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Theorie und Praxis des Personenkults am Beispiel von Adolf Hitler und Josef Stalin

Hausarbeit (Hauptseminar) 2008 19 Seiten

Geschichte Europa - Deutschland - Nationalsozialismus, II. Weltkrieg

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Konzeption
2.1 Definition des Mytenbegriffs
2.2 Vermittlungs- und Ausdrucksformen des Mythos
2.3 Grundfunktionen des Mythos
2.4 Kategorien des Mythos

3. Personenkulte, ihre Entwicklung und ihre Ausformung
3.1 Der Führerkult um Adolf Hitler (1919-1943)
3.2 Stalinismus und Stalinkult (1924 – 1953)
3.3 Eine vergleichende Analyse: Hitler vs. Stalin

4. Schlussbetrachtungen
4.1 Kongruenz von Theorie und Praxis
4.2 Fazit

5. Anhang
5.1 Literaturverzeichnis
5.2 Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung

Das Thema dieser Hausarbeit ist ein Vergleich der Personenkulte um zwei der größten Diktatoren des 20. Jahrhunderts, Adolf Hitler und Josef Stalin. Dazu ist eine Kombination aus Mythen- und Kultforschung mit einem systematischen Diktaturvergleich angedacht.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1:

Stalin und Hitler

Im ersten Schritt soll das theoretische Korsett geschaffen werden. Dazu gehört eine Annäherung an den Mythenbegriff, bei dem auch Vermittlungsformen und Grundfunktionen eines Mythos berücksichtigt werden sollen. Im zweiten Schritt wird dann anhand der Theorie eine zunächst getrennte Analyse der beiden Diktatoren hinsichtlich ihrer Kulte erarbeitet. Zunächst soll sowohl für Hitler als auch für Stalin die chronologische Entwicklung des Personenkultes nachvollzogen werden. Die sich daraus ergebenden Phasen in der Entwicklung werden dann entsprechend ergänzt durch eine Betrachtung von Funktion, Form und Wirksamkeit der Kulte. Ein Vergleich der beiden Diktatoren und ihrer Kulte, auf die wichtigsten Gemeinsamkeiten und Unterschiede beschränkt, soll dann den letzten Schritt vorbereiten. In diesem wird die Stimmigkeit und die Kongruenz von Theorie und Praxis geprüft werden, um so nötigenfalls zu einer Redefinition bzw. zu einer Akzentverschiebung innerhalb der Theorieebene zu gelangen. Gerade dieser letzte Schritt ist von großer Bedeutung. Der Mythenbegriff erlebt zwar momentan eine ungeheure Konjunktur und erscheint dementsprechend mit großer Regelmäßigkeit in den Medien,[1] die wahre Bedeutung und Funktion von Mythen wird aber zumeist unterschlagen. So ist der Mythenbegriff in der populären Kultur unscharf und selten klar definiert. Christopher Flood stellt fest, dass das Thema Mythos ein komplexes ist, das häufig zu abstrakt oder zu einfach angegangen wird.[2] Analog dazu resümiert Heidi Hein, dass die historische Mythenforschung bisher oft vernachlässigt wird und erst allmählich an Kontur gewinnt.[3]

2. Theoretische Konzeption

2.1 Definition des Mytenbegriffs

Zunächst ist festzustellen, dass es keine anerkannte Definition des Begriffs Mythos gibt.[4] Dies mag vor allem auch daran liegen, dass die Etymologie des Begriffs unklar ist. Ganz allgemein lässt sich ein Mythos jedoch als sinnstiftende Erzählung, meist in Form von selektiver Interpretation eines Ereignisses, beschreiben. Die Schaffung einer solchen Erzählung tritt meist im Kontext von Identifikations- oder Legitimationsdefiziten im Zusammenspiel von Herrschern und Beherrschten auf. Mythos ist somit auch einem rationalen Denken gegenüberzustellen. Das führt wiederum dazu, dass der Begriff Mythos vor allem in der Forschung überwiegend negativ konnotiert ist.[5] Um eine kritische Distanz zu demonstrieren, wird der Mythenbegriff immer dann bemüht, wenn es gilt, irrationale Faktoren des historischen Prozesses zu erklären. Eine terminologische Präzisierung erfolgt aber bei diesem Vorgehen ebenfalls nicht.

Wilfried Barner betont weiterhin die Heterogenität dessen, was in der Forschung als Mythos erscheint.[6] Ableiten kann man daraus in erster Linie die Gefahr einer zu engen Definition des Mythenbegriffs. Um neben den unmittelbaren auch die tiefer liegenden Eigenschaften des Mythos erfassen zu können,[7] schlägt Barner also eine interdisziplinäre Annäherung an den Themenkomplex vor. Ihm geht es zuerst darum, aus religionswissenschaftlicher Perspektive den sakralen Mythos zu erschließen. Diesen kann man als „heilige Wahrheit für die Gesellschaft, die an den Mythos glaubt“[8] beschreiben. Es wird ein Glaubensinhalt mit meist transzendentem Bezug vermittelt. Die Grundstrukturen der sakralen Ausprägung des Mythos sind, dass das Seltsame erklärt wird, um somit eine pauschale Angst gegenüber dem Chaos zu verhindern. Dieser spezielle Mythenbegriff hat also eine Ordnungsfunktion. Daher geht von ihm eine integrative Kraft aus, die eine Gemeinschaft formen, erhalten und stärken kann.[9] Auf Basis des sakralen Mythenbegriffs führt Assmann eine Differenzierung aus, die zu einem siebenteiligen Schema führt:[10]

Erstens kann man einen Mythos polemisch auffassen. Der Mythos wird generell mit der Unwahrheit gleichgesetzt. Man kann also hier von einer De-Mythisierung sprechen. Zweitens gibt es die historisch-kritische Methode. Der Mythos wird dabei nicht pauschal verurteilt, sondern immer im Kontext der jeweiligen Wirkungsphase betrachtet. Assmann spricht hier von einer Ent-Mythologisierung. Drittens kann man den Mythos funktionalistisch auffassen. Hierbei werden in erster Linie die Zusammenhänge zwischen dem Mythos und dem Entstehen der sozialen Ordnung aufgezeigt. Im Alltagsmythos werden schließlich viertens mentalitätsspezifische Leitbilder besonders berücksichtigt. Als Beispiel führt Assmann hier den American Way of Life auf. Die fünfte Ebene, der narrative Mythos, ist dazu geeignet, den Zweck einer fiktiven Geschichte aufzuzeigen. Analog dazu wird sechstens der Sinn und Zweck von literarischen Mythen erarbeitet. Im siebten und letzten Punkt werden all diejenigen nicht-narrativen Mythen zusammengefasst, die eine große Welt- und Geschichtsdeutung beinhalten. Assmann setzt diesen Punkt mit Ideologie oder einem holistischen Weltentwurf gleich.

Um eine Form des siebten Punktes soll es in dieser Hausarbeit gehen. In Differenzierung zum sakralen Mythos nämlich um den politischen Mythos. Im Zeitalter der Industrialisierung wurde die Welt wesentlich dynamischer, die Mobilität stieg in rasanter Geschwindigkeit. Für die breite Masse der Weltbevölkerung musste dies im höchsten Maße verwirrend gewirkt haben. Und genau in diesem Punkt setzen die politischen Mythen an. Sie bieten, meist in Form des erwähnten holistischen Weltentwurfes, einen einfachen Sinnzusammenhang zur Erklärung der Welt an und beseitigen damit die meisten Zweifel der Menschen.[11] Da in Folge der Aufklärung eine Unbefangenheit gegenüber Mythen aller Art nicht mehr zu erwarten war, glaubten die Schaffer der Mythen nun nicht mehr an die transzendente Instanz, sie nutzten die Glaubensbereitschaft der Menge vielmehr dazu, den Mythos zur gezielten Manipulation zu instrumentalisieren.[12] Der politische Mythos bedient also keine eschatologischen Heilserwartungen mehr, verwendet aber weiterhin ein religiöses Vokabular. Was zeichnet den politischen Mythos nun aber speziell aus?

Das Attribut politisch deutet darauf hin, dass der Mythos in direktem Zusammenhang mit der jeweiligen Gesellschaftsordnung, der Ökonomie und der Kultur zu sehen ist. Flood beschreibt den politischen Mythos daher als „Schnittstelle zwischen dem sakralen Mythos und der Ideologietheorie.“[13] Das Ziel in diesem Arbeitsschritt soll nun eine möglichst neutrale Definition sein, die vor allem berücksichtigt, dass für die Analyse sowohl die Kreation des Mythos als auch die Rezeption von entscheidender Bedeutung sind.

Daher wird der politische Mythos nun definiert als Erzählung einer Begebenheit aus der Vergangenheit, die eben durch den Mythos eine besondere Bedeutung für die Gegenwart erlangt. Es handelt sich also um eine gemachte und erfundene Erinnerung, meist in Form der Idealisierung der Vergangenheit. Assmann kann daher den Mythos zu Recht als Organ zur Konstruktion von Wirklichkeit beschreiben.[14] Der Vorteil dieser Konstruktion ist, dass komplexe soziale und politische Vorgänge entflechtet und auf einfache Zusammenhänge reduziert werden. Gerade im 20. Jahrhundert ist dieses Schema zentral zur Mobilisierung von Massen.

2.2 Vermittlungs- und Ausdrucksformen des Mythos

In diesem Kapitel soll nun untersucht werden, wie und in welcher Form der politische Mythos vermittelt werden kann. Dies ist deshalb von großer Bedeutung, weil der Empfänger ein wichtiger Bestandteil des Mythos an sich ist.[15] Grundlegend ist die Unterscheidung in verbale und nonverbale Vermittlungsformen.[16]

Zentral ist die verbale Kommunikation. Der Mythos muss auf verschiedene Weisen immer wieder neu erzählt und verbreitet werden, damit er sich im kollektiven Gedächtnis festsetzten und so seine volle Wirksamkeit entfalten kann. Die Form der Narration ist dabei flexibel und kann daher an die aktuelle politische Situation angepasst werden.[17] Wichtiger Bestandteil der verbalen Narration ist auch die Historiographie, die den Mythos vor allem in Schulen und Museen, aber auch in Kunst und Musik verbreitet. Die (pseudo-)wissenschaftliche Erklärung des Mythos ist dabei wichtiger Bestandteil der Verbreitung und Etablierung.

Unterstützt wird die Vermittlung des Mythos weiterhin durch nonverbale Kommunikation. Hier lassen sich vor allem zwei entscheidende Instrumentarien ausmachen. Zum einen das Ritual und zum anderen das Symbol.

Als Ritual[18] wird dabei die „Gesamtheit von nichtalltäglichen Handlungen, die mit traditionell festgelegtem Ablauf zu bestimmtem Anlass vollzogen werden“[19] verstanden. Wichtig ist, dass das Ritual als körperliches und sinnliches Erlebnis eben nicht über einen Denkprozess sondern instinktiv und emotional rezipiert wird. Die Form des Rituals ist dabei fest und unveränderlich, weil eben gerade über das Wiederholen von Grundmustern eine Welt strukturiert wird,[20] die dann in das kollektive Gedächtnis übergehen kann. Das Ziel des Rituals ist eine soziale Funktion, nämlich die Versöhnung von Gruppen, um den Einzelnen als typisches Mitglied in die Gemeinschaft aufnehmen zu können. Das Ritual paraphrasiert also den Mythos in einer Handlung.[21]

Das Symbol steht für eine einprägsame Visualisierung des Mythos. Es erfüllt somit eine Orientierungsfunktion. Entscheidend ist, dass ein Symbol im Gegensatz zu einem Zeichen nicht nur intuitiv erfasst wird, sondern auch eine starke emotionale Reaktion auslöst.[22] Dabei ist es so, dass das Symbol erst durch Deutung bzw. die Akzeptanz der Gesellschaft überhaupt zu einem Symbol werden kann. Zusammenfassen kann man das Symbol als stark komprimierte Form des Mythos.[23]

Entscheidend für die erfolgreiche Vermittlung des Mythos sind die Faktoren Öffentlichkeit, Breitenwirkung und Nachhaltigkeit.[24] Das zeigt schon jetzt, welche prägende Rolle die Massenmedien beim Transport des Mythos spielen. Denn gerade durch die Medien werden alle drei Faktoren entscheidend gefördert.

2.3 Grundfunktionen des Mythos

Die nächste sich stellende Frage ist, warum politische Mythen eingesetzt werden. Das Ziel aller Politik ist Machterhalt bzw. Machtgewinn.[25] Dabei hat sich eine Kenntnis der geistigen Wurzeln der Bürger als gutes Mittel erwiesen, um diese Ziele zu erreichen. Die Instrumentalisierung von Mythen, Ritualen und Symbolen für politische Zwecke stellt dabei den Schlüssel dar, um die Bürger entscheidend zu beeinflussen. Der Zweck der Mythen lässt sich also wie folgt charakterisieren:

Das Hauptziel ist die Legitimation des Herrschaftsanspruchs.[26] Der Mythos ist dabei in aller Regel personengebunden. Man spricht in Anlehnung an Max Weber von einer charismatischen Herrschaft. Durch den Mythos wird zum einen das Charisma der Person auf das ganze politische System transformiert und so zum anderen die freiwillige Anerkennung der Autorität des Herrschers oder der herrschenden Klasse erreicht.

Zweitens wird durch den Mythos Identität gestiftet. Als Religionsersatz dient der Mythos vor allem in Krisensituationen als Orientierung. Durch den Mythos kann also auch eine Konstituierung der Gemeinschaft erreicht werden. Man spricht von einer integrativen Funktion. Erreicht werden soll eine möglichst homogene Gesellschaft mit einer starken Trennlinie nach außen.

Das bereits genannte Schema der Verknüpfung der Gegenwart mit einer als sinnvoll angesehenen Vergangenheit fördert somit die Rolle des Mythos als Katalysator für politische Ziele.

2.4 Kategorien des Mythos

Im letzten theoretischen Schritt sollen verschiedene Arten von Mythen aufgezeigt werden. Es gibt drei wichtige Kategorien von Mythen. Zum einen die sogenannten Ereignismythen. Eine wichtige Zäsur oder ein wichtiges Ereignis wird zum Mythos gemacht, um durch das Erinnern an diese spezielle Vergangenheit aktuelle Politik zu legitimieren. Raummythen erfüllen einen ganz ähnlichen Zweck. Wenn es gilt, sein eigenes Territorium festzulegen, zu verteidigen oder den Anspruch darauf zu legitimieren, werden häufig Raummythen eingesetzt.

Die Verbindung von Mythos, Ritual und Symbol wird aber idealtypisch am deutlichsten in den Personenmythen,[27] die im folgenden Kapitel dieser Hausarbeit dann auch ausführlich in ihren praktischen Implikationen beschrieben werden sollen. So kann aber schon hier ausgeführt werden, dass politische Mythen am häufigsten in Form von Personenmythen auftreten.[28] Die mythische Verklärung von Personen kann theoretisch anhand von drei Kennzeichen identifiziert werden:[29]

Zunächst werden die gesellschaftlichen Verhältnisse personalisiert. Erstes Anzeichen ist zumeist die Überbewertung der Leistung der jeweiligen Person. Weiterhin wird die Person als einzig treibende Kraft der Gesellschaft dargestellt, durch die allein die gesellschaftlichen Verhältnisse produziert werden.[30] Ein Monopol von Idee und Tat ist somit entscheidend für diese Phase.

In der zweiten Phase wird die Person monumentalisiert. Zusätzlich zur ersten Etappe wird nun herausgestellt, dass die Person ohne Konkurrenz ist. Charakterisierungen als Genie, als Lehrer der Nation oder auch als Landesvater sind typisch.

Im abschließenden dritten Schritt wird die Person dann vollauf mythisiert. Sie wird zum Kultobjekt stilisiert und somit der alltäglichen Erfahrung entrückt. Präsent ist die Person vor allem durch Propaganda und Bildnisse. Typisch sind Eigenschaften wie Unfehlbarkeit, Allwissenheit und vor allem Omnipräsenz. Zudem werden Zusammenhänge und Einflüsse der jeweiligen Person mit bzw. auf alle möglichen Lebensbereiche konstruiert, um die Charaktereigenschaften zu untermauern.[31]

Das Kultobjekt muss weiterhin auch drei Eigenschaften erfüllen.[32] Als staatlicher Repräsentant verkörpert die Person erstens Macht und Charisma. Als Parteichef fungiert sie zweitens als Sprecher der Massen, also als Integrationsfigur, und verkörpert somit auch Autorität. Drittens muss die Kultperson auch ideologischer Führer sein, um über das Wahrheitsmonopol, die Unfehlbarkeit und Unantastbarkeit den Personenmythos schließlich zu vollenden.

Für die Entstehung von Personenmythen sind aber immer auch die gesellschaftlichen Bedingungen zu beachten, aus denen sich der Kult entwickelt, denn ein Kult kann in den seltensten Fällen direkt auf eine treibende Ursache zurückgeführt werden. Es handelt sich meist um ein Geflecht aus sozialen, politischen und geistig-kulturellen Bedingungen, die die Entstehung des Kultes ermöglichen.[33]

Eberhard Fromm stellt in seinem Werk fest, dass sämtliche Personenmythen auf Dauer unwirksam waren.[34] Die Frage ist also, warum man sich überhaupt damit weiter befassen muss. Aber allein ein Blick auf die Häufigkeit des Auftretens dieses Phänomens im 20. Jahrhundert legitimiert eine weitergehende Analyse ohne Zweifel. Auch weil Personenmythen als Barometer dienen können, um den Grad der Kontrolle der Medien oder auf den Grad des Einflusses auf Sozialisation und Erziehung messbar zu machen.[35]

Im nun folgenden Kapitel soll deswegen anhand der beiden größten Diktatoren des 20. Jahrhunderts, Adolf Hitler und Josef Stalin, die praktische Dimension der Personenmythen, der sogenannte Personenkult, aufgezeigt werden. Heidi Hein konstatiert, dass der Kult eben nur durch Mythos, Ritual und Symbol existieren kann.[36]

3. Personenkulte, ihre Entwicklung und ihre Ausformung

3.1 Der Führerkult um Adolf Hitler (1919-1943)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Hitler in Rednerpose

In diesem Kapitel sollen die Konstituierung, die Konsolidierung und die Blütephase des Führerkults um Adolf Hitler analysiert werden. Eine rein biografische oder hitlerzentrische Darstellung der Zeit reicht dabei nicht aus. Kershaw notiert folgerichtig eine große Diskrepanz zwischen der persönlichen Lebensgeschichte und der politischen Wirkungsgeschichte Hitlers.[37] Daher soll zunächst die Situation, in der sich der Personenkult entwickeln konnte, beschrieben werden. Darauf aufbauend werden dann Aufbau, Funktion und Form des Kultes dargelegt.

[...]


[1] Cf. Barner (2003), S. 8

[2] Cf. Flood (2003), S. 313

[3] Cf. Hein (2005b), S. 1

[4] Cf. Barner (2003), S. 10

[5] Cf. op. cit., S. 10 sowie Flood (2003), S. 301

[6] Cf. Barner (2003), S. 11

[7] Gemeint ist damit z.B., dass die Forschung in aller Regel zwar dazu beiträgt, einen Mythos zu entmythologisieren, aber die Motive nicht aufzeigt, warum die Anhänger des Mythos diesen für wahr hielten. Cf. Behrenbeck (1996), S. 37

[8] Flood (2003), S. 308

[9] Cf. Behrenbeck (1996), S. 44

[10] Cf. Assmann (1998), S. 179f

[11] Cf. Voigt (1996), S. 318

[12] Cf. Behrenbeck (1996), S. 45

[13] Flood (2003), S. 307

[14] Cf. Assmann (1998), S. 181

[15] Cf. Hein (2005b), S. 9

[16] Cf. Rader (2003), S. 20

[17] Cf. Hein (2005a), S. 4

[18] Von lateinisch „rite“ = in ordnungsgemäßer Weise, cf. Behrenbeck (1996), S. 50

[19] Op. cit., S. 51

[20] Cf. Assmann (1998), S. 191

[21] Cf. Hein (2005a), S. 6

[22] Cf. Behrenbeck (1996), S. 58

[23] Cf. op. cit., S. 96

[24] Cf. Hein (2005b), S. 4f

[25] Cf. Voigt (1996), S. 314

[26] Cf. Behrenbeck (1996), S. 45 sowie Rader (2003), S. 57 und Hein (2005a), S. 7

[27] Cf. Hein (2005a), S. 9

[28] Cf. Hein (2005b), S. 19

[29] Cf. op. cit., S. 3-5

[30] Cf. Steinberg (1972), S. 1

[31] Cf. ibid.

[32] Cf. Fromm (1991), S. 9f

[33] Cf. op. cit., S. 11

[34] Cf. op. cit., S. 7

[35] Cf. Hein (2005b), S. 19

[36] Cf. op. cit., S. 6

[37] Cf. Kershaw (1980), S. 9

Details

Seiten
19
Jahr
2008
ISBN (eBook)
9783656094975
ISBN (Buch)
9783656094685
Dateigröße
920 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v184606
Institution / Hochschule
Universität Vechta; früher Hochschule Vechta – Institut für Geschichte und historische Landesforschung
Note
1,0
Schlagworte
Stalin; Hitler; Personenkult;

Autor

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