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Die Bedeutung des Wirtschaftsstandortes Südafrika für die SACU

von Keno Peterson (Autor)

Hausarbeit 2009 15 Seiten

Politik - Internationale Politik - Region: Afrika

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung

2. Die Transformation der südafrikanischen Wirtschaft

3. Die Rolle Südafrikas in der Southern African Customs Union
3.1. Die Entstehung und Entwicklung der Southern African Customs Union
3.2. Die heutige Struktur der SACU nach der Vertragsänderung 2002
3.3. Wirtschaftliche Grunddaten der SACU
3.4. Die Handelsbeziehungen der SACU
3.4.1. Der Handel innerhalb der SACU
3.4.2. Der internationale Handel der SACU

4. Ausblick

5. Anhang

6. Literaturverzeichnis
6.1. Monographien und Aufsätze
6.2. Onlinequellen

1. Einleitung:

In der folgenden Hausarbeit soll kritisch betrachtet werden, welche Rolle der Wirtschaftsstandort Südafrika für die Entwicklung der Southern African Customs Union (SACU) hat. Ist die dominierende Wirtschaft Südafrikas der Garant für eine positive wirtschaftliche Entwicklung der Länder der SACU oder ist Südafrika der einzige Profiteur der engen Zusammenarbeit mit den BLNS-Ländern (Botsuana, Lesotho, Namibia und Swaziland)? Eine weitere wichtige Frage wird sein, ob die BLNS-Länder von den internationalen Handelsbeziehungen Südafrikas profitieren oder ob die bilateralen Handelsabkommen vor allem mit der EU nur den Wirtschaftsstandort Südafrika stärken?

Um die Rolle Südafrikas in der SACU betrachten zu können ist es unerlässlich darzustellen, welche politischen und ökonomischen Faktoren nach Ende der Apartheid dazu führten, dass Südafrikas Wirtschaft eine solch dominante Position in der Region einnehmen konnte. Dazu zählen die reichen natürlichen Ressourcen des Landes, die politische Kehrtwende des African National Congress von der sozialistischen Idee der Umverteilung der Besitztümer hin zu einer neoliberalen Wirtschaftspolitik sowie die damit einhergehende Öffnung hin zum globalen Markt.

Weiterhin soll die Struktur und Geschichte der SACU kurz erläutert werden sowie die wichtigsten wirtschaftlichen Eckdaten des Handels zwischen den Mitgliedern der SACU und dem Handel der SACU-Staaten auf dem internationalen Markt.

Am Ende folgt eine Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse der wirtschaftlichen Entwicklung der SACU und ein kritischer Ausblick auf die zukünftigen Möglichkeiten und Schwierigkeiten der regionalen Kooperation innerhalb der SACU.

2. Die Transformation der südafrikanischen Wirtschaft:

Zu Beginn der 80er Jahre stürzte die südafrikanische Wirtschaft, ausgelöst durch die zweite Ölkrise 1982, den 1984 beginnenden schweren politischen Unruhen, einer schweren Dürreperiode im südlichen Afrika ab 1986 sowie den stark fallenden Goldpreisen (seit jeher eines der wichtigsten Standbeine der südafrikanischen Wirtschaft) in eine schwere Rezession.1Südafrika verlor das Vertrauen der internationalen Handelspartner und der Ruf nach einem Ende des Apartheidsregimes wurde immer lauter. Nach dem Ende der Apartheid rückte der African National Congress (ANC) von der im Exil propagierten sozialistischen Planwirtschaft und der Verstaatlichung der Schlüsselindustrien ab und orientierte sich an den Ideen einer neoliberalen, weltoffenen Marktwirtschaft.2„By the time of its transition, South Africa's industrial and trade policy had gone from inward-looking-import-substitution industrialization (ISI) to a qualified export oriented orientation (EOI).“3

Diese Umstellung der Wirtschaftspolitik und der Beitritt zur WTO (World Trade Organization) im Jahr 1993 führten zu verstärkten ausländischen Investitionen in Südafrika. Der Handel mit nicht-afrikanischen Staaten nahm zu. Heute sind Japan, die USA, Großbritannien und Deutschland die Hauptabnehmer südafrikanischer Exporte. Zu den Hauptexportgütern zählen Gold und Diamanten, zunehmend aber auch Produkte der Metallverarbeitung (So stellt Südafrika einen wichtigen Zulieferer für die deutsche Automobilindustrie dar). Des Weiteren bezieht Südafrika viele Importe aus Europa und den USA.4

1994 folgte Südafrikas Beitritt zur Southern African Development Community (SADC), bestehend aus: Angola, Botsuana, der demokratischen Republik Kongo, Lesotho, Madagaskar, Malawi, Mauritius, Mozambique, Namibia, Seychellen, Südafrika, Swaziland, Tanzania, Zambia und Zimbabwe).5

Die dualistische Wirtschaftspolitik Südafrikas nach Ende der Apartheid führte zu einer raschen Verbesserung der wirtschaftlichen Position des Landes. Südafrika ist ein beliebter Handelspartner der Industriestaaten in Afrika und profitiert daher stark von ausländischen Direktinvestitionen. Deutlich wird dies auch an der zunehmenden Expansion südafrikanischer Konzerne auf dem Weltmarkt und der Stellung der Johannesburger Börse. Sie zählt inzwischen zu den zehn wichtigsten Börsen der Welt.6Auf dem afrikanischen Kontinent ist Südafrika der klare wirtschaftliche Hegemon. Kein anderer afrikanischer Staat kann eine solch hervorragende Entwicklung in der letzten Dekade vorweisen. Seit dem Ende der Apartheid schwankt die jährliche Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts zwischen 3 und 5%.7

Obwohl Südafrika immer noch unter einer hohen Arbeitslosenrate leidet und in Bereichen der Energieversorgung und des Gesundheitssystems Nachholbedarf hat, kann die wirtschaftliche Bedeutung des Landes für die Region des südlichen Afrika und speziell der SACU kaum überschätzt werden.

3. Die Rolle Südafrikas in der Southern African Customs Union:

Um die Bedeutung Südafrikas für die SACU näher beleuchten zu können, ist es unerlässlich die Geschichte und Strukturen der SACU, die Handelsbeziehungen der einzelnen Mitgliedsstaaten untereinander sowie die Handelsbeziehungen der SACU mit der internationalen Wirtschaftswelt, speziell der Europäischen Union, zu erläutern.

3.1. Die Entstehung und Entwicklung der Southern African Customs Union:

Die SACU in ihrer Urform ist ein Relikt der Kolonialzeit. Nachdem die britische Kapkolonie und der Oranje Free State im Jahr 1889 eine Zollunion gründeten, schlossen sich die umliegenden Kolonien im Laufe der nächsten Jahre an. Nach einer Neugründung der Zollunion im Jahr 1910 zwischen Südafrika und den britischen Territorien wurde die SACU nach Ende der Kolonialzeit und der Unabhängigkeit Botsuanas, Lesothos und Swazilands 1969 in ihrer jetzigen Form neu gegründet. Namibia stand bis 1990 unter südafrikanischer Verwaltung und wurde erst 1990 als eigenständiges Mitglied in die Zollunion aufgenommen.8„Die wichtigsten Vereinbarungen von 1969 [..] [betrafen] zollfreien Warenverkehr innerhalb der SACU, die Festlegung auf einen gemeinsamen Außentarif, die Einrichtung eines Common Revenue Pools sowie Bestimmungen über die Verteilung der Pool-Einnahmen.“9

Der Common Revenue Pool beinhaltet die gesamten Zolleinnahmen der SACU. Durch die Festlegung eines Kompensationsfaktors von 1,42, also 42%, sollen die wirtschaftlichen Nachteile der BLNS-Länder in der SACU ausgeglichen werden. Diese Nachteile ergeben sich aus der Monopolisierung der Industriestandorte durch Südafrika. So müssen die BLNS- Staaten oftmals Produkte aus Südafrika importieren, die auf dem Weltmarkt günstiger zu beschaffen wären. Zur weiteren Kompensation wurde die so genannte Stabilisierungsklausel eingeführt. Sie soll garantieren, dass sich die Zolleinnahmen der BLNS-Staaten zwischen 17- 23% bewegen. Sinken also die tatsächlichen Zolleinnahmen, bedeutet dies, dass die BLNS- Staaten einen höheren Anteil an diesen erhalten. Seit Bestehen der SACU in ihrer heutigen Form stieg diese Einnahmequelle von 2,64% 1969/70 auf 18% bzw. 23% 1995/1996. Diese Einnahmen stellen einen wichtigen Anteil an den jährlichen Einnahmen der BLNS-Staaten, besonders für Lesotho (50,6%) und Swaziland (50,1%), aber auch für Namibia (30,1%) und Botsuana (16,3%).10

Ein weiterer Schritt in der Entwicklung der SACU war die Gründung des Rand Monetary Area (RMA) im Jahr 1974. Allerdings trat Botsuana dieser Währungsunion nicht bei. Ziel des RMA war die Institutionalisierung der monetären und finanziellen Zusammenarbeit auf Basis des südafrikanischen Rand. (Die Währungen der Mitgliedsländer waren 1:1 an den Rand gekoppelt).11

1986 wurde aus dem Rand Monetary Area das Common Monetary Area (CMA).

Während des Apartheidsregimes waren die Staaten der SACU die einzigen afrikanischen Länder zu denen Südafrika engen wirtschaftlichen Kontakt pflegte. Auch hatten die BLNSStaaten die Funktion einer „Hintertür“ für das Apartheidsregime Südafrikas zum internationalen Handel. So wurden die Handelssanktionen gegen Südafrika umgangen, indem Produkte zur endgültigen Fertigstellung von Südafrika aus in die BLNS-Staaten exportiert wurden um von dort in den internationalen Handel zu gelangen.12

Während der Transformation Südafrikas zwischen 1991 und 1993, wollte die südafrikanische Übergangsregierung eine Auflösung der SACU, da sie in ihrer Rolle als „Hintertür“ zum globalen Handel ausgedient hatte. Außerdem plante Südafrika die BLNS-Staaten in eine umfassendere Zollunion zu integrieren. Aufgrund der Gefahren für Südafrikas Wirtschaft bei einer Destabilisierung der BLNS-Staaten, besonders Lesothos und Swazilands (So wurde ein extremer Anstieg der illegalen Immigration nach Südafrika befürchtet) trat Südafrika von der Forderung der Auflösung der SACU zurück und strengte stattdessen eine Reform der SACU an.13

Als wichtigste Punkte der Neuformierung wurde eine Demokratisierung der Zollunion (bisher wurde die Zoll- und Währungspolitik der SACU und CMA unilateral von Südafrika bestimmt14), das heißt eine verbesserte Mitsprachemöglichkeit der BLNS-Länder sowie eine Ausweitung der Kooperation auf Belange der Gesundheits- und Bildungspolitik gefordert. Weiterhin sollte innerhalb der SACU der freie Austausch von Kapital und Arbeitskräften gewährleistet werden.15

Ein weitere Forderung von Seiten Südafrikas war die Abschaffung der Stabilisierungsklausel.

Der finanzielle Aufwand war ab Mitte der neunziger Jahre für Südafrika nicht mehr tragbar.16

Verhandlungen über die Neustrukturierung der SACU zogen sich bis 2000 hin und kamen 1998 vollständig zum Erliegen. Erst die in der Uruquay Doha-Runde vereinbarten Zollsenkungen und das Freihandelsabkommen Südafrikas mit der EU sowie dem damit einhergehenden Absinken der südafrikanischen Zolleinnahmen ließen die Verhandlungen neu aufleben.17

2002 trat der Vertrag über die Umstrukturierung der SACU in Kraft.

3.2. Die heutige Struktur der SACU nach der Vertragsänderung 2002:

In der Vertragsänderung von 2002 folgte eine Neuformulierung der Ziele und Grundsätze der SACU. Das hauptsächliche Augenmerk galt hier der Erleichterung des Warenaustauschs zwischen den Mitgliedsstaaten; die Schaffung von wirksamen, durchsichtigen und demokratischen Einrichtungen zur Sicherung gerechter Handelsvorteile für die Mitgliedsstaaten; die Investitionsgelegenheiten im Zollgebiet wesentlich zu vergrößern; die Wirtschaftsentwicklung, Diversifikation, Industrialisierung und Wettbewerbsfähigkeit von Mitgliedstaaten zu erhöhen; die Integration von Mitgliedstaaten in die Weltwirtschaft durch den erhöhten Handel und die Investition zu fördern; das gerechte Teilen von Einnahmen, die aus dem Zoll, der Akzise und den zusätzlichen von Mitgliedstaaten erhobenen Aufgaben entstehen und die Entwicklung der gemeinsamen Politik und Strategien zu erleichtern.18

Um diese Ziele zu erreichen wurde eine neue Struktur geschaffen. Diese Struktur setzt sich aus dem Ministerrat, dem Sekretariat, einer Exekutivkommission, dem Zolltarifausschuss, der nationalen Körperschaft, dem Tribunal und aus technischen Verbindungs-ausschüssen (Technical Liaison Committees) zusammen.

Der Ministerrat besteht aus mindestens einem Minister der Ressorts Handel und Finanzen des jeweiligen Mitgliedsstaats zusammen und bildet somit die höchste Entscheidungsfindungsinstanz der SACU. Er ist zuständig für die Formulierung von Politikmandaten, für die Ernennung des Exekutivsekretärs und der Mitglieder des Zolltarifausschusses sowie die Festlegung der Budgets der einzelnen Einrichtungen. Den Vorsitz des Rates hat der Vertreter eines Landes für jeweils 12 Monate inne.

Das Sekretariat unter der Leitung des Exekutivsekretärs ist für die tägliche Politik der SACU zuständig. Die Exekutivkommission überwacht die Arbeit des Sekretariats und ist für die Durchsetzung der vom Rat beschlossenen Richtlinien verantwortlich. Der Zolltarifausschuss ist eine unabhängige Einrichtung, die aus Experten aller Mitgliedsstaaten besteht und die Durchführbarkeit der beschlossenen Richtlinien prüft.

Die nationale Körperschaft sammelt Anfragen der einzelnen Mitgliedsstaaten für Zolltarifänderungen und führt einleitende Untersuchungen durch.

Das Tribunal setzt sich aus drei Mitgliedern des Rates zusammen und entscheidet auf Bitte dessen über Streitigkeiten, die die Interpretation der Vertragsänderungen von 2002 betreffen. Es stellt die letztmögliche Instanz dar und hat endgültige Entscheidungsgewalt. Allerdings hat das Tribunal in dieser Form seine Arbeit bis heute nicht angetreten.

Die fünf technischen Verbindungsausschüsse, bestehend aus Landwirtschaft, Zoll, Handel und Industrie, Transport und Finanzen sollen der Kommission beratend zur Seite stehen.19Eine weitere gravierende Veränderung betrifft den Common Revenue Pool. Mit der Neuregelung der SACU werden die Einnahmen aus Handel und Steuern nunmehr getrennt verwaltet und verteilt. Stellt Südafrika zwar 80% des custom pools, erhält es nur rund 50% zurück. Es bleibt also beim bisherigen Kompensationsfaktor von 1,42. Die Einnahmen des excise pools werden zu 85% nach dem relativen Bruttoinlandsprodukt der fünf Mitgliedsstaaten an diese verteilt, die übrigen 15% jedoch nach dem Pro-Kopf-Einkommen. Dies ist als eine Form der Entwicklungshilfe für diejenigen Länder der SACU gedacht, die ein geringeres Pro-Kopf-Einkommen aufweisen.20

„Auch wenn das Abkommen im Jahre 2002 reformiert wurde und den BLNS Länder [sic!] nunmehr eine institutionelle Mitsprache garantiert, ist zu erwarten, dass Südafrika aufgrund seiner ökonomischen und politischen Macht auch in Zukunft seine Interessen durchsetzen wird.“21

Weiterhin wurde die Liberalisierung des Handels innerhalb der SACU nicht, wie zu Beginn der Verhandlungen geäußert, auf den Dienstleistungssektor übertragen. „However, the new SACU agreement does not represent a substantial step forward regarding further liberalisation of trade and deeper economic integration within SACU. Notably, it only covers trade in goods, and excludes trade in services.“22

3.3. Wirtschaftliche Grunddaten der SACU:

Die SACU ist mit einem Bruttoinlandsprodukt von 1,64 Milliarden Rand (ungefähr 146 Milllionen Euro) und einem pro Kopf BIP von 29970 Rand (ungefähr 2670 Euro) die stärkste Regionalorganisation in Afrika. Die SACU stellt damit fast die Hälfte des Bruttoinlandsprodukt der Southern African Development Community (SADC). Dabei stellt allein Südafrika 90% des Bruttoinlandsprodukts der SACU. In diesem Jahrtausend stieg das Bruttoinlandsprodukt der SACU stetig an sowie auch der SACU interne und externe Handel.23Die Beschäftigung fällt in den fünf Ländern denkbar unterschiedlich aus. Arbeiten in Südafrika nur rund 14% der Bevölkerung in der Landwirtschaft, sind es in den BLNS-Staaten 40-80%. Das Einkommen, das aus der Landwirtschaft erwirtschaftet wird stellt für 70% der Bevölkerung der BLNS-Länder die Haupteinnahmequelle dar. Trotz dieser hohen Abhängigkeit der Bevölkerung von der Landwirtschaft spielt sie in keinem der SACU-Staaten eine große ökonomische Rolle. In Lesotho, Namibia und Swaziland liegt der Anteil des Landwirtschaftssektors am Bruttosozialprodukt bei 10-17%, in Südafrika und Botsuana bei unter 4%. In Lesotho und Swaziland ist die Industrie der wichtigste Sektor, in Südafrika, Botsuana und Namibia stellt der Dienstleistungssektor den größten Anteil am Bruttosozialprodukt.24

3.4. Die Handelsbeziehungen der SACU:

Bei der Betrachtung der Handelsbeziehungen der Southern African Customs Union sowohl innerhalb der Zollunion, als auch mit internationalen Handelspartnern wird deutlich, welche wirtschaftliche Überlegenheit Südafrika innerhalb der SACU hat.

3.4.1. Der Handel innerhalb der SACU:

Der interne Handel der SACU wird von Südafrika dominiert. Botsuana und Namibia wickeln 40-55% ihres Handels über Südafrika ab, Swaziland und Lesotho zwischen 70 und 85%. Besonders auffällig ist die Abhängigkeit bei den Importen: Zu Beginn des Jahrtausends bezogen die BLNS-Länder 77-90% ihrer Importe aus Südafrika, hauptsächlich primär verarbeitete Produkte und Nahrungsmittel. Der hohe Anteil an Nahrungsmitteln bedingt sich aus der Lage der BLNS-Staaten. Sie können den Nahrungsmittelbedarf ihrer Bevölkerung nicht aus eigener Produktion decken.

[...]


1Vgl.: Pabst, Martin: Südafrika (Beck'sche Reihe Länder), München 1997, S. 77f. [im Folgenden: Pabst: Südafrika].

2Vgl.: Pabst: Südafrika, S. 83f.

3Hentz, James J.: South Africa an the logic of Regional Cooperation, Bloomigton 2005, S. 88.

4Vgl.: http://www.afrika-auf-einen-blick.de/suedafrika/export.php

5Vgl.: http://www.sadc.int/

6Ebd.

7Vgl.: Anhang 1: BIP Südafrikas im Vergleich zum südlichen Afrika und Afrika. 2

8Vgl.: Adelmann, Martin:Regionale Kooperation im südlichen Afrika, in: Hanf, Theoder; Oberndörfer, Dieter (Hgg.): Freiburger Beiträge zu Entwicklung und Politik Band 30, Freiburg 2003, S.30f. [im Folgenden: Adelmann: Regionale Kooperation]

9Halbach, Axel J.; Röhm, Thomas: Das neue Südafrika: Wachstumsimpulse für den schwarzen Kontinent?, in: Halbach, Axel J.; Schönherr, Siegfried (Hgg.): Institut für Wirtschaftsforschung München, Afrika Studien, Band 126, München 1998, S.104. [im Folgenden: Halbach; Röhm: Wachstumsimpulse]

10Vgl.: Meyns, Peter: Konflikt und Entwicklung im südlichen Afrika,in: Alemann, Ullrich von; Czada, Roland; Simonis, Georg (Hgg.): Grundwissen Politik Band 27, Opladen 2000, S. 235. [im Folgenden: Meyns: Konflikt und Entwicklung]

11Vgl.: Ebd.: S. 234f.

12Vgl.: Lee, Margaret C.: The political economy of Regionalism in Southern Africa, Cape Town 2003, S. 83f. [im Folgenden: Lee: Regionalism in Southern Africa]

13Vgl.: Ebd., S. 84.

14Vgl.: Adelmann: Regionale Kooperation, S. 31.

15Vgl.: Lee: Regionalism in Southern Africa, S. 85f.

16Vgl.: Halbach; Röhm: Wachstumsimpulse, S. 104f.

17Vgl.: Adelmann; Regionale Kooperation, S. 33f.

18Vgl.: http://www.sacu.int/about.php?include=about/objectives.html 5

19Vgl.: http://www.sacu.int/about.php?include=about/institutions.html

20Vgl.: Lee: Regionalism in Southern Africa, S. 87.

21Meyn, Mareike: Das Freihandelsabkommen zwischen Südafrika und der EU und seine Implikationen für die Länder der Southern African Customs Union (SACU), in: Knorr, Andreas u.a. (Hgg.): Berichte aus dem weltwirtschaftlichen Colloquium der Universität Bremen Nr. 82, Bremen, 2003, S. 19. [im Folgenden: Meyn: Freihandelsabkommen]

22Draper, Peter; Khumal, Nkululeko: Friend or Foe? South Africa and sub-saharan Africa in the Global Trading System, in: South African yearbook of international affairs, Johannesburg 2005, S. 51 [Im Folgenen: Draper; Khumal: Friend or Foe?].

23Vgl.: http://www.sacu.int/publications/reports/annual/2007/annual_report.pdf

24Vgl.: Meyn: Freihandelsabkommen, S. 21.

Details

Seiten
15
Jahr
2009
ISBN (eBook)
9783656137597
ISBN (Buch)
9783656141099
Dateigröße
696 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v189547
Institution / Hochschule
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Note
Schlagworte
Afrika Südafrika SACU South African Customs Union Afrikanische Wirtschaft Apartheid BLNS ANC

Autor

  • Keno Peterson (Autor)

    8 Titel veröffentlicht

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