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Interkulturelle Kommunikation im Kontext deutsch-französischer Kulturunterschiede

Hausarbeit 2012 27 Seiten

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Der Kulturbegriff

Die Kulturelle Programmierung nach Hofstede
Der Begriff der Nationalkultur
Kulturdimensionen von Hofstede
Die Bedeutung von Kommunikation für die Kultur
Die Ebenen der Kommunikation
Die Bedeutung der Kultur für die sprachliche Prägung

Vive la différence - folgenreiche Kulturunterschiede
Frankreich
Deutschland

Arbeitskultur und Gepflogenheiten
Zeitverhalten und Arbeitszeiten
Französische Flexibilität und Deutsche Planung
Generalistentum versus Spezialisierung
Teamarbeit

Zusammenfassung & Ausblick

Literaturverzeichnis

Einleitung

Frankreich und Deutschland sind mit Abstand die jeweilig wichtigsten Handelspartner füreinander. Auch politisch sind beide Länder Europas seit dem Jahre 1952 (Vertrag für die Montanunion) im Rahmen der europäischen Integration so eng miteinander verwoben wie kein anderes Länderpaar. Der Begriff der "deutsch-französischen Freundschaft" verbindet sich mit Errungenschaften wie zum Beispiel dem Élysée-Vertrag (Verpflichtung beider Regierungen zu Konsultationen in allen wichtigen Fragen der Außen-, Sicherheits-, Jugend- und Kulturpolitik) der zwischen beiden Länder 1963 abgeschlossen wurde, der Kooperation im Kulturbereich mit dem gemeinsamen Kultursender Arte sowie der Stationierung militärischer Einheiten im Nachbarland mit den Einheiten der deutsch-französischen Brigade. Sowohl in den aktuellen Debatten als auch bei der langfristigen Gestaltung politischer Prozesse sind sich beide Länder in der Gestaltung ihres Standpunktes in der Regel sehr nah. Der Markt des Nachbarn ist für Unternehmer sehr attraktiv und bietet viele Geschäftschancen. Trotz der zunehmenden Öffnung der weltweiten Absatz- und Beschaffungsmärkte bleiben beide füreinander die jeweiligen wichtigsten Partner bezüglich der Importe/Exporte sowie die beliebtesten Standorte, wenn es sich um langfristige Direktinvestitionen handelt: deutsche Unternehmen repräsentieren etwa 20% der Auslandsinvestitionen, während Frankreich in Deutschland einen Anteil von circa 16% erreicht[1].

Die geografische sowie kulturelle Nähe lässt Unternehmer beiderseits des Rheins oftmals vergessen, dass Deutschland und Frankreich dennoch ein sehr eigenes, ausgeprägtes kulturelles Profil haben. Im Zuge der ersten Begegnung mit ihren französischen Partnern, fallen den deutschen Unternehmern die feinen Unterschiede auf. So werden Fantasie, savoir vivre und Flexibilität aus der Ferne bewundert. Im geschäftlichen Kontakt können sich diese Tugenden auch in Unberechenbarkeit, Unordnung und Unzuverlässigkeit wandeln. Ebenso schätzen die Franzosen grundsätzlich die klassischen deutschen Tugenden, wie zum Beispiel Disziplin, Liebe zum Detail und Pünktlichkeit, nehmen diese aber für sich selten in Anspruch und können diese im Geschäftsalltag schnell als Engstirnigkeit und Starrheit empfinden. Im Geschäftsleben erweisen sich positiv besetzte Stereotypen unter Umständen als Ursprung eines Missverständnisses. Die Zunahme internationaler Geschäftstätigkeit hat dazu geführt, dass sich die Wissenschaft mit Kulturunterschieden sowohl im Umgang mit Geschäftspartnern als auch mit Mitarbeitern mit einem anderen kulturellen Hintergrund auseinandersetzt. Jedoch wird diese Notwendigkeit bei dem "bekannten" Nachbarn oftmals missachtet, da die nationalen kulturellen Unterschiede sowie deren Auswirkung auf die Kommunikation unterschätzt werden. Beide Länder haben trotz des Wettbewerbs auf dem globalisierten Markt ihre kulturellen Eigenheiten bewahrt. Jedoch wandeln sich auch hier die Gewohnheiten. Zum Beispiel gibt es immer mehr Franzosen, die ein im wirtschaftlichen Austausch akzeptables Englisch sprechen können.

Trotz allem bleibt die Berücksichtigung und Implementierung der kulturellen Besonderheiten des Nachbarn für die Unternehmer unabdingbar, um ihre wirtschaftlichen Aktivitäten erfolgreich zu erweitern. So sind auch in diesem Kontext Kenntnisse des interkulturellen Managements notwendig, um die Sprache und die Mentalität des Nachbarn im Umgang mit Geschäftspartnern und Mitarbeitern implementieren zu können. Sonst können Missverständnisse entstehen, die für den Ausbau von Geschäftsbeziehungen zu Partnern oder im Umgang mit Mitarbeitern hinderlich sind und das Vorhaben zum Scheitern führen. Im ersten Abschnitt soll der Kulturbegriff anhand von Hofstedes Kulturdimensionen erläutert werden. Im weiteren Verlauf werden die wesentlichen kulturellen Unterschiede zwischen Deutschland und Frankreich dargestellt. Abschließend liegt der Schwerpunkt auf der spezifischen Arbeitskultur und Gepflogenheiten beider Länder, die anhand von Beispielen dargestellt werden sollen und im interkulturellen Management Berücksichtigung finden müssen.

Der Kulturbegriff

Die interpersonelle Kommunikation ist geprägt durch den kulturellen Hintergrund der jeweilig Beteiligten. Im Rahmen des Sozialisationsprozesses in der Kindheit und Jugend werden neben der spezifischen Prägung des Individuums durch das Elternhaus, national divergierende Wertorientierungen im Rahmen von Institutionen, wie zum Beispiel Schule, vermittelt. Sowohl die individuellen Persönlichkeitsmerkmale als auch die spezifischen landeskulturellen Wertesysteme von interagierenden Personen können die Beziehungen zwischen Wertorientierung und Verhaltensweisen bestätigen. Erst durch den Kontakt zu Partnern, die aus anderen Ländern stammen, wird die kulturelle Prägung unserer Kommunikationsformen spürbar. Kultur ist immer und vor allen Dingen ein System von Kommunikation. Viele der wichtigsten Dinge einer Kultur liegen auf der Ebene der unbewussten Wahrnehmung und sind nicht unmittelbar zugänglich[2]. Ersichtlich wird dabei, dass Kultur keinesfalls angeboren, sondern erlernt wird. Hofstede stellt Kultur als ein gruppenspezifisches, kollektives Phänomen von gemeinsam geteilten Wertehaltungen dar[3]. Er definiert Kultur als die kollektive Programmierung des menschlichen Denkens, die die Mitglieder einer Gruppe von Menschen von denjenigen einer anderen Gruppe unterscheidet. Die verschiedenen Bestandteile der Kultur sind eng miteinander verbunden. Kultur ist eine Erfahrung, die im Zusammenhang mit Anderen gemeinsam gemacht wird und geteilt wird. Sie grenzt in verschiedene gesellschaftliche Untergruppen ab und bestimmt die Unterschiede zueinander. Kultur ist ein vielschichtiges Gebilde. Sie hat daher einen tiefgreifenden und nachhaltigen Einfluss auf das menschliche Verhalten. Hall beschreibt Kultur als "das wichtigste Bindeglied zwischen Menschen und die Grundlage für jeden zwischenmenschlichen Kontakt". Er spricht dabei von zwei wesentlichen Schlüsselelementen, die in jeder Kultur vorhanden sind: die Einstellung zum Raum und das Verständnis von Zeit[4]. Genauso wie der gemeinsame kulturelle Hintergrund Mitglieder einer Gruppe vereint, genauso dient er diesen Mitgliedern auch bei Prozessen der Abgrenzung gegenüber Mitgliedern anderer Gruppen. Trotz der zunehmenden Multikulturalität unserer Gesellschaften, dient die kulturelle Verschiedenartigkeit oftmals als Legitimation bei der Abgrenzung gegenüber Anderen. Voraussetzung für eine erfolgreiche Kommunikation zwischen Partnern mit unterschiedlichem kulturellen Background ist daher die Bereitschaftschaft, die Sitten und Gebräuche seines Gegenübers trotz der manchmal gravierenden Unterschiede zum eigenen Werteempfinden gleichberechtigt anzuerkennen.

Die kulturelle Programmierung nach Hofstede

Der niederländische Psychologe Geert Hofstede definiert Kultur als etwas durch den Prozess der Sozialisation Erworbenes, sich Entwickelndes. Die sogenannte "Kultivierung" beziehungsweise kulturelle Programmierung[5] fängt schon im Babyalter an. Sie findet in Bereichen statt, in denen das Individuum Lebenserfahrungen sammelt: in der Familie, Kindergarten, Schule, später am Arbeitsplatz, im Freundeskreis und in der Partnerschaft. Die Übermittlung der wesentlichen Wertestrukturen und deren Assimilation findet jedoch in der frühen Kindheit statt. Das Individuum erwirbt dabei bestimmte Muster des Denkens, Fühlens und Handelns, die als Werte und Haltungen umschrieben werden. Im Kontakt und Austausch mit der oben genannten Umgebung werden sie gefestigt. Dieser Prozess der zwangslosen Übernahme von Werten und Verhaltensnormen wird Enkulturation genannt. Er beinhaltet die automatische, nicht durch intentionale Erziehung gesteuerte Verinnerlichung einer Kultur und das bewusste geplante Hineinwachsen in Form der Erziehung als Enkulturationshilfe und grenzt sich somit von der Akkulturation ab[6]. Sozialisation wird also als Prozess verstanden, der nicht nur intendierte erzieherische Handlungen der Schule und der Erziehungsberechtigten beinhaltet, sondern darüber hinaus auch Alltagssituationen, die den Erfahrungshorizont bestimmend prägen. Barmeyer definiert dabei Kultur als ein kollektives Phänomen, das alltägliche Verhaltensmuster wie Begrüßung, Konsumgewohnheiten etc. einschließt und von Individuen einer Gruppe geteilt wird, die im selben sozialen Umfeld leben[7]. Kultur ist sozusagen ein gemeinschaftlicher Wissensvorrat, der verstanden wird als "die kollektive Programmierung des Geistes, die die Mitglieder einer Gruppe oder Kategorie von Menschen von einer anderen unterscheidet"[8]. Das wichtigste Medium zur Übermittlung von Kultur ist die Sprache. Syntax, Grammatik und Vokabular einer Sprache bilden dabei das Grundgerüst. Jeder entwickelt auf der Grundlage seiner Notwendigkeiten und Erfahrungen sein eigenes sprachliche Universum und tritt damit innerhalb der Gesellschaft auf ganz individueller Weise in Interaktion mit seiner Umgebung. Kultur dient auch als sinnstiftende Orientierungs- und Ordnungsfunktion, die es jedem Individuum ermöglicht, sich innerhalb seiner Umgebung zurechtzufinden und in der Gesellschaft ohne bedeutende Widersprüche miteinander zu leben[9]. Das kulturelle System schafft somit Eindeutigkeiten, so dass größtenteils einheitliche Kommunikations- und Verhaltensweisen in einer Gruppe Verwendung finden. Kultur ist ein verhaltenssteuerndes Werte- und Normensystem mit sinnstiftender Orientierungs- und Ordnungsfunktion. Kultur wird in einer Gesellschaft erlernt, kollektiv geteilt und miteinander ausgetauscht. Es handelt sich somit um ein überindividuelles und soziales Phänomen[10].

Der Begriff der Nationalkultur

Als Nationalkultur wird ein synthetisches Konzept politischer monolithischer Einheiten bezeichnet, das helfen soll, verschiedene Gruppen bzw. Gesellschaften voneinander abzugrenzen[11]. Diese Vorgehensweise ist ein Versuch den immer stärker ausgeprägten Charakter unserer polykulturellen Gesellschaften unberücksichtigt zu lassen, um einen Vergleich auf Länderebene herstellen zu können. Dabei werden einer Nation bzw. der ihr zuzuordnende Gesellschaft auf der Individualebene spezifische subkulturelle Merkmale wie regionale und ethnische Besonderheiten, Geschlecht, Generation, Religion, Sprache, Soziale Klasse die die Einzelnen voneinander unterscheiden bzw. ähneln und wiederum aufgrund gemeinsamer Kategorien Gruppierungen bilden zugeordnet[12]. Die als Gesamtheit dieser Kategorien zusammengefasste kollektive Identität von Nationalkulturen dient als Unterscheidungsmerkmal im Vergleich zu anderen kollektiven Identitäten. Grundlage der nationalen Kultur bleibt jedoch der oben genannte kulturelle Pluralismus einer Gesellschaft, der durch spezifische subkulturelle Merkmale zum Ausdruck kommt. Innerhalb einer Nationalkultur sind also differenzierende und heterogene subkulturelle Merkmale anzutreffen (z. B. regionale Spezifikationen der Kultur; kulturelle Unterscheidung auf der Grundlage des Bildungsniveaus). Diese Unterschiede der Individuen, deren Herkunft aus verschiedenen sozialen Klassen innerhalb einer Gesellschaft stammt, können unter Umständen umfassend sein[13]. Die Organisationskultur bezieht sich vor allem auf Symbole und Rituale, auf die Ebene kultureller Praktiken und Artefakte. Hofstede stellt fest, dass die Familie als Ort der Sozialisation in stärkerem Maße die kulturellen Werte des Menschen beeinflusst als es eine Organisation vermag. Dagegen werden die Praktiken am Arbeitsplatz stärker geprägt als in der Familie[14]. Die Nationalkultur ist in ihrer Auswirkung das wichtigste prägende Merkmal und übertrifft dabei alle anderen prägende subkulturellen Merkmale. Jedoch wird die Nationalkultur erst im direkten Kontakt mit Angehörigen anderer Gesellschaften evident. Dann erst entwickelt sich ein Bewusstsein für die vorherrschende Unterschiedlichkeit. Sie wird dadurch in Institutionen und Strukturen produziert und reproduziert.

Kulturdimension von Hofstede

Um die Verschiedenheit von Nationalkulturen diversifiziert darstellen zu können, hat Hofstede eine Einordnung in Kulturdimensionen vorgenommen.

Diese Einordnung soll die Vergleichbarkeit zwischen Ländern, also die Gemeinsamkeiten und Unterschiede darstellen können. Die sogenannten Grundproblembereiche, die Hofstede feststellte, betreffen alle Kulturen gleichermaßen. Sie entsprechen folgenden Dimensionen:

- Machtdistanz: Die Art und Weise, wie eine Gesellschaft mit der Ungleichheit der Machtverteilung zwischen Mitgliedern der Gesellschaft umgeht, in welchem Ausmaß die weniger mächtigen Mitglieder von Organisationen und Institutionen ungleiche Machtverteilungen akzeptieren bzw. erwarten, gibt die Machtdistanz an. Eine ausgeprägte Machtdistanz ist Ausdruck einer starken Akzeptanz bezüglich der Ungleichverteilung der Macht in der Gesellschaft. Auf die Kommunikation bzw. Kultur innerhalb eines Unternehmens angewendet bedeutet ein niedriger Wert zum Beispiel, dass Manager Entscheidungen treffen, nachdem sie sich mit den untergeordneten Mitarbeiter beraten haben: das Ideal stellt gleichberechtigte Vorgesetzte und Mitarbeiter dar. Ein hoher Wert bedeutet, dass Manager alleine und in einem patriarchalischen Stil Entscheidungen treffen. Sie sehen sich gerne als die wohlwollenden Entscheidungsträger.

- Unsicherheitsvermeidung: Die Unsicherheitsvermeidung gibt den Grad an, in dem die Mitglieder einer Kultur sich durch ungewisse oder unbekannte Situationen bedroht fühlen. Kulturen, die Unsicherheiten vermeiden, versuchen durch gesellschaftliche Regelungen die Wahrscheinlichkeit des Auftretens solcher Situationen zu minimieren. Die Menschen sind geschäftiger, unruhiger, emotionaler und von einer herrschenden Meinung überzeugt. Die Bewohner Unsicherheit akzeptierender Länder sind ruhiger, gelassener und aufgeschlossener gegenüber anderen Meinungen. Im Unternehmenskontext wirkt sich ein niedriger Wert zum Beispiel so aus, dass Mitarbeiter weniger Widerstand leisten, wenn Veränderungen umgesetzt werden, es weniger schriftliche Regeln gibt und eine größere Jobmobilität vorhanden ist. Ein hoher Wert bedeutet, dass Mitarbeiter einen größere Widerstand bei Veränderungen leisten, Wettbewerb nicht erwünscht ist bzw. es viele schriftliche Regeln gibt, um das Aufkommen von Unsicherheiten im betrieblichen Alltag zu vermeiden.

- Individualismus versus Kollektivismus: Diese Dimension beschreibt das Ausmaß in dem Individuen in Gruppen integriert sind. Es stellt die Beziehung des Individuums zur Gesellschaft dar. Eine individualistische Gesellschaft ist also geprägt durch Beziehungen, in denen der Mensch seine Anliegen auf die eigenen Angelegenheiten fokussiert, eine kollektivistische Gesellschaft ist geprägt durch Beziehungen, in denen das Individuum sein Eigeninteresse zurückstellt und die Interessen der Gruppe in den Mittelpunkt rückt. In kollektivistischen Gesellschaften werden die Beziehungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer an moralischen Maßstäben gemessen, in Anlehnung an eine familiäre Bindung. In individualistischen Gesellschaften besteht die Beziehung des Arbeitgeber zum Arbeitnehmer auf der Basis eines Vertrages, der sich auf gegenseitigem Nutzen gründen soll.

- Maskulinität versus Feminität: Diese Dimension ist mit der Rollenverteilung zwischen den Geschlechtern in einer Gesellschaft verbunden. Einige Gesellschaften sind relativ tolerant in Bezug auf die Frage, wer welche Rollen übernimmt, andere ziehen recht scharfe Grenzen zwischen den Geschlechterrollen. Eine "maskuline" Gesellschaft grenzt die Rolle der Geschlechter klar ab. "Feminine" Kulturen sind durch Überschneidung der Rollen gekennzeichnet. So sind feminine Kulturen stärker konsensorientiert, was sich zum Beispiel bei Konflikten im Arbeitskontext bemerkbar macht: Konflikte werden beigelegt, indem man miteinander verhandelt und nach einem Kompromiss sucht. Die Betonung liegt auf Gleichheit, Solidarität und Qualität des Arbeitslebens. In maskulinen Gesellschaften wird von den Vorgesetzten erwartet, dass sie entschlussfreudig und bestimmt sind. Die Betonung liegt auf Fairness, Wettbewerb unter Kollegen und Leistungsdenken.

- Langfristige versus kurzfristige Orientierung im Leben: Diese Dimension drückt eine Grundorientierung im Leben des Menschen aus, die entweder eher langfristig oder kurzfristig sein kann. Mitgliedern von Gesellschaften mit einer langfristigen Orientierung zeigen zum Beispiel eine größere Ausdauer bzw. Beharrlichkeit im Verfolgen von Zielen; die gesellschaftliche Rangordnung ist sehr stark am Status orientiert, es herrscht ein großer Respekt vor der herrschenden gesellschaftlichen Rangordnung.

[...]


[1] Germany Trade & Invest, Wirtschaftsdaten Kompakt November 2010

[2] Hall 1983, Seite 18

[3] Hofstede 2001, Seite 10

[4] Hall 1983, Seite 19

[5] Hofstede 1997, Seite 401

[6] Wikipedia, Definition Enkulturation

[7] Barmeyer 2000, Seite 22

[8] Hofstede 1993, Seite 19

[9] Hofstede 1993, Seite 23

[10] Barmeyer 2000, Seite 26

[11] Barmeyer 2000, Seite 41

[12] Barmeyer 2000, Seite 41

[13] Barmeyer 2000, Seite 41

[14] Hofstede1993,Seite 206

Details

Seiten
27
Jahr
2012
ISBN (eBook)
9783656198529
ISBN (Buch)
9783656199427
Dateigröße
626 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v194550
Institution / Hochschule
Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin – BIfAW
Note
1
Schlagworte
interkulturelle kommunikation kontext kulturunterschiede

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