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Senioren- und Pflegeimmobilien

Neue Versorgungsformen und integrierte Betreuungskonzepte

Wissenschaftlicher Aufsatz 2011 93 Seiten

Pflegemanagement / Sozialmanagement

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Grundlagen
1.2 Demografischer Wandel
1.3 Derzeitiges Versorgungssystem bei Pflegebedürftigkeit in Deutschland

2 Wohnformen im Alter
2.1 Das Alten- und Pflegeheim
2.2 Leben in den vertrauten vier Wänden
2.2.1 Mobile soziale Dienste und ambulante Pflegedienste
2.2.2 Betreutes Wohnen zu Hause
2.3 Versorgungsmöglichkeiten, die einen Umzug erfordern
2.3.1 Betreute Wohngemeinschaften
2.3.2 Das Mehrgenerationshaus
2.3.3 Betreutes Wohnen
2.3.4 Wohnstifte und Seniorenresidenzen
2.3.5 Seniorenwohngemeinschaft
2.3.6 Dementen-Wohngemeinschaft

3 Neue Techniken: Smart Home und Telekommunikation
3.1 Technik für ein sicheres Zuhause – das EU-Modellprojekt Dreaming
3.2 Das Modellprojekt RENEWING HEALTH in Berlin

4 Spezialisierung: Hospital at home und Intensivpflege

5 Pflegestützpunkte und Case Management

6 Fazit

7 Literaturverzeichnis

8 Anhang: Renewing HeALTH - Experiences from nine European countries with the third telemonitoring generation

1 Einleitung

Die vorliegende Arbeit vermittelt anhand von verschiedenen Praxisbeispielen wichtige Kenntnisse über neue Versorgungsformen im Bereich Wohnen und Pflege. Die zentralen Fragen hierzu sind: Was hat die mittlere Generation für Wünsche und Vorstellungen von Wohnen und Leben im Alter? Welche Angebote sind für ältere Menschen mit Unterstützungs- und Pflegebedarf verfügbar und wo liegen die Unterschiede? Gibt es für die verschiedenen Bedürfnisse und Wünsche von Senioren und Seniorinnen mit Unterstützungs- oder Pflegebedarf entsprechende Angebote des Wohnens neben der eigenen Wohnung oder Eigenheim? Welche informationstechnischen Möglichkeiten sind im Rahmen von Smart Home („Intelligentes Wohnen“) insbesondere mit Blick auf Telekommunikation und Gesundheitsförderung interessant? Ist Intensivpflege z.B. im Rahmen von Beatmungspatienten auch im betreuten Wohnen realisierbar? Wo und wie sind entsprechende Beratungsmöglichkeiten durch die neuen Pflegestützpunkte abrufbar, welche Rolle spielt hierbei das Case Management?

Im ersten Kapitel werden einführend die wichtigsten Aspekte des Strukturwandels in der Altenhilfe und in der Pflege dargelegt. Im Mittelpunkt stehen der demografische Wandel und die Weiterentwicklung des Versorgungssystems für ältere und pflegebedürftige Menschen.

Das zweite Kapitel betrachtet die unterschiedlichen alternativen Alterswohnformen. Zu Beginn befassen wir uns zunächst mit dem Beispiel einer eigenen, internen Befragung für einen Träger der Altenhilfe, um hierbei exemplarisch die wichtigsten Auswertungsergebnisse zum Thema „Wünsche und Vorstellungen zum Wohnen im Alter“ aufzuzeigen. Es wir dabei deutlich, dass Sie eine ähnliche Untersuchung innerhalb Ihres eigenen Aufgabenbereichs ohne größeren Aufwand umsetzen können, um so wichtige Entscheidungshilfen zu erhalten.

Die nachfolgende Abbildung gibt Ihnen eine Übersicht. Den Rahmen bildet das derzeitige versorgungspolitische Handlungsfeld, das geprägt ist durch den demografischen Wandel, die Veränderung des Alterns in unserer Gesellschaft und die wachsende Bedeutung der pflegerischen Betreuung.

Abb. 1: Problemrahmen und Lösungsmöglichkeiten

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Basis bzw. den Ausgangspunkt bilden die unterschiedlichen Wohnformen im Spannungsfeld von Heimversorgung und alternativen, ambulanten Wohnformen. Anhand von vier innovativen Betreuungskonzepten,

Home-Telemonitoring und Smart Home

Ambulante Intensivpflege im betreuten Wohnen (Hospital at home) und

Case Management

wird die Vielfalt von Interventionen und Entwicklungsansätzen innerhalb des Seniorenwohnens deutlich werden. Ziel ist es, bedürfnis- und versorgungsgerechte Lösungen zu finden, die je nach Hilfebedarf oder individueller Interessenlage dem Grundsatz „Ambulant vor Stationär“ Rechnung tragen.

Ausgehend von der traditionellen Alterswohnform, dem Pflegeheim werden Sie im zweiten Kapitel alternative Versorgungsformen im Bereich Wohnen kennenlernen. Diese werden in zwei Bereiche gegliedert: zum einen in den Bereich Wohnen in den eigenen vier Wänden bei Pflegebedürftigkeit und zum anderen in den Bereich der Alterswohnformen, die einen Umzug erfordern. Dabei sollen zu drei Alterswohnformen genauere Umsetzungsbeispiele beleuchtet werden. Abschließend werden Auswahlkriterien im Zuge eines Vergleichs von Vor- und Nachteilen gegeben, die eine Entscheidungshilfe darstellen sollen.

Im 3. Kapitel befassen wir uns mit modernen Techniken, die die Betreuung und Versorgung von älteren und pflegebedürftigen Menschen erleichtern. An den beiden Beispielen von Smart Home und Telemonitoring soll dies praxisnah anhand von zwei EU-Projekten verdeutlicht werden. Im 4. Kapitel wird ein Praxismodell für die Intensivpflege im betreuten Wohnen vorgestellt, das zeigt, welche Möglichkeiten einschließlich der Versorgung von schwerstkranken Menschen innerhalb von alternativen Wohnformen bereits bestehen. Im 5. und letzten Kapitel befassen wir uns mit den Fragen der Beratung und fallbezogenen Unterstützung von älteren und pflegebedürftigen Menschen im Rahmen von Case Management und den neuen gesetzgeberischen Vorgaben.

1.1 Grundlagen

Untersuchungen zur demografischen Entwicklung in Deutschland machen deutlich, dass im Bereich der Versorgungssysteme für alte und pflegebedürftige Menschen ein enormer Handlungsbedarf besteht, welcher sich in den kommenden Jahren noch stark erhöhen wird. Im Zeitraum von 2030 und 2050 wird der Anteil Hochaltriger an der Altenbevölkerung stetig von 26% auf 40% zunehmen. Damit steigt auch das Risiko an Pflegebedürftigkeit quantitativ bei den über 80- Jährigen.

Das wachsende Interesse der Öffentlichkeit und der Sozial- und Gesundheitspolitik an den Themen Versorgung und Wohnen im Alter zeigt sich in der zunehmenden Diskussion dieser Problematik in der gesamten Medienlandschaft. Zugleich rücken diese Themen auch immer mehr in den Blickpunkt der Politik. Senioren werden einerseits stärker als Wählerzielgruppe wahrgenommen und anderseits werden Themen wie Pflegestufen, Rentenalter, Pflegebeiträge zu politischen Dauerthemen.

Wie Sie sich noch erinnern, wurde diese Debatte erneut durch Überlegungen von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder zur Verrechenbarkeit von Berufstätigkeit und Pflege Angehöriger belebt. Dabei soll der pflegende Angehörige mindestens 50 Prozent seiner Beschäftigung nachgehen und dafür 75 Prozent seines Gehalts bekommen. Nach der Pflegetätigkeit soll er dann bei voller Beschäftigung nochmals so lange 75 Prozent des Gehalts beziehen, wie er zuvor Teilzeit gearbeitet hat.

Gleichzeitig verändern sich aber auch die Ansprüche der Menschen an ihre Lebensformen im Alter. Wie Sie wissen, wollen Senioren lange ihre Selbstständigkeit bewahren und teilhaben am öffentlichen Leben. Spätestens dann, wenn Eltern oder Großeltern ein Alter erreicht haben, bei dem sie in den eigenen vier Wänden immer weniger allein zurechtkommen, findet dieses Thema Einzug in die Gedankengänge von uns jüngerer Generation.

Anfangs lassen sich Einkäufe, die Hausreinigung oder Behördengänge noch für sie erledigen, danach zieht man schon die ein oder andere Pflege- oder Serviceleistung hinzu. Aber was ist, wenn die Eltern bzw. die Großeltern pflegebedürftig werden und rund um die Uhr einer Betreuung oder Aufsicht benötigen? Dann müssen Versorgungsstrukturen und Wohnangebote, die für ältere Menschen in Deutschland zur Verfügung stehen, geprüft werden.

Nach wie vor wird der überwiegende Teil von Pflege, Betreuung und Versorgung im privaten beziehungsweise familiären Bereich geleistet. Doch durch Veränderung der Gesellschaft, wie Individualisierung, höheres Renteneintrittsalter und einer Vielzahl neuer Formen von Lebensgemeinschaften hat das Potential familiärer Pflege abgenommen, wird langfristig weiter abnehmen und wird weitere Veränderungen in der Pflegeinfrastruktur bringen. Traditionelle Pflege- bzw. Seniorenheime werden häufig nur als quasi „allerletzte“ Möglichkeit der Versorgung im Alter angesehen, schon allein deswegen, weil man nicht nur unter „Alten“ leben möchte. Aus diesem Grund werden alternative Wohnformen für Senioren und Seniorinnen immer interessanter.

Das Wohnen rückt vor dem Hintergrund in den Mittelpunkt unserer Betrachtung, weil es der zentrale Handlungs- und Erlebensbereich von Senioren und Seniorinnen ist. Alltag bedeutet für ältere Menschen vor allem Wohnalltag, da sich Ihr Wirkungsbereich durch eingeschränkte Handlungs- und Bewegungsspielräume überwiegend in der eigenen Häuslichkeit abspielt. Das Leben im jeweiligen Wohnumfeld beeinflusst daher die Lebensqualität von Senioren und Seniorinnen im besonderen Maße und verdient spezielle Aufmerksamkeit.

Sowohl das Gesundheitswesen als auch die Pflege- und Betreuungseinrichtungen und die Wohnungspolitik sind gefordert, sich auf die sich ändernden gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und die Bedürfnisse sowie Ansprüche der Bevölkerung einzustellen. Alternative Wohn- und Betreuungsangebote zum Heim müssen mehr noch als bisher erprobt werden. Über alternative Wohn- und Betreuungsformen wurde in den letzten Jahren viel publiziert. Die Behörden der Bundesländer setzten sich mit diesen Versorgungsformen auseinander und Modellprojekte werden gefördert[1].

1.2 Demografischer Wandel

Die Bevölkerung Deutschlands altert: die Anzahl der über 60-Jährigen wird nach Berechnung der 10. Koordinierten Bevölkerungsvorausschätzung bis zum Jahr 2010 um 1,4 Mio. Menschen, dies sind rund 26% der Gesamtbevölkerung anwachsen. Bis zum Jahr 2030 wird sich dieser Anteil auf rund 34% erhöhen. Die zunehmende Zahl älterer Menschen bei gleichzeitigem Rückgang des jüngeren Bevölkerungsanteils wird im Anstieg des Altenquotienten abgebildet. Die nachfolgende Abbildung zeigt die signifikante Veränderung im Vergleich der Jahre 1010 und 2050.

Ursachen dieser Entwicklung sind in dem langjährigen Geburtenrückgang sowie der zunehmenden Lebenserwartung begründet. Während diese in den letzten Jahrhunderten vor allem durch frühe Todesursachen (u. a. Kindersterblichkeit, Infektionskrankheiten) beschränkt wurde, ist ihr derzeitiger Anstieg insbesondere durch ein Nachlassen der Sterblichkeit unter den Höchstalten begründet. Dies bedeutet, dass der Bevölkerungsanteil der über 80-Jährigen sich von 3,75% auf 11,32% im Jahr 2050 erhöhen wird. Mit dem Erreichen des 80. Lebensjahres ist jedoch nicht nur ein Gewinn an Lebenszeit, sondern auch ein erhöhtes Risiko pflegebedürftig zu werden oder an einer Demenz zu erkranken verbunden.

Ursula Lehr, die ehemalige Seniorenministerin, nannte bereits 1987 folgende 16 Faktoren für das Problem des demografischen Wandels:

1. Zunahme der Lebenserwartung
2. Mit dem Alter zunehmende Differenz der Anzahl Männer und Frauen
3. Wachsender Anteil älterer Menschen
4. Wachsender Anteil Hochbetagter und über 100jähriger
5. Zunehmende Differenzierung der Alten in verschiedene Lebens- und Wohnformen
6. Entwicklung zu einer age-irrelevant society (altersunabhängigen Gesellschaft)
7. Veränderte Relation der Altersgruppen zueinander
8. Rückgang der Drei-Generationenhaushalte und Zunahme von Ein-Generation- und Ein-Person-Haushalte
9. Singularisierung der Wohnformen zu Ein-Personen-Haushalten
10. Zunahme der 4- und 5-Generationenfamilien
11. Veränderungen im Lebenszyklus z.B. frühzeitigere Entberuflichung im Alter
12. Verkürzung der Familienphase und Feminisierung des Alters
13. Zunahme von Rentnerkurorten
14. absolute Zunahme von Pflegebedürftigkeit, Abnahme des Potenzials an häuslichen Pflegepersonen
15. Zunahme alt werdender Behinderter
16. Zunahme alt werdender ausländischer Bürger

Diese Aspekte werden in der wissenschaftlichen Diskussion innerhalb der Gerontologie, der Sozialwissenschaften und den Gesundheitswissenschaften in jüngster Zeit durch zahlreiche Studien bestätigt. Insgesamt zeigt sich ein radikaler Umbruch der Gesellschaft hin zu mehr Individualisierung und neuen Bedürfnissen von gesellschaftlicher Teilhabe und neuem gesundheitlichen Bewusstsein.

Abb. 2: Darstellung demografischer Wandel

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1.3 Derzeitiges Versorgungssystem bei Pflegebedürftigkeit in Deutschland

Seit Anfang der 70er Jahre wurden in der alten Bundesrepublik Deutschland über die Notwendigkeit einer sozialen Absicherung bei Pflegebedürftigkeit diskutiert.

Da pflegerische und hauswirtschaftliche Versorgung im Falle einer Pflegebedürftigkeit bis 1991 nicht Bestandteil des Leistungskataloges der gesetzlichen Krankenversicherung war, mussten Pflegebedürftige oder ihre Angehörigen die Kosten einer ambulanten oder stationären Langzeitpflege selbst tragen. Erst wenn deren finanzielle Leistungsfähigkeit erschöpft war, trat die Sozialhilfe als letztes Sicherungssystem der sozialen Sicherung ein und übernahm die anfallenden Kosten der ambulanten oder stationären Pflege. Dies führte insbesondere im Fall einer Heimunterbringung immer häufiger dazu, dass ältere Menschen infolge der Pflegebedürftigkeit zu Sozialhilfeempfängern wurden. Dadurch wiederum wurden die Kommunen als Träger der örtlichen Sozialhilfe zunehmend belastet. Erst Mitte der 1990er Jahre fiel schließlich die endgültige Entscheidung, und zwar für das Sozialversicherungsmodell. Das 1994 verabschiedete Pflegeversicherungsgesetz führte die gesetzliche Pflegeversicherung als neuen Zweig der sozialen Sicherung ein. Die gesetzliche Pflegeversicherung weist gegenüber der gesetzlichen Krankenversicherung eine bedeutende Besonderheit auf. Erstmals wurde vom Gesetzgeber eine allgemeine Versicherungspflicht für alle Bürger verfügt. Träger der sozialen Pflegeversicherung sind die neu gegründeten Pflegekassen, die bei den Krankenkassen angesiedelt wurden. Jede Krankenkasse musste eine Pflegekasse einrichten, deren Organe allerdings mit denen der betreffenden Krankenkasse identisch sind. Der Verwaltungsrat und Vorstand der Krankenkasse ist somit zugleich auch zuständig für die jeweilige Pflegekasse. Strikt getrennt ist hingegen die Mittelverfügung.

Zentrale Aufgabe der Pflegekassen ist es, laut § 69 SGB XI eine „bedarfsgerechte und gleichmäßige, dem allgemein anerkannten Stand medizinisch- pflegerischer Erkenntnisse entsprechende pflegerische Versorgung ihrer Versicherten zu gewährleisten (Sicherstellungsauftrag)“. Zur Erfüllung des Sicherstellungsauftrages haben die Pflegekassen Versorgungsaufträge mit den Trägern von Pflegeeinrichtungen abzuschließen.

In einigen Punkten weist die Pflegeversicherung Abweichungen von der gesetzlichen Krankenversicherung auf. Die wichtigste ist das Bedarfsdeckungsprinzip. Ziel der gesetzlichen Pflegeversicherung ist nicht eine umfassende Bedarfsdeckung im Sinne der Finanzierung aller notwendigen Leistungen, sondern lediglich die Finanzierung einer Grundversorgung. Die Leistungen der Pflegeversicherung sollen nur die erforderliche Grundpflege und hauswirtschaftliche Versorgung gewährleisten. Vor allem die Kosten der Unterkunft und Verpflegung, aber auch pflegerische Leistungen, die über die Grundversorgung hinausgehen, sind nicht nur in der häuslichen Umgebung, sondern auch im Pflegeheim von dem Pflegebedürftigen selbst zu tragen.

Ein weiterer wesentlicher Unterschied zur gesetzlichen Krankenversicherung ist die Feststellung des Versorgungsbedarfes. Während in der Krankenversorgung Art und Umfang des Versorgungsbedarfs durch Ärzte festgestellt wird, wird in der sozialen Pflegeversicherung der Pflegebedarf durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen festgestellt. Leistungen der Pflegeversicherung können in Anspruch genommen werden, wenn Pflegebedürftigkeit festgestellt wurde. Der Pflegebedürftige wird nach dem Grad seiner Pflegebedürftigkeit in einer von drei Pflegestufen oder als sogenannter Härtefall zugeordnet. Die Zuordnung zu einer dieser Stufen ist entscheidend für den Umfang der gewährten Leistung. Als Mindestvoraussetzung gilt ein Pflegebedarf von mindestens 90 Minuten täglich. Der Hilfebedarf im Bereich der Grundpflege hat dabei Vorrang vor dem bei der Haushaltsführung.

Die Einstufungskriterien sind:

Pflegestufe I, erheblich Pflegebedürftige

Hilfe wird mindestens 90 Minuten pro Tag bei wenigstens 2 der in § 14 Abs. 4 SGB XI genannten Verrichtungen benötigt

Der Aufwand für die Grundpflege muss dabei mindestens 45 Minuten betragen

Zusätzlich muss mehrmals pro Woche eine hauswirtschaftliche Unterstützung erforderlich sein

Pflegestufe II, Schwerpflegebedürftige

Hilfe ist dreimal täglich für insgesamt 180 Minuten nötig

davon beansprucht die Grundpflege wenigstens 120 Minuten

Zusätzlich muss mehrmals pro Woche eine hauswirtschaftliche Unterstützung erforderlich sein

Pflegestufe III, Schwerstpflegebedürftige

hier ist eine Rund-um-die-Uhr-Bereitschaft erforderlich, wobei der tatsächliche Zeitaufwand mindestens 300 Minuten täglich betragen muss

davon beansprucht die Grundpflege wenigstens 240 Minuten

Zusätzlich muss mehrmals pro Woche eine hauswirtschaftliche Unterstützung erforderlich sein

Die Leistungen der Pflegeversicherung für die jeweilige Pflegestufe sind als Geldbetrag gesetzlich festgelegt. Ist eine Pflegebedürftiger aufgrund des Pflegegutachtens einer bestimmten Pflegestufe zugeordnet worden, zahlt die Pflegeversicherung entweder Pflegegeld und/ oder finanziert Pflegeeinsätze professioneller Pflegekräfte sowie hauswirtschaftliche Versorgung als sogenannte Pflegesachleistung (§ 36 SBG XI).

Abhängig von der festgestellten Pflegestufe gewähren die Pflegeversicherungen Sach- und Geldleistungen in unterschiedlicher Höhe sowie in bestimmten Fällen auch sonstige Leistungen, wie beispielsweise Zuschüsse zur Verbesserung des individuellen Wohnumfeldes. Der gesetzliche Leistungskatalog der Pflegeversicherung ist getragen von der Überzeugung, dass Pflegebedürftige möglichst lange in ihrer gewohnten häuslichen Umgebung bleiben sollten und ihre Versorgung in erster Linie Aufgabe der Angehörigen ist.

Der „Vorrang der häuslichen Pflege“ drückt den Grundsatz „ambulant vor stationär“ aus. Dieser Grundsatz ist stimmig mit dem Willen der meisten Menschen, die zu Hause alt werden und sterben möchten. Weiterhin hat dieser Grundsatz einen wirtschaftlichen Hintergrund, weil die Pflegeversicherung für die ambulante Versorgung wesentlich weniger Mittel zur Verfügung vorsieht als für die stationäre.

Als Pflegesachleistungen gelten pflegerische Leistungen, die gegen Entgelt durch professionelle Pflegefachkräfte erbracht werden. Kann eine ausreichende pflegerische Versorgung in der häuslichen Umgebung nicht bzw. nicht mehr sichergestellt werden, so haben pflegebedürftige Anspruch auf vollstationäre Pflege in einer Pflegeeinrichtung. Die Pflegeversicherung übernimmt in diesem Fall die Kosten der Pflege und sozialen Betreuung bis zu der für die jeweilige Pflegestufe gesetzlich festgelegten Höhe.

Zur Entlastung der Krankenkassen wurde der Pflegeversicherung mit Inkrafttreten des stationären Teils die Finanzierungszuständigkeit für die medizinische Behandlungspflege übertragen, einer Leistung, die im ambulanten Bereich eindeutig den Krankenkassen zugeordnet ist. Lediglich für Bewohner mit besonders hohem Bedarf an medizinischer Behandlungspflege wie beispielsweise Wachkomapatienten oder dauerbeatmete Pflegebedürftige wurde ein Anspruch auf Finanzierung der medizinischen Behandlungspflege durch die gesetzliche Krankenversicherung eingeräumt.

Von der Pflegeversicherung grundsätzlich nicht übernommen werden die Kosten für Unterkunft und Verpflegung, die ebenso wie in der häuslichen Pflege von Pflegebedürftigen selbst zu tragen sind.

Wohnen und Pflege sind durch den soziodemographischen Wandel in das Bewusstsein von Sozialpolitik und Gesellschaft gerückt. Die Bedarfslage hat sich verschoben; die Pflegeversicherung hat durch ihre dominante Rolle in der Seniorenpolitik und in der Altenhilfe in den vergangenen 15 Jahren stark auf die Versorgungslandschaft Einfluss genommen. Wichtig ist, dass die Pflegeversicherung als „Teilkasko-Versicherung“ einen Sonderfall im Sozialversicherungsrecht einnimmt: Das Leistungsspektrum der Pflegeversicherung kann als gestuftes Versorgungsmodell verstanden werden. Wird ein Mensch pflegebedürftig, so kümmern sich in der Regel zunächst Familienangehörige oder Nachbarn um dessen Versorgung. Um deren Pflegebereitschaft zu fördern und zu erhalten, gewährt die Pflegeversicherung ein sogenanntes Pflegegeld. Dieses wird dem Pflegebedürftigen gezahlt, der es an eine oder mehrere Pflegepersonen weitergibt. Auch wenn das Pflegegeld zurzeit ca. 50% der ambulanten Leistungsausgaben der Pflegeversicherung ausmacht, so bilden den Kern des Leistungskataloges der Pflegeversicherung die Pflegeleistungen. Die Versorgung ruht somit auf zwei Schultern: den Angehörigen und den professionellen Mitarbeitern in den ambulanten Diensten.

2 Wohnformen im Alter

Co-Autorin: Anja Erfurth

Die offizielle Pflegestatistik belegt, dass erst jenseits des 80. Lebensjahres Schwerstpflegebedürftigkeit im Alter zu einem häufig auftretenden Phänomen und zur besonderen Verantwortung wird. Die Tatsache, dass über drei Viertel aller sogenannter „Hochbetagten“ zu Hause in Ihrer Wohnung leben, ist kaum bekannt. Wohnen im Alter bedeutet somit nur für den kleineren Teil der 1,43 Mio. pflegebedürftigen Menschen, nämlich ca. 680.000 Leistungsbeziehern ein Wohnen im Alten- oder Pflegeheim. Im Vergleich: Im Jahr 2000 lebten gerade einmal vier Prozent der über 65- Jährigen in einen Alten- oder Pflegeheim. Die nachfolgende Übersicht veranschaulicht die aktuelle Versorgungssituation:

Abb. 3: Pflegebedürftige nach Ort der Versorgung und Pflegestufe

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Nach dem beruflichen Ausstieg stehen den meisten Menschen noch viele aktive und gesunde Lebensjahre bevor, die sie möglichst selbstbestimmt gestalten möchten. Auch in der Zukunft wird sich diese Einstellung nicht viel verändern. Nur die wenigstens Menschen stellen mit 65 Jahren ihr Leben um und fangen in einer neuen Lebensumgebung und mit einem neuen Lebenskonzept an. Die Mehrheit will in den eigenen vier Wänden und möglichst in der vertrauten Umgebung bleiben. Wird Unterstützung und Hilfe im Alltag benötigt, steht ein umfangreiches Angebot zur Verfügung durch:

mobile soziale Dienste

ambulante Pflegedienste und

betreutes Wohnen zu Hause

Wenn eine umfassende Betreuung und Pflege nötig wird, die zu Hause nicht mehr zu leisten ist, besteht oft wenig Entscheidungsfreiheit und ein Umzug lässt sich nicht umgehen. Das bedeutet heute jedoch nicht zwangsläufig ein Umzug in ein Pflegegeheim und auch nicht, dass der Umzug erst bei Pflegebedürftigkeit erforderlich bzw. umsetzbar ist. Es ist durchaus möglich noch in vollständiger Selbstständigkeit Vorsorge für das Wohnen im Alter zu treffen. Es gibt Menschen, die beschließen, in ihrer Wohnung zu bleiben, in der sie schon seit mehr als 20, 30 oder 40 Jahren zu Hause sind. Andere verkaufen ihr Einfamilienhaus mit 60+ und ziehen in eine komfortable Stadtwohnung. Für Pflegebedürftige bieten sich folgende Alternativen zum Pflegeheim an:

betreute Wohngemeinschaften

das Mehrgenerationenhaus

betreutes Wohnen

Wohnstifte bzw. Seniorenresidenzen

Seniorenwohngemeinschaften und

Demenz-Wohngemeinschaften

Die folgende Abbildung zeigt beispielhaft die Verteilung der gewünschten Inanspruchnahme verschiedener Versorgungsformen. Die Daten wurden in einer eigenen, internen Studie eines Trägers mit 40 Befragten erhoben.

Abb.4: Darstellung über den Wunsch der Inanspruchnahme von ambulanten Hilfeleistungen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Priorität haben pflegerische und haushaltsnahe Leistungen sowie die Unterstützung durch die eigene Familie.

Im nächsten Abschnitt erfahren Sie nach einer kurzen Beschäftigung mit Fragen zum „klassischen“ Alten- und Pflegeheim, wichtige Details über die Hintergründe sowie Vor- und Nachteile der einzelnen aufgezeigten, alternativen Wohnformen.

2.1 Das Alten- und Pflegeheim

Heime sind im Sinne der Pflegeversicherung Einrichtungen, die dem Zweck dienen, ältere und pflegebedürftige Menschen aufzunehmen, ihnen Wohnraum zu überlassen, sowie Betreuung und Verpflegung zur Verfügung zu stellen. Sie sind in ihrem Bestand von Wechsel und Zahl der Bewohner unabhängig und werden entgeltlich betrieben[2].

Stationäre Pflegeheime im Sinne des Sozialgesetzbuches XI sind selbstständig wirtschaftende Einrichtungen, in denen Pflegebedürftige

1) unter ständiger Verantwortung einer ausgebildeten Pflegefachkraft gepflegt werden und
2) ganztägig (vollstationär) oder nur tagsüber oder nur nachts (teilstationär) untergebracht und gepflegt werden können.

Seit Einführung der Pflegeversicherung wurden viele Altenheimplätze in Pflegeplätze umgewandelt. Das traditionelle Altenheim verliert zunehmend an Bedeutung da Hilfebedürftige mit hoher Pflegestufe aus leistungsrechtlichen Gründen überwiegend in Pflegeheimen betreut werden.

Wer in einem Alten- oder Pflegeheim lebt, gilt nicht automatisch als pflegebedürftig im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes. Die Pflegebedürftigkeit wird genauso wie zu Hause oder in einer ambulant geführten Wohngemeinschaft durch ein Gutachten des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen festgestellt und eingestuft. Eine eventuell notwendige Höhereinstufung muss neu beantragt werden. Alten- und Pflegeheime können in staatlicher (städtischer), kirchlicher oder privater Trägerschaft geführt werden. Für das Leistungsspektrum und die Qualität der Einrichtung ist dies jedoch unerheblich.

Für ältere Menschen, für die es trotz Unterstützung durch Angehörige und ambulante Pflegedienste zu unsicher und zu beschwerlich geworden ist oder aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr möglich ist, selbstständig in der eigenen Wohnung zu leben, kann die Vollversorgung in einem Heim eine große Erleichterung bedeuten. Medizinische Betreuung und pflegerische Unterstützung sind Tag und Nacht gewährleistet und umfangreicher als beim betreuten Wohnen. Moderne gut ausgestattete Heime bieten Kontaktmöglichkeiten und Freizeitangebote und können so aus einer vielleicht isolierten Situation heraushelfen und wieder aktivieren. Immer mehr stationäre Einrichtungen erproben neue Wege in der Betreuung und richten beispielsweise Pflegeplätze in Wohngruppen ein und verändern ihre Leitbilder hin zur „Aktivierung der pflegebedürftigen Heimbewohner“ und zu einem „Leben in familienähnlicher Geborgenheit“.

Für Neuankömmlinge besteht i.d.R. die Möglichkeit die eigenen Möbel mitzubringen und sich das Zimmer individuell einzurichten. In modernen Alten- und Pflegeheimen gibt es fast nur Einzelzimmer mit eigenem Duschbad und WC. Für Ehepaare stehen kleine Apartments zur Verfügung. Eine Küche ist i.d.R. im Zimmer nicht vorhanden. Auf vielen Pflegestationen teilen sich allerdings häufig noch zwei Bewohner ein Zimmer[3].

Pflegeheime unterstehen zum Schutz der Bewohner der staatlichen Heimaufsicht. Wichtige Bestandteile der baulichen und personellen Ausstattung und den Heimvertrag regelt das Heimgesetz mit den zugehörigen Verordnungen.

Laut Heimgesetz dürfen Alten- und Pflegeheime die Persönlichkeitsrechte der Bewohner in keiner Form verletzen, haben aber eine besondere Fürsorgepflicht.

Die Vergütungen, auch Heimentgelte genannt, werden für jedes Haus individuell zwischen Heimträger, Heimaufsicht und Krankenkassen ausgehandelt. Mit dem Heimentgelt werden alle Leistungen abgegolten, die das Heim anbietet. Der Träger ist gesetzlich verpflichtet, diese Leistungen nach Art und Umfang im Einzelnen zu benennen. In Heimverträgen mit Versicherten der sozialen Pflegeversicherung, die pflegebedürftig sind und Leistungen der stationären Pflege in Anspruch nehmen, müssen die Leistungen für allgemeine Pflegeleistungen, für Unterkunft und Verpflegung, sowie für Zusatzleistungen besonders beschrieben werden. Die jeweiligen Entgelte müssen detailliert angegeben werden. Manche Heime bieten zusätzlich Sonderleistungen z.B. für besondere Kostformen oder die Haustierhaltung an, die dann individuelle bezahlt werden müssen.

Viele Pflegebedürftige müssen jedoch bei einem Umzug ins Heim damit rechnen, dass die gesamte oder zumindest ein Großteil ihrer Rente verbraucht wird und sie vorhandenes Vermögen zur Deckung der Heimkosten einsetzen müssen. Der Grund liegt darin, dass die Pflegeversicherung nur die pflegebedingten Kosten des Heimes je nach Pflegestufe bezuschusst. Die Kosten für Unterbringung und Verpflegung müssen selbst getragen werden.

Wenn die Pflegekosten den Betrag übersteigen, den die Kasse bezahlt und der Restbetrag zusammen mit den „Hotelkosten“ höher als die Rente sind, ist das Sozialamt für den Mehrbetrag zuständig. Dies jedoch nur, wenn kein eigenes Vermögen eingesetzt werden kann und auch die Kinder des Pflegebedürftigen den fehlenden Betrag nicht übernehmen können.

2.2 Leben in den vertrauten vier Wänden

Mobile soziale Dienste, ambulante Pflegedienste und betreutes Wohnen zu Hause sind Alternativen zum Alten- und Pflegeheim, die Ihnen nun im Einzelnen aufgezeigt werden.

2.2.1 Mobile soziale Dienste und ambulante Pflegedienste

Wenn es mit den Jahren schwieriger wird, den Haushalt zu erledigen oder falls pflegerische Unterstützung nötig wird, erleichtern mobile soziale Dienste den Alltag und helfen, die Selbstständigkeit zu erhalten. Wenn die Kräfte eines älteren Menschen nachlassen, heißt das nicht, dass eine pflegerische Betreuung nötig ist. Oft sind es eher die kleinen Dinge des Alltags, bei denen mit der Zeit Unterstützung erforderlich wird. Alltagshilfen werden häufig von Kindern, Verwandten, Freunden und Nachbarn geleistet, doch nicht jeder kann oder will auf diese Dienste zurückgreifen. Hier können die sogenannten mobilen Dienste einspringen. Sie unterstützen bei der Bewältigung des Alltags und bei Freizeitaktivitäten. Die Dienstleistungen werden von Sozialstationen, ambulanten Pflegediensten, von privaten Firmen und ehrenamtlichen Helfern angeboten und vermittelt.

Zum Angebot der mobilen sozialen Dienste gehören in der Regel folgende Leistungen:

Mahlzeitenservice

Hilfe im Haushalt

Einkaufsdienste

Erledigungen aller Art

Friseurbesuch

Fahr- und Begleitservice

Bücherdienste, Schreib- und Vorlesedienste

Besuchsdienste

Die Kosten für hauswirtschaftliche Unterstützung werden, wenn die Pflegebedürftigkeit anerkannt ist, teilweise von der Pflegekasse erstattet. Bei finanzieller Bedürftigkeit besteht die Möglichkeit, dass das Sozialamt die Kosten einzelner Dienstleistungen übernimmt. Benötigt die ältere Person in ihrer Wohnung Pflege und Betreuung machen es ambulante Pflegedienste möglich, weiter zu Hause zu Wohnen.

Gemäß § 71, Abs. 1 SGB XI sind ambulante Pflegedienste selbständig wirtschaftende Einrichtungen, die unter ständiger Verantwortung einer ausgebildeten Pflegefachkraft Pflegebedürftige in ihrer Wohnung pflegen und hauswirtschaftlich unterstützen.

Das SGB XI und SGB XII regelt im Detail die Pflegeleistungen. Nach diesen Vorschriften hat die häusliche Pflege Vorrang vor der stationären Pflege. Durch ambulante Pflegedienste kann der Verbleib in der eigenen Wohnung gesichert und damit der Aufenthalt in einem Krankenhaus oder einem Pflegeheim verhindert werden.

Ambulante Pflege hat sich damit zu einem notwendigen gesundheitspolitischen Aufgabengebiet entwickelt und stellt einen immer größer werdenden Markt in der Versorgung älterer oder pflegebedürftiger Menschen dar.

Zu beachten ist, dass die ambulante Pflege zwei Versorgungsbereichen und Regelungskreisen zuzuordnen ist. Die häusliche Krankenpflege gilt im Recht der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) als Unterstützungsleistung für die ambulante ärztliche sowie behandlungspflegerische Versorgung und wird dementsprechend auch nur aufgrund einer ärztlichen Versorgung gewährt. Die Versorgung Pflegebedürftiger im Sinne des SGB XI ist dagegen ein eigenständiger Versorgungsbereich der ambulanten grundpflegerischen und hauswirtschaftlichen Leistungen.

Ambulante Pflege bedeutet, dass sämtliche Pflegeleistungen zu Hause, in der gewohnten Umgebung erbracht werden, also nicht in einer stationären oder teilstationären Einrichtung. Die ambulante Pflege ermöglicht ein Wohnen und Leben in der eigenen Wohnung trotz der Pflegebedürftigkeit.

Den Kernbereich der Leistungserbringung bilden Leistungen nach SGB V und SGB XI. Sie unterteilen sich in:

[...]


[1] Vgl. Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren- Organisationen e.V.: Wohnen im Alter, 2009

[2] Vgl. Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren- Organisationen e.V.: Das richtige Heim, 2009 und SGB XI § 71, Abs.2 SGB XI.

[3] Vgl. Stiftung Warentest: Leben und Wohnen im Alter, Berlin 2006.

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