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Die Revolution von 1848/1849 in Deutschland als Gegenstand der Karikatur

Hausarbeit (Hauptseminar) 2010 30 Seiten

Geschichte Europa - Deutschland - Neuere Geschichte

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Die Politische Karikatur
1.1. Begriffsklärung
1.2. Geschichte der politischen Karikatur in Deutschland

2. Die Karikatur in den Jahren 1848/
2.1. Form
2.2. Inhalt und Art der Darstellung
2.3. Trägermedien, Verfasser, Verleger

3. Die Revolution 1848/1849 im Spiegel ausgewählter Karikaturen
3.1. Die Märzbewegung in Deutschland
3.2. Die Frankfurter Nationalversammlung
3.3. Die Septemberkrise
3.4. Preußen: Staatsstreich und Verfassungsoktroi
3.5. Die Ablehnung der Kaiserkrone
3.6. Die Reichsverfassungskampagne und die Aufstände
3.7. Das Ende der Frankfurter Nationalversammlung und der Sieg der Reaktion

4. Die Rolle und Bedeutung der Karikaturen in der Revolution von 1848/

Literaturverzeichnis

Einleitung

Im 16. Jahrhundert tritt der Begriff „caricatura“ im Sinne von „überladen, beladen, übertreiben“ zum ersten Mal bei den Brüdern Carracci auf. Sie wollten durch die Karikatur eine „perfekte Missgestalt“[1] darstellen. Gianlorenzo Bernini (1598-1680) ging es darum, charakterliche Merkmale in der Karikatur sichtbar zu machen. Er exportierte die Karikatur nach Frankreich und 1686 tauchte der Begriff erstmals in England auf.

Bis ins 18. Jahrhundert war es allerdings hauptsächlich in Italien Mode Karikaturen zu malen. Im 19. Jahrhundert setzte die eigentliche Blüte der Karikatur auch im übrigen Europa ein und sie wurde zu dem uns heute geläufigen graphischen Mittel, politische und soziale Inhalte widerzuspiegeln.[2]

„Karikatur im engen Verständnis des übertriebenen Bildnisses wird nun zur Waffe im politischen Kampf. Gleich dem Rechtsbrauch der Executio in effigie, bei dem der flüchtige Verbrecher etwa durch sein an den Galgen gehängtes Bildnis stellvertretend hingerichtet wurde, nimmt auch die Karikatur eine symbolische Exekution vor: Sie tötet durch Lächerlichkeit“.[3]

In der folgenden Arbeit widme ich mich der politischen Karikatur in der Zeit der Revolution von 1848/1849. Dafür werde ich zunächst den Begriff der politische Karikatur untersuchen und versuchen anhand von verschiedenen Definitionsansätzen den Begriff zu bestimmen.[4] Dann werde ich einen kurzen Überblick der Geschichte der politischen Karikatur in Deutschland von der Restauration bis zur Revolution 1848 liefern.

Schließlich wende ich mich der Karikatur in den Jahren 1848/1849 zu, ihrer äußeren Form, ihren Inhalten und den Trägermedien, Verfassern und Verlegern. Mit der Aufhebung der Zensur Anfang März 1848 wurde das ganze Land mit Karikaturen, Flugschriften, Flugblättern und satirischen Zeitschriften überflutet. Jede einzelne Karikatur ging dabei auf ein bestimmtes tagespolitisches Ereignis, auf namenhafte Personen und viele andere die Revolution und ihre Mitspieler betreffenden Details ein. Durch die Fülle des vorhandenen Materials kann der Revolutionsverlauf chronologisch mit Karikaturen nach empfunden und verfolgt werden. Ich habe mich in meiner Arbeit auf einige Beispiele konzentriert, die meiner Meinung nach ein wesentliches Merkmal der Karikatur aus dieser Zeit aufweisen, oder ein bedeutendes Ereignis kommentieren.

Am Ende der Arbeit werde ich die Bedeutung der Karikatur während der Revolution 1848/1849 für die Öffentlichkeit untersuchen. Ich versuche die Fragen zu beantworten, welche Rolle die Karikaturen in der Bevölkerung gespielt haben, ob sie als Propagandamittel geeignet waren und sogar den Revolutionsverlauf bestimmen konnten.

1. Die politische Karikatur

1.1. Begriffsklärung

In Deutschland bleibt der Begriff Karikatur ein Sammelbegriff, der Karikaturen mit politischem Inhalt mit einschließt. Thomas Knieper schreibt der politischen Karikatur folgende verschiedene Konnotationen zu: „Witzzeichnung im Politikteil einer Zeitung“, „Illustration zu Politik“, „Portraitkarikaturen von Politikern“, „komponierte satirisch-politische Pressezeichnung“, oder allgemein „kommentierende Zeichnung“.[5]

Georg Hermann sagt, „ die Beleuchtungsart der politischen Karikatur hat etwas vom elektrischen Scheinwerfer, welcher hier breite Lichtmassen häuft, um sie gegen tiefschwarze Schatten noch greller wirken zu lassen. Diese Art der Beleuchtung zwingt die politische Karikatur in ihren Angriffen scharf und oft ungerecht zu werden [...].“[6]

Der Buchhändler und Journalist Hans Dollinger zählt den Humor als wesentliche Element der Karikatur hinzu. Der Karikaturist „hebt nicht nur den Zeigefinger, sondern legt diesen auf die Wunde, um das Gelächter seiner Zeitgenossen herauszufordern und die Wahrheit erkennbar zu machen. [...] Karikatur ist humoristische Graphik, ist ein graphisches Pamphlet, das in der Verzerrung die Wahrheit überdeutlich macht.“[7]

Werner Hofmann hält den Begriff Karikatur für nicht fassbar, „weil er dem Wandel von Sitte und Geschmack, Konvention und Lebensart unterworfen ist und in jeder Epoche zu anderen Bewertungen herausfordert.“[8]

Ursula E. Koch merkt an: „Historische oder aktuelle Pressekarikaturen (zumeist eine Einheit aus Bild und Text) spiegeln den Zeitgeist wider und tragen zu dessen Entstehung bei. Unter Benutzung von tradierten Codes und Symbolen decken sie politische und gesellschaftliche Widersprüche oder Mißstände auf. Zu Recht gelten sie seit geraumer Zeit

als wichtige Quellen, deren Aussagekraft die des klassischen Schrifttums und Archivguts ergänzt.“[9]

Alle hier aufgeführten Definitionen sind nur Ansätze, um den Begriff politische Karikatur zu beschreiben. Keiner der ausgewählten Personen liefert eine falsche Begriffsbestimmung, jedoch auch keine allgemeingültige. Zusammen betrachtet liefern sie allerdings ein gutes Bild über die Wirkung und den Einfluss, den politische Karikaturen erzeugen.

1.2. Geschichte der politischen Karikatur in Deutschland

In der Zeit der Restauration und des Vormärz wurden nur sehr wenige Karikaturen angefertigt, da die strikte Pressezensur seit den Karlsbader Beschlüssen 1819 festgesetzt wurde.1824 wurden sie vom Bundestag unbefristet verlängert. Kurze Lockerungen der Presse- und Zensurbeschlüsse gab es nur 1830/31 in Deutschland und 1842/43 in Preußen.[10]

Die sogenannte „kleine Bilderfreiheit“[11] 1842 dauerte allerdings nur bis zum 3. Februar 1843, da Friedrich Wilhelm IV. eine Kabinettsorder heraus brachte, die wieder jegliche karikaturistischen Darstellungen verbot.[12]

Themen während der kleinen Bilderfreiheit waren unter anderem die Zensur und Pressepolitik in Preußen, die konservative Politik an den Hochschulen, Religion und Kirche, Kommunalpoltitk, das neue Ehescheidungsrecht und soziale Fragen.[13]

Es gab nur wenige Karikaturenelemente die im Vormärz so weit verfestigt wurden, dass sie bis zur nächsten Aufhebung der Zensur 1848 übernommen wurden. Ein Element das sich lange hielt war jedoch das Mundschloss als Zeichen der Zensur, sowie auch der Krebs, der Symbol des Rückschritts und ebenfalls der Zensur war.[14]

2. Die Karikatur in den Jahren 1848/49

2.1. Form

Die Karikaturen traten als Ereignis-, Portrait-, oder Genrekarikatur auf. Portraitkarikaturen veränderten die Physiognomie der dargestellten Person so, dass sie noch identifizierbar

war, jedoch die Veränderungen einen komischen Effekt erzielten.[15] Verbreitet waren auch ganze Bildgeschichten, die eine fortlaufende Handlung oder Geschichte in mehreren Bildern mit einem Text schilderten. Äußerlich kam es bei den Karikaturen zu einer „Verdichtung“[16], das heißt der Zeichner stellte bildlich nur wenig dar, konnte jedoch trotzdem „viele Einzelheiten auf kleinstem Raum“[17] veranschaulichen. Dies gelang allerdings nur, wenn der Betrachter Zeitgenosse war, oder in späterer Zeit den Code der Karikatur wußte und verstand. Denn „sie spiegelt nicht im herkömmlichen Sinn die Realität wider, ihr Bildinhalt ist nicht ident mit dem Gegenstand der Geschichte.“[18] Da die Karikatur nicht die Realität abbildete, benutzte sie abstrakte Zeichen und Symbole, um das Dargestellte zu verfremden, lächerlich zu machen und Missstände aufzudecken. So wurden bei dem Betrachter Emotionen geweckt.[19]

Oft bestanden Karikaturen aber nicht nur aus einem Bild, sondern wurden mit einem Text kombiniert. Der Text wurde entweder als Unter-, Überschrift, als ganzer Vers oder Gedicht, Dialog, oder Gespräch direkt im Bild in die Karikatur eingegliedert. Der Text diente als Stütze und half dem Betrachter einen konkreten Bezug zur Aussage herzustellen.[20]

Als Grundlage für den Karikaturentext dienten reale Aussagen, Zitate aus der Literatur oder aus Liedern, und auch Auszüge aus öffentlichen Flugblättern. Dabei wurden die zitierten Äußerungen wörtlich übernommen oder umgewandelt wiedergegeben.

Viele Karikaturen wiesen auch Orts-, Zeit-, und Namensangaben auf, die dem späteren Betrachter die Einordnung des Spottbildes in das poltisch-.historische Gesamtbild erleichterten. Fehlten diese Angaben, so kann man heute davon ausgehen, dass sich dem Zeitgenossen die Karikatur auch ohne erläuternden Text erschloss.[21]

2.2. Inhalt und Art der Darstellung

Um das Interesse der Rezipienten zu wecken, musste sich die Karikatur mit einem Thema beschäftigen, mit dem sich der Betrachter positiv oder negativ identifizieren konnte. Dieser Inhalt konnte Ereignisse darstellen die geschehen sind, geschehen könnten oder Wunschvorstellungen der Rezipienten entsprachen. Dies war eine Grundvoraussetzung für den Erfolg einer Karikatur.

Eine weitere Voraussetzung für die Rezeption der Karikaturen war die Verwendungen von Zeichen und Symbolen, die dem Betrachter bekannt waren und ihm eine gelungene Entschlüsselung garantierten. Diese Zeichen mussten einfach und eindeutig sein, von klarer Struktur und den Betrachtern vertraut.[22] Konkret bedeutete das, dass nur Personen abgebildet werden konnten, die zu diesem Zeitpunkt Thema in der Öffentlichkeit waren und einen breiten Bekanntheitsgrad aufwiesen. Außerdem mussten bekannte Klischees verwendet werden, um dem Betrachter der Karikatur die Entschlüsselung des Bildes zu ermöglichen. War das Spottbild zu kompliziert oder zu schwierig, verflog schnell das Interesse und verfehlte somit seine Wirkung als Propagandamittel.[23]

Themen der Karikaturen aus den Jahren 1848/1849 waren die aktuellen Geschehnisse, die Frankfurter Nationalversammlung, ihre Abgeordneten und ihre Entscheidungen, die Bürgerwehr und die Fürsten.[24] Eher selten wurden die militärischen und mit Waffen ausgetragenen Kämpfe karikiert. Häufiger wurden diese in realistischen Bildern dargestellt, und nicht der Parodie oder Satire ausgeliefert.[25]

Der Karikaturist bediente sich dabei einem ausführlichen Repertoire um die Spottbilder zu gestalten. Oft wurden Nationalfiguren und Ländersymbole verwendet. In Deutschland kam vor allem in der Revolutionszeit sehr häufig der Deutsche Michel vor. Er wurde zum nationalen Stereotyp. Im Vormärz war er noch der apolitische Philister mit Schlafmütze, doch während der Revolution wandelte er sich zum kämpfenden Revolutionär mit der Jakobinermütze[26] auf dem Kopf. Seine Kopfbedeckung konnte gut zu verschiedenen Zwecken eingesetzt werden, und dem Deutschen Michel je nach Situation zum Symbol der Revolution oder zum Symbol des eingeschlafenen deutschen Volkes machen.[27] Ebenfalls oft trat als Sinnbild für die geforderte nationale Einheit in den Revolutionsjahren Germania auf. Sie wurde als edle Dame mit Eichenkranz oder als Frau aus dem Volk dargestellt.[28] Andere Ländersymbole waren der deutsche Adler, der gallische Hahn, der britische Löwe und der russische Bär.[29] Einen verhöhnenden Umgang mit Staatsemblemen bewirkten sogenannte Spottwappen und –fahnen. Die Embleme wurden jeweils so verändert, dass sie noch zu zuordnen waren, aber die Stichelei trotzdem gut erkennbar war.[30]

Der Kampf der neuen gegen die alte Zeit war ebenfalls Gegenstand der Karikatur und äußerte sich in Kehraus- und Begräbnismotiven.[31] Das Begräbnis taucht auch im Thema des feierlichen Umzuges oder der Prozession auf.[32]

Die Politik mit ihren Entscheidungsträgern und Ereignissen trat häufig als Spiel oder Vorführung auf. Das politische Geschehen wurde hierbei mit einem Schach-, Billard-, Kegel-, Roulettespiel, oder als Theater-, oder Zirkusaufführung verglichen. Bei dem Theater- und Zirkusmotiv wurde das unehrliche und unernste Wirken der Politiker angeprangert.[33]

Bestimmte Berufe wurden auch Teil des Spotts oder wurden bestimmten Personen als Rolle zugewiesen. Besonders häufig wurden der Arztberuf, Juristen und Geistliche Zielscheibe der Karikatur. Außerdem waren das Militär, die Bürgerwehr, Verwaltungsbeamte und die Politiker (besonders die Abgeordneten der Nationalversammlung) das Thema.[34]

Der Teufel kam in der Karikatur folgendermaßen vor: entweder wurde der politische Gegner als Teufel dargestellt, oder er wurde vom Teufel in die Hölle geführt. Bei der letzten Funktion wurde der Teufel zur positiven Figur, da er den unerwünschten Gegner bestrafte, indem er ihn in die Hölle schickte.

Ebenfalls sehr oft benutzt wurde der Mensch-Tier Verlgeich. Hier boten sich drei Möglichkeiten der Verbildlichung an: 1. komplettes Ersetzen eines Menschen, einer Institution oder einer Idee durch das Tier, das dennoch Menschen ähnlich handelt 2. Hinzufügen einzelner tierischer Körperteile dem menschlichen Körper, wodurch ein Mischwesen entsteht. 3. Gestaltung der Physiognomie des Menschen tierähnlich. Mit dem Wolf, der Ratte, der Schlange, dem Esel und dem Schwein wurden negative Assoziationen in Verbindung gebracht. Dagegen wurden der Adler und der Löwe positiv betrachtet. Zusätzlich wurden Tiere als Wappentiere als Symbol für Staaten benutzt.[35]

[...]


[1] Christoph Studt: „no man`s land“. Die Karikatur als Gegenstand wissenschaftlicher Forschung, in: Historisch- politische Mitteilungen 15 (2008), S.63-80, hier: S. 66

[2] Studt: „no man`s land“, S. 67

[3] Gerd Unverfehrt: Karikatur. Zur Geschichte eines Begriffs, in: Langemeyer, Gerhard u.a. (Hg.): Bild als Waffe. Mittel und Motive der Karikatur in fünf Jahrhunderten. München 1984, S.345-354, hier: S. 348

[4] wenn ich im Text die Bezeichnung Karikatur oder Spottbild verwende, dann ist immer eine politische Karikatur damit gemeint.

[5] Thomas Knieper: Die politische Karikatur. Eine journalistische Darstellungsform und deren Produzenten. Köln 2002, S. 27

[6] Georg Hermann: Die deutsche Karikatur im 19.Jahrhundert. Bielefeld 1901, S.8

[7] Hans Dollinger: Lachen streng verboten! Die Geschichte der Deutschen im Spiegel der Karikatur. München 1972, S. 8

[8] Werner Hofmann: Die Karikatur- Eine Gegenkunst, in: Langemeyer, Gerhard u.a. (Hg.): Bild als Waffe. Mittel und Motive der Karikatur in fünf Jahrhunderten. München 1984, S.355-383, hier: S. 357

[9] Ursula E. Koch: Marianne und Germania: Zwei Nationalheldinnen aus der Sicht deutscher und französischer Karikaturisten, in: Koch, Ursula E.(Hg.): Marianne und Germania in der Karikatur (1550-1999). Leipzig 1999, S. 5-12, hier: S.5

[10] Gisold Lammel: Deutsche Karikaturen. Vom Mittelalter bis heute. Stuttgart, Weimar, 1995, S. 156

[11] Horst Heidermann: Der König war in England gewesen: Preußens kleine Bilderfreiheit 1842/43, in: Fischer, Hubertus (Hg.): Europäische Karikaturen im Vor- und Nachmärz. Bielefeld 2006, S. 197-246, hier: S. 198

[12] Heidermann: Der König war in England gewesen, S. 200

[13] Ebd., S. 223

[14] Ebd., S. 228

[15] Lammel: Deutsche Karikaturen, S. 34

[16] Ulrich Otto (Hg.): Die historisch- politischen Lieder und Karikaturen des Vormärz und der Revolution von 1848/1849. Köln 1982, S. 75

[17] Otto: Lieder und Karikaturen des Vormärz und der Revolution, S. 75

[18] Severin Heinisch: Die Karikatur. Über das Irrationale im Zeitalter der Vernunft. Wien, Köln, Graz 1988, S. 23

[19] Otto: Lieder und Karikaturen des Vormärz und der Revolution, S. 76

[20] Ebd., S. 80

[21] Otto: Lieder und Karikaturen des Vormärz und der Revolution, S. 81

[22] Ebd., S. 84

[23] Ebd., S. 85

[24] Hermann: Die deutsche Karikatur, S. 41

[25] Lammel: Deutsche Karikaturen, S. 177

[26] die Jakobinermütze wurde als Zeichen des Aufstandes und der Revolution aus der Zeit der Französischen Revolution von 1789 entnommen, in der die französischen Freiheitskämpfer diese Kopfbedeckung zu ihrem Sinnbild machten.

[27] Tomasz Szarota: Der deutsche Michel. Die Geschichte eines nationalen Symbols und Autostereotyps. Osnabrück 2000, S. 12f

[28] Lammel: Deutsche Karikaturen, S. 17

[29] Ebd., S. 18

[30] Ebd., S. 19

[31] Ebd., S. 44

[32] Alfred Pohlmann: Bildüberlieferung in der politischen Ereigniskarikatur, in: Kessemeier, Siegfried (Hg.): Ereignis Karikaturen. Geschichte in Spottbildern 1600-1930. Münster 1983, S.39-52, hier: S. 41

[33] Lammel: Deutsche Karikaturen, S. 45

[34] Ebd., S. 49

[35] Pohlmann: Bildüberlieferungen, S. 44f

Details

Seiten
30
Jahr
2010
ISBN (eBook)
9783656089735
ISBN (Buch)
9783656089766
Dateigröße
2.9 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v184275
Institution / Hochschule
Universität Augsburg
Note
1,0
Schlagworte
Revolution 1848/49 politische Karikatur Karikatur

Autor

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