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Balancieren auf stabilen und labilen Gerätearrangements im Stationsbetrieb

Lehrprobe im Fach Sport in Klasse 5 zur Einheit "Wir bleiben in Balance - Übungen zur Stabilisierung der Gleichgewichtsfähigkeit anhand vielfältiger Gleichgewichtsparcours"

Unterrichtsentwurf 2011 36 Seiten

Didaktik - Sport, Sportpädagogik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Zur Ausgangslage des Unterrichts
1.1. Institutionelle Bedingungen
1.2. Zur Situation der Klasse
1.3. Lern- und Leistungssituation der Klasse
1.4. Unterrichtsorganisatorische Aspekte
1.5. Begründung für die Ausweitung der Stunde auf 60 Minuten

2. Überlegungen und Entscheidungen zum Unterrichtsgegenstand
2.1. Klärung der Sache
2.2. Stabile und labile Gerätearrangements im Stationsbetrieb
2.3. Didaktische Überlegungen
2.4. Einordnung der Stunde in die Unterrichtseinheit
2.5. Einordnung in den Bildungsplan

3. Intentionen des Unterrichts

4. Überlegungen zum Lehr-Lernprozess – Methodische Überlegungen
4.1. Zur Wahl der Vermittlungsmethode
4.2. Geplanter Verlauf der Unterrichtsstunde

5. Verlaufsplanung des Unterrichts

6. Literaturverzeichnis

7. Anhang

1. Zur Ausgangslage des Unterrichts

1.1. Institutionelle Bedingungen

Die … ist seit diesem Schuljahr eine reine Grundschule. Die bisherige Haupt-, jetzt Werkrealschule ist zweizügig.

Der Ausländeranteil im Einzugsgebiet ist recht hoch, weshalb verhältnismäßig viele Schüler[1] mit Migrationshintergrund und aus den verschiedensten Nationen die Schule besuchen.

1.2. Zur Situation der Klasse

Die Klasse 5 besteht aus 24 Schülern, die sich aus 10 Mädchen und 14 Jungen zusammensetzen. Erst vor einigen Wochen sind zwei Schüler – … – neu in die Klasse gekommen, die Integration in die Klasse verlief bisher recht unkompliziert.

In der Klasse 5 herrscht ein sehr lebendiges Unterrichtsklima. Das Sozialverhalten der Klasse ist grundsätzlich positiv geprägt, wobei verbale Auseinandersetzungen sowie „kleinere“ Tätlichkeiten wie schubsen oder sich mit Gegenständen abwerfen zwischen einzelnen Schülern in fast jeder Stunde auf der Tagesordnung stehen. Insgesamt gesehen besteht jedoch ein recht guter Klassenzusammenhalt, die Schüler gehen meist hilfsbereit miteinander um, demokratische und soziale Verhaltensweisen, wie zum Beispiel gegenseitige Rücksichtnahme, Hilfestellung und Gruppenbewusstsein sind insoweit vorhanden, können allerdings noch weiter ausgebaut werden – insbesondere hinsichtlich des gemeinsamen Auf- und Abbauens bzw. Aufräumens.

Bei Gruppen- oder Partnerübungen jedoch sind die Schüler zumeist kaum in der Lage eigenständig ihre jeweilige Gruppe zu organisieren. Gerade Freundschaftsstrukturen innerhalb der Klasse führen hier häufig zu Unruhen, wenn diese keine Berücksichtigung finden.

Auch die gemeinsam mit der Lehrperson vereinbarten Regeln – insbesondere die Gesprächsregeln im Sitzkreis – werden oftmals nicht eingehalten; teilweise vergehen einige Minuten, bis alle Schüler zur Ruhe kommen. Ebenso testen einzelne Schüler durch Nichteinhalten der Regeln in den Bewegungsphasen immer wieder ihre und meine Grenzen aus.

Sollte ein Schüler im Unterricht durch unangemessenes Verhalten auffallen und dadurch den Stundenverlauf beeinträchtigen, werde ich deutlich auf unsere gemeinsam vereinbarten Sport-Regeln hinweisen.

1.3. Lern- und Leistungssituation der Klasse

Bezüglich des motorischen Entwicklungsstandes befinden sich die Schüler im Alter von 10-13 Jahren teilweise noch in der motorischen Phase des „späten Schulkindalters“, aber auch schon in der ersten Phase der Reifungszeit (Pubeszenz). Ersteres zeichnet sich aus als die Phase des besten motorischen Lernalters, zweiteres als die Phase der Umstrukturierung motorischer Fähigkeiten und Fertigkeiten. In diesen Phasen der Entwicklung lassen die Schüler demnach schnelle Fortschritte in der motorischen Lernfähigkeit und in der Entwicklung koordinativer Fähigkeiten erkennen.

Wie dies für Kinder dieses Alters typisch ist, zeigen die Schüler der Klasse 5 einen großen Bewegungsdrang und eine hohe Bewegungsbereitschaft. Insgesamt lässt sich in der Klasse ein großes Interesse und Freude am Sportunterricht feststellen. Ausdruck für die Sportbegeisterung und das Interesse am Fach Sport ist die Motivation und das Engagement der Schüler im Sportunterricht. Die Schüler nehmen motiviert am Unterricht teil und zeigen sich sowohl gegenüber bekannten als auch gegenüber neuen Unterrichtinhalten aufgeschlossen. Besonders beliebt sind Übungen, die spielerisch umgesetzt werden.

Hinsichtlich des sportlichen Leistungsniveaus, sowie der Koordination weisen die Kinder der Klasse 5 unterschiedliche Ausprägungen auf. Im Gesamtbild beurteile ich die sportliche Leistungsfähigkeit der Klasse als gut. Die meisten Schüler besitzen eine recht gute konditionelle Leistungsfähigkeit, Bewegungskoordination und Beweglichkeit.

Auch die Ergebnisse meines – zu Beginn dieser Unterrichtseinheit durchgeführten – Testverfahrens zur Feststellung und Überprüfung der Gleichgewichtsfähigkeit der Schüler zeigen, dass die Ausgangsniveaus der Schüler sehr unterschiedlich sind. Während einige Schüler eine recht stabile Gleichgewichtsfähigkeit aufweisen, fallen einige wenige Kinder dadurch auf, dass ihnen bereits das Stehen auf einem Bein Schwierigkeiten bereitet.

Konsequenzen aus der Lern- und Leistungssituation der Klasse für das Lehrerhandeln

Da eine Komponente bei der Verbesserung der Gleichgewichtsfähigkeit sicherlich die Motivation ist, sehe ich meine Aufgabe – neben der Beobachtung der Schüler – in erster Linie darin, diese zu motivieren und einzelnen Schülern bei Bedarf gezielt Hilfestellung zu geben, so dass auch anfänglich zu schwer erscheinende Übungen erfolgreich gemeistert werden. Zudem werde ich die Kinder dazu anhalten, sich in den Übungsphasen auch gegenseitig Hilfestellung zu geben. Weiterhin stehen differenzierte Bewegungsangebote sowie Übungsaufgaben zur Verfügung, um so den unterschiedlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten der Kinder gerecht zu werden, sie entsprechend zu fördern bzw. zu fordern. Auf diese Weise sollen allen Schülern gleichermaßen Erfolgserlebnisse ermöglicht werden, so dass sich letztlich alle Kinder freudvoll und motiviert am Sportunterricht beteiligen.

1.4. Unterrichtsorganisatorische Aspekte

Dem ausgeprägten Bewegungsdrang der Schüler kommt die Hallensituation leider nicht wirklich entgegen. Der Sportunterricht findet zwar in der großen Sporthalle statt, die sich direkt auf dem Schulgelände befindet, den Schülern der Klasse 5 steht in dieser großen Halle allerdings nur ein Hallendrittel zur Verfügung, was bei der Anzahl der Schüler eine deutliche Beeinträchtigung darstellt. Auch die Geräte- und Materialauswahl ist sehr eingeschränkt, da in dem entsprechenden Hallendrittel die Materialien und Geräte zahlenmäßig nur beschränkt zur Verfügung stehen. Gleichzeitig haben zur selben Zeit wie die Klasse 5a noch drei weitere Schulklassen – davon zwei in den anderen beiden Hallendritteln und eine Grundschulklasse aus Platzmangel im Gymnastikraum – Sportunterricht, so dass es sein kann, dass auch diese Klassen die für die Stunde benötigten Geräte nutzen. Weiterhin ist es bei drei Klassen in der Halle oft so laut, dass bestimmte Sportinhalte – beispielsweise Entspannungs- und Ruhephasen – kaum sinnvoll durchführbar wären.

Neben dem Sportunterricht hat die Klasse 5a wöchentlich eine Stunde Schwimmunterricht. Da dieser aber geschlechtergetrennt stattfindet, hat die Jungen- bzw. die Mädchengruppe folglich nur jede zweite Woche Schwimmunterricht.

Freitags haben die Schüler wöchentlich eine Doppelstunde Sportunterricht – dieser wird koedukativ erteilt. Zwischen den zwei Doppelstunden liegt eine kleine Pause, während der ich den Schülern in der Regel eine Trinkpause gewähre. Da die Schulglocke in der Sporthalle aber nach den – von der Werkrealschule abweichenden – Unterrichtszeiten der Realschule gestellt ist, signalisiere ich den Schülern diese Trinkpause. Dies hat für die Lehrperson den Vorteil, dass die Pause nicht auf die Minute genau eingehalten werden muss, sondern von der Lehrperson an der Stelle eingeschoben werden kann, an der es für den Unterrichtsverlauf günstig erscheint – zum Beispiel vor Beginn einer neuen Übungsphase, nach einem anstrengenden Spiel oder nach dem Geräteabbau.

Rituale

Die Stunde beginnt stets im Sitzkreis – dieser ist ein wichtiges Element des Sportunterrichts, da alle Schüler und die Lehrkraft sich untereinander gut sehen und verstehen können.

Das bekannte Signal für den Sitzkreis ist ein Handzeichen seitens der Lehrperson.

Ein kurzer Pfiff signalisiert den Schülern, stehen zu bleiben, alles festzuhalten und zur Lehrperson zu schauen. Dies ermöglicht es, kurze Hinweise oder Aufgabenstellungen zu geben, ohne die Schüler in den Kreis holen zu müssen.

Zum Abschluss einer Unterrichtsstunde wird stets darauf geachtet, dass eine gemeinsame Verabschiedung im Sitzkreis stattfindet, während derer sich Schüler und Lehrperson gegenseitig Rückmeldung zur Stunde geben können.

Zu einem Ritual ist mittlerweile auch das „Spielebuch“ der Klasse 5a geworden. Bei diesem handelt es sich um ein Notizbuch, in das jede Woche jeweils ein Schüler ein selbst gewähltes Spiel hineinschreibt – dies kann sowohl ein kleines als auch ein großes Sportspiel sein. Dabei schreibt der Schüler alle Spielvariablen des Spiels – Spielidee, Spielfeldgröße, Spieleranzahl, Spielregeln, Spielmaterial sowie mögliche Variationen – in das Buch. In der darauf folgenden Woche stellt der Schüler sein ausgewähltes Spiel dann den anderen Schülern vor, erklärt dessen Regeln, teilt die Mannschaften ein; schließlich wird das Spiel erprobt. Hinter diesem „Spielebuch“ steht einerseits die Idee einer Spielesammlung, andererseits auch die Idee des Erwerbs der allgemeinen Spielfähigkeit. Die Schüler sollen die Spielidee sowie die Regeln des Spiels verstehen, das gewählte Spiel organisieren, aufrechterhalten und – bei Problemen – auch weiterentwickeln bzw. verändern können.

1.5. Begründung für die Ausweitung der Stunde auf 60 Minuten

Nach langer Überlegung und Planung habe ich mich für die Ausweitung der heutigen Sportstunde auf 60 Minuten entschieden.

Da die Schüler wöchentlich ohnehin nur zwei Sportstunden haben, möchte ich den Schülern von dieser – meiner Ansicht nach sowieso viel zu geringen – Bewegungszeit so viel wie möglich belassen. Durch Erklärungs- und Reflexionsphasen sowie durch den aufwendigen Abbau stände den Schülern – in einer 45-minütigen Sportstunde – jedoch lediglich ca. 25 Minuten effektive Bewegungszeit zur Verfügung. Innerhalb dieser kurzen Zeit ließen sich kaum ausreichend Körper-, Material-, Sozial- sowie Bewegungserfahrungen ermöglichen. Gerade auf die so wichtige Erprobungsphase, die der kreativen Auseinandersetzung mit den vielfältigen Bewegungsarrangements dient, müsste ich in einer Einzelstunde verzichten, um alle anderen geplanten – ebenso wichtigen – Elemente in der Stunde unterbringen zu können.

Ausschlaggebend für die Ausweitung der Sportstunde auf 60 Minuten ist aber vor allem die Stundenthematik an sich: Gleichgewichthalten und Balancieren verlangt Ruhe, Wahrnehmung, Konzentration und dementsprechend viel Zeit. Zum Balancieren braucht man die eigene volle Aufmerksamkeit – ohne, dass drängelnde Mitschüler einen zur Eile anhalten. Gerade auch aufgrund des Sicherheitsaspekts – hektisches und unkonzentriertes Balancieren birgt die Gefahr des Herunterfallens und Verletzens – ist den Schüler in der heutigen Stunde ausreichend Erprobungs- und Übungszeit zu gewähren.

2. Überlegungen und Entscheidungen zum Unterrichtsgegenstand

2.1. Klärung der Sache

Die Koordination

Bewegungskoordination wird als Organisation von Bewegungsvollzügen in Abhängigkeit von einem antizipierten Ziel verstanden. Dabei wirken Sinnesorgane, zentrales und peripheres Nervensystem sowie die Skelettmuskulatur innerhalb eines ökonomischen und harmonischen, zielgerichteten Bewegungsablaufs zusammen.[2]

Die koordinativen Fähigkeiten

Als bedeutsame Leistungsvoraussetzungen des Sportlers kamen Ende der sechziger Jahre die koordinativen Fähigkeiten unter dem Begriff der „Gewandtheit“ in die Diskussion. In den siebziger Jahren wurde dieser Begriff durch den der „koordinativen Fähigkeiten“ abgelöst, da dieser „der außerordentlichen Vielgestaltigkeit der Bewegungshandlungen im Sport und in anderen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens“ mehr gerecht wurde.[3]

Nach Hirtz (1985) sind die koordinativen Fähigkeiten „eine Klasse der motorischen (körperlichen) Fähigkeiten und – neben den konditionellen und den motorischen Fertigkeiten – Elemente der körperlichen Leistungsfähigkeit.“ Sie stellen individuell angeeignete Leistungsvoraussetzungen für die Bewältigung besonders koordinativer Anforderungen dar.[4]

Koordinative Fähigkeiten sind nicht angeboren, sondern sie entwickeln sich durch das Lernen.[5] Sie sind als „relativ verfestigte und generalisierte Verlaufsqualitäten spezifischer Bewegungssteuerungsprozesse“ zu charakterisieren, die sich durch wiederholte Bewältigung gleicher oder ähnlicher Anforderungen verfestigen und zu Fähigkeiten werden.[6]

Hirtz (1985) bestimmt die Gleichgewichts-, die Reaktions-, die Rhythmisierungs-, die räumliche Orientierungs- sowie die kinästhetischee Differenzierungsfähigkeit als die fünf für den Schulsport fundamentalen koordinativen Fähigkeiten.[7]

Die koordinativen Fähigkeiten stehen in der Regel in einem interdependenten Zusammenhang. Aus diesem Grund spricht Lange in seinem Buch „Mit Spiel zum Ziel – Kleine Spiele zur Koordinationsschulung“ von koordinativen Funktionen. Dabei werden „die klassischen koordinativen Fähigkeiten als fünf Prozessabschnitte verstanden, die einerseits immer miteinander verbunden sind und andererseits immer als besonderer Akzent im Verlauf des Sich-Bewegens identifiziert werden können.“[8]

Bei diesem Modell der koordinativen Funktionen ist das Gleichgewichtsvermögen „mit allen anderen koordinativen Teilbereichen in ausgeprägte Wechselwirkungsgefüge eingebunden und vernetzt“. Stellt man die fünf koordinativen Fähigkeiten wie auf einem Würfel mit einzelnen Punkten dar, ist das Gleichgewicht im Zentrum. Die Förderung der Gleichgewichtskompetenz optimiert danach stets die gesamte Koordinationsqualität.[9]

Aufgrund dieses engen Zusammenhangs der einzelnen koordinativen Fähigkeiten, ist eine eindeutige Zuordnung oft sehr schwierig. Die unter 2.2.2 dargestellten Stationen sind deshalb so ausgewählt, dass sie der Verbesserung bzw. Schulung der Gleichgewichtsfähigkeit zugeordnet sind – in der Kenntnis, dass sie begleitend auch mehr oder weniger stark die anderen koordinativen Fähigkeiten schulen.

Die Gleichgewichtsfähigkeit

Die Gleichgewichtsfähigkeit ist eine der fünf angesprochenen koordinativen Fähigkeiten. Sie wird definiert als „relativ verfestigte und generalisierte Leistungsvoraussetzung für das Halten bzw. Wiederherstellen des Körpergleichgewichts bei wechselnden Umweltbedingungen, besonders zur zweckmäßigen und schnellen Lösung motorischer Aufgaben auf kleinen Unterstützungsflächen oder bei sehr labilen Gleichgewichtsverhältnissen“. [10]

„Gleichgewichtsanforderungen sind [demnach] immer dann vorhanden, wenn [bei Bewegungshandlungen] durch die Lageveränderung des Körperschwerpunktes im Verhältnis zur Stützfläche das Körpergleichgewicht gestört wird. Sie zielen […] auf den Erhalt oder die Wiederherstellung des Körpergleichgewichts“ bei, während und nach zahlreichen Bewegungshandlungen in verschiedenen Tätigkeitsbereichen.[11]

Da sensorische, kognitive und motorische Prozesse – wie bei allen koordinativen Fähigkeiten – eine Einheit bilden, werden entsprechende Gleichgewichtsstörungen durch die verschiedenen Analysatoren und ihr Zusammenspiel wahrgenommen, im zentralen Nervensystem verglichen und verarbeitet und in Impulse an die erforderlichen Muskeln und Muskelgruppen umgesetzt.[12] Die Wahrnehmung im zentralen Nervensystem über den Gleichgewichtszustand erfolgt über die Muskulatur, Sehnen, die Haut und die Verbindung der Augen mit den Gleichgewichtsorganen.

Bei der Informationsaufnahme und -verarbeitung sind – aufgrund der Komplexität der Gleichgewichtsorganisation beim motorischen Handeln (Aufnahme, Verarbeitung, Abgabe sowie permanente Kontrolle der Informationen) – stets alle Analysatorenbereiche beteiligt, besonders der vestibuläre (bzw. statico-dynamische), der kinästhetische, der taktile und der visuelle Analysator. Sie bilden die Basis der Gleichgewichtsregulation und bestimmen durch die angemessene Verarbeitung der Informationen somit wesentlich die Qualität der Gleichgewichtsfähigkeit.

Am bedeutsamsten für die Organisation des Gleichgewichts ist der Vesibularapparat – auch Gleichgewichtssinn genannt. „Er befindet sich im häutigen Labyrinth des Innenohrs und besteht aus einem System flüssigkeitsgefüllter Röhrchen und Säckchen, deren Rezeptoren auf unterschiedliche Reize ansprechen.“ In Abhängigkeit von der räumlichen Ausrichtung der Drehbewegung des Kopfes werden in den Bogengängen Winkelbeschleunigungen registriert, woraufhin die feinen Härchen an der Innenseite der Säckchen entsprechende Nervenimpulse aussenden, die zum zentralen Nervensystem geleitet und dort verarbeitet werden.[13]

Systematik der verschiedenen Arten des motorischen Gleichgewichts

Die Gleichgewichtsfähigkeit wird „klassisch“ eingeteilt in die statische Gleichgewichtsfähigkeit als die Fähigkeit, den gesamten Körper im Gleichgewichtszustand zu halten, die dynamische Gleichgewichtsfähigkeit als die Fähigkeit, während und nach Bewegungshandlungen diesen Zustand beizubehalten bzw. wiederherzustellen, sowie die Fähigkeit zur Erhaltung des Objektgleichgewichts – wobei diese nach Hirtz weniger ein Bestandteil des Köpergleichgewichts ist, da hier entscheidender als das eigene Gleichgewichtsvermögen kinästhetisch-taktile Differenzierungsleistungen zu sein scheinen.[14]

Nach Hirtz/Hotz/Ludwig[15] lässt sich das Körpergleichgewicht in das Standgleichgewicht, das Balanciergleichgewicht, das Drehgleichgewicht und das Fluggleichgewicht systematisieren.

Das Standgleichgewicht dient dem Erhalt und der Wiederherstellung des Körpergleichgewichts bei Bewegungen ohne Ortsveränderung. Dazu gehört das Liegen und Sitzen, das Aufrichten sowie das ein- und beidbeinige Stehen auf stabilen, aber auch begrenzten Standflächen (Boden, Schwebebalken), auf beweglichen, sich bewegenden, labilen Standflächen (Kipp- und Rollbretter, Seile, Bälle) sowie die Wahrnehmung des Gleichgewichts während und nach unterschiedlichen äußeren Störungen (beim Ringen, Judo, Klettern).

Das Balanciergleichgewicht dient dem Erhalt und der Wiederherstellung des Körpergleichgewichts bei Bewegungen mit Ortsveränderung. Dazu gehört das Gehen auf stabiler, aber auch begrenzter (beim Balancieren und Turnen auf dem Schwebebalken), sowie auf labiler Unterlage, Bewegungen mit „körperverbundenen“ Geräten (Roller- oder Fahrradfahren) bis hin zu plötzlichen Richtungs- und Geschwindigkeitsänderungen (in den Sportspielen, beim Tanzen, beim Ausrutschen auf glatten Straßen).

Das Drehgleichgewicht dient dem Erhalt und der Wiederherstellung des Körpergleichgewichts bei und nach Drehbewegungen um die verschiedenen Körperachsen. Dazu gehört das Umdrehen im Liegen, Drehungen im Stand sowie Drehungen um die Längs-, Breiten- und Tiefenachse (beim Tanzen und Trampolinspringen, im Geräteturnen, in der Gymnastik).

Das Fluggleichgewicht dient dem Erhalt und der Wiederherstellung des Körpergleichgewichts in der stützlosen – kürzer oder länger dauernden – Flugphase. Dazu gehören alle Arten von Sprüngen (kleine Niedersprünge, Weitsprünge, Gerätesprünge, Skispringen).

Trainierbarkeit der Gleichgewichtsfähigkeit

Es ist unumstritten, dass der Mensch grundlegende Ressourcen zum Erhalt und zur Wiederherstellung des Körpergleichgewichts besitzt. „Seine Gleichgewichtskompetenz entwickelt sich jedoch nur, indem er sich konkreten Gleichgewichtsanforderungen stellt und diese angemessen und unter Ausschöpfung seiner [individuellen] Gleichgewichtsressourcen bewältigt.[16] Der Übende greift dabei auf früher Erfahrenes und Erworbenes zurück.“[17] Die Gleichgewichtsfähigkeit lässt sich also als eine auf zahllosen und langjährigen Lernprozessen basierende Fähigkeit definieren.[18]

Demnach beeinflussen eine große Bewegungserfahrung sowie Erfahrungen mit der Bewältigung verschiedenster Gleichgewichtssituationen die Wahrnehmungs-, Regulations- und Kontrollprozesse zum Erhalt oder zur Wiederherstellung des Körpergleichgewichts positiv. So verbessert sich „mit der Schulung der Gleichgewichtsfähigkeit […] das Vermögen sowohl nach Drehungen […] als auch bei schnellen horizontalen Richtungsänderungen in relativ kurzer Zeit das Gleichgewicht wieder zu erlangen.“[19] In diesem Sinne kann „eine gut ausgeprägte (allgemeine) Gleichgewichtsfähigkeit […] helfen, komplexere bzw. kompliziertere und auch spezifischere Gleichgewichtsanforderungen zu bewältigen.“[20]

Nach Hirtz (1985) entwickelt sich die Gleichgewichtsfähigkeit zwischen dem 7. und dem 12./13. Lebensjahr sehr dynamisch (durch vielseitiges, variationsreiches und ungewohntes Üben kann eine Entwicklung der Gleichgewichtsfähigkeit fast bis zur Verdopplung des „Normalzuwachses“ erreicht werden – vgl. Greifswalder Studie[21] ), danach erfolgt ein deutlich geringerer Leistungszuwachs. Die effektivste Ausbildung der Gleichgewichtsfähigkeit liegt etwa zwischen dem 10. und 12. Lebensjahr (Klassenstufe 4 bis 6). Dennoch sollte auch über dieses Alter hinaus die Gleichgewichtsfähigkeit regelmäßig geschult werden, da eine mangelnde Schulung der Gleichgewichtsfähigkeit zu einem rapiden Rückgang führt.[22]

Eine bedeutsame Rolle bei der Schulung der Gleichgewichtsfähigkeit bzw. allgemein bei der Verbesserung der „koordinativen Handlungskompetenz“ spielt das von Scheid/Prohl genannte methodische Leitprinzip des vielfältigen Variierens und Kombinierens verschiedener Teilfertigkeiten. So lassen sich Übungen zur Gleichgewichtsschulung durch Variation und Kombination vielfältiger Komponenten (Partnerwahl, Gerätewahl, Zusatzaufgaben, Bewegungsausführung, Tempo, Informationsaufnahme …) vielseitig, abwechslungsreich – damit letztlich auch kreativitätsfördernd – sowie differenziert gestalten.[23]

2.2. Stabile und labile Gerätearrangements im Stationsbetrieb

2.2.1. Der Stationsbetrieb

Der Stationsbetrieb, auch Zirkel- oder Circuittraining genannt, ist eine Organisationsform des Sportunterrichts, bei der die Schüler einzeln, in Paaren oder in Gruppen selbstständig an verschiedenen Übungsstationen aktiv sind. Der Stationsbetrieb eignet sich dazu, verschiedene Grundtätigkeiten sowohl neu zu erlernen, als auch bereits bekannte Bewegungsabläufe zu üben, zu festigen oder zu erweitern. Jeder Schüler kann im Stationsbetrieb in verschiedenen Sozialformen entsprechend seiner individuellen konditionellen und koordinativen Fähigkeiten Erfahrungen mit Materialien, Geräten und seinem eigenen Körper machen. Ein großer Vorteil des Stationsbetriebs ist es, dass unnötige Wartezeiten durch eine breite Schüleraktivierung vermieden werden können, so dass eine hohe Bewegungszeit möglich ist. Der Stationsbetrieb kann entweder geschlossen oder – wie in der heutigen Sportstunde – offen stattfinden – je nachdem ob die Reihenfolge der Stationen und der Stationswechsel durch die Lehrperson festgelegt sind oder ob die Schüler dies selbst bestimmen können. Die individuelle Auseinandersetzung mit den Gerätearrangements ist durch die Art der Aufgabenstellungen der Stationskarten gegeben. So kann man hier zwischen offenen Bewegungsanregungen und klar formulierten Bewegungsanweisungen variieren.[24]

2.2.2. Die Stationen

Balancieren auf dem Schwebebalken

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Material: Schwebebalken, Weichbodenmatte, kl. Matten, kl. Kasten, Sandsäckchen, Ball

Aufbau: Für die Sicherheit befindet sich eine Weichbodenmatte unter dem Schwebebalken. Als Aufstiegshilfe wird zusätzlich ein kleiner Kasten bereitgestellt. An das Ende des Schwebebalkens wird für den Absprung eine kleine Matte gelegt.

Aufgabe: Der Übende soll vorwärts und rückwärts balancierend den Weg über den Schwebebalken zurücklegen.

Differenzierung: Durch die Variation der Fortbewegungsart und durch Zusatzaufgaben hat jeder Schüler die Möglichkeit, individuell seine Gleichgewichtsfähigkeit zu verbessern.

Information: Herausfordernd bei dieser Station ist das Balancieren auf dem schmalen Balken (Balanciergleichgewicht) in nicht geringer Höhe. Der Abgang erfolgt über einen Sprung auf eine Matte, wobei sowohl Flug-, als auch Standgleichgewicht gefordert sind. Integriert man noch die Objektgleichgewichtsfähigkeit, erhält die Station einen neuen Wert: Das Sandsäckchen meldet jede schnelle Körperbewegung an das Kind zurück. Eine aufrechte Körperhaltung sowie dosierte Kopfbewegungen spielen dabei eine bedeutsame Rolle.

Gleichgewichthalten beim Pedalofahren

Material: 2 Hütchen, Pedalos, Löffel, TT-Bälle

Aufgabe: Der Übende soll mit dem Pedalo die Strecke zwischen zwei Hütchen zurücklegen.

Differenzierung: Schüler, die bereits im Vorfeld Erfahrungen mit dem Pedalo gesammelt haben, können sich durch das Rückwärtsfahren, das Balancieren von Gegenständen während des Fahrens oder durch das Fahren mit oder gegen einen Partner neuen Herausforderungen stellen.

Information: Neben der Gleichgewichtsfähigkeit (Balanciergleichgewicht sowie Gleichgewichtsfindung beim Anfahren) wird beim Pedalofahren vor allem auch die Rhythmusfähigkeit geschult: Rhythmus in Form einer fließenden, regelmäßigen und ausgewogenen Tretbewegung, die während des Fahrens beizubehalten ist (Gleichgewichtserhaltung).

Balancieren auf den Reckstangen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Material: 3 Reckstangen, 2 kl. Kästen, 2 kl. Matten, 2 Teppichfließen, 2 Stäbe, Sandsäckchen, Löffel, TT-Ball

Aufbau: Für diese Station werden zwei Reckstangen parallel zueinander auf die ersten beiden Kästen gelegt, der Weg zum dritten Kasten führt über eine einzelne Reckstange.

Aufgabe: Der Übende soll über die Reckstangen balancieren, um den Zielkasten zu erreichen.

Differenzierung: Differenziert werden kann durch die Variation der Fortbewegungsart, das Transportieren von Gegenständen, das Zupassen eines Balles zu einem Partner und durch die Art der möglichen Hilfestellung (Zuhilfenahme der Stöcke oder Partnerhilfe).

Information: Die Herausforderung an dieser Station besteht darin, dass die Balancierfläche verhältnismäßig schmal ist. Gefordert ist hierbei das Balanciergleichgewicht.

Balancieren auf der Slackline

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Material: 2 Reckpfosten, Slackline, 2 Seile, Hochsprunglatte, 2 Stöcke, 3 kleine Matten

Aufbau: Die Slackline wird zwischen zwei Reckpfosten – ca. 40 cm über dem Boden – gespannt und durch Matten abgesichert.

Aufgabe: Der Übende soll auf der Slackline balancieren.

Differenzierung: Als Hilfe stehen den Schülern Stöcke zum Abstützen, eine Hochsprunglatte zum Ausbalancieren und eine Halteleine zum Festhalten zur Verfügung.

Information: Das Slacklinen ist eine Gleichgewichts-Trendsportart Das Balancieren auf einem schmalen Kunststoffband, das aufgrund der Eigenschaft des Materials nicht starr ist, sondern Bewegung zulässt, fordert ein gutes Gleichgewicht. Beim Slacklinen greifen die dynamische und die statische Gleichgewichtsfähigkeit ineinander, da man auch Stehend der Dynamik der Line ausgeliefert ist. Neben der Gleichgewichtsfähigkeit werden beim Balancieren auf der Slackline vor allem auch die Reaktionsfähigkeit (Ausgleichsbewegungen) und die Differenzierungsfähigkeit (optimale Dosierung der Muskelkraft) geschult.

Balancieren über die Pezzibälle

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Material: 6 Pezzibälle, 2 Kastenteile, 2 kl. Kästen, mind. 10 kl. Bälle, 4 kl. Matten, Seil, Sandsäckchen, Augenbinde

Aufbau: Für diese Station werden je drei Pezzibälle in ein Kastenteil gelegt. Unter den Pezzibällen liegen kleine Bälle, die das Balancieren zusätzliche erschweren.

Aufgabe: Der Übende soll auf den Knien und den Händen balancierend den Weg über die von Kastenseitenteilen eingeengten Pezzibälle zurücklegen.

Differenzierung: Differenziert werden kann durch die Variation der Fortbewegungsart, des Kontextes, sowie der Informationsaufnahme.

Information: Beim Balancieren in Form des „Krabbelns auf allen Vieren“ über die Pezzibälle ist das Balanciergleichgewicht auf labilem Untergrund gefordert.

Balancieren über die Bankwippe

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Material: 2 Bänke, 2 Gummimatten, 2 kl. Matten, Sandsäckchen, Löffel, TT-Ball, Augenbinde

Aufbau: Eine umgedrehte Langbank wird quer auf eine zweite, ebenfalls umgedrehte Langbank gelegt. Unter die Enden der wippenden Bank wird je eine Matte gelegt.

Aufgabe: Die Schüler sollen über die Bankwippe balancieren.

Differenzierung: Der Schwierigkeitsgrad kann durch die Variation der Fortbewegungsart, des Kontextes (Zusatzaufgaben) sowie der Informationsaufnahme (Augen verbinden) differenziert werden.

Information: Beim Balancieren über die Bankwippe ist das Balanciergleichgewicht auf labilem Untergrund gefordert. Die Schwierigkeit der Station liegt darin, das Gleichgewicht auch bei der Kippbewegung der Bank zu halten.

Balancieren über Bälle

Material: 10 Ringe, 2 kl. Kästen, 2 kl. Matten, 2 Gymnastikstäbe, 10 versch. Bälle

Aufbau: An Start und Ziel steht je ein kleiner Kasten. Zwischen diesen werden Ringe auf dem Boden aus- und in jeden Ring ein Ball hineingelegt, wobei sich die Bälle in Größe, Materialbeschaffenheit und Härtegrad unterscheiden.

Aufgabe: Der Übende soll an einem kleinen Kasten beginnend über unterschiedlich beschichtete Bälle balancieren, um auf einen gegenüberliegenden Kasten zu gelangen.

Differenzierung: Um eine zusätzliche Hilfe zu erhalten, kann diese Station mit zwei Stäben oder mithilfe eines Partners durchgeführt werden. Um die Schwierigkeit zu erhöhen, kann zusätzlich eine Verweildauer auf den Bällen (auf jedem Ball mindestens drei Sekunden stehen) vorgegeben werden.

Information: Die Bälle stellen einen labilen Untergrund dar, auf den man sich nur schwer einstellen kann. Neben der Gleichgewichtsfähigkeit wird hierbei vor allem die Reaktionsfähigkeit geschult – nämlich die Reaktion auf teilweise unbekannte Vorkommnisse. So dienen etwa die Stäbe einerseits als Stütze, bergen andererseits aber auch die Gefahr des Wegrutschens.

Balancieren auf der Schrägbank

Material: Trapezstange, Bank, Weichbodenmatte, kl. Matte, Teppichfließe, Kreisel

Aufbau: Für diese Station wird eine Bank an einer an den Ringen befestigten Trapezstange eingehängt. Für den Sprung wird eine Weichbodenmatte ausgelegt, die Zielfläche mithilfe einer Teppichfließe markiert.

Aufgabe: Der Übende soll die Schrägbank hinaufbalancieren und im zweiten Teil auf eine markierte Zielfläche herunter springen und dort stehend das Gleichgewicht halten.

Differenzierung: Die Bank kann auf dem Boden zusätzlich auf einen Kreisel gestellt werden, sodass diese sich mehr hin- und herbewegt. Differenziert werden kann auch durch die Art der Gangart beim Hinaufbalancieren der Bank.

Information: Beim Balancieren auf der sich bewegenden Bank ist zunächst das Balanciergleichgewicht auf labiler Unterlage gefordert, beim Sprung wird das Fluggleichgewicht bedeutsam, beim Aufkommen auf der Matte schließlich das Standgleichgewicht.

[...]


[1] Aus Gründen der Vereinfachung wird im vorliegenden Unterrichtsentwurf stellvertretend für den weiblichen und männlichen Plural die maskuline Form verwendet. Der Begriff ‚Schüler’ ist demnach geschlechtsunspezifisch zu verstehen und beinhaltet keinerlei Wertung.

[2] Vgl. Meinel, K. / Schnabel, G. (2007): Bewegungslehre Sportmotorik. S.42

[3] Hirtz, P. (1985): Koordinative Fähigkeiten im Schulsport. S.6

[4] Ebd. S. 13

[5] Vgl. Kosel, A. (1994): Schulung der Bewegungskoordination. S.10

[6] Hirtz, P. (1985): Koordinative Fähigkeiten im Schulsport. S.14

[7] Ebd. S.33

[8] Lange, H. (2006): „Mit Spiel zum Ziel – Kleine Spiele zur Koordinationsschulung“

[9] Vgl. Scheid, V. / Prohl, R. (2007): Trainingslehre. S.172

[10] Hirtz, P. / Hotz, A. / Ludwig, G. (2000): Bewegungskompetenzen – Gleichgewicht. S.56

[11] Ebd. S.52

[12] Ebd. S.57

[13] Hirtz, P. / Hotz, A. / Ludwig, L. (2000): Bewegungskompetenzen – Gleichgewicht. S.37 f.

[14] Ebd. S.54

[15] Ebd. S.55f

[16] Hirtz, P. / Hotz, A. / Ludwig, L. (2000): Bewegungskompetenzen – Gleichgewicht. S.60

[17] Ebd. S.58

[18] Vgl. Ministerium für Kultus, Jugend und Sport (Hrsg.): Bewegung, Spiel und Sport in der Schule. S.52

[19] Ebd. S.52

[20] Ebd. S.52

[21] Hirtz, P. (1985): Koordinative Fähigkeiten im Schulsport. S.57

[22] Ebd. S. 46

[23] Vgl. Scheid, V. / Prohl, R. (2007): Trainingslehre. S.174 f.

[24] Entnommen aus: Weigl, U. (2004): Gleichgewichtsparcours à verdeutlicht durch eigens aufgenommene Fotos

Details

Seiten
36
Jahr
2011
ISBN (eBook)
9783656088943
ISBN (Buch)
9783656088820
Dateigröße
922 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v182572
Note
Schlagworte
balancieren gerätearrangements stationsbetrieb lehrprobe fach sport klasse einheit balance übungen stabilisierung gleichgewichtsfähigkeit gleichgewichtsparcours

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Titel: Balancieren auf stabilen und labilen Gerätearrangements im Stationsbetrieb