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ANHANG - Sexualpädagogische Bildungsangebote in der Arbeit mit geistig behinderten Erwachsenen - Schwerpunkt Mitarbeiterschulung

Diplomarbeit 2007 27 Seiten

Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik

Leseprobe

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Abb. 3: Vermittlungssysteme und andere Einflussfaktoren

KLUGE wendet, zur Verdeutlichung der verschiedenen Vermittlungssysteme für die Sexualpädagogik, folgendes Schaubild an:

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(KLUGE1998, S.15)

An dieser Abbildung wird deutlich, dass auch die gesellschaftlichen Einflüssen im Bereich der Sexualpädagogik ein wichtiger Gesichtspunkt sind. Die Sexualpädagogik wird durch diese Einflüsse richtungsweisend geprägt.

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Abb. 4: Vier konkurrierende Paradigmata

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(HENSLE 1982, S.20 zitiert IN: CLOERKES 1997, S.10).

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Abb. 5: Defektorientierte Haltung und dialogische Haltung

Defektorientierte Haltung Dialogische Haltung

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(SUHRWEIER 1999, S.20).

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Abb. 7: Lernziele der Fortbildung

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(WALTER IN: PSYCHOSOZIAL 1999, S.55).

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kennzeichnen den er benutzen würde. Eine anschließende Diskussion der Begriffe ist weiterhin sehr hilfreich um die Anwendung der Begriffe zu verstehen. Die am meisten gekennzeichneten Worte, werden für den weiteren Seminarverlauf zur Bezeichnung der jeweiligen Grundbegriffe weiterverwendet. (vgl. SIELERT et al. S.43).

M 6 Begegnung auf dem Dorfplatz *

Die TN bewegen sich im Raum und stellen sich vor, daß sie an einem warmen Frühlingstag über den Dorfplatz spazieren. Außer ihnen sind noch eine Menge Menschen unterwegs, von denen sie einige sympathisch, andere weniger sympathisch finden. Zu einigen Menschen nehmen sie Kontakt auf, indem sie sie grüßen, ihnen zuwinken, ihnen die Hand geben und sie nach ihrem Namen fragen, sich vor ihnen verbeugen, bei wiederholten Begegnungen ihnen die Schulter klopfen u.ä. (BUNDESVEREINIGUNG LEBENSHILFE [Hrsg.] 4. 2005, S.141).

M 7 Erinnerst du dich?

Mit Hilfe der folgenden Fragen können Sie sich an einige Stationen in der eigenen sexuellen >>Lerngeschichte<< zurückerinnern. Sie können dazu die Fragen in Gedanken beantworten oder sich einige Antworten aufschreiben. Es ist sinnvoll, die Antworten zu diesen Fragen in kleinen Gruppen zu besprechen. Dies ist eine gute Anregung, überhaupt einmal über sexuelle Fragen miteinander ins Gespräch zu kommen. Dabei gilt aber als oberste Regel: Niemand darf zu einer Antwort gedrängt noch belächelt werden, denn damit vergrößert sich nur die schon vorhandene Hemmung. Haben Sie in Ihrer Familie oder auch außerhalb Gelegenheit gehabt, Geschwister oder andere Kinder des anderen Geschlechts nackt zu sehen? Wie war das bei Ihren Eltern? Erinnern sie sich, was Sie dabei gedacht und empfunden haben? Waren Sie bei sogenannten Doktorspielen dabei? Gab es Situationen, in denen Sie ertappt worden sind? Wie haben die Eltern oder andere Erwachsene darauf reagiert?

Welche Vorstellungen hatten Sie früher über Geburt und Zeugung? Wie und durch wen sind Sie aufgeklärt worden? Können Sie sich an besondere Aufklärungsgespräche erinnern? Wer führte sie mit Ihnen? Welche Gefühle und Erinnerungen haben Sie, wenn Sie an die Zeit Ihrer Pubertät denken? Wie sind Sie mit den körperlichen Veränderungen klargekommen? Wie haben Eltern und Geschwister darauf reagiert?

Details

Seiten
27
Jahr
2007
ISBN (eBook)
9783869435893
Dateigröße
842 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v186624
Institution / Hochschule
HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst - Fachhochschule Hildesheim, Holzminden, Göttingen
Note
1.7
Schlagworte
anhang sexualpädagogische bildungsangebote arbeit erwachsenen schwerpunkt mitarbeiterschulung-

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Titel: ANHANG - Sexualpädagogische Bildungsangebote in der Arbeit mit geistig behinderten Erwachsenen - Schwerpunkt Mitarbeiterschulung