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Die Nervenheilanstalt in Hans Falladas "Der Trinker" oder "Die Würde des Menschen ist antastbar"

Hausarbeit (Hauptseminar) 1999 21 Seiten

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Der Trinker - Psychogramm oder Dokument?

Das Leben in der Anstalt
Tagesablauf
Ernährung
Kleidung
Hygiene
Medizinische Versorgung
Arbeit
Beziehungen nach draußen
Insassen
Kalfaktoren
Personal
Sommer

Schluß

Einleitung

Beschäftigt man sich mit den Romanen Hans Falladas, so merkt man schnell, daß es ihm darum zu tun ist, mit humanem Respekt das Leben und Leiden des kleinen Mannes in all den Fährnissen seiner Zeit zu schildern, vielfach ein Abarbeiten eigener Erfahrungen. Präzise Details und eindringliche Beschreibungen lassen einen das Wesen der Zeit nachfühlen, stets die Geschehnisse in Gesellschaft und Politik mit dem einfachen Menschen in Beziehung setzend. Er macht damit durchaus Geschichte erfahrbar und nimmt sie aus den abstrakten Zusammenhängen. Allerdings wird man wohl der Einstellung Falladas eher gerecht, wenn man nicht unbedingt davon ausgeht, er wolle die Widernisse der hohen Politik schildern, als daß er diese Geschichte ohnehin von unten her schreibt, den eigenen Erfahrungen gemäß seine Perspektive von unten nach oben wählt.

So steht in allen Büchern der Mensch im Vordergrund, oftmals gescheiterte Existenzen, die aus der eigentlichen Gesellschaft auszutreten gezwungen waren, da es ihnen unmöglich war, gegen die eigene Probleme und Konflikte mit den gesellschaftlichen Normen anzukämpfen. Vielleicht waren dies auch oft Probleme, die erst durch die leistungsorientierte Ausrichtung auf das „normale“ Ansehen in der Gesellschaft zu Problemen wurden. Menschen wie Willi Kufalt sind wohl durchaus selbst schuld an der mißlichen Lage, in die sie geraten sind, aber einmal darin verstrickt, wird ihnen nicht mehr helfend die Hand geboten, sie sind gebrandmarkt, ausgegrenzt und sich selbst überlassen. Teilweise muten diese Verhältnisse geradezu kafkaesk an in den verzweifelten Versuchen der Ausgestoßenen, gegen das ihnen ergangene Unglück anzugehen.

Eine dieser Gestalten ist auch Erwin Sommer, der durch eigene Verfehlungen, durch seine Unfähigkeit zum geeigneten Arrangement mit der Gesellschaft und vor allem mit seiner Frau, sich in die Defensive gedrängt fühlt, sich schon bald als Außenseiter versteht und den Weg ins Verderben antritt. Auch er findet nicht mehr den Weg zurück und tritt den Gang ins Unglück an. Allerdings fehlt beim „Trinker“ die eindeutige zeitliche und lokale Zuordnung, die in fast allen anderen Romanen unabdingbar zum gesellschaftlichen Hintergrund gehört, was es um so schwieriger macht, den Roman als Ganzes einzuordnen. Er bietet eine Vielzahl an Interpretationsansätzen, die den Roman erfahrbar machen, aber in diesem Punkt bleibt er vage. Nichtsdestotrotz liegt die Vermutung nahe, daß der Roman vor allem ein Abarbeiten Falladas an sich selbst ist, an seinem eigenen Schicksal, das ihn Ende 1944 in die Landesanstalt Strelitz verschlägt, nachdem er seine Ex-Frau mit einem Gewehr bedroht hatte. Womöglich bietet insbesondere diese Anstalt, in der er auch das Manuskript des „Trinkers“ verfaßt hat, den Hintergrund für diesen Roman, weshalb der Fokus dieser Untersuchung auf die Darstellung der prekären humanitären Zustände im Vollzug und im besonderen in einer solchen „Nervenheil“anstalt gelegt werden soll. So wird auch dieser vielleicht ausschließlich autobiographisch motivierte Roman wiederum zu einer Darstellung der Kritik Falladas an den Mißständen der Gesellschaft im Umgang mit den weniger glücklichen Menschen, die es nicht verstanden haben, sich den Normen und Regeln der Mehrheit anzupassen und denen nun kaum mehr menschliche Hilfe zuteil wird. Vielleicht sind auch die vagen Angaben zu Zeit und Ort ein Indiz dafür, daß Fallada in Anbetracht der nationalsozialistischen Herrschaft sich nicht allzu offen ans Messer liefern wollte, sofern das Manuskript entdeckt worden wäre. Aber auch so bricht er in der verzweifelten Geschichte des Erwin Sommer eine Lanze für Humanität, die auch er in dieser Weise vielleicht sein ganzes Leben gesucht hat.

Der Trinker - Psychogramm oder Dokument?

Falladas Roman ist vor allem die Schilderung des Niedergangs des Einzelnen aus der Gesellschaft, ein Ausscheiden aus der Gesellschaft, deren Verantwortungsbewußtsein in Frage gestellt wird. Nicht nur der Alkoholkranke stellt sich abseits, es wird ihm im Verlaufe der Geschichte jegliche Chance zur Rehabilitation genommen. Gefangen in seiner eigenen verqueren Logik findet er keinen Ausweg. Die undurchdringliche bürokratische und juristische Maschinerie nach den erhabenen Grundsätzen jener Gesellschaft tun ihr übriges.

Diese Aspekte wurden bereits in der frühen Kritik aufgenommen, je nach politischer Facon. Die ostdeutsche Kritik sieht in dem Roman vor allem einen Beleg dafür, wie der Kapitalismus den einzelnen Menschen zu zerstören imstande sei. „Der Untergang des Kleinbürgers“ lautet die Überschrift René Schwachhofers, für den es sich beim „Trinker“ „um das hilflose Ausgeliefertsein des Menschen an die Verzweiflung in der kapitalistischen Gesellschaftsordnung“ handelt. Die Gesellschaft, der Sommer selbst angehört, richtet erbarmungslos den Sünder hin. „Die kapitalistische Gesellschaftsordnung, selbst korrumpiert, selbst liebäugelnd mit der Verworfenheit, sie ist um so selbstherrlicher und gnadenloser in ihren Moralprinzipien“1.

Ähnlich sieht das auch Max Schroeder. Er schreibt, daß das Manuskript „zu den erschütternden Dokumenten des Leidensweges [gehöre], den die kapitalistische Gesellschaft dem Künstler bereitet, und zugleich der moralischen Kraft, die dem echten Künstler innewohnt“2, womit er auch den autobiographischen Bezug andeutet. Weiterhin pflichtet er Schwachhofer bei: „Das Hauptthema aber ist ein typischer Fall der Ausweglosigkeit eines Menschen im Kapitalismus“3 und er stellt die These auf, daß Sommer zugrunde gehe, weil der erste Rausch ihm ein tieferes Erlebnis gebe, als sein ganzes früheres Leben. Sommer entdecke auf der Höhe des Lebens, daß er keinen Lebensinhalt habe. Sommer werde zum tragischen Fall, als ihm die Inhaltslosigkeit seines Lebens bewußt wird. „Von allen Göttern verlassen, ohne Blick auf irgendwelche positiven Kräfte der Gesellschaft, vegetiert er dahin in tiefster seelischer Finsternis.“4

In der westdeutschen Kritik wird der „Trinker“ eher als „abstoßend und unmoralisch“5 betrachtet worden. Hier werden stärker die autobiographischen Bezüge und weniger politische Argumentationen untersucht; wie und warum Erwin Sommer eine solche Veränderung seiner Persönlichkeit durchlebte. Es wird auch stärker auf das persönliche Unvermögen Sommers eingegangen. Während aus Sicht der sozialistischen Kritiker die inhumane kapitalistische Gesellschaft die Alleinschuld am „Untergang des Kleinbürgers“ trägt, wird in der westdeutschen Kritik das Zusammenspiel vieler Faktoren untersucht. Hier kommt man zu dem Schluß, daß die Gesellschaft in Gestalt seiner Frau Magda und auch des Hausarztes Dr. Mansfeld sehr wohl den Versuch gemacht habe, Sommer vom Alkohol zu befreien. Er, Sommer, habe jede ihm dargebotene Hand ausgeschlagen. So gesehen trägt das Individuum, also Sommer selbst, die Verantwortung für sein eigenes Scheitern.

So wird die Interpretation des Trinkers in der frühen Kritik sehr einseitig vor allem auf die politische Deutung reduziert, womit viele Aspekte des Romans außen vor bleiben. Gewiß haben beide Ansätze einen gemeinsamen Nenner, der in der Verknüpfung des Autobiographischen mit dem Politischen, im Wechselspiel zwischen Individuum und Gesellschaft liegt, aber die Kritik wird dem Buch damit nicht insgesamt gerecht, dazu ist es zu komplex.

Im Fokus auf die Situation in der Anstalt mag allerdings eine Darstellung dieser angedeuteten Wechselbeziehungen gelingen, weswegen diesem Umstand unser Hauptaugenmerk gilt, so daß auch dieses Buch Falladas durchaus als ein Dokument seiner Zeit verstanden werden kann. Zudem ist Falladas Buch vor allem in seiner Schilderung der Anstaltsverhältnisse ein Beleg für seine humanitäre Gesinnung, die in all seinen Werken aufscheint, ein Beleg für sein Bemühen um die Würde des Einzelnen, die in der Anstalt keine Rolle mehr spielt. Es gilt das Prinzip der Verwahrung, nicht der Resozialisation.

Das Leben in der Anstalt

Es ist eine lange Leidensgeschichte, die Erwin Sommer durchlebt. Den größten Teil davon verbringt er in einer Heilanstalt, in die er nach dem Gefängnis eingewiesen wird. Ab S. 170 der Aufbau-Taschenbuchausgabe sieht er sich selbst ohnmächtig der über ihm waltenden Justiz und Bürokratie ausgeliefert. Sommer begreift, „daß das erwartete Krankenhaus sich in nichts von einem Gefängnis unterschied, daß es hier wie dort Gitter gab und Wachtmeister und eiserne Disziplin und blinden Gehorsam, da dachte ich nicht mehr an den großen Schritt, den ich vom Mordversuch bis zur Bedrohung gemacht hatte, da glaubte ich nicht mehr an ein geringes Vergehen - da hielt ich alles für möglich, da fühlte ich, wie hilflos ich großen Mächten ohne Gnade ausgeliefert war, Mächten, die kein Herz haben, die kein Mitleid kennen, die nichts Menschliches haben. In eine große Maschine war ich geraten, und nichts bedeutete es mehr, was ich tat oder fühlte, die Maschine lief unabänderlich ihren Lauf, ich mochte weinen oder lachen, das merkte die Maschine gar nicht.“6

Das Bild der Maschine stellt bereits seine Beziehung zu den für ihn nun verantwortlichen Organen der Gesellschaft, großen Mächten ohne Gnade und menschliches Mitleid, dar. Die Maschine als Sinnbild einer seelenlosen Apparatur, in deren Mittelpunkt nicht mehr das Wohlergehen des Einzelnen steht, sondern deren einziger Zweck es ist, immer weiterzulaufen, ihren Gang zu gehen, mag da kommen, was da wolle. Man fühlt sich durchaus an Bilder etwa aus dem Film „Moderne Zeiten“ von Charlie Chaplin erinnert, in der dieser buchstäblich in eine Maschine geraten ist, die ohne Rücksicht auf den Menschen immer weiterläuft und ihn mit sich wegnimmt, ohne ihn überhaupt zu registrieren. Genauso fühlt sich nun auch Sommer, herausgefallen aus der Gesellschaft, der großen Maschine, in der er früher vielleicht einmal ein kleines Zahnrad war, daß funktionierte, und nun, zurückgeworfen auf sein bloßes Menschsein, ist er ein Nichts. Hilflos sieht er sich dem Walten dieser Maschine gegenüber, setzt später seine einzigen Hoffnungen darauf, daß selbst in dieser Maschine noch Menschen mit Herz zu finden seien, Menschen mit Verständnis für seine Lage.7 Doch seit Beginn seiner Sucht, vielleicht auch schon seit dem Ausscheiden seiner Frau aus dem gemeinsamen Betrieb, hatte er schon nicht mehr recht zu dieser Maschine dazugehört, hatte er doch auch nie für sich das Gefühl, selbst etwas bewegen zu können, nur im Rausch stieg ihn ihm eine Ahnung von Macht, von Tatkraft auf, die ihn allerdings nur in neuerliches Unheil stürzte. Hier in der Anstalt ist er zurückgeworfen auf sein bloßes Menschsein und gerade dies wird den Insassen verwehrt.

Der Erzähler schildert die erniedrigenden und unwürdigen Umstände in der Heilanstalt, deren einziger Zweck es zu sein scheint, die Menschen zu verwahren, aber eine Aussicht auf Heilung durch Betreuung, auf ein Zurückerlangen der eigenen Würde wird niemals auch nur angedeutet. Ganz im Gegenteil: Die Entwürdigung des Einzelnen im Namen der Gesellschaft findet in allen Angelegenheiten ihren Ausdruck, in denen die Patienten der Pflege der Anstalt „anvertraut“ sind. Man mag sich vielleicht diese plastischen Schilderungen vor Augen halten, wenn man heutigentags über manche scheinbaren Vergünstigungen für Straffällige in Gefängnissen und forensischen Anstalten wie überhaupt auch anderen Nervenheilanstalten urteilt, die doch hoffentlich dazu dienlich sein sollen, auch die menschliche Würde dieser Insassen zu wahren.

Tagesablauf

„Halb acht Uhr und ins Bett, wie die Kinder, früher als die Kinder!“8 Alleine dies schon läßt Erwin Sommer die folgenden Tage als unerträglich erscheinen. Der Tagesrhythmus wird auf die Erfordernisse der Anstalt und deren Angestellten zurechtgeschnitten, alles soll möglichst bequem und einfach seinen Gang gehen. Sommer begreift dies als erste Erniedrigung, nimmt es ihm doch die Würde des erwachsenen Menschen, wie ein Schulkind gemeinsam mit anderen zu Bett geschickt zu werden.

Morgens, nach langer Nacht, geht es erst gegen sechs Uhr aus dem Bett, an das sich das Frisch machen anschließt, die Arbeitsgruppen werden nach dem Frühstück gebildet, später macht sich dann auch Sommer ans Bürstenbinden, aber bislang zieht sich der Tag noch endlos hin. Es gibt keine Beschäftigung für die Gefangenen, nur sinnlose Aufträge, nur der Nachmittag bietet etwas Abwechslung, da es den Freigang auf dem Hof gibt, auch ein Ort der Zusammenkunft. Ansonsten aber verläuft der Tag in den stumpfsinnigen Bahnen. Auch darin wird den Patienten etwas von ihrer Selbständigkeit genommen, da sie ohne Aufgabe sich selbst überlassen bleiben.

Ernährung

Das Essen ist ein Hohn, es macht nicht satt, so daß Sommer es als unsinnig ansieht, die erste Mahlzeit in der Anstalt überhaupt zu sich zu nehmen, besteht sie doch nur Wasser mit ein wenig Kohl. Wie ausgehungert jedoch die anderen sein müssen, wird ihm klar, als sich alle auf die von ihm nur halb geleerte Schüssel stürzen. Schon bald wird er einsehen, daß jeder Bissen schier lebensnotwendig ist. So werden die Anstaltsinsassen nur notdürftigst ernährt, so daß von Glück sagen kann, wer von daheim ein Freßpaket geschickt bekommt. Aber auch dieser Umstand beweist, daß diese Anstalt nicht das geringste Interesse, vielleicht auch nicht die geringsten Mittel hat, um ihre Insassen ausreichend zu verköstigen, gleichzeitig aber durch das Zulassen der Freßpakete unter den Insassen Ungerechtigkeiten entstehen läßt, sei es aus Desinteresse oder aus Unfähigkeit. Sommer bemerkt hierzu: „Eigentlich noch schlimmer als diese heimliche Art, sich Essensvorteile zu verschaffen [der Mundraub der Kalfaktoren, siehe unten], war eine ganz legale, die von der Verwaltung gebilligt, ja sogar gefördert wurde. Diejenigen der Insassen nämlich, die noch willige Verwandte draußen hatten, durften sich Pakete mit Lebensmitteln schicken lassen, so oft und so viel sie nur wollten.“9 Ganz gleich, was es sein mag, auch hierin sind die Insassen verlassen oder mehr oder minder auf sich selbst gestellt, denn es gibt keinerlei Betreuung, kein Mitleid, kein Eingehen auf die Patienten, die sich hier doch eigentlich zur Heilung befinden, sondern bloße Versorgung am Existenzminimum. So wird die ärztliche Versorgung ebenso wie Nahrungsmittel und dergleichen mehr auf das Notwendigste eingeschränkt. Vielleicht, so mag man mutmaßen, hat diese karge Ernährung auch mit der Notlage des Krieges zu tun, sofern man annimmt, es handele sich bei der Schilderung des Anstaltslebens um eine betont autobiographische Komponente aus Falladas eigenem Anstaltsaufenthalt. Vielleicht ist es aber auch insgesamt typisch für die Versorgung in jenen Jahren oder Jahrzehnten, da ja zumindest die Schilderung der Umstände außerhalb der Anstalt, also im bürgerlichen Leben Sommers, keinen Rückschluß auf eine wie auch immer geartete Mangelwirtschaft zulassen.

[...]


1 Renè Schwachhofer: Der Untergang des Kleinbürgers. In: Heute und Morgen. Nr. 4/ 1954; S. 254f

2 Max Schroeder: Hans Fallada. Zum Erscheinen seines nachgelassenen Romans „der Trinker“. In: Neue Deutsche Literatur. Nr. 12/ 1953. S.127

3 ebda., S. 128

4 ebda., S. 129

5 ebda., S. 129

6 Fallada, Hans: Der Trinker. Berlin 1995. S. 170.

7 Das Bild der Maschine wird des öfteren wiederholt und neu eingeführt, weshalb man dieses Bild selbst als eigenen Diskurs untersuchen könnte, als Metaphorik der Gesellschaft, wie man sie auch aus anderen Werken kennen, nicht nur aus „Moderne Zeiten“, sondern auch aus „Metropolis“, aber auch vielen anderen Science-Fiction-Filmen, in der diese Phantasie über eine maschinell funktionierende Bürokratie und Gesellschaft groteske Formen annimmt. Man denke nur an Filme wie „Brazil“ oder „1984“. Gemäß dieser Metaphorik setzt Sommer seine Hoffnungen auf einen Rest Menschlichkeit in der Maschinerie. Über Medizinalrat Stiebing schreibt er in den ersten Tagen seines Anstaltsdaseins: „Vielleicht war er ein richtiger Mensch, nicht bloß ein Maschinenteil. Ich werde wie mit einem Menschen mit ihm reden, um meinen Seele werde ich mit ihm kämpfen, meine Seele werde ich aus dieser Hölle erretten.“ - Trinker, S. 177

8 Trinker, S. 171

9 S. 185

Details

Seiten
21
Jahr
1999
ISBN (eBook)
9783638229869
ISBN (Buch)
9783638758840
Dateigröße
546 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v18703
Institution / Hochschule
Universität des Saarlandes – Fachrichtung 4.1, Germanistik
Note
1,7
Schlagworte
Nervenheilanstalt Hans Falladas Trinker Würde Menschen Fallada

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