Lade Inhalt...

Die Rolle des Internets für das Marketing

Crowdsourcing in sozialen Netzwerken

Studienarbeit 2011 11 Seiten

BWL - Offline-Marketing und Online-Marketing

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffsbestimmung und Definition
2.1 Marketing
2.2 Crowdsourcing

3 Die Rolle des Internets für das Marketing

4 Schlussbetrachtung

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 2-1 - Marketingbereiche

Abbildung 2-2 - Kategorien von Marketing-Instrumenten

Abbildung 2-3 - Voraussetzungen für Crowdsourcing-Strategien

Abbildung 2-4 - Ausprägungen des Crowdsourcings

Abbildung 3-1 - Kommunikationsinstrumente im Internet

1 Einleitung

Ein Kommunikationsmedium wie das Internet, welches über Grenzen hinweg Menschen und Organisationen miteinander verbindet, birgt weitreichende Potentiale, die es aus institutioneller Sicht zu verwerten gilt. Allein in Deutschland nutzen 74 Prozent der Bevölkerung das Internet und sind täg- lich durchschnittlich 135 Minuten online.1 Für das Marketing einer Organisa- tion stehen damit immense Ressourcen zur Kommunikation und Interaktion zur Verfügung.

Mit dieser Abhandlung soll daher gezeigt werden, welche Rolle das Internet für das moderne Marketing unter Eingrenzung auf das sogenannte Crowdsourcing spielen kann.

Hierfür erfolgt im ersten Teil der Abhandlung eine ausführliche Bestimmung der Begriffe Marketing und Crowdsourcing. Im Anschluss wird die Rolle des Internets für das Marketing in einer Fokussierung auf die Strategie des Crowdsourcings dargestellt.

2 Begriffsbestimmung und Definition

2.1 Marketing

Als Marketing im Sinne dieser Abhandlung ist eine marktorientierte Unternehmensführung zu verstehen, die die Beziehungen zwischen Leistungsträgern auf den Absatz- und Beschaffungsmärkten sowie zu den unterschiedlichen Interessengruppen (den sogenannten Stakeholdern), die auf das Unternehmen Einfluss nehmen, in ihre Entscheidungen einbezieht.2

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2-1 - Marketingbereiche3

Zum Erreichen der Ziele des Marketings stehen dabei Strategien zur Verfügung, die mit verschiedenen Instrumenten in den Kategorien der Abbildung 2-2 Anwendung finden können.4

Produkt- und Programmpolitik Preis- und Konditionspolitik Kommunikationspolitik Distributionspolitik Personalpolitik

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2-2 - Kategorien von Marketing-Instrumenten5

2.2 Crowdsourcing

Crowdsourcing ist eine Wortneuschöpfung aus den Begriffen „Crowd“6 und „Outsourcing“7, die Jeff Howe und Mark Robinson erstmals 2006 in einem Beitrag im Wired Magazin prägten.8 Sie bezeichnet den Prozess der Wert- schöpfung unter Zuhilfenahme von Menschen außerhalb der Organisation.9 Durch eine interaktive Beteiligung einer breiten Masse von Menschen sollen Ideen und Produkte generiert werden, die dem Auftraggeber einen Mehrwert schaffen und langfristig die Innovationskraft erhöhen.10 Hierzu bedient sich der Initiator den nahezu grenzenlosen Möglichkeiten des Internets, um kos- tengünstig eine breite Masse von Menschen interaktiv sowie zeit- und ortsu- nabhängig anzusprechen.11 Das Crowdsourcing ist damit eng mit der Ent- wicklung des Internets hin zum Web 2.012 verbunden, zu dem auch die so- genannten sozialen Netzwerke13 gehören.14 Die elementaren Prinzipien des Crowdsourcing sind Freiwilligkeit und Selbstbestimmung als Ausdruck eines im Arbeitsleben ankommenden neuen Lebensgefühls.15

Die folgende Abbildung zeigt die wesentlichen Voraussetzungen für die Anwendung von Crowdsourcing-Strategien.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2-3 - Voraussetzungen für Crowdsourcing-Strategien16

Mit der Abbildung 2-4 sollen die möglichen Ausprägungen des Crowdsourcing dargestellt werden. Auf die einzelnen Kategorien soll an dieser Stelle jedoch nicht weiter eingegangen werden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2-4 - Ausprägungen des Crowdsourcings17

[...]


1 Vgl. Bitkom: Statistik der Internetnutzung, Online im Internet, Abgerufen am 01.10.2011, Von http://www.bitkom.org.

2 Vgl. Kreutzer, Ralf T.: Praxisorientiertes Marketing - Grundlagen Instrumente Fallbeispiele, 2. Auflage, Wiesbaden, 2008, Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler / GWV Fachverlage GmbH, S. 11 und 12.

3 Eigene Darstellung in Anlehnung an Kreutzer, a. a. O., S. 12.

4 Vgl. Kreutzer, a. a. O., S. 12.

5 Eigene Darstellung in Anlehnung an Kreutzer, a. a. O., S. 12.

6 „Crowd“ bedeutet Menschenmenge im Sinne einer Community, aber nicht eine völlig unbe- stimmten Masse.

7 „Outsourcing“ bedeutet Auslagerung.

8 Vgl. Sobczak, Stefan/Groß, Mathias: Crowdsourcing - Grundlagen und Bedeutung für das E-Business, Boizenburg, 2010, Verlag Werner Hülsbusch, S. 15 und 16; Stuber, Reto: Erfolgreiches Social Media Marketing mit Facebook, Twitter, Xing und Co., 3. Auflage, Düsseldorf, 2010, Verlag Data Becker, S. 40; Roskos, Matias: Innovativer Baustein der virtuellen Wertschöpfungskette, Juli 2008, Online im Internet, Abgerufen am 01.10.2011, Von http://createordie.de/cod/artikel/1838.

9 Vgl. Sobczak/Groß, a. a. O., S. 16; Roskos, a. a. O.; SocialNetworkStrategien: Crowdsourcing - Mehrwerte Chancen Definition, Online im Internet, Abgerufen am 02.10.2011, Von http://www.socialnetworkstrategien.de/2010/07/crowdsourcing- mehrwerte-chancen-definition/.

10 Vgl. Gaida, Klemens: Gründen 2.0 - Erfolgreiche Business-Inkubation mit neuen Internet- Tools, 1. Auflage, 2011, Gabler Verlag / Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, S. 83; SocialNetworkStrategien, a. a. O..

11 Vgl. Sobczak/Groß, a. a. O., S. 16; Gaida, a. a. O., S. 81; SocialNetworkStrategien, a. a. O.

12 Web 2.0 bedeutet, dass der Inhalt weitgehend von normalen Internetnutzern erstellt, bear- beitet und gepflegt wird. Als Web 2.0 werden Internettechniken beschrieben, die eine in- teraktive Kommunikation der Internetnutzer untereinander ermöglichen.

13 Zu den sozialen Netzwerken zählen beispielsweise Facebook, Xing, StudiVZ oder YouTu- be. Soziale Netzwerke sind Plattformen, auf denen Menschen untereinander kommuni- zieren und Inhalte, wie Fotos oder Videos, austauschen können.

14 Vgl. SocialNetworkStrategien, a. a. O..

15 Vgl. Roskos, a. a. O.

16 Eigene Darstellung in Anlehnung an Sobczak/Groß, a. a. O., S. 16.

17 Eigene Darstellung in Anlehnung an Sobczak/Groß, a. a. O., S. 43.

Details

Seiten
11
Jahr
2011
ISBN (eBook)
9783656050780
ISBN (Buch)
9783656051084
Dateigröße
886 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v181836
Institution / Hochschule
Universität Kassel
Note
1,3
Schlagworte
Marketing Verwaltungsmarketing Internet Crowdsourcing Crowd Sourcing soziale Netzwerke Web 2.0 MPA Master Public Administration Verwaltungsmodernisierung öffentliche Verwaltung

Autor

Teilen

Zurück

Titel: Die Rolle des Internets für das Marketing