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Die Bauernbefreiung 1861 in Russland. Wegweisende Reformen für den Modernisierungsprozess?

von Moritz Leopold (Autor)

Hausarbeit 2011 17 Seiten

Geschichte - Weltgeschichte - Moderne Geschichte

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung

2. Ziele der Bauernbefreiung
2.1. Die gesellschaftliche und wirtschaftliche Situation Russlands vor den Reformen
2.2. Absichten der Reformen

3. Bauernbefreiung und Modernisierung
3.1. Der Begriff der Moderne nach Peter Wagner
3.2. Befreiende und disziplinierende Elemente der Reformen zur Bauernbefreiung

4. Fazit

A Quellenverzeichnis

B Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Die Reformen zur Bauernbefreiung in Russland ab 1861 gehören zu den größten Einschnitten in der Geschichte des Landes.[1] Mit der Aufhebung der Leibeigenschaft ging ein umfassendes Gesetzeswerk einher, das nicht nur den Agrarsektor, sondern auch die Bereiche des Militärs, der Bildung, der Infrastruktur, der territorialen Organisation und vieler anderer Gebiete umfassend reformierte. Das gesamte politische, soziale und ökonomische System Russlands wurde auf diesem Wege neu organisiert.

In der vorliegenden Arbeit soll untersucht werden, in welchem Maße die Bauernbefreiung den Modernisierungsprozess in Russland vorangetrieben und ermöglicht hat. Wichtige Punkte der Arbeit werden eine kurze Analyse der Zustände vor der Befreiung sowie eine Beschreibung der Folgen des Gesetzeswerkes sein. Für die Beantwortung der Themenstellung ist es außerdem unerlässlich, die Absichten der Reformatoren zu untersuchen und in einen Zusammenhang zur Moderne zu stellen. Natürlich können weder eine Analyse der Verhältnisse vor den Reformen und die Ergebnisse selbiger noch eine außerdem notwendig kurze Charakterisierung der Moderne im Detail dargestellt werden, da dies zu umfassend wäre und den Rahmen dieser Arbeit sprengen würde. Vielmehr soll eine beispielhafte Auswahl verschiedener Aspekte erfolgen, um aufzuzeigen, welche Wirkungen im Hinblick auf Modernisierung erzielt wurden.

Die erfolgten Untersuchungen zu Entwicklungen und Zusammenhängen beziehen sich auf den Zeitraum der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und sind geografisch auf die russischen Gebiete begrenzt. Die Angabe von Jahreszahlen erfolgt ausschließlich nach dem in Russland bis 1918 verwendeten julianischen Kalender. Als Quellengrundlage dient hauptsächlich die russische Gesetzessammlung, die ich in vergleichender Betrachtung zur Forschungsliteratur heranziehen werde. Im Fazit werden die erfolgten Untersuchungen dann abschließend zusammenfassend dargestellt werden.

Zunächst jedoch stellt sich die Frage, was wir unter einer Bauernbefreiung verstehen und warum diese als notwendig erachtet wurde. Eine allgemeine Zustandsbeschreibung ist nur schwer möglich, da man immer wieder mit dem Problem konfrontiert wird, einer gewissen Unschärfe von Begriffen gegenüber zu stehen.[2] Der Begriff des Adligen z.B. ist durchaus problematisch zu betrachten, da er nicht ausschließlich, wie im westlichen Europa, einen mit besonderen Rechten versehenen Geburtsstand beschreibt, sondern zu dieser Zeit in Russlandauch als Synonym für einen Grundbesitzer verwendet wird und umgekehrt.[3] Das Leben der Bauern hing von vielen verschiedenen Faktoren ab und war regional sehr unterschiedlich geprägt. Die Größe der Güter, das lokale Klima, die Intensität der Bewirtschaftung und die Ausstattung des Guts mit Seelen[4] waren die größten beeinflussenden Bedingungen des Arbeits- und damit auch Lebensalltages der Bauern. Grundlage jeder bäuerlichen Wirtschaft war dabei natürlich der Besitz von Land.[5]

Wenn von einer Bauernbefreiung oder Agrarreform gesprochen wird, meint dies zunächst das Beenden bäuerlicher Untertänigkeitsbeziehungen und die Aufhebung der persönlichen Unfreiheit.[6] Mit dem Beenden des mittelalterlich-frühneuzeitlichen Abhängigkeitsverhältnisses zwischen adligen Herren und der bäuerlichen Landbevölkerung gingen meist Reformprogramme zur Neuordnung von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft einher, die den Durchbruch einer modernen und gewinnorientierten Landwirtschaft ermöglichten, die die Erträge erheblich steigern ließ.[7] Durch die Bevölkerungszunahme im 19. Jahrhundert war eine Bindung des Bauern an seine Scholle unmöglich geworden, und die Notwendigkeit einer effektiveren Landwirtschaft bedingte schließlich nach der Französischen Revolution das Einsetzen des Reformprozesses überall in Europa.[8] Es war der Beginn einer unumkehrbaren politischen und ökonomischen Veränderung in der gesamten westlichen Welt.

2. Ziele der Bauernbefreiung

2.1. Die gesellschaftliche und wirtschaftliche Situation Russlands vor den Reformen

Untrennbar mit der gesellschaftlichen Analyse eines sich entwickelnden Staates ist in jedem Falle eine Zustandsbeschreibung verbunden. Der um 1860 tatsächlich in der Landwirtschaft beschäftigte Teil der russischen Bevölkerung lässt sich allerdings nur sehr schwer bestimmen, da unter dem Bauern eine Standeskategorie und Rechtssphäre und kein Beruf verstanden wurde.[9] Unter einem Bauern verstand man einen auf dem Land Lebenden, wobei Beruf und Vermögen nebensächlich waren. Ein Bauer musste also nicht zwangsläufig von der Landwirtschaft leben, sondern konnte durchaus auch als Handwerker tätig sein. Es gab sogar Bauern, die so vermögend an Land waren, dass sie sich eigene Bauern oder sogar Leibeigene hielten, die für sie arbeiteten.[10] Das Bild vom "grundsätzlich armen Bauern" ist also definitiv nicht allgemeingültig anwendbar. Dennoch wird sich die Hausarbeit im Wesentlichen vereinfachend mit dem deutlich überwiegenden Teil der auf dem Feld arbeitenden Bauern beschäftigen. Die wichtigste Unterscheidung ist die zwischen einem freien Bauern und einem leibeigenen. Der in der vorliegenden Arbeit benutzte Begriff des Bauern und die Untersuchungen beziehen sich hauptsächlich auf den leibeigenen und unfreien Bauern. Ein Adliger hingegen konnte auch ein Gutsbesitzer sein, der nur ein extrem kleines Gut besaß und nur sehr wenige oder im Extremfall gar keine Leibeigenen besaß.[11]

Alle Zahlen können uns daher nur eine ungefähre Vorstellung der Zustände liefern.[12] Wir wissen jedoch, dass 81% der Bevölkerung im russischen Agrarsektor tätig waren, was einen Spitzenwert darstellte, der in Europa längst überwunden war. Tatsächlich entsprach die Produktivität als Verhältnis von Aussaat und Ernte einem Verhältnis, das England schon in den 1750er Jahren hinter sich gelassen hatte. [13] Jedoch schwankten die tatsächlich erzielten Erträge in den Teilen der russischen Herrschaftsgebietes derart, dass eine Zahl der Gesamterträge kaum Aufschluss über die Verhältnisse im Einzelnen gibt. Waren die Schwarzerdengebiete durch ihre Fruchtbarkeit und ihr Klima stets am besten für die Landwirtschaft geeignet, gab es Gebiete wie den Norden und große Teile Sibiriens, die noch gänzlich unerschlossen oder für Agrarwirtschaft völlig ungeeignet waren.[14] Auch der Landbesitz, die Kindersterblichkeitsrate oder die Alphabetisierungsquote waren so unterschiedlich,[15] dass man kaum regional zusammenhängende Darstellungen vornehmen kann.

Diese regionale Unterschiedlichkeit gehört sicherlich bis heute zu einem der Grundprobleme russischer Politik und trifft Russland deutlich härter als andere Staaten, die innerhalb ihrer Grenzen ethnisch, geografisch, topografisch, klimatisch und im Bereich der Bodenschätze kaum derart differenzieren. Das Faktum der Grenzen war ohnehin eine weitere Schwierigkeit, denn Russland fehlten seine natürliche Grenzen vollständig.[16]

So musste es sich dem Angriff durch schwedische, polnische und französische Invasoren aus dem Westen wehren,[17] wohingegen aus im Osten hauptsächlich die Mongolen waren, die zu ihren Einfällen in Europa die russischen Gebiete passieren mussten. Die offenen Grenzen erschwerten damit die natürliche Entwicklung der Wirtschaft und fügten der Bevölkerung dauerhaftes Leid zu. In der permanenten Bedrohung durch andere Völker und den Zwang ständiger Verteidigung konnte sich eine Autokratie mit dem Berufen auf eine Zentralgewalt legitimieren.[18] Darin kann sicherlich ein Ursprung für das Lange Anhalten des Zarismus in Russland gesehen werden und das Fortbestehen spätmittelalterlicher Strukturen wie zentralistischer Autokratie und Leibeigenschaft bis in die Moderne hinein. Problematisch war ebenfalls, dass der Kontrast zwischen der gewaltigen Ausdehnung des Landes und der relativ dünnen Besiedlung ungewöhnlich hoch war und sich im Laufe der Zeit sogar noch verschärfte, da die Bevölkerung nicht in dem Maße wuchs, in dem neues Land erobert wurde.[19]

Ein weiterer Missstand wurde im Krimkrieg offenbar. Nachdem Russland diesen Krieg auf eigenem Territorium verlor, unter anderem weil den Engländern und Franzosen der Truppennachschub bis nach Russland schneller gelang, als man selbst dazu in der Lage war, wurde man der infrastrukturellen und industriellen Rückständigkeit gewahr.[20] Man schritt zur Modernisierung des Landes voran. Es wurde 1851 die erste Eisenbahnlinie zwischen Petersburg und Moskau eröffnet (deren Bau jedoch schon 1722 geplant war), doch dauerte es noch Jahrzehnte, um die Wirtschaftszentren im Land zu verknüpfen. Waren 1850 erst 600km Schienennetz verlegt und zehn Jahre später ebenfalls nur geringe 988km, kam man 1875 bereits auf 17.260km und steigerte sich in den fünf folgenden Jahren sogar auf 24.000km. 1910 besaß Russland bereits ein Streckennetz, das 77.000km lang war und damit das von Österreich/Ungarn übertraf. Auch der Handel änderte denn sich, denn wurden 1861 nur etwa 20% der Waren durch den Schienenverkehr transportiert (4,4 Millionen Tonnen Wasserweg/1,1 Millionen Tonnen auf den Schienen), kippte das Verhältnis bis 1877 zu knapp 70% (6,8 Millionen Tonnen auf dem Seeweg, 12 Millionen Tonnen per Eisenbahn). [21] Dass bereits 1890 in Kiew die erste elektrische Straßenbahn fuhr, war nur eine konsequente Folge der Entwicklung.

Ebenfalls rückständig im Vergleich zu Europa war das Agrarsystem. Die Bauern verharrten immer noch in der mittelalterlichen Dreifelderwirtschaft, die ihnen bei ihrem Arbeitseinsatz den optimalen Ertrag versprach. Der Agrarsektor war auf reine Subsistenzwirtschaft ausgelegt und verursachte dadurch bei Missernten starke Hungersnöte. Kartoffeln passten durch ihren benötigten Arbeitsaufwand nicht in das System, und da das Land für die Saat benötigt wurde, gab es kaum Viehzucht.[22] Das wesentliche Inventar der Bauern bestand aus Pferden oder Ochsen, altertümlichen Hakenpflügen oder zumindest eisenbestärkten Holzpflügen. Das Investieren in moderne Landmaschinen oder der Einsatz von chemischem Dünger oder veredeltem Saatgut spielten kaum eine Rolle. Tatschlich waren nur auf ca. 3% der Güter Neuerungen eingeführt worden. Das Verharren in alten Mustern kommt auch darin zum Ausdruck, dass der Wert und die Kreditwürdigkeit eines Gutslandes nicht in Größe und Qualität des Bodens oder Ausstattung der Güter, sondern einzig und allein im Besitz männlicher Seelen gemessen wurden.[23]

Ein entscheidender Faktor für den Wohlstand der Bauern war auch die Größe der Familie. Je mehr Mitglieder diese besaß, desto mehr Land konnte bearbeitet werden. Wenn jemand nicht in der Lage war, sein Land selbst zu bearbeiten, gab es die Möglichkeit, es seinem Nachbarn zu geben, der dafür die Hälfte des Ertrages behalten durfte. Waren Mitglieder ihrer Gemeinde noch etwas schuldig, konnten sie als Arbeitskräfte an andere Gemeinden oder Gutsherren vermietet werden, um ihre Schuld abzuarbeiten.[24]

Die Wehrpflicht wurde so geregelt, dass Gemeinde und Gutsherr gemeinsam die Rekruten auswählten, die dann für 25 Jahre Armeedienst leisten mussten. Das hatte zur Folge, dass Wohlhabende Schmiergelder zahlten.[25] Korruption war ohnehin ein wesentlicher Teil der Staatspraxis, denn je größer die räumliche Entfernung zu den machtinnehabenden Instanzen befand, desto geringer war die Kontrolle und dementsprechend geringer war auch das Verantwortungsbewusstsein der Beamten. Bestechung als Folge der Unterschiede zwischen Wohlhabenden und Armen war an der Tagesordnung.[26]

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die veralteten Wirtschaftsformen, ungesicherte Grenzen, erhebliche klimatische Unterschiede, mangelnde Infrastruktur und Korruption Russland in seiner Entwicklung sehr beeinträchtigten.

2.2. Absichten der Reformen

Mit dem Eröffnen der ersten Postroute 1665 zwischen Riga und Moskau war gewährleistet, dass politisches Gedankengut aus Europa in Schriftform Russland erreichte. Dadurch konnte im 19. Jahrhundert auch die Idee der Aufklärung in Russland Einzug erhalten.[27] Nach den Erfahrungen mit der "Doppelrevolution" in England und Frankreich und der Offenbarung mangelnder Struktur und Organisation im eigenen Land war es nur logisch, dass Zar Alexander II. sich genötigt sah, etwas an den Zuständen zu ändern. So sprach Alexander II. 1856 vor dem Adel und gab bekannt, dass er die Leibeigenschaft lieber abschaffe als darauf zu warten, dass sie zerbreche. Es erging der Befehl an die Adligen aller Gouvernements, sich über die Aufhebung der Leibeigenschaft zu beraten. Geplant war eine Befreiung der Bauern ohne Land. Wollten die Bauern in ihren Häusern wohnen bleiben, sollten sie diese gegen eine Gebühr auslösen können, Land sollte extra gekauft werden müssen.[28]

Nachdem im Herbst 1858 nur eins von fünfzig Gouvernements Vorschläge eingereicht hatte, was auf einen passiven Widerstand der Adeligen gegen die Bauernbefreiung schließen lässt, setzte der Zar die übrigen Gouvernements unter Druck. Er gab für die Ausarbeitung konkrete Vorgaben vor: 1.[...] three conditions shall be unfailingly observed: a. The peasant must immediately feel, that his life has improved. b. The estate owner must be immediately be reassured, that his interests are protected. [...][29] Die Tatsache, dass sich der Bauer sofort mit Erlassen des Gesetzes frei fühlen soll, dem Adel aber gleichzeitig das Wahren seiner Interessen versichert werden soll, zeigt von vornherein, dass ein solches Gesetz nur mit äußerster Mühe gelinge kann. Der Gedanke jedoch, dass dieses Gesetz sowohl gegenüber Bauern, wie auch den Adligen gültig sein soll, ist ein klarer Schritt Richtung Rechtsstaatlichkeit.

[...]


[1] Beyrau, Dietrich, Von der Leibeigenschaft zur frühindustriellen Gesellschaft, S. 13.

[2] ebd.

[3] Schreibert, Peter, Die russische Agrarreform, S. 95.

[4] Der Reichtum eines Adligen wurde nicht in Land oder Geld bemessen, sondern in Seelen. Eine Seele ist eineunfreie männliche Person, über die der Adlige in Form von z.B. Leibeigenschaft Besitzrechte ausübt.

[5] Schreibert, Peter, Die russische Agrarreform, S. 17.

[6] Hennig, Friedrich Wilhelm, Sowjetsystem und Demokratische Gesellschaft, Bd. 1, S. 600.

[7] Brakensiek, Stefan/Mahlerwein, Gunther, Enzyklopädie der Neuzeit, Bd. 1, S. 122-129.

[8] Hennig, Friedrich Wilhelm, Sowjetsystem und Demokratische Gesellschaft, Bd. 1, S. 606.

[9] Löwe, Heinz-Dietrich, Die Lage der Bauern in Russland, S.9.

[10] Löwe, Heinz-Dietrich, Die Lage der Bauern in Russland, S.32.

[11] ebd. S. 56.

[12] Schreibert, Peter, Die russische Agrarreform, S. 3.

[13] Beyrau, Dietrich, Von der Leibeigenschaft zur frühindustriellen Gesellschaft, S. 19.

[14] Schmidt, Christoph, Russische Geschichte, S. 121.

[15] ebd. S. 84.

[16] ebd. S. 116.

[17] Schmidt, Christoph, Russische Geschichte, S. 117.

[18] ebd. S. 88.

[19] ebd. S. 115.

[20] ebd. S. 81.

[21] ebd. S. 88.

[22] Löwe, Heinz-Dietrich, Die Lage der Bauern in Russland, S.19.

[23] Beyrau, Dietrich, Von der Leibeigenschaft zur frühindustriellen Gesellschaft, S. 19.

[24] Löwe, Heinz-Dietrich, Die Lage der Bauern in Russland, S.33.

[25] ebd. S.34.

[26] ebd. S.60.

[27] Schmidt, Christoph, Russische Geschichte, S. 116.

[28] ebd. S. 83.

[29] The Zemstvo Statutes of January 1, 1864, in: A Source Book for Russian history from Early Times to 1917,

Details

Seiten
17
Jahr
2011
ISBN (eBook)
9783656042150
ISBN (Buch)
9783656042792
Dateigröße
491 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v181056
Institution / Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena – Historisches Institut
Note
2,3
Schlagworte
Russland Alexander II. Zar Bauernbefreiung Agrarrevolution Liberation of the serfs PSZR

Autor

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