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W. A. Mozarts Oper "Idomeneo" – Opera seria?

Seminararbeit 2010 26 Seiten

Musik - Sonstiges

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Handlung Idomeneo

4. Analyse
4.1. Akt 1; Rezitativ: Quando avran fine omai (Ilia)
4.2. Akt 1; Nr. 4 Arie: Tutte nel cor vi sento (Elektra)
4.3. Akt 2; Nr. 17: Qual nuovo terrore (Chor)
4.4. Akt 3; Nr. 21: Andro ramingo e solo (Idamante, Ilia, Idomeneo, Elektra)
4.5. Akt 3; Nr. 32: Ballett, Chaconne

5. Zusammenfassung

6. Notenbeispiele

7. Bibliografie

Primärliteratur

Sekundärliteratur

1. Einleitung

Im Sommer 1780 bekam Mozart den Aufrag von Kurfürst Karl Theodor von der Pfalz die Karnevalsoper für 1781 zu schreiben. Man neigte in Stuttgart wie in Parma zum italienisch-französischen Mischstil, sodass man Mozart als Textvorlage eine Tragedie lyrique von Danchet gab, die zu einer Oper umgearbeitet werden sollte. Seinen Librettisten durfte er sich dabei selbst aussuchen. Dabei viel die Wahl für die italienische Fassung auf Giovanni Battista Varesco (Salzburger Hofkaplan).1 Bei der Umarbeitung konnte dann ein Teil der Rezitative übersetzt werden. Arien und Ensembletexte mussten aber neu gedichtet werden. Vor allem aber musste man zugunsten der Opera seria das tragische Ende in ein Glückliches umwandeln.

Eine positive Gegebenheit in der Entstehungszeit war, dass mit der Übersiedlung des Kurfürsten nach München, auch das Mannheimer Orchester mitgekommen war und Mozart von ihrem weltberühmten Können zehren konnte. Das Orchester war seit jeher französisch orientiert und beeinflusste später sicherlich auch den französischen Stil der Oper.2

Durch die Textvorlage einer Tragedie lyrique musste sich Mozart mit dem Problem auseinandersetzen der vom Hof geforderten typischen Opera seria und der Vorlage gerecht zu werden, um einen ansprechenden dramaturgischen Fortgang zu wahren. So wurde es notwendig, dass durch Varesco gelieferte Seria-Gerüst zu überformen.3

Schlussendlich is Idomeneo Mozarts erste Oper, für die er die alleinige Verantwortung trägt, was seinen Perfektionismus förderte.4 So war die Uraufführung für den 20.01.1781 vorgesehen, aber wegen intensiver Proben auf den 29. Im Cuvilles Theater (Hoftheater der neuen Münchner Residenz) verschoben. Das öffentliche Echo darauf ließ allerdings leider zu wünschen übrig.5

Die Partitur des Idomeneo ist wohl die üppigste, die Mozart je zum Vorschein brachte und steht am Schluss einer Lebens- und Schaffensphase vor der Übersiedlung nach Wien. Der Idomeneo als letztes Werk einer Reihe von drei Opern im Sinne der Opera seria, ist bespickt mit Elementen der Tragedie lyrique, wobei die Frage entsteht, ob die Oper dem Prinzip der Opera seria gerecht wird oder Mozart die Prinzipien nutzt, um aus ihnen auszubrechen.6 Die Forschung diskutiert diese Frage aus verschiedenen Perspektiven. So zum Beispiel Daniel Heartz: „Allgemein wird der Idomeneo als Opera seria angesehen. Dadurch wird entweder das Genre oder das Werk ignoriert.“7

Mit dieser Arbeit soll ausgehend von der Handlung an ausgewählten musikalischen Beispielen die Nähe sowie die Distanz zur Opera seria gezeigt werden, um zum Schluss den Idomeneo in Bezug auf seine Gattung einschätzen bzw. einordnen zu können.

2. Handlung Idomeneo

Akt I beinhaltet die Rückkehr des Königs von Kreta, Idomeneo, nach dem Fall Trojas. Die Tochter des verstorbenen Trojanerkönigs Priamus lebt nun auf Kreta als Gefangene und liebt Idomeneos Sohn Idamante. Des Weiteren schenkt Idamante, nachdem er erfahren hat, dass sein Vater zurückkehrt, allen gefangenen Trojanern die Freiheit und gesteht Ilia seine Liebe. Ebenso lebt Elektra am Königshof und ist Idamante als Frau versprochen. Die Freilassung der Trjoaner stimmt sie wütend. -Arbace (Freund Idomeneos) verbreitet die Information, Neptun habe die Heimkehrenden durch einen Sturm vernichten lassen. Elektra sieht dadurch noch mehr Gefahr für die Ehe mit Idamante. Als Neptun auf dem Meer erscheint, fleht Idomeneo ihn um seine Hilfe an. Er verspricht Neptun den ersten Menschen, den er an Land erblicken wird zu opfern. Dieser Mensch ist Idamante, was zu einer verzweifelten, unverständlichen Begegnung führt.

Akt II zeigt wie Idomeneo sich mit Arbace berät, um das Gelübde zu umgehen, damit er seinen Sohn retten kann. Ziel ist es Idamante mit Elektra nach Argos zu schicken, um den Thron zu besteigen. Also jedoch Ilia Idomeneo als Vater anerkennt und Kreta als ihre neue Heimat, bedrückt ihn das, denn er ahnt ihre Liebe zu Idamante. Elektra buhlt dabei weiterhin um Idamante und wiegt sich in Sicherheit. Also sie das Schiff betreten, erhebt sich jedoch ein Sturm und ein großes Ungeheuer steigt empor. Idomeneo bekennt sich schuldig und gibt zu Neptun betrogen zu haben. Er bietet sich selbst als Opfer an.

Im dritten Akt beschließt Idamante den Tod im Kampf mit dem von Neptun gesandten Ungeheuer zu suchen. Daraufhin gesteht Ilia ihm ihre Liebe. Sie werden dabei von Elektra und Idomeneo überrascht. Das Volk ist aufgebracht und verlangt die Befreiung von dem Ungeheuer. Dabei muss Idomeneo ein Opfer nenen und er nennt Idamante. Daraufhin will Ilia für Idamante sterben. So verkündet eine Stimme, dass fortan Ilia und Idamante das Königspaar sein sollen. Elektra ist erfüllt von Zorn. Idomeneo gehorcht und es herrscht wieder Frieden. Das Volk ist wieder glücklich und die Krönung des neuen Königs Idamante kann gefeiert werden.8

„Der älteren Traditon folgend bedient sich das Dramma per musica der antiken Mythologie“9 und damit auch römischen Göttern. So wird in der Handlung von Idomeneo ein großer Schwerpunkt auf die Kraft und Entscheidungsgewalt über das Schicksal der handelnden Personen vom Gott des Wassers Neptun gelegt.

Die Handlung sowie die Schauplätze sind dabei frei erfunden, trotz dessen jedoch in einem pseudo-geografischen bzw. pseudo-historischen Raum angesiedelt10, wie hier durch Troja und Kreta. „Doch die Gesamtstruktur des Librettos geht auf bestimmte, unmittelbare Vorfahren, wie man sie in den süddeutschen Höfen, z.B. Suttgarts und Mannheims finden konnte, zurück.“11 Wie schon erwähnt, entstand das Libretto nach eine Tragedie lyrique von Danchet, sodass französische Elemente in der Handlung nicht ausbleiben können. So findet man häufig einen Masseneffekt auf der Bühne, der aus Solopassagen herausgeht, was die typischen Abgangsarien der Opera seria verhindert.12

Das Libretto zu Idomeneo stellt das erste Münchner Originallibretto einer Opera seria dar. Es ist zu erkennen, dass auf dramaturgisch-textlicher Ebene Akzente gesetzt werden, aber durch den Topos der antiken Ikonographie des Meeresgottes den Geflogenheiten der Opera seria gerecht wird. Darüber hinaus wurde die Stoffvorlage vom Kurfürsten selbst ohne Mozarts möglichen, gedanklichen Ausbrüchen aus den Konventionen der Seria bestimmt.13

4. Analyse

4.1. Akt 1; Rezitativ: Quando avran fine omai (Ilia)

Ilia, die Tochter des trojanischen Königs, beklagt ihre Situation nach dem Untergang Trojas als Gefangene des Königs Idomeneo.

Im Vergleich zu anderen Seria-Opern von Mozart trägt Idomeneo wesentlich mehr pathoserfüllte Begegnungen in sich, was ihn „an dem dramatischen Vorwurf, trotz aller Vorbehalte, ansprach.“14 Er fühlte sich von emotionsgeladenen Szenen hingezogen, wie zum Beispiel die Zerrissenheit Ilias zu Beginn der Oper.15

Das Rezitativ Accompagnato in g-Moll und deren Gegentonart Es-Dur zeigt ihre verschiedenen Gefühlsregungen, die auch das Orchester veräußert. In Takt 1 bis 11 verhält sich das Orchester im piano und zeigt damit die selbstbemitleidende Stimmung Ilias (Bsp. 1, 2). Ab Takt 12 (Bsp. 2) schwenkt dieses Gefühl mit einer unisono-Wendung ins allegro in Rache und Wut um. Sie fragt die Götter: „Wolltet ihr denn Priamos Los und Trojas Schande rächen?“ Diese Frage ist in Abwärtsgesten des Orchesters gefasst. Takt 21 (Bsp. 3) beschreibt den Rückfall in ihr Selbstmitleid. „Doch was nützt das oh Himmel“ fragt sie, während das Orchester sie im piano begleitet. Sie redet sich in Rage (andante agitato), was durch forte-piano-Wechsel, Riesenintervalle und Tremolo in den Violinen deutlich wird. Hass aber auch Liebe bilden einen Widerstreit der Gefühle.16

Ab Takt 40 (allegro) nimmt das Orchester, wo es sonst mit Ilias Gefühlen mitgeht, das erste Mal ihre Stimmung vorweg (Bsp. 4). Den Höhepunkt bildet dann ein aufsteigendes Staccatomotiv in forte gegenüber ihrer Rivalin Elektra.17

Man merkt, dass Ilias Gefühle zwischen Rache, Eifersucht, Liebe und Hass schwanken und innerhalb des Rezitativs widergespiegelt werden. Dieser Fakt ist untypisch für die Opera seria, was für das Publikum gleich zum Beginn der Oper schon etwas befremdlich gewesen sein muss, denn üblicherweise ist das Rezitativ Accompagnato mit speziellen Schlüsselszenen verbunden, in denn nur ein Grundaffekt variiert wird. Hier gewinnt also der Gemütswechsel eine neue Bedeutung, indem die Zerrissenheit Ilias gezeigt wird, was nur durch die Orchesterbegleitung möglich ist. Die Eindringlichkeit der Bewegungscharaktere sowie die planvolle Anlage tragen dazu bei.18 Dazu gibt es keine Zäsur zwischen Ilias Rezitativ und ihrer darauf folgenden Arie.19

4.2. Akt 1; Nr. 4 Arie: Tutte nel cor vi sento (Elektra)

Idamante besiegelt sein Liebesgeständnis gegenüber Ilia mit der Freilassung der gefangen gehaltenen Trojaner, was bei den Griechen Freude und Dankbarkeit auslöst. Elektra empfindet dabei jedoch eifersüchtigen Zorn. Verzweifelt sieht Elektra ihre Hoffnungen auf eine Verbindung mit Idamante schwinden, als sie von Idomeneos Tod erfährt.

Im Vergleich zu dem seria-untypischen Rezitativ Ilias zu Beginn, stellt Elektras Aria „Tutte nel cor vi sento“ eine Affektenarie wie aus dem Bilderbuch dar. Dies zeigt sich vor allem im Aufbau. Trotz der Abwendung vom barockem Opera seria typischen da-capo-Schema ABA‘, ist genau das wiederum typisch für die Darstellung eines Affekts.20 Es werden Verzweiflung, Wut und Rache veräußert. Im Mittelteil wird sonst etwas Positives dargestellt, was hier dramaturgisch aber unpassend ist. Des Weiteren ist die Arie eine Abgangsarie, welche trotzdem musikalisch mit dem darauf folgenden Sturm-Chor (Nr. 5) verbunden wird.21

Das einleitende zehntaktige Orchestervorspiel mit einem in Achtel aufgelösten Dominant-Orgelpunkt stehen für Verzweiflung.22 Das Orchester eröffnet damit eine Landschaft des Schreckens (Bsp. 5) mit dem rasenden Trommeln der Celli und Fagotte (Bsp. 6) sowie den aus dem Nichts auftauchenden Gängen der Flöten, eine immer wieder absetzende Figur der Violinen und Klagemotiven, die gegen Ende in den Holzbläsern zu erkennen sind (Bsp. 7). Somit wirken die verschiedenen Ebenen des Orchesters gegeneinander, bilden aber ein gemeinsames Bild.23 Die ersten 12 Takte stellen eine Konstruktion des Absturzes dar (Bsp. 5). Betrachtet man die Kerntöne der Violinen, bilden diese einen chromatischen Quartabstieg (a, gis, g, fis, e), welcher seit jeher die klingende Signatur für Todesnähe ist. Der sogenannte Passus duriusculus ist typisch für die Seria, ebenso wie der heroische Ton und die Bewegungscharaktere affektiven Ursprungs.24 Innerhalb der geschaffenen Schreckenslandschaft des Orchesters tritt jeweils dort, wo man einen erlösenden Klang vermutet ein Spannungsmoment ein (Takt 5 und 9 = Bsp. 5), der das Geschehen aufrecht erhält und vorantreibt.25

Durch den tonmalerisch angelegten Sturm, den der Orchestersatz in der Arie bildet, ist sie für den dramaturgischen Zusammenhang ein Knotenpunkt, da die Arie somit als Vorahnung des darauffolgenden Sturmchores gilt und es scheint, als hätte Elektra diesen sebst heraufbeschworen.26 Die Aria verhält sich im Sinne einer Aria agitata. Dazu gehört zwar ein eigenständiger Orchesterpart, doch bei Idomeneo ist zu bemerken, wie die Konzeption im Vergleich zu früheren Münchner Beispielen über das Gewohnte hinausgeht. Trotz der grundsätzlich seria-typischen Konzeption wird der Arie damit eine „tiefere, von der französischen Beschwörungsszene beeinflusste Bedeutung“ verliehen „und dient überdies ihrer Einbindung in ein übergreifendes szenisches Kontinuum.“27 Im Vergleich zu anderen Personen der Handlung bleibt Elektra trotz ihren starken Gefühlen in ihrer Entwicklung relativ neutral, sodass Mozart sie als eine von extremen Affekten geprägte Figur darstellt. „Was wie Demontage aussieht, gerät zur Bestandsaufnahme einer Gattung und ihren extremen Gestaltungsmöglichkeiten.“28

4.3. Akt 2; Nr. 17: Qual nuovo terrore (Chor)

Während die Menge zu den Schiffen geht, erhebt sich ein gewaltiger Sturm. Blitze setzen die Schiffe in Brand und ein furchtbares Ungeheuer taucht aus den Wellen auf. Entsetzt fragt das Volk nach dem Schuldigen an dem Zorn Gottes. Idomeneo bekennt sich schuldig.

Durch den Beginn in Takt 3 mit einem Septnonakkord (Bsp. 8) wird die Unruhe sehr lautmalerisch eingeleitet. Durch Synkopen, kleine Sekundtriller, die schmerzvoll klingen sowie forte-piano-Wechsel und vor allem durch Auf-und Abbewegungen im Zwischenspiel (Takt 21 bis 31= Bsp. 9, 10) zeigt sich eine Sturmimitation.

Es entsteht ein Gegensatz zwischen dem homophonen, schnörkellosen Chorsatz gegenüber dem Orchestersatz, der nicht zur Ruhe kommt. Dies bildet eine Synthese zwischen dem Masseneffekt und der Orchesterbehandlung der Tragedie lyrique mit dem italienischen Arienstil der Zeit. So waren Mozart die äußeren Verläufe weniger wichtig als die Art und Weise des entstehenden Spektakels.

[...]


1 Vgl. Willaschek; Wolfgang: Mozart Theater, vom „Idomeneo" bis zur „Zauberflöte, Stuttgart, Weimer: Metzler 1995, S. 5 f.

2 Vgl. Harnoncourt; Nikolaus: Zur Aufführung von Idomeneo, Zürich 1980, S. 3.

3 Vgl. Kunze; Stefan: Mozarts Opern, Stuttgart: Reclam 1984, S. 113 f.

4 Vgl. ebd. S.

5.

6 Vgl. Münster; Robert: Mozarts Münchner Aufenthalt 1780 81 und die Uraufführung des „Idomeneo", In: Bayrische Staatsbibliothek: Wolfgang Amadeus Mozart Idomeneo 1781-1981, München: Piper 1981, S. 94 ff.

7 Vgl. Kunze, S. 112.

8 Heartz; Daniel: Hat Mozart das Libretto zu „Idomeneo“ ausgewählt?, In: Bayrische Staatsbibliothek: Wolfgang Amadeus Mozart Idomeneo 1781-1981, München: Piper 1981, S. 62.

9 Vgl. Angermüller; Rudolph: Mozart, Die Opern von der Uraufführung bis heute, Bonn: Propyläen 1988, S. 83 f.

10 Finscher; Ludwig (Hg.): Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Kassel u. a.: Bärenreiter 1995 (= Sachteil 2), Sp. 1457.

11 Vgl. ebd.

12 Heartz, S. 62.

13 Vgl. Ebd. S. 62 f.

14 Vgl. Böhmer; Karl: W. A. Mozarts Idomeneo und die Tradition der Karnevalsoper in München, Tutzing: Schneider 1999, S. 197 f.

15 Kunze, S. 121.

16 Vgl. ebd. S. 122.

17 Vgl. ebd. S. 132 ff.

18 Vgl. ebd. S. 134.

19 Vgl. Kunze, S. 132.

20 Vgl. ebd., S. 135.

21 Vgl. ebd., S. 152.

22 Vgl. ebd., S. 148.

23 Vgl. Böhmer, S. 271.

24 Vgl. ebd., S. 149.

25 Vgl. ebd. S. 153.

26 Vgl. Böhmer, S. 149.

27 Vgl. ebd., S. 271.

28 Ebd., S. 272.

29 Willaschek, S. 17.

Details

Seiten
26
Jahr
2010
ISBN (eBook)
9783656120520
ISBN (Buch)
9783656120582
Dateigröße
6.9 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v188277
Institution / Hochschule
Technische Universität Dresden
Note
1,3
Schlagworte
Wolfang Amadeus Mozart Idomeneo opera seria Musikwissenschaft opera buffa Oper

Autor

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Titel: W. A. Mozarts Oper "Idomeneo" – Opera seria?