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Krise und Kritik - Die Panik von 1907

Zur Wahrnehmung Amerikas in Europa am Beispiel der Krise von 1907

von Bernd Hutzenreuter (Autor)

Hausarbeit (Hauptseminar) 2009 27 Seiten

BWL - Wirtschafts- und Sozialgeschichte

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Die Panikvon 1907
1.1 Heinze und das Kupfer
1.2 Der Weg zur Krise
1.3 Der „Sturm an der Börse“

2. Die Krise im Spiegel der Presse
2.1 Ursachenforschung der Alten Welt
2.2 The Times
2.3 Stimmen aus dem Deutschen Reich
2.3.1 Pressestimmen
2.3.2 Historische Reflektionen über die Krise
2.4 Das Bild von Amerika

3. Europa und die USA am Wendepunkt
3.1 Geschichte eines Gegensatzes
3.2 Die USA als Blaupause des Fortschritts
3.3 Der Amerikaner

Abschließende Betrachtung

Literatur und Quellen:

Einleitung

Diese Arbeit befasst sich mit der Wahrnehmung Amerikas in Europa zu Beginn des 20. Jahrhunderts, am Beispiel der Finanzkrise und Panik von 1907 in New York. Anhand von Zeitungsartikeln und Monographien dieser Zeit wird versucht ein Amerika-Bild herauszufiltern, unter besonderer Berücksichtigung der Bewertung des Wirtschaftslebens. Gerade im Gefolge der aktuellen Finanzkrise lohnt sich der Blick auf die Geschichte der wachsenden Vernetzung der Finanzsysteme und ihrer Krisen, die immer auch die Geschichte des transatlantischen Verhältnisses ist. Über den konkreten Zeitraum des Oktober 1907 lässt sich hier an allgemeine Entwicklungslinien anknüpfen. Im Bezug auf die Bewertung der Neuen Welt seitens der Alten scheint sich hier eine Art Wendepunkt abzuzeichnen, an dem die USA vom stiefmütterlich behandelten Nachwuchs zum systemischen Konkurrenten heran reifen. Hinsichtlich der Einordnung in eine Geschichte der Finanzkrisen, ist die Panik von 1907 ein wichtiger Meilenstein für die Neuordnung des US-Finanzwesens gewesen. Inhaltlich erscheinen dem Leser jedoch auch heute noch viele Aspekte der Krise vertraut, so dass bei den Defekten anscheinend eher Kontinuität vorherrscht. Bleibt es abzuwarten, wie die nun resultierende Neuordnung eines offensichtlich primär globalen Finanzwesens in den Augen kommender Generationen von Wirtschaftshistorikern bewertet werden wird.

Kapitel eins beschreibt knapp den Verlauf und die Auslösung der Krise, so wie die Ausgangssituation und die beteiligten Hauptakteure. Eine eindeutige Wertung der verschiedenen Einflussfaktoren unterbleibt dabei bewusst und wird den Zeitgenossen überlassen, um ein Meinungsbild herausfiltern zu können. Auch aus heutiger Betrachtung ist der Komplex der Ursachen für diese Kriese vielschichtig, die wichtigsten Punkte werden jedoch genannt. Im zweiten Kapitel erfolgt eine Presseschau deutscher und englischer Zeitungen sowie zweier deutscher Monographien, die sich auf die Krise bzw. die US- Wirtschaft beziehen. Hier geht es um das Extrahieren von Wertungen, die auf ein allgemeines Amerika-Bild in Europa schließen lassen. Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit der Geschichte der Wahrnehmung Amerikas in Europa, ausgehend von der europäischen Aufklärung. Es wird versucht zu zeigen, wie sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein Wandel vollzieht. Die Neue Welt bewegt sich weg von einem Symbol der Rückständigkeit und Kulturlosigkeit hin zu einer Zukunftsvision für das in Traditionen erstarrte Europa. Als Schreckensvision für die Einen und als Zeichen der Hoffnung und Wegweiser für die Anderen.

1. Die Panik von 1907

1.1 Heinze und das Kupfer

Im Herbst 1907 erschütterte eine Finanzkrise das Bankenzentrum New York. Die Erschütterungen waren von den langen Schlangen vor den Schaltern der Geldhäuser bis auf die Märkte Europas zu spüren. Die Ursachen dieser Krise sind vielfältig, genau wie die Vernetzungen in der Geldwirtschaft, mit denen die Erschütterungen aus New York in das In- und Ausland übertragen wurden. Was war nun der Anlass, der in einer ohnehin angespannten Finanzsituation den Startschuss zum „run“ auf diverse Banken gab? Ein zentraler Akteur im Oktober 1907 ist Friedrich Augustus Heinze, 1869 in Brooklyn geborener Sohn deutscher Einwanderer, der ein kleines Vermögen durch Bergbau und damit verbundene Speulationen angehäuft hatte. Um dieses Vermögen zu mehren, kaufte er sich in das Bankengeschäft ein. Unterstützt von Charles W. Morse, einer schillernden Figur der Wall Street, nutzte er dabei das Prinzip der „Bankenkette“. ,,Morses Gruppe erwarb eine beherrschende Beteiligung an einer anderen Bank und nutzte dann das Kapital dieser Bank als Sicherheit, um sich Geld leihen zu können, mit dem dann Anteile an weiteren Finanzinstituten gekauft wurden.“1 In einer solchermaßen geschaffenen Bankenpyramide rückte Heinze nun in die Vorstände einer Reihen von Finanzinstituten, so auch als Präsident bei der Mercantile National Bank in New York. Sein Bergbau­Engagement fasste der zum Teil im Deutschen Reich ausgebildete Abenteurer unter der Holding „United Copper Company“ zusammen, unter Direktion von ihm und seinen Brüdern Otto und Arthur. Zur Vertretung an der Wall Street wurde das Maklerbüro Otto C. Heinze & Company gegründet, das durch Aktientausch einen Spekulationsfond gemeinsam mit Charles W. Morse aufbaute. Da die Aktien an United Copper[1] [2] der Besicherung zahlreicher Bankbeteiligungen dienten, wollten die Heinzes den Kurs stabilisieren, und bedienten sich dazu einer riskanten Methode. Sie spekulierten auf das Vorhandensein zahlreicher Leerverkäufe mit ihren Aktien, da diese in höherer Zahl gehandelt wurden, als sie tatsächlich vorhanden waren. Otto Heinze vermutete, Makler hätten ihre Aktien an Aktienhändler verliehen, die auf sinkende Kurse setzten. In der Annahme, er würde über die Mehrheit der eigenen Aktien verfügen bzw. sie sich verschaffen können, versuchte Otto Heinze mit umfassenden Kaufoptionen die Händler geliehener Aktien zu zwingen, sich die Aktien zu überhöhten Preisen wieder zu beschaffen. Weder war jedoch ein nennenswerter Anteil solcher Leerverkäuf getätigt worden, noch verfügte Otto Heinze über die finanziellen Mittel, die gekauften und tatsächlich eingehenden Aktien der United Copper bei den beauftragten Maklern zu bezahlen. Augustus hatte sich nicht bereit erklärt, die Aktion zu finanzieren und auch seine Bekannten Charles W. Morse und Charles T. Barney, Präsident der Vermögensverwaltungsgesellschaft Knickerbocker Trust, rieten davon ab. Als Otto die Aktion dennoch initiierte und damit scheiterte, zog er sowohl seinen Bruder als auch seine Geschäftspartner mit in die Krise. Als die Nachricht sich verbreitete, dass Otto C. Heinze & Company die georderten Aktien von United Copper nicht würden bezahlen können, stürzte erst das Maklerbüro Gross & Kleeberg und ließ sich am 16. Oktober 1907 von der Börse suspendieren. Der Kurs der Stammaktie von United Copper fiel binnen drei Tagen um 50 Punkte, nachdem die mit dem Rückkauf beauftragten Makler von den Zahlungsproblemen Heinzes erfuhren, und die bereits erworbenen Aktien unter hohen Verlusten wieder abstießen[3].

Als nach und nach die Verbindungen zwischen den Brüdern Heinze und ihren Bekannten Morse und Barney bekannt werden, entsteht eine Kettenreaktion, unabhängig vom Realitätsgehalt angenommener Geschäftsbeziehungen[4]. Nach der Firma Otto Heinzes und des Maklerbüros meldet die State Savings Bank of Butte in Montana Insolvenz an, die viele Heinze Beteiligungen finanziert und mit United Copper Aktien besichert hatte. Um weiteren Schaden aus den geschäftlichen Verbindungen ihres Präsidenten zu vermeiden, trennt sich die Mercantile National Bank am 17. Oktober von ihrem Präsidenten Augustus Heinze. Mit der Verbreitung dieser Nachricht springt die zunehmende Panik der Märkte auch auf die Straßen über. Es kommt zu runs auf die Banken von Heinze und seiner Bekannten. Unter dem Druck des New York Clearinghouse, das der gegenseitigen Absicherung der in diesem Konsortium organisierten Banken gewährleisten soll[5], treten Morse und Barney bis zum 21. Oktober von ihren Posten zurück. Unter dem Vorsitz von John Pierpont Morgan finden sich nun einige Bankpräsidenten zur gegenseitigen Unterstützung zusammen. Am 22. Oktober kommt es zu einem run auf den Knickerbocker Trust des gerade zurückgetretenen Barney, der nicht mehr mit dem Clearinghouses assoziiert ist. Die Nachrichten von den

Zusammenbrüchen breitet sich aus, so dass bis zum 24. Oktober mehrere Banken und Trust das Geschäft einstellen müssen. In langen Schlangen fordern die Anleger die Auszahlung ihrer Konten, die Polizei muss einschreiten um die Erstürmung von Filialen zu verhindern. Gleichzeitig trocknet der Geldmarkt für kurzfristige Anleihen fast vollständig aus und die Börsenkurse in New York stürzen steil ab[6].

1.2 Der Weg zur Krise

Doch wie konnte es zu einer solchen Panik kommen? Welche Entwicklungen im Vorfeld machten es möglich, dass einige wenige Akteure einen so tiefen Sturz des Finanzmarktes auslösen konnten? Allgemein lässt sich festhalten, dass es bereits im Vorfeld zu einer Kapitalverknappung in den USA gekommen war, die durch die dramatischen Ereignisse des Oktobers noch verstärkt wurde. So ist zuerst die Jahreszeit zu nennen. Im Herbst wird die Ernte eingebracht und üblicherweise fließen dafür große Barmittel von den Finanzzentren ins Hinterland. Zusatzlich ist die Kapitalversorgung durch eine sich ankündigende Rezession nach einer längeren Phase der Prosperität und die Folgen des Erdbebens in San Francisco angespannt. Große Werte wurden dort am 18. April 1906 vernichtet und viel Kapital aus dem In- und Ausland floss in den Wiederaufbau.

Das Bankensystem der USA zeichnete sich vor allem durch das Fehlen einer Zentralbank und seine große Zersplitterung aus. Es gab „national banks“, die nach Bundesrecht verfasst waren, „state banks“ auf dem Recht des jeweiligen Bundesstaates und viele weitere Formen der Finanzintermediäre. So auch die sogenannten „Trusts“ die, als Vermögensverwaltungsgesellschaften gegründet, immer mehr Bankgeschäfte übernahmen, ohne sich der gesetzlichen Regulierung einer Bank unterwerfen zu müssen[7]. Der wichtigste Punkt ist dabei die Höhe und Form der Mindestreserven zur Besicherung von Krediten.

„Die Trust-Companies waren dort zuerst durch gar keine Reservevorschriften gebunden, doch ist in dieser Beziehung seit längeren Jahren eine Aenderung angestrebt worden. Hauptsächlich geschah das von Seiten der 'Associated Banks'. Mit diesem Namen werden die vollberechtigten Mitglieder des Clearinghauses der Stadt New York bezeichnet, das sich aus Nationalbanken und Staatenbanken zusammensetzt.“[8]

Zunächst galt für die Mitglieder des Clearinghouse eine Mindestreserve von 25% gemäß der Regelung für Nationalbanken, während der Staat New York von seinen Banken nur 15% forderte. Nachdem im Feburar 1903 auch von den indirekt über Partnerbanken assoziierten Trusts eine „mäßigen Reserve“[9] [10] gefordert wurde, sank die Zahl der teilnehmenden Trusts von 26 im Jahre 1903 auf 2 im Jahre 1905. In den Jahren 1897­1907, "im großen und ganzen eine Periode glänzenden Aufschwungs"™, wurde augenscheinlich der Wert einer Absicherung geringer geschätzt als Kosten der dafür notwendigen Sicherheitsleistungen. Zum 1. Januar reagierte der Gesetzgeber und forderte auch von den Trusts eine Mindestreserve von 15% im Staate New York, von denen jedoch nur ein Drittel in bar gehalten werden musste.

Die Panik des Jahres 1907 erfolgte als eine Welle des Misstrauens, auch gegenüber einem komplex verschachtelten Finanzsystem und der Angst vor der Skrupellosigkeit einzelner mächtiger Akteure. Auch die Politik des Präsidenten Theodor Roosevelt spielte hierbei eine Rolle. Den Sherman Act[11] durchsetzend, wurden Monopole angegriffen und beständig versucht, große Machtansammlungen in den Händen weniger Wirtschaftsgrößen zu verhindern. Paradoxerweise verstärkte eben dieses Misstrauen, sei es begründet oder nicht, die finanziellen Engpässe, in einer Ökonomie, die zu einem hohen Maße auf Vetrauen beruht. Und letztendlich mussten der Präsident mit eben solchen zuvor gescholtenen Wirtschaftsführern wie J. P. Morgan zusammen arbeiten, um einen vollständigen Kollaps des Finanzsystems abzuwenden.

1.3 Der „Sturm an der Börse“

Als die Panik von 1907 mit dem run auf den Knickerbocker Trust am 22. Oktober ihren Höhepunkt auf der Straße erreicht hatte, traten die Großen der New Yorker Finanzwelt für eine Lösung des Problems zusammen. Gemeinsam wurden die Bücher der Clearinghouse-Mitglieder, die unter Druck geraten waren, geprüft, und unterstützende Kredite gewährt. Auch Gelder des US-Schatzamtes und des Millionärs John D. Rockefeller trafen zur Stützung der Banken ein. Obwohl sie allenfalls indirekt Mitglieder des Clearinghouse waren, wurden auch die Trust-Gesellschaften unterstützt, soweit ihre allgemeine Finanzlage gesund war. Gleichzeitig erzwang J.P. Morgan die wechselseitige Unterstützung der Trust-Gesellschaften untereinander. Auch der New Yorker Börse wurden kurzfristige Kredite zur Verfügung gestellt, da der Handel zu erliegen drohte[12]. Alleine im Verlauf des 24. Oktober 1907 kamen so rund 45 Millionen Dollar an Einlagen für die bedrohten Banken und Trusts zusammen[13] sowie 23,6 Millionen Dollar an Kredit von den Banken für die Stock Exchange. Diese gebündelten Maßnahmen retteten den Handel in das Wochenende. Zur Wiederherstellung des Vertrauens riefen Sonntagspredigten und Zeitungsartikel zur Besinnung auf. Cleringhouse-Zertifikaten ersetzten das Bargeld im Verkehr zwischen den Banken und machten 100 Millionen Dollar frei für die Auszahlung. Damit war die Krise zwar noch nicht beendet, aber die Initiative verlagerte sich wieder von der Straße in die Hände der Finanzmarktakteure.

2. Die Krise im Spiegel der Presse

2.1 Ursachenforschung der Alten Welt

„It is too soon to treat the last nine days as a matter of history, but it is not too soon to form an opinion as to the more elemental causes which have produced the crisis. Looked at apart from the grandiose setting with which American commercial phenomena are furnished by a local Press that follows the national bent in magnifying and, too often, distorting the objects it deals with, what has occured is merely a fresh example of the consequences of the mode in which business is done in America.“[14]

Die Panik im Oktober 1907 in New York erreichte Europa nicht nur in Form steigender Goldpreise und einer erhöhten Kapitalnachfrage. Die „Alte Welt“ nahm auch in der Presse Stellung zu der Krise. Im Mittelpunkt stand die Beruhigung der eigenen Bürger, um ein Überspringen der Panik zu verhindern. Doch auch eine Bewertung der amerikanischen Finanzwirtschaft und implizit auch der Amerikaner[15] allgemein blieb nicht aus. Vor allem in der Times aus London, dem damals führenden Finanzplatz, wurde kritisch Stellung bezogen. Auch in der deutschen Presse finden sich wertende Stimmen. In einem kurzen Überblick lässt sich vielleicht ein europäisches Meinungsbild erfassen, das sich vom transatlantischen Nachbarn und seiner Art Geschäfte zu machen abgrenzt.

Die verwendten Zitate aus der englischen, deutschen und amerikanischen Presse sind Ausschnitte der damaligen Realität und erheben keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit, können aber für den engen Zeitraum der zweiten Oktoberhälfte 1907 als repräsentativ angesehen werden. Der Fokus liegt hier nicht auf Artikel zur Wieder- und Weitergabe von Informationen quantitativer Art aus den USA z.B. in den Handelsnachrichten, sondern auf wertenden Artikeln qualitativen Charakters. Um nationale

[...]


[1] Bruner, Robert F.; Carr, Sean D.; Sturm an der Börse. Die Panikvon 1907; Weinheim 2009, S. 60.

[2] Die Aktien von United Copper waren nicht an der Börse notiert sondern außerhalb auf der Broad Street in Manhattan gehandelt.

[3] Vgl. Bruner2009, S. 63 ff.

[4] So hatte Augustus tatsächlich in seiner Position als Präsident der Mercantile National Bank für seinen Bruder Otto gebürgt, Morse und Barney waren an der gescheiterten Aktion jedoch nicht direkt beteiligt.

[5] In New York und anderen Finanzzentren hatten sich solche Gemeinschaftseinrichtungen gebildet, die die Schecks ihrer Mitgliedsbanken in bar auszahlten. (Bruner 2009, S. 79)

[6] Vgl. Brunner 2009,S.63ff.

[7] Am 22.8.1907 verzeichnet Adolf Hasenkamp 6.544 Nationalbanken; hinzu kommen über 10.000 Statebanks und ca. 800 Trust-Gesellschaften.

[8] Hasenkamp 1908, S. 6.

[9] Hasenkamp 1908, S. 7.

[10] Hasenkamp 1907, S. 1.

[11] Der „Sherman Anti-Trust Act“ wurde bereits am 2. Juli 1890 verabschiedet, und erlaubte der Bundesregierung gegen die Bildung von Kartellen vorzugehen.

[12] Ebenso wurde die Stadt New York durch eine diskrete Anleihe von 30 Mio. Dollar am 27. Oktober vor der Zahlungsunfähikeit bewahrt.

[13] 25 Millionen Dollar durch das US-Treasury, 10 Millionen von Rockefeller und 8,25 Millionen von den Trusts.

[14] „The American Anti-Trust Campaign“, in: The Times, London 26. Oktober 1907.

[15] Mit der Bezeichnung „Amerikaner“ werden hier, dem gängigen Trend folgend, die Einwohner der Vereinigten Staaten von Amerika bezeichnet.

Details

Seiten
27
Jahr
2009
ISBN (eBook)
9783656116257
ISBN (Buch)
9783656116615
Dateigröße
511 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v187935
Institution / Hochschule
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg – Historisches Seminar - Lehrstuhl für Wirtschafts-, Sozial- und Umweltgeschichte
Note
1,7
Schlagworte
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Autor

  • Bernd Hutzenreuter (Autor)

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Titel: Krise und Kritik - Die Panik von 1907