Lade Inhalt...

Das Lustschloss Monrepos bei Ludwigsburg

Eine maison de plaisance von Philippe de La Guêpière

Hausarbeit 2011 29 Seiten

Kunst - Kunstgeschichte

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Philippe de La Guêpière
2.1. Leben, Werk und Würdigung
2.2. Künstlerische Einordnung und stilistische Merkmale

3. Die Maison de Plaisance
3.1. Zum Begriff.
3.2. Zum Grundriss

4. Das Seeschloss bei Eglosheim nach Philippe de La Guêpière
4.1. Allgemeines
4.2. Umgebung des Schlosses
4.3. Pläne
4.4. Äußeres
4.5. Inneres

5. Schluss

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung

Das Seeschloss Monrepos1 befindet sich am nordöstlichen Ufer des künstlich angestauten2 Eglosheimer Sees bei Ludwigsburg.3 Das Gebiet wurde, schon lange bevor 1714 Herzog Eberhard Ludwig dort den Jagd- und Fischereipavillon (das "Seehäuslein") von Johann Friedrich Nette errichten ließ, vom württembergischen Herzoghaus zum Jagen benutzt.4 1755 veranlasst Herzog Carl Eugen Umgestaltungen an der Anlage, welche unter Philippe de La Guêpière ausgeführt werden.5 Von 1760 - 1765 wird unter dem französischen Architekten auch ein neues Jagdschloss errichtet, das heute unter dem Namen "Seeschloss Monrepos" bekannt ist, diesen Namen aber erst unter König Friedrich von Württemberg erhält. Bis 1765 können an dem Seeschloss der Außenbau und teilweise auch Innenausstattungen vollendet werden, doch wendet sich das Bauinteresse des Herzogs seit 1763 immer stärker der Solitude zu, so dass der Bau des Seeschlosses schließlich unvollendet abgebrochen wird.6 Erst 1801 - 1804 kommt es unter Herzog Friedrich II., späterer König von Württemberg, und seinem Hofbaumeister Nikolaus Friedrich von Thouret zu einer zweiten Bauphase. Thouret gestaltet nahezu die gesamte Anlage im klassizistischen Geschmack um und verzerrt somit die von La Guêpière intendierten Gedanken. Aus der Zeit Thourets stammen z.B. die drei aufgeschütteten Inseln, die gotisierende Kirche7 von Reinhard Fischer auf einer der Inseln und der englische Landschaftsgarten.8 Heute wird die Anlage Monrepos als Naherholungsgebiet für den Raum Ludwigsburg genutzt.

Das ursprüngliche Lustschloss nach La Guêpière geht auf den Typus der Maison de Plaisance zurück, der im 18. Jahrhundert von Frankreich ausgehend auch in Deutschland zur Mode wurde. Das Seeschloss gilt dabei als der Bau, bei dem La Guêpière sich am deutlichesten äußerst und in dem überdies seine Architektur am ausgereiftesten zur Sprache kommt.

Ziel der Hausarbeit ist es herauszuarbeiten, wie der Künstler La Guêpière sich dem Typus der Maison de Plaisance annimmt und ihn umsetzt. Dabei wird zunächst der Architekt selbst und dann der Typus der Maison de Plaisance vorgestellt, bevor das Eglosheimer Seeschloss nach La Guêpière behandelt wird. In einem abschließenden Fazit wird eine kurze Zusammenfassung gegeben.

2. Philippe de La Guêpière

2.1. Leben, Werk und Würdigung

Pierre Louis Philippe de La Guêpière wurde wahrscheinlich 1715 in Sceaux geboren, jedoch gibt es dafür keine sicheren Belege.9 Über seine Eltern ist ebenfalls nichts sicheres bekannt. Allerdings ist gewiss, dass er einen Onkel namens Jacques de La Guêpière hatte, welcher ein "architecte du roi" war.10 Er führte Philippe de La Guêpière in die Baukunst ein und ermöglichte ihm die erste Ausbildung. Ebenfalls durch seinen Onkel erfuhr La Guêpière die klassische Note, die sein Werk konstant durchziehen sollte. Zudem kam La Guêpière über seinen Onkel an die Pariser Académie d'Architecture, wo er unter anderem mit Nicolas de Pigage gemeinsam 1736-37 Elève war.11 In dieser Zeit besuchte La Guêpière zwei Mal wöchentlich Vorlesungen von Jean Courtonne, einem bedeutsamen Architekten der Régence, über dessen "Traité d'architecture sur le bon goût".12 Nach seinem Studium sammelte La Guêpière Erfahrungen auf dem praktischen Feld, was ungewöhnlich ist, da es damals in Frankreich üblich war als Architekt theoretisch und wissenschaftlich zu arbeiten. La Guêpière empfand die rein theoretische Ausbildung aber als zu einseitig und übte Tätigkeiten unter anderem im Bereich der Bildhauerei aus. Damit rückte er näher an die Ausbildung deutscher Architekten heran, die sich in handwerklicher Praxis neben der Theorie schulten.13 Was La Guêpière in den Jahren bis 1750 genau trieb ist unklar.14 Nachdem die französischen Architekten in der Régence zunächst noch einigermaßen an Aufträge kamen, stellte sich nun mehr eine schwierige Auftragslage für die Architekten ein.15 La Guêpière aber wollte sich dadurch nicht, wie andere Architekten in seinem Umfeld, auf den theoretischen Unterricht beschränken und somit suchte er nach Aufgaben im Ausland.16 In Paris, wo La Guêpière noch eine Lehrtätigkeit ausübte, traf er im Frühjahr 1750 auf Leopoldo Retti, der seinerseits am Stuttgarter Hof Oberbaumeister war.17 Retti war wohl sehr beeindruckt von La Guêpière und stellte Verbindungen zum württembergischen Hof her.18 Zunächst empfahl Retti ihn nach Karlsruhe für den dortigen Schloßbau, woraus aber nichts wurde.19 Nach dem plötzlichen Tod Leopoldo Rettis 1751 geht La Guêpière 1752 schließlich nach Stuttgart wo er Nachfolger Rettis für den Bau des Neuen Schlosses wurde.20 Am 13.April 1752 wurde La Guêpière als Oberbaudirektor fest eingestellt.

Beim Bau des Neuen Schlosses stand er vor der schwierigen Aufgabe dort zu arbeiten, wo mit Retti zuvor schon ein anderer Architekt Hand angelegt hatte. Überdies schränkten die Wünsche des Herzogs Carl Eugen die künstlerische Freiheit La Guêpières oft ein. Durch seine Erfahrungen in praktischen Bereichen und sein theoretisches Wissen konnte er diese Schwierigkeiten aber meistern.21 Unter den verschiedenen Aufgaben, die La Guêpière am Neuen Schloss ausführte waren die Vollendung der übrigen Außendekoration und die Innenausstattungen des Gartenflügels, der Corps de Logis, des Marmorsaals, des Weißen Saals und der Galerie.22 Nachdem 1762 der Gartenflügel vollständig ausbrannte, fertigte La Guêpière 1763 zwar Pläne für den Wiederaufbau an, doch wurde die Residenz 1764 nach Ludwigsburg verlegt, womit sich seine Pläne erübrigten.23 In den Jahren zuvor führte La Guêpière weitere Arbeiten für den Herzog aus. Unter anderem gehören dazu die Einrichtung des Attikazimmers im neuen Ludwigsburger Coprs de Logis 1757/58 und die Erbauung des Seeschlosses am Eglosheimer See von 1760-65.24 Nach dem Umzug der Residenz nach Ludwigsburg war die Auftragslage für La Guêpière sehr dürftig. 1767/68 führte er zwar noch die Innendekoration der Solitude aus25, kehrt dann aber Ende Juli des Jahres 1768 über Karlsruhe nach Paris zurück, wo er aber an seine Erfolge in Deutschland nicht mehr anknüpfen konnte, da sein Stil außer Mode gekommen war.26 In Frankreich erhielt er kaum noch Aufträge und verstarb am 30. Oktober 1773 an einer Krankheit.27 La Guêpière wurden verschiedene Ehrungen zuteil. Beispielsweise ist er seit 1754 Ehrenmitglied der römischen Accademia di San Luca; 1757/58 wurde er als Mitglied der Kaiserlichen Akademie in Augsburg aufgenommen; ab dem 26.7.1763 "erstes korrespondierendes Mitglied" der Pariser Académie d'Architecture; im Juli 1764 wurde er vom französischen König Kaiser Franz I. geadelt und in den Freiherrenstand erhoben.28 Am 8.Mai 1769 wurde er zudem mit der höchsten Auszeichnung für Wissenschaftler und Künstler beehrt, dem "Ordre de Saint-Michel". In der Würdigung wird die Verbreitung der französischen Kunst durch ihn hervorgehoben.29

2.2. Künstlerische Einordnung und stilistische Merkmale

Phillipe de La Guêpières Kunst ist der Strömung des Goût grec zuzuordnen.30 In diesem Stil bewegt er sich anfangs noch "sehr reichgestaltig und kompliziert"31, mit der Planung zur Stadtfassade des Neuen Schlosses in Stuttgart aber wird La Guêpières Manier zunehmend einfacher und zurückhaltender.32 Weiter ausgeprägt zeigt sich La Guêpière dahingehend 1758 im Portikus und im Vestibül des Neuen Schlosses.33 Allerdings leidet La Guêpières künstlerischer Freiraum unter den prächtigen Bauvorstellungen des Herzog Carl Eugen, so dass sich der Architekt daran anpassen muss. Beispielhaft dafür sind die von La Guêpière gestalteten Repräsentativräume, wie etwa der Deckenstuck des Hauptstiegenhauses oder die Aeneasgalerie im Neuen Schloss, die im Rokoko anklingt.34 Richtig zur Geltung hingegen kommt La Guêpière im Seeschloss bei Eglosheim, das in der reifsten Phase des Künstlers geplant wurde und entstand. Besonders der erste Grundrissvorschlag, den La Guêpière dem Herzog vorlegte, gibt Zeugnis davon, wie vollendet der Architekt alle Mittel beherrschte. Die Art, in der der Bau später realisiert wurde aber erhielt eine starke Note durch die herzöglichen Wünsche und Vorlieben.35 Während der prächtige Marmorsaal im Neuen Schloss nicht zum Goût grec zu zählen ist, offenbart sich La Guêpière mit dem Rittersaal des Neuen Schlosses und dem Weißen Saal der Solitude ganz in diesem Stil.36

Da sich La Guêpière immer wieder dem Geschmack des Herzogs Carl Eugen beugen musste, hatte der Künstler einige Innenräume im Rokokostil zu dekorieren. Zwar arbeitet La Guêpière auch dabei brilliant, jedoch ist spürbar, dass er mehr einen Rückgriff auf den Rokoko praktiziert, als dass er in diesem Stil tatsächlich heimisch ist, auflebt und sich darin äußern kann. Bezeichnenderweise ist in dieser Rokoko-Manier bei La Guêpière keine Entwicklung zu erkennen, wie sich bei den Ausstattungen für die Ludwigsburger Attikazimmer und der Solitude zeigt, zwischen denen immerhin gute zehn Jahre liegen.37 Diese Stilverschiebungen und die Tatsache, dass der Goût grec nur ein sehr kurzlebiger Stil war und bald im Louis-XVI-Klassizismus (Frankreich) bzw. im "Zopf" (Deutschland) unterging38, bewirkten, dass Philippe de La Guêpière immer wieder Kompromisse eingehen musste, die ihn in seiner vollständigen Entfaltung hemmten. Welche Grundzüge seiner Kunst lassen sich aber trotz dieser Umstände erkennen?

Zunächst ist festzustellen, dass La Guêpière ein Hofkünstler war, er also keinerlei Beziehung zur volkstümlichen Kunst hatte. Außerdem, einige Entwürfe sowie verschwundene Projekte ausgenommen, findet sich keine Kirchenarchitektur in seinem Œuvre.39

Seine Phantasie war reich, jedoch blieb er dabei stets rational. Er arbeitete in den Regeln von Proportionssystemen und griff auf "bewährte Formen und Typen zurück"40, wie beispielsweise beim Eglosheimer Seehaus, wo der Grundriss auf den des Schlosses von Vaux-Le-Vicomte41 zurückgeht, der geradzu als klassisch für eine Maison de Plaisance bezeichnet werden kann.42 Ebenso bediente La Guêpière sich an den Formen des Régence, wenn er in Rokoko-Manier zu dekorieren hatte.43 In Fällen, bei denen La Guêpière bauen musste wo zuvor schon ein anderer Künstler begann seine Handschrift zu hinterlassen, meisterte der Architekt das Problem improvisierend. So beispielsweise beim Neuen Schloss, bei der Solitude oder bei der Hechinger Neudistribution.44

In seiner Architektur tendierte La Guêpière zur Einfachheit und Klarheit in der Form, selbst wenn sie reich ist. Er dachte primär architektonisch und erst sekundär ornamental. So zeigen etwa seine Entwurfszeichnungen keine Staffage; die Gebäude sind nie in Umgebung einer Landschaft zu sehen.45

Äußeres und Inneres war für La Guêpière von gleichem Gewicht, jedoch gehorchten beide bei ihm eigenen Gesetzlichkeiten.46 La Guêpière war ein Meister der Distribution in seiner Grundrissgestaltung. Von einfachen Formen ausgehend wandte er diese sehr geistreich an, wenn er etwa Ecken abschrägte oder abrundete.47 Mit komplizierten

Raumverschmelzungen, wie sie in Oberitalien und Deutschland Mode waren, arbeitete er jedoch nicht.48 La Guêpière legte Wert darauf, dass das Innere eines Baus - dem menschlichen Körper angeähnelt - "nach Bedarf einzelne Verlagerungen gestattete, nach außenjedoch eine vollkommene Symmetrie wahrte."49

Wie in seinen Grundrissen, so geht La Guêpière auch in seinen Räumen von einfachen Grundformen aus. Er miedjedoch symmetrische Räume, vielmehr sollten klare Bezüge der Orientierung im Raum dienen, ihm eine Richtung geben. Als Beispiele seien hierfür seine großen Stichentwürfe, die Oper im Lusthaus, der Marmorsaal im Neuen Schloss und der Weiße Saal der Solitude genannt.50

Dennoch muss immer wieder betont werden, wie groß die Unterschiede zwischen La Guêpières Stichentwürfen und den letztendlich (davon wenigen) ausgeführten Bauten sind.51

3. Die Maison de Plaisance

3.1. Zum Begriff

Die Maison de Plaisance, zu Deutsch das "Lustsgebäude" oder das "Lustschloss", bezeichnet ein fürstliches Schloss, dass außerhalb der Stadt auf dem Land für einen kürzeren Aufenthalt angelegt ist.52 Es ist von einem Garten, einem Park oder einer Landschaft umgeben, steht in einer engen Beziehung zur Natur und soll mit ihr eine harmonische Einheit eingehen.53 Das Gebäude sollte dabei die Bedürfnisse seines Bewohners bezüglich der Natur zufriedenstellen.54 Es ist kein Residenzschloss, sondern ein Ort des Vergnügens, des privaten Amüsements und der Intimität.55 Die "plaisir" ist damit also die Hauptfunktion eines solchen Baus, nicht die "oeconomia", womit landwirtschaftliche Gebäude nicht zu einer Maison de Plaisance zuzurechnen sind.56 Einen solchen Luxus konnten sich freilich nur wenige Menschen leisten, wodurch der Kreis derer Personen, die als Bauherren in Frage kommen, sehr eingeschränkt ist.57 Besonders zum Verständnis der Maison de Plaisance in Deutschland ist es wichtig zu wissen, dass der Fürst im Lustschloss einen Ort fand, an dem er sich vom absolutistisch strukturierten Hof zurückziehen konnte58 und dort "eine weitgehend als sorglos imaginierte 'Sphäre'"59 genoss.60

Der Typus der Maison de Plaisance ging im 17. Jahrhundert von Frankreich aus und erfasste danach auch Deutschland. Interessant dabei ist der architekturhistorisch seltene Fall, dass Theorien zum Bau einer Maison de Plaisance erst verfasst wurden, nachdem sich der Typus entwickelte.61 In Frankreich wurden ab Mitte des 17. Jahrhunderts und Anfang des 18. Jahrhunderts viele Traktate zu einer Theorie der Architektur geschrieben, die sich neben der Art des Bauwesens selbst auch mit den Dekorationen am Bau beschäftigten.62 Die Theorie forderte die Einheit und Ausgewogenheit63 der verschiedenen Elemente, die am Bau Zusammenwirken, sowie die Beachtung der Proportionsgesetze.64 Auch lag die Betonung der Autoren der theoretischen Traktate auf den "bon goût", dem guten Geschmack, in dessen Sinne gebaut werden müsse.65 Zudem war es von Bedeutung, dass das Gebäde den sozialen Rang des Bauherren wiedergibt und repräsentiert.66 Hervorzuheben ist dabei allen voran das Kapitel zur Maison de Plaisance von Jacques François Blondel in seinem mehrbändigen "Cours d'Architecture", in dem auch Beispiele für Lustbauten vorgestellt werden und ebenfalls betont wird, dass die Ausführung einer Maison de Plaisance in ihrer Ordnung und ihrer Dekorationsform dem gesellschaftlichen Stand des Bewohners entsprechen muss.67 Im Gegensatz dazu sollte der Lustbau in Deutschland später nach außen hin vor allem repräsentativ wirken.68 In den Zwanziger Jahren des 18. Jhd. beginnt in Deutschland die Auf-und Übernahme des Bautyps der Maison de Plaisance.69 Allerdings verhielt es sich in Deutschland im Gegensatz zu Frankreich so, dass sowohl der Architekt als auch der Fürst das Baugeschehen bestimmten. Der Hofarchitekt war dabei meist in Frankreich ausgebildet worden.70 Zu den verschiedenen Baugattungen der Maison de Plaisance zählen unter anderem der Pavillon, das Belvedere oder Bellevue und das Lustgebäude, wobei die Grenzen teilweise fließend sind.71 Beispiele für bekannte Lustgebäude sind in Deutschland das Schloss Benrath, Schloss Sanssoucci, die Amalienburg im Schlosspark Nymphenburg oder das Schloss Favorite in Ludwigsburg, sowie in Frankreich das Schloss Vaux-Le-Vicomte, das Schloss Marly-le-Roi und das Grand und Petit Trianon im Grand Parc de Versailles.

3.2. Zum Grundriss

Als Vorläufer für die Organisation des Grundrisses einer Maison de Plaisance gilt der Typus des französischen Reihenbaus.72 Schon dort wird die Raumbeziehung zwischen dem Salle, der in der Mitte liegt, und dem Antichambre, Chambre und Cabinet, die sich an ihm anschließen, vorweggenommen.73 Darüber hinaus tritt der Typus des italienischen Villenbaus hinzu.74 Aus beiden entstand zwischen 1710 und 1720 in Frankreich der vollendete Typus der Maison de Plaisance. Im Schloss Vaux-Le-Vicomte bei Melun ist die Synthese aus beiden vorbildlich vorzufinden. Sie besteht aus der Zusammensetzung zweier Raumreihen: Einer Garten- und einer Hofenfilade.75

[...]


1 Abb. 1,2.

2 Dietrich von Frank: Die "maison de plaisance". Ihre Entwicklung in Frankreich und Rezeption in Deutschland. Dargestellt an ausgewählten Beispielen. In: Beiträge zur Kunstwissenschaft. Bd. 27. München 1989. S.222.

3 Richard Schmidt: Schloss Monrepos bei Ludwigsburg. München 1963. S.2.

4 Ebd. Frank 1989, S.222.

5 Schmidt, S.2.

6 Frank 1989, S.222.

7 Abb.3.

8 Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Baden-Württemberg I. Die Regierungsbezirke StuttgartundKarlsruhe. München; Berlin 1993. S.158.

9 Hans Andreas Klaiber: Der Württembergische Oberbaudirektor Philippe de La Guêpière. Ein Beitrag zur Kunstgeschichte der Architektur am Ende des Spätbarock. In: Veröffentlichungen der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg. Reihe B. Bd. 9. Stuttgart 1959. S.9.

10 Ebd., S.9f

11 Frank 1989, S.225, Fußnote 722. Klaiber, S.10f.

12 Klaiber, S.11.

13 Ebd., S.12.

14 Ebd.

15 Ebd.

16 Ebd., S.13.

17 Ebd.

18 Ebd., S.14f

19 Ebd., S.14.

20 Ebd., S.14f.

21 Ebd., S.15f.

22 Ebd., S.16.

23 Ebd.

24 Ebd.

25 Ebd.

26 Ebd., S.20.

27 Ebd., S.21f.

28 Ebd., S.19.

29 Ebd., S.21.

30 Ebd., S.135. Vgl. auchEbd., S.24-30.

31 Ebd., S.136.

32 Ebd.

33 Ebd.

34 Ebd.

35 Ebd.

36 Ebd.

37 Ebd., S.137f.

38 Ebd., S.139.

39 Ebd.

40 Ebd.

41 Abb.4.

42 Klaiber, S.139.

43 Ebd., S.139.

44 Ebd.

45 Ebd., S.140.

46 Ebd.

47 Ebd.

48 Ebd.

49 Ebd.

50 Ebd., S.140f.

51 Ebd., S.138.

52 BettinaNezval: Joseph Kornhäusel. Lustschlösserund Theater. Horn 2010. S.6.

53 Dietrich von Frank: Joseph Effners Pagodenburg: Studien zu einer "maison de plaisance". München 1985. S.76.

54 Frank 1989, S.10ff.

55 Nezval, S.6.

56 Frank 1989, S.12.

57 Ebd.

58 Sogenannte "Retirade". Frank 1985, S.73 undFrank 1989, S.250.

59 Frank 1989, S.112.

60 Ebd., S.112ff. AuchKlaiber, S.82.

61 Frank 1989, S.58.

62 Ebd., S.57.

63 Genannt "unité" und symétrie".

64 Frank 1989, S.60.

65 Ebd., S.61.

66 Ebd., S.62.

67 Ebd., S.13f.

68 Ebd., S.114.

69 Ebd., S.110.

70 Ebd.

71 Frank 1985, S.74-76.

72 Ebd., S.71.

73 Ebd.

74 Ebd.

75 Ebd., S.71f.

Details

Seiten
29
Jahr
2011
ISBN (eBook)
9783656066699
ISBN (Buch)
9783656066262
Dateigröße
3.9 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v182757
Institution / Hochschule
Universität Stuttgart – Institut für Kunstgeschichte
Note
1,3
Schlagworte
Monrepos Ludwigsburg Barock Guêpière Baden-Württemberg Lustschloss Maison de plaisance Kunstdenkmal Kunstdenkmäler Schloss Carl Eugen Herzog Jagdschloss goût grec

Autor

Zurück

Titel: Das Lustschloss Monrepos bei Ludwigsburg