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Am Ende bleibt Liebe. Mein geliebter Mann stirbt an Krebs

Ein langer und schier unmenschlicher Leidensweg

Ausarbeitung 2012 87 Seiten

Biographien

Leseprobe

Inhalt

Kapitel 1 Tagebuch, Rückblick und traurige Gewissheit

Kapitel 2 Thema: Prostatakrebs

Kapitel 3 Therapien

Kapitel 4 Das Leben geht irgendwie weiter

Kapitel 5 Zustandsverschlechterung und erste Resignation

Kapitel 6 Geht es wieder bergauf?

Kapitel 7 Erneuter Rückschlag und aufdringlicher „Besuch“

Kapitel 8 Diagnose „Krebs“ seit einem Jahr

Kapitel 9 Nun auch noch Knochenkrebs? Ja!

Kapitel 10 Schlaflose Nächte – Nachdenken über den Tod

Kapitel 11 Die Sorgen werden größer – dennoch: letzte gemeinsame Reise nach Norderney

Kapitel 12 Unsere Kräfte lassen mehr und mehr nach – Krankenhauseinweisung

Kapitel 13 Meinhard wieder zu Hause – aber keine Ruhe

Kapitel 14 Erinnerungen an eine wunderbare Zeit

Kapitel 15 Ist dieses Leben noch lebenswert? – Abschiedsgedanken

Kapitel 16 Trauriges Weihnachtsfest 2009 – Meinhard wird zunehmend pflegebedürftiger

Kapitel 17 Pflegeeinstufung

Kapitel 18 Nur noch ein Jahr Lebenserwartung? – ich brauche eine Psychotherapeutin

Kapitel 19 Die letzte Lebensphase bis zum Tod

Kapitel 20 Meinhards Tod und der endgültige Abschied

Kapitel 1
Tagebuch, Rückblick und traurige Gewissheit

Tagebucheintragung am 09.10.2007: Schicksalsschlag.

Meinhard und ich sind in diesem Jahr 28 Jahre glücklich verheiratet und seit 34 Jahren ein Paar. Bereichert wurde unsere Beziehung durch unsere Kinder Florian und Lara. Zu dieser Zeit ist Florian 19 Jahre alt und besucht die Fachoberschule Agrarwirtschaft in Osnabrück; Lara ist 18 Jahre alt und besucht das Wirtschaftsgymnasium in Osnabrück im 12. Schuljahr.

Während Meinhard seinen Traumberuf als Zahnmediziner verwirklichen konnte, habe ich ihm in all den Jahren „den Rücken freigehalten“. Angefangen mit dem Studium der Zahnmedizin im Oktober 1981 und der Approbation als Zahnarzt im November 1987 über die Selbständigkeit im Mai 1990, die Promotion im Juli 1991 oder das Masterstudium mit dem Abschluss „Master of Science Parodontologie“ im März 2004.

Seit ca. 14 Tagen ist in Meinhards Urin mal mehr und mal weniger Blut. Daraufhin bittet er mich, am Freitag, dem 5.Oktober 2007, einen Termin bei einem Urologen zu organisieren. Nach vielen vergeblichen Telefonaten bekomme ich endlich kurzfristig für Dienstag, den 9. Oktober 2007, in der Praxis Dr. H. & V. in Osnabrück einen Termin. Die Autofahrt zur Praxis ist sehr belastend. Totenstille.

Mein lieber Schatz Meinhard erfährt die Diagnose: Prostatakarzinom[1], fraglich kapselüberschreitend. Der PSA-Wert[2] wird auf 14,5 ng/ml bestimmt. Die Tumorgröße 5 x 4,4 cm. So groß wie die Prostata.

Während Meinhard im Untersuchungszimmer ist, sitze ich unter großer Anspannung im Wartezimmer. Grauenhaft. Szenarien spielen sich in meinem Kopf ab. Ich zittere um Meinhard, um die Kinder und um mich.

Nach ca. einer Stunde holt er mich aus dem Wartezimmer und noch an der Rezeption stehend, teilt er mir die Diagnose „Prostatakrebs“ mit. Ich habe das Gefühl, dass die Welt um mich herum zusammenbricht. Meinhard ist wie gelähmt. Wir fahren direkt nach Hause. Tränen fließen. Wie und wann sagen wir es Florian und Lara ?

Es kommen Ängste auf. Wir weinen. Mal allein, mal zusammen. Eine Operation oder eine Hormonbehandlung kommt für Meinhard absolut nicht in Frage. Meinhar d: „Dann ist der Zeitpunkt gekommen, dass ich gehen muss. Lieber genieße ich noch die mir verbleibende Zeit.“

Noch am gleichen Tag versuchen wir telefonischen Kontakt mit Prof. Dr. Maar in Düsseldorf aufzunehmen. Prof. Dr. Maar ist Urologe. Leider „spricht“ nur der Anrufbeantworter mit uns. Immer wieder versuche ich es, aber ohne Erfolg.

Kapitel 2
Thema: Prostatakrebs

Schon mehrere Jahre vor der Erkrankung befasste sich Meinhard mit dem Thema Prostatakrebs. Er sagte irgendwann mal zu mir: Wenn es mich mal erwischt, dann gehe ich zu Prof. Dr. Maar “. Er hatte auch schon Bücher von ihm gelesen, u.a. Die Wahrheit über Prostatakrebs“ [3] .

Meinhard will seinen Weg gehen. Er entscheidet sich ganz bewusst gegen sog. „konventionelle Behandlungsmaßnahmen“. Als konventionelle Behandlungsmaßnahmen sind beispielsweise bekannt:

- Radikale Prostatektomie,
- Bestrahlung des Tumors,
- Hormontherapie,
- Chemotherapie.

Nach Meinhards Überzeugung kann eine Heilung oder Linderung weder durch eine Chemo- noch durch eine Strahlen- noch durch eine Hormontherapie noch durch eine radikale Prostatektomie garantiert werden, da bei Durchführung dieser konventionellen Behandlungsmaßnahmen zu einem sehr hohen Prozentsatz als Folgen

- Impotenz,
- Harn- und Stuhlinkontinenz und
- Rezidive

auftreten können.

Auch einer vorgeschlagenen Biopsie stimmt Meinhard nicht zu. Bei der Biopsie stanzt der Arzt mit einer Nadel mehrere Gewebeproben aus der Prostata. Bei dieser Biopsie können Krebszellen in den Blut- oder Lymphkreislauf gelangen. Der Tumor könnte daraufhin metastasieren.

Der Abend ist grausam. Das Leben hat sich gewendet. Unbeschreiblich die Diagnose Krebs. Lara übernachtet heute bei ihrem Freund und sie bekommt von alldem nichts mit. Florian bleibt in seinem Zimmer und lernt für sein Fachabitur. Meinhard teilt seinem Praxispartner telefonisch die Diagnose Prostatakrebs mit. Gleichzeitig lässt er ihn auch wissen, dass er für die nächste Zeit in der Praxis nicht zur Verfügung steht. Meinhard wird auf unbestimmte Zeit arbeitsunfähig geschrieben.

In der kommenden Nacht weine ich bitterlich und Gedanken kreisen in meinem Kopf. Ich will Meinhard nicht verlieren.

Völlig erschöpft und traurig schleiche ich mich am nächsten Morgen aus meinem Bett. Gegen acht Uhr versuche ich nochmals telefonischen Kontakt mit Prof. Dr. Maar aufzunehmen und erhalte einen Termin für Freitag, den 12. Oktober 2007. Meinhard freut sich riesig über diese Nachricht.

Mittwoch, der 10. Oktober 2007, ist einer unser traurigsten Tage seit 34 Jahren. Heute teilen wir Florian und Lara die Nachricht Prostatakrebs mit. Florian ist fassungslos. Weint für sich allein und fährt in den von uns aus nahe gelegenem Wald „Freeden“ zum Haasesee. Anschließend vertraut er sich einem guten Kumpel an. Für drei Wochen meldet Florian sich bei seinem Fußballverein vom Training und den Spielen wegen persönlicher Probleme ab.

Lara bricht in Tränen aus und umarmt ihren so geliebten Papa. Sie ist kaum zu beruhigen. Für Meinhard eine ganz ergreifende Situation. Die Wertigkeit des Lebens hat sich absolut geändert.

Für zwei Tage bin ich arbeitsunfähig geschrieben, denn es ist mir unmöglich, meiner Arbeit im Callcenter nachzugehen. Ich bin nicht in der Lage zu sprechen. Gleich in der Früh, am 11. Oktober, habe ich den Praxisberater von Meinhards Erkrankung in Kenntnis gesetzt. Herr F. ist sehr verständnisvoll und versucht mich zu beruhigen. Frau Schäfer, wir schaffen das.

Am 12. Oktober 2007 nehmen wir den Termin in der Tagesklinik Prof. Dr. Maar in Düsseldorf wahr. In der Tagesklinik, dem „biologischen Krebszentrum Düsseldorf“, therapiert Prof. Maar seine Patienten nach seinen erfolgreichen Methoden. Die Praxis bietet ein intensiv-biologisches Konzept und Programm gegen Krebs, das in dieser Form einzigartig ist. Anders als in der Schulmedizin sind die Therapien ganzheitlich ausgerichtet. Sie beruhen auf Prof. Maars langjährigen Erfahrungen in der klinischen Praxis und der Anwendung von Naturheilverfahren.

Kapitel 3
Therapien

Prof. Dr. Maar arbeitet einen Therapieplan aus und erklärt die unterschiedlichsten Therapieformen. Bei der von Prof. Maar angeordneten Therapie handelt es sich um eine fachurologische, biologische und komplementäre Therapie u.a. mit Mistelinfusionen, Thymusinjektionen und Hyperthermie.

Begonnen wird mit der Therapie gleich am Montag, dem 15.10.2007. Bis Mitte Dezember fährt Meinhard mehrmals pro Woche nach Düsseldorf. Die Therapie schlaucht ihn ganz enorm, denn Meinhard wird bei jeder Behandlung in ein künstliches Fieber versetzt[4].

Parallel zu der Therapie von Prof. Maar nimmt Meinhard Kontakt zu Dr. med. Mag. Theol. Ryke Geerd Hamer auf, dem Erfinder der „Germanischen Neuen Medizin“. Die „Germanische Neue Medizin“ beschreibt die medizinisch-biologischen Zusammenhänge des lebenden Organismus, als Einheit von Psyche, Gehirn und Organ.

Worum geht es in der Germanische Heilkunde®?

In der Germanische Heilkunde® geht es um die Krankheitsursachen und damit um die ursächliche Therapie.

Man könnte auch sagen, sie erklärt uns wie unser Körper funktioniert. Gibt es ein wichtigeres Wissen? Wir stecken ein Leben lang in unserem Körper und wußten bisher nicht wie Krebs, die Allergie, die Psychosen, die Bindehautentzündung usw. funktioniert. Das erklärt uns Dr. Hamer.

Die Germanische Heilkunde® ist reine Biologie, also eine exakte Wissenschaft - aber gleichzeitig unendlich menschlich. Sie sollte unseren Kindern bereits gelehrt werden.

Sie gilt für Mensch, Tier und Pflanze.

"Sie bedarf keiner Dogmen, keiner Hypothesen oder sog. statistischer Wahrscheinlichkeiten. Sie ist in sich klar und logisch, für jeden normal intelligenten Menschen gut verständlich und nachvollziehbar, weil sie sich den naturwissenschaftlichen Gesetzen der kausalen Logik verpflichtet fühlt. Begriffe wie materialistisch, idealistisch oder metaphysisch sind hier primär fehl am Platze. Zwar gibt es viele Dinge in der Natur, die wir nicht verstehen und deshalb metaphysisch nennen statt metagnoisch (= über unser Verständnis hinweg), in Wirklichkeit hatten und haben wir für die meisten vermeintlich metaphysischen Phänomene nur noch keinen Verständnisschlüssel."

Dr. med. Ryke Geerd Hamer

Die Germanische Heilkunde® nach Dr. med. Ryke Geerd Hamer ist nicht erfunden oder erdacht!

- Die Germanische Heilkunde® ist eine exakte Erkenntniswissenschaft ohne einer einzigen Hypothese und an jedem x-beliebigen Patientenfall jederzeit verifizierbar!
- Mit der Germanischen Heilkunde® wird die gesamte Medizin zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte zu einer exakten Wissenschaft (wie z.B. die Physik), bleibt dabei aber unendlich menschlich! (Bisher war ja die Medizin eine Heil-'Kunst'.)
- Da die Krankheitsursachen bekannt sind, können diese ursächlich 'therapiert' werden, weshalb man auf jede Art von Experimenten verzichten kann.
- Aufgrund von 5 biologischen Naturgesetzmäßigkeiten, die sämtliche 'Sinnvolle Biologische Sonderprogramme' bei Mensch, Tier und Pflanze beschreiben, handelt es sich hierbei um eine Verknüpfung zwischen Entwicklungwgeschichte, Biologie und Medizin, also um ein allumfassendes und übergreifendes System!
- Die Germanische Heilkunde® gilt für Mensch, Tier und Pflanze gleichermaßen! (Auch die Maus erkrankt infolge Todesangst-Panik an Lungenrundherdkrebs wie der Mensch. Beide haben im Stammhirn im Relais für die Alveolen einen fotografierbaren Hamerschen Herd sichtbar!)
- Es bedarf auch keiner (manipulierbaren) Statistik! (Naturgesetze müssen immer stimmen, sonst sind sie keine!)
- Die Germanische Heilkunde® wäre sehr leicht zu widerlegen, indem man einen einzigen Patientenfall fände, der nicht nach diesen Gesetzmäßigkeiten einzuordnen wäre! (Trotz immenser Anstrengung seitens der Gegner bisher nicht gelungen!)
- Sie lüftet das Geheimnis der Spontanheilungen! Spontanheilungen haben keine Nebenwirkungen! Mit der Germanischen Heilkunde® könnten an die 95% sämtlicher Krebspatienten geheilt werden, die dadurch ihr normales Alter erreichen würden, wenn ...
- Sie beschreibt sämtliche 'Sonderprogramme' (Erkrankungen) auf drei Ebenen: Psyche-Gehirn-Organ, die eine untrennbare Einheit bilden. Dadurch ist dieses System überbestimmt und Fehldiagnosen können so gut wie ausgeschlossen werden! (Die Schulmedizin hat hingegen nur die Ebene der Organe)
- Aufgrund der Kenntnis von diesen 5 biologischen Naturgesetzen sind auch exakte Prognosen möglich! (Z.B. kann ein Herzinfarkt auf +/- einer Woche genau vorausgesagt werden.)
- Psychosen, Neurosen, Depressionen und Manien ... Alles ist im Prinzip heilbar, da erklärbar!
- Sie ist aber keine neuartige Therapieform! Vielmehr ist sie ein Maß für jede Art von Therapie!
- Sie ist auch nicht neu, sondern nur neu entdeckt! Sie existiert seit es Leben gibt auf diesem Planeten! Vieles von dem, was Dr. Hamer niedergeschrieben hat, wissen wir. Oft wissen wir, warum wir erkrankten. Vieles finden wir auch als Redewendung wieder in unserem Sprachgebrauch, z.B. "Es liegt mir im Magen".
- Sie würde dem Steuerzahler ca. 5% der bisherigen Kassenbeiträge bescheren!
- Und - die Germanische Heilkunde® betrifft nicht nur die Medizin, sondern eine Vielzahl von gesellschaftlichen Aspekten!

Begeben Sie sich auf eine Forschungsreise und finden Sie sich selbst wieder - Ihren persönlichen und individuellen (Erkrankungs-) Fall - in den wissenschaftlich jederzeit reproduzierbaren Entdeckungen Dr. Hamers!

An die Germanische Heilkunde® muß man nicht glauben! Man kann sie am eigenen Körper (z.B. am simplen Schnupfen!) überprüfen!

Und aus Glauben wird Wissen! Und mit dem Wissen wie unser Körper funktioniert, verlieren wir das Schrecklichste am Krebs - die Panik!

Bedenken Sie!

Bei Konflikten geht es meist um etwas absolut Persönliches, oft um die intimsten Angelegenheiten. Wer, bitte schön, hat ein Recht, dies in Erfahrung zu bringen? Wen, bitte schön, hat das was anzugehen? Welcher Behörde, welcher Versicherung, welcher Firma ...?

Außer dem Therapeuten, dem Sie Ihr Vertrauen schenken, hat das niemandem zu interessieren! Und Ihr Therapeut obliegt der Verschwiegenheitspflicht!

Wer hat, bitte schön, hat das Recht, mit Ihrem Leid Geld zu verdienen?

Diese Schul(d)medizin plant, "Krebs" zu einer chronischen Krankheit zu machen!

Wenn Sie die "Germanische" verstanden haben, steht zwischen Ihnen und Ihrer Gesundheit weder Arzt noch Medikament. HEILEN KÖNNEN NUR SIE SICH SELBST!

Zuletzt aktualisiert am 08.08.2011 von Helmut Pilhar.[5]

Am 30.10.2007 begleite ich Lara für 4 Tage zu einer Fußoperation in eine Spezialklinik in Potsdam. Meine Gedanken sind immer bei Meinhard. Er hat heute in Münster einen Termin in der Universitätsklinik, Abt. Poliklinik für Nuklearmedizin, zu einer PET-CT-Untersuchung[6].

Während ich in Potsdam im Cafe sitze, warte ich mit Anspannung auf Meinhards Anruf. Endlich! Die Diagnose: Ein kleiner Befund im Becken, aber nicht in den Lymphen. Furchtbar. Jetzt ist auch schon das Becken befallen. Die Zeit in Potsdam ist nicht einfach für mich. Die Hoffnung ist die Kraft zum Überleben. Meinhard hat die letzten Jahre seine Seele vernachlässigt. Hat darunter vielleicht sein Immunsystem gelitten?

Während meiner Abwesenheit lässt er nochmals den PSA-Wert bestimmen. Das Ergebnis 12,8 ng/ml. Hoffnung kommt auf. Der PSA-Wert ist um 1,7 Punkte gesunken.

Telefonisch versuche ich Meinhard Kraft zu geben. Heute, am 01.11.2007, fährt er zum Heimspiel des VfL Osnabrück. Der VfL ist seine Welt.

Meinen Job im Callcenter habe ich in der Zwischenzeit gekündigt. Am 21.11.2007 trete ich meine neue Stelle als Verwaltungsangestellte bei einer Tiefbaufirma an. Bei mir kommen immer wieder Existenzängste auf. Meinhard kämpft gegen den Krebs und will ihn besiegen. Die anhaltenden Blutungen ängstigen ihn nicht.

Kapitel 4
Das Leben geht irgendwie weiter

Meinen 50. Geburtstag am 17. Dezember 2007 feiere ich mit 30 Gästen. Es ist ein wunderschöner Tag. Das Weihnachtsfest verbringen wir auch sehr harmonisch und bewusst. Am Heiligen Abend gehen wir vier noch gegen 22 Uhr zu Reinhard auf „Die Insel“[7], um ein Bierchen zu trinken. Meinhard hat immer gesagt: „Irgendwann gehe ich Heiligabend zu Reinhard. Wer weiß, wie lange ich noch lebe!“ Hätten wir schon Jahre vorher machen sollen.

Den Jahreswechsel verbringen wir mit Heinz und Irmgard („ Irmi“). Doppelkopf ist angesagt. Heinz ist Meinhards guter Freund und Berater.

Meinhard bekommt zunehmend stärkere Rückenschmerzen. Im Januar 2008 erhält er für fünf Tage Infusionen von seinem Hausarzt Dr. P. Immer diese Ängste. Ich denke schon oft für mich: „Hoffentlich bleibt Meinhards Stuhl an unserem Tisch nicht leer!“ Ich kämpfe mit.

Wir planen über den ersten Mai nach Norderney zu fahren und einer Einladung zu einer Silberhochzeit Mitte Mai auf die Insel Sylt zu folgen. Unser Zimmer im Hotel „Vierjahreszeiten“ auf Norderney und die Ferienwohnung in Westerland sind gebucht.

Mitte Januar spendiert Meinhard in der Praxis für Kolleginnen und Kollegen ein Frühstück. Er fühlt sich als Fremdkörper und stellt die Frage, ob er noch eine Zukunft in dieser Praxis hat. „Ja, wir warten auf dich“, so die Auskunft. Eine Vertretung wird eingestellt.

Der PSA-Wert wird am 21.01.2008 auf 12 ng/ml bestimmt. Hoffnung. Schlägt die Therapie an?

Die Krankheit hat er zwischenzeitlich für sich angenommen. „Ich lasse mich doch nicht vom Krebs verarschen. So wie der in meinen Körper rein gekommen ist, so geht er auch wieder.“

Meinhard beschäftigt sich mit dem Aussortieren alter Akten. Mit den Gefühlen ist es manchmal wie Achterbahn fahren.

Am 30. Januar 2008 ist es wieder besonders schlimm. Meinhard fragt mich: „Mäuschen, warum immer ich ? Wenn ich sterbe, öffne das Fenster, damit meine Seele frei kann.“

Die Blutungen sind mal mehr, mal weniger oder gar nicht. Heilpraktikerin Frau G . arbeitet zusätzlich einen Therapieplan aus. Der Schwerpunkt der Heilpraktikerin ist die (Psycho-)Kinesiologie[8]. Diese Therapie hilft ihm psychisch.

Wir versuchen, so viel Zeit wie möglich miteinander zu verbringen. Am 01.02.2008 steht ein Kinobesuch auf dem Programm: „Das Beste kommt zum Schluss“. In dieser Tragikkomödie geht es um zwei Männer, die an Krebs erkrankt sind und zusammen eine Liste abarbeiten, was sie noch gern machen würden, bevor sie sterben. Die Hauptrollen spielen Jack Nicholsen und Morgan Freeman. Unglaublich, dass Meinhard sich so einen Film anschauen kann. Ich hatte da schon ein Problem.

Wir genießen die ausgedehnten Wintersparziergänge, die gelegentlichen Kneipenbesuche und natürlich die Doppelkopfabende mit unseren Freunden Heinz und „Irmi“. Meinhard hat noch so viele Pläne. Er möchte noch ein Holzhaus bauen. Immobilienmessen werden besucht und etliches Infomaterial „studiert“.

Der Einladung von Ulrike N. – am 17.02.2008 zum 50. Geburtstag im Schützenhaus Bad Iburg zum zünftigen Frühschoppen – folgen wir gerne. Es ist ein wunderschöner Tag. Meinhard vergisst – wie so oft – bei Einladungen das Essen nach dem Motto „Das bisschen was ich esse, kann ich auch trinken.“

Gegen 17:00 Uhr holt Lara uns ab. Meinhard ist erschöpft und legt sich schlafen. Ich bin noch so gut drauf, sodass Lara mich noch für eine Stunde zur Feier bringt, während sie noch einen anderen Termin wahrnimmt.

Kapitel 5
Zustandsverschlechterung und erste Resignation

Während unserer Abwesenheit erwacht er. Was sich bei unserer Heimkehr im Bad abspielt, kann ich gar nicht beschreiben. Meinhard blutet aus dem Rachen. Er weint bitterlich und steht unter Schock. Ich rufe ganz spontan Freund Heinz an und bitte ihn, zur Unterstützung zu uns zu kommen. Meinhard nimmt von uns Abschied und bringt zum Ausdruck, dass er nicht mehr kämpfen will.

„Warum mache ich die ganze Scheiße ? Er meint damit die Einnahme der ganzen Tabletten, die Infusionen und die Spritzen. Von den Kindern wünscht er sich, dass sie ihren beruflichen Weg gehen und auf mich achten sollen. Es fließen auf beiden Seiten viele Tränen. Am Abend informiere ich noch meinen Chef H. B., dass ich am Montag nicht ins Büro kommen kann.

In der Nacht reden Meinhard und ich sehr viel. Lara und Florian sind am nächsten Tag nicht in der Lage, zur Schule zu gehen.

Martin, mein ältester Bruder, sorgt sich schon sehr. Er kommt oft auf einen Sprung zum Gespräch rein oder schaut mit Meinhard auch gern zusammen Fußball. Während dieser Zeit habe ich kein schlechtes Gewissen, wenn ich dann für mich eine Auszeit nehme.

Kapitel 6
Geht es wieder bergauf?

Ein ganz wichtiger Tag für uns beide ist der offizielle Termin am 21.02.2008 zum Verfassen unseres gemeinsamen Testamentes bei Freund Heinz, der auch unsere Interessen als Notar vertritt. Es ist gut zu wissen, dass alles geregelt ist. Im Anschluss verbringen wir einen unvergesslichen Abend bei der Eröffnungsfeier der Sportsbar von Joe Enochs [9].

Während ich vormittags im Büro bin, erledigt Meinhard die Hausarbeit: Angefangen vom Staubsaugen bis zum Vorbereiten des Mittagessens. Er zieht sich oft in unser Büro zurück und kehrt in sich bei seiner Musik. Die Blutungen sind zzt. sehr stark. Trotz alledem ist er voller Hoffnung.

Am 17.03.2008 hat Meinhard einen Termin im medizinischen Versorgungs-Zentrum zur Kernspintomographie seines Beckens. Befund: Kein Hinweis auf eine Lymphknoten- oder Organmetastasierung. Ein organüberschreitendes Tumorwachstum besteht nicht. Ich merke Meinhard die Erleichterung an und in seiner Therapie bestätigt. Es ist sein Weg!

Die kommenden kalten Ostertage verbringen wir sehr ruhig. Lara und Florian sind viel zu Hause. Am Dienstag nach Ostern, es ist der 25.03.2008, hat Meinhard einen Termin bei Dr. P. Der PSA-Wert wird auf 16,5 ng/ml bestimmt. Ruhig bleiben. Jetzt nervt auch noch die private Krankenversicherung. Die fordert in regelmäßigen Abständen Berichte vom Hausarzt.

Ich weiß nicht, wo Meinhard die Kräfte hernimmt. Er geht am 01.04.2008 zu Fuß sechs Kilometer nach Oesede, um meiner lieben Mama zu ihrem Geburtstag zu gratulieren. Auch fährt er regelmäßig zu den VfL-Heimspielen nach Osnabrück oder nimmt an gesellschaftlichen Terminen teil.

Meinhard sieht nicht aus wie ein an einer tödlichen Krankheit leidender Mensch. Im Gegenteil: Er sieht richtig gut aus. Auch an Gewicht hat er zugenommen. Es kommt auch schon mal der Spruch: „Das bisschen Kreb s !“

Seit Mitte April treten keine Blutungen mehr auf.

Bei traumhaftem Wetter verbringen wir vom 1. Mai bis zum 4. Mai eine schöne Zeit auf Norderney. Die langen Strandsparziergänge tun uns sehr gut. Oder einfach nur irgendwo Platz nehmen und auf das Meer schauen.

Nach unserer Rückkehr von Norderney plane ich für den 8. Mai, Meinhards 54. Geburtstag, eine große Gartenparty mit ca. 30 Gästen. Wer weiß, wie oft wir noch seinen Geburtstag feiern dürfen. Bei einem super Wetter ist es ein gelungenes Geburtstagsfest. Meinhard genießt es sehr.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Foto privat

Schnappschuss während der Geburtstagsparty –

Meinhard hockend im Vordergrund

Gedanklich sind wir schon auf Sylt. Anke und Rainer Eckes [10] feiern dort ihre Silberhochzeit. Wir verleben eine fantastische Woche auf Sylt. Das Wetter ist genial. Nur Sonne. Meinhard und ich haben eine sehr gute Zeit. „Eine Woche das Leben genießen!“ ist das Motto. Das ist uns gelungen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Foto privat

Westerland auf Sylt bei „Gosch“ im Mai 2008

Ich schlafe seit einigen Wochen sehr unruhig. Gedanken kreisen in meinem Kopf. Wie wird alles enden?

Florian steht vor den Klausuren für sein Fachabitur. Erstaunlich, wie Florian und Lara sich – trotz der schweren Belastung – auf die Schule konzentrieren können.

Seit einigen Tagen fühlt Meinhard sich erschöpft. Vielleicht kommt es von den schwülen Temperaturen? Zurzeit läuft die Fußballeuropameisterschaft. Gelegentlich gehen wir auswärts zum Public Viewing. Meinhard sieht das Leben jetzt mit ganz anderen Augen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Foto privat

Lustiger Nachmittag auf der Terrasse „Lokal Fromme“

in Bad Iburg am 08.06.2008; auf dem Foto von links:

Marion Schäfer, geb. Kleine-Börger, Erika Kleine-Börger (Schwägerin),

Martin Kleine-Börger (Bruder), Meinhard Schäfer

Kapitel 7

Erneuter Rückschlag und aufdringlicher „Besuch“

Der nächste Schlag trifft uns am 09.06.2008. Jetzt ist auch noch Blut im Stuhl. Darmkrebs? Zudem wird der PSA-Wert am 20.06.2008 auf 23 ng/ml bestimmt. Ich könnte gegen Wände rennen. Auch Meinhard ist jetzt beunruhigt. Ich weine mich bei ihm aus und bin unendlich traurig. Er darf uns noch nicht verlassen! Wie viel Zeit bleibt uns noch?

Laras 19. Geburtstag am 25.6.2008 ist ein schöner Tag. Wolf, Meinhards früherer Chef und Kollege, kommt noch auf einen Überraschungsbesuch. Gespräche mit Kollegen tun ihm so gut.

Heute, 09. Juli 2008, ist das eingetreten, was wir schon lange erwartet haben. Überraschungsbesuch von Mitarbeitern der Krankenversicherung. Zu zweit laufen sie auf. Ich lasse mir einen Ausweis zeigen. Auf meine Bitte, sie mögen sich einen Termin geben lassen, bekomme ich die Antwort „ Wir kommen immer ohne Anmeldung !“. Die waren auch schon in der Praxis gewesen, um nachzuschauen, ob Meinhard trotz Krankschreibung arbeitet. Selbstverständlich hat er das nicht gemacht.

Die beiden Herren nehmen am Tisch Platz. Ich bin sehr bissig und erkläre ihnen, dass es sich bei der Erkrankung von Meinhard nicht um eine Grippe handelt. Die wollen ihn in die Berufsunfähigkeit drängen, aber Meinhard will das noch nicht. Sein Ziel ist es, wieder in der Praxis als Zahnarzt zu arbeiten.

Florian fliegt am 19.07.2008 für zwei Wochen nach Alaska zum Angeln. Schon im Juli 2005 war er mit seinem geliebten Papa zum Angeln dort und hat sich in dieses Land verliebt. Hoffentlich geht alles gut!?

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Foto privat

Abenteuer auf der „Cotton Wood Lodge“ in Alaska im Juli 2005 –

Meinhard mit Sohn Florian und einem kapitalen Fang

Dazu ein entsprechender Bericht aus der Zeitung „Fisch & Fang – Das Erlebnis-Magazin für Angler“ (JUGENDMAGAZIN, Ausgabe 12/2005, S. 136) auf der Folgeseite unter der Überschrift „WAS FÜR EIN GESCHENK!“.

[...]


[1] Der Prostatakrebs (medizinisch: Prostatakarzinom; PCa) ist eine bösartige Tumorerkrankung und geht vom Drüsengewebe der Vorsteherdrüse (Prostata) aus. In Deutschland sterben knapp drei von 100 Männern an Prostatakrebs.[1][2] Der Prostatakrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen des Mannes: innerhalb der Gruppe der an Krebs verstorbenen Männer ist er für etwa zehn Prozent der Todesfälle verantwortlich und stellt damit die dritthäufigste tödliche Krebserkrankung nach Lungen- und Darmkrebs dar.[2] … (Prostatakrebs – Wikipedia)

[2] Vgl. … Die PSA-Werte der meisten gesunden Männer liegen unter 4 ng/ml Blut. Mit Hilfe des PSA-Wertes werden auch frühe Tumorerkrankungen erkannt, die nicht getastet werden können. Bei Werten unter 10 ng/ml ist ein Prostatakarzinom oft noch auf die Prostata begrenzt. Liegt der Wert allerdings höher, so kann bereits eine Ausbreitung, beispielsweise in die Lymphknoten erfolgt sein. … , unter: http://www.prostata.de/240.html.

[3] Prof. Dr. Klaus Maar, Die Wahrheit über Prostatakrebs – Neue Wege in Behandlung und Vorsorge, Kopp Verlag.

[4] Die hochdosierte intravenöse Misteltherapie – Die genannten Hyperthermieverfahren werden ca. drei Wochen lang abwechselnd angewendet und sind eingebettet in tägliche Mistelinfusionen. Nach einer Testung, ob die Mistel überhaupt vertragen wird (von bisher über 1 000 Patienten hatten acht eine starke Unverträglichkeit), wird die Dosis schnell gesteigert, beim Präparat Vysorel® beispielsweise auf bis zu 20–25 Ampullen täglich. Um eine Apoptose (ein Absterben) der Tumorzellen zu erreichen, ist die intravenöse Hochdosistherapie erforderlich., maar Hoffnung gegen Krebs, unter: http://www.hoffnung-gegen-krebs.de /krebsintensivtherapie/kombinationstherapie.html.

[5] http://www.germanische-heilkunde.at/index.php/antwort-anzeigen/items/was-ist-die-germanische-heilkunde.html

[6] Unseren Positronen-Emissions-Tomographen (PET) setzen wir in der Krebsdiagnostik ein. Diese Technik liefert wertvolle Hinweise über die Beschaffenheit von Gewebe und kann dabei zwischen bösartigen und gutartigen Gewebearealen unterscheiden. Das funktioniert über die Messung des Zuckerstoffwechsels im Körper, der bei bösartigen Tumoren stark erhöht ist, weil Krebszellen für ihr rasches Wachstum viel Energie benötigen. Mit der "Zuckermessung" im Gewebe kann die PET selbst kleine Tumoren und Metastasen aufspüren., unter: http://www.diagnoseklinik-muenchen.de/de/pet-diagnostik.

[7] Location Die Insel – Die Insel Bad Iburg Herrliche Atmosphäre ! Urig, gemütlich … , unter: http://www.os-community.de/Suche?q=nudelgratin*&verknuepfung =1&commu nity=&geodata=. Durch Pachtwechsel wird die Gaststätte jetzt unter der Bezeichnung „zeitlos – Insel Iburg – Kneipe Speisen Café“ geführt.

[8] Die Angewandte Kinesiologie (engl. applied kinesiology; von griech. κίνησις, kinesis, „Bewegung“ und griech. λόγος, logos, „Wort, Lehre“; nicht zu verwechseln mit engl. kinesiology für „Bewegungswissenschaften“) oder kurz Kinesiologie, auch AK, bezeichnet ein alternativmedizinisches Diagnose- und Behandlungskonzept aus dem Bereich der Körperarbeit und Chiropraktik. [1] Sie nutzt manuelle Muskeltests für eine Diagnose und eine nachfolgende Festlegung der Therapie. Die AK geht dabei davon aus, dass die Muskelspannung eine Rückmeldung über den funktionalen Zustand des Körpers liefert. Die Kinesiologie widerspricht anerkannten naturwissenschaftlichen und medizinischen Kenntnissen, ein Wirksamkeitsnachweis gelang nicht. … (Kinesiologie – Wikipedia)

[9] Altstadt-Flair auf 140 qm – Die Joe Enochs Sportsbar ist im gemütlichen Osnabrücker Altstadtviertel am Heger Tor zu finden. Die Sportsbar bietet den Gästen auf 140 m² 80 Sitzplätze im Innen- und 75 Plätze im Außenbereich. Über fünf LCD-Fernseher wird den Besuchern die Möglichkeit geboten zahlreiche Sportevents live mitzuerleben. Der Eröffnung der Joe-Enochs-Sportsbar stand im September 2007 eine halbjährige Umbauphase bevor, um aus der ursprünglichen Osnabrücker Altstadtkneipe „Stiefel“ die jetzt modernen Räumlichkeiten entstehen zu lassen. Wir freuen uns auf Eueren Besuch!, unter: http://www.joe-enochs-sportsbar. de/index. php?article_id=151.

[10] Wir begrüßen Sie in unserem Online-Weingut – Hier können Sie nicht nur erlesene Weine, Sekte und Spezialitäten aus eigener Produktion zu erstaunlich niedrigen Preisen bestellen. Es erwarten Sie wie gewohnt auch viele andere Angebote zum Thema Wein. In unserem Online-Shop können Sie jederzeit unsere Weine bestellen (s. im Menüpunkt Shop). Bei Ihrem Rundgang durch unser virtuelles Weingut wünschen wir Ihnen viel Spaß. Haben Sie Fragen oder Anregungen zu unserer Website freuen wir uns über Ihre Zuschrift. Herzliche Grüße aus dem schönen Wallhausen, unter: http://www.weinsekteckes.de/.

Details

Seiten
87
Jahr
2012
ISBN (eBook)
9783656172093
ISBN (Buch)
9783656172239
Dateigröße
15.2 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v192287
Note
Schlagworte
Meinhard Schäfer Prostatakrebs gemeinsame Leidenszeit Tod

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Titel: Am Ende bleibt Liebe. Mein geliebter Mann stirbt an Krebs