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Kaufkraftparität. Theorie und Empirie

Diplomarbeit 2001 79 Seiten

VWL - Finanzwissenschaft

Zusammenfassung

Nach fast zwei Jahren beinahe ununterbrochenen Kursverfalls stabilisiert sich 2001 der €/$-Wechselkurs. Auf einmal wird sogar wieder über die offenbar magische Parität zum Dollar - also einen Wechselkurs von eins zu eins - spekuliert. Doch ist Kursparität zu diesem Zeitpunkt realistisch? Die Beantwortung einer solchen Frage bedarf eines Maßstabs für Gleichgewicht. Trotz seiner Restringiertheit ist das Gleichgewichtsmodell der Kaufkraftparität häufig das erste, dessen sich Ökonomen in der Absicht bedienen, etwaige Fehlbewertungen von Währungen zu untersuchen.

Die Kaufkraftparität (KKP) stellt die einfache Behauptung auf, dass nationale Preisindizes, wenn sie in eine einheitliche Währung umgerechnet werden, übereinstimmen sollen. Bei genauerer Betrachtung verliert das Konzept jedoch viel von seiner ursprünglichen Einfachheit. KKP-Vergleiche werfen sämtliche Arten von Indexgrößen-Problemen auf, denen man sich bei internationalen Vergleichen gegenüber sieht, wobei durch die Betrachtung von Zeitreihendaten die Schwierigkeiten zunehmen.

Eine andere Frage ist die, ob die KKP überhaupt empirische Relevanz besitzt. Dornbusch kommentiert den Sachverhalt wie folgt: ”[...] the theory remains controversial, because strict versions are demonstrably wrong, whereas soft versions deprive it of any useful content [...] inbetween there is room for theory and empirical evidence to specify the circumstances under which, and the extent to which PPP provides a useful thought not exact description of exchange rate behaviour.“

Der vorliegende Aufsatz widmet sich dem Thema der KKP in vier Schritten. Der zweite Abschnitt stellt die Theorie vor. Der dritte Abschnitt befasst sich mit der Empirie. Abschnitt 3.1. gibt einen Überblick über empirische Untersuchungen. In Abschnitt 3.3. werden im Rahmen des Kointegrationskonzepts eigene Untersuchungen zur Frage der Validität der KKP durchgeführt, welche partielle Unterstützung zugunsten der KKP-Hypothese liefern. Die Grundlage hierfür bilden Quartals-Endwerte der um Verbrauchergeldpariäten modifizierten Konsumentenpreise der G7 Nationen für den Zeitraum 1975:I-2000:_. Durch diese Modifikation wird das Basisjahrproblem umgangen. Der vierte Abschnitt fasst zusammen und stellt Schlussfolgerungen an.

Details

Seiten
79
Jahr
2001
ISBN (eBook)
9783656983125
ISBN (Buch)
9783867465243
Dateigröße
992 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v185627
Institution / Hochschule
Universität Duisburg-Essen
Note
2
Schlagworte
kaufkraftparität theorie empirie

Autor

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Titel: Kaufkraftparität. Theorie und Empirie