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Tod in Film und Gesellschaft am Beispiel von "21 Gramm"

Seminararbeit 2011 24 Seiten

Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen

Leseprobe

Gliederung

1. Einleitung

2. Sterben und Tod in der heutigen Gesellschaft

3. Filmische Darstellungen von Sterben und Tod

4. Sterben und Tod im Film 21 Gramm
4.1 Umgang mit dem Tod der einzelnen Figuren
4.1.1 Christina: Die Trauernde
4.1.2 Jack: Der Schuldige
4.1.3 Paul: Der Suchende
4.1.4 Mary: Die Hoffende
4.2 Sterben und Tod innerhalb der Filmästhetik
4.2.1 Dramaturgie
4.2.2 Kamera
4.2.3 Bildsymbolik

5. Schluss

Literatur

1. Einleitung

Der Tod ist ein Phänomen von existentieller Natur des Menschen, welcher sich den wissenschaftlichen Erklärungen entzieht und über den wir als Lebende nur spekulieren oder mutmaßen können.

Eine soziologische Perspektive betrachtet den sich verändernden Tod in einer sich ändernden Gesellschaft, die nicht nur medizinische und technische Entwicklungen ins Auge fasst, sondern der Rolle der biologischen, sozialen und kulturellen Diskursen einen bedeutenden Wert beimisst, die die kollektiven Bedeutungs- und Sinnmuster des gesellschaftlichen Umgangs mit der Todesthematik vorgeben.1

Während beispielsweise bei einer philosophisch orientierten Untersuchung das Ereignis des Todes selbst und dessen Wesen und Sinngehalt von Bedeutung ist, so spielen auf soziologischer Ebene die Prozesse, die ihm vorausgehen, eine Rolle2, weshalb ich neben dem Tod den Begriff des Sterbens mit aufführe. Der Begriff ist zeitlich nicht genau einzugrenzen und kann eher als Übergang vom Leben zum Tod gesehen werden.

In vorliegender Hausarbeit soll zunächst einmal die unterschiedliche, interdisziplinäre Behandlung der Todesthematik in der Gesellschaft dargelegt werden, wobei wichtige, damit verbundene Tendenzen angesprochen werden sollen, die sich vor allem in der heutigen Gesellschaft wiederfinden. So wird beispielsweise zu fragen sein, inwiefern sich die Aneignung der Medizin dieses Themas auf den Umgang und die Auseinandersetzung mit Tod und Sterben auswirkt.

Darüber hinaus wird die Todesdarstellung innerhalb der Medien zu untersuchen sein, die eine wichtige Rolle bei der Vermittlung von Normen und Werten im Umgang mit Tod und Sterben innerhalb der heutigen Gesellschaft spielen und dem Menschen Einblicke gewähren, die ihm sonst vorenthalten wären. Bei den medialen Darstellungen von Tod soll es vor allem um filmische Repräsentationen gehen, für die gerade das Unwissen über den Tod eine Anregung für die Gestaltung eines fiktiven Stoffes bietet.

Für eine exemplarische Filmanalyse habe ich den Film 21 Gramm von Alejandro González Iñárritu ausgewählt, der sich der Todesthematik sowohl auf inhaltlicher als auch auf formaler Ebene widmet und bei dem zu untersuchen sein wird, inwiefern der Film das Verhältnis von Tod und der heutigen Gesellschaft widerspiegelt. Dafür lohnt es sich eine Analyse der einzelnen Figuren und ihres jeweiligen Umgangs mit Tod und Sterben vorzunehmen, aber auch einen genaueren Blick auf formale Mittel, die auf die Todesthematik eingehen, zu werfen.

2. Sterben und Tod in der heutigen Gesellschaft

Der Tod eines einzelnen Menschen beeinträchtigt das Kollektiv Gesellschaft nicht in ihrem Überleben. Gesellschaft wird als etwas Kontinuierliches begriffen, weshalb der Tod kaum aus soziologischer Perspektive thematisiert wird.3

Dennoch ergibt sich aus genau jener Perspektive ein interessantes Forschungsgebiet, wenn man nach dem Umgang der Gesellschaft mit dem Thema fragt. Interessant sind hierbei die soziokulturellen Diskurse, in die die Themenfelder Tod und Sterben eingebettet sind und die die für die Gegenwartsgesellschaft kennzeichnenden Tendenzen aufzeigen, weshalb in vorliegender Arbeit der Fokus auf dem Umgang in der heutigen Gesellschaft liegt, welcher eng mit Begriffen wie Privatisierung, Individualisierung, Institutionalisierung und Medikalisierung verbunden ist. Diese Tendenzen bestimmen zu einem großen Teil die Perspektive, aus welcher Tod und Sterben innerhalb soziologischer Studien betrachtet werden können und die im Folgenden kurz aufgeführt werden sollen.

In der heutigen Gesellschaft ist ein zunehmend individueller Umgang mit Tod und Sterben festzustellen, der traditionelle normative Todesvorstellungen verdrängt und welcher eher auf einer sehr persönlichen und emotionalen Ebene stattfindet. So hat sich auch die Trauer und dessen Ritualisierung aus dem öffentlichen Raum in den privaten Bereich verlagert, an dem nur noch der enge familiäre Kreis Anteil hat.4

Darüber hinaus trägt die Individualisierung dazu bei über sein Leben und den Tod selbst bestimmen zu wollen und sie nach persönlichem Befinden zu gestalten. Dieser Wunsch nach Selbstbestimmung über sein Lebensende steht im Kontrast zu einer weiteren Tendenz, die im gesellschaftlichen Umgang mit dem Tod dominiert: Die Medikalisierung und damit einhergehend die Institutionalisierung des Sterbens, die der Institution (z.B. Krankenhaus) eine mächtige Kontrollinstanz verleiht, sodass der Mensch nur noch wenig Einfluss auf sein Lebensende hat.5

Eine Medikalisierung im Umgang mit dem Tod ist eng mit dem Gedanken verbunden, den Prozess des Sterbens so weit wie möglich zu verzögern, sozusagen die Zeit unmittelbar vor dem Eintritt des Todes zu verlängern. 6

Die Institutionalisierung des Sterbens und die medizinische Kontrolle über den unheilbar Kranken, dem der Tod unmittelbar bevorsteht, gewähren ihm ein erträgliches Sterben, einen 'guten' Tod, dem er sich aus gesellschaftlicher Perspektive fügen solle.7

Die Intensivmedizin erhält Eingriff in den natürlichen Prozess des Sterbens, indem sie das Weiterleben bzw. den Tod von einer technischen Apparatur abhängig macht, die lebensnotwendige Funktionen, die zeitweise ausfallen, künstlich aufrecht erhält.8

Es wirkt scheinbar so, als wolle die moderne Medizin durch ihr Eingreifen in die menschliche Natur das Unverfügbare, nämlich die Endlichkeit des Menschen aufzubrechen, möglich machen.

Der hohe medizinische Standard in der heutigen Gesellschaft und die damit verbundene erhöhte Lebenserwartung haben einen erheblichen Einfluss auf die Wahrnehmung des Einzelnen mit dem Tod. So überwiegt im Gegensatz zu älteren Generationen die Vorstellung und der Glaube daran, dass der Tod fast ausschließlich alte Menschen betrifft. Das Alter, welches im biologischen Sinne mit vermehrten körperlichen Einschränkungen eintritt, wird dementsprechend oft als die Lebensform verstanden, auf die unmittelbar der Tod folgt, sodass sie oft einen Beigeschmack von Gedanken an Verlust und Verfall hinterlässt.9

Die Sicherheit einer hohen Lebenserwartung in der heutigen westlichen Gesellschaft bildet eine wichtige Voraussetzung für eine systematische Organisation von Tod seitens der Gesellschaft, indem z.B. die Pensionierung einem gewissen Alter zugeordnet wird. Der Ausstieg aus der aktiven Erwerbstätigkeit geht mit einem Statusverlust einher, der eine Form des sozialen Sterbens bildet. So unterscheidet Klaus Feldmann drei Sterbeformen: Das physische Sterben (Tod des Körpers); das psychische Sterben (Tode der Seele) und das soziale Sterben, welches dem körperlichen und dem psychischen Sterben voraus geht.10

Im Vergleich zu früheren Gesellschaften hat sich die Phase des sozialen Sterbens heute verlängert, da die Zeitspanne zwischen dem Austritt aus dem Berufsleben und dem Tod, bedingt durch den medizinisch-technischen Fortschritt, viel größer geworden ist.11

Neben dieser Form der Organisation von Tod und Sterben gibt es auch andere Arten von Systematisierungen, wie diverse Bestimmungen von Phasen, die der Sterbende im Umgang mit seinem Tod in einer festgelegten Reihenfolge durchläuft. Ausgehend von Interviews mit Sterbenden nimmt Elisabeth Kübler-Ross die Phaseneinteilung wie folgt vor: Zunächst wollen die Personen ihre Situation nicht wahr haben und leugnen ihren Tod. Es folgt eine Phase des Zorns und der Wut, in der der Sterbende sein Ungerechtigkeitsempfinden ausdrückt durch die häufig gestellte Frage: 'Warum ich?'. Innerhalb der dritten Phase verhandelt der Sterbende und erkundigt sich über Experten und Ärzte, die ihm ein längeres Leben schenken könnten. Nach einer Phase der Depression akzeptiert der Sterbende in der letzten Phase seinen Tod und versucht seine restliche Zeit sinnvoll zu gestalten.12 Klaus Feldmann kritisiert diese Form der Phaseneinteilung, da sie nicht die realen Verhältnisse wiedergebe und nicht den Anspruch auf Allgemeingültigkeit erheben könne, da beispielsweise die Reihenfolge in einigen Fällen variieren könne.13

Auch Reimer Gronemeyer erachtet jene Phaseneinteilung lediglich als einen Versuch den nicht greifbaren Tod und dessen Umgang zu systematisieren:

„Diese Ordnung des letzten Lebensabschnittes kann man als einen Versuch verstehen, Ängste zu bannen und zugleich durch Systematisierung das Chaos des Todes in den Griff zu bekommen.“ 14

Bei der Frage nach dem Umgang mit Tod und Sterben muss zudem der Fokus auf die Konfrontation der Hinterbliebenen mit dem Verlust einer Bezugsperson geworfen werden, wofür auch eine normative Vorstellung eines idealisierten Verlaufs der Trauer existiert.

Der Trauerforscher James William Worden beispielsweise beschreibt den Verlauf der Trauer, der gewissermaßen einen Normalisierungsprozess bildet, indem er die Rolle der äußeren Faktoren zum Ausdruck bringt: Nach der Akzeptanz des Verlustes und der intensiven Trauerarbeit erfolgt die Neuanpassung an die Umwelt, die im Idealfall darauf abzielt, die emotionale Energie aus der Beziehung zur toten Person abzuziehen und in neue Beziehungen zu investieren.15

Solch ein festgelegtes Modell der Trauerbewältigung vermittelt automatisch bestimmte Normen und Richtlinien, sodass eventuelle Abweichungen oder alternative Trauerlösungen meist auf Unverständnis stoßen oder im schlimmsten Fall als krankhaft bezeichnet werden, woraufhin versucht wird, beispielsweise durch Therapie, diese Abweichung zu einem 'normalen' Wert zu drängen.16

In Folge der Säkularisierung in der modernen Gesellschaft veränderte sich auch stark der Umgang mit Tod und Sterben. Der Tod stellte nicht mehr den Übergang in das 'eigentliche' Leben dar, sondern schlicht und einfach das Ende des Lebens.17

Darüber hinaus steht der Tod nicht mehr unter der Kontrolle religiöser Institutionen, sodass auch immer mehr die religiöse Ritualisierung des Todes schwindet, das sich unter anderem in der Reduzierung kirchlicher Bestattungen äußert, da die Trauerbekundung nicht mehr öffentlich ausgetragen wird, sondern eher im privaten Raum stattfindet.18

Feldmann begründet die sinkende Zahl der Begräbnisrituale mit der heutigen Konzentration auf das Diesseits, der Zeit vor dem Tod, die die hohe Bedeutung eines Lebens nach dem Tod verwirft.19

Es herrscht nicht mehr die Todesvorstellung, dass Gott den Menschen aus dem Leben holt, sondern dass der Mensch eines individualisierten Todes stirbt, für den er und seine individuelle Lebensführung auch verantwortlich gemacht werden kann.20

Dennoch lässt sich in der Gegenwartsgesellschaft das Festhalten an der Vorstellung des Körper-Seele-Dualismus feststellen, wonach die meisten Menschen mit dem Seelenbegriff etwas vom Körper Losgelöstes verbinden, welches nach dem physischen Tod weiter existiert.

In der Tat lehnen die meisten Menschen nach einer Studie von Feldmann die Charakterisierung des Menschen allein durch ihre Materialität der Körpers ab und betonen auch die Bedeutung des Wesens, der Seele, welche man wissenschaftlich nicht zu fassen vermag.21

Die Ungewissheit gegenüber dem Tod und dem, was danach kommt ist wohl bei allen Menschen mit einem unwohlen Gefühl der Angst und der Hilflosigkeit verbunden, sodass wir gern das Thema verdrängen. Beschäftigt man sich mit der Todesverdrängung und der Tabuisierung innerhalb der Gesellschaft, so stößt man auf kontroverse Ansichten, die im Folgenden kurz dargelegt werden sollen:

Für die Ansicht einer Verdrängung des Todes innerhalb der heutigen Gesellschaft spricht vor allem die Tatsache, dass die Menschen nicht mehr in der Öffentlichkeit mit dem Tod konfrontiert werden. Die Anonymität in der Großstadt erweckt den Anschein, dass nie jemand sterben würde, da das Leben in der Großstadt kontinuierlich weiter geht. Die bereits angesprochene Tendenz der Institutionalisierung des Sterbens fördert genau diese Exklusion des Todes aus der Öffentlichkeit. Zudem fühlen sich die meisten jungen Menschen nicht mit dieser Thematik verbunden, sodass sie sich von den Sterbenden abgrenzen. Die hohe Lebenserwartung bedingt auch einen Erfahrungsdefizit im Umgang mit dem Tod, da das Erleben eines Todes einer Bezugsperson nur selten eintritt.22

Der stetige Forstschritt in der Medizin setzt den Fokus auf ständige Lebensverlängerung und Bekämpfung von unheilbaren Krankheiten und vermittelt somit die Illusion einer Unsterblichkeit.23

Doch bestehen auch viele Tendenzen, die gegen eine Tabuisierung in der Gesellschaft sprechen:

Verbunden mit dem Wunsch nach einer gewissen Todeskontrolle ist die durchdachte Lebensplanung der modernen Menschen zu sehen, die ein stärkeres Gesundheitsbewusstsein entwickelt haben und Lebens- und Unfallversicherungen abschließen. Sie sind sich also des Todesrisikos bewusst und versuchen dieses zu verringern durch eine gesunde Lebensführung.24

Norbert Fischer führt Organisationen und Bewegungen auf, die einen reflektierten Umgang mit Tod und Trauer darstellen. Dazu zählen beispielsweise die AIDS-Selbsthilfebewegung, Hospiz-Einrichtungen und die Durchführung von Bestattungen totgeborener Föten.25

Weiterhin beschäftigt sich die Gesellschaft mit rechtlichen Grenzfällen innerhalb der Todesproblematik, wenn sie beispielsweise Themen wie die Sterbehilfe zu einem öffentlichen Diskurs erhebt. Die öffentliche Thematisierung findet zum großen Teil über die Medien statt, in denen der Tod uns alltäglich vor Augen geführt wird.

Die Gegenüberstellung der Thesen hat gezeigt, wie ausschlaggebend die Perspektive ist, aus der man Tod und Sterben betrachtet, sodass man nicht eindeutig von einer Tabuisierung und aktiven Todesverdrängung in der heutigen Gesellschaft ausgehen kann.

Eine wichtige Tendenz in der Gegenwartsgesellschaft bildet die Mediatisierung, die auch eben schon kurz angesprochen wurde. Wie bereits erwähnt, findet im Bereich der Medien eine ständige Thematisierung von Tod und Sterben statt, sei es durch Bilder von Kriegen und Naturkatastrophen, durch Live-Übertragungen von Trauerfeiern einer berühmten Persönlichkeit oder aber durch fiktive Geschichten.26

Die ständige Präsenz des Todes in den Medien steht im Kontrast zur mangelnden Erfahrung einer Konfrontation mit dem 'realen' Tod im engen familiären Kreis. Diese veränderte Wahrnehmung durch die Medien beschreibt Feldmann wie folgt:

„Die Vorstellungen über Gesellschaft und Tod werden von heutigen modernen Menschen weniger durch Handeln und leibhaftige Erfahrungen in ihrer Mikrowelt als durch Bilder und Erzählungen einer Medienwelt geformt.“27

Tod und Sterben werden hier in ihrer spektakulärsten Brisanz aufgeführt, sei es durch Darstellungen von Gewaltakten, wie Unfall, Mord, Krieg oder von Naturkatastrophen. Der 'natürliche' Tod oder das Sterben von alten Menschen in Krankenhäusern bleiben jedoch visuelle Leerstellen. Die Unnahbarkeit und die Flüchtigkeit mittels derer Tod und Sterben in den Medien thematisiert werden, lassen diese Themen abstrakt und fern erscheinen, als Ereignisse, welche nicht in unserer unmittelbaren Umgebung geschehen.28

Dass die untersuchten Tendenzen differenzierte Vorstellungen vom Umgang mit Tod und Sterben generieren und sich nicht unbedingt decken, macht Jürgen Mittelstraß in seinem Aufsatz Wem gehört das Sterben? deutlich. Gehört das Sterben dem Sterbenden, so würde diese Antwort auf die Tendenz der Individualisierung und somit auf die Selbstbestimmung über seinen eigenen Tod verweisen. Gehört das Sterben jedoch der

Medizin, so wird dem Sterbenden seine Selbstbestimmung wieder genommen zu Gunsten einer Medikalisierung des Sterbens. Gehört das Sterben der Gesellschaft, so würden allein Gesetze den Tod des Einzelnen regeln und ethische Fragen, wie beispielsweise die der Sterbehilfe, übernehmen.29

Mittelstraß formuliert eine ideale, die Würde des Menschen respektierende Antwort wie folgt:

„Sterben in einer aufgeklärten, den Begriff der Selbstbestimmung zu ihrer Grundlage nehmenden Gesellschaft – das ist so verstanden ein Sterben in Würde in einer Gesellschaft, die sich weder an die Stelle des selbstbestimmten Willens des Sterbenden noch an die Stelle des Unverfügbaren zu setzen sucht und eben darin ihren Charakter als humane Gesellschaft, die sie auch sein will, gewinnt.“30

[...]


1 Vgl. Stephan Moebius / Tina Weber: Tod im Film. Beitrag über die mediale Repräsentation des Todes. In: Markus Schroer (Hg.): Gesellschaft im Film. Konstanz 2008, S. 264-308, hier S. 264.

2 Vgl. Petra Gehring u.a. (Hgg.) : Ambivalenzen des Todes. Wirklichkeit des Sterbens und Todestheorien heute. Darmstadt 2007, S. 7.

3 Vgl. Klaus Feldmann: Tod und Gesellschaft. Sozialwissenschaftliche Thanatologie im Überblick. Wiesbaden 2004, S. 11.

4 Vgl. ebd., S. 24.

5 Vgl. Caroline Y. Robertson-von Trotha: Ist der Tod bloß der Tod ? Tod und Sterben in der Gegenwartsgesellschaft – ein thematischer Umriss. In: Dies.: Tod und Sterben in der Gegenwartsgesellschaft. Eine interdisziplinäre Auseinandersetzung. Baden Baden 2008, S. 9-18, hier S. 11.

6 Vgl. ebd., S. 10.

7 Vgl. Reimer Gronemeyer: Von der Lebensplanung zur Sterbeplanung. Eine Perspektive der kritischen Sozialforschung. In: Gehring (2007), S. 51-62, hier S. 54.

8 Vgl. Jürgen Mittelstraß: Wem gehört das Sterben? In: Robertson-von Trotha (2008), S. 19-36, hier S. 28.

9 Vgl. ebd., S. 23.

10 Vgl. Feldmann (2004), S. 22, 26.

11 Vgl. ebd., S. 152.

12 Vgl. Elisabeth Kübler-Ross: Interviews mit Sterbenden. Stuttgart 1969.

13 Vgl. Feldmann (2004), S. 102.

14 Gronemeyer (2007), S. 54.

15 Vgl. Feldmann (2004), S. 106.

16 Vgl. ebd.

17 Vgl. Christiane von Wahlert: Die dunkle Kammer. Präliminarien zu „Film und Tod“. In: Ernst Karpf u.a. (Hgg): Kino und Tod. Zur filmischen Inszenierung von Vergänglichkeit. Marburg: Schüren 1993, S. 17-24, hier S. 20.

18 Vgl. Norbert Fischer: Der Tod in der Mediengesellschaft. In: Robertson-von Trotha (2008), S. 221-234, hier S. 222.

19 Vgl. Feldmann (2004), S. 70.

20 Vgl. Gronemeyer (2007), S. 54.

21 Vgl. Feldmann (2004), S. 129-131.

22 Vgl. ebd., S. 65.

23 Vgl. ebd., S. 66.

24 Vgl. ebd.

25 Vgl. Fischer (2008), S. 228f.

26 Vgl. Robertson-von Trotha (2008), S. 10.

27 Feldmann (2004), S. 124.

28 Vgl. Fischer (2008), S. 222f.

29 Vgl. Mittelstraß (2008), S. 31.

30 Ebd., S. 32.

Details

Seiten
24
Jahr
2011
ISBN (eBook)
9783656051480
ISBN (Buch)
9783656051701
Dateigröße
532 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v181774
Institution / Hochschule
Universität Siegen
Note
1,0
Schlagworte
film gesellschaft beispiel gramm

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