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Der Einfluss der Medien auf die juristische Entwicklung von Tierrechten

Am Beispiel „Spiegel Online“ & „Die Welt“

Bachelorarbeit 2012 88 Seiten

Medien / Kommunikation - Printmedien, Presse

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Einführung
2.1 Der Einfluss der Medien auf die für Tierschutzthemen zuständige Politiker
2.2 Mediennutzung von Politikern
2.3 Untersuchungsgegenstand
2.3.1 Ferkelkastration
2.3.2 Staatsziel Tierschutz
2.3.3 Haltung von Legehennen
2.4 Untersuchungszeitraum

3 Methodisches Vorgehen
3.1 Empirie
3.2 Qualitativ versus Quantitativ
3.3 Inhaltsanalyse
3.3.1 Systematisches Vorgehen
3.3.2 Theoriegeleitetes Vorgehen
3.3.3 Inhaltsanalyse als Teil des Kommunikationsprozesses
3.4 Interpretation
3.5 Allgemeingültigkeit

4 Theorie der Medienwirkung
4.1 Wirkungsbereiche und -phasen
4.2 Medienwirkungstheorien
4.2.1 Thematischer Kontext von Medienwirkung
4.2.1.1 Agenda Setting
4.2.1.1.1 Aufmerksamkeits- oder Awareness-Modell
4.2.1.1.2 Hervorhebungs- oder Salience-Modell
4.2.1.1.3 Prioritäten- oder Rangfolgenmodell
4.2.1.2 Framing
4.2.2 Interpersonaler Kontext von Medienwirkung
4.2.2.1 Third person effect
4.2.2.1.1 Prävention
4.2.2.1.2 Koordination
4.2.2.1.3 Normativer Einfluss
4.2.2.2 Schweigespirale
4.2.3 Gesellschaftlicher Kontext von Medienwirkung
4.2.3.1 Wissensklufthypothese
4.2.3.2 Kultivationshypothese oder Kultivierungsthese
4.2.4 Zwischenergebnis

5 Untersuchung
5.1 Untersuchungskriterien
5.1.1 Autoren
5.1.2 Veröffentlichungen im Untersuchungszeitraum
5.1.3 Rubrik
5.1.4 Perspektive
5.1.4.1 Moralische Perspektive
5.1.4.2 Politische Perspektive
5.1.4.3 Ökonomische Perspektive
5.1.4.4 Technische Perspektive
5.1.4.5 Mischform
5.1.5 Protagonisten
5.1.6 Aufhänger
5.1.7 Wording
5.2 Zusammenfassung der Auswertung
5.2.1 Spiegel Online
5.2.1.1 Ferkelkastration
5.2.1.2 Staatsziel Tierschutz
5.2.1.2.1 Autor
5.2.1.2.2 Veröffentlichungen im Untersuchungszeitraum
5.2.1.2.3 Rubrik
5.2.1.2.4 Perspektive
5.2.1.2.5 Protagonisten
5.2.1.2.6 Aufhänger
5.2.1.2.7 Wording
5.2.1.3 Haltung von Legehennen
5.2.1.3.1 Autoren
5.2.1.3.2 Veröffentlichungen im Untersuchungszeitraum
5.2.1.3.3 Rubrik
5.2.1.3.4 Perspektive
5.2.1.3.5 Protagonisten
5.2.1.3.6 Aufhänger
5.2.1.3.7 Wording
5.2.2 Die Welt
5.2.2.1 Ferkelkastration
5.2.2.2 Staatsziel Tierschutz
5.2.2.2.1 Autoren
5.2.2.2.2 Veröffentlichungen im Untersuchungszeitraum
5.2.2.2.3 Rubrik
5.2.2.2.4 Perspektive
5.2.2.2.5 Protagonisten
5.2.2.2.6 Aufhänger
5.2.2.2.7 Wording
5.2.2.3 Haltung von Legehennen
5.2.2.3.1 Autoren
5.2.2.3.2 Veröffentlichungen im Untersuchungszeitraum
5.2.2.3.3 Rubrik
5.2.2.3.4 Perspektive
5.2.2.3.5 Protagonisten
5.2.2.3.6 Aufhänger
5.2.2.3.7 Wording

6 Interpretation der Untersuchungsergebnisse
6.1 Berichte von „Spiegel Online“
6.1.1 Ferkelkastration
6.1.1.1 Interpretation
6.1.1.1.1 Häufigkeit der Berichterstattung
6.1.1.1.2 Perspektive & Wording
6.1.1.2 Conclusio
6.1.2 Staatsziel Tierschutz
6.1.2.1 Interpretation
6.1.2.1.1 Autoren
6.1.2.1.2 Häufigkeit der Berichterstattung
6.1.2.1.3 Rubrik & Protagonisten
6.1.2.1.4 Perspektive
6.1.2.1.5 Aufhänger
6.1.2.1.6 Wording
6.1.2.2 Conclusio
6.1.3 Haltung von Legehennen
6.1.3.1 Interpretation
6.1.3.1.1 Autoren
6.1.3.1.2 Häufigkeit der Berichterstattung
6.1.3.1.3 Rubrik & Protagonisten
6.1.3.1.4 Perspektive
6.1.3.1.5 Aufhänger
6.1.3.1.6 Wording
6.1.3.2 Conclusio
6.1.4 Zwischenergebnis - Interpretationsteil „Spiegel Online“
6.2 Berichte aus „Die Welt“
6.2.1 Ferkelkastration
6.2.1.1 Interpretation & Conclusio
6.2.2 Staatsziel Tierschutz
6.2.2.1 Interpretation
6.2.2.1.1 Autor
6.2.2.1.2 Häufigkeit der Berichterstattung
6.2.2.1.3 Rubrik & Protagonisten
6.2.2.1.4 Perspektive
6.2.2.1.5 Aufhänger & Wording
6.2.2.2 Conclusio
6.2.3 Haltung von Legehennen
6.2.3.1 Interpretation
6.2.3.1.1 Autoren
6.2.3.1.2 Häufigkeit der Berichterstattung
6.2.3.1.3 Rubrik & Protagonisten
6.2.3.1.4 Perspektive
6.2.3.1.5 Aufhänger & Wording
6.2.3.2 Conclusio
6.2.4 Zwischenergebnis - Interpretationsteil „Die Welt“

7 Fazit

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Autoren der Texte zum "Staatsziel Tierschutz" auf "Spiegel Online" 19

Abbildung 2: Artikel auf „Spiegel Online“ im Untersuchungszeitraum zum Thema „Staatsziel Tierschutz

Abbildung 3: Häufigkeit verwendeter Rubriken auf „Spiegel Online“ zum Thema „Staatsziel Tierschutz“

Abbildung 4: Perspektive der Artikel auf „Spiegel Online“ zum Thema „Staatsziel Tierschutz“

Abbildung 5: Protagonisten der Berichterstattung auf „Spiegel Online“ zum Thema „Staatsziel Tierschutz“

Abbildung 6: Häufigkeit der Aufhänger-Themen auf „Spiegel Online“ zum Thema „Staatsziel Tierschutz“

Abbildung 7: Autoren der Texte zur "Haltung von Legehennen" auf "Spiegel Online"

Abbildung 8: Artikel im Untersuchungszeitraum auf „Spiegel Online“ zum Thema „Haltung von Legehennen“

Abbildung 9: Häufigkeit der von „Spiegel Online“ verwendeten Rubriken zum Thema „Haltung von Legehennen“

Abbildung 10: Perspektive der Artikel auf „Spiegel Online“ zum Thema „Haltung von Legehennen“

Abbildung 11: Politiker als Protagonisten der Berichterstattung auf „Spiegel Online“ zum Thema „Haltung von Legehennen“

Abbildung 12: Lobbyisten als Protagonisten der Berichterstattung auf „Spiegel Online“ zum Thema „Haltung von Legehennen“

Abbildung 13: Aufhänger der Berichterstattung auf „Spiegel Online“ zum Thema

„Haltung von Legehennen“

Abbildung 14: Autoren der Texte zum "Staatsziel Tierschutz" aus "Die Welt"

Abbildung 15: Artikel im Untersuchungszeitraum in „Die Welt“ zum Thema „Staatsziel Tierschutz“

Abbildung 16: Rubriken in denen die Artikel aus „Die Welt“ zum Thema „Staatsziel Tierschutz“ erschienen

Abbildung 17: Perspektive aus der die Artikel in „Die Welt“ zum Thema „Staatsziel Tierschutz“ geschrieben sind

Abbildung 18: Protagonisten der Berichterstattung in „Die Welt“ zum Thema „Staatsziel Tierschutz“

Abbildung 19: Aufhänger der Texte zum „Staatsziel Tierschutz“ in „Die Welt“

Abbildung 20: Autoren der Texte zur "Haltung von Legehennen" aus "Die Welt"

Abbildung 21: Artikel im Untersuchungszeitraum in „Die Welt“ zum Thema „Haltung von Legehennen“

Abbildung 22: Rubriken in „Die Welt“ zum Thema „Haltung von Legehennen“, in denen die Beiträge erschienen sind

Abbildung 23: Perspektive der Artikel in „Die Welt“ zum Thema „Haltung von Legehennen“

Abbildung 24: Politiker als Protagonisten der Berichterstattung in „Die Welt“ zum Thema „Haltung von Legehennen“

Abbildung 25: Lobbyisten als Protagonisten der Berichterstattung in „Die Welt“ zum Thema „Haltung von Legehennen“

Abbildung 26: Aufhänger der Artikel in „Die Welt“ zum Thema „Haltung von Legehennen“

Abbildung 27: Veröffentlichungen von „Spiegel Online“ und des BMELV zum Themenkomplex Ferkelkastration

Abbildung 28: Agenda Setting - ein Thema gegen viele andere mögliche Themen durchsetzen und diskutieren

Abbildung 29: Das Prinzip der Schweigespirale am Beispiel "Ferkelkastration"

Abbildung 30: Framing-Effekt - Beispielhafte Blickwinkel der Berichterstattung zum „Ferkelkastration“

Abbildung 31: Veröffentlichungen von „Spiegel Online“ und des BMELV zum Themenkomplex „Staatsziel Tierschutz“

Abbildung 32: Veröffentlichungen von „Spiegel Online“ und des BMELV zum Themenkomplex „Haltung von Legehennen“

Abbildung 33: Veröffentlichungen der „Die Welt“ und des BMELV zum Themenkomplex Ferkelkastration

Abbildung 34: Veröffentlichungen von „Die Welt“ und des BMELV zum Themenkomplex Staatsziel Tierschutz

Abbildung 35: Veröffentlichungen von „Die Welt“ und des BMELV zum Themenkomplex Haltung von Legehennen

1 Einleitung

Dass die Medien Einfluss auf ihre Hörer, Zuschauer und Leser nehmen ist hinreichend bekannt. Dass die Medien demzufolge auch die Entscheidungsbasis ihrer Rezipienten (zumindest indirekt) beeinflussen ist die logische Konsequenz daraus. Folglich muss es auch einen medialen Einfluss auf die Entwicklung von Gesetzen geben. Interessant ist, welcher Art dieser Einfluss ist und ob er auch für Tierschutzthemen gilt. Ziel der vorliegenden Studie ist es genau dies herauszufinden.

Hierzu untersucht die Autorin am Beispiel des virtuellen Nachrichtenmagazins „Spiegel Online“ und der Tageszeitung „Die Welt“ inwieweit die Medien auf die für Tierschutzthemen zuständige Stelle - das Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucher (BMELV) - einwirken und sich letztere in der Folge mit Tierschutzthemen befasst und/oder diese gesetzlich verankert.

Dabei konzentriert sich die Autorin auf die Analyse der Beiträge zu den Tierschutzthe- men „Ferkelkastration“, „Staatsziel Tierschutz“ und „Haltung von Legehennen“. Die hierzu eingesetzte Methodik ist die Qualitative Inhaltsanalyse nach Philipp Mayring. Zusatzmaterial sind die Berichte zu Aktivitäten des BMELV, veröffentlicht auf der Homepage des Ministeriums, welche die Autorin zum Vergleich zeitlich und inhaltlich einander gegenüberstellt.

Die Untersuchungsergebnisse dieses Vergleichs interpretiert die Autorin mit Hilfe der Medienwirkungstheorien.

Die Arbeit schließt mit einem Fazit.

2 Einführung

Die Autorin geht zunächst auf die mediale Beeinflussung von Politikern im Allgemeinen ein, bezieht diese Annahmen auf den vorliegenden Fall und stellt daraufhin den Untersuchungsgegenstand und den Untersuchungszeitraum vor.

2.1 Der Einfluss der Medien auf die für Tierschutzthemen zu- ständige Politiker

Die Medienwirkungsforschung geht davon aus, dass Medieninhalte beim Rezipienten Wirkungen entfalten.1 Auch in der Politik geschieht vieles, gerade so wie es schluss- endlich passiert, weil die Medien darüber berichten.2 Dabei beeinflussen sie im Beson- deren und direkt jene Politiker, über deren Tätigkeit sie informieren.3 Vor allem regie- rende Politiker ziehen qua Amt - zumindest eher als ihre oppositionellen Kollegen - die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf sich und stehen damit im Fokus der medialen Berichterstattung. Entsprechend angepasst an diese exponierte öffentliche Rolle ist ihr Verhalten. Derartig beeinflusst von den Medien werden sie als „Protagonisten der Be- richterstattung“4 beschrieben. Der mediale Einfluss auf die Protagonisten und das ent- sprechend angepasste „mediengerechte“ Verhalten der Politiker nennt sich „reziproker Effekt“.56 Der Begriff meint die Wirkung auf alle, über die die Medien berichten. Dabei beruhen reziproke Effekte „auf der persönlichen Betroffenheit“7 und der Mediennutzung der betroffenen Politiker, die sich selber oder ihr Tätigkeitsfeld als Gegenstand der Be- richterstattung sehen.8 Darunter fallen sowohl „einzelne, namentlich genannte Perso- nen oder Mitglieder von Organisationen“9, also auch namentlich nicht genannte, aber „aus ihrer Sicht eindeutig angesprochene“10 Personen.

Der Fokus dieser Arbeit liegt im Besonderen auf der Untersuchung der Reaktion des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucher (BMELV)11 auf die Medienberichterstattung. Das BMELV ist für Tierschutzbelange zuständig und spielt daher eine zentrale Rolle im Gesetzgebungsprozess von Tierschutzthemen und doku- mentiert auf seiner Homepage12 sämtliche Aktivitäten, wie etwa interne Sitzungs- oder Workshop-Protokolle und Pressemitteilungen. Der diesem Organ vorstehende Minister steht schon qua Amt und andere situativ in das jeweilige Tierschutzthema involvierte Politiker aufgrund des thematischen Zusammenhangs im Fokus der Medien. Sie sind also „Protagonisten der Berichterstattung“. Sofern die Politiker (namentlich genannt oder nicht) oder ihren Zuständigkeitsbereich, bei der Verfolgung der medialen Bericht- erstattung, als Gegenstand der Berichterstattung sehen, so besteht ein „reziproker Ef- fekt“. Das heißt die Politiker und demzufolge ihr politisches Handeln ist von den Medien beeinflusst.

Ziel der vorliegenden Arbeit ist es herauszufinden, ob dieser Einfluss auch für Tierschutzthemen gilt und welcher Art er ist - das heißt, wie rasch, wie und mit welcher Konsequenz auf einen Medienbericht reagiert wird.

2.2 Mediennutzung von Politikern

Hierzu muss zunächst die Mediennutzung von Politikern definiert werden. Genauer gesagt, die individuelle, berufliche Mediennutzung im Alltag.13 Dabei werden drei Arten unterschieden.14 Zum einen als eine Art Frühwarnsystem (Surveillance-Funktion), das die Politiker auf Themen aufmerksam macht.15 Zum anderen bilden die Medien für die Politiker „relevante Bedürfnispräferenzen der Bürger“16 (Marketing-Funktion) ab, was für die Politiker, nach eigener Aussage, das stärkste Motiv ihrer Mediennutzung darstellt.17 Und schließlich nutzen die Politiker die Medien, um zu überprüfen, wie sie selbst in den Medien abgebildet werden (Reflexions-Funktion).18

Vorzugsweise lesen Politiker traditionell die Tagespresse.19 Hierzu gehört unter ande- rem die deutschsprachige, überregionale bürgerlich-konservative und wirtschaftslibera- le überregionale Tageszeitung der Axel Springer AG, „Die Welt“ - eine der wichtigsten der rund 350 in Deutschland erscheinenden Tageszeitungen.20 Der Trend bewegt sich jedoch hin zur Nutzung digitaler Nachrichtenkanäle als Informationsquelle. Virtuelles Leitmedium ist das deutschsprachige, linksliberale Nachrichtenmagazin „Spiegel Onli- ne“ der SPIEGELnet GmbH.21

2.3 Untersuchungsgegenstand

Um den Einfluss der medialen Berichterstattung auf die juristische Entwicklung von Tierschutzthemen zu erforschen, fokussiert sich die Autorin beispielhaft auf die Unter- suchung von Beiträgen der beiden genannten Medien „Spiegel Online“ und „Die Welt“.

Da der Tierschutz ein sehr breites Themenfeld bietet konzentriert sich die Autorin bei- spielhaft auf drei aktuelle Themenfelder, der deutschen Tierschutzpolitik, nämlich die „Ferkelkastration“, das „Staatsziel Tierschutz“ und die „Haltung von Legehennen“.

2.3.1 Ferkelkastration

Die Diskussion zum Thema „Ferkelkastration“ hat ursprünglich ökonomische Gründe. Männliche Ferkel bilden in der Pubertät durch hormonelle Veränderungen, den so genannten „Ebergeruch“ aus, der sich in Geschmack und Geruch auf die Qualität des Fleisches auswirkt, weswegen die Verbraucher dieses Fleisch meiden. Um den „Ebergeruch“ zu unterbinden, werden die männlichen Ferkel wenige Wochen nach der Geburt kastriert. Gemäß § 6 I TierSchG i.V.m. § 5 III Nr. 1a TierSchG wurden die Tiere zunächst ohne jegliche Narkotisierung operiert. Seit 2009 müssen die Tiere jedoch ein Schmerzmittel erhalten. Dieses lindert allerdings nur den postoperativen Wundschmerz und unterdrückt nicht die Schmerzen während des Eingriffs.

2.3.2 Staatsziel Tierschutz

Im Jahr 2002 wurde der Artikel 20a GG ["Der Staat schützt (...) die natürlichen Lebens- grundlagen im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung (...)."] um die drei Worte „und die Tiere“ ergänzt [("Der Staat schützt (...) die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung (...)."], womit der Tierschutz Aufgabe des Staates wurde.

2.3.3 Haltung von Legehennen

§ 12 ff TierSchNutztV regelt die Haltung von Legehennen, das heißt die Haltungsform oder beispielsweise die Ausgestaltung der Käfige. Inzwischen ist die Käfighaltung verboten, die Alternativen stehen aber ebenso heftig in der Kritik. Seit Jahren wird das Thema kontrovers Diskutiert.

2.4 Untersuchungszeitraum

Die Untersuchung erstreckt sich auf Artikel, die zwischen dem 01. Januar 199922 und dem 01. November 201123 erschienen sind. Diesen Zeitraum hat die Autorin gewählt, da er lang genug ist, um Aussagen über längerfristige oder verzögerte Wirkungseffekte treffen zu können.

3 Methodisches Vorgehen

Kapitel 3 erläutert das Vorgehen der Untersuchung. Die Erforschung der Texte aus „Spiegel Online“ und „Die Welt“ zu den Themen „Ferkelkastration“, „Staatsziel Tierschutz“ und „Haltung von Legehennen“ erfolgt mittels der empirischen Methode Qualitative Inhaltsanalyse nach Philipp Mayring24.

3.1 Empirie

Empirisch ist eine kommunikationswissenschaftliche Methode dann, wenn „Erfahrun- gen über die Realität gesammelt und systematisiert werden und diese Systematik auf den Gegenstandsbereich der Kommunikationswissenschaft angewendet wird.“25 „Dabei wird das Vorgehen so dokumentiert, dass es intersubjektiv nachvollziehbar ist“26, das heißt für einen Dritten verständlich und erkennbar ist und somit „prinzipiell von Anderen wiederholt werden kann.“27

3.2 Qualitativ versus Quantitativ

Das „qualitative Verfahren beschreibt ein komplexes Phänomen in seiner ganzen Brei- te.“28 Das heißt: „Während quantitative Methoden (nur) reduzierte Aussage29 über eine große Menge erlauben, lassen „qualitative Verfahren sehr detaillierte Aussagen“30 über (nur) wenige Untersuchungsgegenstände zu.31 Somit untersuchen qualitative Metho- den die Tiefe des Forschungsgegenstandes.32 Mittels der qualitativen Inhaltsanalyse lassen sich demnach - anders als bei der quantitativen Inhaltsanalyse - „individuelle, subjektive und detaillierte Begründungen (…) in ihrer ganzen Komplexität“33 für die Beantwortung der Forschungsfrage abbilden.

Bezogen auf die Inhaltsanalyse würde beim quantitativen Verfahren ein großer Teil der Sinntiefe des Forschungsgegenstandes (im vorliegenden Fall der Texte) verlorenge- hen, wenn diese mithilfe einer begrenzten Anzahl quantifizierbarer Items ausgedrückt werden würde. Ein plastisches Beispiel ist das Zählen von Worthäufigkeiten anstatt der Interpretation des Textsinns im Gesamtzusammenhang. Um die einzelnen Beiträge, zu interpretieren, müssen die Texte zunächst „ganz offen“34 erkundet werden. Daraufhin werden anhand der einzelnen Artikel „Kategorien und Instrumente für die Erhebung und Auswertung“35 erarbeitet, konstruiert und am Untersuchungsmaterial erprobt.36

Auch die zu analysierenden Texte zu Tierschutzthemen beider Medien beschränken sich auf Beiträge zur Haltung von Legehennen, der Ferkelkastration und dem Staatsziel Tierschutz. Somit untersucht die Autorin drei Einzelfälle, deren Aufbereitung in zwei konkreten Medien und schließlich deren Wirkung auf das BMELV und die zuständigen Politiker, eine überschaubare Gruppe der jeweiligen Leserkreise beider Medien. Demzufolge wird die Autorin die Texte qualitativ untersuchen.

3.3 Inhaltsanalyse

Die Datenerhebung mittels der Inhaltsanalyse erfolgt, wie der Name schon sagt, indem Textinhalte analysiert werden. Gegenstand der Inhaltsanalyse sind „in der Regel Medienprodukte (…) die massenmedial verbreitet werden“38, wie beispielsweise die vorliegenden Beiträge aus „Die Welt“ und „Spiegel Online“.37

3.3.1 Systematisches Vorgehen

Um die Inhaltsanalyse von einer rein subjektiven Interpretation abzugrenzen wird bei der Analyse des Untersuchungsgegenstandes systematisch vorgegangen.39 Hierzu werden, als Zentrum der Analyse, Kategorien am Untersuchungsgegenstand konstru- iert und erprobt (vgl. hierzu Kapitel 5.1).40 Die Systematik zeigt sich darin, „dass die

Analyse nach expliziten Regeln“41 erfolgt, damit sie für Dritte verständlich, nachvoll- ziehbar und überprüfbar ist und demzufolge sozialwissenschaftlichen Methodenstandards genügt.42

3.3.2 Theoriegeleitetes Vorgehen

Hierzu wird die Inhaltsanalyse theoriegeleitet vorgenommen. Das heißt der Gegen- stand der Analyse - im vorliegenden Fall die Beiträge zu „Ferkelkastration“, „Staatsziel Tierschutz“ und „Haltung von Legehennen“ aus „Spiegel Online“ und „Die Welt“ - wird vor dem Hintergrund einer Theorie analysiert und interpretiert.43 Hierzu bieten sich die so genannten Medienwirkungstheorien an, welche die Autorin näher in Kapitel 0.

3.3.3 Inhaltsanalyse als Teil des Kommunikationsprozesses

Anders als bei der Textanalyse wird mit der Inhaltsanalyse der Untersuchungsgegenstand als Teil des Kommunikationsprozesses analysiert, weshalb sie als eine schlussfolgernde Methode verstanden wird.44 Gegenstand der Untersuchung ist also nicht nur der Text per se, wie beispielsweise formale oder stilistische Aspekte, sondern der Text als Glied einer Kette von Kommunikation. Somit können, mittels der Aussagen über das analysierte Material, Rückschlüsse, etwa über die Wirkung der Botschaft beim Empfänger des Analysegegenstandes, abgeleitet werden.45

3.4 Interpretation

Die Interpretation der Texte erfolgt auf Basis der drei von Philipp Mayring beschriebe- nen Grundformen der Interpretation: Zusammenfassung, Explikation und Strukturie- rung.46 Die Analysetechniken sind „nicht nacheinander zu durchlaufende Schritte“47, sondern je nach Forschungsfrage und Material optional anzuwenden.48 Allerdings sind „die verschiedensten Mischformen“49 dieser drei Analysetechniken denkbar.50

Betrachtet man die Interpretationsform „Zusammenfassung“, so ist das Ziel der In- haltsanalyse, „das Material so zu reduzieren, dass die wesentlichen Inhalte erhalten bleiben“51 und immer noch ein „Abbild des Grundmaterials“52 bestehen bleibt.53 Die In- terpretationsform „Strukturierung“ hat das Ziel, „bestimmte Aspekte aus dem Material herauszufiltern, unter vorher festgelegten Ordnungskriterien einen Querschnitt durch das Material zu legen oder das Material aufgrund bestimmter Kriterien einzuschätzen.“54 Ziel der Interpretationsform „Explikation“ ist es, „zu einzelnen fraglichen Textteilen zusätzliches Material heranzutragen, welches das Verständnis erweitert, die Textstellen erläutert, erklärt und ausdeutet.“55

Auf den vorliegenden Fall wird zum einen die Interpretationsform Explikation angewendet. Hierzu werden die zu untersuchenden Texte kategorisiert und anhand der gebildeten Kategorien eingeschätzt und schließlich im Gesamtzusammenhang interpretiert (vgl. hierzu Kapitel 5.1).

Und auch die Interpretationsform Explikation findet in dieser Arbeit Anwendung. Die auszuwertenden Texte werden durch das Hinzuziehen von Dokumenten des BMELV ergänzt, indem untersucht wird, welche Schritte das BMELV im Untersuchungszeitraum auf die Berichterstattung eines oder beider Medien zu dem jeweiligen Tierschutzthema hin unternimmt (vgl. hierzu Kapitel 6).

3.5 Allgemeingültigkeit

Dabei erhebt die Methode „Qualitative Inhaltsanalyse“ keinen Anspruch auf uneinge- schränkte Allgemeingültigkeit ihrer Ergebnisse und damit, im vorliegenden Fall, eine allgemeingültige Aussage über die Wirkungsweise der Medien auf das BMELV und die für Tierschutzthemen zuständigen Politiker zu treffen. Sie ist vielmehr eine mögliche Methode um Einzelfälle - in der vorliegenden Arbeit, die Art der Wirkung des medialen Einflusses die juristische Entwicklung von Tierrechten und deren Verankerung im Ge- setz beispielhaft an den genannten drei Fällen - mit wissenschaftlichen Mitteln zu in- terpretieren und zu erklären. Die Übertragbarkeit der gewonnen Erkenntnisse auf an- dere Bereiche hängt daher davon ab, inwieweit die betrachteten Fälle als typisch für oder vergleichbar mit anderen Fällen angesehen werden. Im vorliegenden Fall könnten dies beispielsweise andere Tierschutzthemen, wie etwa der Pelztierhandel oder der Schutz bedrohter Arten sein.

4 Theorie der Medienwirkung

Zu der Wirkungsweise der Medien gibt es inzwischen eine Fülle wissenschaftlicher Studien.56 Von Relevanz für die vorliegende Arbeit ist vor allem die Frage, welcher Art diese Wirkung ist. Hierzu umreißt die Autorin zunächst mögliche Wirkungsbereiche und -phasen, um daraufhin die derzeit wichtigsten Theorien zur Medienwirkung vorzustel- len.

4.1 Wirkungsbereiche und -phasen

Die Medien können eine Wirkung auf verschiedene Wahrnehmungsbereiche, wie etwa „auf das Verhalten, auf das Wissen, auf Meinung und Einstellung“57 oder beispielsweise auf Emotionen haben.

Zudem können die Medien ihre Wirkung in unterschiedlichen Phasen entfalten, wie etwa während oder nach dem Empfang der Botschaft.58 Sie können aber auch im Zeitverlauf wirken, nämlich kurz-, mittel- oder langfristig.59

Spricht man „umgangssprachlich“ von der Medienwirkung, so ist in der Regel die „Wir- kung in der postkommunikativen Phase“60 gemeint und im Speziellen die Konsequen- zen, ausgedrückt im Handeln vom Rezipient einer Botschaft, nachdem er selbige erhal- ten hat.61 Die Wirkungszusammenhänge sind jedoch wesentlich vielfältiger. Beispiels- weise nehmen wir Botschaften unterschiedlich intensiv war oder wir interpretieren sie divergent.62 Zudem wirken mediale Botschaften auf uns, „ohne dass wir sie unmittelbar rezipiert haben“.63 So etwa, wenn uns beispielsweise jemand davon erzählt hat.

4.2 Medienwirkungstheorien

Mithilfe der Medienwirkungstheorien lassen sich die zu Beginn dieses Kapitel beschriebenen Wirkungszusammenhänge genauer abbilden und voneinander differenzieren. Idealtypisch wird zwischen inhaltlichem beziehungsweise thematischem, interpersonalem und gesellschaftlichem Kontext unterschieden.64

Ein kurzer Blick in die Historie der Medienwirkungsforschung zeigt: die Theorien lassen sich grob in zwei Ströme unterteilen.65 Bis zu Beginn der siebziger Jahre ging die vor- herrschende Meinung davon aus, dass die Massenmedien einen geringen Einfluss auf die Rezipienten haben.66 Inzwischen dominiert die Gegenansicht.67 Nachfolgend stellt die Autorin die gegenwärtig gängigsten Theorien zur Wirkung von Medien auf den Re- zipienten vor.

4.2.1 Thematischer Kontext von Medienwirkung

„Der thematische Kontext von Medienwirkung verweist darauf, dass Medien zum einen Themen auswählen und unterschiedlich gewichten und zum anderen aus verschiede- nen Perspektiven beleuchten und interpretieren, was sich in je spezifischen kognitiven Effekten äußert.“68

4.2.1.1 Agenda Setting

Gleichzeitig gelten vor allem die reichweitenstarken Medien als „mächtige Beeinflus- sungsinstanzen“ der Rezipienten. Ihr Einfluss zeigt sich dahingehend, dass vorselek- tierte Themen dem Rezipienten angeboten werden - eine Art „Diktat von Themen“.6970 Dabei ist weniger der Einfluss gemeint auf das, „was wir denken“, sondern vielmehr der Einfluss auf das „worüber wir nachdenken“.71 Das heißt die Medien diktieren uns, „wel- che Themen wir auf die „Tagesordnung“ und damit auf die Agenda unseres Denkens setzen.“72 Diese Annahme wird in verschiedene Modelle unterteilt. Nachfolgend seien die wichtigsten genannt.

4.2.1.1.1 Aufmerksamkeits- oder Awareness-Modell

Hiernach werden die Rezipienten erst auf bestimmte Themen aufmerksam, gerade weil die Medien darüber berichten.73 Folglich würde das Thema ohne die mediale Berichterstattung gesellschaftlich nicht diskutiert.74

[...]


1 Vgl. Egle (2010); vgl. Arzheimer (2008); vgl. Bonfadelli (2004), S. 27; eine Übersicht hierzu bietet Bonfadelli (2011), S. 41 ff.

2 Vgl. Scherer (2002), S. 138 ff; vgl. Kepplinger (2009), S. 6.

3 Vgl. Vowe/ Dohle (2008), S. 3 ff.; vgl. Kepplinger (1997).

4 Vgl. Kepplinger (2007), S. 306; Kepplinger (2009), S. 51.

5 Kepplinger (2009), S. 51.

6 Vgl. Lang/ Lang Engel (1953), S. 3 ff.

7 Kepplinger (2009), S. 51.

8 Vgl. Kepplinger/ Zerback (2009), S. 220 f; vgl. Kepplinger (2009), S. 51.

9 Kepplinger (2009), S. 51.

10 Kepplinger (2009), S. 51.

11 Nachfolgend abgekürzt mit BMELV.

12 Internetauftritt des BMELV: http://www.bmelv.de/DE/Startseite/startseite_node.html.

13 Chodura (2006), S. 45.

14 Tatsächlich werden vier Arten unterschieden. Da die vierte Art, die Beobachtung des politi- schen Gegners durch die Medien (Strategie-Funktion), nicht relevant für die Forschungsfrage der vorliegenden Arbeit ist, geht die Autorin nicht näher auf diese Unterscheidungsform ein.

15 Vgl. Scherer (2002), S. 137 ff.

16 Scherer (2002), S. 137 ff.

17 Vgl. Chodura (2006), S. 52.

18 Vgl. Scherer (2002), S. 137 ff.

19 Vgl. Chodura (2006), S. 50.

20 Vgl. bdzv; Kepplinger (1997).

21 Schröder (2012); Blätterwald (2011); IVW.

22 Seit diesem Zeitpunkt erscheinende Berichterstattung beider Medien ist vollständig online archiviert.

23 Abschluss der Recherchephase.

24 Mayring (2010).

25 Vgl. Brosius/ Koschel/ Haas (2009), S. 18.

26 Brosius/ Koschel/ Haas (2009), S. 18.

27 Brosius/ Koschel/ Haas (2009), S. 18.

28 Brosius/ Koschel/ Haas (2009), S. 20.

29 Brosius/ Koschel/ Haas (2009), S. 20.

30 Brosius/ Koschel/ Haas (2009), S. 20.

31 Vgl. Brosius/ Koschel/ Haas (2009), S. 20; ein Beispiel um quantitative Methoden von qualita- tiven zu unterscheiden sind die Wahlergebnisse. Ein quantitatives Vorgehen sieht folgender- maßen aus: Für die statistische Erhebung des Wahlausgangs werden 2000 Menschen befragt, welche Partei sie wählen. Eine qualitative Erhebung sähe demnach wie folgt aus: 20 Personen werden detailliert nach ihrer Motivation zu wählen und den Gründen befragt, warum sie Partei X gewählt haben.

32 Vgl. Brosius/ Koschel/ Haas (2009), S. 20.

33 Brosius/ Koschel/ Haas (2009), S. 20.

34 Mayring (2010), S. 23.

35 Mayring (2010), S. 23.

36 Vgl. Mayring (2010), S. 21.

37 Bei der Durchführung der Inhaltsanalyse der vorliegenden Arbeit stützt sich die Autorin auf die Ausführungen der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring; vgl. hierzu Mayring (2010).

38 Brosius/ Koschel/ Haas (2009), S. 140.

39 Vgl. Mayring (2010), S. 12; vgl. Brosius/ Koschel/ Haas (2009), S. 21.

40 Vgl. Mayring (2010), S. 29.

41 Mayring (2010), S. 12.

42 Vgl. Mayring (2010), S. 13.

43 Vgl. Mayring (2010), S. 13.

44 Vgl. Mayring (2010), S. 13.

45 Vgl. Mayring (2010), S. 13.

46 Vgl. Mayring (2010), S. 64 f.

47 Mayring (2010), S. 65.

48 Vgl. Mayring (2010), S. 65.

49 Mayring (2010), S. 65.

50 Vgl. Mayring (2010), S. 65.

51 Mayring (2010), S. 65.

52 Mayring (2010), S. 65.

53 Vgl. Mayring (2010), S. 65.

54 Mayring (2010), S. 65.

55 Mayring (2010), S. 65.

56 Vgl. Merten 1994; Bonfadelli (2004), S. 27; eine Übersicht hierzu bietet Bonfadelli (2011), S.

41 ff.

57 Burkhart (2003), S. 5.

58 Vgl. Bonfadelli (2011), S. 26 ff.; vgl. Burkhart (2003), S. 5.

59 Vgl. Bonfadelli (2011), S. 24 ff.

60 Burkhart (2003), S. 5.

61 Vgl. Burkhart (2003), S. 5.

62 Vgl. Burkhart (2003), S. 6.

63 Vgl. Burkhart (2003), S. 6.

64 Vgl. Bonfadelli (2011), S. 179.

65 Dies ist eine von vielen Möglichkeiten die Entwicklung der Medientheorien zu unterteilen, so auch Bonfadelli (2011), S. 40; Weitere Ansätze die Medienwirkungstheorien zu strukturieren, vgl. Bonfadelli (2011), S. 33 ff.

66 Vgl. Theorie der Kognitiven Dissonanz, hierzu Festinger (1957); vgl. eine 1940 durchgeführte Studie „The People’s Choice“, hierzu Lazarsfeld/ Berelson/ Gaudet (1968).

67 Anstoß für die bis heute herrschende Meinung gab die Theorie der Schweigespirale, die sich aus Studien aus den Jahren 1965 und 1972 entwickelte, hierzu Noelle-Neumann (2001).

68 Bonfadelli (2011), S. 178.

69 Hierzu auch Schenk (2007), S. 433 ff.

70 Vgl. Burkhart (2003), S. 7.

71 Vgl. Burkhart (2003), S. 7.

72 Burkhart (2003), S. 7.

73 Vgl. Schenk (2007), S. 448.

74 Vgl. Burkhart (2003), S. 7.

Details

Seiten
88
Jahr
2012
ISBN (eBook)
9783656161271
ISBN (Buch)
9783656161646
Dateigröße
1.3 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v191313
Institution / Hochschule
Macromedia Fachhochschule der Medien Stuttgart – Lehrstuhl für PR- und Kommunikationsmanagement
Note
1
Schlagworte
Die Welt Spiegel Online Ferkelkastration Legehennenhaltung Staatsziel Tierschutz Grundgesetz Medienwirkungstheorie Legehennen Ferkel Tierschutz Kastration qualitative Inhaltsanalyse Agenda Setting Framing Salience Modell Awareness Modell Third person effect Schweigespirale Wissensklufthypothese Kultivationshypothese Kultivierungsthese Renate Künast TierSchG

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Titel: Der Einfluss der Medien auf die juristische Entwicklung von Tierrechten