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Die Rolle der Musik in Stanley Kubrick’s „2001: Odyssee im Weltraum“

Hausarbeit 2009 18 Seiten

Filmwissenschaft

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Die drei wichtigsten Stücke in „Odyssee im Weltraum“

Eine musikalische Analyse der Space-Opera „2001“
Ouvertüre
Hauptteil
Der tragische Schluss

Fazit

Quellenverzeichnis
Filmographie
Bibliographie
Webpages

Einleitung

„Odyssee im Weltraum“ erzählt in einer eigenen Bildsprache die Geschichte der Evolution. Zum einen von der, welche bereits geschehen ist, und zum anderen von einer Evolution, die vielleicht noch kommen mag. Der Film beginnt im Zeitalter der Urmenschen, und Kubrick gelingt es, mit Hilfe nur eines Schnittes ins Zeitalter der Raumfahrt überzuleiten. Er beginnt von dem Raumschiff namens Discovery im Jahre 2001 zu berichten, und endet mit der metaphysischen Geburt eines „Sternenkindes“.

In einer Subebene konstruiert, ereignet sich die Geschichte des Computers H. A. L. 9000: Hier wird die Enthumanisierung des Menschen durch die voran schreitende Technologien thematisiert. Am 3. April 1968 wurde "2001: Odysee im Weltraum" in New York uraufgeführt und selben Jahr erhielt er einen Oscar für die Spezialeffekte. Der Film sorgte damals wie heute zu Verwirrungen auf Seiten der Zuschauer, da die Darstellung der Thematik Evolution sehr schwer interpretativ greifbar gemacht wird.

"Wenn Sie 2001 vollständig verstanden haben, haben wir versagt. Wir wollten viel mehr Fragen stellen, als wir beantwortet haben."

Arthur C. Clarke[1]

Dass für den Rezipienten am Ende einiges offen bleibt, ist nicht nur der Geschichte an sich und den suggestiven Bildern zu verdanken: die narrative Rolle der Musik ist ebenfalls sehr wichtig in Stanley Kubrick’ Spielfilm „Odyssee im Weltraum“. Sie dient nicht nur zur Stimmungserzeugung, sondern führt den Rezipienten durch die Geschichte. Dies war insofern noch wichtiger, als dass erst nach ca. 20 Minuten in dem Film überhaupt etwas gesprochen wird. Kubrick legte in seinen Filmen relativ selten auf selbst komponierte Filmmusik wert, sondern benutzte vielmehr gezielt bereits existierende Werke. Drei der wichtigsten verwendeten Werke aus „2001“ möchte ich zu Beginn daher kurz vorstellen, dann den Film auf Basis der Musik wiedergeben um so auf mein Ergebnis, das Aufzeigen der Rolle der Musik in dem Film, zu kommen.

Die drei wichtigsten Stücke in „Odyssee im Weltraum“

Johann Baptist Strauss’ „Donauwalzer“ wurde im Jahre 1867 komponiert. Ausgespielt dauert er etwa neun Minuten. Er gilt in Österreich als die heimliche Hymne neben einigen anderen – heute wird „An der schönen blauen Donau“, wie das Lied eigentlich heisst, zumeist als reiner Orchesterwalzer aufgeführt und seit 1890 wird auch gelegentlich der von Franz von Gernerth dazu gedichtete Text zum Lied gesungen.[2]

György Ligetis „Atmosphéres“ wurde erstmals 1961 bei den Donaueschinger Musiktagen aufgeführt. Ligeti gilt als „Erneuerer der Neuen Musik“: Die Komposition ist für grosse Orchester konzipiert, wobei Ligeti auf Akkorde, Melodien u. a. verzichtete und sich nur auf die pure Ästhetik der Klangfarben konzentrierte. Alle Töne der chromatischen Skala, die sich über fünf Oktaven erstreckt, spielen hier zusammen. Der Komponist selbst bezeichnete dieses Zusammenspiel als ein „Cluster“ (dt. Haufen, Klumpen). Es besteht eine Komposition aus verschiedenen „Clusterformen“, welche auf zwei „Basiscluster“ zurückzuführen sind. Dies sind die aufsteigenden und absteigenden Cluster, die das Volumen des Klangs bestimmen. Der Film offenbarte den modernistischen Komponisten erstmals für ein breites Publikum.

Richard Strauss’ „Also sprach Zarathustra“ ist ein weiteres Stück, welches Kubrick in seiner „Odyssee im Weltraum“ verwendete und das seither direkt mit diesem Film und seinen Themen assoziiert wird, wobei das Stück drei Mal in dem Film zu hören ist. Die im Jahre 1895 erschienene sinfonische Dichtung ist eine musikalische Umsetzung von Friedrich Nietzsches gleichnamigem philosophisch-lyrischem Werk. Diese Schrift bestand aus vier Teilen, aus denen sich Strauss jeweils zwei Kapitel aussuchte, um sie neu zu ordnen und in „librettistischer“ Manier zu vertonen. Für „Odyssee im Weltraum“ griff Kubrick allerdings nur auf die „Vorrede Zarathustras“ zurück, welche eine chromatische Steigerung im „Natur Motiv“ C-G-C in C-Dur innehat. In diesem Teil beschrieb Nietzsche den Gang von Zarathustra aus der Höhle, in der er 30 Jahre gelebt hatte, heraus und die Wanderung in verschiedene Dörfer und Städte, wo er die Menschen seine Weltanschauung und den „Übermenschen“ lehrte. Dieses „Zarathustrathema“ wurde seither in einigen Spielfilmen und Fernsehserien, gleichwohl aber auch in Theaterinszenierungen, verwendet. Durch die wuchtige und nach wie vor tief beeindruckende Musik von Strauß ergibt sich eine meditative Space- Opera.[3]

Eine musikalische Analyse der Space-Opera „2001“

Ouvertüre

„Die Sonne geht auf. Das Individuum tritt in die Welt oder die Welt ins Individuum.“ So beginnt der „Hymnus an die Sonne“ aus Nietzsches großem Werk, den Richard Strauss zum Text musikalisch frei assoziierend mit gewaltigen Takten symbolisiert. Grundidee ist das anschwellende Motiv einer Trompete, die dunkel untermalt wird von Kontrabass, großer Trommel, Fagott und Orgel. Am Ende triumphiert die Ewigkeit der Natur über die Flüchtigkeit des Menschen. Also sprach Zarathustra ist eine der monumentalsten und beeindruckensten Orchesterwerke [des 20. Jahrhunderts] […]“

Daphne von Unruh

Ganz zu Beginn des Films „2001: Odyssee im Weltraum (Originaltitel aus dem Englischen: „2001: A Space Odyssey“), lässt der Regisseur Stanley Kubrick die Zuschauer zunächst einige Zeit vor dem schwarzen Bildschirm sitzen. Die eher unangenehme Töne, die zu diesem Zeitpunkt zu hören sind, können zunächst verwirrend wirken, ist doch ein Film dazu gemacht, Ton und Bild zu senden, und nicht nur eines der beiden Komponenten. Dann kreiert diese Musik, György Ligetis „Atmosphéres“, aber plötzlich das, was schon sein Name vorgibt: eine bestimmte Atmosphäre, eine Spannung. Die ungewohnte Musik lässt den schwarzen Bildschirm unwichtig erscheinen, sie macht neugierig auf das, was nun folgen mag. Die Statik des Bildes konkurriert mit der immer stärker werdenden „Bewegung“ der Musik.

Direkt danach benutzt Kubrick das Werk „Also sprach Zarathustra“ und vermittelt dem Rezipienten sofort ein Gefühl der Erwartung, eine Gewissheit, dass etwas Grosses und Mächtiges auf ihn zukommen wird. Man blickt auf die nacheinander aufgereihten Planeten, zunächst noch im Dunkeln verborgen, doch nach und nach schiebt sich die Sonne ebenfalls in den Blickpunkt, zum erlösenden Finale der Musik erscheint sie komplett offen, nicht mehr verdeckt von anderen Planeten, und der Zuschauer merkt, worauf der Regisseur den Blick mit Hilfe der Musik letztendlich lenken wollte – zur Sonne, also zum Licht. Der Zuschauer wird so selbst erleuchtet, im übertragenen, wie auch im wörtlichen Sinne: Das Kino (oder der verdunkelte Raum, in dem man den Film schaut) wird durch die Helligkeit des Bildschirms mit erhellt. Mit dem Finale des Musikstückes im mittleren C möchte man vor Erleichterung aufatmen. So kann der erste Teil des Films beginnen: „The Dawn Of Man“.

Die Frühzeit der Menschheit, das Leben der Menschenaffen in der Steppe, wird gänzlich ohne Hintergrundmusik gezeigt, allein den Wind kann man heulen hören, oder ein paar Grillen zirpen, bis zu dem Zeitpunkt, als der Monolith auftaucht. Alle Erscheinungen dieses Steins werden leitmotivisch untermalt, und zwar mit dem „Kyrie“ aus Ligetis „Requiem“. Die Töne, die von dem schwarzen Stein ausgehen, heben dessen mystische Anmut noch deutlicher hervor. Die immer lauter und intensiver werdende Musik irritiert die Affen und zieht sie zugleich an. Sie gruppieren sich um den Stein, berühren ihn, sind neugierig und fasziniert. Wieder tritt die Sonne hervor – diesmal war sie nicht hinter Planeten, sondern dem Monolith verborgen, und wieder tritt sie auf, als die Intensität der Musik kaum steigerbar ist.

Kurz darauf sind die Geräusche wieder verklungen, die Affen sind scheinbar wieder zu ihrem Alltag zurückgekehrt. Bis noch mal der Monolith mit der Sonne an der Spitze gezeigt wird und Richard Strauss’ „Also sprach Zarathustra“ ertönt. Sofort ist klar: etwas muss sich verändert haben. So sieht man auch den Affen, der vor einem Knochenhaufen sitzt, einen grossen, langen Knochen in die Hand nimmt und auf den Boden und die anderen Überreste eines Tieres einschlägt. Der Höhepunkt der Musik geht hier einher mit der Erkenntnis des Affen, dass es möglich ist, mit Werkzeugen zu arbeiten, also mit einem Knochen den Schädel eines anderen Lebewesens zu zermalmen. Das erhabene Gefühl, welches der Musik innewohnt, kann unvermittelt auf den Affen übertragen werden, der nun einen riesigen Vorteil gegenüber anderen Tieren hat. Von nun an ist es den Affen möglich, sich vom Vegetarier zum Fleischfresser zu entwickeln und feindliche Artgenossen zu verjagen oder sogar zu töten.

Nach dem berühmten Match-Cut des Films, der überleitet von einem Knochen zu einem technologisch fortgeschrittenen Raumschiff, von noch unterentwickelten Affenwelt zu den im Raumschiff lebenden Menschen des „Tycho Magnetic Anomaly-1“(der „Mondstation Clavius“) befinden wir uns im Weltraum, begleitet und eingeführt von einem weiteren leitmotivischen Musikstück, diesmal von dem von Johann Baptist Strauss’ „Donauwalzer“. Die thematisierte Evolution kommt hier sehr stark zum Ausdruck, wobei der Match-Cut auch als Zeichen dessen gesehen werden kann, dass sich über die Jahrtausende hinweg bei den Menschen eigentlich nichts geändert, und somit auch keine wirkliche Evolution stattgefunden hat.

Hauptteil

„An der schönen blauen Donau“ führt den Zuschauer in den Weltraum, als sei er ein Ort, an welchem Unbekümmertheit herrsche, als sei es ein friedliches Plätzchen mit tollen Aussichten. Wenn die Kamera das runde, rotierende Raumschiff zeigt, untermalt die Musik dieses Bild als würde man auf ein Karussell blicken. Im Raumschiff selbst sieht man, immer noch nur den „Donauwalzer“ hörend, wie eine Stewardess einem schlafenden Mann (dem später vorgestellten Dr. Floyd) den Kugelschreiber (der wieder, wie der Knochen und das Raumschiff zuvor, ein Werkzeug darstellt) zurück in sein Hemd steckt und ihn wieder schlafen lässt. Wieder draussen im Weltall führt die Musik den Rezipienten um die Weltraumstation herum, lässt ihn alles sehen und überlegen, ob die Musik auf die Bewegungen des Raumschiffes abgestimmt sein sollten oder ob nicht umgekehrt, sich das Raumschiff zu der Musik bewegt.

Nun folgt wieder ein Abschnitt des Films, der nicht mit Musik unterlegt ist. Allerdings wird nun, im Gegensatz zum Abschnitt in „The Dawn of Man“ erstmals gesprochen. Dr. Floyd, ein Amerikaner, der sich in dem Raumschiff befindet und der eine Reise in Richtung Mond angetreten ist, unterhält sich mit einigen Personen, die herausfinden möchten, weshalb sich in jüngster Zeit einiges Unerklärbare auf der Mondstation Clavius abspielt. Dr. Floyd, welcher im Nationalen Ausschuss für Astronautik ist, hält sich bedeckt und gibt seinen Gesprächspartnern keine Auskünfte.

Kurz darauf sieht man wieder kurz von Außen auf das Raumschiff, welches sich auf den Mond zu bewegt, und wieder setzt Johann Baptist Strauss’ „Donauwalzer“ ein. Es ist, als sei die Musik nicht nur die Untermalung der Reise, sondern umgekehrt, als dauere die Reise exakt so lange, bis die Musik verstummt und der Mond erreicht ist.

Wieder zurück im Raumschiff spielt sich eine ähnliche Szene ab wie am Anfang der Sequenz „Tycho Magnetic Anomaly-1“: Dr. Floyd liegt auf einem Stuhl und schläft, während eine Stewardess mit Essensrationen in den Raum kommt und einige Leute bedient. Wieder ist dieser Abschnitt mit derselben Musik unterlegt wie die Sicht ins All. Nun wird nicht mehr die Fahrt des Raumschiffes verfolgt, sondern der Weg der Stewardess. Unterdessen wacht Dr. Floyd auf, isst und unterhält sich mit einem Kollegen. Das Gespräch lässt sich nicht mitverfolgen, da nur die Musik zu hören ist. So werden unwichtige und alltägliche Abschnitte, die im und ausserhalb des Raumschiffes passieren, deutlich gemacht, gleichzeitig aber auch zusammengefasst und geleitet von „An der schönen blauen Donau“. Auch die Landung auf dem Mond, eigentlich etwas Aussergewöhnliches und Spannendes für den Zuschauer, werden kaum von der Musik hervorgehoben. Sie wird als fast selbstverständlich übermittelt, was wieder irritieren, den Blick auf das wirklich Wichtige des Films aber schärfen kann; zum Beispiel auf das, was sich auf dem Mond, bei der Raumstation tatsächlich abgespielt hat.

Dies wird kurz danach in einer Konferenz, der Dr. Floyd beiwohnt, besprochen. Es geht um etwas Unerklärliches, das auf dem Mond vor sich gehen soll. Der Ausschuss hat die Erklärung in die Welt gesetzt, es wäre eine Epidemie, damit die Bürger nicht wissen, dass alle vor einem Rätsel stehen. Das Rätsel ist derselbe Töne aus dem „Kyrie“ von Ligeti von sich gebende schwarze Stein, der auch schon in der Frühzeit die Affen beschäftigt hatte: der Monolith. Wieder werden die Töne intensiver und stärker, je näher ihm die Menschen kommen, und wieder scheint von ihm eine besondere Art von Anziehungskraft auszugehen.

Bei der Fundstelle nähert sich diesmal nur ein Mensch gänzlich dem Monolith, er fasst ihn an, und erst danach, als sich die Männer in Raumanzügen vor ihm aufstellen um ein Foto zu machen, geraten die Geräusche und Töne des Monolithen wie außer Kontrolle und sind letztendlich so kraftvoll, dass sie den Menschen Schmerzen verursachen. Der Stein gibt weiter Rätsel auf, was die Leichtigkeit der „Weltraummusik“ noch weiter unterstützt. Dieser Teil des Films wird wieder durch den Höhepunkt der Musik und den Blick auf die teils von einem Planeten verdeckten Sonne beendet.

„Jupiter Mission – 18 Monate später“ – wir befinden uns immer noch im Weltraum, die Menschen sind zum Jupiter aufgebrochen. Wieder wird dem Zuschauer das Raumschiff von aussen gezeigt, unterlegt mit dem Adagio für Solo-Cello und Streicher aus der „Gajaneh“ - Suite von Aram Chatschaturjan. Allein diese Musik zeigt die Verlorenheit im Weltall und die unendliche Geduld, die aufgebracht werden muss, wenn man sich auf einer solchen Mission befindet. Das Raumschiff scheint so langsam voranzukommen wie die Takte des Musikstückes aufeinander folgen.

Die Langeweile, die einen Menschen auf einer so langen Fahrt durch das All packen kann, wird gleich noch einmal, immer noch mit demselben Stück unterlegt, thematisiert: Nun sind wir in dem Raumschiff, wo ein Mann im Kreis joggt und sich so die Zeit vertreibt. Die Musik hört auf, als ein Weiterer den Raum betritt. Die Menschen sprechen nicht miteinander, es ist kaum ein Geräusch zu hören, bis sich ein Raumfahrer zum Essen hinsetzt und den Fernseher anschaltet. Der Jingle der Nachrichtensendung „The world tonight“ ertönt, fröhlich und schnell, im krassen Kontrast zur davor gehörten Musik von Aram Chatschaturjan. Dadurch wird der Unterschied der zwei Welten unterstrichen und gleichzeitig in Form eines Interviews verbunden: das Leben auf der Erde und das Dasein im Raumschiff. Dies könnte auch eine subtile Medienkritik von Kubrick darstellen. Das Fernsehen und die Werbung übernehmen einen grossen Teil des kommunikativen Akts der Menschen, welche sich immer weniger miteinander unterhalten – die heutigen Menschen unterscheiden sich daher nicht sehr von den Urmenschen.

[...]


[1] http://www.epilog.de/Film/1-9/2001_Odyssee_im_Weltraum_GB_1968.htm

[2] http://www.johann-strauss.at/wissen/donau.shtml

[3] Nietzsche und der deutsche Geist, S. 423

Details

Seiten
18
Jahr
2009
ISBN (eBook)
9783656059080
ISBN (Buch)
9783656058946
Dateigröße
518 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v182338
Institution / Hochschule
Universität Basel – Medienwissenschaften
Note
Schlagworte
Filminterpretation Stanley Kubrick 2001 Odyssee im Weltraum 2001: A Space Odyssee Filmmusik Filmanalyse Donauwalzer Also sprach Zarathustra Richard Strauss Atmosphéres György Ligeti Johann Baptist Strauss

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