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Lyrik nach Auschwitz?

Sprache, Literatur und Kunst bei Theodor W. Adorno

Seminararbeit 2008 29 Seiten

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur

Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

Adorno, Horkheimer und die Frankfurter Schule

Adorno und Horkheimer - der Briefwechsel 1941

Dialektik der Aufklärung

Kulturkritik und Gesellschaft

Jene zwanziger Jahre, Engagement, Ist die Kunst heiter?

Negative Dialektik

Ästhetische Theorie

Schlussbetrachtung

LITERATURVERZEICHNIS

Adorno, Horkheimer und die Frankfurter Schule

Theodor W. Adorno ist einer der bedeutendsten Philosophen des 20. Jahrhunderts. Zusammen mit Max Horkheimer gilt er als Begründer der Kritischen Theorie der so genannten Frankfurter Schule, die aus dem 1923 gegründeten Institut für Sozialforschung hervorgegangen war und zu der auch andere bekannte Philosophen gehörten wie Friedrich Pollock, Erich Fromm, Herbert Marcuse und Walter Benjamin, sowie als Vertreter der zweiten Generation Jürgen Habermas. Grundlage ihrer philosophischen Denkrichtung, die an die Kapitalismuskritik von Marx und die Psychoanalyse Freuds anschließt, ist eine interdisziplinäre, ideologiekritische Analyse gesellschaftlicher Strukturen der Moderne.

Nachdem ihn der ältere Freund und Mentor Sigfried Kracauer mit Kants Kritik der reinen Vernunft, Hegel und Kierkegaard vertraut gemacht hatte, studierte Adorno ab 1921 Philosophie, Soziologie, Psychologie und Musikwissenschaft in Frankfurt.1 Er galt nicht nur als Philosoph, sondern auch als Soziologe, Musikwissenschaftler, Literaturkritiker und Komponist und befasste sich insbesondere mit Kultur- und Gesellschaftskritik, Musiksoziologie und Ästhetik. Einzelne Deutungen schreiben ihm sogar zu, dass seine unvollendete Ethik Kern seines philosophischen Denkens gewesen sei.2 Neben der mit Horkheimer verfassten Dialektik der Aufklärung (1947) zählen Minima Moralia (1951), Negative Dialektik (1966) und Ästhetische Theorie (1970, posthum erschienen) zu seinen Hauptwerken.

Auf gesellschaftlicher Ebene spielte Adorno immer wieder eine entscheidende Rolle in öffentlichen Auseinandersetzungen. Im Positivismusstreit (Adorno selbst hatte den Begriff geprägt), der sich in den frühen 60er Jahren entzündete, waren Adorno und Habermas als Vertreter der Kritischen Theorie Hauptgegner von Karl Popper und Hans Albert, die den Kritischen Rationalismus repräsentierten.3 Auch die Studentenbewegung der 68er sah Adorno in gewisser Hinsicht als geistigen Vordenker, wenngleich Adorno selbst sich in diesem Zusammenhang teilweise missverstanden fühlte.4 Als eine der Leitfiguren der intellektuellen Öffentlichkeit in der Bundesrepublik der Nachkriegszeit hatte Adorno zu Beginn der 50er Jahre eine Jahrzehnte lang anhaltende literatur-philosophische Debatte ausgelöst, indem er das Diktum aussprach: „Nach Auschwitz ein Gedicht zu schreiben, ist barbarisch.“1 Auf der Grundlage der Dialektik der Aufklärung stellte Adorno die Aufgaben und Möglichkeiten der Literatur, der Sprache sowie der Kunst insgesamt infrage. Wie aber dürfen Literatur und Sprache nach Adorno aussehen? Welche Rolle kommt den Formen der Kultur in einer Gesellschaft zu, „die den eigenen Untergang überlebt hat“2 ?

Im Folgenden soll versucht werden sich den Antworten auf diese Fragen anzunähern. Neben dem Briefwechsel zwischen Adorno und Horkheimer aus dem Jahr 1941, sollen dabei vor allem die Originaltexte Adornos untersucht werden, die das Fundament seiner kritischen Kulturtheorie bilden: die Aufsätze Kulturindustrie, Aufklärung als Massenbetrug aus der Dialektik der Aufklärung sowie Kulturkritik und Gesellschaft, die Zeitschriftenaufsätze Jene zwanziger Jahre, Engagement und Ist die Kunst heiter? sowie einzelne Passagen aus Negative Dialektik und Ästhetische Theorie.

Adorno und Horkheimer - der Briefwechsel 1941

Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 zögerte Adorno zunächst ins Exil zu gehen.3 Er emigrierte schließlich 1934 nach Oxford und nahm 1938 das Angebot Horkheimers an, in die Vereinigten Staaten, nach New York, überzusiedeln und für das im Exil befindliche Institut für Sozialforschung tätig zu werden. 1941 folgte er Horkheimer nach Kalifornien, wo dieser, von seinem Haus in den Pacific Palisades aus, das Institut weiter leitete. Horkheimer war stets bemüht die Produktivität Adornos zu fördern. Bereits in den Jahren vor ihrer gemeinsamen Tätigkeit in den USA tauschten sich Adorno und Horkheimer in Briefen regelmäßig über grundlegende philosophische Fragen aus.

In ihrem Briefwechsel aus dem Jahre 1941 - Adorno befand sich noch in New York, Horkheimer bereits in Kalifornien - findet sich eine von Horkheimer angestoßene Debatte über sprachphilosophische Fragen wieder.4 Horkheimer beschäftigte die Frage, was für eine Sprache einem antipositivistischem und antiidealistischem kritischen Denken angemessen sei und hatte in seinem Brief an Adorno vom 28. August 1941 Vorgaben für die Entwicklung einer neuen Form von Sprache gemacht:

„Die [Sprache], welche wir uns schaffen müssen, soll weder kommunikativ, noch gar dem Inhalt angepasst sein. Aber sie darf meiner Ansicht nach nicht eine Erfahrung des Positiven ausdrücken, zu der wir nicht mehr stehen können.“1

Während Horkheimer demnach schon zu diesem Zeitpunkt darüber nachdachte eine eigentümliche Sprache zu entwickeln, die sich von herkömmlicher Sprache absetzte, befasste sich Adorno mehr mit einer Problemanalyse der herkömmlichen Sprache. Er vertrat die pessimistische Sichtweise, dass der Sprachzerfall unaufhaltsamer Ausdruck der Ohnmacht des Subjekts ist, welche in Zusammenhang mit der Übermacht der gesellschaftlichen Verhältnisse verstanden werden muss. In seiner Antwort vom 4. September 1941 entgegnete er Horkheimer:

„Die prohibitive Schwierigkeit der Theorie heute zeigt sich an der Sprache. Sie erlaubt nichts mehr zu sagen wie es erfahren ist. Entweder sie ist verdinglicht, Waren-Sprache, banal und fälscht den Gedanken auf halbem Weg. Oder sie ist auf der Flucht vorm Banalen, feierlich ohne Feier, ermächtigt ohne Macht, bestätigt auf eigene Faust.“2

Ähnlich wie Horkheimer sah Adorno ebenfalls die Gefahr einer Instrumentalisierung der Sprache durch den Positivismus:

„Ahnungslos vollstrecken die logischen Positivisten, die die Sprache durch mathematische Symbolik ersetzen wollen, einen historischen Urteilsspruch. […] Dass die Gewalt der Fakten so zum Entsetzen geworden ist, dass alle Theorie, und noch die wahre, sich wie Spott darauf aus nimmt, das ist dem Organon der Theorie selber, der Sprache als Mal eingebrannt.“3

Für Horkheimer stand jedoch das Verhältnis von Sprache und Vernunft im Vordergrund. Er stellte sich die Frage, ob sich die Bedingung der Möglichkeit von Vernunft nicht aus der Universalität der Sprache ausdrücken und sich so die Idee der richtigen Gesellschaft begründen lasse:

„Die Sprache intendiert, völlig unabhängig von der psychologischen Absicht des Sprechenden, auf jene Allgemeinheit, die man der Vernunft allein zugesprochen hat. Die Interpretation dieser Allgemeinheit führt notwendig auf die Idee der richtigen Gesellschaft. Im Dienst des Bestehenden muss die Sprache sich daher in konstantem Widerspruch zu sich selbst befinden und dies zeigt sich in den einzelnen sprachlichen Strukturen selbst.“4

Die entscheidenden Fragen waren für Horkheimer, ob der Sprache etwas Transzendentales innewohne oder ob sie lediglich zur Beschreibung der Welt und zum pragmatischen Vollzug von Handlungen diene, und ob bei jedem Sprechen automatisch Wahrheit und Vernunft vorausgesetzt werden müssten1:

„Die Rede an einen richtigen, heißt im Grunde, ihn als mögliches Mitglied eines zukünftigen Vereins freier Menschen anzuerkennen. Reden setzt eine gemeinsame Beziehung zur Wahrheit, daher die innerste Bejahung der fremden Existenz die angeredet wird, ja eigentlich alles Existenzen ihren Möglichkeiten nach.“2

Es scheint als habe Adorno dieses innovative Potenzial der sprachphilosophischen Reflexionen Horkheimers verkannt.3 Er sieht Horkheimers Erkenntnis des Vernunftpotentials der Sprache lediglich als „…These vom antagonistischen Charakter jeder bisherigen Sprache. […] Wenn die Menschheit bis heute nicht mündig ist, so bedeutet das im buchstäblichen Sinn, dass sie bis heute noch nicht hat sprechen können.“4

Darin deutet sich bereits die These einer Art Zerfallstheorie der Sprache bei Adorno an, wofür auch die Erwähnung des Chandos-Briefes von Hugo von Hofmannsthal spricht, in dem der Verlust von Sprache und Ausdrucksmöglichkeit thematisiert wird.5 Adorno geht aber wenigstens insofern auf Horkheimers Vorstellung von Sprache als Akt der Vernunft ein, indem er schreibt:

„Es ist mir nämlich immer schwer gefallen und fällt mir im Grunde noch heute schwer, zu verstehen, dass ein Mensch, der spricht, ein Schurke sein oder lügen soll […] In dem Satz, ein Mensch habe doch etwas gesagt und deshalb müsse es wahr sein, den alle Klugheit verlacht, steckt eben die Wahrheit, die die Klugheit verrät.“6

Horkheimer und Adorno haben davon abgesehen auf der Basis dieser Überlegungen einen eigenen sprachphilosophischen Ansatz zu entwickeln, da die Vorbereitung zur Dialektik der Aufklärung, und die darin erörterten Themen wie das Verhältnis des Individuums zur Gesellschaft, und das Verhältnis des Menschen zur Weltgeschichte im historischen Kontext von weit größerer Bedeutung für sie war.7 In der Dialektik deuten Horkheimer und und Adorno bereits an, welche Vorstellungen sie von der Sprache haben, um ihrem Anspruch nachzukommen. Adorno wird in seinen nachfolgenden Werken auf die Frage der Sprache zurückkommen.

Dialektik der Aufklärung

Die zwischen 1941 und 1944 im amerikanischen Exil verfasste Dialektik der Aufklärung erschien 1947 im Amsterdamer Exil-Verlag Querido. Grundgedanke dieser Essaysammlung, die das Hauptwerk der Frankfurter Schule darstellt, ist die Frage, wie es in einer vermeintlich aufgeklärten Gesellschaft zu einer humanen Katastrophe wie den nationalsozialistischen Verbrechen kommen konnte.

Adorno und Horkheimer attestieren der Aufklärung gescheitert zu sein. Die Fortentwicklung der Menschheit habe zur absoluten Katastrophe geführt. „Die Erde strahlt im Zeichen relativen Unheils“1, so beschreiben sie im einleitenden Kapitel Begriff der Aufklärung die Ausgangssituation der Kritischen Theorie. Die Aufklärung ist in ihren Augen einer „rastlosen Selbstzerstörung“ verfallen. Durch Aufklärung, Vernunft und Wissenschaft ist der Mensch zwar zum Herrscher über die äußere Natur geworden, Herrscher über sein eigenes Leben in einem aufklärerischen Sinne ist er jedoch nie geworden:2

„Die Absurdität des Zustandes, in dem die Gewalt des Systems über die Menschen mit jedem Schritt wächst, der sie aus der Gewalt der Natur herausführt, denunziert die Vernunft der vernünftigen Gesellschaft als obsolet.“3

Die Aufklärung hat es nicht verstanden, die Barbarei des Nationalsozialismus zu verhindern und ist infolge dessen ihrer Selbstzerstörung erlegen. „Durch ihre Verstrickung in blinde Herrschaft hat die Aufklärung sich selbst entstellt und ist de facto historisch gescheitert.“4 Dialektik im Sinne Horkheimers und Adornos meint, dass der historische Fortschritt aus sich selbst heraus Dinge und Entwicklungen bewirkt und hervorgebracht hat, die seiner ursprünglichen Intention entgegenstehen.5 Dialektik der Aufklärung bedeutet bedeutet ein unvermeidliches Umschlagen einer sich entwickelnden Aufklärung in ihr Gegenteil, eine ausweglose Unvernunft einer irrationalen Welt.1 Für Horkheimer und Adorno ist die so genannte „aufklärerische Vernunft“ in Wahrheit eine instrumentelle Vernunft, die als Werkzeug zur Herrschaftssicherung dient und zur Entfremdung und Unterdrückung des Menschen geführt hat.2

Für das Kulturverständnis von Horkheimer und Adorno ist vor allem der Aufsatz Kulturindustrie. Aufklärung als Massenbetrug von entscheidender Bedeutung, in dem sie eine Fundamentalkritik an moderner Massenkultur und Massenmedien üben. Sie werfen der Kultur vor, dass sie nicht Kunst zum Ziele habe, sondern sich von ökonomischen und ideologischen Interessen leiten lasse und als Industrie in den gesamtgesellschaftlichen Produktions- und Rationalitätskontext eingebunden sei:3

„Lichtspiele und Rundfunk brauchen sich nicht mehr als Kunst auszugeben. Die Wahrheit, dass sie nichts als Geschäft sind, verwenden sie als Ideologie, die den Schund legitimieren soll, den sie vorsätzlich herstellen.“4

Die Kulturindustrie manipuliert die Massen in einer perfiden Weise, so dass sich die Menschen als Einzelne ihrer Verdummung und Versklavung nicht bewusst werden.5 Aufklärung funktioniert als Massenbetrug, die Menschen werden zu Nachahmern der ihnen vorgesetzten Massenkultur:

„Die intimsten Reaktionen der Menschen sind ihnen selbst gegenüber so vollkommen verdinglicht, dass die Idee des Ihnen Eigentümlichen nur in äußerster Abstraktheit noch fortbesteht […] Das ist der Triumpf der Reklame in der Kulturindustrie, die zwangshafte Mimesis der Konsumenten an die zugleich durchschauten Kulturwaren.“6

Damit bewirken die Mechanismen der Kulturindustrie „eine Verkümmerung der Vorstellungskraft und Spontaneität des Kulturkonsumenten.“7 Ganz bewusst benutzen Horkheimer und Adorno die Sprache als Gegenmittel, um dieser Entwicklung entgegenzutreten. In der unterschwellig inhärenten Sprachphilosophie ist die zentrale Verdinglichungs- und Instrumentalismuskritik Horkheimers und Adornos bereits angelegt.8 angelegt.8 Die Anwendung einer eigentümlichen Sprache ist dabei ein bewusstes Mittel zur zur Formalisierung der Kritischen Theorie, das sich auch in den späteren Schriften Adornos durchgehend wieder findet. Bereits in der Dialektik der Aufklärung schreiben Horkheimer und Adorno nicht in einer klaren, einfachen und verständlichen Sprache, sondern formulieren bewusst in einem den Leser herausfordernden Stil. Eine herkömmliche, glatte Sprache bietet in ihren Augen die Gefahr der ideologischen Instrumentalisierung und „wird dadurch zu einem ideologischen Mittel der Verdunkelung.“1 Die dem entgegen gesetzte Anwendung einer metaphorischen Sprache soll „deshalb ein Stück Widerstand gegen die Instrumentalisierung der Sprache in den Händen der Macht“ ausdrücken.2

Hier ist bereits erkennbar, was Adorno später zum Dogma erheben wird: Nicht Sinnstiftung und Sinnoffenbarung kann mehr Aufgabe und Zweck der Sprache sein, sondern vielmehr der Ausdruck der völligen Sinnentleertheit und Sinnlosigkeit.3 Nur eine Sprache, die dieser Formalisierung nachkommt, hat in Adornos Augen Berechtigung. Nur in einer solchen Sprache lassen sich darum auch seine Positionen beschreiben. Eine solche Sprache wird darum Kennzeichen seines gesamten folgenden Werkes sein.

Kulturkritik und Gesellschaft

1951 wurde Adornos Aufsatz Kulturkritik und Gesellschaft erstmals veröffentlicht. Adorno beschreibt darin grundlegende Ansprüche, die er an den Umgang mit Kultur, aber auch an die Kunst als Ausdrucksform stellt. Er beschreibt zunächst die Mechanismen, denen die Kulturindustrie unterliegt und geht dabei insbesondere auf die Rolle der Kulturkritik und deren Entwicklung ein. Adorno erhebt gegenüber den Vertretern der Kulturkritik den Vorwurf der Eitelkeit und Überheblichkeit, da sie sich anmaßten erhaben gegenüber der Kultur zu sein, obwohl der Kulturkritiker „doch notwendig vom gleichen Wesen [ist], wie das, worüber er erhaben sich dünkt.“4 Aufgrund dieses falschen Kulturverständnisses vollziehen die Kulturkritiker den Untergang lediglich nach, anstatt die Katastrophe der Menschen abzuwenden, und berauben die Kultur so ihrer Möglichkeiten:

„Wo Verzweiflung und unmäßiges Leid ist, soll darin bloß Geistiges, der Bewusstseinszustand der Menschheit, der Verfall der Norm sich anzeigen. Indem die kritischen Theorie, Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 1994, S.127

[...]


1 Wiggershaus, Rolf: Thedor W. Adorno, 3. Aufl., München: C.H. Beck, 2006, S.16-20

2 Knoll, Manuel: Theodor W. Adorno. Ethik als erste Philosophie, München: Wilhelm Fink, 2002

3 Dahms, Hans-Joachim: Positivismusstreit. Die Auseinandersetzungen der Frankfurter Schule mit logischem Positivismus, dem amerikanischen Pragmatismus und dem kritischen Rationalismus, Frankfurt a.M.: Suhrkamp 1994, S.323-360

4 Schweppenhäuser, Gerhard: Theodor W. Adorno zur Einführung, Hamburg: Junius, 1996, S.15

1 Adorno, Theodor W.: Kulturkritik und Gesellschaft. In: Gesammelte Schriften, Band 10.1: Kulturkritik und Gesellschaft I. Prismen. Ohne Leitbild, hrsg. von Rolf Tiedemann, Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 1977, S.11-30, dieses Zitat S.30 (geschrieben 1949 und erstveröffentlicht 1951 in Soziologische Forschung in unserer Zeit)

2 Adorno: Jene zwanziger Jahre. In: GS, 10.2, Kulturkritik und Gesellschaft II. Eingriffe. Stichworte. Anhang, Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 1977, S.499-506, hier S.506

3 zur Emigation Adornos vgl. Müller-Doohm, Stefan: Adorno. Eine Biographie, Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 2003, S.283-295 und 369-439

4 ebd., S.410-411

1 Horkheimer, Max: Gesammelte Schriften, Band 17, Briefwechsel von 1941-1948, hrsg. von Gunzelin Schmid Noerr, Frankfurt a.M.: S.Fischer, 1996, S.147

2 ebd., S.165

3 ebd.

4 ebd., S.171

1 Müller-Doohm: Adorno, S.410

2 Horkheimer: GS 17, S.172

3 Müller-Doohm: Adorno, S.411

4 ebd., S.175, Anmerkung 5

5 ebd., S.828, Anmerkung 470

6 Horkheimer: GS 17, S.176, Anmerkung 5

7 Müller-Doohm: Adorno, S.411

1 Horkheimer, Max / Theodor W. Adorno: Dialektik der Aufklärung. Philosophische Fragmente, 15. Aufl., Frankfurt a.M.: Fischer, 2004, S.9

2 Schwaabe, Christian: Politische Theorie 2. Von Rousseau bis Rawls, Wilhelm Fink, Paderborn 2007, S.126-127

3 Horkheimer/Adorno: Dialektik der Aufklärung, S.45

4 Wernecke, Jörg: Max Horkheimer / Theodor W. Adorno: Dialektik der Aufklärung. In: Stammen, Theo/ Gisela Riescher / Wilhelm Hofmann: Hauptwerke der politischen Theorie, Stuttgart: Kröner, 1997, S.217-221, hier S.218

5 Zimmer, Robert: Offenbarungseid des Fortschritts. Max Horkheimer/Theodor W. Adorno: Dialektik der Aufklärung. In: Ders.: Das neue Philosophenportal. Ein Schlüssel zu klassischen Werken, München: dtv, 2007, S.211-225, hier S.213

1 Schwaabe: Politische Theorie 2, S.129

2 Zimmer: Offenbarungseid des Fortschritts, S.218

3 Werne>

4 Horkheimer/Adorno: Dialektik der Aufklärung, S.129

5 Schwaabe: Politische Theorie 2, S.128

6 Horkheimer/Adorno: Dialektik der Aufklärung, S.176

7 ebd., S.124

8 Demmerling, Christoph: Sprache und Verdinglichung. Wittgenstein, Adorno und das Projekt einer

1 Zimmer, Robert: Offenbarungseid des Fortschritts, S.219

2 ebd.

3 Weninger, Robert: Streitbare Literaten. Kontroversen und Eklats in der deutschen Literatur von Adorno bis Walser, München: C.H. Beck, 2004, S.35

4 Adorno: Kulturkritik und Gesellschaft, S.11

Details

Seiten
29
Jahr
2008
ISBN (eBook)
9783656130529
ISBN (Buch)
9783656130727
Dateigröße
618 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v189154
Institution / Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München – Institut für Deutsche Philologie
Note
1,0
Schlagworte
lyrik auschwitz sprache literatur kunst theodor adorno

Autor

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