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Möglichkeiten der Währungsumrechnung von Tochtergesellschaften im internationalen Konzern

Seminararbeit 2012 17 Seiten

BWL - Bank, Börse, Versicherung

Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

Abkürzungsverzeichnis

1 Problemstellung

2 Grundlagen und Definitionen der Konzernrechnungslegung
2.1 Mutter- und Tochterunternehmen
2.2 Konzerndefinition und Konzernabschluss
2.3 Beherrschungskonzept (Control-Konzept)
2.3.1 Allgemeine Grundlagen
2.3.2 Control-Tatbestände
2.4 Durchzuführende Vereinheitlichungen für den Konzernabschluss

3 Maßgebliche Wechselkurse
3.1 Kassakurs und Terminkurs
3.2 Arten von Umrechnungskursen
3.3 Verschiedene Kurse im Zeitablauf
3.3.1 Allgemeines
3.3.2 Historischer Wechselkurs
3.3.3 Stichtagskurs (Tageskurs)
3.3.4 Durchschnittskurs

4 Währungsumrechnung im handelsrechtlichen Konzernabschluss
4.1 Einführung
4.2 Stichtagskursmethoden
4.2.1 Klassische Stichtagskursmethode und Ihre Schwachstellen
4.2.2 Notwendige Modifizierung der klassischen Stichtagskursmethode
4.2.3 Modifizierte Stichtagskursmethode

5 Währungsumrechnung nach intern. Konzernrechnungslegung
5.1 Einführung
5.2 Konzept der funktionalen Währung
5.2.1 Allgemeines
5.2.2 Primäre und sekundäre Kriterien zur Bestimmung der Funktionalwährung
5.3 Die Zeitbezugsmethode
5.3.1 Allgemeines
5.3.2 Ansatz und Erstbewertung
5.3.3 Folgebewertung
5.3.4 Behandlung von Umrechnungsdifferenzen

6 Schlussbetrachtung

Anlagen

Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Problemstellung

Sobald ein deutsches Unternehmen eine ausländische Betriebsstätte außerhalb des Euro-Raums führt, treten bei der Bilanzierung des Konzernabschlusses regelmäßig umrechnungsbedingte Differenzen auf.[1] Die handelsrechtliche Konzernrechnungslegung wurde durch das BilMoG vor allem mit der Intention einer Angleichung an die intern. Rechnungslegung, insbesondere an die IAS/IFRS, maßgeblich geändert. Durch die Neuregelungen des BilMoG sollte der handelsrechtliche Konzernabschluss so modifiziert werden, dass er im Vergleich zum Konzernabschluss nach IAS/IFRS, insbesondere für konzernrechnungslegungspflichtige, nicht-kapitalmarktorientierte Unternehmen, als ein kostengünstiges und einfaches Gegenmodell erhalten bleibt.[2] Ob und inwieweit dieses Vorhaben in Bezug auf die Währungsumrechnung von ausländischen Tochtergesellschaften im Konzernabschluss erreicht wurde, ist u.a. Gegenstand dieser Arbeit.

Neben der Erörterung von allgemeine Grundlagen und Definitionen zum Konzernabschluss im zweiten Kapitel, beschäftigt sich diese Arbeit im dritten bis fünften Kapitel zudem mit den thematischen Fragestellungen zu den maßgeblichen Wechselkursen, sowie der Währungsumrechnung nach Handelsrecht und IAS/IFRS. Die Schlussbetrachtung beinhaltet eine kritische Würdigung sowie eine Darstellung der wesentlichen thematischen Gemeinsamkeiten und Unterschiede nach Handelsrecht und IAS/IFRS (inkl. Auswirkung für die Unternehmenspraxis).

2 Grundlagen und Definitionen der Konzernrechnungslegung

2.1 Mutter- und Tochterunternehmen

Unter einem Mutterunternehmen versteht man eine Kapitalgesellschaft mit einem oder mehreren Tochterunternehmen. Dem entgegengesetzt ist ein Tochterunternehmen ein Unternehmen, einschließlich einer Nicht-Kapitalgesellschaft (z.B. eine Personengesellschaft), welches von einem anderen Unternehmen (Mutterunternehmen) unter beherrschendem Einfluss steht.[3]

2.2 Konzerndefinition und Konzernabschluss

Konzerne bestehen aus unternehmerischen Gesellschaften, die wirtschaftlich voneinander abhängig, rechtlich jedoch selbstständig sind. Ein Konzern kann somit als Allianz mehrerer rechtlich selbständiger Unternehmen zu einer wirtschaftlichen Einheit definiert werden (Einheitsgrundsatz).[4] Hierbei beherrscht ein Mutterunternehmen mittelbar oder unmittelbar ein oder mehrere Tochtergesellschaften.[5]

Bei einem Konzernabschluss handelt es sich gem. § 297 Abs. 3 S. 1 HGB sowie IAS 27.4 um den Abschluss einer Unternehmensgruppe, der die rechtlich selbstständigen Unternehmen (Mutter- u. Tochterunternehmen) der Gruppe so abbildet, als handele es sich bei ihnen um ein einziges Unternehmen (wirtschaftliche Einheit).[6]

2.3 Beherrschungskonzept (Control-Konzept)

2.3.1 Allgemeine Grundlagen

Ein beherrschender Einfluss liegt immer dann vor, wenn ein Unternehmen die Gelegenheit hat, die Finanz- und Geschäftspolitik eines anderen Unternehmens bleibend festzulegen, um aus dessen Tätigkeit Nutzen zu ziehen. In Anlehnung an die IAS/IFRS kommt es handelsrechtlich seit dem BilMoG nicht mehr auf die tatsächliche Ausübung als Tatbestandsmerkmal für einen beherrschenden Einfluss an (Konzept der einheitlichen Leitung).[7]

2.3.2 Control-Tatbestände

Abgesehen von der abstrakten Definition des Mutter-Tochter-Verhältnisses existiert ein unwiderlegbarer beherrschender Einfluss nach § 290 Abs. 2 HGB u. IAS 27.13 auf ein Tochterunternehmen, wenn dem Mutternunternehmen:

1. das Recht zusteht, die Finanz- oder Geschäftspolitik aufgrund eines Beherrschungsvertrags oder einer Satzungsbestimmung zu beeinflussen oder
2. das Recht zusteht, die Mehrheit der Mitglieder des Verwaltungs-, Leitungs- oder Aufsichtsorgans zu bestellen oder abzuberufen und gleichzeitig eine Gesellschafterstellung vorliegt oder
3. die direkte oder indirekte Mehrheit der Stimmrechte der Gesellschafter zusteht.

Zudem liegt ein Mutter-Tochter-Verhältnis auch vor, wenn das Mutterunternehmen für die Mehrheit der Chancen und Risiken eines anderen Unternehmens aufkommen muss. Dabei fungiert die sog. Zweckgesellschaft zur Erreichung eines eng begrenzten und genau definierten Ziels des Mutterunternehmens.[8]

2.4 Durchzuführende Vereinheitlichungen für den Konzernabschluss

Damit die einzubeziehenden Einzelabschlüsse in den Konzernabschluss zusammengeführt werden können, müssen – neben der Währungsumrechnung – folgende Voraussetzungen für die Konsolidierung erfüllt werden (Konsolidierungsvoraussetzungen):

1. Vereinheitlichung des Ansatzes
2. Vereinheitlichung der Bewertung[9]
3. Vereinheitlichung der Stichtage gem. § 299 Abs. 1 HGB sowie IAS 27.22.

3 Maßgebliche Wechselkurse

3.1 Kassakurs und Terminkurs

An den Devisenbörsen werden täglich die Wechselkurse der wichtigsten Währungen neu notiert. Devisenkurse können je nach Zeitpunkt in Devisenterminkurs (Zukunftskurs) und Devisenkassakurs (Tageskurs) unterschieden werden.[10]

3.2 Arten von Umrechnungskursen

Die Art des Umrechnungskurses lässt sich vereinfachend wie folgt veranschaulichen: Der Handel mit Devisen stellt für die Kreditinstitute eine Dienstleistung dar. Für diese Leistung berechnen Kreditinstitute ein Honorar (= Ertrag).[11]

Der Geldkurs ist der Wechselkurs, zu dem ein Kreditinstitut bereit ist, eine Währungseinheit einzukaufen. Der Wechselkurs, zu dem ein Kreditinstitut bereit ist, Devisen zu veräußern, wird hingegen als Briefkurs definiert.[12]

Bei einem Mittelkurs handelt es sich um den einfachen arithmetischen Durchschnitt aus Geld- und Briefkurs.[13] Da die Abweichungen zwischen Geld- und Briefkurs meist minimal sind, wirkt sich die Entscheidung im Allgemeinen nicht wesentlich auf die Aussagefähigkeit der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage aus.[14] In der Praxis werden daher – auch aus Gründen der Wirtschaftlichkeit – zumeist Mittelkurse verwendet.[15]

3.3 Verschiedene Kurse im Zeitablauf

3.3.1 Allgemeines

Bedeutender als die Art des Umrechnungskurses ist die Wahl verschiedener Kurse im Zeitablauf. Diesbezüglich stehen die in den drei nachfolgenden Unterkapiteln aufgeführten drei Wechselkurse zur Verfügung.[16]

3.3.2 Historischer Wechselkurs

Der historische Wechselkurs ist der umgerechnete Preis einer Währung, der am Transaktionstag der Aufnahme, Entstehung, Herstellung oder Anschaffung der Vermögensgegenstände vorlag (Transaktionskurs). Danach eintretende Veränderungen des Wechselkurses haben im Konzernabschluss keine Auswirkungen auf die Bewertung. Ein Umrechnungsrisiko ist ausgeschaltet.[17]

3.3.3 Stichtagskurs (Tageskurs)

Der Stichtagskurs ist der Devisenkurs am Bilanzstichtag. Später eintretende Wechselkursänderungen beeinflussen den Wertansatz von Bilanzposten. Daher liegt bei umzurechnenden Aktiv- bzw. Passivposten ein Umrechnungsrisiko vor.[18]

3.3.4 Durchschnittskurs

Der Durchschnittskurs ist ein periodenbezogener Mittelwert von in der laufenden Periode geltenden Umrechnungskursen. Dabei können sowohl gewichtete als auch ungewichtete Tages-, Monats-, Quartals- oder Jahresdurchschnittskurse verwendet werden. Er minimiert Fehlschlüsse, die gegebenenfalls bei der Interpretation der Einzelabschlüsse gezogen werden könnten.[19]

4 Währungsumrechnung im handelsrechtlichen Konzernabschluss

4.1 Einführung

Das Weltabschlussprinzip nach § 294 Abs. 1 HGB bestimmt bei inländischen Kapitalgesellschaften, dass neben dem Mutterunternehmen alle Tochtergesellschaften (unabhängig von ihrem Sitz) im Konzernabschluss aufzunehmen sind. Der Konzernabschluss ist gem. § 298 Abs. 1 HGB in Verbindung mit § 244 HGB in Euro aufzustellen, wodurch sich eine Pflicht zur Umrechnung in Fremdwährung aufgestellter Abschlüsse ausländischer Tochterunternehmen ergibt.[20]

4.2 Stichtagskursmethoden

4.2.1 Klassische Stichtagskursmethode und Ihre Schwachstellen

Vor Einführung des BilMoG wurden bei der Reinform der Stichtagskursmethode alle Bilanz- und GuV-Positionen der einbezogenen ausländischen Tochterunternehmen unterschiedslos mit dem Stichtagskurs bewertet. Demnach konnten keine Umrechnungsdifferenzen entstehen. Dieser Umstand führte dazu, dass bei Devisenänderungen das Eigenkapital zu niedrig oder zu hoch ausgewiesen wurde und letztlich die Gefahr einer Fehlinterpretation bzw. Falschdarstellung vorlag.[21] Insbesondere bei einer andauernden Hochinflation wird das Eigenkapital und somit letztlich der Wert eines Unternehmens zu niedrig ausgewiesen (s. Anlage 1). Argumente, die für den Wechsel zur modifizierten Stichtagskursmethode sprechen, werden im nachfolgenden Unterkapitel näher erläutert.

4.2.2 Notwendige Modifizierung der klassischen Stichtagskursmethode

Um die Umrechnungsdifferenzen transparent zu machen, bestand eine erste notwendige Abänderung der klassischen Stichtagskursmethode darin, zumindest das Eigenkapital zu historischen Kursen zu bewerten und die aufgelaufenen kumulierten Umrechnungsdifferenzen gesondert auszuweisen. Ein entsprechender Ausweis der erfolgsneutral verrechneten Währungsumrechnungsdifferenz im Konzernabschluss muss offen innerhalb eines Unterpostens des Eigenkapitals stattfinden. Zweitens bestand eine Notwendigkeit, die GuV aufgrund des Zeitraumbezuges mit Durchschnittskursen umzurechnen.[22]

4.2.3 Modifizierte Stichtagskursmethode

Nach der modifizierten Stichtagskursmethode sind die Posten der Bilanz – nicht jedoch das Eigenkapital, welches mit historischen Kursen in Euro umzurechnen ist – anhand des Devisenkassamittelkurses zu ermitteln. Eine bilanzielle Umrechnungsdifferenz ist (vorerst) erfolgsneutral im Eigenkapital nach den Rücklagen unter dem Posten „Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung“ auszuweisen. Dieser Posten ist erst beim teilweisen oder vollständigen Ausscheiden der Tochtergesellschaft in kongruenter Höhe erfolgswirksam aufzulösen. Die Positionen der GuV sind mit Durchschnittskursen umzurechnen.[23]

5 Währungsumrechnung nach intern. Konzernrechnungslegung

5.1 Einführung

In IAS 21 wird geregelt, wie die Auswirkungen von Wechselkursänderungen im Konzernabschluss des bilanzierenden Unternehmens zu behandeln sind. Die Vorgabe des IAS 21 basiert auf dem Konzept der funktionalen Währung.[24] Dieses Konzept regelt, welche der beiden nachfolgend dargestellten in Frage kommenden Umrechnungsmethoden für ein Tochterunternehmen anzuwenden ist.

Operiert ein ausländisches Tochterunternehmen weitgehend selbstständig im eigenen Währungsgebiet, so ist nach der sog. lokalen Theorie die (modifizierte) Stichtagskursmethode die anzuwendende Umrechnungsmethode (s. Kapitel 4.2.3). Ist das ausländische Tochterunternehmen hingegen nur als „verlängerter Arm des Mutterunternehmens“ anzusehen (z.B. Vertriebsgesellschaften), so ist die komplexere Zeitbezugsmethode (auch Äquivalenzmethode genannt) im Rahmen der globalen Theorie anzuwenden.[25] Bei der globalen Theorie ist die Einheitstheorie prägend, d.h. sämtliche Geschäftsvorfälle sind so abzubilden, als wären sie unmittelbar in Konzernwährung gebucht worden. Demnach ist die funktionale Währungsumrechnung eine Kombination beider Methoden, bei der bei Vorhandensein bestimmter Kriterien entweder die Zeitbezugs- oder die Stichtagskurs-Methode anzuwenden ist.[26]

[...]


[1] Vgl. Ziehr, U. (2009), S. 262.

[2] Vgl. Melcher, W./Murer, A. (2010), S. 1597.

[3] Vgl. Gräfer, H./Scheld, G. (2009), S. 2 f.; Heß, R. (2001), Rn 4.

[4] Vgl. Baetge, J./Kirsch, H.J./Thiele, S. (2011), S. 1.

[5] Vgl. Buchholz, R. (2011), S. 220; Gräfer, H./Scheld, G. (2009), S. 3.

[6] Vgl. Küting, K.H./Seel, C. (2009), S. 48.

[7] Vgl. Schurbohm-Ebneth, A./Zoeger, O. (2009), S. 53 ff.; siehe hierzu auch: Beschlussempfehlung und Bericht zum BilMoG des BT-Rechtsausschusses, BT-Drucksache 16/12407, S. 117.

[8] Vgl. Küting, K.H./Seel, C (2009), S. 39; Baetge, J./Kirsch, H.J./Thiele, S. (2011), S. 87; Anm.: Ausnahmen von der Einbeziehung in den Konzernabschluss sind im § 296 (1) Nr. 1-3 HGB zu finden. Nach IAS/IFRS geht dies u.a. aus dem Kosten-Nutzen-Postulat sowie den IFRS 5 hervor.

[9] Vgl. Pellens, B./Fülbier, R.U./Gassen, J. et al. (2011), S. 729 ff.; § 300 (2) HGB in Verbindung mit § 308 HGB; IAS 27.24.

[10] Vgl. Gräfer, H./Scheld, G. (2009), S. 336.

[11] Vgl. ebd., S. 338.

[12] Vgl. Pöller, R. (2008a), S. 196.

[13] Vgl. Busse von Colbe, W./Ordelheide, D./Gebhardt, G. et al. (2010), S. 162.

[14] Vgl. Kessler, H./Veldkamp, D.( 2009), S. 245.

[15] Vgl. Küting, K.H./Mojadadr, M. (2008), S. 13; Busse von Colbe, W./Ordelheide, D./Gebhardt, G. et al. (2010), S. 162.

[16] Vgl. Gräfer, H./Scheld, G. (2009), S. 338.

[17] Vgl. ebd.

[18] Vgl. Gräfer, H./Scheld, G. (2009), S. 339.

[19] Vgl. ebd.

[20] Vgl. Wulf, I./Müller,S. (2011), S. 364.

[21] Vgl. Küting, K.H./Mojadadr, M. (2008), S. 12.

[22] Vgl. Wulf, I./Müller,S. (2011), S. 364 ff.

[23] Vgl. Oser, P. (2010), S. 175.

[24] Vgl. Zülch, H. (2011), S. 1.

[25] Vgl. Pöller, R. (2008b), S. 261; Pöller, R. (2008b), S. 261; Busse von Colbe, W./Ordelheide, D./Gebhardt, G. et al. (2010), S. 183.

[26] Vgl. Busse von Colbe, W./Ordelheide, D./Gebhardt, G. et al. (2010), S. 166.

Details

Seiten
17
Jahr
2012
ISBN (eBook)
9783656167969
ISBN (Buch)
9783656168171
Dateigröße
527 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v191938
Institution / Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Köln
Note
Schlagworte
möglichkeiten währungsumrechnung tochtergesellschaften konzern

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