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Das Feedback - Das Feedback als ein Instrument der zwischenmenschlichen Kommunikation

Hausarbeit 2010 13 Seiten

Didaktik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Feedback
2.1 Begriff Feedback
2.2 Die Kommunizierenden
2.2.1 Der Sender
2.2.2 Der Empfänger
2.3 Feedbackregeln
2.3.1 Regeln für die Feedback Geber
2.3.2 Regeln für die Feedback Nehmer
2.4 Die vier Seiten einer Nachricht
2.4.1 Sachinhalt
2.4.2 Selbstkundgabe
2.4.3 Beziehung
2.4.4 Appell

3 Kann das Feedback als ein wichtiges Instrument der zwischenmenschlichen Kommunikation angesehen werden?

4 Resümee

Quellenverzeichnis

1 Einleitung

Im privaten Umfeld, Berufsleben, aber auch im Universitätsalltag treffen ständig Menschen aufeinander, welche sich zum einem durch ihre Meinungen, aber auch durch ihre Verhaltensweisen und Interessen unterscheiden. Das Ausdrucksmittel ihrer Gedanken ist neben der Mimik und Gestik, die Sprache. Sie stellt die bekannteste Form der Kommunikation dar, ohne welche ein Leben gar nicht mehr möglich erscheint. Durch die Verschiedenheit der Individuen können allerdings Konflikte hervorzurufen werden. (Fengler, 2002, S. 16-18). Der Grund für einen Konflikt zwischen Menschen liegt oft in einer ineffizienten Kommunikation. Damit solch eine ineffiziente Kommunikation vermieden werden kann, stellt die Integration von Feedback eine Möglichkeit dar, Konflikte zu lösen (Maywald, 2004, S. 13). Zentrale Frage der vorliegenden Arbeit, welche den Leser begleiten soll, lautet: Kann das Feedback als ein wichtiges Instrument der zwischenmenschlichen Kommunikation angesehen werden?

Das zweite Kapitel stellt im ersten Punkt den Begriff Feedback vor. Dies soll zum besseren Verständnis der vorliegenden Arbeit dienen. Anschließend werden die Kommunizierenden, welche bei einem Feedback beteiligt sind, betrachtet. Des Weiteren wird erläutert, welche Regeln beim Gebrauch von Feedback beachtet werden müssen. Im letzten Punkt dieses Kapitels werden die vier Seiten einer Nachricht aufgezeigt. Das dritte Kapitel setzt sich mit dem Zusammenhang von Feedback und Kommunikation auseinander.

Das Resümee fasst schließlich die Ergebnisse der vorliegenden Arbeit zusammen.

2 Feedback

Um überhaupt den Begriff Feedback in den Alltag beziehungsweise in unser Leben integrieren zu können, wird in diesem Kapitel vorgestellt, wie sich dieser Begriff bestimmen lässt und aus welchen beiden Kommunikationspartnern er sich zusammensetzt. Des Weiteren wird erläutert, welche Regeln beim Geben als auch Nehmen von Feedback beachtet werden müssen und wie sich eine Nachricht zusammensetzt.

2.1 Begriff Feedback

„Feedback bedeutet Rückmeldung oder Rückkopplung und ist ein zentrales methodisches Prinzip der Gruppenarbeit. Feedback ist eine Information an eine Person oder die gesamte Gruppe darüber, wie ein Verhalten, ein Gruppenprozess wahrgenommen, verstanden wird und was es bewirkt.“ (Kemper & Klein, 1998, S.134) Prinzipiell kann das Feedback als eine Kommunikationsform angesehen werden, in welcher ein Informationstausch zwischen dem Feedback Geber und Feedback Nehmer stattfindet. Dem zu Folge besteht das Feedback aus zwei verschiedenen Komponenten. Zum einem aus dem Feedback geben und zum anderen aus dem Feedback nehmen. Darauf wird allerdings im nächsten Punkt dieses Kapitels näher eingegangen. Ein Feedback findet unter anderem dort statt, wo Lernprozesse arrangiert werden. Egal ob in der Erwachsenenbildung und Weiterbildung oder in der Schule und auf Arbeit. Überall im Alltag können Rückmeldungen zwischen Personen über ein Verhalten stattfinden. In einem Feedback soll also das Verhalten eines Menschen widergespiegelt beziehungsweise beschrieben werden. Dabei soll allerdings nicht die Persönlichkeit eines Individuums beziehungsweise deren Eigenschaften und Einstellungen bewertet werden. Ein Feedback weist bestimmte Funktionen auf, auf welche nun näher eingegangen werden. Zum einem steuert es das Verhalten eines Menschen, es hilft den Menschen zukünftig Fehler zu vermeiden, es steigert die Motivation und es hilft zielgerichtet Aufgaben zu bewältigen beziehungsweise zu bearbeiten. Des Weiteren führt ein positives Feedback dazu, dass Selbstbewusstsein zu stärken und es ermutigt einen Menschen für künftiges Handeln (Fengler 1998, S.16-21). Damit ein Feedback zielgerichtet und erfolgreich gegeben werden kann, sollte es bestimmte Kriterien aufweisen. Dazu gehört, dass es möglichst beschreibend und nicht bewertend sein sollte, es bedarf konkreten Aussagen, die Kritik muss angemessen und für den Betroffenen brauchbar sein, es muss klar und deutlich formuliert werden, es unterliegt der Sachlichkeit und es ist wichtig, dass es nicht zu viele Informationen auf ein mal enthält. Wenn diese Kriterien eingehalten werden, trägt es dazu bei Konflikte zu vermeiden und in der Zukunft das kritisierte Verhalten zu verbessern (Uni Köln (o.J.).

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass das Feedback eine Gesprächsform darstellt, in welcher die Interaktion zwischen Kommunikationspartnern im Vordergrund steht und das Ziel darin besteht, ein Verhalten zu bewerten, die Selbstwahrnehmung zu stärken und die Kommunikations- sowie Kooperationsfähigkeit zu verbessern (Marie-Therese Keus 2009). Im nächsten Punkt werden die Kommunizierenden, welche bei einem Feedback beteiligt sind, vorgestellt.

2.2 Die Kommunizierenden

Die Kommunizierenden werden unterschieden in den Sender und den Empfänger. Um erfolgreich zu kommunizieren wird vom Sender eine Nachricht oder eine Information an den Empfänger gegeben. Der Sender ist derjenige der die Nachricht in Form der Sprache, der Druckschrift oder der Mimik und Gestik an den Empfänger sendet (Günther/ Sperber 1993, S.18). In diesem Punkt des Kapitels wird der Sender und Empfänger näher betrachtet.

2.2.1 Der Sender

Als Sender wird diejenige Person bezeichnet, die eine Nachricht an den Empfänger sendet. Diese Person kann auch als Feedback Geber bezeichnet werden. Dabei ist es seine Aufgabe, das Verhalten des Empfängers zu beobachten und anschließend zu beschreiben (Fengler 1998, S.16). Die gesendete Nachricht soll dazu dienen, Informationen an den Empfänger zu übermitteln. Die Aufgabe des Senders besteht darin, dem Empfänger somit ein ehrliches Feedback zu geben. Dies ist keine leichte Aufgabe, da dafür ein Mindestmaß an Mut erforderlich ist. Der Sender hat beim Geben eines Feedback darauf achten, dass er mit seinen Worten den Feedback Nehmer nicht kränkt oder verletzt. Der Feedback Geber muss die Rückmeldung so gestalten, dass sie sowohl hilfreich, als auch aufbauend, sachbezogen, persönlich, objektiv und effektiv ist (Technische Universität Chemnitz o.J.).

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Details

Seiten
13
Jahr
2010
ISBN (eBook)
9783656066149
ISBN (Buch)
9783656066378
Dateigröße
407 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v182560
Institution / Hochschule
Technische Universität Chemnitz – Erwachsenenbildung und Weiterbildung
Note
1,7
Schlagworte
feedback
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