 18.9.1214 den englisch-französischen Waffenstillstand von Chinon bis 1220 unterzeichnen[1]. Durch den auch lange zuvor bestehenden Konflikt zwischen Papst Innozenz III. und John I., nutzten die Barone die außenpolitischen Fehlschläge und erhoben sich gegen John[2]. Denn als sehr ungerecht galt das königliche, willkürliche Gewohnheitsrecht, das alle feudalen Stände unterdrückte, weshalb die Barone beim Aufstand 1215 mit einem politisch-gesetzgeberischen Programm das Königsrecht definieren und begrenzen wollten[3]. In der Magna Carta Libertatum (große Freiheitsurkunde) fanden John und die Barone endlich ihre Friedensformel[4]. Am 19.6.1215 bei Runnymede von John unter militärischen Druck unterzeichnet, gab die Magna Carta der englischen Kirche, den Baronen und „freien Männern“ Rechte und Freiheiten und beschränkte vor allem die feudale königliche Gewalt[5].

Auf die Carta bauten weitere Deklarationen und Urkunden auf, die schließlich den heutigen britischen Parlamentarismus hervorbrachten. Darum haben sich in der Forschung zwei Flügel herausgebildet: Der traditionelle Flügel, der meint, die Barone hatten visionär für den späteren Verfassungsstaat schon – als Vorläufer der Moderne - individuelle Schutz- und Freiheitsrechte verankert und der neuere Flügel, der darin nur ein feudales[6] Dokument sieht, wo die Barone ihre Macht rechtlich sicherten und stärkten gegenüber dem schwächelnden König.[7]

So soll Thema dieser Arbeit sein, ob und inwiefern die Magna Carta ein Verfassungsdokument ist, das der Bevölkerung Schutz- und Freiheitsrechte gewährte oder ob sie doch die feudale Macht der Barone mehrte. Dazu möchte ich die Arbeit folgendermaßen gliedern: erst wird zur Übersicht die Magna Carta von 1215 grob in ihrem Aufbau und Inhalt erläutert, dann werden die Betroffenenkreise abgesteckt, Schutz- und Freiheitsrechte in ihrer damaligen Bedeutung beleuchtet und die Folgen bezüglich des Themas behandelt; ein Fazit rundet das Ganze ab.

2.) Die Magna Carta als Feudal- oder Freiheitsdokument?

2.1) Inhalt und Aufbau der Magna Carta

Die Magna Carta von 1215, die „über Jahrhunderte als Grundstein des englischen Verfassungsrechts galt“[8], besitzt 63 Klauseln, wobei die Schriftlichkeit aus der Anzahl der Artikel, nicht der Verbindlichkeit des Wortes resultiert, denn eher der dahinterstehende Sinn war entscheidend[9]. Das Original ist aber nicht gegliedert, die Aufteilung in Präambel und 63 Artikel wurde erst später zur Übersicht eingeführt. Die verschiedenen Bestimmungen kann man aber unterteilen[10]:

1.) Die Freiheit der Kirche und ihrer Wahlen wird gesichert, inklusive Freiheiten für alle freien Männer (omnibus liberis hominibus), zum Behalten und Genießen dessen.[11]
2.) Erbrechtsbestimmungen: Abgaben (revelium) werden festgelegt, der König kann nur bestimmten Personen Vormundschaften (custodiae) anvertrauen und die Barone erhalten die custodia über die von ihnen gegründeten Klöster.[12]
3.) Familienrechtsbestimmungen: Hier werden Ehefragen der Erben geregelt, etwa zur Übernahme des Erbgutes durch die Witwe, ohne Zwang zu einer neuen Ehe.[13]
4.) Bestimmungen zu Schulden: Beschlagnahmungen sind demnach nicht rechtens, wenn eine Schuld durch die persönliche Habe des Schuldners beglichen werden kann, Erben der Schuld müssen Juden vor ihrer Volljährigkeit keine Zinsen zahlen und Witwen behalten ihre Mitgift.[14]
5.) Bestimmungen zu Steuererhebungen: Spenden - wie ein auxilium oder scutagium[15] - in außergewöhnlichen Fällen an den König, bedürfen fast immer der Zustimmung des commune consilium, einem Rat, bestehend aus Erzbischöfen, Bischöfen, Äbten, Grafen und Baronen, die dazu geladen werden sowie unmittelbaren Vasallen. Der königlichen Befugnis Steuern, willkürlich zu erheben, werden so durch die Barone leichte Grenzen gesetzt[16] ; normale Steuererhebungen bleiben aber königliche Prärogative.[17]
6.) Bestimmungen über Städte, Handel und Händler: Städten werden ihre freien Gebräche zugesichert, Maßeinheiten vereinheitlicht, die Reisefreiheit gesichert und die Fischerei geregelt.[18]
7.) Bestimmungen über gerichtliche Fragen: Verhandlungsorte werden festgesetzt, Gerichte setzten sich aus den aus der Grafschaft gewählten Richtern zusammen; ein liber homo muss angemessen und geregelt bestraft werden und darf nicht ohne Urteil bestraft werden.[19]
8.) Bestimmungen über Machtmissbräuche örtlicher Beamten: Hier werden vor allem Schutzmaßnahmen integriert, die gegen Willkür schützen.[20]
9.) Forstbestimmungen.[21]
10.) Vorübergehende Bestimmungen zu Missbräuchen: Hierbei werden, wegen begangenem Unrecht, Rückerstattungen, Aufhebungen einiger Strafen, Amtsenthebungen etc. einmalig bestimmt. Bei Meinungsverschiedenheiten entscheidet das Gremium aus 25 Baronen.[22]

Art. 61 umfasst auch eine Schutzbestimmung, als Garantie zur Einhaltung der genannten Bestimmungen: Wenn dieses Recht – etwa vom König – gebrochen oder missachtet wurde, konnte dies vier Baronen aus dem Gremium der 25 gemeldet werden. Sollte dann innerhalb von 40 Tagen, nachdem diese Vier dies dem König mitteilten, das Recht nicht wiederhergestellt worden sein, musste das Gremium mit dem Volk mit Zwang den alten Zustand wiederherstellen.[23]

2.2) Die Rechte der Magna Carta zwischen Feudal- und individuellen Freiheitsrechten

Von den Bestimmungen der Magna Carta wird nun erst anhand der betroffenen Personenkreise beleuchtet, ob die Carta eher das Feudalsystem zugunsten der Barone stützte. Dann werden die Rechte untersucht, ob sie quasimodern Schutz und Freiheit für eine Mehrheit garantierten.

2.2.1) Untersuchung de r betroffenen Personenkreise

Hauptdrahtzieher der Magna Carta waren natürlich die Barone, die ihre Position im feudalen System zweifellos sichern wollten und so das Dokument feudal war. Jedoch waren nicht nur die Barone die Betroffenen der Carta, denen Rechte zugesichert wurden: Die dem König abgetrotzten Rechte betrafen ja auch die Vasallen der Barone; für eine zusätzliche Legitimation nahmen sie auch die Interessen anderer Gruppen in den Forderungskatalog auf[24]. Dadurch erweiterte sich der Betroffenenkreis von den Baronen, bis zum Freien. Schließlich gab es auch einige Verbindungen zwischen den Baronen, den Rittern und den kleinen Landbesitzern: sie trafen sich in den „Courts“ der Grafschaften und waren oft durch Heirat miteinander verbunden. Da alle geschäftlich mit den städtischen Kaufleuten (mercatores) zu tun hatten und deren Ressourcen im Bürgerkrieg für die Rebellen sehr wertvoll waren, wurde die Freiheit der Städte und mercatores[25] , sowie die Rechte der Ritter und Landeigentümer festgesetzt.[26] Auch die Rechte des Klerus[27], als höheren, mit dem Adel verbundenen feudalen Stand, wurden gesichert.

Der liber homo, dem in vielen Artikeln Rechte zugesprochen werden, ist jedoch im Feudalsystem nicht Jedermann. Es sind meist kleine Landbesitzer gemeint, die frei ihr Land verwalten, in „Courts“ mitwirken und Waffen tragen dürfen. Die entscheidendste soziale Grenze im zwölften Jahrhundert verlief also weniger zwischen Baronen, Rittern und Freien, sondern zwischen den Freien und Unfreien (etwa unfreie Bauern oder Diener), wobei die Privilegien der Freien den Unfreien verweigert blieben.[28] Wenn so der liber homo und alle höheren Feudalstände in der Magna Carta Rechte erhalten, betrifft dies so eine Bevölkerungsminderheit. In der Magna Carta scheinen die genauen Bedeutungen zum liber homo aber manchmal zu variieren: So meint der Begriff etwa, wenn es den ihn vor auxilia oder seine Transportmittel vor einem Sheriff schützt, einen Unterpächter[29], bedeutet aber an den meisten Stellen nur den Landbesitzer[30] ; bei Fragen der Schuld und der Beschlagnahmungen[31], scheint die Carta am stringentesten implizit drei soziale Klassen – nämlich den Bauern, den mercator und den liber homo – zu unterscheiden[32]. So ist die Carta klar ein Teil der sozialen Strukturen, da das Feudalsystem erfasst und erhalten wird, jedoch mit dem fast revolutionären Schritt, dass die Bestimmungen zum Freien so immerhin ein äußert breites soziales – wenn schon nicht bevölkerungszahlenmäßiges – Spektrum umfassten und soziale Strukturen verwischten, mit einem „beträchtliche[n] Maß an gesetzlicher Parität aller Freien, das ihnen einfach aus der Zugehörigkeit zum Königreich zukam“[33]. So schätzt Fryde es sogar als revolutionären, anachronistischen Akt des modernen Denkens im mittelalterlichen Kontext ein, dass der einfachste liber homo und mercator zusammen mit dem reichsten Earl als Basis zusammengesetzt werden[34]. Manche Rechte sollten ergo für die ganze anerkannte Kommunität gelten.

Ein modernes Recht des Individuums finden wir aber weniger. Vielmehr behandelt die Magna Carta die Rechte der Gemeinschaft, nicht durch eine Gruppe Individuen, sondern durch das Königreich (regnum). So ist etwa die Rede von einer „ communa tocius terre“ oder eben dem „ commune consilium“[35]. So hat die Magna Carta auch die Wirkung eines feudalen Vertrages zwischen den Baronen als Ganzes – als Vasallen – und John I. – als Herr[36]. So ist es auch kein Gesellschaftsvertrag, sondern das regnum beansprucht die Rechte[37]. Natürlich gibt es auch Rechte in der Magna Carta, die nur einer bestimmten communa gestattet werden, wie wenn alle Grafschaften, Hundertschaften, Wapentaken und Drittelschaften die alten pauschalen Abgaben, ohne Zuschläge entrichten sollen, so gilt das freilich für die einzelnen Grafschaften etc.[38] Die Lehensübertragungen bei Erbe dagegen können sogar von jedem Baron als Individuum gewertet werden, was auch für den Freien gilt , wenn er die Strafe nur durch Urteil erfahren darf[39]. Während also generell feudal die communa der Betroffene ist, gibt es Detailstellen, wo durchaus das Individuum als solches ein Recht erhält.[40]

Die Magna Carta ist also vom Kreis derjenigen gesehen, die Rechte erhalten, ein feudales Dokument, da vor allem die Barone ihre Macht sicherten und zur Legitimation, Unterstützung und konsequenten Stabilisierung des Feudalsystems alle anderen Feudalstände mit erfassten – beteiligt sind Adel, Klerus, Kaufleute und Freie – und somit ohne die Unfreien nur eine Bevölkerungsminderheit. Die mittelalterliche Ständegesellschaft bleibt so aufrecht erhalten, da der liber homo meist ein Landbesitzer ist. Jedoch kommt es fast revolutionär zu einer gewissen sozialen Mischung der Feudalstände, da teilweise der Baron und der liber homo gleiche Rechte bekommen. Innerhalb des Feudalsystems kommt es also immerhin zu einer gewissen Rechtsangleichung. Auch gelten die Rechte der Carta en gros für die Gemeinschaft als Ganzes und seltener für das einzelne Individuum. Das Kriterium der mit Rechten ausgestatteten sozialen Schichten oder Stände als wohl entscheidendstes - denn es zeigt klar den Fortschrittsgrad und ob das soziale System eben als Feudalsystem fortgesetzt wird -, spricht weitgehend dafür, dass die Barone ihre Rechte und die ihrer Vasallen im weiterbestehenden, stabilisierten Feudalsystem mehrten.

[...]


[1] HOLZAPFEL, Theo: Papst Innozenz III., Philip II. August, König von Frankreich und die englisch-welfische Verbindung 1198-1216 (= Europäischen Hochschulschriften, Reihe III: Geschichte und ihre Hilfswissenschaften, Bd. 460), Frankfurt a. M. et al., S. 297; AHLERS, Jens: Die Welfen und die englischen Könige 1165-1235 (= Quellen und Darstellungen zur Geschichte Niedersachsens, Bd. 102) Hildesheim 1987, S. 251.

[2] LE GOFF, Jacques: Das Hochmittelalter (= Weltgeschichte, Bd. 11), Augsburg 2000, S. 235 f.; HOLT, James C./WEINRICH, Lorenz: Die Magna Charta und das Königtum, übersetzt von ders., in: Neville WILLIAMS/ Christopher HIBBERT (Hgg.): Meilensteine der Geschichte, Bd. 2: Von der Magna Charta bis zur Französischen Revolution, Frankfurt a. M./Berlin/Wien 1970, S, 13-17, hier: S.14.

[3] LYON, Bryce: A constitutional and legal history of medieval England, London/New York 21980, S. 312-315; TREVELYAN, George M.: Geschichte Englands, Bd. 1: Bis zum Jahre 1603, München 31947, S. 188 f.; etwa setzten die Annales Monastici, Bd. 2, ed. v. Henry R. LUARD, London 1865, S. 282, Johns sog. tyrannischen Willen mit dem Gesetz gleich.

[4] TURNER, Ralph V.: King John. England´s evil king? Gloucestershire 22009, S. 179-181; WARREN, Wilfred L.: The Governance of Norman and Angevin England 1086-1272 (= The Governance of England, Bd. 2), London 1987, S. 164.

[5] Ebd. S. 165; KYRIAZIS-GOUVELIS, Demetrios L.: Magna Carta. Palladium der Freiheiten oder Feudales Stabilimentum (= Schriften zur Verfassungsgeschichte, Bd. 36), Berlin 1984, S. 20 f.

[6] Das Feudalsystem meint, nach URBAT, Klaus: Staatsmacht und finanzwirtschaftliches Verhalten, dargestellt am Beispiel der Magna Charta und der Entwicklung des Parlamentarismus in England, Köln 1971, S. 25-32, dem Personenverbandsstaat nach, dass der König an der Spitze steht und Lehen an seine Vasallen vergibt und diese wieder als Lehensherrn an ihre Lehnsmänner, verbunden mit gegenseitigen Rechten und Pflichten, wobei es hier die Klassen des Feudaladels, des Klerus´, des Bürgertums und der Unfreien gibt.

[7] TURNER; Ralph V.: Magna Carta. Through the Ages, London et al. 2003, S. 66.

[8] KLUXEN, Kurt: Englische Verfassungsgeschichte: Mittelalter, Darmstadt 1987, S. 48.

[9] Ebd., S. 48 f.

[10] Vgl. zu den detaillierten - und meiner ähnlichen - Unterteilungen im Ganzen: TURNER: Magna Carta, 2003, S. 67-71; KYRIAZIS-GOUVELIS: Magna Carta, 1984, S. 21-32; oder eine alternative – aber für diese Fragestellung weniger fruchtbare - Unterteilung in: MC KECHNIE, William S.: Magna Carta. A commentary on the Great Charter of King John, with an historical introduction, New York 21958, S. 111-118.

[11] Magna Carta Libertatum von 1215. Lateinisch-deutsch-englisch, mit ergänzenden Aktenstücken (= Quellen zur neueren Geschichte, Heft 16), ed. v. Historischen Seminar der Universität Bern, Bern 1951, Art. 1, S. 18 f.

[12] Ebd., Art. 2-4/37/46, S. 18/22 f.; so müssen Minderjährige erst bei Volljährigkeit bei einem Erbe Abgaben leisten und der König darf eine custodia nur über die Erben von Vasallen beanspruchen, die ihre Lehen gegen Wehrdienstleistung in Besitz haben.

[13] Ebd., Art. 6-8, S. 18 f.

[14] Ebd., Art. 9-11, 26 f., S. 19/21; auch andere Erbfragen bei fehlenden Testament werden hier erörtert.

[15] Vgl. zur Definition von Hilfsgeldern (auxilium): HARRISS, Gerald L.: King, parliament, and public finance in medieval England to 1369, Oxford 1975, S.19: “[ A ]u xilium [Hervorhebung stammt aus dem Original. P. D.] appears to have been a generic term which could be applied to any kind of service and to every kind of tax, but was more commonly used of novel levies whose character and designation were as yet uncertain.” Vgl. außerdem für eine detaillierte Definition von scutagium (Wehrsteuern als Ersatz für den Wehrdienst): JOLLIFFE, John E. A.: The constitutional history of medieval England. From the English settlement to 1485, London 41961, S. 244 f.

[16] CHRIMES, Stanley B.: English Constitutional History, Oxford/London/New York 41978, S. 71; RICHARDSON, Henry G./SAYLES, George O.: The governance of medieval England from the Conquest to Magna Carta, Edinburgh 1963, S. 377.

[17] Magna Carta Libertatum von 1215, 1951, Art. 12-16/29, S. 19-21; nach Art. 12, gilt dies für die Vasallen nicht, um die Befreiung des Königs zu erkaufen, ihren ersten Sohn zum Ritter zu schlagen oder die erste Tochter erstmals zu verheiraten.

[18] Ebd., Art. 13/33/35/41 f., S. 19/21 f.

[19] Ebd., Art. 17-22/32/34/36/39 f./54, S. 20-22/24.

[20] Ebd., Art. 23-25/28/30f./45, S. 20-22; etwa darf einem liber homo das Pferd nicht vom Sheriff für Transportzwecke entwendet werden (Art.30) etc.

[21] Ebd., Art. 44/47 f., S. 23; für unsere Fragestellung sind diese Bestimmungen eher peripher interessant.

[22] Ebd. Art. 43/49-53/55-59/61, S. 22-26.

[23] Ebd. Art 61, S. 25 f.

[24] KRIEGER, Karl-Friedrich: Gegen königliche Willkür – Die Magna Charta, in: Brockhaus-Redaktion (Hg.): Meilensteine der Menschheit. Einhundert Entdeckungen, Erfindungen und Wendepunkte der Geschichte, Leipzig/Mannheim 1999, S. 118-121, hier: S. 121; TREVELYAN: Geschichte Englands, Bd. 1, 1947, S. 192

[25] Magna Carta Libertatum von 1215, 1951, Art. 13/41, S. 19/22.

[26] TURNER: King John, 2009, S. 183; LYON: History of medieval England, 1980, S. 321.

[27] Magna Carta Libertatum von 1215, 1951, Art. 1, S. 17.

[28] TURNER: Magna Carta, 2003, S. 71.

[29] Magna Carta Libertatum von 1215, 1951, Art. 15/30, S. 20 f.

[30] Vgl. dazu etwa Ebd., Art. 27 oder 34, S. 21 etc.

[31] Ebd., Art. 9, S. 19.

[32] HOLT, James C.: Magna Carta, Cambridge et al. 1965, S. 184 f.

[33] KLUXEN: Englische Verfassungsgeschichte, 1987, S. 52; so hat die Carta auch eine nationale Qualität.

[34] FRYDE, Natalie: Why Magna Carta? Angevin England revisited (=Neue Aspekte der europäischen Mittelalterforschung, Bd. 1), Münster et al. 2001, S. 163.

[35] Magna Carta Libertatum von 1215, 1951, Art. 12/14/61, S. 19/26.

[36] TURNER: King John, 2009, S. 187.

[37] HOLT, James C.: Magna Carta and medieval government (= Studies presented to the International Commission for the history of representative and parliamentary opinion, Bd. 68), London/Ronceverte 1980, S. 211 f.

[38] Magna Carta Libertatum von 1215, 1951, Art. 25, S. 23.

[39] Ebd., Art. 2/39, S. 17/22.

[40] HOLT: Magna Carta, 1965, S. 185 f.

Details

Seiten
19
Jahr
2012
ISBN (eBook)
9783656226666
ISBN (Buch)
9783656228042
Dateigröße
562 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v196632
Institution / Hochschule
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Note
1,3
Schlagworte
Magna Carta Libertatum Magna Charta Freiheit Feudalsystem Feudalrecht Monarchie England Johann Ohneland John I. Baron Kaufmann Witwe Wald liber homo scutagium auxilium Verfassungsdokument Verfassungsgeschichte Mittelalter 1215 Deutscher Thronstreit Freiheitsurkunde Bouvines Innozenz III. Runnymede Parlamentarismus consilium

Autor

Teilen

Zurück

Titel: Die Magna Carta Libertatum von 1215