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Familie heute: Soziale Rolle - zur Rolle von Mann und Frau, Müttern und Vätern

Seminararbeit 2007 12 Seiten

Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Funktionen der Familie

3. Die Rollen von Mann und Frau in der Familie
3.1 Haushaltsführung
3.2 Erwerbstätigkeit und Einkommen
3.3 Kinderbetreuung und Kindererziehung
3.4 Resümee

4. Wie denken Mann und Frau über die Rollenverteilung?

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Was ist Familie? Der Begriff Familie wird mit der Überzeugung benutzt, dass dieser für alle Menschen eine einheitliche Bedeutung hat. Trotz dieser Ansicht findet sich keine einheitliche Definition in der Literatur. Über viele Jahre hinweg hat sich der Begriff in seiner Bedeutung verändert und verfügt über Interpretation, die von Kultur zu Kultur unterschiedlich sind. Zudem lassen die zahlreichen Familienformen, wie z.B. Mann, Frau und Adoptivkind oder homosexuelle Paare, die in den unterschiedlichsten Kulturen verschiedene Akzeptanz finden, keine einheitliche Definition zu.

Das Wort Familie entstammt aus dem lateinischen Begriff „familia“, dessen Bedeutung nicht die traditionelle Familie – Vater, Mutter, Kind – meint, sondern auf den Besitz eines Mannes hinweist, zu dem auch Sklaven oder Vieh zählen.[1] Da sich diese Arbeit jedoch mit der Rollenverteilung von Mann und Frau in der Familie von heute beschäftigt, liegt der Schwerpunkt auf der traditionell angesehen Familienkonstellation Vater – Mutter – Kind(er).

Unsere Gesellschaft befindet sich in einem ständigen Wandel und somit zeigt auch die Rollenverteilung zwischen den Geschlechtern innerhalb der Familie Veränderungen auf. Dieser Wandel bildet den Inhalt der Seminararbeit und erläutert Fragestellungen wie:

- Wie steht es mit der familiären Arbeitsteilung im Haushalt?
- Wie steht es um die Aufgabenverteilung in der Kindererziehung?
- etc.

2. Die Funktionen der Familie

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

In der Soziologie wird mit Familie die engere Verwandtschaftsgruppe angesprochen und schließt folgende biologische und soziale Faktoren mit ein:[2]

biologische Faktoren

- Gebärfähigkeit der Frau
- Zeugungsfähigkeit des Mannes
- das Zusammenleben von mindestens zwei Generationen

soziale Faktoren

- Sozialisationsfunktion (erzieherische Funktion): soziale Kontrolle zur Erleichterung der Sozialisation – Es bedeutet, dass die Eltern ihre Kinder so erziehen sollen, dass sie gesellschaftstauglich sind.
- wirtschaftliche Funktion: Schutz und Fürsorge für Säuglinge, auch für kranke und alte Familienangehörige
- politische Funktion: bietet eine legitime Platzierung - Eine Gesellschaft funktioniert nur dann, wenn genügend Nachkommen gezeugt werden.
Aus diesen Faktoren können weitere Funktionen abgeleitet werden:[3]
- religiöse Funktion (Wertevermittlung): leitet sich aus der Sozialisations- funktion ab, wie die Gestaltung von Familienfesten oder z.B. Rituale wie Tischgebet, …
- rechtliche Funktion (verfassungs- und privatrechtlich): Familie steht unter besonderem staatlichem Schutz und besitzt Gestaltungsrechte (Adoptions-, Erbrecht, …)
- Freizeit- und Erholungsfunktion: diese beinhalten Basisleistungen zur Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit aller Familienmitglieder

3. Die Rollen von Mann und Frau in der Familie

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Betrachtet man die Entwicklung der Familie in den vergangen Jahrhunderten, erkennt man, dass sich etwas in ihrer Struktur verändert hat. Vor vielen Jahren waren die Rollen von Mann und Frau in der Familie genauso klar definiert wie die Hierarchie. Der Familienvater stellte das Oberhaupt dar und war für die Ernährung der Familie zuständig, während die Frau ihre Aufgaben in der Haushaltsführung und Kindererziehung fand. Im Laufe der vergangenen Jahre versuchte die Frau immer wieder sich aus ihrer Rolle ein Stück weit zu befreien und die Rollenverteilung zu verändern.[4]

Obwohl heute viele Frauen wieder berufstätig sind, hat diese Veränderung keinen sehr großen Fortschritt in der Rollenverteilung bewirkt. Die beharrliche Aufgabenteilung in der Familie ist auf die biologischen Konstanten zurückzuführen und kann die herkömmliche Verteilung zwar aufweichen, jedoch nicht völlig außer Kraft setzen.[5]

[...]


[1] vgl. Wikipedia (2007): Familie: URL: http://de.wikipedia.org/wiki/Familie

[2] vgl. Wikipedia (2007): URL: http://de.wikipedia.org/wiki/Familie

[3] Ebd.

[4] vgl. System Familie (2007): URL: http://www.uniklu.ac.at/gossimit/phorum/download.php/

[5] vgl. Heute du, morgen ich (2007): URL: http://www.r icardas-homepage.de/Dorothee/Artikel/Eltern/Vaeter/08.html

Details

Seiten
12
Jahr
2007
ISBN (eBook)
9783656180333
ISBN (Buch)
9783656180890
Dateigröße
533 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v193050
Institution / Hochschule
Fachhochschule OberÖsterreich Standort Linz
Note
2
Schlagworte
soziale Rolle Frauen Männer Mütter Väter Rollenverteilung

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Titel: Familie heute: Soziale Rolle - zur Rolle von Mann und Frau, Müttern und Vätern