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Arbeitskultur in Ost-Deutschland - Chance oder Hindernis?

von Anton Reumann co. Roos (Autor)

Hausarbeit 2002 14 Seiten

Soziologie - Arbeit, Beruf, Ausbildung, Organisation

Leseprobe

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1. Einleitung

Die folgenden Ausführungen befassen sich mit dem Sektor Arbeit in Ostdeutschland nach der Wende 1989. Es werden Untersuchungen aus den Jahren 1990 bis 1994 über die Arbeitskultur in Ostdeutschland ausgewertet, um die Folgen von 50 Jahren DDR herauszuarbeiten.

Es sollen folgende Fragen geklärt werden: Gibt es ein „arbeitskulturelles Erbe der DDR“? Wie äußert sich dieses Erbe? Ist dieses Erbe in Bezug auf die zukünftige Entwicklung der Arbeit in Ostdeutschland positiv oder negativ zu bewerten? Im folgenden Abschnitt soll der Begriff „Arbeitskultur“ geklärt werden und was darunter in dieser Arbeit zu verstehen ist.

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2. Begriffklärung: Arbeitskultur

Die Arbeit bestimmt spätestens ab dem 20. Jahrhundert das ganze Leben des Menschen, sie ist der zeitaufwendigste und größte Teil des Alltags. Daraus ergibt sich, daß aus der Arbeit und dem Umgang mit der Arbeit sich eine eigene Arbeitskultur 1 entwickelt.

Was ist nun genau unter Arbeitskultur zu Verstehen? Kurz gefasst könnte man sagen: Alles menschliche Verhalten, das mit Arbeit zusammenhängt. Im genaueren heißt das: Alle Verhaltensweisen, Mentalitäten, Werte und Einstellungen, die durch die Teilnahme eines Individuums am Arbeitsprozeß in dafür vorgesehenen Institutionen entstehen 2 .

Details

Seiten
14
Jahr
2002
ISBN (eBook)
9783869438030
Dateigröße
693 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v186281
Institution / Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Note
3.3
Schlagworte
arbeitskultur ost-deutschland chance hindernis

Autor

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    Anton Reumann co. Roos (Autor)

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Titel: Arbeitskultur in Ost-Deutschland - Chance oder Hindernis?