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„Postfeminismus“ - Exemplifiziert an den vier ambivalenten Heldinnen aus „Sex and the City“

Eine explizite Darstellung der Protagonistinnen in Bezug auf den Postfeminismus

Bachelorarbeit 2011 40 Seiten

Frauenstudien / Gender-Forschung

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Feminismus
1.1 Begriffsdefinition
1.2 Die Geburtsstunde des Feminismus - Die ersten Meilensteine
1.3 Die erste Welle - die Zeit während und zwischen den Kriegen
1.4 Die zweite Welle
1.5 Die dritte Welle - Ein neuer Ansatz ab 1975

2. Postfeminismus
2.1 „Doing gender - Konstruktion und Dekonstruktion des Geschlechts“ nach Judith Butler
2.2 Die postfeministischen Heldinnen des öffentlichen Lebens

3. „Sex and the City“
3.1 Die Entstehungsgeschichte der Kultserie
3.2 Die schönen, ambivalenten Heldinnen
3.2.1 Carrie Bradshaw
3.2.2 Charlotte York
3.2.3 Miranda Hobbes
3.2.4 Samantha Jones
3.3 Allgemeine Darstellungen der Serie
3.4 Eine explizite Darstellung der postfeministischen Heldinnen -Analyse einzelner Szenen

4. Fazit

Literaturverzeichnis

Online-Quellenverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Einleitung

„Wir brauchen einen neuen Feminismus“1, titelte die Redakteurin Heike Faller in der Online-Ausgabe der Zeit. Seit den 1990ern, befinden wir uns im Zeitalter des Postfeminismus, welcher durch die Theorien der Philosophin Judith Butler und durch gesamtgesellschaftliche Phänomene der Popkultur in Bezug auf die Medienwelt geprägt wird. Insbesondere die Popkultur wirft immer mehr neue Weiblichkeitsentwürfe auf und stellt einen veralteten Feminismus „á la Alice Schwarzer“ in Frage. Doch was ist nach gendertheoretischem Ansatz Postfeminismus und welche neuen Betrachtungsweisen kamen ab den 80ern und 90ern auf?

Mit fortschreitender Emanzipation fand in den letzten Jahrzehnten eine Entwicklung in der Darstellung der Frau, explizit in Musik- und Filmwelt, statt. Im Zentrum dieser Arbeit steht die Perspektive des Feminismus und feministischer Studien in enger Verbindung mit der Popkultur. Feministische Studien beschäftigen sich mit Frauen- bildern, die von den Massenmedien wie dem Fernsehen verbreitet werden und mit der Frage inwiefern die Medien dazu beigetragen, Geschlechterbilder und -identitäten im Sinne patriarchalischer Normen zu konstruieren. Ziel dieser Arbeit ist es zu klären, ob und inwieweit die vier Protagonistinnen aus „ Sex and the City“ neue Weiblichkeitsentwürfe und keine stereotypen weiblichen Rollenmuster darstel- len und warum die Frauen dieser Erfolgsserie als „postfeministische Heldinnen“ de- finiert werden können.

Zu Beginn wird die vorliegende Arbeit im ersten Kapitel definieren, was Feminismus ist und dessen Wandel von 1880 bis heute aufzeigen. Da der Feminismus aus man- nigfaltigen Strömungen besteht, liegt der Fokus dieser Arbeit nicht alleine auf Deutschland, sondern bezieht andere Länder mit den jeweilig agierenden Frauen mit ein, die zum Wandel des Feminismus essentiell beigetragen haben. Eine Definition und die Darstellung des feministischen Wandels sind notwendig, um im zweiten Ka- pitel den Umbruch zum Postfeminismus zu verdeutlichen. In diesem Kapitel werden Theorien nach Judith Butler vorgestellt. Die selbsternannte Feministin gilt als eine der einflussreichsten Repräsentantinnen des Postfeminismus. Sie vertritt die These des „doing gender“ und der „queer theory“ und führte den Begriff „Perfomativität“ ein, was ebenfalls in diesem Abschnitt behandelt wird.

Des Weiteren beschäftigt sich das zweite Kapitel mit der Popkultur und den dazugehörigen Ikonen, die essentiell zum Postfeminismus beigetragen haben. Hier gilt es die Frage zu beantworten, wer in den Medien als postfeministische Heldinnen gesehen wurde. Dies soll verdeutlichen, wie die Popkultur zu neuen Ausdrucksformen der Frau beigetragen hat, „klassische“ Rollenmuster des Geschlechts in Frage gestellt und folglich mit diesen irritiert hat.

Im dritten Kapitel wird die Kultserie „Sex and the City“, welche den zentralen Be- zugspunkt dieser Arbeit bildet, behandelt. Diese Sendung hat in sechs Staffeln jegli- che Geschlechterklischees aufgenommen und diese auf den Kopf gestellt. Die Chefredakteurin der Cosmopolitan, Ulrike Droll, beschreibt die Protagonistinnen von „Sex and the City“ als urbane Postfeministinnen zwischen Karriere, Konsum, Sex und Sehnsucht. Sie möchten unabhängige, freie Frauen sein, die sich tief in ihren Herzen jedoch nach dem einem Prinzen sehnen, der sie retten soll. Zunächst werden die Protagonistinnen mit ihren Charaktereigenschaften vorgestellt sowie einzelne Szenen aus der Serie aufgeführt und anschließend nach gendertheore- tischen Ansätzen analysiert. Anhand Judith Butlers Theorien, der Auflösung der Ge- schlechtergrenzen und der radikalisierten Unterscheidung von sex (biologische Ge- schlecht) und gender (soziale Geschlecht), erfolgt eine explizite Darstellung der Pro- tagonistinnen in Bezug auf den Postfeminismus.

1. Feminismus

1.1 Begriffsdefinition

Im Jahre 1880 tauchte erstmals in Frankreich der Begriff „Feminismus“ als „feminisme“ (frz. femme = Frau) auf. Ihn prägen Schlagworte wie Selbstbefreiung der Frau, Emanzipation oder Gleichberechtigung. Im Allgemeinen wird darunter die Frauenbewegung verstanden, welche gegen das patriarchal geprägte gesellschaftliche Werte- und Normensystem kämpft, sich für die Rechte und Interessen von Frauen einsetzt und die Überwindung der geschlechtsspezifischen Rollen anstrebt.“2 Ziel ist das Erreichen einer geschlechtergerechten Gesellschaft. Der Feminismus hat sich im Laufe der Zeit mit seiner Bedeutung und Bewertung weltweit in der Geschichte und im Bereich verschiedener gesellschaftlicher Gruppen wiederholt gewandelt. Der Be- griff „Feminismus“ steht inzwischen für ein heterogenes Konzept, welches zahlrei- che, teils diametrale Strömungen umfasst.

1.2 Die Geburtsstunde des Feminismus - Die ersten Meilensteine

Freiheit - Gleichheit - Brüderlichkeit lauteten die Schlagworte der Französischen Revolution. Allerdings galten diese Versprechen eher für die männliche Gesellschaft, die Frauen wurden davon ausgenommen und waren nach wie vor benachteiligt. Im 18. Jahrhundert waren „Frauen dem Ehemann zu Gehorsam verpflichtet und lebten in völliger Abhängigkeit von ihm, da sie keinen Anspruch auf Eigentum oder Bildung besaßen“3.

Um ihre Freiheit und Gleichheit zu erhalten, beteiligten sich erstmals rund 10.000 Frauen an den Massendemonstrationen. Ziel war es, den König zur Abschaffung der Feudalität zu zwingen und die Erklärung der Menschenrechte zu unterschreiben. So ging es bei dem Marsch am 5. und 6. Oktober 1789 von Paris nach Versailles um mehr als nur den Kampf ums alltägliche Brot. Mit dieser Bewegung, die von 20.000 Männern der Nationalgarde unterstützend begleitet wurde, hatten die Frauen das Recht auf Teilnahme am öffentlichen Leben nicht nur gefordert, sondern ausgeübt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1 Frauen die während der Französischen Revolution demonstrieren

Die Feministin Etta Palm d´Aelders4 forderte die gleiche Scheidungsfreiheit für Frauen und Männer, den Schutz geschlagener Frauen und politische Gleichberechti- gung. Auch Mary Wollstonecraft5 prägte die Frauenrechtsbewegung entscheidend mit ihrer 1792 publizierten Schrift Ein Plädoyer für die Rechte der Frau. Diese avancierte zu einem internationalen Kultbuch des Feminismus. Sie argumentierte, dass Frauen und Männer von Geburt an gleich seien, dem weiblichen Geschlecht aber durch die Erziehung Unterordnung und Schwäche suggeriert würde. Weiblich- keit sei demzufolge ein Konstrukt.

Damit verfolgte sie einen sehr modernen Gedanken6. Bis heute gilt das Geschlecht in der Gender-Forschung als gesellschaftlich konstruiert. Dies bezeichnet man in der Theorie als Dekonstruktivismus. Wollstonecraft prangerte die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung an, forderte die gemeinsame Erziehung und Ausbildung von Mädchen und Jungen, das Recht auf freie Berufswahl sowie politische Mitbestimmung. Ihre Forderungen zur gleichberechtigten Teilhabe an bürgerlichem und politischem Leben bilden bis heute die Basis des Feminismus.7

1.3 Die erste Welle - die Zeit während und zwischen den Kriegen

Die irische Frauenrechtlerin Frances Power Cobbe8 schreibt 1884: „[…]diese Bewe- gung hat ein ganzes Geschlecht aufgewühlt, sogar die Hälfte der Menschheit. Wie die einströmende Flut bewegt sie sich in verschiedenen Wellen, und jede einzelne gehorcht dem gleichen Gesetz und trägt ihr Teil dazu bei, die übrigen mitzureißen.“9 Diese Metapher der Wellen hat Eingang in die Historiographie der Frauenbewegung gefunden, weil sie die immer wieder neuen Anfänge, die von den jeweiligen politi- schen Bedingungen abhängigen Erfolge und Rückschläge beschreibt.

Die Kriegsvorbereitungen in Europa hatten die Bedeutung der weiblichen Erwerbstätigkeit ansteigen lassen, da die Männer zum Militärdienst eingezogen wurden und in allen Arbeitsbereichen fehlten. Nach Kriegsende kam es jedoch zu einer Massenentlassung der Frauen, da die Soldaten an ihre früheren Arbeitsplätze zurückkehrten. Die Frauen verloren ihre hart erkämpfte Unabhängigkeit wieder, sie wurden zurück an den Herd gedrängt. Frauenerwerbstätigkeit beschränkte sich von nun an auf „typische“ Bereiche wie zum Beispiel Hand- und Hausarbeit.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2 Frauen der ersten Welle, die für ihre Bildung demonstrieren

Um 1920 entwickelte sich der Typus der „neuen Frau“. Durch modische und beque- me Kleidung statt geschnürtem Korsett sollte ein anderes, ein selbstbestimmtes Frau- enbild konstituiert werden. Mit knielangen Röcken und Hosen traten die Frauen in der Öffentlichkeit auf, rauchten, fuhren Auto und trugen kesse Bubiköpfe statt langer Zöpfe. Sowohl Mode als auch Auftreten sollten das Bild der „neuen Frau“ transpor- tieren. Nicht Ehe und Mutterschaft stand nun an oberster Stelle, sondern Freiheit und Selbstständigkeit. Es galt als modern, Männer à la Marlene Dietrich mit kühler Berechnung zu verführen.

Die „neue Frau“ war erwerbstätig, gebildet und sexuell bestimmt. Sie stand für politische, ökonomische und kulturelle Emanzipation des weiblichen Geschlechts.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 3 Marlene Dietrich als Vamp

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Abb. 4 Frau mit kessem Bubikopf

In der NS-Zeit wurden Frauen immer mehr in die Rolle der „Gebärmaschine“ ge- zwungen. Es galt als die natürliche Bestimmung der Frau, sich rein der Familie, den Kindern und ihrem Heim zu widmen. Das Frauenbild wandelte sich zu einem ideali- sierten Mutterbild.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 5 Frauenbild während der NS-Zeit

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Abb. 6 Propagandabild während der NS-Zeit

Einer der Leitsätze der NSDAP lautete: Nicht im Beruf kannst du glücklich sein, der Platz der Frau ist das Heim. Die Haare wurden wieder lang und in braven Mädchen- zöpfen getragen. Die Produktion von Verhütungsmittel wurde ab 1941 verboten und auf Schwangerschaftsabbrüche stand ab 1943 die Todesstrafe.10

Gegen Ende des zweiten Weltkriegs füllten die Frauen die Lücken, welche die an der Front kämpfenden Männer hinterließen. „Zum ersten Mal seit Jahrzehnten besetzten die Frauen wichtige Positionen. Da ihre gesamte Leistungsfähigkeit von der Gesell- schaft gebraucht wurde, wurden sie für kurze Zeit sogar als Menschen - statt nur als - Frauen anerkannt.“11 Um die Erwerbsarbeit für Frauen zu erleichtern, wurden Kinder- und Pflegestationen eingerichtet. Nach Kriegsende lebten in Deutschland über sieben Millionen mehr Frauen als Männer, und über die Hälfte von ihnen führ- ten ihren Haushalt ohne männliche Unterstützung. Die Trümmerfrauen, die unter widrigsten Bedingungen harte körperliche Arbeit leisteten, um die zerbombten Städte wieder bewohnbar zu machen, wurden zum Symbol des Wiederaufbaus.12

1.4 Die zweite Welle

Die Frau der 50er Jahre zieht sich nach Betty Friedan wieder zurück zu Heim und Herd. In den Medien wird die zufriedene Hausfrau idealisiert, sie stilisieren die neu- en Leitbilder Schlafzimmer, Küche, Sex, Kinder und trautes Heim. In ihrem Werk D er Weiblichkeitswahn oder die Selbstbefreiung der Frau - ein Emanzipationskon- zept beschreibt Friedan ihre Wahrnehmung der speziellen Problematik, die für diese Zeit charakteristisch ist.

Frauen seien nicht nur als unterdrückte Subjekte zu sehen, sondern würden Beruf und Selbständigkeit bereitwillig aufgeben. Als Ursache hierfür nennt sie den Weiblich- keitswahn.13 Dieser besagt, dass der höchste Wert und die einzige Verpflichtung für Frauen die Erfüllung ihrer Weiblichkeit sei.14 Dieses Frauenbild entsteht laut Friedan maßgeblich durch den Einfluss der Massenmedien. Grund dafür sind die meist männ- lichen Autoren:

„Die neuen Mitarbeiter waren gänzlich Männer, die während des Krieges von einem gemütlichen häuslichen Leben geträumt hatten.“15

In den 60er Jahren flammt der Feminismus erneut auf, zunächst besonders im politi- schen Bereich. 1968 beginnt in Deutschland die zweite Welle. Diese stand eng im Zusammenhang mit der Studentenrevolte in den USA. Frauen- und Bürgerrechtsbe- wegungen forderten mehr politische Teilhabe, Gleichberechtigung und Emanzipati- on. 1962 bricht die britische Schriftstellerin Doris Lessing in ihrem Roman The gol- den Notebook Tabus, schreibt über den weiblichen Orgasmus, Menstruation und Masturbation.16

Frauenrechtlerinnen in den USA protestierten 1968 gegen die Miss-America-Wahl. Die Aktivistinnen krönten ein Schaf und warfen Symbole ihrer Unterdrückung, wie hochhackige Schuhe, Stenoblöcke und Lockenwickler in Mülltonnen. In den Medien wurde die Kritik an den entwürdigenden Schönheitswettbewerben als „BH- Verbrennung“ betitelt.

Mit dem Erreichen höherer Bildung wuchsen auch die Ansprüche der Frauen, besonders in Bezug auf ihre Rolle in der Partnerschaft und in der Gesellschaft. Diese Frauen fühlten sich sexualisiert und in traditionellen Rollenmustern gefangen. Sie forderten einen politischen Freiraum, der die sexuelle Befreiung beinhalten und Beziehungen ermöglichen sollte, die den Einzelnen nicht dazu nötigte, monogam zu leben oder den Sexualpartner zu heiraten. Zur sexuellen Befreiung gehörte auch die Antibabypille, die Anfang der 60er auf den Markt kam.

Auf der Konferenz des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS) im September 1968 kam es zu Tumult und Chaos. Weil die Delegierten der Rednerin Helke Sander17, Mitbegründerin des Aktionsrates zur Befreiung der Frau, nicht zuhörten, folgte der legendäre Tomatenwurf. Dieses Ereignis wurde zum Symbol für das Aufbegehren der Frauen der zweiten Welle.

In diesen Jahren spielte auch der Kampf gegen Paragraph 218, der die Strafbarkeit von Schwangerschaftsabbrüchen regelt, eine besondere Rolle. Auslöser der Protest- aktion gegen diesen Paragraphen war das öffentliche Bekenntnis von 374 Frauen in der Titelschlagzeile des Stern vom 6. Juni 1971 - Wir haben abgetrieben!. Zu den Frauen, die gegen das Strafrecht verstoßen hatten, gehörten auch Schauspielerinnen wie Romy Schneider, Senta Berger und das Model Veruschka von Lehndorf.18 Der Protest unter dem Slogan „Mein Bauch gehört mir“ ist bis heute in den Köpfen der Gesellschaft präsent.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 7 Titelbild Stern vom 6.Juni 1971

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 8 Demonstration gegen den § 218

Radikalere Gruppen von Frauen zogen mit roten Ballons in Riesenbüstenhaltern und Nylonperücken durch die Straßen.19 Sie wollten nicht mehr nur auf das Sexuelle re- duziert werden: „Die Neue Frauenbewegung entschied sich in den frühen 1970er Jahren dafür, die Selbstbestimmung der Frau über ihre Sexualität und ihren Körper zu einer Schlüsselfrage zu machen. Sie wissen selbst und wollen selbst wählen, wie und wen sie lieben und begehren und dass sie ihre Sexualität und ihren Körper als schön und befriedigend kennen lernten.“20 Ilse Lenz beschreibt die Aktivistinnen der 70er so: „Sie kennen ihren Körper viel besser, haben sich mühsam von vielen pat- riarchalen Vorstellungen befreit und sind wissbegierig auf die eigene Geschichte und die Erfahrungen der Frauen. Nicht wenige entscheiden sich gegen eine traditionelle gesellschaftliche Vorstellung und leben lesbische Partnerinnenschaften, schlagen neue Lebens- oder zumindest Bildungs- und Berufswege ein […] Körper, Seele und Geist sind nicht gleich geblieben.“21

[...]


1 http://www.zeit.de/2006/35/Feminismus-Editorial (Zugriff 08.Januar.2011)

2 Der Brockhaus 2006, S.713

3 Karsch 2004, S.11

4 Etta Palm d´Aelders (1743- 1799) war eine niederl. Feministin und war während der franz. Revolu- tion aktiv

5 Mary Wollstonecraft (1759- 1797) war eine engl. Schriftstellerin, Übersetzerin, Philosophin und Frauenrechtlerin

6 Vgl. Karsch 2004, S.18, 19, 21

7 Vgl. ebd., S.22

8 Frances Power Cobbe (1822-1904) war eine irische Schriftstellerin und Suffragette

9 Gerhard 2009, S. 49

10 Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Zeit_des_Nationalsozialismus#Frauen-_und_Familienpolitik (Zu- griff 5.November 2010)

11 Firestone 1975, S. 29

12 Vgl. Karsch 2004, S.75

13 Vgl. http://www.thur.de/philo/lh/frauen.htm (Zugriff 9.November 2010)

14 Vgl. Friedan 1970, S. 36-38

15 Friedan 1970, S.43

16 Vgl. Karsch 2004, S. 92

17 Helke Sander (1937) ist eine deutsche feministische Filmemacherin und Autorin

18 Vgl. http://www.geschichte.nrw.de/artikel.php?artikel[id]=106&lkz=de (Zugriff 18.November 2010)

19 Vgl. Karsch 2004, S.93-98

20 Lenz 2008, S.99

21 http://www.fes.de/forumpug/inhalt/documents/VortragProf.Dr.SabineHark-FES- Veranstaltungam26.09.08.pdf (Zugriff 23.November 2010)

Details

Seiten
40
Jahr
2011
ISBN (eBook)
9783656087243
Dateigröße
1.3 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v184072
Note
2,7
Schlagworte
postfeminismus exemplifiziert heldinnen city eine darstellung protagonistinnen bezug

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