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Internet- und Intranet-Einsatz im Handel

Diplomarbeit 1998 111 Seiten

BWL - Handel und Distribution

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Abgrenzung des Analyseobjektes und begriffliche Grundlagen
2.1 Electronic Commerce
2.2 Die Netzwerktechnologie
2.2.1 Überblick und technische Grundlagen
2.2.2 Internet und Intranet - Grundlagen und Abgrenzung
2.3 Die Wertkette des Handels

3 Business-to-Business-Transaktionen
3.1 Überblick
3.2 Aktuelle Tendenzen im Handelsmanagement
3.2.1 Global Sourcing
3.2.2 Strategische Allianzen
3.2.3 Efficient Consumer Response
3.2.4 IuK-Technologie als integrative Klammer
3.3 Moderne IuK-Technologien und ihre Bedeutung für die Versorgungskette
3.3.1 Technologische Voraussetzungen für die zwischenbetriebliche Kommunikation
3.3.1.1 Überblick
3.3.1.2 Scanning als Basis
3.3.1.3 Integrierte computergestützte WWS als Kommunikationsschnittstelle
3.3.1.4 Zwischenbetriebliche Kommunikation durch EDI
3.3.1.4.1 Überblick und Grundlagen
3.3.1.4.2 EDI-Standards
3.3.1.4.3 Rolle der EDI-Dienstleister
3.3.1.4.4 Zukunftsaspekte der EDI-Technologie
3.3.2 Beschaffung und Logistik im Rahmen des Supply Chain Management
3.3.2.1 Grundlagen
3.3.2.2 Effiziente operative Logistik
3.3.2.3 Effiziente Lagernachschubversorgung
3.3.2.4 Effiziente Administration
3.3.3 Marketing im Rahmen des Category Management
3.3.3.1 Grundlagen
3.3.3.2 Effiziente Sortimentsgestaltung
3.3.3.3 Effiziente Verkaufsförderung
3.3.3.4 Effiziente Produktentwicklung und -einführung
3.4 Zusammenfassung und Wertung

4 Business-to-Customer-Transaktionen
4.1 Überblick
4.2 Formen und Faktoren der Online-Distribution
4.2.1 Grundlagen
4.2.2 Kennzahlen und Entwicklung der internet-basierten Transaktionen
4.2.3 Rahmenbedingungen und kritische Erfolgsfaktoren der Online-Distribution
4.2.3.1 Rechtliche Rahmenbedingungen
4.2.3.2 Technische Rahmenbedingungen
4.2.3.3 Unternehmensbezogene Erfolgsfaktoren
4.2.3.3.1 Das Produktangebot
4.2.3.3.2 Die Online-Strategie
4.2.3.4 Akzeptanz des Konsumenten
4.2.3.5 Zusammenfassung und Implikationen
4.2.4 Entwicklungsstufen zur Online-Distribution
4.2.4.1 Überblick
4.2.4.2 Präsenz im Internet
4.2.4.3 Marketingdialog und Kundenkommunikation im Internet
4.2.4.4 Vertrieb über das Internet
4.2.4.5 Zusammenfassung
4.2.5 Neue Betriebstypen durch Home-Shopping
4.2.5.1 Die Ausgangssituation
4.2.5.2 Konzeptionelle und technische Aspekte der Betriebstypenpolitik
4.3 Zusammenfassung und Ausblick

5 Business-to-Business-to-Customer-Transaktionen
5.1 Die Ausgangssituation
5.2 Virtuelle Unternehmen
5.2.1 Das Konzept der virtuellen Unternehmen
5.2.2 Virtuelle Einzelunternehmen
5.2.3 Virtuelle Verbundunternehmen

6 Zusammenfassende Ergebnisse und Ausblick

Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabellenverzeichnis

Tab. 1: Grundsätzliche Unterschiede WAN und LAN

Tab. 2: Einsparpotentiale durch ECR

Tab. 3: Traditioneller Datenaustausch und EDI im Vergleich (am Bsp. einer Bestellung)

Tab. 4: Scannerdichte im europäischen Lebensmitteleinzelhandel

Tab. 5: Potentiale und Schwachstellen von EDIFACT

Tab. 6: Zugänge zum Internet

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: 3-Felder-Schema vernetzter Informations- und Kommunikationssysteme

Abb. 2: Telekommunikationsnetze

Abb. 3: Protokolle und Dienste im Internet

Abb. 4: Handelsspezifische Wertkette

Abb. 5: Wertsystem/Wertkettenverknüpfung

Abb. 6: ECR-Gestaltungsfelder und ECR-Grundtechniken

Abb. 7: Kosten der Versorgungskette in der Konsumgüterwirtschaft

Abb. 8: Die Versorgungskette mit und ohne ECR

Abb. 9: Der Zusammenhang von ECR, strategischen Allianzen und Global Sourcing

Abb. 10: Scanning-Technologie im 3-Felder-Schema

Abb. 11: EDI im 3-Felder-Schema

Abb. 12: Zunehmender Gesamtnutzen bei steigendem Vertrauen

Abb. 13: Electronic Shopping

Abb. 14: Strategischer Stufenplan der Internet-Nutzung

1 Einleitung

Auf dem Weg ins 21. Jahrhundert vollzieht sich der Wandel hin zu einer umfassenden Kommunikations- und Informationsgesellschaft mit einer ungeheuren Dynamik. Möglich geworden ist dies vor allem durch die großen Fortschritte in der Telekommunikation des ausklingenden 20. Jahrhunderts. Die zunehmende Verschmelzung der klassischen Kommunikationstechnik mit der Informationstechnik, die insbesondere ihren Ausdruck im rasanten Wachstum weltumspannender computergestützter Netzwerksysteme findet, wird von vielen Fachleuten als genauso revolutionär angesehen wie die Erfindung des PC oder des Telefons.[1]

Im Zuge dieser Entwicklungen entstand mit dem Internet respektive Intranet ein neues Kommunikationsmedium, welches sowohl die Gesellschaftsstruktur als auch die Wirtschaftsstruktur maßgeblich beeinflußt. Zukünftig wird es für ein Unternehmen immer mehr darauf ankommen, diese Technologien so in vorhandene Geschäftsprozesse zu integrieren, daß sie die Erzielung und Erhaltung von Wettbewerbsvorteilen ermöglichen.

Dies ist jedoch nur der erste Schritt in die richtige Richtung. Darüber hinaus werden durch moderne Netzwerktechnologien früher undenkbare Geschäftsmodelle erst möglich. Die IuK-Technologie erhält immer mehr strategische Bedeutung, insbesondere im Rahmen des externen Schnittstellenmanagements der gesamten Handelskette.[2]

Zielsetzung dieser Arbeit ist die Analyse der Gestaltung vertikaler Hersteller-Handels-Endabnehmer-Beziehungen mittels moderner Netzwerkkonzepte. Dabei wird vor allem der Einsatz der Internet- respektive Intranet-Technologie einer genaueren Betrachtung unterzogen.

Im folgenden Kapitel werden einige grundlegende Aspekte diskutiert und das Analyseobjekt weiter abgegrenzt.

In dem sich anschließenden Hauptteil der Untersuchung geht es zunächst in Kapitel 3 um Business-to-Business-Transaktionen. Im Mittelpunkt stehen dabei Handelsunternehmen im institutionellen Sinn. Ausgehend von aktuellen Tendenzen im Handelsmanagement - im Kern sind dies Entwicklungen im Rahmen des Supply Chain Managements – werden vor allem vorgelagerte Wertaktivitäten eines Handelsunternehmens wie Beschaffung und Logistik, aber auch das Marketing auf vertikale Verknüpfungen zu Herstellerunternehmen mittels moderner Kommunikationstechnologien hin untersucht. Der Schwerpunkt liegt dabei hersteller- und handelsseitig im Food- und Near-Food-Bereich wegen den dort häufig anzutreffenden zwischenbetrieblich ausgerichteten Kommunikationsbeziehungen.

Im 4. Kapitel stehen die Business-to-Consumer-Transaktionen im Mittelpunkt des Interesses. Analyseschwerpunkt bilden die nachgelagerten absatzseitigen Wertaktivitäten zum Endabnehmer hin. Insbesondere werden an dieser Stelle auch die Möglichkeiten des Direktabsatzes seitens der Herstellerunternehmen diskutiert.

In Kapitel 5 werden abschließend die Problembereiche der vorangegangen Kapitel integrativ zusammengeführt und als Business-to-Business-to-Consumer-Transaktionen umschrieben. Schwerpunktmäßig wird hier das Konzept des virtuellen Unternehmens diskutiert.

In Kapitel 6 werden die Ergebnisse der Arbeit noch einmal zusammengefaßt.

2 Abgrenzung des Analyseobjektes und begriffliche Grundlagen

2.1 Electronic Commerce

Auf dem Weg ins Informationszeitalter sieht sich unsere Gesellschaft einer ungeheuren und kaum mehr zu durchschauenden Umweltdynamik gegenüber. Klassische Branchengefüge zerbrechen, neue Märkte entstehen. Vor diesem Hintergrund wird es für ein Unternehmen immer schwieriger, sich in seinen angestammten Marktsegmenten zu behaupten. Der zunehmende Wettbewerbsdruck, sei es durch das Auftreten neuer Konkurrenten im Zuge der Globalisierung oder dem Zwang zur permanenten Innovation in allen betrieblichen Bereichen, und die enormen technologischen Entwicklungsschübe bedingen sich hierbei gegenseitig. Auf der Suche nach Rationalisierungspotentialen und neuen Absatzmöglichkeiten eröffnen sich gerade für Handelsunternehmen neue Möglichkeitsräume, ihre Marktposition zu behaupten oder sogar noch auszubauen. Demgegenüber stehen die Risiken, bedingt durch neue Vermarktungsformen, beispielsweise die Möglichkeiten für Herstellerunternehmen, direkt mit dem Kunden in Kontakt zu treten und so den Handel als klassischen Absatzmittler zu umgehen.

Unter diesen Rahmenbedingungen spielt das in Praxis und Wissenschaft in den letzten Jahren viel diskutierte Schlagwort des Electronic Commerce eine zentrale Rolle. In der Literatur werden unter dem Begriff des Electronic Commerce unterschiedliche Begriffe wie Elektronischer Marktplatz, Elektronischer Handel, Electronic Shopping, Electronic Cash, Electronic Business oder Electronic Trading subsumiert, wodurch eine trennscharfe Abgrenzung sehr schwierig wird.

Im Sinne dieser Arbeit umfaßt Electronic Commerce alle „Formen der elektronik-basierten Transaktionen auf Märkten“.[3] Becker und Schütte definieren Electronic Commerce als „sämtliche Lösungen informations- und kommunikationstechnischer Natur, die entweder bilaterale oder multilaterale wirtschaftliche Tätigkeiten oder die intraorganisatorische Koordination über den Markt oder die Kooperation unterstützen“.[4] Schwerpunkt der Markttransaktionen bildet Kapitel 4, welches sich wie bereits erwähnt mit dem Business-to-Customer-Bereich befaßt. Kooperationsformen zwischen Handels- und Herstellerunternehmen werden in Kapitel 3 einer näheren Analyse unterzogen.

Oben genannter Definition immanent ist die herausragende Bedeutung, die hierbei den IuK-Technologien zukommt; sie sind wesentliche Voraussetzung für Electronic Commerce.

In Anlehnung an Stahlknecht/Hasenkamp[5] und Reichwald/Koller[6] werden im folgenden unter IuK-Technologien diejenigen Werkzeuge verstanden, die im Rahmen des betrieblichen IuK-Systems die Prozesse der Informationserfassung, der Informationsverarbeitung, der Informationsspeicherung und -wiedergewinnung sowie der Übertragung von Informationen effizient unterstützen.

Bestandteile eines IuK-Systems sind die organisatorische Gestaltung der Informationsströme, flankierende personalwirtschaftliche Maßnahmen sowie die Unterstützung dieser Prozesse durch eine adäquate IuK-Technologie (Geräte, Netze, Übertragungsverfahren, Protokolle, etc.). Der inhaltliche Schwerpunkt der Arbeit liegt auf dem Terminus der Kommunikation. Im Detail ist dies die Informationserfassung als notwendige Voraussetzung für die sich daran anschließende Informationsübertragung. Im Kern geht es also um die überbetriebliche, vertikale Vernetzung der unterschiedlichen Marktpartner aus Sicht des Handelsunternehmens mit Hilfe moderner IuK-Technologien, was als organisatorische Konsequenz die Integration betriebsübergreifender Vorgangsketten nach sich zieht.[7]

Nach Ognibeni[8] können die Komponenten vernetzter IuK-Systeme durch ein 3-Felder-Schema dargestellt werden. Die Basis bildet die technische Infrastruktur, in bezug zur Problemstellung also moderne Netzwerktechnologien wie Internet und Intranet. Dienste wie der elektronische Datenaustausch via EDI (Electronic Data Interchange) oder das WWW (World Wide Web) setzen darauf auf und übertragen die jeweiligen Inhalte in Form von Daten (Texte, Bilder, Töne, etc.) zu den betreffenden Empfängern. Abbildung 1 verdeutlicht die Zusammenhänge.

Abb. 1: 3-Felder-Schema vernetzter Informations- und Kommunikationssysteme

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Ognibeni, Björn: Wertkettenorientierter Einsatz von vernetzten Kommunikationssystemen, http://www.gwdg.de/~bognibe/diss/problem.html, 20. Mai 1998.

Für eine derartige Konzeption spricht vor allem das hohe Maß an Flexibilität. Im weiteren Verlauf der Arbeit kann so durch den Austausch der jeweiligen Komponenten eine große Bandbreite verschiedenster Technologien dargestellt werden.

2.2 Die Netzwerktechnologie

2.2.1 Überblick und technische Grundlagen

Wie bereits im vorangegangenen Kapitel erläutert, liegt der Betrachtungsschwerpunkt der Arbeit auf den Electronic Commerce-Transaktionen von Handelsunternehmen zu deren Marktpartnern auf Basis moderner IuK-Technologien in Form von vertikalen Netzwerk-Beziehungen.

Notwendige Grundlage dazu sind Rechnernetze. Darunter versteht man den durch Übertragungswege realisierten Verbund mehrerer getrennter, selbständiger Rechner.[9] Eine Unterteilung kann in Weitverkehrsnetze (WAN) und lokale Rechnernetze (LAN) erfolgen, die sich hinsichtlich der geographischen Entfernung der angeschlossenen Rechnereinheiten, den Übertragungsgeschwindigkeiten sowie der Art der verwendeten Netze unterscheiden (vgl. Tab. 1).

Tab. 1: Grundsätzliche Unterschiede WAN und LAN

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: in Anlehnung an Stahlknecht, Peter; Hasenkamp, Ulrich: Einführung in die Wirtschaftsinformatik, 8. Aufl., (Springer) Berlin u.a. 1998, S. 149-150.

Bei den zu betrachtenden Rechnernetzen im Sinne dieser Arbeit handelt es sich eher um Weitverkehrsnetze, die am häufigsten im Rahmen der zwischenbetrieblichen Integration (zum Beispiel Terminalnetze in Form von Datenkassen für den elektronischen Datenaustausch)[10] beziehungsweise beim Kontakt zum Endkunden (im Falle des WWW) zum Einsatz kommen und außerdem den Fall der Kopplung mehrerer lokaler Netze mit einschließen. Desweiteren ist noch darauf hinzuweisen, daß die Unterscheidung von WAN und LAN durch die Liberalisierung im Telekommunikationssektor und durch technische Fortschritte bei Weitverkehrsverbindungen (zum Beispiel erlaubt die ATM-Technik ähnlich hohe Übertragungsraten wie LAN-Verbindungen) zunehmend aufgeweicht wird.[11]

Abbildung 2 gibt einen Überblick über wesentliche für die Datenfernübertragung nutzbare standortübergreifende Telekommunikationsnetze.

Abb. 2: Telekommunikationsnetze

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: in Anlehnung an Stahlknecht, Peter; Hasenkamp, Ulrich: Einführung in die Wirtschaftsinformatik, 8. Aufl., (Springer) Berlin u.a. 1998, S. 131.

Neben den in der Übersicht dargestellten technischen Varianten existieren im Bereich der Festnetze neben Wählverbindungen auch Festverbindungen in Form von Standard-Festverbindungen, Datendirektverbindungen („Standleitungen“), DDV CityLink und internationalen Mietleitungen. Im Rahmen der Auswahlentscheidung bezüglich der unterschiedlichen Telekommunikationsnetze und Verbindungsarten sind technisch-qualitative und tarifliche Gesichtspunkte gegeneinander abzuwägen. Datendirektverbindungen beispielsweise haben den Vorteil einer ständigen Verfügbarkeit und geringer Fehlerwahrscheinlichkeit bei relativ hohen Übertragungsraten. Dementsprechend hoch sind auch die Kosten. Spiegelbildlich hierzu stellt sich die Situation zum Beispiel beim analogen Telefonnetz T-Net der Deutschen Telekom dar.[12]

Doch auch dieser Bereich unterliegt einem rasanten technologischen Wandel. Weitreichende technologische Neuerungen, die wesentlich höhere Übertragungsraten bei nahezu gleichbleibenden Kosten für den Anwender ermöglichen, stehen kurz vor ihrer Einführung. Die Übertragungstechnik ADSL verspricht eine 100-fache ISDN-Kapazität und gewährleistet dies über herkömmliche Kupferkabel.[13] Preisgünstige Satellitenkommunikation, die eine Internet-Verbindung dreihundertmal schneller gestaltet als eine direkte ISDN-Verbindung und damit den Einstieg in das Breitband-Internet ermöglicht, steht kurz vor ihrer technischen Reifephase.[14] Ausgereifte Datenkompressionsverfahren erlauben bei gleichen Übertragungs­raten immer schnellere Übertragungsgeschwindigkeiten. Die US-amerikanische Software­firma Real Networks beispielsweise hat erst kürzlich eine HTML-Erweiterung für Internet-Anwendungen vorgestellt, die ein gleichzeitiges Abspielen von Video- und Audiodatensätzen ermöglichen soll. Dieses als „Smile“-Standard definierte Plug-In soll eine Verdoppelung der Geschwindigkeit ermöglichen.[15]

Nur kurz soll auf die grundlegende technische Infrastruktur zum Betrieb der Rechnernetze eingegangen werden. Allgemein können hierbei Geräte (Datenendeinrichtungen in Form von PCs, Datenkassen, Terminals, Scannern, etc.), Leitungen (physikalische Übertragungsmedien wie Kupferkabel und Glasfaserkabel, terrestrischer Funk und Satellitenfunk sowie Infarot- und Laserverbindungen) und Übertragungsverfahren (zum Beispiel analog und digital, synchron und asynchron, etc.) als wesentliche Bestandteile unterschieden werden.

Schnittstellen, zu verstehen als Übergabestellen zwischen den Datenendeinrichtungen und den Übertragungswegen der Netzanbieter, spielen ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Datenübertragung. Da nur durch standardisierte Schnittstellen eine effiziente Datenübertragung erst möglich wird, befassen sich internationale Normierungsgremien (zum Beispiel ISO (international), ANSI (USA), DIN (Deutschland), etc.) mit einer Vereinheitlichung der Schnittstellenparameter. Normen und Empfehlungen wie V.34, X.31 und X.500 haben sich als Defacto-Standards durchgesetzt und werden ständig weiterentwickelt, so daß man diesen Bereich als relativ unproblematisch bezüglich Kompatibilitätsproblemen einstufen kann.

Eine weitere wichtige Voraussetzung für offene Kommunikationssysteme sind Protokolle, definiert als Vereinbarungen über den organisatorischen Ablauf einer Übertragung (Datenformate und Kommandos). Hier hat sich das sogenannte ISO/OSI-Referenzmodell durchgesetzt, auf dessen Systematik andere Protokolle (zum Beispiel TCP/IP für Internet-Anwendungen) aufbauen.[16]

Das Vorhandensein solcher Standards beeinflußt maßgeblich das Verhalten der Entscheidungsträger im Investitionsbereich. Oft werden aufgrund einer noch unzureichenden Verbreitung an empfohlenen Verfahren und Protokollen Investitionen in IuK-Technologien trotz der erkannten Notwendigkeit hinausgeschoben. Die anhaltende Technologiedynamik mit immer kürzeren Innovationszyklen trägt das Ihre zu einer solchen Situation bei. Die Frage nach dem richtigen Investitionszeitpunkt ist schwierig zu beantworten, da zukünftige technologische Entwicklungen nur schwer abschätzbar sind. Hierzu muß man aber auch anmerken, daß der allgemeine Entwicklungstrend klar in Richtung offene IuK-Architekturen und -Standards geht, so daß heutige moderne IuK-Systeme in der Regel relativ problemlos erweitert und an technische Veränderungen angepaßt werden können.

Im nächsten Kapitel findet nun eine grundlegende Beschreibung der gemäß Problemstellung wesentlichen Netzwerkkonzepte statt. Die bereits im Grundlagenteil erarbeiteten Sachverhalte werden näher spezifiziert und auf die Internet- bzw. Intranet-Technologie übertragen.

2.2.2 Internet und Intranet - Grundlagen und Abgrenzung

An dieser Stelle sollen zunächst einige grundlegende Aspekte des Internets diskutiert werden. Das Internet ist ein Netz, das mittels des Kommunikationsprotokolls TCP/IP in der Lage ist, heterogene Hard- und Softwaresysteme miteinander zu verbinden. Damit ist das Internet prinzipiell für alle Anwendungen offen. Darüber hinaus stellt es kein einheitliches Netz dar, im Sinne einer geschlossenen Netzwerkkonzeption, sondern kann als die Summe verschiedener Subnetze (WAN und/oder LAN) interpretiert werden, die alle über eigene Ressourcen verfügen und diese durch die Anbindung an das Internet der Welt zugänglich machen können. Das Internet unterliegt einem ständigen Wandel; einzelne Knoten fallen weg, neue kommen hinzu. Durch die vermaschte Netzwerktopologie bleibt die Basisfunktionalität jedoch jederzeit erhalten. Sogenannte Router ermitteln den Weg durch das Internet.[17] Standardisierungsbemühungen werden von verschiedenen Gremien vorangetrieben, unter anderem von der Internet Engineering Task Force (IETF), und über das „Netz“ in Form von Request for Comments (RFC) nach außen hin publiziert.[18] Von zentraler Bedeutung für die Eignung der Internet-Technologie zur Abwicklung der zu untersuchenden Electronic Commerce-Transaktionen sind die vom Internet bereitgestellten Dienste. Neben Electronic Mail, Terminal Emulation und Usenet News sind dies im wesentlichen das World Wide Web und die Eignung des Internet im Rahmen von File Transfer zum elektronischen (Geschäfts-) Datenaustausch. Zur Nutzung der einzelnen Internet-Dienste werden dienstspezifische Protokolle verwendet, die auf TCP/IP als Basisprotokoll aufbauen (vgl. Abb. 3).

Abb. 3: Protokolle und Dienste im Internet

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Lampe, Frank: Business im Internet, (Vieweg) Braunschweig 1996, S. 29.

Aufgrund der strategischen Relevanz im Einsatz moderner IuK-Technologien zur Umsetzung von Electronic Commerce-Anwendungen soll abschließend noch auf das Konzept der verteilten Verarbeitung eingegangen werden. Als allgemeines Konzept hat sich in diesem Bereich mittlerweile das sogenannte Client/Server-Modell durchgesetzt. In einem Rechnernetz übernehmen einzelne Rechner als Server (Lieferanten) die Bereitstellung von Dienstleistungen, die von anderen Rechnern, den Clients (Kunden), genutzt werden. Dieses Konzept ermöglicht die schrittweise Ablösung von Großrechneranlagen durch ein System vernetzter Mikrocomputer (Prinzip des Downsizing). Die hieraus resultierenden Vorteile (niedrigere Hardwarekosten, größere Flexibilität, bessere Netzauslastung, etc.) tragen erheblich zur Migration in Richtung moderner IuK-Technologien wie Internet und Intranet bei. Somit können auch Unternehmen mit eher geringer Finanzkraft die Nutzenpotentiale dieser Technologien erschließen. Als Nachteile werden vor allem die stärkere Gefährdung der IT-Sicherheit und des Datenschutzes sowie höhere Anforderungen an die Systemverwaltung genannt.[19]

Wegen des uneingeschränkt anhaltenden „Booms“ im Internet, der in erster Linie auf das World Wide Web zurückzuführen ist, soll dieser Dienst noch kurz einer näheren Betrachtung unterzogen werden. Wesentlicher Grund für die Popularität des WWW ist die Multimediafähigkeit dieses Dienstes in Verbindung mit der einfachen Handhabbarkeit aufgrund grafischer Benutzeroberflächen. Dabei haben sich mittlerweile sogenannte WWW-Browser zur grafischen Darstellung der Inhalte durchgesetzt. Das bereits diskutierte Client/Server-Prinzip findet hier seine Anwendung, wobei die Browser im allgemeinen als Client-Software eingesetzt werden.

Abschließend wird der Begriff Internet im Sinne dieser Arbeit definiert, als die Summe aller mittels TCP/IP miteinander verbundenen Rechner und Netze, unabhängig davon, ob sie nur Ressourcennutzer oder Nutzer und Anbieter von Ressourcen sind.[20] Diese Definition schließt auch kommerzielle Anbieter von Mehrwertdiensten (zum Beispiel T-Online, AOL, etc.) mit ein, da trotz der proprietären Standards innerhalb dieser Teilnetze die Möglichkeit besteht, eine Anbindung an das Internet mittels sogenannter Gateways herzustellen. Dies sind Rechner, die die unterschiedlichen Kommunikationsprotokolle in das TCP/IP-Protokoll übersetzen.[21]

In der Literatur wird der Begriff des Intranet häufig als Anwendung der Internet-Technik für die unternehmensinterne Kommunikation definiert.[22] Aufgrund des betriebsübergreifenden Einsatzes der Netzwerktechnologie als Analyseschwerpunkt der Untersuchung erweist sich diese Definition jedoch als wenig sinnvoll. Einer unternehmensübergreifenden Sichtweise entspricht daher eher der Begriff des „externen Intranet“, häufig auch als sogenanntes „Extranet“ bezeichnet. Darunter versteht man die Vernetzung geschlossener Benutzergruppen, die Zugriff auf ursprünglich unternehmensinterne Daten und Informationen erhalten. Im Kern beinhaltet diese Definition somit die Modellierung der Hersteller-Handels-Beziehung im Sinne dieser Arbeit mittels moderner Netzwerktechnologien. Als Netze kommen dabei sämtliche öffentliche Netze, Online-Dienste sowie das Internet in Betracht. Darüber hinaus können zur standortübergreifenden Übertragung von Daten aber auch sogenannte Corporate Networks als private Netze von einzelnen Unternehmen oder Kommunikationsgemeinschaften genutzt werden. Beispiele hierfür sind das vorhandene Netz der Deutschen Bahn AG (41.000 km Länge), das von Mannesmann Arcor angemietet wurde, oder bestehende Netze von Energieversorgungsunternehmen, die zu öffentlichen Netzen ausgebaut werden.[23]

2.3 Die Wertkette des Handels

Hauptziel der Arbeit ist die Analyse des Einsatzes moderner Netzwerktechnologien in Handelsunternehmen. Die hieraus resultierenden Wettbewerbsvorteile ergeben sich somit nicht nur aus dem angebotenen Endprodukt, sondern auch aus allen im Zusammenhang mit der Erstellung und Vermarktung des Produktes erforderlichen Unternehmensaktivitäten. Hierzu zählen auch die IuK-Technologien wie Internet, Intranet und Extranet, deren wettbewerbsstrategische Bedeutung immer stärker zunimmt. Wettbewerbsvorteile können dadurch entstehen, daß ein Unternehmen bestimmte Leistungen kostengünstiger realisieren kann als die Konkurrenz (Kostenvorteile) oder aber gewissen Aktivitäten in der Wahrnehmung der Abnehmer eine unverwechselbare Position verleiht (Differenzierungs­vorteile).[24]

Zur Untersuchung aller Aktivitäten und ihren Wechselwirkungen untereinander bedarf es einer geeigneten Systematik bezüglich der Identifizierung aktueller und potentieller Wettbewerbsvorteile. Insbesondere die Analyse des Einflusses der IuK-Technologien auf die Art und Größe der Wettbewerbsvorteile sowie auf andere Unternehmensaktivitäten muß durch ein solches System gewährleistet sein.

Das Konzept der Wertkette geht zurück auf Porter und „stellt ein analytisches Instrument dar, mit dessen Hilfe sich ein Unternehmen in strategisch relevante Tätigkeiten, sogenannte Wertaktivitäten, gliedern läßt“.[25] Im Rahmen der Wertkettenanalyse muß zunächst eine genaue Spezifikation der unternehmensrelevanten Wertaktivitäten erfolgen. Für Handelsunternehmen bietet sich hierbei die Systematik nach Anderer an (vgl. Abb. 4).

Abb. 4: Handelsspezifische Wertkette

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Anderer, Michael: Internationalisierung im Einzelhandel, (Dt. Fachverl.) Frankfurt am Main 1997, S. 28.

Die Primäraktivitäten umfassen alle Tätigkeiten, die die Erstellung und Vermarktung der eigentlichen Unternehmensleistung zum Gegenstand haben.[26] Hauptfunktion des Handels ist hierbei die wirtschaftliche Tätigkeit der Beschaffung und des Absatzes von Gütern, in der Regel ohne wesentliche Be- und Verarbeitung.[27]

Flankierende Maßnahmen schaffen die entsprechenden infrastrukturellen Bedingungen, die zu einer reibungslosen Abwicklung der primären Aktivitäten notwendig sind.[28] Hierzu zählen unter anderem IuK-Technologien, die als Querschnittsfunktion andere flankierende Maßnahmen und Primäraktivitäten determinieren.[29]

Im weiteren Verlauf der Arbeit soll die Analyse aber nicht auf das einzelne Handelsunternehmen beschränkt bleiben, da eine solche isolierte Betrachtungsweise den Möglichkeitsraum potentieller Quellen von Wettbewerbsvorteilen zu sehr einengt.[30] Vielmehr steht eine unternehmensübergreifende Sichtweise im Vordergrund, die gerade in Handelsunternehmen durch das Management der externen Schnittstellen zu Marktpartnern, die im gesamten System-Wertschöpfungsprozeß dem eigenen Unternehmen vorgelagert (Lieferanten/Hersteller) oder nachgelagert (Endabnehmer/Kunde) sind, Synergiepotentiale eröffnet.[31] Fantapié Altobelli spricht hier auch von der Analyse der Verflechtungen innerhalb vertikaler Systeme als eine Bezugsebene der Wertkettenanalyse. Neuartige IuK-Technologien ermöglichen früher undenkbare Geschäftsmodelle und unterstützen vor allem auch zwischenbetriebliche Informations- und Kommunikationsprozesse und solche gegenüber den Endkunden.[32] Dies führt zu einer prozessualen Sicht, in der die Wertkette des einzelnen Unternehmens in ein übergeordnetes Wertsystem eingebettet ist und mit anderen externen Wertketten in Beziehung steht.[33] Abbildung 5 verdeutlicht diesen Zusammenhang.

Abb. 5: Wertsystem/Wertkettenverknüpfung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Zentes, Joachim: Global Sourcing – Strategische Allianzen – Supply Chain Management, in: Scholz, Christian; Zentes, Joachim (Hrsg.): Strategisches Euro-Management, Band 2, (Schäffer-Poeschel) Stuttgart 1998, S. 133-146, S. 139.

Im folgenden werden die Begriffe Wertsystem, Versorgungskette, Lieferkette und Handelskette synonym verwendet.

3 Business-to-Business-Transaktionen

3.1 Überblick

Wie schon bereits erwähnt, bedingen sich die allgemeinen wirtschaftlichen sowie gesellschaftlichen Determinanten und die technischen Entwicklungsschübe gegenseitig. Aus diesem Grund scheint es zunächst sinnvoll, in Kapitel 3.2 einige grundlegende strategische Stoßrichtungen im Handelsmanagement darzustellen, deren inhaltliche Umsetzung in der Notwendigkeit zum strategischen Einsatz moderner Kommunikationstechnologien mündet.

Daran anknüpfend erfolgt in Kapitel 3.3 die konkrete Darstellung vertikaler strategischer Netzwerke im Rahmen des ECR-Ansatzes. Einzelne ECR-Basisstrategien und ihre kommunikations­technische Umsetzung im Gesamtwertschöpfungsprozeß werden einer detaillierten Analyse unterzogen. Schwerpunkt der Ausführungen bilden vorgelagerte Wertschöpfungsaktivitäten (aus Sicht des Handelsunternehmens) wie Beschaffung und Logistik sowie Marketing-Aktivitäten im Rahmen des Category Management.

3.2 Aktuelle Tendenzen im Handelsmanagement

3.2.1 Global Sourcing

Dieser fast schon traditionelle Ansatz ist durch zunehmende internationale Beschaffungsaktivitäten der Handelsunternehmen geprägt. Auf der Unternehmensseite sind sowohl die Groß- und Außenhandels- als auch die Einzelhandelsstufe an diesem Prozeß beteiligt. Heutzutage werden nahezu alle Warenkategorien international beschafft, eine Beschränkung findet lediglich durch die besonderen Gegebenheiten im Bereich der Lebensmittelsortimente statt. Bedeutende Aktionsfelder des Global Sourcing sind die Bereiche Textil/Bekleidung/Schuhe/Lederwaren, Foto/Optik sowie Unterhaltungs­elektronik/Haushaltsgeräte. Zu beobachten ist auch, daß mehr und mehr mittelständische Unternehmen beschaffungsseitig international aktiv werden. Zum einen – und dies betrifft alle Unternehmensarten und -größenkategorien des Handels – wird der Trend zum Global Sourcing durch die fortschreitende Liberalisierung des Welthandels und Harmonisierungstendenzen im Rahmen der europäischen Binnenmarktintegration maßgeblich unterstützt. Zum anderen erhält gerade der Mittelstand durch die Bildung von Einkaufsgemeinschaften, wie sie im nächsten Kapitel näher diskutiert werden, die Möglichkeit, als Global Player auf der Beschaffungsseite international tätig zu werden.[34]

3.2.2 Strategische Allianzen

Strategische Allianzen in Form von Beschaffungs- und Einkaufskooperationen eröffnen gerade kleineren und mittleren Unternehmen neue Möglichkeiten, durch Bündelung des Einkaufsvolumens eine „kritische Masse“ zu erreichen, die zu günstigeren Konditionen führt. Solche Kooperationsformen sind in bezug auf die Einkaufsmacht einem Großunternehmen ebenbürtig. Als weiterer wichtiger Trend ist die Tendenz zu sogenannten „Megakooperationen“ zu erkennen, als ein Verbund von Einkaufsgemeinschaften, deren Intention ein stärker international ausgerichtetes Beschaffungsmarketing ist. Insofern wird der Ansatz des Global Sourcing mit den ehemals eher national ausgerichteten strategischen Allianzen verknüpft, wodurch diese eine ganz andere Qualität erfahren. Der Vollständigkeit halber sei noch eine dritte Variante strategischer Allianzen genannt. Bei den sogenannten „Euro-Kontoren“ findet ein Zusammenschluß in der Regel ausschließlich national operierender Großunternehmen des Einzelhandels statt.[35]

Zusammenfassend kann den Handelsunternehmen schon weitreichende Erfahrung im Beziehungsmanagement zu externen Kooperationpartnern attestiert werden. Hat man heute den „Kampf in den eigenen Lagern“ zu Gunsten der Synergiepotentiale des Kooperationsgedankens weitgehend aufgegeben, so steckt die nächste Stufe der Zusammenarbeit im Sinne einer vertikalen Integration von Herstellern und Handel noch in den „Kinderschuhen“. Aber auch hier setzt man immer mehr auf Kooperation statt Konfrontation, wie das folgende Kapitel zeigt.

3.2.3 Efficient Consumer Response

Der ECR-Ansatz als strategische Dimension markiert eine aktuelle Stoßrichtung im Handelsmanagement. Da dieses Konzept wichtige Implikationen für den Analyseschwerpunkt der Arbeit im Rahmen der Business-to-Business-Transaktionen liefert, steht es im weiteren Verlauf der Untersuchung im Vordergrund der Betrachtungen.

Allgemein handelt es sich bei ECR um einen Ansatz „zur Verbesserung der Zusammenarbeit in der gesamten Wertschöpfungskette“[36] zwischen Handel und Industrie. Ein derartiges radikales Überdenken historisch gewachsener Beziehungsgeflechte mag zunächst aufgrund des jeher von hohem Konfliktpotential belasteten Verhältnisses zwischen Handel und Industrie verwundern. Hauptverantwortlich für die Tendenz hin zu solchen neuen Formen der vertikalen Kooperation ist vor allem die gegenwärtige Marktsituation, der sich sowohl die Hersteller- als auch die Handelsunternehmen gegenüber sehen. Beide Parteien agieren gegenwärtig vor dem Hintergrund eines zunehmenden Verdrängungswettbewerbs bei stagnierenden Umsätzen und steigenden Kosten. Darüber hinaus haben beide Seiten ihr unternehmensinternes Rationalisierungspotential weitgehend ausgeschöpft. Die Endabnehmer der Versorgungsleistungen stellen zugleich immer höhere Anforderungen an Produkte, Sortimente und Serviceleistungen bei gleichzeitig sinkender Ausgabebereitschaft. Das ECR-Konzept, als ein Re-Engineering-Ansatz zur Erhöhung der Wertschöpfung entlang der gesamten Lieferkette zwischen Herstellern und Handel, eröffnet vor diesem Hintergrund weitere Rationalisierungspotentiale durch die Möglichkeit, den gesamten Wertschöpfungsprozeß zu optimieren.[37] Als wesentliche Gestaltungsfelder können Kooperationen in der Logistik (Supply Chain Management) und Kooperationen im Marketing (Category Management) unterschieden werden[38] (vgl. Abb. 6). Eine detaillierte Beschreibung der einzelnen ECR-Basisstrategien erfolgt im Hauptteil (Kapitel 3.3).

Abb. 6: ECR-Gestaltungsfelder und ECR-Grundtechniken

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: in Anlehnung an: Zentes, Joachim: ECR – eine neue Zauberformel?, in: Töpfer, Armin (Hrsg.): Efficient Consumer Response, 1. CPC Trendforum, (SFV) Mainz 1996, S. 24-46, S. 28.

Zur großen Beachtung von ECR in Praxis und Wissenschaft tragen vor allem die prognostizierten Potentiale bei, die diesem Konzept zugerechnet werden. Im Logistikbereich werden im allgemeinen Optimierungspotentiale im Hinblick auf Kosten, Zeit und Fehlerwahrscheinlichkeit genannt. Im Bereich des Marketing ergeben sich Vorteile im Sinne höherer Erträge durch eine effizientere Gestaltung von Sortimenten, der Verkaufsförderung und der Produktentwicklung.[39] Das gesamte Kosteneinsparungspotential durch Optimierung der Versorgungskette beläuft sich nach Schätzungen der CCRRGE[40] auf circa 2,3-3,4 % vom Umsatz zu Endverbraucherpreisen in Europa (vgl. Tab. 2). 60 % dieses Nutzens entfallen auf die Händler, 40 % auf die Hersteller.

Tab. 2: Einsparpotentiale durch ECR

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: in Anlehnung an: Töpfer, Armin: Efficient Consumer Response, in: Trommsdorf, Volker (Hrsg.): Handelsforschung 1995/96, (Gabler) Wiesbaden 1995, S. 187-200, S. 188.

Betrachtet man Tabelle 2, so fällt auf, daß die Kosteneinsparungspotentiale in den USA, welches als das ECR-Ursprungsland gelten kann, weitaus höher ausfallen als in Europa. Dies liegt im wesentlichen an den unterschiedlichen Marktsituationen, die auf den beiden Kontinenten vorherrschen. In Europa zeichnet sich das höhere Effizienzniveau in der Versorgungskette aufgrund einer höheren Handelskonzentration, kürzeren räumlichen Entfernungen, höherer Bevölkerungsdichte usw., für die niedrigeren prognostizierten Kostensenkungspotentiale verantwortlich.[41] Diese allgemeine Feststellung darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, daß auch innerhalb Europas zum Teil erhebliche Unterschiede hinsichtlich der Ausgangsbedingungen bestehen, was dazu führt, daß die Höhe der Rationalisierungspotentiale von Land zu Land stark schwankt. Tendenziell arbeiten viele Unternehmen in Nord- und Mitteleuropa (vor allem in Großbritannien und Frankreich) effizienter im Bereich der Versorgungskette als vergleichbare Unternehmen in Deutschland, Italien oder Spanien (vgl. Abb. 7).

Abb. 7: Kosten der Versorgungskette in der Konsumgüterwirtschaft

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Zentes, Joachim: ECR - eine neue Zauberformel?, in: Töpfer, Armin (Hrsg.): Efficient Consumer Response, 1. CPC Trendforum, (SFV) Mainz 1996, S. 24-46, S. 43.

Einer der Hauptgründe hierfür ist, daß bei erstgenannten Ländern die Optimierung des physischen Warenstroms im Bereich der operativen Logistik schon weitgehend erfolgt ist.[42] Die Rationalisierungspotentiale in diesen Ländern, die größenordnungsmäßig etwa bei 2,3 % vom Umsatz zu Verkaufspreisen liegen, übertreffen aber bei weitem die Umsatzrenditen, die gegenwärtig im Lebensmittelhandel erzielt werden.[43] Daher verwundert es nicht, daß dem ECR-Ansatz eine solch hohe Bedeutung beigemessen wird.

Untrennbar mit dem ECR-Gedanken verbunden ist ein Strategiewechsel im Sinne eines „radikalen Wandels in der Versorgungskette“.[44] Das traditionell dominierende Push-Prinzip hat als Ausgangspunkt den Konsumgüterhersteller, der seine Produkte durch das Lager des Handels an den POS „drückt“, was wiederum zu einem Abverkaufsdruck an den Konsumenten führt. Ein wesentliches Merkmal des Push-Prinzips sind Bestrebungen seitens der Hersteller und seitens des Handels, jeweils im eigenen Bereich Kostensenkungspotentiale weitgehend auszuschöpfen. So versuchen die Hersteller, ihre eigenen Kosten durch Produktion von hohen Losgrößen zu senken. Die Einkäufer der Handelsstufe sind an günstigen Konditionen interessiert, die Waren werden in zu großen Mengen beschafft und überlasten damit die Abverkaufsstätten des Handels. Der Gesamteffekt ist gekennzeichnet durch hohe Kosten und Ineffizienzen im Gesamtwertschöpfungssystem, da jede der einzelnen Handelsstufen nur ihre Strategie durchsetzen will und die Interessen der Konsumenten, die eigentlich im Mittelpunkt des Prozesses stehen müßten, keine oder nur wenig Beachtung finden.[45]

Beim ECR-Gedanken hingegen dominiert die strategische Stoßrichtung des „Pull“. Der Prozeß beginnt beim Kunden, der durch seine Käufe am POS die präzise Erfassung und Weiterleitung der Abverkaufsdaten vom Einzelhandel zum Hersteller auslöst. Im Idealfall löst der einzelne Verkaufsakt unmittelbar einen Produktionsimpuls beim Hersteller aus.[46] Handel und Hersteller nutzen diese Informationen, um Produktlinien und Sortimente mengen-, zeit- und qualitätsgerecht nach den entsprechenden Konsumentenwünschen am POS zur Verfügung zu stellen. Im Mittelpunkt des ECR-Konzeptes steht somit der Kunde, was gerade in Ländern wie zum Beispiel Deutschland, das oft als „Servicewüste“ tituliert wird, eine neue Denkhaltung einleiten könnte. Abbildung 8 verdeutlicht die Zusammenhänge.

Abb. 8: Die Versorgungskette mit und ohne ECR

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: in Anlehnung an: Töpfer, Armin: Efficient Consumer Response, in: Tromsdorf, Volker (Hrsg.): Handelsforschung 1995/96, (Gabler) Wiesbaden 1995, S. 187-200, S. 190.

Um die genannten Sachverhalte noch einmal zusammenzufassen, soll als Abschluß dieses Kapitels ECR umfassend definiert werden als „eine gesamtunternehmensbezogene Vision, Strategie und Bündelung ausgefeilter Techniken, die im Rahmen einer partnerschaftlichen und auf Vertrauen basierenden Kooperation zwischen Hersteller und Handel darauf abzielen, Ineffizienzen entlang der Wertschöpfungskette unter Berücksichtigung der Verbraucherbedürfnisse und der maximalen Kundenzufriedenheit zu beseitigen, um allen Beteiligten jeweils einen Nutzen zu stiften, der im Alleingang nicht zu erreichen gewesen wäre“.[47] Hieraus läßt sich leicht ableiten, daß die diesem Konzept innewohnenden hohen Potentiale nicht von heute auf morgen erschlossen werden können. Es müssen auf strategischer, finanzieller, operativer, organisatorischer und technologischer Ebene große Anstrengungen unternommen werden, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen.[48]

In den folgenden Kapiteln stehen informations- und kommunikationstechnologische Fragestellungen im Vordergrund, da die Informationsströme der strategischen Stoßrichtung des „Pull“ folgend den Anstoß der ECR-Prozesse darstellen. Die Arbeit versucht zu klären, inwieweit eine erfolgreiche Implementierung vertikaler Kooperationsformen im Rahmen des ECR-Konzeptes eine adäquate Netzwerktechnologie erforderlich macht und wie sich ein solcher Technologieeinsatz in der Praxis gestaltet.

[...]


[1] Vgl. Bruhn, Manfred; Weber, Stephan Maria: Netzwerkartige Hersteller-Handel-Serviceanbieter-Beziehungen aufgrund moderner Iuk-Systeme, in: Trommsdorf, Volker (Hrsg.): Handelsforschung 1996/97, (Gabler) Wiesbaden 1996, S. 401-421, S. 401.

[2] Vgl. Ognibeni, Björn: Wertkettenorientierter Einsatz von vernetzten Kommunikationssystemen, http://www.gwdg.de/~bognibe/diss/problem.html, 20. Mai 1998.

[3] Swoboda, Bernhard: Globale Transaktion und Wertschöpfung durch Electronic Commerce, (Institut für Handel und Internationales Marketing) Saarbrücken 1998, S. 1.

[4] Becker, Jörg; Schütte, Reinhard: Handelsinformationssysteme, in: Trommsdorf, Volker (Hrsg.): Handels-forschung 1997/98, (Gabler) Wiesbaden 1997, S. 343-370, S. 362.

[5] Vgl. Stahlknecht, Peter; Hasenkamp, Ulrich: Einführung in die Wirtschaftsinformatik, 8. Aufl., (Springer) Berlin u.a. 1998, S. 113.

[6] Reichwald, Ralf; Koller, Hans: Informations- und Kommunikationstechnologien, in: Tietz, Bruno; Zentes, Joachim (Hrsg.): Handwörterbuch des Marketing, 2. Aufl., (Schäffer-Poeschel) Stuttgart 1995, Sp. 947-962, Sp. 948.

[7] Bruhn, Manfred; Weber, Stephan Maria: Netzwerkartige Hersteller-Handel-Serviceanbieter-Beziehungen aufgrund moderner Iuk-Systeme, in: Trommsdorf, Volker (Hrsg.): Handelsforschung 1996/97, (Gabler) Wiesbaden 1996, S. 401-421, S. 402.

[8] Vgl. Ognibeni, Björn: Wertkettenorientierter Einsatz von vernetzten Kommunikationssystemen, http://www.gwdg.de/~bognibe/diss/problem.html, 20. Mai 1998.

[9] Vgl. Stahlknecht, Peter; Hasenkamp, Ulrich: Einführung in die Wirtschaftsinformatik, 8. Aufl., (Springer) Berlin u.a. 1998, S. 149.

[10] Vgl. Stahlknecht, Peter; Hasenkamp, Ulrich: Einführung in die Wirtschaftsinformatik, 8. Aufl., (Springer) Berlin u.a. 1998, S. 149, 152 u. 415.

[11] Vgl. Stahlknecht, Peter; Hasenkamp, Ulrich: Einführung in die Wirtschaftsinformatik, 8. Aufl., (Springer) Berlin u.a. 1998, S. 150.

[12] Vgl. Stahlknecht, Peter; Hasenkamp, Ulrich: Einführung in die Wirtschaftsinformatik, 8. Aufl., (Springer) Berlin u.a. 1998, S. 130-138.

[13] Vgl. Swoboda, Bernhard: Globale Transaktion und Wertschöpfung durch Electronic Commerce, (Institut für Handel und Internationales Marketing) Saarbrücken 1998, S. 11.

[14] Vgl. Winkler, Dieter: Internet zehntausendmal schneller, in: FAZ, 30.06.1998, Nr. 148, S. T 6.

[15] Vgl. o.V.: Net News – Das Internet-Magazin bei NTV, Sendung vom 02.06.1998.

[16] Vgl. Stahlknecht, Peter; Hasenkamp, Ulrich: Einführung in die Wirtschaftsinformatik, 8. Aufl., (Springer) Berlin u.a. 1998, S. 116-126.

[17] Vgl. Lampe, Frank: Business im Internet, (Vieweg) Braunschweig u.a. 1996, S. 24-28.

[18] Vgl. Stahlknecht, Peter; Hasenkamp, Ulrich: Einführung in die Wirtschaftsinformatik, 8. Aufl., (Springer) Berlin u.a. 1998, S. 145.

[19] Vgl. Stahlknecht, Peter; Hasenkamp, Ulrich: Einführung in die Wirtschaftsinformatik, 8. Aufl., (Springer) Berlin u.a. 1998, S. 160-165.

[20] Vgl. Lampe, Frank: Business im Internet, (Vieweg) Braunschweig u.a. 1996, S. 23.

[21] Vgl. Lampe, Frank: Business im Internet, (Vieweg) Braunschweig u.a. 1996, S. 22.

[22] Vgl. Stahlknecht, Peter; Hasenkamp, Ulrich: Einführung in die Wirtschaftsinformatik, 8. Aufl., (Springer) Berlin u.a. 1998, S. 145.

[23] Vgl. Stahlknecht, Peter; Hasenkamp, Ulrich: Einführung in die Wirtschaftsinformatik, 8. Aufl., (Springer) Berlin u.a. 1998, S. 129 u. 140.

[24] Vgl. Fantapié Altobelli, Claudia: Wertkette, in: Tietz, Bruno; Zentes, Joachim (Hrsg.): Handwörterbuch des Marketing, 2. Aufl., (Schäffer-Poeschel) Stuttgart 1995, Sp. 2709-2716, Sp. 2709.

[25] Zentes, Joachim: Grundbegriffe des Marketing, 4. Aufl., (Schäffer-Poeschel) Stuttgart 1996, S. 442.

[26] Vgl. Zentes, Joachim: Grundbegriffe des Marketing, 4. Aufl., (Schäffer-Poeschel) Stuttgart 1996, S.442-443.

[27] Zentes, Joachim: Grundbegriffe des Marketing, 4. Aufl., (Schäffer-Poeschel) Stuttgart 1996, S.144.

[28] Vgl. Fantapié Altobelli, Claudia: Wertkette, in: Tietz, Bruno; Zentes, Joachim (Hrsg.): Handwörterbuch des Marketing, 2. Aufl., (Schäffer-Poeschel) Stuttgart 1995, Sp. 2709-2716, Sp. 2710.

[29] Vgl. Swoboda, Bernhard: Globale Transaktion und Wertschöpfung durch Electronic Commerce, (Institut für Handel und Internationales Marketing) Saarbrücken 1998, S. 3.

[30] Vgl. Fantapié Altobelli, Claudia: Wertkette, in: Tietz, Bruno; Zentes, Joachim (Hrsg.): Handwörterbuch des Marketing, 2. Aufl., (Schäffer-Poeschel) Stuttgart 1995, Sp. 2709-2716, Sp. 2713.

[31] Vgl. Zentes, Joachim: Grundbegriffe des Marketing, 4. Aufl., (Schäffer-Poeschel) Stuttgart 1996, S.443-444.

[32] Vgl. Swoboda, Bernhard: Globale Transaktion und Wertschöpfung durch Electronic Commerce, (Institut für Handel und Internationales Marketing) Saarbrücken 1998, S. 3.

[33] Vgl. Fantapié Altobelli, Claudia: Wertkette, in: Tietz, Bruno; Zentes, Joachim (Hrsg.): Handwörterbuch des Marketing, 2. Aufl., (Schäffer-Poeschel) Stuttgart 1995, Sp. 2709-2716, Sp. 2713.

[34] Vgl. Zentes, Joachim: Global Sourcing - Strategische Allianzen - Supply Chain Management, in: Scholz, Christian; Zentes, Joachim (Hrsg.): Strategisches Euro-Management, Band 2, (Schäffer-Poeschel) Stuttgart 1998, S. 133-146, S. 134-137.

[35] Vgl. Zentes, Joachim: Global Sourcing - Strategische Allianzen - Supply Chain Management, in: Scholz, Christian; Zentes, Joachim (Hrsg.): Strategisches Euro-Management, Band 2, (Schäffer-Poeschel) Stuttgart 1998, S. 133-146, S. 137-139.

[36] Vgl. Zentes, Joachim: ECR - eine neue Zauberformel?, in: Töpfer, Armin (Hrsg.): Efficient Consumer Response, 1. CPC Trendforum, (SFV) Mainz 1996, S. 24-46, S. 26.

[37] Vgl. o.V.: Executive Summary, in: Töpfer, Armin (Hrsg.): Efficient Consumer Response, 1. CPC Trendforum, (SFV) Mainz 1996, S. 9-19, S. 9.

[38] Vgl. Zentes, Joachim: ECR - eine neue Zauberformel?, in: Töpfer, Armin (Hrsg.): Efficient Consumer Response, 1. CPC Trendforum, (SFV) Mainz 1996, S. 24-46, S. 28.

[39] Vgl. o.V.: Executive Summary, in: Töpfer, Armin (Hrsg.): Efficient Consumer Response, 1. CPC Trendforum, (SFV) Mainz 1996, S. 9-19, S. 9.

[40] Vgl. CCRRGE: Kooperation zwischen Industrie und Handel im Supply Chain Management, 1994, S. 18.

[41] Vgl. von der Heydt, Andreas: Efficient Consumer Response (ECR), 2. Aufl., (Peter Lang) Frankfurt am Main 1997, S. 49-53.

[42] Vgl. Zentes, Joachim: ECR - eine neue Zauberformel?, in: Töpfer, Armin (Hrsg.): Efficient Consumer Response, 1. CPC Trendforum, (SFV) Mainz 1996, S. 24-46, S. 42.

[43] Vgl. Töpfer, Armin: Efficient Consumer Response, in: Trommsdorf, Volker (Hrsg.): Handelsforschung 1995/96, (Gabler) Wiesbaden 1995, S. 187-200, S. 189.

[44] Zentes, Joachim: ECR - eine neue Zauberformel?, in: Töpfer, Armin (Hrsg.): Efficient Consumer Response, 1. CPC Trendforum, (SFV) Mainz 1996, S. 24-46, S. 29.

[45] Vgl. CCRRGE: Kooperation zwischen Industrie und Handel im Supply Chain Management, 1994, S. 20.

[46] Vgl. Wiezorek, Heinz: Efficient Consumer Response, http://www.wiwi.uni-sb.de/him/Ver2/Transfer.htm, 10. April 1998.

[47] von der Heydt, Andreas: Efficient Consumer Response (ECR), 2. Aufl., (Peter Lang) Frankfurt am Main 1997, S. 41.

[48] Vgl. CCRRGE: Kooperation zwischen Industrie und Handel im Supply Chain Management, 1994, S. 7.

Details

Seiten
111
Jahr
1998
ISBN (eBook)
9783656998235
ISBN (Buch)
9783867462143
Dateigröße
1 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v185276
Institution / Hochschule
Universität des Saarlandes
Note
2.3
Schlagworte
internet- intranet-einsatz handel

Autor

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Titel: Internet- und Intranet-Einsatz im Handel