Lade Inhalt...

Auf den Spuren der ältesten Menschheit und ihrer Gesellschaft - Vergleich der Lebensweise in der Altsteinzeit und Jungsteinzeit anhand der Methode Lernen an Stationen

Unterrichtsentwurf 2011 15 Seiten

Didaktik - Geschichte

Leseprobe

Inhaltverzeichnis

1. Reihenplanung der Unterrichtssequenz

2. Lernvoraussetzungen

3. Lernziele der Unterrichtsstunde

4. Verlaufsplanung

5. Didaktisch-methodischer Kommentar

6. Literaturverzeichnis

7. Anlage

1. Reihenplanung der Unterrichtssequenz

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2. Lernvoraussetzungen

Bei der zu unterrichtenden Lerngruppe handelt es sich um eine fünfte Klasse, die mit einer Klassenstärke von 25 Schülerinnen und Schülern besetzt ist, welche mir seit Beginn meines zweiten Jahres als Lehramtskandidatin im August 2010 bekannt ist. Da der Politik- bzw. Geschichtsunterricht im Wechsel stattfindet, hatte die Klasse in den ersten Wochen des Schuljahres jeweils zwei Stunden Politikunterricht pro Woche. In der 39. Kalenderwoche begann der Geschichtsunterricht. Die Klasse 5b hat ihren Klassenraum außerhalb des Schulgebäudes in einem Container, da die Karl-Foerster-Grundschule mit 712 Schülerinnen und Schülern die größte Grundschule in Potsdam ist und die vorhandenen Raumkapazitäten nicht ausreichen. Gemeinsam mit der Ausbildungslehrerin wurde aus diesem Grund entschieden, das Fach Geschichte nicht im Container zu unterrichten, sondern im Kunstraum. Ausschlaggebend dafür war die Tatsache, dass es umständlich ist, die nötigen Materialien – besonders bei schlechten Wetterverhältnissen – über den Pausenhof zu transportieren und auch der Fakt, dass der Container bei schlechtem Wetter überflutet werden kann. Aber auch der Kunstraum hat nicht die optimalen Bedingungen, da sich in den Räumen im Dachgeschoss Säulen befinden, die es erschweren, alle Lernenden gleichzeitig zu sehen. Auch besitzt dieser Raum lediglich eine kleinere mobile Tafel.

Die Klasse kann als sehr lebhaft, laut und teilweise auch undiszipliniert beschrieben werden. Besonders hinsichtlich der Einhaltung der aufgestellten Verhaltensregeln und Hausordnung fielen einige der Schülerinnen und Schüler in den letzten Wochen negativ auf. Das allgemeine Wissens- und Lernniveau ist sehr heterogen, das Leistungsspektrum kann von sehr gut bis mangelhaft beschrieben werden. Es gibt allerdings einige gute bis sehr gute Lernende, die sich aktiv und motiviert am Unterrichtsgeschehen beteiligen und dargelegte Zusammenhänge schnell verstehen. Die übrigen Schülerinnen und Schüler der Klasse, insbesondere eine Gruppe von vier Jungen, erscheinen nicht durchgehend motiviert und können meist dem neuen Lernstoff nicht sofort folgen und benötigen viel Motivation, Zuspruch und auch Ermahnungen hinsichtlich der Einhaltung der Unterrichtsregeln. Vereinzelt kommt es auch zwischen den männlichen Schülern zu verbalen und körperlichen Auseinandersetzungen. Diese Konfrontationen führen auch oft zu einer Verzögerung des Unterrichtsbeginns, da die aufkommenden Konflikte zunächst geklärt werden müssen. Die Klassenlehrerin der 5b ist seit dem Ende des Schuljahres 2009/2010 erkrankt und die Ansprechpartner für die Klasse wechselten aus diesem Grund häufig. Auch am Anfang dieses Schuljahres gab es viele Vertretungsstunden, keine festen Fachlehrer in den Hauptfächern und noch keine neue Klassenlehrerin. Durch diese ständigen Veränderungen hat das Klima in der Klasse noch keine Stabilität und Sicherheit gewonnen. Kurz vor den Oktoberferien erhielten die Schülerinnen und Schüler eine neue Klassenlehrerin und es bleibt zu hoffen, dass dadurch die Klasse zur Ruhe kommt und organisatorische Probleme nicht im Fachunterricht Geschichte besprochen werden müssen.

Die Schülerinnen und Schüler sind seit der 4. Klasse vorrangig lehrerzentrierten Unterricht gewöhnt. In den Hospitationsstunden ist zu beobachten, dass die Schülerinnen und Schüler bei der Methode des Unterrichtsgespräches sehr aktiv mitwirken. Sobald die Lernenden Arbeitsaufträge schriftlich erledigen sollen, sind die unterschiedlichen Leistungsniveaus erkennbar. Die Mehrheit der SuS sind in der Lage, ihre Aufgaben korrekt und in einem angemessenen Schreibtempo zu erledigen. Andere jedoch brauchen sie sehr viel Zeit, um eine gestellte Aufgabe zu verstehen und mit dem Schreiben zu beginnen. Dies hat zur Folge, dass die leistungsstärkeren SuS schon fertig sind, wobei die Leistungsschwächeren erst beginnen, die entsprechenden Aufgaben zu bearbeiten. Somit müssen die Aufgaben immer differenziert bzw. mit unterschiedlichen Niveaus gestaltet werden. In der Klasse befindet sich eine Schülerin mit Förderungsbedarf Lernen sowie ein Schüler, der bis vor Kurzem noch Tabletten genommen hat, um seine Aggressionen und Wutausbrüche zu kontrollieren. Seitdem er seine Medikamente abgesetzt hat, kam es zu mehreren Vorfällen mit körperlicher Gewalt und auch schon im Geschichtsunterricht ist er durch seine Gewaltbereitschaft aufgefallen.

In der Unterrichtssequenz „Auf den Spuren der ältesten Menschen und ihrer Gesellschaft – die Entwicklung im Gebiet des fruchtbaren Halbmondes“ haben die Schülerinnen und Schüler die so genannte Wiege der Zivilisation Catal Hüyük kennen gelernt und die Weiterentwicklung der Menschen seit der Altsteinzeit rekonstruiert. Die Veränderungen der Lebensweisen der Jungsteinzeitmenschen wurden in den vorhergehenden Stunden mithilfe einer Gruppenarbeit genau vermittelt. Allerdings war bei der Gruppenarbeit besonders auffällig, dass die Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Leistungsniveaus aufweisen. Das Lesen der Aufgabenstellung und die Verteilung der Aufgabenbereiche nahm bei einigen Gruppen mehr als die Hälfte der Arbeitszeit in Anspruch. Somit waren die Präsentationen sehr heterogen und nicht alle Arbeitsaufträge konnten erfüllt werden. Die Gruppen wurden durch das Zufallsprinzip ausgewählt und es wurde erkenntlich, dass es in jeder Gruppe Schwierigkeiten im sozialen Miteinander gab. Die Ergebnissicherung musste aus Zeitgründen als auch wegen faktischen Ungenauigkeiten von der Lehrkraft übernommen werden, damit alle Schülerinnen und Schüler den gleichen Wissenszuwachs aufweisen.

Bis zu dieser vorhergehenden Stunde haben die Schülerinnen und Schüler im Politik- und Geschichtsunterricht vorrangig in den Sozialformen Einzel- und Partnerarbeit gearbeitet. In den ersten drei Schuljahren haben die Schülerinnen und Schüler überwiegend gerne und selbstverantwortlich in offenen Unterrichtsformen gelernt. Dabei gingen die Lernenden sowohl bei der Gruppenbildung als auch bei der anschließenden Präsentation der Arbeitsergebnisse sehr selbstständig vor.

3. Lernziele

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[...]

Details

Seiten
15
Jahr
2011
ISBN (eBook)
9783656137450
ISBN (Buch)
9783656139058
Dateigröße
485 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v189381
Institution / Hochschule
Studienseminar Potsdam
Schlagworte
Altsteinzeit Jungsteinzeit Urmenschen Faustkeil Lernen an Stationen Stationslernen Ackerbau Viehzucht Arbeitsteilung Bildquellen Arbeit mit Quellen

Autor

Teilen

Zurück

Titel: Auf den Spuren der ältesten Menschheit und ihrer Gesellschaft - Vergleich der Lebensweise in der Altsteinzeit und Jungsteinzeit anhand der Methode Lernen an Stationen