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Unterrichtsstörungen - Auftreten und Intervention

Praktikumsbericht zum Blockpraktikum A in der Lehramtsausbildung (Dresden, Sachsen)

Praktikumsbericht / -arbeit 2011 34 Seiten

Didaktik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

A Einleitung

В Unterrichtsstörungen- Auftreten und Interventionen
1 Einführung
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Definition des Begriffs „Unterrichtsstörung“
2.2 Klassifizierung von Unterrichtsstörungen
2.3 Gründe für Unterrichtsstörungen
2.4 Disziplinmanagement und Interventionen bei Unterrichtsstörungen
3 Methodik der Untersuchungen
3.1 V orgehensweise
3.2 Fehlerquellen
4 Ergebnisse aus den Hospitationen
4.1 Häufigkeiten der Unterrichtsstörungen
4.2 Situationen, in denen Unterrichtsstörungen auftraten
4.3 Interventionen bei Unterrichtsstörungen
5 Zusammenfassung und Ausblick

C Unterrichtsversuch
1 Einführung
2 Einbindung des Themas im Lehrplan
3 Rahmenbedingungen
4 Unterrichtsverlauf.
5 Reflexion zum Erreichen der Ziele der Stunde

Anhang

Klassifikation der Unterrichtsstörungen nach KELLER

Klassifikation der Unterrichtsstörungen, die während der Hospitationen Verwendung fand

Beispielprotokolle zu den Hospitationen

Chemie, Gymnasium: Lembereich 3

„Den Stoffen analytisch auf der Spur“ (Klasse 10)

Schülerexperiment zur Analyse von Lösungen

Arbeitsblatt für den Unterrichtsversuch

Literaturverzeichnis

A Einleitung

Mitten in Sachsen, im Süden der Lommatzscher Pflege1, liegt mit ca. 7100 bis 7200 Einwohnern2 das Städtchen Nossen. Da, wo die Freiberger Mulde aus dem Sächsischen Berg­land kommt, findet sich in ländlich geprägter Umgebung das Geschwister-Scholl- Gymnasium3.

So peripher die Beschreibung auch klingen mag, das GSG nimmt eine wichtige, ja fast zentrale Rolle in seiner Region ein. 1856 wurde das Gebäude als eines der 23 königlich-säch­sischen Lehrerseminare in Sachsen für die Ausbildung von Lehrern eröffnet, eine Zeit, in der die Industrialisierung in Sachsen blühte und Nossen der Verkehrsknotenpunkt in Mittelsachsen war. Später wurde eine Oberschule daraus, bis 1953 das Institut für Lehrerbil­dung eingerichtet wurde. Das Gymnasium mit seiner heutigen Funktion existiert seit 1991.4 Aus früheren Zeiten zeugen noch die historische Bibliothek und die in jedem Fall sehenswerte Aula.

Die Einrichtung hat ein sehr großes Einzugsgebiet (u.a. bis Wilsdruff und Lommatzsch) und erfährt vom Landkreis Meißen besondere Förderung. So konnte eine neue Turnhalle gebaut und die Schule, die ursprünglich aus zwei Gebäuden bestand, umfassend saniert werden. Aus Platzmangel, in den letzten Jahren stiegen die Schülerzahlen, wurde mit dem Bau eines dritten Schulgebäudes begonnen, das noch in diesem Schuljahr bezugsfertig sein wird.

Die Unterrichtsräume und die Schulausstattung zeigen sich in einem sehr modernen Zustand und technisch hohem Niveau. Die Schule bietet somit optimale Lembedingungen, und es gibt regelmäßig gut gefüllte Profile im künstlerischen, im sprachlichen und im naturwissenschaft­lichen Bereich. Die Nähe zur Freiberger Mulde und zum Wald ermöglichen Arbeitsgemein­schaften, die sich mit Naturschutz und Umwelt intensiv beschäftigen, und kurzfristige Mög­lichkeiten für praxisnahen Unterricht im Freien.

Mir bot die Schule ideale Möglichkeiten, um in den Alltag des Lehrerberufs und die Normalität des Unterrichts blicken zu können.

Vom 1. bis zum 28. März 2011 war ich zum Blockpraktikum A am oben beschriebenen Gym­nasium. Meine Betreuerin für das Fach Geographie war Frau Frb5, die auf Grund von Weiter­bildungen in den vier Wochen des Praktikums häufiger nicht da war.

Herr Feu war mein Mentor und betreute mich im Fach Chemie. In Klassen, die sonst er unter­richtet, habe ich auch vier Unterrichtsversuche durchfuhren dürfen. Als Bereicherung habe ich auch die zwei Exkursionen erfahren, die ich nach Welzow und Freiberg begleiten durfte.

Die Zeit in der Fachschaft Biologie/ Chemie, in der ich mich am meisten aufgehalten habe, war geprägt von freundschaftlichem Interesse, aber auch von Umzugsvorbereitungen in das neue Gebäude. Die Baustelle auf dem Schulgelände machte sich während einiger Stunden auch akustisch bemerkbar, da der Bau jedoch fast fertig ist, war die Belästigung nicht allzu stark.

Das Schul- und Lemklima war sehr freundlich. Die Schüler können am GSG Demokratie di­rekt erfahren und gestalten, d.h. die Schülervertretung wird von der Schulleitung ernst genom­men und bewusst in Entscheidungen mit eingebunden. Eine Tatsache, die mir sehr positiv auf­gefallen ist.

Dieser Praktikumsbeleg soll nicht nur dem Berichten dienen. Hauptsächlich soll es um Unter­richtsbeobachtung und -erfahrung gehen. Deshalb folgen der Einleitung zwei weitere, umfas­sendere Abschnitte.

Im Abschnitt „B Unterrichtsstörung- Auftreten und Intervention“ werden Störungen des Stun­denverlaufs allgemein betrachtet. Dabei werden die Ergebnisse der Hospitationen mit Aussa­gen aus verschiedener Literatur verglichen. Es wird versucht aus Theorie und Beobachtung allgemein gültige Thesen abzuleiten.

Im Abschnitt „C Unterrichts versuch“ wird einer der vier von mir durchgeführten Unterrichts- versuche eingehend vorgestellt, analysiert und reflektiert.

В Unterrichtsstörungen- Auftreten und Interventionen

1 Einführung

„Mit Störungen in der Klasse kann vieles gemeint sein.“6

Was sind Unterrichtsstörungen? Situationen, die den Lehrer7 stören? Methoden, die die Schüler stören? Ist es eine Unterrichtsstörung, wenn der Bleistift die Tischplatte verlässt, sich auf den Weg zum Erdboden macht und diesen mit knackender Mine erreicht?

In diesem Abschnitt soll es nicht nur um die Klärung des Begriffs „Unterrichtsstörung“ gehen, sondern auch um das Auftreten von Störungen und um mögliche Interventionen durch den Lehrer. Einleuchtend wird es wohl sein, dass Unterrichtsstörungen den geplanten Ablauf einer Stunde behindern und somit von der Planung des Lehrers und dessen Vermögen, auf Überraschungen zu reagieren, abhängig sind. Diese These dient als Grundlage für diesen Abschnitt.

Im Folgenden werden zuerst die theoretischen Grundlagen verschiedener Autoren beleuchtet und die Methodik der praktischen Untersuchung und die Ergebnisse der Hospitationen vorgestellt. Abschließend werden die Beobachtungen und theoretischen Grundlagen zusammen geführt.

Fragen, die es dabei zu bearbeiten gilt, sind:

- Was sind Unterrichtsstörungen?
- Kann man Unterrichtsstörungen klassifizieren?
- Welche Gründe gibt es für Störungen des Unterrichts?
- Wann treten Unterrichtsstörungen auf und welche Interventionen des Lehrers versprechen Erfolg?

An dieser Stelle soll daraufhingewiesen sein, dass es immer Ausnahmen geben wird und dass der Ablauf des Unterrichts und das Klassenmanagement bezüglich Störungen immer von der Persönlichkeit des Lehrers abhängig ist. Die Sachverhalte geben demzufolge Hinweise und Richtlinien, lassen sich aber nicht universell in jeder Situation erfolgreich anwenden.

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Definition des Begriffs „Unterrichtsstörung“

Der Ausdruck „Unterrichtsstörung“ lässt sich nur schwer definieren. Nach KELLER beschreibt der Begriff „unterschiedliche Formen abweichenden Verhaltens, die das Lehren und Lernen mehr oder weniger stark beeinträchtigen.“8 Schon der Terminus „mehr oder weniger“ macht deutlich, dass eine objektive Definition nicht immer möglich ist, was auch durch Keller klar herausgestellt wird.9

Ob eine Situation im Unterricht als Störung empfunden wird, hängt von der Bewertung durch den Beobachter ab. So kann eine Frage, die von einem Schüler gestellt wird und einen Lehrer­vortrag unterbricht, als unerlaubter Zwischenruf oder als Hinweis bewertet werden, der den Lehrer darauf aufmerksam macht, die Sozialform zu wechseln oder einen Sachverhalt genauer zu erklären. Trotz dieses „subjektiven Ermessens- und Toleranzspielraumes“10 gibt es Momente, in denen der Unterrichtsprozess unzweideutig gestört wird.

In dieser Arbeit wird folgende Definition vereinbart: „Unterrichtsstörungen“ sind Situationen, die ein Unterbrechen des Unterrichtsverlaufs hervorrufen und den Lernprozess eindeutig be­hindern.

2.2 Klassifizierung von Unterrichtsstörungen

Unterrichtsstörungen lassen sich nach mehreren Gesichtspunkten klassifizieren. So z.B. nach Dauer, Intensität, Ursachen oder Häufigkeit. Am sinnvollsten für die Fragestellung erscheint die Klassifizierung nach Erscheinungsform bzw. Art der Störung. KELLER differenziert sechs Formen (siehe Anhang). Er rechnet auch „Ereignisse aus dem Außenbereich des Klassenzim­mers“11, z.B. Sirenengeheul, Verkehrslärm, Baustellengeräusche, zu möglichen Unterrichtsstö­rungen.

Diese Klassifizierung diente bei den Hospitationen als Grundlage, wurde für die Untersuchungen jedoch modifiziert.

2.3 Gründe für Unterrichtsstörungen

Die Gründe für Unterrichtsstörungen können vielschichtig sein. Einfache Erklärungen bieten sich oftmals bei externen Störungen.

Störungen, die von den Schülern ausgehen, sind viel komplizierter zu erläutern. Es ist im Rahmen dieses Beleges auch nicht möglich, eine umfassende Beschreibung aller Ursachen für Verhaltensauffalligkeiten aufzuzeigen. An dieser Stelle werden nur einige Ansatzpunkte ge­nannt, die als grundlegend angesehen werden können.

Wird davon ausgegangen, dass wiederholte und intensive Störungen auf mangelnde Disziplin zurück zuführen sind, so gilt es Ursachen für den Disziplinmangel zu finden.

Dabei ist zu beachten, dass diese nicht ausschließlich in der schulischen Organisation zu suchen sind. Hurrelmann schreibt dazu:

„Krisen des schulischen Wertsystems, die sich in der Regel in mangelnder Akzeptierung und/oder mangelnder Befolgung schulischer Werte, Normen und Regeln ausdrücken, signalisieren mehr als nur einen auf Schule begrenzten Konflikt. Ernsthafte, langwährende und strukturell verankerte schulische Disziplinprobleme sind nicht nur ein Zeichen für eine mangelnde Identifizierung mit und eine unzureichende Legitimation von schulischen Wert- und Handlungsmustem, sondern zugleich ein Hinweis auf entsprechende Unzulänglichkeiten und Konflikte des allgemeinen gesellschaftlichen Wert- und Handlungssystems.“12

Dieses allgemeine Handlungssystem kann mit dem sozialen Milieu verglichen werden, dessen Bedeutung für das Verhalten auch von Molnar und Lindquist unterstrichen wird13.

Die Wahrnehmung des Einzelnen und das soziale Umfeld spielen also eine wichtige Rolle. In Anlehnung an HURRELMANN können weitere mögliche Ursache erfasst werden14:

- Es existiert eine Kluft zwischen schulischen Inhalten und reale Lebenswelt der Schüler.
- Einige Herkunftsfamilien von Schülern weisen unzureichende

Sozialisationsbedingungen auf, so dass die betreffenden Schüler „in einer fast aus­sichtslosen Position“15 im Schulsystem stehen, das durch einen leistungsorientierten Statuswettbewerb geprägt ist.

- Das derzeitige Schulsystem, dass starr auf individuelle Leistungserbringung ausgelegt ist, hat einen so großen Einfluss auf die soziale und psychische Entwicklung, dass es „zumindest bei einigen Schülern generell Symptome von Lemunlust und Leistungs­versagen hervorrufen“16 wird, was zu Disziplinschwierigkeiten führen kann.

Es ist deutlich geworden, dass eine ausführliche Bearbeitung dieses Themas im Rahmen dieser Arbeit nicht möglich ist, so dass hier nur ein Anschnitt erfolgen konnte.

Für die Fragestellung dieses Beleges sind weniger komplexe Gründe an Zufuhren. Deshalb sei noch einmal auf die oben genannte Kluft zwischen Schule und privater bzw. realer Lebens­welt der Schüler hingewiesen. Diese Kluft führt häufig zu Langeweile, mangelndem Interesse und Demotivation, laut COWLEY Gründe für Fehl verhalten, „auf die ein Lehrer direkt durch besondere Strategien und Methoden einwirken kann“17, die also praxisnäher sind und für die Problemstellung dieser Arbeit relevanter. Im Folgenden wird also von nach stehenden drei Hauptursachen für Störungen des Unterrichts aus gegangen: Langeweile, mangelndes Interesse und Demotivation.

2.4 Disziplinmanagement und Interventionen bei Unterrichtsstörungen

Wenn Langeweile, mangelndes Interesse und Demotivation Gründe für Unterrichtsstörungen sind, so liegt es nahe, diese Faktoren so gering wie möglich zu halten. Cowley gibt hierfür verschiedene Hinweise für die Praxis18. Dazu gehören unter anderem die unterhaltsame und interessante Gestaltung der Stunde, Abwechslung und das Ansprechen aller Sinne. Außerdem sollte deutlich werden, was der Lehrer von den Schülern erwartet und wie die Stunde ablaufen soll. Nolting erarbeitete nach einer Umfrage bei Lehrern Aspekte, die Disziplinproblemen Vorbeugen können19. So sind klare Regeln ebenso wichtig wie eine gut strukturierte Unter­richtsführung und eine positive „Gestaltung der sozial-emotionalen Beziehung“20 zwischen Lehrer und Schülern.

Diese Punkte haben alle einen präventiven Charakter. Es steht außer Frage, dass ein kompetentes Disziplinmanagement Unterrichtsstörungen vermeiden kann. Viel interressanter für diese Arbeit ist jedoch die Frage nach Maßnahmen des Lehrers bei eintretenden Störungen, d.h. keine präventiven, sondern intervenierende Handlungen.

Ziel einer solchen Intervention ist es, „die Störung schnellstmöglich zu unterbinden, um um­gehend zum Unterricht zurückzukehren.“21 Für das direkte Reagieren während der Störsituation bieten sich dem Lehrer nach Keller z.B. folgende Möglichkeiten22:

- Ermahnung und mündlich ausgesprochener Tadel
- Verweisen des Schülers auf einen anderen Platz
- Eintragung in das Klassenbuch und/ oder das Hausaufgabenheft
- vorläufiges Einziehen von Gegenständen
- Verweisen des Schülers aus dem Klassenzimmer

KELLER beschreibt des weiteren die Möglichkeit „des ,sanften’ Reagierens“23, bei dem eine positive Umdeutung der Unterrichtsstörung stattfinden soll. So kann dem Störverhalten z.B. eine positive Gesinnung bzw. Motivation unterstellt werden:

„Gesetzt den Fall, man sieht, wie sich zwei Schüler miteinander kabbeln, kann man ihnen mitteilen: ,Ihr habt euch zum Streiten gern.’ Oder man beobachtet, wie sich zwei Schülerinnen am Stundenbeginn miteinander unterhalten, und merkt dazu an: ,Ihr habt euch was Wichtiges mitzuteilen. Können wir auch davon erfahren?’ [...]

Ein Problemschüler wird für sein Positivverhalten vor der ganzen Klasse gelobt, was [...] seinem Negativverhalten Störungsenergien entziehen kann. [...]

Änderungsehrgeiz anstacheln: Man fragt den Problemschüler, ob er sich eine Änderung zutraut [-]“24

Ebenso würden Inerventionen ihre Wirkung nicht verfehlen, die zum einen das Störverhalten kritisieren, zum anderen aber ein Teillob aussprechen25, z.B.: „Peter, es wäre schön, wenn du in Chemie genauso wenig quatschen würdest, wie in Geographie!“

3 Methodik der Untersuchungen

3.1 Vorgehensweise

Während den Hospitationen wurden Verlaufsprotokolle geführt, die zum einen die Unter­richtsphasen und das Geschehen festhielten, zum anderen aber auch Unterrichtsstörungen und die Reaktion des Lehrers vermerkten. Um die Notizen zu vereinfachen, wurde für die Unter­richtsstörungen eine Klassifikation mit Abkürzungen entworfen, die sich an die von KELLER anlehnt (siehe 2.2 Klassifizierung von Unterrichtsstörungen bzw. Anhang).

Der Erfolg der Intervention wurde mit Ziffern gekennzeichnet. Dabei erwies sich folgendes Schema als dienlich: Die Ziffer 0 wurde eingesetzt, wenn die Intervention des Lehrers über­haupt keine positive Wirkung zeigte, die Ziffer 1, wenn sich die Störung abschwächte und weniger intensiv zur Geltung kam, aber immer noch zu beobachten war. Die Ziffer 2 kam zum Einsatz, wenn die Störung unterbrochen wurde, aber nach kurzer Zeit wieder einsetzte. Wenn eine Intervention die Störung effektiv unterbrach, d.h. der betreffende Schüler oder die Schülergruppe mindestens zehn Minuten aufmerksam dem Unterrichtsverlauf folgte, so wurde dies mit der Ziffer 4 gekennzeichnet.

Im Anhang finden sich die Klassifikation mit Abkürzungen und zwei Protokolle als Beispiele.

3.2 Fehlerquellen

Einzelne Unterrichtsstörungen lassen sich, ebenso wie Interventionen, schwer vergleichen, da nicht in jeder Situation die gleiche Intensität auftritt. Die verwendete Klassifikation (siehe An­hang) war demnach wirklich dem schnellen Notieren dienlich. Vergleiche sind nicht in jedem Fall möglich. So kann es sein, dass eine motorische Störung, z.B. Schaukeln oder Kippeln, in einer Stunde andere Schüler vom Lernen ablenkt und so eindeutig eine Unterrichtsstörung ist. Es kann aber auch sein, dass dieses Kippeln gar nicht bemerkt wird und somit zwar zu beob­achten ist, aber nicht als Störung einzustufen.

[...]


1 siehe dazu: Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie LfULG (Hrsg.). 2008

2 nach: Stadtverwaltung Nossen. 2011

3 Im Folgenden abgekürzt mit GSG. Diese Abkürzung wird auch von der Schule selbst verwendet.

4 vgl.: Geschwister-Scholl-Gymnasium Nossen. 2011

5 Die Namen der Personen werden in dieser Arbeit aus Datenschutzgründen nicht ausgeschrieben. Stattdessen werden die Kürzel verwendet, die auch in der Schule zum Einsatz kommen (z.B. beim Vertretungsplan).

6 Nolting, H.-P. zitiert nach: Keller, G. 2008. Seite 21

7 Es wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit auf geschlechtsspezifische Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten für feminine und maskuline Form.

8 Keller, G. 2008. Seite 21

9 vgl. Keller, G. 2008. Seite 21

10 Keller, G. 2008. Seite 21

11 Keller, G. 2008. Seite 23

12 Hurrelmann, K. 1975. in: Biermann, R. (Hrsg.). 1985. Seite 211 und 212

13 vgl. Molnar, A. und Lindquist, В. 1991. Seite 20

14 vgl. Hurrelmann, K. 1975. in: Biermann, R. (Hrsg.). 1985. Seite 213 bis 223

15 Hurrelmann, K. 1975. in: Biermann, R. (Hrsg.). 1985. Seite 220

16 Hurrelmann, K. 1975. in: Biermann, R. (Hrsg.). 1985. Seite 221

17 Cowley, S. 2010. Seite 146

18 vgl. Cowley, S. 2010. Seite 146 bis 152

19 vgl. Nolting, H.-P. 2007. Seite 27

20 Nolting, H.-P. 2007. Seite 27

21 Lohmann, G. zitiert nach: Keller, G. 2008. Seite 37

22 vgl. Keller, G. 2008. Seite 37

23 Keller, G. 2008. Seite 41

24 Keller, G. 2008. Seite 41

25 vgl. Keller, G. 2008. Seite 41

Details

Seiten
34
Jahr
2011
ISBN (eBook)
9783656192657
ISBN (Buch)
9783656194460
Dateigröße
7.6 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v193932
Institution / Hochschule
Technische Universität Dresden
Schlagworte
Unterrichtsstörungen Blockpraktikum A

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