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Zur Effizienz der Methode Schreibportfolio in einer Schreibwerkstatt am Beispiel von der Textsorte Personenbeschreibung

Forschungsarbeit 2012 6 Seiten

Didaktik - Germanistik

Leseprobe

Zur Effizienz der Methode Schreibportfolio in einer Schreibwerkstatt am Beispiel von der Textsorte Personenbeschreibung

Chaabani Mohamed

Abstract

Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich generell mit der Förderung der Schreibfertigkeit an der Universität Oran. Hierbei gilt das Hauptaugenmerk der Untersuchung der Methode Schreibportfolio. Diese wird im Rahmen einer Schreibwerksatt am Beispiel von der Textsorte Personenbeschreibung durchgeführt und betrachtet. Es konnten positive Entwicklungen im Hinblick auf die Textproduktion durch diese Methode ausgemacht werden. Demnach lohnt es sich, das Schreibportfolio bei der Schreibförderung an einer Schreibwerkstatt zu etablieren und zu unterstützen.

1. Zum Schreibportfolio

Der Ursprung des Begriffs Portfolio kommt nicht aus dem Milieu der Schule oder der Universität, sondern aus den folgenden Bereichen: Finanzen, Kunst und Architektur sowie Journalismus. In diesem Zusammenhang fungiert es als eine Mappe, um Wertpapiere zu bewahren. Bei den Künstlern und Journalisten diente es als eine Mappe, um frühere Leistungen darin zu behalten und zu präsentieren. Das Portfolio wurde in der Schule und an der Universität zuerst in Amerika eingeführt, dann kam es nach Deutschland. (Vgl. Lemaire, R.). Allerdings hat das Portfolio unterschiedliche Formen auf dem schulischen Gebiet. In diesem Zusammenhang definiert Müller das Portfolio wie folgt:

„Ein Portfolio bezeichnet eine sinnvolle Sammlung von Arbeiten, mit denen Engagement, Leistungen, Erkenntnisse und Entwicklungen in einem oder mehreren Lernbereichen transparent gemacht werden.“ (Vgl. Müller, 2005, S. 9-10).. Darüber hinaus fügt er weiterhin hinzu: „Das Lernportfolio zeigt die Meilensteine auf dem Weg der individuellen Entwicklung.“( Ebd. S. 10-11.)

Ferner findet sich auch bei Häcker die folgende Definition: „Das Portfolio erzählt […] die Geschichte des Lernens, wobei die Schülerinnen und Schüler unterstützt werden, alles ins Portfolio aufzunehmen, was ihnen hilft, diese Geschichte besser zu erzählen.“ (Vgl. Häcker, Th, 2005, S.14).

Wenn man das Schreiben nicht nur als Anfertigung von Texten, sondern als Entwicklung der Schreibfertigkeit betrachtet, dann kommt das Schreibportofolio.

Das Schreibportfolio ist eine Mappe, wo die Lernenden die Texte aufbewahren, die selbst verfasst haben. In diesem Zusammenhang wird zwischen Prozess und Produktportfolio differenziert. So Becker-Mrotzek, M. (2006, 104). Der Unterschied liegt darin, dass das Prozessportfolio Textentwürfe und Rohfassungen sowie fertig erstellten Texte beinhalten könnte. Man notiert hierbei alle Überarbeitungen, die man an diesen Texten gearbeitet hat. Dennoch enthält das Produktportfolio nur Endprodukte von Texten, die die Lerner selber ausgewählt und zur Bewertungen eingereicht haben. Diese Texte wurden nämlich aus einem einzigen Schreibzeitraum.

Die Rolle des Lehrers bei der Portfolioarbeit besteht darin, die Lerner bei ihren Arbeiten zu begleiten und sie dabei zu beraten. Er greift demnach ein, um die Studenten methodischen und inhaltlichen beim Schreiben von Texten zu unterstützen. man kann auch sagen, dass seine Rolle als eine Orientierung fungiert, falls die Studenten Schreibprobleme bekommen. (Vgl. Winter, F.: 2005, S. 78)

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Details

Seiten
6
Jahr
2012
ISBN (eBook)
9783656139850
Dateigröße
469 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v189618
Institution / Hochschule
University of Oran – Fremdsprachen
Schlagworte
effizienz methode schreibportfolio schreibwerkstatt beispiel textsorte personenbeschreibung

Autor

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Titel: Zur Effizienz der Methode Schreibportfolio in einer Schreibwerkstatt am Beispiel von der Textsorte Personenbeschreibung