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Umsetzung eines Portals am Beispiel des Bocholter Hiwi-Portal (BoHiP)

Lastenheft

von Jan Drees (Autor) Matthias Ketteler (Autor)

Ausarbeitung 2010 21 Seiten

Informatik - Software

Leseprobe

Gliederung

1. Zusammenfassung

2. Zielbestimmung

3. Einsatz und Benutzerprofile

4. Produktfunktionen

5. Produktdaten

6. Qualitätsanforderungen und Akzeptanzkriterien

7. Entwicklungs- und Einsatzumgebung, Schnittstellen, Nebenbedingungen ..

8. Glossar

1. Zusammenfassung

Für die Einstellung und Verwaltung der studentischen Hilfskräfte (Hiwis), die sich an der FH Gelsenkirchen Abteilung Bocholt bewerben, soll ein rechnergestütztes und webbasiertes Hiwi-Portal BoHiP (Bocholter Hiwi-Portal) eingeführt werden. Das neue System soll primär den Arbeitsaufwand beim Einstellungsprozess sowie die damit verbundenen Kosten reduzieren.

Das vorliegende Lastenheft definiert die unterschiedlichen Benutzerprofile Student, Professor, Hiwi-Beauftragter, Dekanat, Personaldezernat und Administrator und schafft einen Überblick über die Systemfunktionen der einzelnen Benutzerprofile. Darüber hinaus werden die vom Hiwi-Portal zu verarbeitenden Anwendungsdaten in der Form eines ER-Modells beschrieben.

Ferner wird auf die Punkte: Qualitätsanforderungen, Akzeptanzkriterien sowie die sonstigen Nebenbedingungen bei der Erstellung des Systems näher eingegangen.

Hervorzuheben ist hierbei die Forderung nach einer vollständigen Umsetzung der benötigten Systemfunktionen, in Verbindung mit einer einfach und intuitiv zu bedienenden grafischen Benutzungsoberfläche, für die Benutzerprofile.

Dem Lastenheft liegt ein erster vorläufiger Projektplan zur Umsetzung des BoHiP Hiwi-Portals bei. Dieser beinhaltet unter anderem eine Anforderungsanalyse, welche die Erstellung eines detaillierten Pflichtenhefts vorsieht, sowie eine Aufwandschätzung des gesamten Projekts. Die Durchführung dieser Analysenmaßnahmen wird als vorbereitendes Teilprojekt empfohlen.

2. Zielbestimmung

Das zu erstellende Verwaltungssystem für Hilfskraftverträge (Hiwi-Portal) soll schwerpunktmäßig den immensen Arbeitsaufwand reduzieren der bisher bei der Neueinstellung einer studentischen Hilfskraft entstand. Das bisherige zeitaufwendige System, dass aus einer Vielzahl von unterschiedlichen manuellen Prozessen bestand, soll durch die neue Software vereinfacht und teilweise automatisierbar werden. Die neue Software soll alle Prozesse unter einem „Dach“ zusammenführen mit dem Ziel, die Verwaltungsaufwandskosten zu senken.

Es soll zudem der einfache Zugriff auf sämtliche benötigte Formulare und Anträge (in der jeweils aktuellsten Form) für alle Nutzer ermöglicht werden. Der Zugang zum System soll webbasiert über das Internet erfolgen. Der Zutritt zum System soll passwortgeschützt erfolgen und jedes Benutzerprofil hat individuelle Nutzungsrechte im System um Einstellungen vorzunehmen.

Jeder persönliche Datensatz eines Studenten soll nur einmalig im System hinterlegt werden mit dem Ziel, diesen automatisch systemintern weitergeben zu können (bspw. für das automatische Ausfüllen der unterschiedlichen Anträge und Formulare). Darüber hinaus soll für die berechtigte Nutzergruppe im System jederzeit ersichtlich sein, in welchem Bearbeitungsstadium sich ein Vorgang aktuell befindet.

Die folgende Liste fasst die Ziele noch einmal überblickartig zusammen (geordnet mit absteigender Priorität):

- Reduktion des Verwaltungsaufwandes bei der Neueinstellung von studentischen Hilfskräften mit dem Ziel Kosten einzusparen.  Realisierung als webbasiertes System
- Sicherstellung des Zugangs zu allen benötigten Formularen und Anträgen, für die Einstellung eines Hiwis
- Vermeidung redundanter Mehrfacheingaben durch unterschiedliche Benutzergruppen

3. Einsatz und Benutzerprofile

Das Hiwi-Portal BoHiP unterscheidet die folgenden Benutzerprofile:

- Studenten
- Professoren
- Hiwi-Beauftragter
- Dekanat
- Personaldezernat
- Administrator

Im Nachfolgenden werden die einzelnen Benutzerprofile näher beschrieben:

Nach der Selektion eines geeigneten Studenten durch den Professor erhält der angehende Hiwi-Student die Zugangsdaten zum Portal vom Hiwi- Beauftragten. Der Student kann sich ab dem Zeitpunkt im Portal einloggen und die im System hinterlegten Anträge mit seinen Stammdaten ausfüllen. Die getätigten Eingaben werden hierbei automatisch im System gespeichert. Über eine integrierte Druckfunktion kann der Student die Online ausgefüllten Anträge ausdrucken und im Anschluss unterschrieben an den Hiwi-Beauftragten weiterleiten.

Der Hiwi-Beauftragte kümmert sich um die Nutzerkonto-Passwortvergabe und nimmt die Anträge von den Bewerbern entgegen. Er überprüft ob die Anträge richtig ausgefüllt wurden und bereitet im Anschluss den Vertrag vor. Danach lässt er die Anträge vom Dekan bzw. vom betreffenden Professor unterschreiben.

Der Professor, bei dem die Beschäftigung erfolgen soll unterschreibt den Antrag. Außerdem kann er im System Anträge und dessen Bearbeitungsfortschritt einsehen.

Der Dekan unterschreibt die Anträge sofern, die Finanzierung nicht aus dem Forschungsbudget des Professors erfolgt, der die Hiwi-Stelle vergibt.

Das Personaldezernat kümmert sich darum, dass der Vertrag vom Präsidenten bzw. seinen Stellvertretern unterschrieben wird. Nach Unterzeichnung wird der Vertrag an den Hiwi-Beauftragten zurück gesendet.

Der Administrator ist für die Administration des Hiwi-Portals verantwortlich. Dieses umfasst insbesondere die Benutzerverwaltung, sowie die Sicherung und die Wiederherstellung eines gesicherten Systemzustandes, als auch die Erweiterung des Systems.

Um die oben beschriebene Bearbeitungskette zu veranschaulichen wird auf der folgenden Seite eine EPK (Ereignisgesteuerte Prozesskette) abgebildet.

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Details

Seiten
21
Jahr
2010
ISBN (eBook)
9783656143598
ISBN (Buch)
9783656143710
Dateigröße
647 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v189751
Institution / Hochschule
Westfälische Hochschule Gelsenkirchen, Bocholt, Recklinghausen
Note
Schlagworte
Softwaretechnik Projektplan Lastenheft EPK ER Modell Qualitätsanforderungen Akzeptanzkriterien Funktionalität Änderbarkeit Übertragbarkeit Anforderungsanalyse Ablaufplan Meilensteine Vorgehensmodell Organisationsstruktur Qualitätssicherungsmaßnahmen

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