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Radfahren in den Regionen Osnabrück – Münster – Bielefeld – Gütersloh – Rheine

Illustrierte sowie kommentierte Erlebnisse und Beobachtungen auch unter Umweltschutzaspekten

Fachbuch 2018 430 Seiten

Geowissenschaften / Geographie - Fremdenverkehrsgeographie

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1 Radfahrerleben seit Kindesbeinen

Kapitel 2 Start und Ziel: Bad Iburg

Kapitel 3 Region Osnabrück – Münster – Bielefeld – Gütersloh

Kapitel 4 Radfahrer/innen ohne Vorfahrtsrechte? – Beinaheunfälle

Kapitel 5 Besondere und allgemeine Gefahren

Kapitel 6 Gelungene Radwege

Kapitel 7 Vorsicht: Kinder!

Kapitel 8 Gast- bzw. Raststätten

Kapitel 9 Naturschutzgebiete/Renaturierungen (Biotope)

Kapitel 11 Kleinode und idyllische Plätze

Kapitel 12 Sehenswürdigkeiten und Anziehungspunkte

Kapitel 13 Museen „auf dem Lande“

Kapitel 14 Historische Mühlen und Werke

Kapitel 15 Umweltfrevel

Kapitel 16 Erneuerbare bzw. regenerative Energien

Kapitel 17 Kulturen und Monokulturen
17.1 Kulturen
17.2 Monokulturen

Kapitel 18 (Klein-)Handel bzw. Verkauf am Weges- oder Straßenrand

Kapitel 19 Exotische Tierwelt in Privathaltung

Kapitel 20 Kurioses, teils Kontroverses und Originelles

Kapitel 21 „Paradies“, „Himmel“ und „Hölle“

Kapitel 22 Menschliche Tragödien

Kapitel 23 Tierische Schicksale

Kapitel 24 Gottesglaube

Kapitel 25 Exkurs: Radfahren auf Formentera

Kapitel 26 Abschließende Bemerkungen

Anhang

Autobiografien sowie Fach- und Sachbücher von Ernst Hunsicker

Vorwort

Seit Kindesbeinen bin ich als Fahrradfahrer unterwegs – nunmehr seit eineinhalb Jahrzehnten mit meinem betagten Drahtesel insbesondere in „meiner Fahrrad-Region Osnabrück – Münster – Bielefeld – Gütersloh“.

Mein Buch beschreibt, was ich in den zurückliegenden Jahren als Radfahrer unterwegs erlebt habe und welchen allgemeinen und besonderen Gefahren man auf dem Fahrrad im öffentlichen Straßenverkehr ausgesetzt ist.

Weiter gehe ich in einer jeweils kleinen Auswahl darauf ein, was diese Region unter anderem an Landschaften, historischen sowie kulturellen Ereignissen, Sehenswürdigkeiten bis zu Hinweisen auf menschliche Tragödien so alles bietet. Eigene Feststellungen und Beobachtungen fließen selbstverständlich mit ein.

Dabei kommt es mir nicht auf Besonderheiten in den Zentren dieser Region, sondern mehr auf solche in den eher ländlichen Bereichen an.

Fotos, Erklärungen und Kommentare verdeutlichen meine in insgesamt 26 Kapiteln niedergelegten Erlebnisse und Beobachtungen, teils lassen sich kritische Anmerkungen nicht vermeiden.

Ernst Hunsicker Bad Iburg, im Januar 2012

Kapitel 1 Radfahrerleben seit Kindesbeinen

1952 bekam ich im Alter von 8 Jahren zu Weihnachten von meiner Mutter[1] mein erstes eigenes Fahrrad – ein so genanntes Knabenrad – geschenkt. Wir wohnten damals in Lengerich/Westfalen.

Mit diesem Fahrrad war ich zunächst in Lengerich unterwegs. Zusammen mit meiner Mutter fuhr ich in den wärmeren Jahreszeiten häufiger über Wechte, Brochterbeck und Bocketal nach Ibbenbüren und zurück in das Elternhaus meiner Mutter. An dieser alten Eiche (Foto unten) in Wallen-Lienen – immer noch zwischen Lengerich, Ortsteil Wechte, und Brochterbeck an der L 591 stehend – erklärte meine Mutter jedes Mal mit Erleichterung „So, jetzt haben wir ungefähr die Hälfte geschafft!“.

Aufnahme: 25.06.2011

Im April 1955 hat meine Mutter in 2. Ehe Heinrich Lappe, der als Angestellter an einem kleinen Torfkraftwerk in Rühle[2] bei Meppen (Ems) beschäftigt war, geheiratet, sodass meine Mutter mit mir nach Rühle, Kraftwerkssiedlung (Haus „Rühle Nr. 88“), umzog. Zu der Dorfschule in Rühle bin ich täglich mit dem Fahrrad gefahren (Entfernung ca. 1,5 km). Im April 1957 wechselte ich zur Mittel- bzw. Realschule nach Meppen (Entfernung ca. 8 km). Von April bis Oktober habe ich diese Strecke Jahr für Jahr mit meinem Fahrrad zurückgelegt.

Außerdem spielte ich bald in der Jugendmannschaft des SV Rühle. Zu den Auswärtsspielen fuhren wir mit dem Fahrrad. Manchmal mussten wir mit diesem Verkehrsmittel mehr als 20 km anreisen (z.B. Apeldorn). Später kickte ich in der A-Jugend des SV Meppen, sodass ich zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter mit dem Fahrrad zum Training nach Meppen (2 x pro Woche) und zu den Spielen fahren musste.

Etwa ab dem Alter von 14 Jahren bin ich mit dem Fahrrad zu Ferienaufenthalten auch von Rühle bis Ibbenbüren und zurück gefahren (jeweils ca. 60 km).

1961 war ich zusammen mit Uwe Steinriede und Horst Witte, beide aus Westerkappeln-Metten, über 4 Wochen auf Fahrrädern unterwegs. Wir trafen auf dem Bahnhof in Köln (Rhein) zusammen, um dann in mehreren Etappen entlang des Rheins bis Bobenheim-Roxheim bei Frankenthal zu radeln. Dort campierten wir etwa 2 Wochen am Silbersee. Anschließend fuhren wir mit unseren Rädern etappenweise nach Amsterdam (NL), wo wir drei Tage zelteten. Anschließend ging es von dort zurück nach Hause.[3]

Ich war also schon als Kind und Jugendlicher viel mit dem Fahrrad unterwegs.

1996 habe ich mir ein sportives Fahrrad gekauft, das mir bis heute treue Dienste leistet. Es handelt sich bei diesem „Gefährt“ um eine Mixtur aus Rennrad und Mountainbike, sodass ich auch auf nicht asphaltierten Straßen und Wegen fahren kann. Hin und wieder müssen die Reifen/Schläuche, die Kette, das Ritzelpaket und die Felgenbremsen erneuert werden. Öl und Pflegemittel sind auch von Bedeutung. Insgesamt aber ein pflegeleichtes Rad, das manchmal auch mit dem Hochdruckreiniger „bearbeitet“ wird.

Das Rad der Marke UNIVEGA (Modell „via de Oro Aluminium“) war 1996 mit einem Kaufpreis von 1674,00 DM nicht gerade billig, aber es ist seinen Preis wert.

Mit diesem „Drahtesel“ bin ich Jahr für Jahr von Februar bis einschließlich November überwiegend in der Region Osnabrück – Münster – Bielefeld – Gütersloh bei meistens gutem Wetter unterwegs. Anfangs habe ich mich auf Tagestouren bis 50 km beschränkt, um mich dann nach und nach zu steigern. Inzwischen fahre ich überwiegend zwischen 60 und 100 km pro Tag, manchmal weniger – manchmal aber auch erheblich mehr (bis 163 km).

Klar, dass man auf solchen Touren viel erlebt und beobachtet. Deshalb habe ich im Mai 2011 damit begonnen, Erlebnisse und Beobachtungen nicht nur zu beschreiben bzw. zu kommentieren, sondern auch durch Fotos, die alle während meiner Radtouren gefertigt wurden, zu dokumentieren. Diese Fotos sind nicht von hochwertiger Qualität, reichen aber als Dokumentation aus.[4]

Bei den Beschreibungen und Dokumentationen kommt es mir nicht auf Besonderheiten in den Zentren (Osnabrück, Münster, Bielefeld, Gütersloh), sondern mehr auf solche in den eher ländlichen Bereichen an. Dabei kann es sich jeweils auch nur um eine kleine Auswahl handeln – kritische Feststellungen und Anmerkungen lassen sich zum Teil nicht vermeiden.

Kapitel 2 Start und Ziel: Bad Iburg

Aufnahme: 15.08.2011

(Nina Hunsicker)

Es geht wieder los mit dem alten … „Drahtesel“!

Im Bildhintergrund ist mein BMW Z 3-Cabrio als weiteres „Freiluftfahrzeug“ zu sehen. Das Cabrio wird aber kaum für so genannte Spritztouren[5] genutzt. Lieber „spritze“ ich auf meinem „Drahtesel“ durch die Landschaft. Inzwischen lege ich mit dem Rad pro Jahr mehr Kilometer als mit dem Auto zurück.

Aufnahme: 22.05.2011

Schloss/Burg/Kloster aus Richtung Bad Iburg, Ortsteil Glane, Bergstraße

Ich wohne in Bad Iburg. Wahrzeichen des Osnabrücker Landes und der Stadt Bad Iburg ist das Schloss/die Burg/das Kloster.

Schloss und Kloster Iburg in Bad Iburg gehören zu den historisch bedeutsamen Bauanlagen im Landkreis Osnabrück in Niedersachsen.

Die Iburg entstand 1070 auf einer Anhöhe als Burganlage mit Holzkapelle, das Benediktinerkloster in ihr wurde 1080 gegründet. Vom 11. bis Ende des 17. Jahrhunderts residierten die Bischöfe von Osnabrück in der Doppelanlage aus Schloss und Kloster. Kunstgeschichtlich bemerkenswert ist der Rittersaal aus dem 17. Jahrhundert wegen seiner Deckenmalerei in perspektivischer Scheinarchitektur. Iburg ist die älteste Ritterburg und neben der Holter Burg die einzige Bergburg des Bistums. …[6]

Mein Haus mit Garten und Gartenteich

Start und Ziel sind jeweils mein Wohnhaus in Bad Iburg. Auf meinen Radtouren durch die Regionen habe ich ein „waches Auge“ auf alles, was die Natur so bietet. Insbesondere freue ich mich über die teils noch ursprüngliche Landschaft oder die Zurückentwicklung zum Natürlichen. Deshalb beginnt für mich auch der Naturschutz im eigenen Garten. Dazu ein paar Fotos und Erklärungen:

Aufnahme: 17.06.2011

Trockenmauer mit Bewuchs an der Terrasse

Mittelpunkt des Grundstücks (ca. 1.400 qm Fläche) bzw. des Gartens ist ein Teich mit einer Wasserfläche von ca. 25 qm. Der Teich und der etwa 15 m lange Bachlauf werden – insbesondere wenn das Wasser per Pumpe zirkuliert – von den Vögeln als Tränke und Badegelegenheit ausgiebig genutzt.

Der Teich war zunächst ein Naturteich, der aber sehr schnell verlandete und austrocknete, sodass ich im Sommer immer reichlich Wasser nachfüllen musste. Die Gestaltung eines „Folienteichs“, den ich mit Natursteinen eingefasst habe, ist mir nicht leicht gefallen, war aber letztendlich eine rationale Entscheidung.

Aufnahmen: 14.08.2011

Bachlauf im Garten …

… in Richtung Teich … in Richtung „Quelle“

Aufnahme: 17.06.2011

Gartenteich mit „Ruhezone“

Im Gartenteich tummeln sich außer zwei Goldorfen, zwei Kois und drei Sonnenbarschen zig Moderlieschen[7], die sich stark vermehren. Die Sonnenbarsche haben die Aufgabe, die Vermehrung der Moderlieschen einigermaßen in Grenzen zu halten.

Im Frühjahr kommen Frösche und Kröten zum Laichen in den Teich, sodass auch diesbezüglich für reichlich Nachwuchs gesorgt ist. Dazu kommen noch ein einzelner Teichfrosch und reichlich Teichmolche.

Am Wasser halten sich verschiedene Insekten (Hornissen, Wespen, Libellen[8] ) auf.

Im Laufe von knapp 25 Jahren habe ich ca. 40 verschiedene Vogelarten im eigenen Garten festgestellt: Fasane, Stockenten auf dem Gartenteich, Fischreiher am Gartenteich, Sperber, Turmfalken, Waldkäuze, Grünspechte, Mittelspechte (bunt), Kuckuck, Eisvögel (fischen aus dem Gartenteich Moderlieschen und wohl auch Kaulquappen), Dohlen, Eichelhäher, Elstern, Stare, Kernbeißer sowie Fichtenkreuzschnäbel (jeweils im Winter an Futterstellen), Haussperlinge, Grünfinken, Distelfinken, Dompfaffe, Girlitze, Haubenmeisen, Weißkopfschwanzmeisen, Sumpfmeisen, Wachholderdrosseln, Zaungrasmücken, Sperbergrasmücken, Trauerfliegenschnäpper, Gartenrotschwänze, Gebirgsstelzen, Bachstelzen und Heckenbraunellen.

Außerdem Vögel, die am Haus oder in Hausnähe nisten oder genistet haben: Ringeltauben, Schwarzdrosseln, Buchfinken, Kohlmeisen, Blaumeisen, Zaunkönige, Kleiber (in einem Brutkasten für Meisen), Rotkehlchen, Mönchsgrasmücken und Zilpzalp (Weidenlaubsänger).

Aufnahme: 26.05.2011

Diese Stockente mit einem Küken hielt sich für einen Tag auf meinem Gartenteich auf. So plötzlich wie sie „auftauchten“ waren die beiden „Gäste“ auch am Morgen des Folgetages wieder verschwunden.

Ein nach Bauanleitung angefertigter Nistkasten für Waldkäuze wurde bisher leider nicht angenommen. Auch ein für Schleiereulen hergerichteter Nistraum auf dem Boden über der Garage wurde bisher nicht richtig genutzt. Vor Jahren lag mal Gewölle in diesem Nistraum, sodass sich wohl Schleiereulen interessiert gezeigt haben – das war es dann aber leider auch.

Im Sommer kreisen mit Einbruch der Dämmerung Fledermäuse ums Haus, um sich von Insekten, die am Teich herumschwirren, zu ernähren.

Aufnahme: 30.07.2011

Diese kaum flugfähige junge Mönchsgrasmücke stand völlig durchnässt in der Randzone des Gartenteichs. Ich konnte sie problemlos einfangen, eine zeitlang in meiner Hand aufwärmen, um sie dann in einer Kirschlorbeerhecke auszusetzen. Sofort erschienen die Altvögel, um das Jungtier zu füttern und wegzulocken.

Nistkasten Kohlmeisen, auch Kleiber

Aufnahme: 10.05.2011

Ansonsten sind/waren Kaninchen und – vor vielen Jahren für eine kurze Zeit – zwei Hasen zu beobachten. Hin und wieder lässt sich auch mal ein Reh sehen, das im/am Garten äst und den Gartenteich als Tränke nutzt.

Insbesondere im Herbst, wenn an den vielen Haselnusssträuchern die Nüsse reif werden, lassen sich etliche Eichhörnchen blicken.

Nicht besonders willkommene „Gartengäste“ sind Hermelin, Mauswiesel und Steinmarder. Leider halten sich im Garten auch zwei bis drei Katzen aus der Nachbarschaft auf, die jeweils von der Vogelwelt mit lautem Gezeter angekündigt werden.

Die meisten Vögel sind willkommene Helfer im Garten, weil sie viel Ungeziefer fressen und somit vernichten. Hinzu kommt die Sangeskunst einiger Vögel (z.B. Zaunkönig, Rotkelchen, Mönchsgrasmücke, Zilpzalp).

Einmal hat sich auch ein ausgewachsener Igel im Garten aufgehalten – leider wohl die Ausnahme.

Kapitel 3 Region Osnabrück – Münster – Bielefeld – Gütersloh

Meine Tagestouren erfolgen überwiegend im Raum

- Osnabrück (Osnabrücker Land)

Aufnahme: 25.08.2011

„Osnabrück – Die Friedensstadt“ ist sicherlich ein wichtiger Hinweis. Vergeblich habe ich allerdings ein Ortsschild mit dem Stadtteilzusatz „Sutthausen“ gesucht, weil dieser Stadtteil von 1971 bis 1978 unser Familienwohnsitz war. In anderen Städten (siehe Folgeseiten) gehört ein solcher Stadtteilzusatz zum Standard.

Das Osnabrücker Land ist eine Region im Südwesten Niedersachsens, die in nordrhein-westfälisches Gebiet hineinragt. Zentrum ist die kreisfreie Stadt Osnabrück. Die Gegend ist vom Teutoburger Wald, Wiehengebirge, Osnabrücker Bergland und von der Hase geprägt. Man spricht hier ursprünglich einen plattdeutschen Dialekt, der im Süden der Region zum Ostwestfälischen gehört. Im Osnabrücker Nordland ist der Dialekt dem Nordniedersächsischen zuzuordnen. Gemeinhin wird die Region mit dem Landkreis und der Stadt Osnabrück identifiziert, die auch weitgehend dem reichsfreien Fürstbistum des Alten Reiches entspricht[…]. Auf dem Gebiet des Osnabrücker Landes besteht der Landschaftsverband Osnabrücker Land, der sich um kulturelle Belange kümmert. … [9]

- Münster (Münsterland)

Aufnahme: 24.08.2011

„Münster – Stadtteil Hiltrup“ ist bewusst gewählt, weil ich an der Polizei-Führungsakademie (jetzt: Hochschule der Polizei[10] ) in Münster-Hiltrup in den Jahren 1980/81 „studiert“ habe.

Aufnahme: 24.08.2011

Hochschule der Polizei – Portal

Das Münsterland ist eine Region im nordwestlichen Westfalen im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Zentrum des Münsterlands ist die westfälische Großstadt und ehemalige Provinzialhauptstadt Münster. Je nach Zusammenhang lässt es sich unterschiedlich eingrenzen, einen ungefähren Rahmen bilden der Teutoburger Wald im Nordosten, die Lippe (Fluss) im Süden und die niederländische Staatsgrenze im Westen.

Als historische Region steht das Münsterland in der Tradition des Hochstifts Münster, des früheren weltlichen Herrschaftsgebietes der Münsteraner Bischöfe. Daneben werden heute als Region Münsterland die Kreise Borken, Coesfeld, Steinfurt, Warendorf und das kreisfreie Münster zusammengefasst, deren Zusammenarbeit und gemeinsame Aktivitäten oft unter diesem Begriff firmieren. Landschaftlich wird als Münsterland der nördliche Teil der Westfälischen Bucht bezeichnet. Die jeweiligen Gebiete sind weitgehend, aber doch nicht vollständig, deckungsgleich. … [11]

und

- Bielefeld/Gütersloh (Teilregion von Ostwestfalen-Lippe).

Aufnahme: 30.09.2011

Aufnahme: 22.08.2011

Ostwestfalen-Lippe […] (niederdeutsch: Austwestfaolen-Lippe, Abkürzung: OWL) ist eine Region im Nordosten von Nordrhein-Westfalen und ist ein Synonym für den gebietsidentischen Regierungsbezirk Detmold. Der Regierungsbezirk wurde 1947 gegründet, nachdem das Land Lippe sich für die Zugehörigkeit zu Nordrhein-Westfalen entschieden hatte. Dabei wurde Ostwestfalen mit Lippe zur Region Ostwestfalen-Lippe verschmolzen. In OWL wohnen etwas mehr als zwei Millionen Einwohner; es handelt sich um die dünnbesiedeltste Region des Landes.

Ostwestfalen-Lippe wird im Osten durch das Weserbergland und im Süden durch das Westhessischen Bergland begrenzt. Im Westen haben die Kreise Paderborn und Gütersloh Anteil an der Westfälischen Bucht und der Paderborner Hochfläche mit der Senne. Nördlich reicht die Region vom Ravensberger Hügelland über das Wiehengebirge bis in das Mindener Land in der Norddeutschen Tiefebene hinein.

Die Siedlungsstruktur in Ostwestfalen-Lippe weist nur wenige Oberzentren auf und wird überwiegend von mehreren mittelgroßen Städten geprägt. Aufgrund dieser Zersiedelung liegt die Bevölkerungsdichte trotz des eher ländlichen Charakters der Region verhältnismäßig hoch. Dies trifft insbesondere auf die zentral liegenden Gebiete im Ravensberger Hügelland zu. … [12]

Von Bad Iburg aus fahre ich meistens Richtung Süden (Münster), Westen (Rheine) und Osten (Bielefeld, Gütersloh). In diesen Regionen habe ich im Laufe der vielen Jahre verkehrsarme Nebenstrecken ausgemacht (Kreis- und Gemeindestraßen, Feld- und Waldwege), die ideal zum Radfahren sind.

Ungern fahre ich nach Norden, weil dann der Teutoburger Wald (Wiehengebirge) zu überqueren ist. Es gibt nur ein paar enge Straßen, die an Wochentagen sehr stark von Lkw frequentiert sind (z.B. L 94 zwischen Dissen und Melle-Wellingholzhausen, L 93 zwischen Borgholzhausen und Melle-Altenmelle). An den Wochenenden „toben“ sich von April bis November auf diesen kurvenreichen Strecken einige (!) Motorradfahrer/innen aus.[13]

Auf Umwegen – über Lotte, Bramsche und Kalkriese[14] – fahre ich manchmal auch Richtung Norden.

Endpunkte von längeren Tagestouren

(Start jeweils in Bad Iburg)

Quelle: Google - Kartenmaterial 2011

Manchmal nehme ich mir längere Strecken vor bzw. sie ergeben sich mehr oder weniger zufällig.

Emsbüren

Überraschungsbesuch nach rund 26 Jahren bei Peter und Doris Gröning (frühere Nachbarn in Emsbüren von 1978 bis 1982) am 15.08.2008 (= 157 km). Peter hat mich an der Haustür empfangen, aber nicht (wieder)erkannt. 1982 war ich vollbärtig, langhaariger und – ja – 26 Jahre jünger. Doris erklärte, dass sie sich noch vor ein paar Tagen über mich mit ihrem Nachbarn Adolf Blume unterhalten hätten. Adolf Blume – inzwischen über 90 Jahre alt – war mein Schichtführer während meiner Berufszeit beim Polizeiabschnitt in Lingen (Ems) von 1965 bis 1967. Ich habe die Gelegenheit genutzt und Adolf Blume besucht. Klar, dass über „alte Dienstzeiten“ in und um Lingen gesprochen wurde.

Bad Essen

Vom 24. bis 28. Mai 2007 fand die Veranstaltung „Gartenlust & Landvergnügen“ auf Schloss Ippenburg, Bad Essen, statt.[15] Am Eröffnungstag (24.05.2007) bin ich mehr zufällig nach dort gefahren – wusste auch von dem Gartenfestival nichts. Bereits 5 km vor Erreichen der Ippenburg wurde mir durch mehrere Verkehrsstaus klar, dass dort etwas los sein musste. Mit meinem Fahrrad kam ich gut durch. Am Veranstaltungsort fielen mir die langen Warteschlangen vor den Kassenhäuschen und den Toiletten auf, sodass ich mich umgehend wieder Richtung Bad Iburg orientiert habe, wo ich nach 110 km eintraf.

Münster

Die Landschaft um Münster gefällt mir besonders. Gerne fahre ich durch Warendorf und Telgte. Am 17.09.2009 bin ich einen vorerst persönlichen Rekord gefahren: Bad Iburg – Ibbenbüren – Hörstel – Rheine – Dortmund-Ems-Kanal bis Münster – Telgte – Bad Iburg (= 162 km).

Gütersloh und Bereich Rheda-Wiedenbrück

In diese Richtung fahre ich auch häufiger, und zwar über Versmold – Herzebrock – Marienfeld. So z.B. auch am 22.06.2010 bis hinter Gütersloh Richtung Rheda-Wiedenbrück (= 120 km).

Lingen (Ems) – persönlicher Rekord

Am 03.09.2011 (Samstag) wollte ich meine frühere Schülerin[16] /Kollegin[17] Ute Hoppe, zu der ich immer noch Kontakt habe, in Lingen überraschen. Über Lengerich – Ibbenbüren – Hopsten – Schapen – Beesten kam ich bei herrlichem Wetter (nahezu wolkenloser Himmel, ca. 27 Grad) in Lingen an. Ute war nicht zu Hause. Begrüßt wurde ich durch „Charly“ (ihren Lebensgefährten) und durch Husky „Flocke“. Ute war, so Charly, mit ihrem Chor auf Radtour. Nach einem etwa 30minütigen Aufenthalt habe ich die Rückfahrt über Thuine – Freren – Schale – Hopsten – Uffeln – Ibbenbüren angetreten. Erinnerungen an meine Zeit bei der Schutzpolizei in Lingen (1965 bis 1967) wurden wieder wach:

- Ein ganz folgenschwerer Verkehrsunfall zwischen Lingen und Thuine mit drei getöteten jungen Menschen.[18]
- Eine schwere Schlägerei unter mehreren Männern zur Nachtzeit zwischen Freren-Settrup und Schale (NRW) mitten auf der Straße, die wir unter dem Einsatz von „Gummiknüppeln“ beenden mussten. Nach Rückkehr auf der Lingener Dienststelle stellten wir fest, dass wir auf dem Gebiet von Nordrhein-Westfalen eingeschritten und somit gar nicht örtlich zuständig waren. Bei unserer Eintragung ins Tätigkeitsbuch haben wir den Tatort vorsichtshalber nach Niedersachsen verlegt.

Nach 7½ Stunden und 163 zurückgelegten Kilometern kam ich gegen 19:00 h wieder in Bad Iburg an.

Rückkehr von einer staubigen Tagestour

Am 26.05.2011 bin ich von Bad Iburg aus Richtung Nordwesten gefahren. Zwischen Hopsten und Recke musste ich gegen starke Windböen – verbunden mit Sandstürmen – ankämpfen. Der Sand wurde von den trockenen Feldern aufgewirbelt und setzte sich an meinem Körper fest – insbesondere im schweißfeuchten Gesicht.

Angst machten mir aber auch die teils riesigen Bäume, unter denen ich herfahren musste. Ich befürchtete, dass so ein Baum entwurzelt werden könnte oder Äste herausbrechen und nach unten fallen könnten.

Auf dem Rückweg kamen mir in Hasbergen Frauen mit Kindern entgegen, die sich irgendwie ob meiner Person amüsierten. Ich konnte mir zunächst keinen Reim darauf machen. Nach 109 km war ich in Bad Iburg zurück. Ein Blick in den Spiegel machte deutlich, warum sich diese Frauen wohl über mich lustig gemacht hatten: Mein Gesicht war total verstaubt, irgendwie sah ich aus wie ein Bergmann nach einer Schicht „unter Tage“. Das Foto „sagt“ alles (Folgeseite).

Aufnahme: 26.05.2011

(Walburga Hunsicker)

Motto:

„Einen hässlichen Mann kann nichts entstellen!“

in Abwandlung des geläufigen Spruchs

„Einen hübschen Menschen kann nichts entstellen!“

Orientierung ohne Kartenmaterial

Ich kenne mich in dieser Region ganz gut aus. Deshalb benötige ich auf meinen Touren auch kein Kartenmaterial. Manchmal komme ich jedoch in Gegenden, die mir nicht so vertraut sind. Dann verlasse ich mich auf die Beschilderung an den Radwegen (Radwegweiser) und an den Straßen (Wegweiser gemäß Straßenverkehrsordnung). Weitere Orientierungsmöglichkeiten sind der Sonnenstand und, sofern die Sonne nicht scheint, Photovoltaikanlagen auf den Dächern wegen der grundsätzlichen Ausrichtung nach Süden. Auch Bushaltestellen, die die Fahrtrichtung der Busse bezeichnen, helfen weiter. Letztendlich frage ich – was aber die Ausnahme ist – einfach, wo ich mich befinde, wohin die Straße führt oder nach einem bestimmten Ziel, wenn ich dieses nicht auf Anhieb finde (z.B. „EU-Vogelschutzgebiet“ bei Münster, „Venner Moor“).

Ein paar Beispiele (Folgeseite):

Aufnahme: 01.10.2011

Radwegweiser zwischen Bad Iburg und Hagen a.T.W.

Aufnahme: 01.10.2010

Wegweiser in Lienen-Kattenvenne

Aufnahme: 16.10.2011

Bushaltestelle an der K 17 zwischen Telgte und Warendorf-Einen

Kapitel 4 Radfahrer/innen ohne Vorfahrtsrechte? – Beinaheunfälle

… Deutschlands Radfahrer leben gefährlicher als alle anderen Verkehrsteilnehmer. Ihr Risiko, schwer verletzt oder getötet zu werden, ist deutlich höher als das von Auto- und Motorradfahrern. Etwa 76000 Fahrradfahrer kamen 2009 zu Schaden, 462 verloren ihr Leben, davon etwa die Hälfte Senioren über 65 und Kinder unter 15, die leicht übersehen werden.

Sind die Fahrradfahrer womöglich selbst schuld an ihrem Unglück? Der Auto Club Europa warnt vor „rücksichtlosen Rabauken“, Kommunalpolitiker aus ganz Deutschland schimpfen über Rad-Rambos, die rote Ampeln ignorieren, als Geisterfahrer unterwegs sind und verkehrswidrig durch Fußgängerzonen brettern. …

Radelnde Rowdys sind zweifellos eine Realität auf deutschen Straßen, aber zur Wahrheit gehört auch, dass die meisten Unfälle mit Radfahrern von Autofahrern und anderen Straßenbenutzern verursacht werden. …

Dennoch wirbt die Politik unverdrossen dafür, dass noch mehr Menschen in den Städten Rad fahren. Drei Millionen Euro zahlt allein der Bund in diesem Jahr für PR-Maßnahmen, um den Bürgern zu erklären, dass man beim Radeln prima Fett verbrennen, Spritkosten sparen und die Umwelt schonen kann. …

Dabei sind die Städte mittlerweile verpflichtet, den Radlern verstärkt den Weg auf der Straße frei zu machen. Hintergrund ist die Klage eines ADFC-Mitglieds aus Regensburg. Der Mann zog stellvertretend für den Club vor Gericht, um die „Radwegebenutzungspflicht“ zu kippen, die überall dort gilt, wo die blauen Radschilder aufgestellt sind. Der Mann schaffte es Ende 2010 bis vors Bundesverwaltungsgericht in Leipzig – und siegte.

Die Benutzungspflicht kann jetzt nur noch angeordnet werden, wenn „aufgrund der besonderen örtlichen Verhältnisse“ eine Gefahrenlage besteht, die das allgemeine Risiko erheblich übersteigt. Viele der blauen Schilder hätten daher längst abgebaut werden müssen. Passiert ist das bisher eher selten. …[19]

Ich zähle mich nicht zu den „rücksichtlosen Rabauken“, nutze die – oft nicht gerade ungefährlichen – Radwege und meide nach Möglichkeit die Städte, fahre also nur selten durch die Zentren von Osnabrück, Münster, Bielefeld oder Gütersloh.

Ich gehöre also zu den defensiven Radfahrern, und ich habe durch diese Fahrweise schon viele Unfälle vermieden. Hätte ich nicht häufig genug auf unvorsichtige oder auch rücksichtlose Kfz-Führer/innen aufgepasst, so wäre ich heute wahrscheinlich nicht mehr unter den Lebenden. Möglichst versuche ich immer, zu Kfz-Führern/innen an Einmündungen und Ausfahrten Sichtkontakt aufzunehmen. Zusätzlich verlasse ich mich auf mein gutes Gehör.

Wenn ich mit meinem Fahrrad unterwegs bin, habe ich nicht selten den Eindruck, dass Auto und Motorrad fahrende Männer und Frauen meinen, dass Radfahrer/innen keine gleichberechtigten Verkehrsteilnehmer sind – sie ignorieren mich auf Radwegen, an Ein- bzw. Ausfahrten, auf für mich vorfahrtsberechtigten Straßen und bei der Regelung „rechts vor links“[20]. Hier eine kleine Auswahl von Beinaheunfällen, die ich durch meine vorsichtige Fahrweise verhindern konnte. Diese Beinaheunfälle sind eine Zusammenstellung über mehrere Jahre.

Die jeweiligen Fahrtrichtungen sind durch Pfeile markiert:

jeweils meine Fahrtrichtung (grün),

jeweils Fahrtrichtung der potentiellen Unfallverursacher/innen (rot).

Borgholzhausen (Bahnhofstraße, ALDI-Parkplatz)

Ich befuhr den Radweg der Bahnhofstraße (L 785) in Richtung Melle. Eine Pkw-Fahrerin kam vom ALDI-Parkplatz und missachte meine Vorfahrt auf dem Radweg[21]. Ich konnte noch rechtzeitig bremsen und so einen Zusammenstoß vermeiden. Die etwa 30 Jahre alte Pkw-Fahrerin öffnete die Fahrertür und entschuldigte sich überschwänglich durch Gesten und Worte. Ich hatte den Eindruck, dass sie vielleicht als Mutter in diesem Moment an ihr/ihre eigenes/eigenen Kind/er gedacht hat, das/die so in Gefahr geraten wäre/n.

Aufnahme:22.05.2011

Bad Iburg (Donnerbrinksweg/Einmündung Äckernweg)

Ich kam aus dem Äckernweg und wollte nach links in den Donnerbrinksweg abbiegen (Regelung „rechts vor links“). Von links kam eine Pkw-Fahrerin, die mit einer Geschwindigkeit von etwa 50 km/h auf den Einmündungsbereich zusteuerte, obwohl sie mich als Vorfahrtsberechtigten gesehen haben muss. Ich bin ziemlich forsch – aber bremsbereit – an den Einmündungsbereich herangefahren, um die Pkw-Fahrerin auf meine Vorfahrtsberechtigung hinzuweisen. Diese setzte aber ihre Geschwindigkeit unvermindert fort und regte sich gestenreich auf, weil ich erst kurz vor der Einmündung bremste und anhielt.

Aufnahme: Juni 2011

Blick vom Äckernweg in Richtung Donnerbrinksweg

Diese Verkehrsregelung „rechts vor links“ wird übrigens häufig von Kfz-Führern/-Führerinnen missachtet. Es passiert immer wieder, dass diese motorisierten Verkehrsteilnehmer/innen mit hohen Geschwindigkeiten über solche Einmündungsbereiche „brettern“ und mich als von rechts kommenden Radfahrer gar nicht beachten oder darauf vertrauen, dass ich bremse bzw. anhalte.

Manchmal bin ich versucht, bei solchen und anderen gravierenden Fehlverhalten die Faust auszustrecken oder sonst hinweisende Zeichen zu geben – es bleibt aber grundsätzlich beim „gedanklichen Versuch“.

Elte, Saerbecker Straße (B 475)/Einmündung „Zum Forellenhof“

Aufnahme: 20.08.2011

Blick vom „Zum Forellenhof“ in Richtung Saerbecker Straße (B 475)

Ich befuhr den Radweg der Saerbecker Straße aus Richtung Saerbeck bzw. Emsdetten kommend in Richtung Elte. Aus der Straße bzw. dem Weg „Zum Forellenhof“ kam der Fahrer eines Geländewagens, der rücksichtslos den Radweg überquerte und mir die Vorfahrt nahm. Das annähernden Kfz nahm ich durch das Motorgeräusch wahr und konnte so noch rechtzeitig abbremsen.

Dem Kfz-Führer war die Sicht nach links durch hohen Maisbewuchs kaum bis gar nicht möglich, sodass er sich dem Radweg wesentlich vorsichtiger hätte annähern müssen.

Hoch stehender Mais, der an Radwege oder Straßenränder angrenzt, ist eine große Gefahr für Radfahrer/innen, weil sich Kfz-Führer/innen an solchen Gefahrenstellen nicht selten gedankenlos bis rücksichtslos verhalten.[22]

Am 20.08.2011 war ich in Elte, um u.a. das Foto auf der Vorseite zu machen. „Mais über Mais“ rund um Elte. Der Maisanbau wirkt sich nicht nur negativ auf die Verkehrssicherheit, sondern auch auf das Landschaftsbild und die Vielfalt des Ackerbaus aus (vgl. Ausführungen zu Kapitel 16 – Erneuerbare bzw. regenerative Energien und zu Kapitel 17 – Kulturen und Monokulturen).

Müssingen-Einen, Kreuzungsbereich

Einener Straße/Bartholomäusstraße/Velsener Straße

Aufnahme: 29.06.2011

Eine Pkw-Fahrerin überquerte in forscher Fahrweise die vorfahrtsberechtigte Einener Straße (L 548), achtete nur auf den kreuzenden Kraftfahrzeugverkehr und nahm mir als Radfahrer auf dem rot markierten Radweg brutal die Vorfahrt.

Glandorf, Ortsmitte

Ich befuhr die Straße „Am Thie“ Richtung Münsterstraße. In Höhe des nicht ausgeschilderten „Kreisels“[23] kam für mich von links eine Pkw-Fahrerin, die rasant mitten über den „Kreisel“ auf den SCHLECKER-Parkplatz zusteuerte und mir gedanken- bis rücksichtslos die Vorfahrt nahm. Ich musste stark abbremsen, um nicht auf der Motorhaube des Pkw zu landen. Als ich mich von dem Schreck erholte, stieg die Frau aus dem Pkw und sagte „Entschuldigung“.

Aufnahme: 23.05.2011

Bockhorst (Dissener Str./Einmündung Dorfstr.)

Ich nutzte den Zweirichtungsradweg[24] entlang der Dissener Straße. Aus der Dorfstraße kam von links ein Pkw-Fahrer, der mich als Radfahrer gar nicht beachtete. Ich hatte mein Tempo bereits reduziert, weil an solchen „Ecken“ immer besondere Gefahren für Radfahrer drohen. Es wäre zum Zusammenstoß gekommen, wenn ich gedankenlos auf dem Radweg unterwegs gewesen wäre. Der Pkw-Fahrer – anschließend in der gleichen Richtung wie ich unterwegs – kurbelte im Vorbeifahren die Seitenscheibe herunter und entschuldigte sich für sein Fehlverhalten.

Aufnahme: 22.05.2011

Brutale Rücksichtslosigkeit

zwischen Georgsmarienhütte und Hagen a.T.W.

Auf dem Rückweg von einer längeren Tour („Venner Moor“, siehe „Kapitel 9 – Naturschutzgebiete/Renaturierungen …“) befuhr ich am 16.09.2011 den Zweirichtungsradweg der Hüttenstraße aus Richtung Georgsmarienhütte in Richtung Hagen (L 95), um in Höhe eines Transformatorenhauses nach links in die Heggestraße abzubiegen. Auf der Heggestraße näherte sich Richtung L 95 mit hoher Geschwindigkeit der Fahrer eines blaufarbenen BMW Touring. Ich konnte das Kfz gut erkennen und ging davon aus, dass mich der Führer dieses Kfz auch sehen würde. Falsch gedacht, denn der BMW-Fahrer „bretterte“ völlig rücksichtslos nach rechts auf die L 95. Als er mich hinter dem Transformatorenhaus hervorkommen sah, musste er mit einem Schlenker nach links ausweichen. Weil ich das Unheil kommen sah, hatte ich zum Glück mein Tempo erheblich gedrosselt, sonst würde ich diesen Vorfall heute (18.09.) wahrscheinlich nicht schreiben können. Ich war so erbost, dass ich dem Fahrer ausnahmsweise die geballte Faust gezeigt und ein Schimpfwort hinter ihm her gerufen habe.

Das entsprechende Foto wurde ein paar Tage später aufgenommen.

Aufnahme: 23.09.2011

L95/Einmündung Heggestraße

Über dem Verkehrsschild „Vorfahrt gewähren“ (Zeichen 205) befindet sich ein Zusatzschild „Kreuzender Radweg von links und rechts“ (siehe Fotoausschnitt).

Weiterhin ist der Radweg im Einmündungsbereich rot markiert.

Leider konnte ich das Kennzeichen nicht ablesen, ansonsten hätte ich Anzeige bei der Polizei erstattet, denn dieser Kfz-Führer hat sich grob verkehrswidrig und rücksichtslos verhalten und mich dadurch an Leib und Leben gefährdet.

Kapitel 5 Besondere und allgemeine Gefahren

Luftattacken

Aufnahme: 24.06.2011

Vorsicht!

Angriffe auf Jogger

und Fahrradfahrer

durch Bussard möglich!

Hinweis auf gefährlichen Bussard in Warendorf-Dackmar

Federvieh

Aufnahme: 13.08.2011

Achtung

Lebensgefahr!

Freilaufende Hühner.

Dieses Schild steht an einem Radweg in Lengerich/Westfalen, Ringeler Str. (Nähe „Waldhotel Hilgemann“). Tatsächlich habe ich auf bzw. an diesem Radweg wiederholt Hühner gesehen. Verletzungs- oder gar Lebensgefahr besteht hier sowohl für Radfahrer/innen, die durch Überfahren dieser Hühner oder durch plötzliches Ausweichen stürzen können – aber auch für die Hühner selbst.

Bleibt zu hoffen, dass die Hühner nicht auf die angrenzende Straße laufen und dort schwerwiegende Unfälle verursachen (vgl. Foto auf der Folgeseite).

Aufnahme: 13.08.2011

Freilaufende Hühner auf Wegen und Nebenstraßen sind übrigens nicht die Ausnahme. Ich könnte noch weitere diesbezügliche Örtlichkeiten nennen, an denen aber keine Hinweisschilder aufgestellt sind.

Landwirtschaftliche Arbeitsmaschinen

wie Trecker mit Hängern, Güllefässern usw.

Zu jeder Jahreszeit sind Trecker (Traktoren, Zugmaschinen, Schlepper) auf Straßen und Wegen unterwegs. Besondere Gefahren für Radfahrer/innen gehen von „Ungetümen“ aus, die mit einer Geschwindigkeit von bis zu 50 hm/h geführt werden dürfen und gigantisch anmutende Anhänger, Gülletankwagen, Ackergeräte usw. ziehen bzw. mitführen.

Die meisten Führer solcher „Giganten“ verhalten sich rücksichtsvoll, drosseln die Geschwindigkeit oder stoppen sogar. Ich selbst halte an und steige vom Rad, weil ein Passieren auf engen Gemeindestraßen nahezu unmöglich ist. Es gibt aber auch Landwirte, die mit hoher Geschwindigkeit unterwegs sind und darauf vertrauen, dass sich entgegenkommende oder zu überholende Radfahrer/innen „tummeln“.

Aufnahme: 01.10.2011

„Vorbeirauschender“ Traktor mit Hänger und Maishäcksel als Ladung

in Glandorf-Averfehrden

Mit solchen oder ähnlichen „Giganten“ haben es Radfahrer/innen auf schmalen Wegen und Straßen zu tun.

Sonntags-Radfahrer/innen

Hinreichend bekannt sind die Autofahrer/innen, die ihre Fahrzeuge überwiegend sonntags für kleinere oder größere Ausflüge in Bewegung setzen und den übrigen Straßenverkehr irgendwie behindern.[25] Auch verschiedene Radfahrer/innen sind als „Sonntagsfahrer“ unterwegs und halten mich häufig in meinem Vorwärtsdrang auf.

Wenn die Voraussetzungen günstig sind (wenig Verkehr, wenig Wind, strahlende Sonne), dann schaffe ich in vier Stunden rund 100 km. Ich finde, dass eine solche Leistung bei meinem Alter (2011: 67 Jahre), bei meinem Gewicht (ca. 80 kg bei 180 cm Körpergröße) und dem Gewicht meines betagten Drahtesels (ca. 13 kg[26] ) ganz ordentlich ist. Nicht alle Rennradfahrer/innen (zum Teil wesentlich jünger, auf Hochleistungsräder unterwegs, in entsprechende Outfits), die mich überholen oder überholen wollen, sind wesentlich schneller als ich unterwegs.

In meinem Bewegungsdrang werde ich allerdings häufig durch Sonntags-Radfahrer/innen oder Familienausflügler aufgehalten. Gerade an Wochenenden oder während der Ferienzeiten sind ganze Heerscharen an Familien mit ihren Rädern unterwegs, die die Radwege oder Straßen mit geringem Kfz-Aufkommen in voller Breite nutzen. Insbesondere wegen kleinerer Kinder, die ihre Räder kaum beherrschen, nehme ich große Rücksicht.

Dann sind da noch die älteren Herrschaften – also radelnde Damen und Herren in meinem Alter oder noch älter –, die zu zweit oder in Gruppen häufig Radwege usw. in Beschlag nehmen. Wenn mir diese Herrschaften entgegenkommen, ist die Bereitschaft, sich in ihrer Fahrtrichtung rechts zu halten, nur bedingt vorhanden. Manchmal muss ich auf Seiten- oder Randstreifen ausweichen. Dieses Fahrverhalten gilt aber auch für Schüler/innen, die nach Schulschluss auf Fahrrädern in Pulks unterwegs sind und erst im letzten Moment – teils auch bewusst-provokant – ausweichen.

Zurück zu den älteren Herrschaften – noch schlimmer sind Überholvorgänge: Ich habe eine Klingel am Fahrrad und versuche, mein Annähern durch rechtzeitiges Klingeln anzukündigen. Stelle ich keine Reaktion fest, klingele ich wiederholt. Wenn daraufhin nichts passiert, mache ich durch Rufen („Hallo!“, „Achtung!“, „Vorsicht!“) auf mich aufmerksam. Kann ich dann endlich überholen, höre ich nicht selten „Warum klingeln Sie nicht?“. Manchmal möchte ich antworten „Sie brauchen ein Hörgerät!“ oder, sofern ein Hörgerät sichtbar, „Sie müssen Ihr Hörgerät einschalten!“.

Wenn diese Sonntagsradfahrer (im weitesten Sinne) ihre Ruhe- oder Orientierungspausen einlegen, dann bleiben sie mit Vorliebe mitten auf dem Radweg oder auf der Straße stehen, was nicht nur mich nervt.[27]

Insbesondere ältere Radfahrer/innen steigen jetzt zusehends mehr auf E-Bikes (e-bikes) oder Pedelecs[28] um, womit sie jetzt auch schneller unterwegs sind und zusätzliche Gefahren verursachen.[29]

Abbiegende Kfz-Führer/innen

Es kommt immer wieder vor, dass einem als Radfahrer/in auf Straßen und Radwegen die Vorfahrt genommen wird. Die Kfz-Führer/innen biegen – von vorne oder hinten kommend – gedankenlos bis rücksichtslos unmittelbar vor einem nach rechts oder links ab, man wird also regelwidrig „geschnitten“. Ich achte schon immer an Einmündungen und Kreuzungen – auch durch Blick nach hinten – darauf, ob diese motorisierten Verkehrsteilnehmer/innen die Fahrtrichtungsänderung durch Blinklicht anzeigen, um rechtzeitig (re)agieren zu können.

Es hat sich übrigens zu einer Unsitte unter Kfz-Führer/innen entwickelt, die Fahrtrichtungsänderung beim Abbiegen gar nicht mehr anzuzeigen – und dann wird es für Radfahrer/innen besonders gefährlich.

Versperren von Radwegen

Kfz-Führer/innen fahren, wenn sie aus nicht bevorrechtigten Straßen, Wegen oder Hauseinfahrten usw. kommen, bis an den Straßenrand und stehen quer auf dem Radweg. Häufig haben diese Kfz-Führer/innen auch keine andere Wahl, um die zu erreichende Straße nach links und rechts einsehen zu können. Ich erlebe es wiederholt, dass diese Verkehrsteilnehmer/innen ihre „motorisierten Untersätze“ zurücksetzen, wenn es der rückwärtige Verkehr zulässt. Es gibt aber auch Spezies, die erwarten, dass mal als Radfahrer/in anhält und wartet.

Kombinierte Fuß-/Radwege vor Grundstücksausfahrten

Diese Wege haben es besonders in sich. Führer/innen von Pkw o.Ä. fahren meistens rückwärts aus solchen Einfahrten. Hinzu kommt, dass die Sicht häufig durch Büsche, Mauern usw. erheblich beeinträchtigt ist. Folglich haben die Führer/innen solcher Kfz kaum die Möglichkeit, Fußgänger (Kinder, Frauen, Männer) und Radfahrer/innen rechtzeitig zu sehen. Die meisten dieser „Rückwärtssetzenden“ tasten sich auf den Fuß-/Radweg vor, fahren also betont langsam. Andere setzen aber auch recht forsch nach dem Motto „Es wird schon gut gehen!“ zurück, sodass fußläufige und Rad fahrende Personen in Gefahr geraten.[30]

Für Radfahrer sind solche Fuß-/Radwege wegen der fortlaufend abgesenkten Grundstücksein- und -ausfahrten nicht gerade „hodenfreundlich“.

Überholvorgänge durch Kraftfahrer/innen auf Landstraßen

Das Radwegenetz wird zwar zunehmend ausgebaut – es gibt aber immer noch Straßen ohne Radwege (meistens so genannte Landstraßen). Diese Straßen sind nicht besonders breit und lassen das Überholen eines Radfahrers durch Pkw oder noch breitere Kfz bei Gegenverkehr eigentlich nicht zu. Das hält aber Autofahrer/innen nicht davon ab, sich trotz Gegenverkehrs an Radfahrern/innen vorbeizudrängeln und diese so in Gefahr zu bringen. Wenn möglich, weiche ich schon vorsichtshalber auf mehr oder weniger befestigte Randstreifen aus.[31]

Zugeparkte Radwege

Ich ärgere mich immer wieder, wenn Radwege durch Kfz teilweise oder vollständig zugeparkt sind. Radfahrer/innen sind dann gezwungen, bei kombinierten Fuß-/Radwegen – unter Rücksichtnahme auf Fußgänger/innen – auf Fußwege auszuweichen. Bei Radwegen, die höhengleich neben der „Kfz-Fahrbahn“ verlaufen, muss man als Radfahrer/in auf die Fahrbahn ausweichen, notfalls sogar anhalten und absteigen, um sich nicht in Gefahr zu bringen.

Aufnahme: 29.09.2011

Zugeparkter Radweg in Ibbenbüren, Weststraße

Verschmutzte Straßen und Radwege

Insbesondere mit Herbstbeginn nimmt die Verschmutzung von Straßen, Wegen und Radwegen zu. Von überhängenden Ästen fallen alle möglichen Obstsorten, Nüsse, Kastanien, Eicheln, Bucheckern usw. auf die Wege und Fahrbahnen. Dazu kommt das heruntergefallene Laub. Nur wenige Anlieger oder sonst Zuständige beseitigen diese „Früchte der Natur“. Insbesondere in Verbindung mit Nässe werden solche Streckenabschnitte zu gefährlichen Rutschbahnen.

Hin und wieder kommt es auch vor, dass gerade Eicheln und Kastanien beim Überfahren nach links oder rechts wegschleudern, auf vorbeifahrende Kfz aufprallen und wohl kleinere Beulen verursachen (können).

Aufnahme: 01.10.2011

Verschmutzung eines Rad-/Fußweges durch Bucheckern

in Glandorf, Osnabrücker Straße

Hunde mit oder ohne Hundeführer(n)/innen

Insbesondere an abgelegenen Örtlichkeiten treffe ich immer wieder auf Hunde, die frei herumlaufen und weit und breit kein Mensch zu sehen ist. Angst vor Hunden habe ich eigentlich nicht. Wenn aber zum Beispiel ein ausgewachsener Schäferhund am Straßenrand unbeaufsichtigt herumläuft, nehme ich vorsichtshalber die Schuhe aus den Klickpedalen. Kleinere Hunde kommen kläffend hinter mir hergelaufen und versuchen, nach mir zu schnappen. Dann muss ich schon manchmal während der Fahrt zutreten, um mir diese „gemeinen Wadenbeißer“ vom Leibe zu halten.

Auf kombinierten Rad-/Fußwegen, Radwegen, Feld- und Waldwegen sowie an Straßenrändern sind Hundeführer/innen häufig anzutreffen. Meistens laufen die Hunde an Leinen – aber nicht immer. Wenn ich mich von hinten annähere, mache ich durch Klingeln auf mich aufmerksam. Nicht angeleinte Hunde werden dann meistens fixiert. Insbesondere Frauen und Kinder, die mit großen und mittelgroßen Hunden unterwegs sind, haben Probleme, ihre Vierbeiner unter Kontrolle zu halten. Ich habe es wiederholt erlebt, dass Hunde versucht haben, während des Vorbeifahrens an mir hochzuspringen. Ich rufe dann laut „Aus!“, was bisher wirksam war.

Dann sind da noch die Hunde, die sich auf eingezäunten Grundstücken bewegen, bellend am Zaun entlang laufen oder gegen die Umzäunung springen. Wenn so ein Hund plötzlich bellend am Zaun auftaucht, kann man sich als Radfahrer/in ganz schön erschrecken, was auch mit Gefahren verbunden ist. Man macht unwillkürlich einen Schlenker vom Zaun weg und gerät so – auf der Straße fahrend – weiter in Richtung Fahrbahnmitte. Das kann zu Kollisionen mit gerade überholenden Kfz-Führer/innen führen.

Sonst gefährliche Tiere

Nicht nur von Hunden können Gefahren für Radfahrer/innen ausgehen, sondern auch von tierischen Lebewesen, die sich in freier Natur bewegen: insbesondere Rehe, Hasen, Kaninchen, Fasane und Katzen.

Ich habe es wiederholt erlebt, dass aufgeschrecktes Rehwild unmittelbar vor mir über die Straße/den Weg gewechselt ist. Manchmal läuft ein Reh auch zig Meter parallel am Wald- oder Feldrand neben mir, um dann plötzlich auf die Straße zu springen. Zusammenstöße zwischen Rehen (evtl. auch Hirschen) und Radfahrern/innen können ganz erhebliche Folgen nach sich ziehen: Für die Radfahrer/innen und für die Rehe.[32]

Aber auch sonstiges Getier (Hasen, Kaninchen, Fasane und Katzen[33] ) kann Radfahrer/innen beim Ausweichen oder Überfahren zum Sturz bringen.

Möglich sind auch Zusammenstöße zwischen Kfz-Führern/innen und Radfahrern/innen in Verbindung mit herumlaufenden Tieren: Die motorisierten Verkehrsteilnehmer/innen wollen solchen Tieren auf der Fahrbahn ausweichen oder bremsen stark ab, verlieren die Kontrolle über das Kfz und „krachen“ dann mit Radfahrern/innen zusammen. Auch Vögel, die z.B. gegen die Frontscheibe „knallen“, können solche oder ähnliche Verkehrsunfälle verursachen.

Radfahrer/innen als Unfallverursacher

Es ist unstreitig, dass sich Radfahrer/innen nicht immer verkehrsgerecht verhalten und so Unfälle verursachen. Aber Fußgänger/innen und Radfahrer/innen sind nun mal die schwächsten Glieder in der Kette und nehmen bei Verkehrsunfällen in Verbindung mit Kraftfahrzeugen den größten Schaden.

Es kommt aber auch vor, dass sich unter Radfahrern/innen Unfälle ereignen. Ein Beispiel:

Unfall mit Radlern auf dem Bürgersteig

BAD IBURG. Zwei Radfahrer sind Mittwoch früh um 7.25 Uhr auf dem Bürgersteig an der Bad Iburger Münsterstraße frontal zusammengestoßen. Dabei wurden beide leicht verletzt. Ein 54-Jähriger fuhr auf dem Bürgersteig links der Münsterstraße. In Höhe der Hausnummer 19 kam ihm eine 50-jährige Radfahrerin entgegen. Sie fuhr ebenfalls auf dem Bürgersteig. Beide stießen mit ihren Fahrrädern zusammen und stürzten. Der 54-Jährige und die 50-Jährige wurden in ein Krankenhaus gebracht.[34]

Fürsprecher

Radfahrer/innen erhalten zunehmend Fürsprecher.

Radfahrer wollen nicht absteigen

jan OSNABRÜCK. „Radfahrer absteigen“: Diese Botschaft kommt nicht an. Viele Radfahrer können nicht verstehen, warum die Verkehrsplaner ihnen das Leben oft so schwer machen. Da müssen sie Umwege in Kauf nehmen, riskieren Zusammenstöße, werden auf holpriges Pflaster verbannt oder müssen sogar absteigen, um auf die andere Seite einer Straße zu gelangen. In unserer neunen Serie über das Radfahren in Osnabrück zeigen wir auf, wo es hakt und wie es besser gemacht werden könnte. Ausführlich gehen wir auf die Radwegbenutzungspflicht ein, stellen die Fahrradstraßen in Osnabrück vor und gehen der Frage nach, was E-Bikes bringen. [35]

Kapitel 6 Gelungene Radwege

L 811 zwischen Westbevern und Brock

Aufnahme: 23.05.2011

Diese Gefahrenstelle ist beispielhaft ausgeschildert. Übrigens: Auf diesen Radweg haben die Anlieger offensichtlich lange gewartet und selbst Hand angelegt.

Wir Anlieger der Lengericher Straße in Westbevern haben uns zusammengeschlossen und den Verein „Bürgerradweg Lengericher Straße Westbevern“ gegründet. Wir wollen Westbevern mit den vorhandenen Radweg in Ostbevern Brock verbinden. Die dafür notwendigen Arbeitsleistungen erbringen wir in Eigenregie. Uns unterstützen viele Mitbürgerinnen und Mitbürger durch ihre Mitarbeit sowie durch Sach- und Geldspenden. Durch den neuen Radweg wird es möglich, sicher von Westbevern aus nach Ostbevern-Brock und zum Bahnhof in Ostbevern-Brock zu fahren. Die in dem betreffenden Gebiet lebenden Schulkinder können gefahrlos mit dem Fahrrad die Schulen in Westbevern oder Telgte erreichen. Damit wird ein erheblicher Beitrag zur Verkehrssicherheit und Unfallverhütung erbracht.[36]

[...]


[1] Herta Lappe, verw. Hunsicker, geb. Bayer. Mein Vater Friedrich („Fritz“) Hunsicker war während des 2. Weltkrieges als Bordfunker bei der Luftwaffe im Einsatz. Er ist im Oktober 1943 – wenige Monate vor meiner Geburt – von einem Feindflug über dem Mittelmeer vor Italien nicht zurückgekehrt. Mein Vater galt zunächst als vermisst, später wurde er für tot erklärt. Näheres hierzu: Ernst Hunsicker, Kindheits- und Jugenderinnerungen – Ein Lebensabschnitt …, GRIN Verlag (2011), Kapitel 1 (Meine Eltern und Großeltern) und Kapitel 2 (Tod meines leiblichen Vaters „Fritz“ Hunsicker …).

[2] … In Deutschland wurden zwei Torfkraftwerke betrieben, beide mit Rostfeuerung. Das Torfkraftwerk Wiesmoor und das Torfkraftwerk Rühle. Zwingend notwendig für ein Torfkraftwerk sind große Torfvorkommen in unmittelbarer Nähe zum Kraftwerk. So entstand das Kraftwerk Wiesmoor in direkter Nähe zum Moor. Auch das Kraftwerk Rühle befand sich am Rand des Bourtanger Moores, eines riesigen Moorgebietes an der Deutsch-Niederländischen Grenze. … (Torfkraftwerk – Wikipedia)

[3] Ernst Hunsicker, „Gewalttour“ mit dem Fahrrad für vier Wochen, in: Kindheits- und Jugenderinnerungen – Ein Lebensabschnitt im exemplarischen Kontext mit historischen Ereignissen, GRIN Verlag (März 2011), S. 160 ff.

[4] Die Fotos wurden bis einschließlich 16.09.2011 mit einer 10.0 Design Digitalkamera von MEDION (ALDI) aufgenommen; danach mit einer SAMSUNG Smart Camera ST 30. Die letzten Fotos mit der MEDION-Kamera habe ich im „Venner Moor“ gemacht – danach gab sie ihren Geist auf (was nicht an den Akkus lag).

[5] Spritztour steht für einen kurzen Ausflug mittels Auto oder Motorrad zum Vergnügen ohne besonderes oder festgelegtes Ziel … (Spritztour – Wikipedia)

[6] Schloss und Benediktinerabtei Iburg – Wikipedia

[7] Das Moderlieschen (Leucaspius delineatus), auch Malinchen, Modke, Mutterloseken, Schneiderkarpfen, Sonnenfischchen, Zwerglaube genannt, ist eine europäische Kleinfischart aus der Familie der Karpfenfische und wird dabei „angelsprachlich“ zu den Weißfischen gezählt. Das ausgewachsene Moderlieschen ist 6 bis 9 cm lang, selten 10-12, wobei das Weibchen etwas größer und beleibter wird als das Männchen. Der Körper ist stromlinienförmig und seitlich etwas abgeflacht. … (Moderlieschen – Wikipedia)

[8] Insbesondere Hufeisen-Azurjungfern und Segellibellen.

[9] Osnabrücker Land – Wikipedia

[10] Die Hochschule der Polizei (DHPol) mit Sitz in Münster-Hiltrup ist aus der vorherigen Polizei-Führungsakademie mit Beschluss des nordrhein-westfälischen Landtags vom 27. Januar 2005 hervorgegangen. Seit dem 1. März 2006 wurde mit Beginn der Gültigkeit des Gesetzes über die deutsche Hochschule der Polizei (DHPolG) die ehemalige Polizei-Führungsakademie als eigenständige Hochschule in die Hochschullandschaft Deutschlands aufgenommen. Träger der Institution sind die Polizeien der Länder und des Bundes aufgrund des Abkommens über die Deutsche Hochschule der Polizei von 1973 (mit späteren Änderungen, zuletzt 2006). … (Deutsche Hochschule der Polizei – Wikipedia)

[11] Münsterland – Wikipedia

[12] Ostwestfalen-Lippe – Wikipedia

[13] Die meisten Motorradfahrer/innen (Männer und Frauen sind auf Grund der Bekleidung und Helme kaum zu unterscheiden) verhalten sich aber verkehrsgerecht.

[14] Kalkriese ist von besonderer historischer Bedeutung: … Der römische Feldherr Publius Quinctilius Varus wurde im Jahre 9 n. Chr. von seinem germanischen Verbündeten Arminius verraten und in einer Schlacht vernichtend geschlagen. Für diese im deutschen Bewusstsein bedeutsamste Schlacht wurde das Schlachtfeld bisher nicht abschließend lokalisiert, doch gilt Kalkriese seit 1988 als der Favorit unter den Theorien zum Ort der Varusschlacht. Der Landkreis Osnabrück und die Stiftung der Sparkassen im Osnabrücker Land errichteten gemeinsam zur Information über die Ausgrabungen 2000 auf dem Fundplatz Oberesch den Museumspark Varusschlacht, der 2001 durch ein Museum zum Museum und Park Kalkriese ergänzt wurde. … (Fundregion Kalkriese – Wikipedia)

[15] Veranstalter: Viktoria Freifrau v. d. Busche, Ippenburg Festival.

[16] 1981/82 erteilte ich als Fachlehrer/Lehrsaalleiter in ihrem Kommissarslehrgang in Hann. Münden das Fach „Polizei- und Verwaltungsrecht“.

[17] 1993/94 war ich als Leiter der Kriminalpolizeiinspektion Lingen ihr Vorgesetzter.

[18] Ernst Hunsicker, Der Unfalltod von drei jungen Menschen, in: Highlights: Authentische Polizei- und Kriminalgeschichten – Von der Polizeischule (1962) bis zur Pensionierung (2004) und die Zeit danach, GRIN Verlag (2. Auflage 2011), S. 43.

[19] VERKEHR – Gefährliches Gewusel – Nie zuvor waren in den Städten so viele Fahrradfahrer unterwegs, doch es werden viel zu wenige Radwege gebaut. Auch deshalb sind die Unfallzahlen dramatisch hoch., in: DER SPIEGEL 23/2011, S. 40 ff.

[20] Die Vorfahrtregel „rechts vor links“ – Gem. § 8 StVO hat an Kreuzungen und Einmündungen generell Vorfahrt, wer von rechts kommt, es sei denn, dass das Vorfahrtrecht durch Verkehrszeichen (Z. 205, 206, 301, 306) gesondert geregelt ist, oder dass es sich bei der von rechts einmündenden oder kreuzenden Straße nur um einen Feld- oder Waldweg handelt. Auch der aus einem verkehrsberuhigten Bereich kommende Fahrzeugführer sowie derjenige, der über einen abgesenkten Bordstein in eine Straße einfährt, kann die Rechts-vor-Links-Regel nicht für sich in Anspruch nehmen. … , unter: »http://www.verkehrslexikon.de/Module/RechtsVorLinks.php«.

[21] Radweg oder Radfahrstreifen: Ein unlösbarer Konflikt zwischen subjektiv gefühlter und objektiv messbarer Sicherheit?… Die Unfälle geschehen an den Kreuzungen mit anderen Straßen und an Ein-/Ausfahrten wie z.B. den großen Lebensmittelmärkten. Wer als Radfahrer dort auf dem Radweg fährt, muss damit rechnen, nicht gesehen und daher angefahren zu werden. … , unter: »http://www.adfc-nrw.de/fileadmin/dateien/Aachen/for_download/Radweg_oder_ Radfahrstreifen.pdf«.

[22] Zwei Radfahrer tot auf dem Wirtschaftsweg – meterhoher Mais – Wie konnte es am Donnerstagnachmittag 4.11.2010 zu dem tragischen Geschehen kommen? Nach Einschätzung der Polizei spricht jedoch einiges dafür, dass der Kraftfahrer die Vorfahrt der beiden Radfahrer missachtet hat. Sie gehen zudem davon aus, dass das hochstehende Maisfeld eine Rolle gespielt haben muss – es schränkte die Sicht aller Beteiligten erheblich ein. … (Freiburg-Schwarzwald.de – Endingen am Kaiserstuhl, unter: »http://www.frsw.de/endingen1.htm#Zwei%20Radfahrer%20tot%20auf%20dem%20 Wirtschaftsweg%20%20meterhoher%20Mais«.

[23] … 4. Kleine Rondelle mit ebenso kleinen Mittelaufbauten, an denen weder Zeichen 205 noch Zeichen 215 steht. Man findet sie hauptsächlich in sehr verkehrsarmen Straßen in Wohngebieten; sie dienen der Verkehrsberuhigung. Da überhaupt kein Verkehrszeichen die Vorfahrt regelt, gilt dort rechts vor links. Streng genommen sollte man in diesem Fall auch nicht »Kreisverkehr« sagen. Es sind im Grunde »ganz kleine Kreuzungen mit einer Insel in der Mitte«. … , unter: »http://www.fahrtipps. de/frage/kreisverkehr-vorfahrt.php«.

[24] Linke Radwege – Die Benutzung von in Fahrtrichtung links angelegten Radwegen ist mit besonderen Gefahren verbunden und deshalb aus Gründen der Verkehrssicherheit grundsätzlich nicht erlaubt. Es sei denn, der Radweg ist durch Z 237, 240 oder 241 in Gegenrichtung freigegeben. … An Kreuzungen und Einmündungen sowie an verkehrsreichen Grundstückszufahrten sind der abbiegende Kraftfahrzeugverkehr auf der Vorfahrtstraße sowie der Fahrzeugverkehr auf der untergeordneten Straße durch Zusatzschilder auf die besonderen Gefahren eines neben der durchgehenden Fahrbahn verlaufenden und zu kreuzenden Zweirichtungsradwegs aufmerksam zu machen. … , unter: »http://www.nordgruppe-berlin.de/StVO-Radwege.php«.

[25] Sonntagsfahrer zeichnen sich durch eine übermäßig langsame Fahrweise aus, tragen meist einen Hut und haben einen Wackeldackel oder eine umhäkelte Klopapierrolle auf der hinteren Hutablage., unter: Sonntagsfahrer – Wiktionary (als Beispiel).

[26] … Heutige Rennräder wiegen meist zwischen knapp 6 und 9 kg. Laut UCI-Reglement ist aber bei Wettbewerbsrädern ein Mindestgewicht von 6,8 kg zu beachten. … (Rennrad – Wikipedia)

[27] … Es gibt dann die Sonntagsradfahrer, die nerven ab, die sind langsam, freuen sich über jeden Pillepalle und bleiben einfach im Weg stehen und wundern sich wenn ich sie anschnauze. …, unter: »http://www.pop64.de/blog/2006/09/11/langweilige-single-sonntag-hamburg-vs-berlin/«.

[28] Ein Pedelec (Kofferwort für Pedal Electric Cycle) ist ein Elektrofahrrad, welches den Fahrer, mit Hilfe eines speziellen Elektromotors und einer elektronischen Regelung, je nach Einstellung und Bedarf – ermittelt durch Sensoren – mehr oder weniger beim Pedalieren unterstützt. Die Energie dazu liefert ein Akkumulator. … (Pedelec – Wikipedia)

[29] Unfallforschung der Versicherer: Crashtests zeigen hohe Unfallrisiken durch Elektrofahrräder –Neue Fahrzeugklassifizierung nötig … Fakten in Kürze:
- Pedelecs erhöhen die Durchschnittsgeschwindigkeiten und die Kilometerleistung. Da die Fahrerinnen und Fahrer weitgehend ungeschützte Verkehrsteilnehmer sind, müssen mehr Tote und Verletzte befürchtet werden.
- Verkehrsteilnehmer sind auf diese neue Fahrradgattung bisher nicht vorbereitet. Auf die Gefahren muss öffentlichkeitswirksam hingewiesen werden.
- Die Rechtslage muss durch die Schaffung einer neuen Kraftfahrzeugklasse (30 km/h-Pedelecs) zumindest für Deutschland schnell geklärt werden.
- Die Pedelec-Konstruktionen müssen stabiler werden.
- Bremsen müssen auch bei Nässe dem Gewicht und der Geschwindigkeit angemessen sein., unter: »http://www.ralefo.de/hohe-unfallrisiken-durch-e-bikes/«.

[30] Grundstücksein- und -ausfahrt - …Grundstücksein- und -ausfahrten sind keine öffentlichen Wege, sie verbinden vielmehr öffentliche Straßen mit Grundstücken (private Zufahrtswege, die vom öffentlichen Verkehr weg- oder zu diesem hinführen). Deshalb hat der Ausfahrende kein Vorfahrtsrecht; er muss äußerste Sorgfalt aufwenden, um jede Gefährdung des fließenden Verkehrs, der bevorrechtigt ist, auszuschließen. Zu diesem Zweck muß er unter Umständen einen Warnposten, z. B. den Beifahrer, aufstellen, wenn zu beschränkten Sichtverhältnissen die Länge oder Schwerfälligkeit des Fahrzeugs - Lastzug - hinzukommt, der Einbiegevorgang dadurch längere Zeit in Anspruch nimmt und für herannahende Fahrzeuge nur schwer erkennbar ist. … , unter: »http://www.rechtslexikon24.net/d/grundstuecksein-und-ausfahrt/grundstuecksein-und-ausfahrt.htm«.

[31] Was ist beim Überholen von Radfahrern zu beachten? Kraftfahrer, die einen Radfahrer überholen, müssen mindestens einen Abstand von 1,5 m bis 2 m einhalten – im Zweifel mehr. Ist kein ausreichender Abstand aufgrund der Verkehrssituation einzuhalten, muss das Überholen unterbleiben und es ist hinter dem Radfahrer zu bleiben. Da diese Regel in der Vergangenheit von vielen Autofahrern nicht eingehalten wurde, ist die Straßenverkehrsordnung zusätzlich ergänzt worden. Nunmehr steht in § 5 Abs. 4 ausdrücklich:"Wer zum Überholen ausscheren will, muß sich so verhalten, daß eine Gefährdung des nachfolgenden Verkehrs ausgeschlossen ist. Beim Überholen muß ein ausreichender Seitenabstand zu anderen Verkehrsteilnehmern, insbesondere zu Fußgängern und Radfahrern, eingehalten werden. Der Überholende muß sich sobald wie möglich wieder nach rechts einordnen. Er darf dabei den Überholten nicht behindern." … , unter: »http://www.adfc-nrw.de/index.php?id=8983&­.

[32] Radfahrer bei Unfall mit Reh schwer verletzt – Bei einem Unfall mit einem Reh ist ein 30-jähriger Radfahrer in der Westerwald-Gemeinde Niederelbert schwer verletzt worden. Der Mann war mit seinem Mountainbike auf einem geteerten Feldweg gefahren, als das Tier plötzlich vor seinen Lenker lief, teilte die Polizei in Montabaur am Freitag mit. Der Radfahrer prallte gegen das Reh und flog durch die Luft. Der schwer verletzte Mann musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Das Reh starb an der Unfallstelle., unter: »http://nachrichten.t-online.de/rheinland-pfalz-radfahrer-bei-unfall-mit-reh-schwer-verletzt/id_16489506/index«.

[33] Mann macht Katze verantwortlich für Unfall, erkennt aber den ‚Täter’ nicht –Ein Radfahrer in Osnabrück hat nach einem Unfall eine Katze verantwortlich gemacht und verklagte die angebliche Halterin der Katze, die nahe der Unfallstelle wohnt. Der Radfahrer erlitt bei dem Sturz einen Trümmerbruch im Ellenbogen. Die Angeklagte bestritt aber, dass ihre Katze zu der Zeit außerhalb des Hauses gewesen sein könnte. Dazu kam, dass das Unfallopfer die Katze nicht einwandfrei identifizieren konnte. Das Landgericht Osnabrück entschied somit, dass der Radfahrer kein Anspruch auf Schadenersatz hätte., unter: »http://www.shortnews.de/id/532218/Mann-macht-Katze-verantwortlich-fuer-Unfall-erkennt-aber-den-Taeter-nicht«.

[34] Neue Osnabrücker Zeitung vom 06.10.2011, S. 21 (SÜDKREIS).

[35] Neue Osnabrücker Zeitung vom 17.10.2011 (Titel).

[36] »http://www.buergerradweg-westbevern.de/info/ueberuns.html«

Details

Seiten
430
Jahr
2018
ISBN (eBook)
9783656090816
ISBN (Buch)
9783656090649
Dateigröße
99.7 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v184320
Note
Schlagworte
radfahren region osnabrück münster bielefeld gütersloh illustrierte erlebnisse beobachtungen

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Titel: Radfahren in den Regionen Osnabrück –
Münster – Bielefeld – Gütersloh – Rheine