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Deskriptive, quantitative und mathematische Analyse von Facebook in der Ära der Zeitschriften

Hausarbeit 2011 10 Seiten

Germanistik - Linguistik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Social Web

3. Social Network
3.1. Definition Social Network
3.2. Eigenschaften und Unterschiede

4. Facebook
4.1. Entstehung, Eigenschaften, Funktionen
4.2. Mathematische Auswertung des Korpus

5. Fazit

6. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Die vorliegende Studienarbeit befasst sich mit einem Teilgebiet des Social Webs, das im Rahmen eines Seminars Wissenschaftliches Arbeiten, unter der Leitungs von Nicole Kochs gehalten wurde; dem sogenannten Social Network mit einem Vertiefungsbeispiel Facebook.

In erster Linier erfolgt eine kurze Definition von Social Webs; Was sind diese? Welche Prototypen gibt es? Wozu dienen sie? Daraufhin folgt der Teilgebiet Social Network. Hier wird erläutert, was ein soziales Netzwerk überhaupt ist, welche Eigenschaften, Merkmale und Unterschiede auszeichnend für ein soziales Netzwerk sind und anschließend folgt im Hauptteil der vorliegenden wissenschaftlichen Arbeit der Schwerpunkt des Themas: die Untersuchung des sozialen Netzwerks Facebook in deutsche Korpora, bzw. in der Frankfurter Rundschau ab dem Beginn der Aufnahme der Termini seitens der Redakteur- Akteure der Frankfurter Rundschau. Hier soll quantitativ gezeigt werden, wie weit der Begriff bzw. das soziale Netzwerk einen Platz in der Zeitschriftenära gemacht hat. Laut der Häufigkeitsverteilungen in den verschiedenen Jahren kann man nachvollziehen, wie weit das soziale Netzwerk das Interesse der Rezipienten geweckt hat, denn letztendlich verfassen die Journalisten je nach Interesse und Nachfrage des Adressaten bzw. der deutschen Bevölkerung. Diesbezüglich werden verschiedene durchschnittliche Werte im mathematischen Aspekt erstellt, um verschiedene Konstellationen der Darstellung von Durchschnittswerten vorzulegen.

2. Social Web

Das Social Web ist ein Teilbereich des Web 2.0 und fokussiert sich auf die Gebiete des Web 2.0, wie etwa der Unterstützung sozialer Strukturen und Interaktionen über das Internet. Eine Definition liefert Hippner im Jahre 2006 wie folgendermaßen:

[Die Social Software[1] ist eine] webbasierte Anwendung, die für Menschen, den Informationsaustausch, den Beziehungsaufbau und die Kommunikation in einem sozialen Kontext [zu] unterstützen [dient].[2]

Eine weitere Definition, die sich sehr stark an die Definition von Hippner hält, liefern Ebersbach, Glaser und Heigl im Social Web wie folgend:

Das >>Social Web<< besteht aus (im Sinne des WWW) webbasierten Anwendungen, die für Menschen, den Informationsaustausch, den Beziehungsaufbau und deren Pflege, die Kommunikation und die kollaborative Zusammenarbeit in einem gesellschaftlichen oder gemeinschaftlichen Kontext zu unterstützen, sowie die Daten, die dabei entstehen und den Beziehungen zwischen Menschen, die diese Anwendungen nutzen.[3]

In Bezug auf Hippner gibt es einige Prinzipien von Social Web, wie etwa, dass Individuen im Mittelpunkt stehen, dass diese sich in Gruppen integrieren und nicht als Einzelkämpfer agieren, dass Personen, Beziehungen, Inhalte und Bewertungen durch den Social Web sichtbar gemacht werden, dass es eine Idee der Selbstorganisation gibt, das für die „Demokratisierung“ des Webs dient, dass es eine soziale Rückkopplung in Form von Social Ratings gibt, da Bewertungen abgegeben werden können, die die beliebtesten Inhalte bewerten und somit belohnen und schließlich gibt es noch den Fokus auf die Struktur, mit welchem eine Art kollektives Wissen aufgebaut wird.[4]

Die Prototypen, die uns Ebersbach, Glaser und Heigl ebenfalls liefern sind Wikis, Blogs, Microblogs, Social- Network- Dienste und Social Sharing, wobei man auch sagen muss, dass die o.g. Prototypen überwiegend als Kombinationen auftauchen, wie etwa Wikis mit einer Social Network- Erweiterung. Die vorliegende Hausarbeit hingegen beschäftigt sich tiefgründig mit Social Networks am Beispiel von Facebook.[5]

3. Social Networks

3.1. Definition Social Networks

Social Networks sind Netzwerke, die die Beziehung zwischen Freunden, Bekannten bzw. Geschäftspartnern pflegen bzw. miteinander verknüpfen. Dabei gibt es verschiedene Merkmale, die Social Networks ausmachen bzw. genauer definieren. Dazu gehören unter anderem (1) die Registrierung, das heißt, jeder Interessent muss, um ins soziale Netzwerk einloggen zu können, sich registrieren, (2) das Vorhandensein einer Profilseite, indem Interessen und Tätigkeiten eingetragen werden können, (3) das Vorliegen der Daten in strukturierter Form, (4) die Darstellung der Beziehung zu anderen Menschen, (5) die Bekanntschaft über die sprichwörtlichen „fünf Ecken“ werden nachvollziehbar gemacht und (6) der starke Bezug zu realen Sozialbindungen.[6]

3.2. Eigenschaften und Unterschiede

Obwohl es bislang keine wissenschaftliche Einteilung der diversen Netzwerke gibt, soll im Folgenden dennoch versucht werden, die verschiedenen sozialen Netzwerke miteinander abzuwägen und zu differenzieren und somit eine Art wissenschaftliche Herangehensweise zu ermitteln. Demzufolge werden im Folgenden sieben Unterscheidungseinheiten nahe gelegt, wobei wir in das eine bzw. andere näher bzw. detaillierter eingehen werden. Doch vorneweg ist es erwähnenswert zu akzentuieren, dass man zwischen Business- und Freundeskreisnetzwerken differenzieren soll.[7]

Erstens ist der Zugang zum Netzwerk erwähnenswert, da es verschiedene Wege gibt, sich ins Netzwerk einzuloggen bzw. zu registrieren. Das heißt, man bekommt entweder eine Einladung von bereits vorhandenen Nutzern, oder eine Einladung vom Betreiber selbst, oder es erfolgt eine einfache uneingeschränkte Registrierung, das mit einem E-Mail Account anschließend verifiziert werden muss. Das letztere ist ebenfalls die am meisten verwendete Art des Zugangs.

Zweitens das Mitgliederprofil; indem man die freie Wahl hat, wählen zu können, welche Angaben man freigeben möchte, oder evtl. andere auch nicht, ob man ein Profilfoto uploaden möchte oder nicht, oder ganz einfach die Freigabe der Sichtbarkeit der eigenen Daten.

Drittens die Differenzierung der Kontakte: hier wird unter anderem differenziert zwischen Wechselseitigkeit vs. Einseitigkeit, Sichtbarkeit vs. Unsichtbarkeit, Beziehungsgrad und Kontext.

Viertens die Kontakte Pflegen: Die Kontakte werden gepflegt indem man entweder persönliche Nachrichten versendet, die über soziale Netzwerke möglich sind, desweiteren gibt es Funktionen wie das „Gruscheln“ bei studiVZ, darüberhinaus stehen Pinnwand- und Gästebucheinträge zur Verfügung und schließlich die Statusmeldungen, die der Profilseiteninhaber selber Preis gibt.

Fünftens die Bildung von Gruppen in den sozialen Netzwerken: Hier werden Gruppen nach gemeinsamen Interessen, Hobbies Altersstufen etc. gebildet. Diese dienen ebenfalls der gemeinsamen Interaktion. Jedes Mitglied eines sozialen Netzwerks hat in der Regel die Möglichkeit selber eine Gruppe zu bilden.

Die beiden weiteren Unterscheidungseinheiten, auf die hier nicht länger eingegangen werden, sind die indirekten Zusatzinformationen und die ausgereifte Suchfunktion.

[...]


[1] Für Hippner ist die Termini Social Software mit Social Web gleichgültig.

[2] Ebersbach, Anja, Markus Glaser und Richard Heigl: Social Web. 2., völlig überarbeitete Auflage. Konstanz 2010, S.33. (Im folgenden wird nur noch wie folgendermaßen zitiert: Social Web, S.XX.)

[3] Social Web, S.35.

[4] Vgl. Social Web, S.35f.

[5] Vgl. Social Web, S.37.

[6] Vgl. Social Web, S.96.

[7] Vgl. Social Web, S.100ff.

Details

Seiten
10
Jahr
2011
ISBN (eBook)
9783656084204
ISBN (Buch)
9783656084426
Dateigröße
553 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v183827
Institution / Hochschule
Universität Mannheim
Note
Schlagworte
deskriptive analyse facebook zeitschriften

Autor

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