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Austausch eines Leuchtmittels am Scheinwerfer (Unterweisung Kfz-Mechaniker, -in)

Unterweisung / Unterweisungsentwurf 2011 15 Seiten

AdA Handwerk / Produktion / Gewerbe - Kfz-Berufe

Leseprobe

Inhalt

Organisation der Unterweisung
Lernort
Ausbildungsmittel
Ausbildungsmethode
Begründung Themawahl

Zielgruppe
Alter und schulische Vorbildung
Arbeitsverhalten
Sozialverhalten

Lernziele
Leitlernziel
Richtlernziel
Groblernziel
Feinlernziele

Lernzielbereiche
Kognitive Feinlernziel ( Kopf)
Affektive Feinlernziele ( Herz)
Psychomotorische Feinlernziele ( Hand)
Reproduktion
Reorganisation
Transfer
Kreativität

Didaktische Analyse
Lehrverfahren
Thema der vorangegangenen Unterweisung
Thema der vorangegangenen Unterweisung
Bedeutung für den Auszubildenden
Unfallverhütungsvorschriften (UVV)
Lernerfolgskontrolle
Durchführung der Lehrunterweisung
Stufe 1: Vorbereiten und Motivieren ca. 2min
Stufe 2: Vormachen und Erklären ca.8 min
Stufe 3: Ausführungsversuche machen lassen ca.12 min
Stufe 4: Üben und Festigen ca. 8 min
Arbeitszergliederung

Bildliche Darstellung
UVV
Übersicht Lampen & Möglichkeiten der Verbauung
Quellen

Organisation der Unterweisung

Lernort

Die Unterweisung findet in den Betriebsräumen der Kfz-Werkstatt statt. Optimale Bedingungen für die Unterweisung bietet dazu der separate Prüfplatz der Kfz-Servicetechnikers, da dort die nötige Ruhe und Beleuchtung ist. Die weiteren Mitarbeiter der Werkstatt wurden angewiesen die Unterweisung nicht zu stören.

Ausbildungsmittel

ausgebauter Scheinwerfer, Glühlampe, Arbeitsschutzhandschuhe, Schraubendreher, Schutzbrille

Ausbildungsmethode

Die Unterweisung erfolgt nach der 4-Stufenmethode.
Diese Methode eignet sich sehr gut bei der Vermittlung von handwerklichen Fertigkeiten und Wissen in kurzer Zeit. Außerdem bilden die Sinne Sehen, Hören und anschließendes Fühlen eine effektive Beziehung zwischen Theorie und Praxis.

Begründung Themawahl

Ich habe mich für dieses Unterweisungsthema entschieden, da es Bestandteil des Ausbildungsrahmenplanes der Ausbildungsordnung des Kraftfahrzeugmechatronikers ist, dass man eine Glühlampe des PKWs ordentlich und fachgerecht wechseln kann. Für das spätere Ausführen dieser Tätigkeit ist es wichtig, dass es schnell und routiniert erfolgt, um dem Kunden lange Wartezeiten zu ersparen und sollte der Kunde einmal Fragen haben, sollte mein Lehrling diese fehlerfrei und fachlich beantworten können. Ich zeige meinem Lehrling den Wechsel einer Glühlampe zum Mitte des 1. Lehrjahres, weil ich der Meinung bin, dass es eine relativ einfache Arbeit ist, die man zum Anfang auch schnell erlernen und verstehen kann und auch den Lehrling schnell motivieren kann, da schon nach wenig Handgriffen ein gutes Ergebnis zu erkennen ist. Im Ausbildungsrahmenplan steht dieses zum 2. Lehrjahr an. Trotzdem es eine relativ leichte Arbeit ist, muss mit großer Sorgfalt gearbeitet werden, da die Glühlampe sehr stoß- und kratzempfindlich, sowie schnell zerbrechlich ist und der Lehrling mit Strom zu tun hat. Da der Defekt der Glühlampe ein sehr häufig auftretender Fehler ist, sollte dieser in der Regel schnellstmöglich behoben werden. Denn durch einen Defekt an einer Glühlampe kommt es zu einer Beeinträchtigung im öffentlichen Straßenverkehr und kann auch zu Bußgeld führen.

Zielgruppe

Der Auszubildende wird im Ausbildungsberuf Kraftfahrzeugmechatroniker/in ausgebildet.

Alter und schulische Vorbildung

Der Auszubildende Max Muster ist 18 Jahre alt und wird seit 5 Monaten bei uns im Betrieb zum Kraftfahrzeugmechatroniker ausgebildet. Bevor er seine Ausbildung anfing hat er die Realschule besucht und die Fachoberschulreife erworben.

Arbeitsverhalten

Max zeigt sehr großes Interesse an seinem Ausbildungsberuf. Trotz seiner Freizeitaktivitäten an Autos, fehlt ihm noch berufliches Grundwissen. Er ist ein zuverlässiger und selbstbewusster Lehrling, der seine aufgetragenen Arbeiten meist selbstständig und zuverlässig erfüllt. An seiner Ordentlichkeit und Pünktlichkeit gibt es nichts zu beanstanden.

Sozialverhalten

Max ist ein sehr aufgeweckter und lebenslustiger Typ, den man manchmal aber auch bremsen muss. Seine Arbeitskollegen beschreiben ihn als freundlich und bemühend. Max geht auf seine Arbeitskollegen zu, und arbeitet auch sehr gern im Team. Er interessiert sich sehr für neue Dinge und ist mit großer Begeisterung dabei. Die ihm übertragenen Aufgaben erfüllt er gewissenhaft und mit großer Genauigkeit.

Lernziele

Leitlernziel

Das Ziel dieser Unterweisung ist, dass der Auszubildende selbstständig und gewissenhaft eine Glühlampe der Beleuchtungseinrichtung unter Beachtung der Unfallverhütungsvorschriften wechseln kann und die erlernten Fähigkeiten auch auf ähnliche Arbeiten (z.B. Nebelscheinwerfer, Standlicht, Rückfahrscheinwerfer) übertragen kann.

Richtlernziel

Der Auszubildende soll befähigt werden sich in der Berufswelt als Kfz-Mechatroniker zurechtzufinden und im späteren Arbeitsleben zu bestehen.

Groblernziel

Das Groblernziel findet man im Ausbildungsrahmenplan. Für das Thema „Montieren, Demontieren und Instandsetzen von Kraftfahrzeugen, deren Systemen, Baugruppen und Bauteilen“ sind im Ausbildungsrahmenplan vier Wochen angesetzt. Die Unterweisung bezieht sich auf die Punkte „elektrische, elektronische, mechanische, mechatronische, pneumatische und hydraulische Systeme, Baugruppen und Bauteile instand setzen“.

Feinlernziele

Der Auszubildende kann das selbständige und fachgerechte Demontieren und Montieren einer Glühlampe aus einem Frontscheinwerfer erlernen und das Erlernte auf ähnliche Arbeiten übertragen können.

Lernzielbereiche

Kognitive Feinlernziel ( Kopf)

Aneignung von Wissen, Verstehen von Zusammenhängen und Anwendung theoretischen Wissens auf den praxisbezogenen Bereichen.

Der Auszubildende muss den Aufbau und Funktion eines Schweinwerfers verstanden haben. Er muss stets Fragen von Kunden über den Glühlampenwechsel richtig und sicher beantworten. Er kennt die Gefahren und Fehler die auftreten können und weiß wie man diese vermeidet

Affektive Feinlernziele ( Herz)

Erwerb dauerhafte Grundeinstellungen. Beispiele: Pünktlichkeit , Teamfähigkeit, Disziplin und Sauberkeit.

Der Auszubildende soll die Arbeitshinweise und Vorschriften beim Glühlampenwechsel kennen und beherrschen, um Fehler oder Beschädigungen zu vermeiden. Schon ein kleiner Fehler beim Einbau kann zur Folge haben, dass die vorgeschriebene Lichtausbeute der Glühlampe nicht mehr gewährleistet ist. Der Auszubildende muss sich dessen bewusst sein. Pünktlichkeit und korrektes Auftreten gegenüber Kunden, Mitarbeitern ist für ihn sehr wichtig.

Psychomotorische Feinlernziele ( Hand)

Der Auszubildende beherrscht Bewegungsabläufe, Handgriffe und ähnliche körperliche Tätigkeiten.

Der Auszubildende muss anhand seiner Kenntnisse später selbständig und sicher eine defekte Glühlampe erkennen und auswechseln. Die dazugehörigen Arbeitsschritte muss er mit Geschicklichkeit und fachlichen Wissen meistern.

Reproduktion

Der Lehrling kann gelerntes Wissen über Scheinwerfer und Glühlampen wiedergeben.

Reorganisation

Der Lehrling kann auf eine Fragestellung durch die Neuordnung des gelernten mit eigenen Worten die Lösung begründen.

Transfer

Der Auszubildende kann einen Glühlampenwechsel an einem anderen Scheinwerfertyp bzw. an einem Rücklicht durch führen.

[...]

Details

Seiten
15
Jahr
2011
ISBN (eBook)
9783656088257
ISBN (Buch)
9783656088578
Dateigröße
1.4 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v184188
Institution / Hochschule
Handwerkskammer zu Leipzig
Note
1,4
Schlagworte
ADA Ausbildung der Ausbilder HWK Leipzig KfZ Lampe H7 H4 Glühlampe unterweisung meisterausbildung

Autor

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Titel: Austausch eines Leuchtmittels am Scheinwerfer (Unterweisung Kfz-Mechaniker, -in)