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Leipziger Architekten und Baumeister der Industriearchitektur der Jahrhundertwende (1880 – 1945)

Ihre Werke, ihre Arbeitsweisen, ihre persönliche Geschichte.

Hausarbeit 2012 52 Seiten

Kunst - Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

1. Die Jahrhundertwende zum Ende des 19. Jahrhunderts
1.1. Geschichtlicher Abriss der deutschen Länder (1850-1933)
1.2. Leipzig um die Jahrhundertwende
1.3. Leipziger Baukultur um die Jahrhundertwende

2. Leipziger Architekten und Baumeister der Industriearchitektur (1880-1945)
2.1. Hugo Licht (1841-1923)
2.1.1. Vita
2.1.2. Bauwerke und Baustil
2.1.2.1. Exemplarisches Bauwerk: Städtischer Schlachthof, Kantstraße 71/73, Leipzig-Südvorstadt (1886–1888)
2.1.2.2. Weitere Bauwerke
2.2. Emil Franz Hänsel (1870-1943)
2.2.1. Vita
2.2.2. Bauwerke und Baustil
2.2.2.1. Exemplarisches Bauwerk: Fabrikanlagen der Ludwig Hupfeld AG, Ludwig-Hupfeld-Straße 16, Leipzig-Böhlitz-Ehrenberg (1910/1911)
2.2.2.2. Weitere Bauwerke
2.3. Max Pommer (1847-1915)
2.3.1. Vita
2.3.2. Bauwerke und Baustil
2.3.2.1. Exemplarisches Bauwerk: Neue Baumwollspinnerei, Spinnereistraße, Leipzig-Plagwitz (1906)
2.3.2.2. Weitere Bauwerke
2.4. Max Bösenberg (1847-1918)
2.4.1. Vita
2.4.2. Bauwerke und Baustil
2.4.2.1. Exemplarisches Bauwerk: Büro & Fabrikhalle für die Firma Adolph Bleichert & Co. Fabrik für Drahtseilbahnen, Wilhelm-Sammet-Straße, Leipzig-Gohlis (1881-83)
2.4.2.2. Weitere Bauwerke
2.5. Weitere Vertreter der Industriearchitektur in Leipzig und deren Bauten
2.5.1. Paul Lange (1853-1932)
2.5.2. Alfred Liebig (1878-1952)
2.5.3. Hubert Ritter (1886-1967)
2.5.4. Otto Wilhelm Scharenberg (1851-1920)
2.5.5. Richard Tschammer (1860-1929)

3. Zusammenfassung

Anhang

Quellenverzeichnis

Kurzfassung

Vorwort

Die Ihnen hier vorliegenden Arbeit beschäftigt sich mit der Industriebaukultur in der Stadt Leipzig um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhunderts, beziehungsweise den in dieser Periode schaffenden Architekten und Baumeistern.

Leipzig, beheimatet im Bundesland Sachsen- einem Land, das im Zuge der Industriellen Revolution früh zu den Vorreiterstaaten im deutschen Sprachraum zählte-, bietet hierzu eine reichhaltige Auswahl an bekannten und prächtigen Industriebauten.

Im Speziellen wird sich diese Hausarbeit deswegen an den vier wohl bedeutendsten Architekten beziehungsweise Baumeistern und deren Bauweise, exemplarisch an je einem aussagekräftigen Bauwerk vorgestellt, orientieren. Teilweise schufen die Architekten sowohl Industriebauten als auch Wohnbauten, oft auf demselben Areal, was im konkreten Fall differenziert betrachtet werden wird.

Konkret sind die für diese Hausarbeit relevanten Baumeister Hugo Licht, Emil Franz Hänsel, Max Pommer und Max Bösenberg. Diese haben im gesamten deutschsprachigen Raum ein hohes Ansehen genossen, und prägen teilweise bis heute junge Architekten in deren Entwicklung.

Darüber hinaus gab es weitere zur damaligen Zeit hoch angesehene Baumeister, die in einem kurzen Abriss dargestellt werden sollen. Zunächst wird aber erst einmal mit einem kurzen geschichtlichen Abriss zu beginnen sein, damit die Lebensweise der Menschen, natürlich auch die Lebensweise der Architekten, zur Jahrhundertwende verständlicher wird, sowie die Motivation zur Schaffung großer und prachtvoller Industriebauten und Areale besser verstanden werden kann.

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Portrait Hugo Licht

Abbildung 2: Anzeige für den Architekten Emil Franz Hänsel

Abbildung 3: Portrait Max Pommer

Abbildung 4: Portrait Paul Lange

Abbildung 5: Portrait Otto Wilhelm Scharenberg

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Gegenüberstellung Licht-Hänsel-Pommer-Bösenberg

1. Die Jahrhundertwende zum Ende des 19. Jahrhunderts

Die Jahrhundertwende Ende des 19. Jahrhunderts stellt für die gesellschaftliche Entwicklung, aber auch speziell für die Kunst, Architektur und Baukultur eine harte Zäsur dar. Diese Zäsur darf keineswegs als negativ verstanden werden. Vielmehr brachte die Industrielle Revolution, die in Deutschland ab ca. 1815/1835[1] Einzug hielt, für die Bewohner des Landes einfach vollständig neue, bisher nicht gekannte Lebensweisen mit sich.

1.1. Geschichtlicher Abriss der deutschen Länder (1850-1933)

Der Beginn des 19. Jahrhundert wurde primär von der Industriellen Revolution und deren Auswirkungen geprägt. Aus England schwappte die Welle über, die dann auch in den deutschen Landen den Wechsel von handwerklicher Heimproduktion hin zur industriellen Großproduktion einläutete.

Die folgenden Jahre ab ca. 1850 waren nach der Etablierung veränderter Produktionsprozesse hauptsächlich geprägt von der Ersten Weltwirtschaftskrise (1857-1859), dem Deutsch-Dänischen-Krieg (1864), dem Deutschen Krieg (1866) mit der anschließenden Gründung des Norddeutschen Bundes sowie dem Deutsch-Französischen-Krieg (1870-71) und der ausschlaggebenden Gründung des Deutschen Reichs am 18. Januar 1871.

Die Zeit Bismarcks mit unzähligen Staatsverträgen und komplizierten Bündnissen sowie den Sozialistengesetzen und der aufgrund der neuartigen Arbeitsverhältnisse und deren Konsequenzen entstandenen sozialen Frage war in vollem Gange. Es war die Zeit der Gründer und die Zeit der Chancen schnell sehr großen wirtschaftlichen Erfolg zu erzielen. Große noch heute existente Unternehmen(-sgründungen) aus dieser Zeit waren beispielsweise die Schering AG, Continental AG und Vesta.[2]

Dies gipfelte unter anderem in den so genannten Kolonisationswettlauf, bei dem sich die verschiedenen europäischen Führungsstaaten gegenseitig mit der Annektierung von Staaten vorrangig in Afrika und Asien übertrumpfen wollten. Auf diese Weise gelangten viele Einflüsse aus diesen Gegenden in das heimische Mutterland.[3]

Aus diesem Wettlauf/ Wettkampf entsprang schlussendlich der Erste Weltkrieg mit nie gekannten Auswirkungen auf die Länder und deren Bevölkerungen, gefolgt von Ausrufung der Räterepublik und Novemberrevolution. Der Gründung der Weimarer Republik folgt wieder ein wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Aufschwung in den Goldenen Zwanzigern, mit einem wirtschaftlichen Tiefpunkt um 1929.

Der „Höhepunkt dieser Entwicklungen“ im negativen Sinne, die Ausbreitung des Faschismus und dessen Gegenentwurf, des Kommunismus, resultierte aus diesem Auf und Ab der Dinge und einem Bedürfnis nach Beständigkeit, mit dramatischen Folgen für alle Zeitzeugen und deren folgende Generationen, durch die falsche Wahl der Mittel.

1.2. Leipzig um die Jahrhundertwende

Leipzig war im Kleinen natürlich Teil von den beschriebenen Entwicklungen gewesen, wenn auch aufgrund der inländischen Lage beispielsweise die Auswirkungen der Kolonialzeit zeitversetzt und nicht so intensiv ankamen, wie in den großen Handelsmetropolen an der Küste.

Die Stadt war von jeher Messeplatz und eine der wichtigsten deutschen Metropolen auf dem Gebiet des Buchhandels und Verlagswesen. Die umsatzstärksten und angesehensten Verlage Deutschlands waren in Leipzig ansässig, und hatten vor allem im Graphischen Viertel große, dem Produktionsbedarf entsprechende Druckereigebäude.

Auch als Eisenbahnknotenpunkt – die Strecke Leipzig-Dresden war die erste Fernbahnstrecke Deutschlands – machte Leipzig innerhalb der deutschen Länder von sich reden. Dies drückte sich auch in dem ab 1902 gebauten Leipziger Hauptbahnhof aus, einem der bis heute größten Kopfbahnhöfe Deutschlands.[4]

Um das Jahr 1871, also dem Jahr der Gründung des Deutschen Reichs, war Leipzig mit über 100.000 Einwohnern eine der größten Städte Deutschlands. In diesem Schmelztiegel des wirtschaftlichen Aufschwungs war der Bedarf nach Wohnraum für die im Zuge der Landflucht in die Städte gezogenen Arbeiter einerseits, der Bedarf nach großen funktionalen Industriebauten zur Deckung der steigenden Nachfrage andererseits immer dringender.

Die bereits erwähnte Gründerzeit war in vollem Gange. Vom umfassenden industriellen Aufschwung 1871, auch bedingt durch die Reparationszahlungen der besiegten Länder, profitierte auch Leipzig in großem Maße.

Leipzig war wie beschrieben einerseits seit jeher ein bedeutender Handelsplatz und Buchhändler-Standort, andererseits fassten hier in der Gründerzeit mehr und mehr bereits ansässige aber vormals weniger bedeutende Industriezweige Fuß.

Die Textilindustrie, Polygrafie, Sekundärindustriezweige für das Eisenbahnwesen wie Stahl- und Walzwerke, Musikinstrumentenwerke und vor allem die Pelzindustrie wurden zu bedeutenden Wirtschaftszweigen in und um Leipzig. Für all diese Industrien mussten natürlich repräsentative und funktionale Bauten geschaffen werden.

1.3. Leipziger Baukultur um die Jahrhundertwende

Die Gründerzeit war generell politisch durch einen klassischen Liberalismus geprägt. Das Bürgertum übernahm in dieser Epoche gesellschaftlich, kulturell und politisch die Führungsrolle in der Gesellschaft.[5] Dieser Anspruch des Bürgertums an sich selbst, gepaart mit der Realität brachte noch heute als herausragend angesehene Bauten mit sich.

Architektonisch und künstlerisch können diese Jahrzehnte als Zeitalter eklektizistischer Stilrichtungen beschrieben werden. Das Vorhandene wurde hierbei neu zusammengesetzt beziehungsweise kombiniert.[6] Eine Mischung von Stilelementen verschiedener Epochen war an den gründerzeitlichen Bauten eher Gang und Gebe denn eine Seltenheit.

Der so genannte Historismus (1860-1895), der den Klassizismus mit einer starken Orientierung an antiken Stilen ablöste, als eklektizistische Stilrichtung beschreibt beispielsweise das bewusste Aufgreifen antiker, gotischer, barocker und renaissance-zeitlicher Elemente, die in den Untergruppen Neuromanik, Neugotik, Neobarock und Neorenaissance und weitere eingeteilt werden.[7]

In dieser Art und Weise entstanden prächtige Villen und Palais mit schmuckvollen Baubestandteilen zu Repräsentationszwecken und schönen Außenfassaden mit Friesen und Stuck. Die Innenräume standen dem in nichts nach, und waren meistens überaus prunkvoll.

Darauf folgend hinterließ auch Jugendstil (1895-1918) großartige Spuren in Leipzig und Umgebung. Der bewusste Baustil ist vor allem durch das Zurückfahren pompöser Elemente gekennzeichnet hin zu einem eher dezenteren Ausdruck über spielerische florale Formen. Der Jugendstil wurde nach dem Ersten Weltkrieg von expressionistischen und funktionalistischen Baustilen abgelöst (Neue Sachlichkeit, Bauhaus-Architektur).[8]

Aufgrund des rasch ansteigenden Bedarfs auch noch günstigem Wohnraum entstanden im Kontrast zu vormals erwähnten, durch Historismus oder Jugendstil auffällig geprägten Fabrikantenvillen und Bürgerhäusern, auch weniger schmuckvolle Mietshauskasernen teilweise auf der grünen Wiese. Typisch hierfür ist auch in Leipzig die Bauart der Blockrandbebauung mit 4 bis 6 Geschossen.[9]

Durch den bereits mehrfach beschriebenen wirtschaftlichen Aufschwung entstanden natürlich auch in der Bauwirtschaft neue Technologien und Arbeitsweisen, die sowohl den Geschosswohnungsbau als auch den Individualbau zu dieser Zeit prägten. Besonders erwähnenswert sind hierbei der vermehrte Einsatz von stahlbewährten Beton und den damit verbundenen neu entstandenen Bauweisen wie etwa der Einsatz von Moniereisen zur Verbesserung der Tragfähigkeit.[10]

Die damals lebenden Architekten und Baumeister konnten also aus einem größeren Repertoire an Methoden und Stilen wählen als je zuvor. Dabei wählte sich jeder Architekt natürlich seinen eigenen Stil um als individualistischer Schaffender wahrgenommen zu werden und für sich die lukrativsten Aufträge akquirieren zu können.

Wie die Stile der vier wohl berühmtesten Leipziger Baumeister der Gründerzeit respektive des Jahrhundertwechsel aussahen wird im Folgenden näher zu analysieren sein.

2. Leipziger Architekten und Baumeister der Industriearchitektur (1880-1945)

Natürlich ist es schwierig aus der zweifellos vorhandenen Anzahl guter bis sehr guter Baumeister die herausragenden auszuwählen. Als Kriterium kann man hier aber einige Eigenschaften auswählen, wie etwa die Nachwirkung bis zur Gegenwart, also das Ansehen der Personen sowie das Ansehen der Gebäude.[11]

Darüber hinaus ist natürlich auch die Quantität der Bauwerke ein gutes Einordnungskriterium, da eine häufige Beauftragung natürlich auch für die Bedeutung der jeweiligen Architekten spricht.

2.1. Hugo Licht (1841-1923)

Sowohl quantitativ als auch qualitativ hat Hugo Licht in Leipzig Maßstäbe gesetzt. Diese abzubilden fällt nicht sonderlich schwer, wurden doch einige der am meisten fotografierten Bauten Leipzig federführend von Hugo Licht erschaffen, doch dazu an geeigneter Stelle mehr. Er gilt gemeinhin als „[…]die überragende Architektenpersönlichkeit der Jahrhundertwende in Leipzig“[12].

Abbildung 1: Portrait Hugo Licht

Quelle: http://deu.archinform.net/arch/918.htm

2.1.1. Vita

Im Jahr 2011 machte Hugo Licht, obwohl seit 88 Jahren verschieden, noch einmal Schlagzeilen. Der Nachlass von Hugo Licht ging in diesem Jahr vollständig auf die Stadt Leipzig über und kann seit diesem Zeitpunkt in den Archiven der Stadt Leipzig von Interessierten eingesehen werden. Darunter befinden sich eindrucksvolle Zeitdokumente, die einerseits Hugo Licht und dessen Familie als auch die gesamte Epoche in einem besonderen Licht darstellen.[13]

Hugo Licht ist auch deshalb eine beeindruckende Persönlichkeit, da seine Vita die Gründerzeit und deren bereits erwähnte Chancenmöglichkeit in besonderem Maße abbildet. Er begann seine berufliche Laufbahn bodenständig mit einer Maurerlehre. Als 23-jährige schloss sich für ihn aufgrund seines Talentes und Fleißes ein Studium an der Berliner Bauakademie an (1864-1869). Nach einem für ihn und seine Arbeits- und Bauweise prägendem Auslandsaufenthalt in Italien, Paris und London, verbunden mit dem Studium der Bauten der Renaissance und des Barock, arbeitete er ab 1871 erfolgreich als Architekt in Berlin.[14]

Doch der Ruf der Heimatstadt lockte ihn 1879 wieder nach Leipzig, wo er in führender Position als Baudirektor der Hochbauverwaltung wirkte. 1896 wurde er schließlich Stadtbaurat für das Hochbauamt, was einer heutigen Position eines Baubürgermeisters entsprechen würde. Hochdekoriert (etwa als Professor der Universität Leipzig) und hoch angesehen verabschiedete er sich 67-jährig 1906 in den Ruhestand. Bis dahin hatte er einige der herausragenden, historistischen Bauten Leipzigs erschaffen.

Hugo Licht setzte sich jedoch nicht gänzlich zur Ruhe, sondern verschrieb sich mehr und mehr der wissenschaftlichen Arbeit, etwas als Herausgeber der Zeitschriften „Die Architektur des XX. Jahrhunderts“ und „Der Profanbau“. Selbstredend konnte er hierbei auf einen immensen praktischen Erfahrungsschatz zurückgreifen.

Zeit seines Lebens galt Hugo Licht als Förderer der Jugend. Er überließ den unter ihm arbeitenden weniger bekannten Architekten durchaus freie Hand, verbunden mit guten Vorschlägen statt Anweisungen, wie Zeitzeugen berichteten.[15]

2.1.2. Bauwerke und Baustil

In seiner Lehrzeit war Hugo Georg Licht Angestellter des Architekturbüros Ende und Böckmann in Berlin, die zu dieser Zeit (etwa um 1861/62) führende Kräfte im Baustil des Spätklassizismus waren.[16] Geprägt war dieser in architektonischer Sicht vor allem durch das Aufgreifen Stile antiker Bauten. Der hellenistische Baustil mit Portika und Säulen wurde hier bewusst aufgenommen, aber auch der römische Baustil und deren Geometrie beeinflusste die Klassizisten stark.

Licht lernte über weitere Anstellungen bei den Architekten Adler und Lucae in Berlin aber noch weitere Baustile kennen, die ihn maßgeblich prägten. So lernte er von Adler die Architektur nach Schinkel besonders schätzen. Karl Friedrich Schinkel war Klassizist par excellence, interpretierte den Klassizismus jedoch durch einen Schwerpunkt auf eine besonders klare und geometrische Formensprache in besonderer Weise.[17]

Lucae als Lehrmeister Lichts wiederum war ein Bewunderer der Renaissance und kann somit als Anhänger und Mitglied der Neorenaissance angesehen werden. Licht wurde also durch mehrere zur damaligen Zeit vorherrschenden Baustile entscheidend geprägt. Anhand seiner realisierten Bauten, vornehmlich einem seiner berühmtesten, noch heute intensiv genutzten, Leipziger Industriebau wird seine Interpretation der beeinflussenden Architekten und Baustile deutlich.

2.1.2.1. Exemplarisches Bauwerk: Städtischer Schlachthof, Kantstraße 71/73, Leipzig-Südvorstadt (1886–1888)

Im Folgenden sollen die von Hugo Licht in den Jahren 1886 bis 1888 geschaffenen Städtischen Schlachthöfe in der Leipziger Südvorstadt etwas näher betrachtet werden. Diese dienten 100 Jahre lang der zentralen Versorgung Leipzigs mit Fleisch- und Wurstwaren (siehe Fotodokumentation Anhang 1).

Die Grundsteinlegung für das Areal war im Jahr 1886, nach zwei Jahren Bauzeit dann die feierliche Eröffnung am 11.06.1888. Die Fläche des Geländes beträgt ca. 113.700 m² mit einer überbauten Fläche von anfangs etwa 20.000 m² (1888), nach diversen Erweiterungsbauten um die Jahrhundertwende[18] ca. 50.000 m² (1913).[19]

Diese überbauten Flächen bestanden aus Schlachthallen, Markthallen, Ställen, einem Kühlhaus, einem Düngerhaus, Sanitäranlagen, einer Börse sowie mehreren Verwaltungsgebäuden. Das wohl hervorstechendste Merkmal der städtischen Schlachthöfe, das sich bis heute gehalten hat, ist die einheitliche Gestaltung mittels Einsatz gelbfarbener Klinker. Die Dachformen sind den jeweiligen Gebäudeeigenschaften angepasst.

Der letzte nennenswerte Erweiterungsbau entstand 1936 mit dem Bau einer modernen Rinderschlachthalle, diese war aber gleich laut Meinung vieler Experten ein herausragendes Beispiel der Industriearchitektur der 30er Jahre.[20] In der DDR-Zeit als VEB Fleischkombinat Leipzig genutzt, schloss der Schlachthof im Jahr 1991. Nach Aufwendiger Sanierung der Verwaltungsgebäude und Ställe, sowie dem Abriss der Produktionshallen beherbergt das Objekt heute den Mitteldeutschen Rundfunk.[21]

2.1.2.2. Weitere Bauwerke

Als Stadtbaudirektor war Hugo Licht ab 1879 für alle wichtigen kommunalen Bauten beziehungsweise deren Umsetzung verantwortlich. Das bereits angedeutete wohl berühmteste Objekt Lichts, mit einer starken fotografischen Frequentierung durch Touristen ist das Neue Rathaus Leipzigs (Anhang 2). Gebaut wurde dieses zwischen 1899 und 1905. Als historistisches Bauwerk zählt es noch heute zu den größten Rathausbauten der Welt.[22]

Ebenfalls mit eigenem Charme und noch heute in Intensivnutzung befindlich ist das so genannte „Rote Haus“ auf dem Gelände des Universitätsklinikums Leipzig (Anhang 3) ein Bau Hugo Lichts. Es datiert ebenfalls auf die Jahrhundertwende, gleichfalls wie die heutige Stadtbibliothek (Anhang 4) und das Städtische Kaufhaus (Anhang 5).

Auch die so genannte „Runde Ecke“ am Dittrichring 22/24 (Anhang 6), die Kasernenanlage der General-Olbricht-Kaserne in Leipzig-Möckern (Anhang 7) als auch die Anlage des Südfriedhofs (Anhang 8) stammen aus der Feder Lichts- wohlweislich alles Objekte die bis zum heutigen Tag das Auge des Betrachters erfreuen, und mit wenigen Abänderungen auch noch so wie geplant genutzt werden.[23]

2.2. Emil Franz Hänsel (1870-1943)

Ein weiterer sehr bedeutender Leipziger Architekt der Jahrhundertwende war der 1870 geborene Emil Franz Hänsel. Dieser genoss als ein Schüler/ Angestellter Hugo Lichts seine architektonische Ausbildung ausschließlich in Leipzig, und wurde aufgrund seines späteren Geburtsjahres und dem damit verbundenen zeitversetzt längeren Wirkens auch von späteren Baustilen geprägt.

2.2.1. Vita

Nach seiner Ausbildung an der Königlich Sächsischen Baugewerkeschule in Leipzig, arbeitete dieser wie beschrieben unter dem Stadtbaudirektor Hugo Licht. Er spielte hierbei eine bedeutende Rolle bei der Umsetzung der Bauarbeiten zum Neuen Rathaus Leipzig.[24]

Anders als Hugo Licht jedoch, der aufgrund seiner exponierten Position für die meisten kommunalen Großbauten Leipzigs verantwortlich zeichnete, war Emil Franz Hänsel der bedeutendste, meist beauftragte private Architekt Leipzigs vor dem Ersten Weltkrieg.[25]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Anzeige für den Architekten Emil Franz Hänsel

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Emil_Franz_Hänsel

Hänsel galt zu seiner Zeit als zu „[…]den originellsten und deshalb wohl auch meistbeschäftigten Architekten Leipzigs […]. Er vermochte es, sich hervorragend auf die jeweiligen Standortbedingungen einzustellen und überraschte dabei stets mit neuen Lösungen.“[26].

2.2.2. Bauwerke und Baustil

Als Schüler beziehungsweise Angestellter Hugo Lichts, kann Emil Franz Hänsel ebenfalls als Vertreter der historistischen Bauarchitektur verstanden werden. Die eklektizistische Zusammensetzung vieler Stilelemente prägte auch dessen Schaffen. Aufgrund seines zeitversetzt späteren Schaffens ist das Wirken Hänsels aber auch durch den auf den Späthistorismus folgenden Jugendstil geprägt, und zeigt sich vor allem in den für Privatpersonen geschaffenen Palais und Villen.

Der Jugendstil zeichnet sich anders als der Historismus durch eine florale, die Symmetrie auflösende Formensprache aus. Der Jugendstil ist jedoch keine einheitliche Stilrichtung. Vielmehr suchten die dem Jugendstil angehörigen Architekten ihre eigene Formensprache. Einheitlich für den Gedanken des Jugendstils ist jedoch eine ganzheitliche Gestaltung. Wohingegen der Historismus sich mehr mit der äußeren Hülle und eventuell schmückenden Bildelementen im Innenbereich befasste, versucht der Jugendstil eine Ausschmückung bis ins kleinste Detail zu erzielen.[27]

Emil Franz Hänsels Arbeitsweise orientierte sich stark an diesem Versuch. Wer bei Hänsel ein Objekt in Auftrag gab, konnte sicher sein, auf einem leer stehenden Grundstück nach erfolgreicher Bauzeit ein bis einschließlich die Wohntextilien eingerichtetes Objekt vorzufinden- heutzutage würde man so etwas wahrscheinlich schlüsselfertiges Bauen nennen. Doch nun zurück zur Industriearchitektur, auf der der Fokus dieser Hausarbeit liegt, wo nichtsdestoweniger aber auch Jugendstilelemente Eingang fanden.

Hänsel wurde bereits zu Lebzeiten für seine Bauwerke eine „hanseatische Großspurigkeit“ attestiert.[28] Ob dies so ist, muss jeder Betrachter für sich selber entscheiden, aber selbstredend ist bei einer großen Anzahl an geschaffenen Gebäuden der Baustil nicht immer einheitlich, da von Bau zu Bau ja auch andere Anforderungen an den Architekten gestellt werden. Die von Hänsel projektierten privat beauftragten Bauten waren teilweise in ihrer Dimensionierung ganz andersartig als die von Hugo Licht geschaffenen Großbauten.

Ein noch heute sehr präsenter Großbau wurde aber auch von Emil Franz Hänsel geschaffen- die im Folgenden vorgestellte Pianofortefabrik der Ludwig Hupfeld AG in Leipzig - Böhlitz-Ehrenberg.

2.2.2.1. Exemplarisches Bauwerk: Fabrikanlagen der Ludwig Hupfeld AG, Ludwig-Hupfeld-Straße 16, Leipzig-Böhlitz-Ehrenberg (1910/1911)

Als herausragendes Beispiel Hänselscher Industriearchitektur soll die Fabrik der Ludwig Hupfeld AG in Böhlitz-Ehrenberg als Beispiel stehen (siehe hierzu die Fotodokumentation historischer und aktueller Ansichten in Anhang 9). In den Jahren 1910 und 1911 als Fabrik für mechanische und selbstspielende Geräte erbaut spiegelt dieser Gebäudekomplex aufgrund seiner klaren Strukturen und Linien die Anfänge der Neuen Sachlichkeit wieder. Ein besonderes Merkmal des Objektes ist der zentral positionierte Turm, der als Verwaltungsgebäude diente.

100.000 m² Fläche bot in Spitzenzeiten 1200 bis 2000 Arbeitern genügend Werkfläche, die die Ludwig Hupfeld AG zum weltgrößten Hersteller mechanischer Instrumente machte.[29] Aufgrund einer langen säulengestützten Gebäudestruktur war die Fabrik der Ludwig Hupfeld AG zu Zeiten des Zweiten Weltkriegs eines der ersten Gebäude, das zu Zwecken der Kriegsgeräteproduktion um genutzt wurde.[30]

Aus diesem Grund im Krieg durch schwere Bombentreffer geschädigt, nahm die Pianofortefabrikation nur noch wenige Fläche im gesamten Komplex in Beschlag, und wurde schließlich im Jahr 1949 enteignet.[31] Danach wurden dort weiterhin Musikgeräte gefertigt. In der heutigen Zeit unterliegt das Gelände einer artfremden Mischnutzung (Autohandel, Lagerfläche etc.).

2.2.2.2. Weitere Bauwerke

Das Gebäude der Ludwig Hupfeld AG ist jedoch nicht der einzige Monumentalbau, den Hänsel schuf. Auf sein Konto gehen auch beispielsweise die Schaubühne Lindenfels, das ehemalige Kaufhaus am Brühl (später „Blechbüchse“, heute „Höfe am Brühl“, Anhang 10), der Specks Hof[32] (Anhang 11), das Hotel „Fürstenhof“ (Anhang 12), das König-Albert-Haus am Markt (Anhang 13) und das Schrödterhaus am Neumarkt (Anhang 14).[33] Dies ist nur ein kleiner Auszug aus dem Register von Hänsels geschaffenen privatfinanzierten Geschäftsbauten.

Nicht zu unterschlagen ist auch die Schaffung vieler heute noch präsenter Wohnbauten in beispielsweise der August-Bebel-Straße, der Kantstraße und der Kurt-Eisner-Straße. In Gohlis schuf Hänsel die Fabrikantenvilla Ludwig Hupfelds in der Lumumbastraße 11/13 sowie die Villa Linnemann in der Springerstraße 2. Auch die Gebäude Christianstraße 1 und 3 im jugendstilgeprägten Waldstraßenviertel wurden federführend von Franz Emil Hänsel konzipiert. Hänsel selbst bewohnte die bereits erwähnte Villa in der Springerstraße 2, die bis heute existiert und bewohnt ist.[34]

2.3. Max Pommer (1847-1915)

Wenn Emil Franz Hänsel als der Künstler unter den Architekten der Jahrhundertwende des 19. Jahrhunderts angesehen werden kann, kann der ebenfalls in dieser Epoche lebende Max Pommer als der Techniker beschrieben werden, mit einem großen Unternehmertum und kaufmännischen Talenten ausgestattet.

Abbildung 3: Portrait Max Pommer

Quelle: http://www.maxpommerkg.de/wir_ueber_uns/unternehmenshistorie

2.3.1. Vita

Theodor Gustav Max Pommer wurde 1847 in Chemnitz geboren. Er war Sohn eines Kaufmannes, was sein kaufmännisches Talent, das später noch detaillierter beschrieben wird, bereits in jungen Jahren förderte.

Auch er begann mit einer praktischen Berufswahl als ausgebildeter Zimmermann und besuchte in den weniger arbeitsintensiven Wintermonaten die Baugewerkeschule. Durch eine kurze Kriegsepisode 1867 unterbrochen, arbeitete Pommer in der Folgezeit in Dresden, Hannover, Duisburg und Paderborn, teilweise als Bauzeichner als auch Projektant.[35]

Ab 1871 kehrte er nach dieser Wanderschaft wieder nach Leipzig zurück und fand im Architekturbüro von Gustav Müller Anstellung. Über dieses Arbeitsverhältnis entspann sich eine Freundschaft zu dem Verleger Hermann Julius Meyer (für den das Architekturbüro in Plagwitz ein Gebäude entwickelte). Dieses Freundschaftsverhältnis ist für den späteren Werdegang von Max Pommer von entscheidender Bedeutung.

1879 machte sich Pommer mit der Hilfe Meyers mit seinem eigenen Architekturbüro selbstständig. Den ersten großen Bauauftrag erfüllte er eben dann auch für diesen Hermann Julius Meyer mit dem Bau des Gebäudes Käthe-Kollwitz-Straße 115, eine Stadtvilla, die zum Wohnsitz Meyers avancierte. Er spezialisierte sich in der Folgezeit erst einmal auf diesen Objekttyp, und schuf viele nachhaltige Bauten. Er selbst schuf für sich das Wohn-Geschäftshaus Käthe-Kollwitz-Straße 69.

Pommers Werk in Leipzig wird stark durch die Meyerschen Häuser abgebildet. Hierbei handelt es sich um Gebäude die zur Klärung der Sozialen Frage (also billiger Wohnraum für sozialschwache Schichten) errichtet wurden. Pommer übernahm in der Stiftung Julius Meyers die Rolle des Schatzmeisters und zeichnete hierbei für die Entstehung ganzer Wohnviertel verantwortlich. Durch eine Schenkung Meyers an Max Pommer über eine damals unermessliche Summe von über 600.000 Mark wurde Pommer selbst zu einem sehr reichen Mann, und konnte sein Unternehmen weiter ausbauen.[36] Bis zu seinem Tod im Jahr 1915 konnte er dieses nachhaltig zu einem der führenden Bauunternehmen Mitteldeutschlands forcieren.

2.3.2. Bauwerke und Baustil

Max Pommer startete als Architekt, entwickelte sich in der Folgezeit jedoch mehr und mehr zum Unternehmer und wandelte sein Architekturbüro in eben erwähntes Bauunternehmen mit angeschlossener Architekturabteil um. Der Weg wurde ihm hierfür durch neuartige Entwicklungen am Bau erheblich erleichtert, auf die er sich frühzeitig spezialisierte.

Der Siegeszug der Eisenbetonbauweise Ende des 19. Jahrhunderts, unterstützt durch die Entwicklungen der Herren Monier und Hennebique, fand in den deutschen Ländern zu Anfang wenig Enthusiasten, die Gebäude auf diese Art und Weise bauen wollten. Viele Architekten waren der traditionellen Bauweise verhaftet. Max Pommer war in Leipzig der erste Baumeister, der ein Objekt in der Stahlbetonbauweise entwarf und durch seine Baufirma umsetzen ließ.[37] Das Druckereigebäude der Firma Notendruckerei Röder (Anhang 15) aus dem Jahre 1899 ist demnach auch der älteste Stahlbetonbau Deutschlands. Max Pommers Firma hatte hierfür die Hennebique-Lizenz für Sachsen erworben und hielt diese für viele Jahre exklusiv.[38]

[...]


[1] Je nach Definition variiert der Durchbruch der Industriellen Revolution in Deutschland.

[2] Vgl. Frevert, Ute [Die unfertige Nation, 2008], S.13.

[3] Vgl. Schumacher, H. [Kolonialismus, o.J.], abgerufen am 02.01.2012

[4] Vgl. Geschichtsverein Köngen [Deutschland 1890-1914, o.J.], abgerufen 02.01.2012.

[5] Vgl. Witt, H. [Baustile & Epochen - Klassizismus, o.J.], abgerufen am 03.01.2012.

[6] Vgl. o.V. [Eklektizismus, o.J.], abgerufen am 03.01.2012.

[7] Vgl. Gollub, M.C. [Historismus Architektur, o.J.], abgerufen am 03.01.2012.

[8] Vgl. o.V. [Neue Sachlichkeit, o.J.], abgerufen am 03.01.2012.

[9] Vgl. Zey, R. [Historismus, o. J.], abgerufen am 03.01.2012.

[10] Vgl. Krieg, S.W. [Hennebique, 2005], S.18f.

[11] Es soll noch einmal darauf aufmerksam gemacht werden, dass es sich hierbei um eine Hausarbeit handelt, die sich ausschließlich auf Architekten und Baumeister bezieht, die Industriebauten erschaffen haben. Es gibt in der Leipziger Baugeschichte der Jahrhundertwende natürlich weitere bis heute hoch angesehene Architekten, die sich aber überwiegend mit Wohnbauten beschäftigt haben, wie beispielsweise Geutebrück, Lipsius, Mothes, Möbius, Pötzsch und Roßbach. Um diese soll es, obgleich ihre Verdienste nicht hoch genug zu schätzen sind, an dieser Stelle ausdrücklich nicht gehen.

[12] Riedel, H. [Stadtlexikon, 2005], S.354.

[13] Vgl. Stadt Leipzig (Hrsg.) [Nachlass Hugo Licht, 2011], abgerufen am 05.01.2011.

[14] Vgl. König, S. [Leben und Werk Hugo Lichts, 1998], S.95-98.

[15] Vgl. König, S. [Leben und Werk Hugo Lichts, 1998], S.96.

[16] Vgl. o.V. [Klassizismus, o.J.], abgerufen am 03.01.2012.

[17] Vgl. Stadt Leipzig (Hrsg.) [Neues Rathaus, o.J.], abgerufen am 05.01.2012.

[18] Bereits 3 Jahre nach Fertigstellung wurden 1891 aufgrund des steigenden Bedarfs an Fleischwaren der Bau weiterer Schachthallen nötig.

[19] Vgl. Riedel, H. [Stadtlexikon, 2005], S. 526.

[20] Vgl. Riedel, H. [Stadtlexikon, 2005], S. 187.

[21] Vgl. Leipziger Blätter (Hrsg.) [Schlachthof Leipzig], S. 71.

[22] Das Neue Rathaus stellt für den Leipziger Historismus einerseits Höhepunkt, andererseits Endpunkt des Historismus dar.

[23] Viele Werke Lichts sind leider kriegszerstört und wenn überhaupt nur noch in Ruinen erhalten. Anhand der bereits benannten Objekte darf Licht architektonisch wohl als annähernd unersetzlich angesehen werden.

[24] Vgl. Hocquél, W. [Leipziger Architektur, 2004], S. 261 f..

[25] Vgl. Riedel, H. [Stadtlexikon, 2005], S.216-217.

[26] o.V. [Biogramm Hänsel, o.J.], abgerufen am 06.01.2012.

[27] Vgl. o.V. [Jugendstil, o.J.], abgerufen am 03.01.2012.

[28] Vgl. Stadt Döbeln (Hrsg.) [Biografie Hänsel, o.J.], abgerufen am 06.01.2012.

[29] Vgl. Hupfeld AG (Hrsg.) [Chronik Hupfeld AG, o.J.), abgerufen am 12.01.2012.

[30] Vgl. o.V. [Böhlitz-Ehrenberg Chronik, o.J.], abgerufen am 12.01.2012.

[31] Vgl. Grassi Museum(Hrsg.) [Ludwig Hupfeld Musikinstrumente, o.J.] abgerufen am 12.01.2012.

[32] Vgl. Julke, R. [Specks Hof, 2008], abgerufen am 06.01.2012.; Der vielen Fachleuten als der vielleicht qualitätsvollste, sicher aber vielgestaltigste Messehausbau in Leipzig gilt, vor allem durch den Verzicht auf historisierende Reminiszenzen, eine klare Gliederung durch Betonung der Senkrechten sowie eine Abgrenzung der Schaufenstergeschosse.

[33] Vgl. Hocquél, W. [Petershof, 1994], Berlin 1994, S.59.

[34] Vgl. Kühn, C./ Rothbauer, B. [Denkmale in Sachsen, 1998], S.113.

[35] Vgl. Restauratoren-Netzwerk (Hrsg.) [Biogramm Max Pommer, o.J.], abgerufen am 07.01.2012.

[36] o.V. [Max Pommer Biografie, o.J.], abgerufen am 07.01.2012.

[37] Vgl. Adam, T. [Industrielles Bauen, 1998], S. 24.

[38] Vgl. HTWK Leipzig (Hrsg.) [Stahlbetonbau, 2012], abgerufen am 07.01.2012.

Details

Seiten
52
Jahr
2012
ISBN (eBook)
9783656134268
ISBN (Buch)
9783656134466
Dateigröße
4.2 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v189254
Institution / Hochschule
Universität Leipzig
Note
1,7
Schlagworte
Hugo Licht Emil Franz Hänsel Max Pommer Max Bösenberg Historismus Eklektizismus Neue Sachlichkeit Leipzig Industriebaukultur Neue Baumwollspinnerei Alter Schlachthof Leipzig Bleichert-Werke Ludwig-Hupfeld-AG Neues Rathaus Leipzig

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Titel: Leipziger Architekten und Baumeister der Industriearchitektur der Jahrhundertwende (1880 – 1945)