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Süd-Süd-Migration und Entwicklung

Auswirkungen von Arbeitsmigration nach Südafrika

Seminararbeit 2010 31 Seiten

Ethnologie / Volkskunde

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Migration und Entwicklung im südlichen Afrika
2.1 Das Konzept der Süd-Süd Migration
2.1.1 Definition des Südens
2.1.2 Schwierigkeiten einer klaren Abgrenzung
2.1.3 Unterschiede zwischen Süd-Nord und Süd-Süd Migration
2.2 Migration und Entwicklung
2.2.1 win-win-win Situation
2.2.2 Migration und Entwicklung als komplexer Prozess

3. Historischer Überblick: Migration in Südafrika
3.1 Migration seit den 1840er Jahren
3.2 Aktuelle Situation in Südafrika

4. Migration nach Südafrika
4.1 Erfahrungen von Migranten
4.2 Perspektiven der Arbeitsgeber
4.3 Auswirkungen von Migration im Heimatland

5. Konklusion

Literaturliste

1. Einleitung

In den vergangenen Jahren ist die Beziehung zwischen Migration und Entwicklung immer wichtiger geworden und ist heute Teil einer aktuellen Diskussion, in der oftmals davon ausgegangen wird, dass internationale Migration zu nationaler Entwicklung im Sende- Und Aufnahmeland beitragen kann (Zoomers et al. 2007:1, Adepoju 2007). Ein Grossteil der Literatur beschäftigt sich in diesem Zusammenhang vor allem mit der Süd-Nord Migration, obwohl Migranten in Afrika überwiegend nicht nach Europa oder Nordamerika migrieren, sondern innerhalb Afrikas (Hujo & Piper 2007: 19, ECA 2006:2). Am Beispiel von Südafrika soll die vorliegende Seminararbeit einen Beitrag zu der aktuellen Diskussion leisten und aus ethnologischer Perspektive die Auswirkungen und Möglichkeiten von Arbeitsmigration im südlichen Afrika untersuchen.

Die Literatur zu Migration und Entwicklung im südlichen Afrika ist sehr breit gefächert und behandelt unter anderem Themen wie die Xenophobie, Brain-drain[1], Remittances[2], Migration und HIV/AIDS, rechtliche Aspekte von Migration, Gender Aspekte oder freiwillige und unfreiwillige Migration. Diese unterschiedlichen Themen werden von diversen Teilbereichen der Wissenschaft untersucht. Um die Arbeit einzugrenzen, fokussiere ich auf Arbeitsmigration von ungebildeten Migranten, welche aus Nachbarländern nach Südafrika migrieren. Das Ziel ist dabei, kritisch auf die Hypothese von Aderanti Adepoju einzugehen (2007: 22-25), der von einer win-win-win Situation ausgeht, in welcher nicht nur Migranten, sondern auch die Sende- und Empfängerländer von Migration profitieren können. Seiner Meinung nach kann Migration durch bessere Kontrollen, Richtlinien und ein gutes Management zu nationaler Entwicklung beitragen. Diese Position wird nicht nur von Adepoju (2007) vertreten, sondern in der zeitgenössischen entwicklungspolitischen Debatte um ‚Migration und Entwicklung‘ auch von der UNO, verwandten Entwicklungsorganisationen sowie von vielen Regierungen. Anhand von theoretischen Aspekten und regionalen Beispielen möchte ich die Frage beantworten, ob sich eine win-win-win Situation durch Arbeitsmigration im südlichen Afrika beobachten lässt.

Obwohl Migration und Entwicklung ein sehr aktuelles Thema ist, gibt es wenige ethnologische Texte, welche vor allem theoretisch von Bedeutung sind. Aus diesem Grund verwende ich für die Arbeit auch Studien und Texte aus anderen Teilbereichen der Wissenschaft. Das Southern African Migration Project (SAMP), welches von Jonathan Crush in Kapstadt geleitet wird und das Forced Migration Studies Programme (FMSP) in Johannesburg unter Loren B. Landau sind wichtige Forschungszentren in Südafrika. Im Zusammenhang mit dieser Arbeit sind des Weiteren auch Texte von Oliver Bakewell, der Development Studies studiert hat, von zentraler Bedeutung. Er hat wichtige Beiträge zu Süd-Süd Migration und zum Nexus von Migration und Entwicklung verfasst und seine Argumentation wird für diese Arbeit im Vordergrund stehen.

Im Folgenden werde ich in einem ersten Teil auf den theoretischen Hintergrund der Arbeit eingehen und das Konzept von Süd-Süd Migration erklären, sowie die Diskussion um Migration und Entwicklung darlegen. In einem zweiten Teil wird die Migrationsgeschichte in Südafrika zusammenfassend erläutert, um danach in einem dritten Teil auf verschiedene ethnographische Beispiele von Arbeitsmigration nach Südafrika einzugehen. In der Konklusion wird die Fragestellung beantwortet und die wichtigsten Argumente werden noch einmal zusammengefasst.

2. Migration und Entwicklung im südlichen Afrika

In den vergangenen Jahren ist Migration als Agenda in die Entwicklungs-zusammenarbeit aufgenommen worden und wird heute sowohl aus politischer wie auch aus wissenschaftlicher Perspektive untersucht und diskutiert (Bakewell 2008: 1341, Johnston 2007: 494). Obwohl die Literatur dabei vor allem auf die Süd-Nord Migration fokussiert, wurden im Jahr 2005 17.1 Millionen internationale Migranten auf dem afrikanischen Kontinent geschätzt (ECA 2006:2). Im Vergleich dazu sind ca. 5. Millionen Afrikaner in eines der OECD[3] Länder migriert (ebd.: 2). 80% der Süd-Süd Migration geschieht innerhalb von Ländern mit anliegenden Grenzen und oftmals sind die Einkommensunterschiede in diesen Ländern relativ gering (Ratha & Shaw 2007: 3, Landau 2007: 5). Im Folgenden wird ein Fokus auf das Konzept von Süd-Süd Migration gelegt. Es soll erläutert werden, was unter diesem Konzept verstanden wird und weshalb eine Abgrenzung zu Süd-Nord Migration sinnvoll ist.

2.1 Das Konzept der Süd-Süd Migration

2.1.1 Definition des Südens

Wenn man von Süd-Süd Migration sprechen möchte, ist es wichtig erst einmal zu definieren, was unter dem Süden verstanden wird. Dabei steht nicht die geographische Richtung von Migration im Vordergrund, sondern der Süden wird als Synonym für ein Entwicklungsland[4] verwendet (Bakewell 2009: 2). Unter Süd-Süd Migration werden somit Migrationsbewegungen zwischen Entwicklungsländern verstanden (Ratha & Shaw 2007: 3). Das Problem ist jedoch, dass es keine einheitliche Definition gibt, was unter einem Entwicklungsland verstanden wird (Bakewell 2009: 2). Die Vereinten Nationen (UNO) zählen heutzutage 137 Länder zu dieser Kategorie. Das niedrige Einkommen, das Humankapital[5] und die ökonomische Verwundbarkeit der Länder dienen dabei als Merkmale zur Klassifizierung[6]. Die Weltbank dahingegen definiert ein Entwicklungsland anhand des Pro-Kopf Einkommens und zählt Länder mit niedrigen und Länder mit mittleren Einkommen zu den Entwicklungsländern.[7] Somit werden Singapur, Südkorea und die Golfstaaten im Gegensatz zu der Definition der UNO nicht als Länder des Südens definiert (Ratha & Shaw 2007: 37). Diese Unterscheidung hat zahlenmässig grosse Auswirkungen, da viele Migranten in eines der oben genannten Länder migrieren (Bakewell 2009:3). Um nicht auf das eindimensionale Konzept der Weltbank zurückzugreifen, hat das United Nation Development Program (UNDP) im Jahr 1990 eine dritte Kategorisierung vorgeschlagen und die Länder nach ihrem Human Development Index (HDI) eingeordnet. Dieser vergleicht neben dem Bruttoinlandprodukt auch die Lebenserwartung, den Bildungsgrad und die Alphabetisierungsrate der Bevölkerung. Der HDI zählt alle Länder, welche einen Index unter 0.9 aufweisen zu den Ländern des Südens[8].

Bevor man sich mit Süd-Süd Migration auseinandersetzt, ist es folglich wichtig, sich auf eine Definition zu einigen und anhand derer die Migrationsbewegungen zu untersuchen. Im Zusammenhang mit dieser Arbeit stütze ich mich auf die Definition der UNDP und definiere ein Entwicklungsland nach dem HDI.

2.1.2 Schwierigkeiten einer klaren Abgrenzung

Nicht nur die Definition, was unter einem Land des Südens verstanden wird, sondern auch die Abgrenzung von Süd-Süd Bewegungen zu anderen Bewegungen sind nicht unproblematisch. Migrationsbewegungen sind oftmals verkettet und es ist meist nicht möglich Süd-Süd Migration klar von Süd-Nord Migration abzugrenzen. Eine Reise, welche beispielsweise von Mozambique nach Südafrika und danach nach Europa führen soll, kann durch fehlende finanzielle Mittel in Südafrika enden oder der Migrant hält sich über Monate oder Jahre in diesem Land auf und reist erst danach weiter. Migrationsbewegungen müssen immer in einem breiten Kontext verstanden werden und dürfen nicht nur in ihrem engen Zusammenhang untersucht werden, sonst gehen wichtige Aspekte verloren. Somit lässt sich Transitmigration nicht klar in eines der beiden Bewegungen eingliedern und eine klare Abgrenzung zwischen Süd-Süd Migration und Süd-Nord Migration ist nicht immer möglich (Bakewell 2009:7).

2.1.3 Unterschiede zwischen Süd-Nord und Süd-Süd Migration

Durch die Schwierigkeit den Norden und den Süden zu definieren und voneinander abzugrenzen, lässt sich die Frage stellen, ob eine solche Unterscheidung bei der Untersuchung von Migrationsbewegungen notwendig und sinnvoll ist. Wie Bakewell (2009) argumentiert, unterscheidet sich Süd-Süd Migration nicht fundamental von der Süd-Nord Migration und die Gründe und Absichten der Migranten, ihr Heimatland zu verlassen, werden von ähnlichen politischen, ökonomischen oder sozialen Faktoren geleitet (Bakewell 2009: 30). Im Folgenden möchte ich jedoch verschiedene Aspekte hervorheben, welche eine solche Unterscheidung dennoch sinnvoll machen und begründen weshalb ich in dieser Arbeit spezifisch auf Süd-Süd Migration fokussiere.

Transportkosten

Ein sehr zentraler Aspekt stellen die Transportkosten ins Emigrationsland dar. Jede Reise ist mit Kosten verbunden und die Migranten oder deren Familien müssen für diese Ausgaben aufkommen. Die Reise in ein angrenzendes oder nahe gelegenes Land reduziert die damit verbunden Kosten, da viele mit billigen Transportmitteln ins Zielland reisen können (Hujo & Piper 2007: 19, Bakewell 2009: 21). Die Ausgaben in ein weiter entfernteres Land müssen oftmals danach an Familienmitglieder oder Freunde zurückbezahlt werden und können über eine lange Zeitdauer eine grosse finanzielle Belastung darstellen (Landau 2007: 7). Durch den Fakt, dass Süd-Süd Migration kostengünstiger ist als die Reise in den Norden, kann angenommen werden, dass aus diesem Grund auch ärmere Gesellschaftsgruppen die Möglichkeit erhalten zu migrieren. Bakewell (2009:53) argumentiert, dass diese Migranten einen grösseren Einfluss haben, den Level der Armut im Land zu vermindern, da nicht die reicheren sondern auch die ärmeren Familien von den Geldüberweisungen der Migranten profitieren können. Wie viel aus unterschiedlichen Zielländern gesendet wird, ist bedingt durch fehlende Daten schwer festzustellen. Es gibt Studien, die davon ausgehen, dass Süd-Nord Migration eine viel wichtigere Rolle spielt, um den Lebensstandard der Familien im Heimatland zu verbessern (Hampshire 2002, Wouterse 2006 zitiert in Bakewell 2009: 52). Da es jedoch nur sehr wenige Studien gibt, welche die Bedeutung von finanziellen Remittances von Süd-Süd Migration mit jener von Süd-Nord Migration vergleichen, ist es unklar, was für eine Auswirkung diese haben können. Migranten, welche in den Norden migrieren verdienen zwar mehr, sie müssen jedoch oftmals relativ hohe Taxen im Empfängerland bezahlen und die Kosten für ihre Reise begleichen (Ratha & Shaw 2007: 18).

Nationale Richtlinien und Integration

Ein weiterer wichtiger Unterschied zu Süd-Nord Migration stellt die Migrationspolitik in vielen afrikanischen Ländern dar. Weil diese zum Teil keine ausgearbeiteten Policies[9] besitzen und ihre Gesetze und Regulierungen für die Immigration und Emigration nicht strikt anwenden, geschieht Migration zu einem grossen Teil ausserhalb des regulären Rechtssystems (Zlotnik 2003: 1). Internationale Bevölkerungsbewegungen im sub-saharischen Afrika verlaufen oftmals spontan und können inner- oder ausserhalb eines Netzwerkes von bilateralen und regionalen Übereinkommen geschehen (Nkamleu & Fox 2006: 34). Das Fehlen von Regeln und Gesetzen kann unter anderem durch das limitierte Interesse afrikanischer Regierungen begründet werden. Ermittlungen der United Nations Population Division[10] haben ergeben, dass im Jahr 1996 nur 7 oder 8 Länder von 53 unabhängigen Staaten den Level der Immigration in ihrem Land als zu hoch eingeschätzt haben. Seit 1976 haben immer mehr Staaten Richtlinien für die Regelung von Immigration ausformuliert, dennoch hatten im Jahr 2001 immer noch 23 von 53 Staaten eine „no intervention“ Policy, was bedeutet, dass sie keine expliziten Migrationsrichtlinien besassen (UN 2002). Obwohl beispielsweise Südafrika eine solche besitzt, wird diese nicht effektiv angewendet (Blakewell 2009: 39). Fehlende Ressourcen sowie Korruption verunmöglichen beispielsweise eine bessere Kontrolle an den Grenzen. Dadurch wird geschätzt, dass in diesen Ländern die Zahl an irregulären[11] Migranten sehr hoch ist. Diese arbeiten zu einem grossen Teil im informellen Sektor, was eine Kontrolle weiter erschwert (Ratha & Shaw 2007: 20). „Illegale“ Migranten sind verletzlicher und können sowohl von der Polizei wie auch von Arbeitsgebern einfacher ausgenutzt werden (Maharaj 2004: 20).

[...]


[1] Emigration von gebildeten Arbeitskräften, die dem Abwanderungsland Kenntnisse und Fertigkeiten entziehen. Besonders in ärmeren Ländern wurde der brain-drain als entwicklungsbeeinträchtigender Faktor angesehen. Heute wird kontrovers diskutiert, ob Emigration anstatt zu brain-drain zu brain-gain führt. Dies bedeutet, dass sich Migranten im Ausland Wissen aneignen, welches sie ihrem Heimatland anwenden und weitergeben können.

[2] Remittances oder auf deutsch Remissen/Rücküberweisungen sind in der heutigen Diskussion von Migration und Entwicklung von grosser Bedeutung. Es gibt keine einheitliche Definition, was unter Remittances verstanden wird. Heute wird in der Sozialwissenschaft nicht mehr nur von Geldüberweisungen gesprochen, sondern auch von sozialen Remittances. Darunter werden die Ideen, die Informationen und das neu erworbene Wissen, welches die Migranten ihren Familien übermitteln, verstanden. Wie und ob die Remittances zur Entwicklung im Heimatland beitragen, wird kontrovers diskutiert. Siehe dazu auch de Haas (2008), Kapur (1999).

[3] Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Derzeit gibt es 34 Mitgliederstaaten. Mehr Informationen dazu unter www.oecd.org

[4] Als Synonym für Entwicklungsland kann auch globaler Süden oder Dritte Welt verwendet werden. Ich verwende in dieser Arbeit den Begriff Entwicklungsland, da die folgenden Definitionen der UNO und auch der UNDP von diesem Begriff ausgehen.

[5] Definition von Vimentis: Das Humankapital umfasst alles Wissen und alle Fähigkeiten (Talente etc.), welche die Personen einer Volkswirtschaft haben. Humankapital wird gesteigert, indem die einzelnen Menschen durch Ausbildung, Weiterbildung und Übung/Erfahrung ihr Wissen erhöhen und ihre Fähigkeiten verbessern. Es liegt daher auf der Hand, dass industrialisierte Länder aufgrund der allgemeinen Schulpflicht und der einfachen Zugänglichkeit von Bildungseinrichtungen mehr Humankapital haben als Entwicklungsländer. Oft verwendete Synonyme für den Begriff sind: Humanressourcen, Humanvermögen, Humanpotential.http://www.vimentis.ch/d/lexikon/91/Humankapital.html,(29.11.2010).

[6] Siehe dazu: http://www.unohrlls.org/en/ldc/related/59/ (05.07.2010)

[7] Siehe dazu: http://data.worldbank.org/about/country-classifications (15.09.2010)

[8] Siehe dazu: http://hdr.undp.org/en/humandev/ (21.06.2010). Südafrika beispielsweise hatte im Jahr 2007 einen HDI von 0.683 und steht damit an 127. Stelle von 182 Ländern. Die Schweiz steht auf dem 9. Platz mit einem HDI von 0.960.

[9] Policies sind Richtlinien oder Strategien. Migrationspolicies werden von Staaten, regionalen oder internationalen Organisationen ausgearbeitet und haben zum Ziel, Migrationsbewegungen durch Richtlinien besser kontrollieren zu können.

[10] Die UNO Abteilung für Bevölkerungsfragen hat im Jahr 1976, 1986, 1996 und 2001 Ermittlungen durchgeführt, um die Ansichten der Regierungen bezüglich Populationsänderungen und Migration einzuholen.

[11] Irregulär wird in dieser Arbeit als Synonym für „illegal“ oder undokumentiert verwendet. Damit werden Migrationsbewegungen verstanden, welche ausserhalb des nationalen Rechtssystem geschehen. „legal“ oder „illegal“ sind keine natürlichen, dichotomen Eigenschaften, sondern ein stets neu aushandelbares Produkt der der staatlichen Gesetzgebung (de Genove 2002: 422).

Details

Seiten
31
Jahr
2010
ISBN (eBook)
9783656039112
ISBN (Buch)
9783656038924
Dateigröße
742 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v181090
Institution / Hochschule
Universität Zürich
Note
Schlagworte
Entwicklung Südafrika

Autor

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Titel: Süd-Süd-Migration und Entwicklung