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Mikrofinanzierung - Wege aus der Armut

Chance oder Risiko?

Hausarbeit 2011 23 Seiten

VWL - Internationale Wirtschaftsbeziehungen

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Eingangszitat

1. Einleitung

2. Grundlagen der Mikrofinanzierung
2.1 Begriffsdefinition und Abgrenzung der Mikrofinanzierung
2.2 Geschichte der Mikrofinanzierung
2.3 Methodik der Mikrofinanzierung
2.4 Aktuelle Entwicklung der Mikrofinanzierung

3. Mikrofinanzmarkt
3.1 Konkrete Zielgruppe
3.2 Wesentliche Anbieter

4. Mikrokredite
4.1 Begriffsdefinition
4.2 Konkrete Formen und Unterscheidung

5. Chancen der Mikrofinanzierung
5.1 Ziele der Mikrofinanzierung
5.2 Konkrete Effekte durch Mikrofinanzierung

6. Risiken der Mikrofinanzierung

7. Fazit

Literaturverzeichnis

Versicherungserklärung

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Fünf Säulen der sozialen Mikrofinanzierung

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

„Nun haben wir aber die Gewohnheit, zuerst darauf zu

achten, wo das Geld sich mit Gewissheit festsetzen kann.

Aber viel eher ist es nötig, den Armen zu helfen, bei

denen das Geld in Gefahr ist. So sind die Worte Christi

gültig, sozusagen als wenn er befehlen würde, eher die

Armen zu unterstützen als die Reichen.“

(Gutachten zum Zinsnehmen von 1545 – Johannes Calvin)

1. Einleitung

Armut ist ein Problem, welches sich aus Sicht der allgemeinen Bevölkerung nicht alleine durch das Fehlen materieller Güter, wie z.B. eines Autos, passender Bekleidung oder eines Computers darstellt. Der Begriff der Armut lässt sich hierbei in drei Kategorien einordnen. Die absolute oder extreme Armut bedeutet nach Angaben der Weltbank, die Erwirtschaftung eines Einkommens von ca. US$ 1,25 pro Tag. Hierunter fällt eine Zahl von ca. 1,2 Mrd. Menschen, bezogen auf das Jahr 1990. Die Zahl derer, die mit einem Einkommen von US$ 2 pro Tag auskommen müssen, betrug in demselben Jahr ca. 2,65 Mrd. Menschen.[1] Relative Armut ist ein Begriff, welcher in einer Wohlstandsgesellschaft zum Tragen kommt. Hier ist absolute Armut praktisch kaum vorhanden. Wenn das Einkommen der Betroffenen weniger als die Hälfte des Durchschnittseinkommens beträgt, spricht man von relativer Armut.[2] Gefühlte Armut, auch als soziokulturelle Armut bezeichnet, ist weniger an einer konkreten Einkommensgrenze auszumachen, vielmehr handelt es sich hierbei um einen Personenkreis, welcher sich durch verschiedenste Gründe, z.B. durch wirtschaftliche Verschlechterung, arm fühlt.[3] Aktuell leben etwas mehr als eine Milliarde Menschen auf dieser Erde am Rande des Existenzminimums.[4] Muhammad Yunus, Gründer der Grameen Bank [5] und Friedensnobelpreisträger aus Bangladesh, schreibt im Vorwort zu dem Buch von Sabine Süterlin „Mein Wort zählt“, dass er der festen Überzeugung ist, „dass eine Welt ohne Armut geschaffen werden“ kann, „weil Armut nicht von armen Menschen gemacht wird.“ Vielmehr sei diese durch „ökonomische und soziale Systeme (bedingt) , die wir selbst begründet haben; von den Institutionen und Denkmustern, die unser System bilden sowie der Politik, die wir verfolgen“. [6] „Arme führen ein Leben ohne Grundfreiheiten wie Handlungs- und Entscheidungsfreiheit, die Wohlhabendere für selbstverständlich halten“.[7]

“According to the World Bank (2001), ‘poverty is pronounced deprivation in well-being’, where well-being can be measured by an individual’s possession of income, health, nutrition, education, assets, housing, and certain rights in a society, such as freedom of speech. Poverty is also viewed as a lack of opportunities, powerlessness, and vulnerability. This broadens the definition of poverty to include hunger, lack of shelter, being sick and not being able to see a doctor, not being able to go to school and not knowing how to read, not having job, fear for the future, living one day at a time and losing a child to illness brought by unclean water. Poverty further entails lack of representation and freedom. Indeed, the poor themselves see powerlessness and voicelessness as key aspects of their poverty. (Narayan et al., 2000)”. [8]

Die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen haben am 09.09.2000, unter anderem als Erstes Millenniums-Entwicklungsziel, die Bekämpfung von Armut und Hunger durch die Halbierung der Zahl von extremer Armut betroffener Menschen für den Zeitraum von 1990 bis 2015 beschlossen.[9] Welche Chancen und Risiken ergeben sich durch den Einsatz von Mikrofinanzierung [10] für Bedürftige in Entwicklungs- und Schwellenländern, um die Armut zu bekämpfen? Ziel dieser Hausarbeit ist es, die Chancen und Risiken aufzuzeigen, die der Einsatz von Mikrofinanzierung (MF) bieten kann. Hierbei wird jedoch nur der Teilbereich der Mikrokredite (MK), also die Vergabe von Kleinstkrediten ohne Sicherheiten, als Hilfe zur Selbsthilfe betrachtet. Die weiteren MF-Dienstleistungen werden hier nur als ergänzende Maßnahmen erwähnt. Die Hausarbeit ist wie folgt gegliedert. Zuerst werden die Grundlagen der MF aufgezeigt. Es folgt die Beleuchtung des Mikrofinanzmarktes. Danach erfolgt die Vorstellung des Teilbereiches der MK. Zum Schluss werden sowohl die Chancen, als auch die Risiken aufgezeigt, welche sich durch den Einsatz von Mikrokrediten (MKs) auf die eingangs gestellte Forschungsfrage ergeben. Dem folgt das Resümee.

2. Grundlagen der Mikrofinanzierung

2.1 Begriffsdefinition und Abgrenzung der Mikrofinanzierung

MF beinhaltet verschiedene finanzielle und nicht-finanzielle Dienstleistungen für mittellose Haushalte mit niedrigen Einkünften, Selbständige und auch für Kleinstunternehmen („Microenterprises“) in Entwicklungs- und Schwellenländern. Es handelt sich hierbei um Bankdienstleistungen für wirtschaftlich aktive Arme. Der Grundgedanke für die MF war die Bereitstellung von MK für Bedürftige. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass Bedarf nach weiteren Finanzdienstleistungen vorhanden ist, welcher unter dem Begriff der MF zusammengefasst wurde.[11] Unter dem Oberbegriff der MF sind die Dienstleistungen MK (auch häufig synonym für die MF selber verwendet), Mikrosparen, Mikroversicherungen und Kapitaltransfers (finanzielle Dienstleistungen) subsumiert.[12] Das durch den Einsatz der MK erwirtschaftete Kapital kann durch erleichterte Zugangsmöglichkeiten gespart werden, Familien können gegen Risiken versichert werden und durch Kapitaltransfers kann Geld von im Ausland lebenden Familienangehörigen entgegengenommen werden. In der jüngeren Geschichte der MF ist der Einsatz nicht finanzieller Dienstleistungen, wie z.B. die Beratung der Klienten in Form von Schulungsmaßnahmen, sowie sozialer und unternehmerischer Betreuung (nicht-finanzielle Dienstleistungen), ein wichtiger Bestandteil der MF geworden. Anbieter dieser Dienstleistungen sind z.B. Mikrofinanzbanken oder Geschäftsbanken mit Mikrofinanzabteilungen. Die Kombination der Dienstleistungen wird als „Double-Bottom-Line“ -Ansatz bezeichnet.[13]

Antrieb der MF ist die „Hilfe zur Selbsthilfe“. Das „Fordern“ und „Fördern“, sowie das Vertrauen sind hier eminent, da dadurch, dass das in den Menschen befindliche „Entwicklungspotenzial“ geweckt wird und diese als „mündig“ und „fähig“ wahrgenommen werden, „nicht als Bedürftige“.[14] MK werden in der Größenordnung von US$ 10 bis zu US$ 1000 und/oder mehr, so ist es der Fachliteratur zu lesen, vergeben.[15] Charakteristisch für eine solide MF ist zum einen die geringe Größe der finanziellen Transaktionen, rationell und vereinfacht dargestellte Vordrucke bzw. Verfahren, die Betätigung in der Nähe der Klienten sowie schnelle und verlässliche Transaktionen.[16]

Die Verbindung der finanziellen mit der sozialen Komponente, in Form von Gruppentreffen, Weiterbildungen und Beratungsgesprächen, ergänzend zu der Formung betriebswirtschaftlichen Grundlagenwissens, wird von einigen MFI kombiniert angeboten, um die Verwendung der MK und die Effizienz der Rückzahlung, die damit einhergeht, zu stärken.[17] MF ist nicht alleine als „simples Banking“ zu verstehen, vielmehr stellt es auch ein Mittel zur Armutsbekämpfung im Rahmen der Entwicklungshilfe dar.[18] Hinsichtlich Ihrer Finanzierung lässt sich die MF in zwei Ansätze einordnen. Der „Financial Service Approach“ sieht MF als Instrument, finanzielle Dienstleistungen denjenigen zur Verfügung zu stellen, die diese zuvor nicht in Anspruch nehmen konnten, damit diese sich schrittweise in das formale Finanzsystem eingliedern können. Wohingegen der „Poverty Lending Approach“ die Unterstützung der Armen vorsieht, ohne dass eine schrittweise Annäherung an das formale Finanzsystem erfolgt.[19] Die von den MFI bereitgestellten Mittel werden z.B. durch internationale Kapitalgeber und NGO aufgebracht.[20]

2.2 Geschichte der Mikrofinanzierung

Als frühe christliche Form des Geldverleihs im Mittelalter, wurden durch Papst Leo X. Mitte des 15. Jh.s. in Europa kirchliche Darlehensbanken, die so genannten „Montes Pietatis“ [21] ins Leben gerufen. Anfangs sogar ohne Zinsen, diese wurden im späteren Verlauf dann doch gefordert.[22] Im 18. Jh. wurde die Witwen- und Waisenkasse in Deutschland ins Leben gerufen. Idee dieser war es, dass bei Versterben eines Mitgliedes, die Witwe und die Kinder finanzielle Unterstützung durch den Verein erhalten.[23] In etwa zur selben Zeit wurden die ersten kommunalen Sparkassen gegründet, um Rücklagen für schlechtere Zeiten zu bilden.[24]

Friedrich Wilhelm Raiffeisen sowie Hermann Schulze-Delitzsch waren beide im 19. Jh. im Bereich der genossenschaftlichen Selbsthilfe tätig. Durch den Aufbau von Finanzinstituten, die sich um die Belange der Landwirtschaft und anderer Gewerbetreibender durch Investitions- und Sparmöglichkeiten sorgten, sind die heutigen Volksbanken und Raiffeisenbanken entstanden.[25] In den 1960er und 1970er Jahren sind MK, in der heute modernen Form durch die Förderung im Agrarsektor, besonders durch die Grameen Bank, Acción und Opportunity International, als Mittel zur Armutsbekämpfung und wirtschaftlicher Entwicklung bekannt geworden. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KFW) kann hierbei als Vorbild gesehen werden, da diese den Wiederaufbau im Nachkriegsdeutschland vorangetrieben hatte.[26] In den 1980ern erfuhren auch die Kleinstunternehmen einen Zugang zur MF durch NGOs sowie andere staatliche und internationale Entwicklungsorganisationen. In den 1990ern realisierte die Entwicklungspolitik, dass MF kostendeckend und nachhaltig arbeiten kann, arme Menschen als Klienten ansieht und mehr als MK anbieten kann.[27]

Nike Lohmann ist der Auffassung, dass es durch den Einsatz von MF zu einer „Win-Win-Situation“ kommt, da es sowohl „rentable MFIs“, als auch „profitierende Arme“ gibt.[28] Höhepunkt der Mikrofinanzbewegung war das Jahr 2005. Im Dezember 1998 wurde auf der Generalversammlung der Vereinten Nationen, in Form der Resolution 53/197, das Jahr 2005 zum internationalen Jahr des Mikrokredites ernannt.[29] Die Würdigung der MF erfolgte im Jahr 2006 durch die Vergabe des Nobelpreises, je zur Hälfte an Muhammad Yunus bzw. die Grameen-Bank und erlangte somit wohl die bisher größte internationale Annerkennung.[30] Anfang des 21. Jh.s. ist die Mikrofinanzbewegung durch ein verstärktes Auftreten kommerzieller Anbieter in den Medien immer präsenter – auch im Zuge sozialen Engagements und politischer Korrektheit.[31] Eine der größten Veränderungen besteht darin, dass der Begriff MK – also die Vergabe von Kleinstkrediten – nunmehr durch MF ersetzt wurde.[32] Auch wenn diese Begriffe teilweise in der Literatur und im allgemeinen Sprachgebrauch synonym verwendet werden, ist der eigentliche Wortsinn ein anderer.

2.3 Methodik der Mikrofinanzierung

Es gibt Millionen (Mio.) von potentiellen Klienten, denen in den Schwellen- und Entwicklungsländern der Zugang zur Finanzdienstleistungen verwehrt wird. Häufig nehmen diese einen Kredit bei einem so genannten „Kredithai“ bzw. bei einem lokalen Geldverleiher zu horrenden Zinsen auf. Hier bietet sich die MF mit den auf dem Markt befindlichen MFI an. Eine bedürftige Person bzw. eine Personengruppe wendet sich im Bedarfsfall an ein MFI und bittet dieses, z.B. um die Vergabe eines Mikrokredites. Von Seiten des MFI wird die von dem Kreditnehmer geplante Geschäftsidee einer umfangreichen Prüfung unterworfen. Sollte diese durch das MFI für gut geheißen werden, muss die in Frage kommende Kreditart gewählt werden. Gefolgt wird dies von den entsprechenden Rückzahlungsmodalitäten (Intervall, Rate und Zinsen). MK sind aufgrund ihrer geringen Größe, der Verwaltungskosten für die Bereitstellung bzw. Vergabe von Krediten und der begleitenden Schulungsmaßnahmen kostenintensiv. Die hohen und laufenden Kosten werden in Form von Zinsen auf die Klienten abgewälzt.[33]

Die Rückzahlungsquoten von MKs liegen oftmals über 90 Prozent und sind somit um ein vielfaches höher als bei klassischen Krediten – beispielsweise durch die Einbindung von Kreditnehmergruppen.[34] Die Kreditvergabe an Frauen, die ihre Rolle als Familienversorger ernst nehmen, sorgt für zuverlässigere Rückzahlungen als durch Männer.[35] Weitere Gründe liegen darin begründet, dass die vergebenen MK in den letzten Jahren von einigen MFI um nicht-finanzielle Dienstleistungen (wie bereits in Kapitel 2.1 genannt) ergänzt wurden. Zur Beeinflussung der Rückzahlungsmoral ihrer Klienten verwenden viele MFI hierzu eine Politik von „Zuckerbrot und Peitsche“ („stick and carrot“).[36] Der Einsatz von Bestrafungs- oder Rückerstattungssystemen („Penalty or reimbursement system“) hat für säumige Klienten die Folge, dass abhängig von der Art der Rückzahlung, Folgekredite nur in der zuvor vergebenen Höhe erfolgen, Strafzinsen gezahlt werden müssen oder erneute Kreditanträge verweigert werden.[37] Werden Rückzahlungsraten der Kredite über einen längeren Zeitraum, z.B. sechs Monate, termingerecht oder vorher eingezahlt, können Klienten 25 Prozent der Zinszahlungen für diese Periode rückerstattet bekommen.[38] Rückzahlungsanreize erfolgen durch so genannte „Repayment Incentives“. [39] Durch einen angemessenen Darlehensentwurf („Appropiate Loan Design“) können die Monatsraten, die zur Kreditrückzahlung erforderlich sind, an den „Cash-Flow“ [40] des Kreditnehmers angepasst werden. Die Verwendung des Abstufungsprinzips („Graduation Principle“) macht die Vergabe von Folgekrediten, durch eine schrittweise Erhöhung, von zuvor vergebenen Krediten abhängig. Sehr gute Klienten erhalten bei guter Rückzahlungshistorie Zugang zu bevorzugten Services wie Parallelkredite oder Kreditlinien. Kreditsicherheiten oder die Eintragung von persönlichem Vermögen („Collateral or Registration of Personal Assets“) können als Rückzahlungssicherheit durch das Schätzen ihres Wertes, zu Rate gezogen werden. Das Risiko einer öffentlichen Bloßstellung („Risk of Public Embarrassment“), z.B. durch Anzeigen in Tageszeitungen oder durch die zur Schaustellung von einbehaltenen Sicherheiten mit einem Namensschild, ermöglichen ggf. eine Rückzahlung des Klienten zu erwirken.[41]

Schulungen sollen die Nachhaltigkeit der MF stärken, sowie persönliche, wirtschaftliche, rechtliche und unternehmerische Probleme mit einbeziehen.[42] Kritisch werden MFI gesehen, die sich nur an einer reinen Kreditvergabe, ohne die Zusatzservices von Spar- und Versicherungsmöglichkeiten anbieten. Das vermittelte Wissen ist unter Umständen sogar wichtiger als die vergebenen Kredite selber![43]

Der Kreditbetreuer („Loan Officer“) kann sozusagen als Seelsorger angesehen werden. Er sorgt für pünktliche Rückzahlungen, begleitet und unterstützt den Aufbau des Unternehmens und dient auch der finanziellen Sicherheit, denn er kontrolliert die einzuhaltenden Rückzahlungsmodalitäten. Er dient als Bindeglied zwischen MFI und Klienten und vermittelt Informationen über weitere Finanzdienstleistungen.[44]

Um den Erfolg eines MFI zu messen, werden zwei Messgrößen zu Rate gezogen. Die Reichweite bzw. Breitenwirksamkeit („Outreach“), wird anhand der durch die Vergabe von Krediten und Guthabenmobilisierung erreichten Klienten gemessen. Die Tiefe des „Outreach“ wird daran gemessen, welchem Einkommens- oder Armutsniveau die Klienten der MFI zugehören, denn je mehr zum harten Kern („hard-core“) gehörende Arme erreicht werden, um so tiefer ist der erzielte „Outreach“. Die Nachhaltigkeit („Sustainability“) wird daran gemessen, ob MFI, unter subventionsfreien Bedingungen (durch Regierungsunterstützung), ihre Kosten komplett decken können.[45]

[...]


[1] Vgl. Deutsches Institut für Armutsbekämpfung (Hrsg.), DIA 2011a.

[2] Vgl. Deutsches Institut für Armutsbekämpfung (Hrsg.), DIA 2011b.

[3] Ebenda.

[4] Ebenda.

[5] Bengl. für Dorfbank.

[6] Sütterlin, S., Wort 2007, S. 10.

[7] Sen, A., Development 1999, zitiert nach: The International Bank of Reconstruction, Weltbank, Bericht 2000/2001, S. 1.

[8] UN-HABITAT (Hrsg.), Infrastructure 2011, S. 8.

[9] Vgl. EndPoverty (Hrsg.), End 2011.

[10] Unter dem Begriff Mikrofinanz sind folgende Dienstleistungen untergliedert: Mikrokredite, Mikrosparen, Mikroversicherungen und Kapitaltransfers.

[11] Vgl. Felder-Kuzu, N., Sense 2005, S. 20 f.

[12] Vgl. Demele, M., Gruppenkredite 2007, S. 22; vgl. Felder-Kuzu, N., a.a.O., S. 20 f.

[13] Vgl. Lohmann, N., Hilfe 2009, S. 235.

[14] Vgl. Lohmann, N., a.a.O., S. 32.

[15] Vgl. Armendáriz, B., Morduch, J., Economics 2010, S. 268; vgl. Süterlin, S., a.a.O., S. 37; vgl. Wisniwski, S., a.a.O., S. 1; vgl. Felder-Kuzu, N., a.a.O., S. 17.

[16] Vgl. Wisniwski, S., a.a.O., S. 1 f.

[17] Ebenda, S. 1 f.

[18] Vgl. Wisniwski, S., a.a.O., S. 1 f.

[19] Vgl. Lohmann, N. a.a.O., S. 103 f.

[20] Ebenda, S. 189.

[21] Lat. für Berge des Mitleids.

[22] Vgl. Holzapfel, H., Montes 1903, S. 32; vgl. Neumann, M., Geschichte 1865.

[23] Vgl. WWK Versicherung (Hrsg.), WWK 2011.

[24] Vgl. Sütterlin, S., a.a.O., S. 41.

[25] Vgl. Internationale Weiterbildung und Entwicklungs gGmbH (Hrsg.), Inwent 2010; Vgl. Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (Hrsg.), BMZ 2008, S. 4.

[26] Vgl. Süterlin, S., a.a.O., S. 44 ff.

[27] Vgl. Lohmann, N., a.a.O., S. 92.

[28] Ebenda, S. 92.

[29] Vgl. International Year of Microfinance 2005 (Hrsg.), MFI 2005.

[30] Vgl. Lohmann, N., a.a.O., S. 106.

[31] Ebenda, S. 106.

[32] Vgl. Armendáriz, B., Morduch, J. a.a.O., S. 15.

[33] Armendáriz, B., Morduch, J., a.a.O., S. 253.

[34] Vgl. Süterlin, S. a.a.O., S. 39; vgl. Sengupta, R., Aubuchon, C. P., Revolution 2008, S. 18.

[35] Vgl. Armendáriz, B., Morduch, J., a.a.O., S. 158 f.

[36] Vgl. Wisniwski, S., a.a.O., S. 29.

[37] Vgl. Churchill, C., Coster, D., Risk Management 2001, S. 44.

[38] Vgl. Wisniwski, S., a.a.O., S. 30.

[39] Engl. für Rückzahlungsanzreizsystem.

[40] Engl. für Kapitalfluss.

[41] Vgl. Wisniwski, S., a.a.O., S. 29 ff.

[42] Vgl. Süterlin, S., a.a.O., S. 116.

[43] Vgl. Lohmann, N., a.a.O., S. 166 f.

[44] Vgl. Wisniwski, S., a.a.O., S. 42 ff.

[45] Ebenda, S. 5 f.

Details

Seiten
23
Jahr
2011
ISBN (eBook)
9783656160564
ISBN (Buch)
9783656160854
Dateigröße
480 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v191298
Institution / Hochschule
Private Fachhochschule Göttingen
Note
1,3
Schlagworte
Mikrofinanzierung Mikrokredite Armut Microfinance Microcredits Microlending Armutsbekämpfung Hilfe zur Selbsthilfe

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Titel: Mikrofinanzierung - Wege aus der Armut