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Bedeutung des Lokalen im Zeitalter der Globalisierung

Globale Medien und deren Grenzen im Lokalen

Hausarbeit (Hauptseminar) 2003 43 Seiten

Medien / Kommunikation - Interkulturelle Kommunikation

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungen

Abbildungen

1 Einleitung

2 Globale Medien
2.1 Die Rolle der Medien im Globalisierungsprozess
2.1.1 Enlargement of peripheral relationships
2.1.2 Wie die Medien den Begriff „Globalisierung“ geprägt haben
2.1.3 Identifikation und Kulturtransport durch Medien
2.2 Mediensysteme im Lichte von Globalisierung und Lokalisierung
2.2.1 Symbole
2.2.2 Sprache und Schrift
2.2.3 Massenmedien (Zeitung, TV)
2.2.4 Informations- und Kommunikationstechnologie - Netzwerkmedien
2.2.5 globalisierende öffentliche Meinung

3 Globalisierende Medien treffen auf das Lokale
3.1 Definitionsversuch des (G)lokalen
3.1.1 Glokalisierung
3.1.2 Die lokale Idylle
3.2 Medien im Spannungsfeld von Globalisierung und Lokalisierung
3.2.1 Reflektionsfunktion
3.2.2 Globales Referenzsystem
3.3 Die Grenzen globaler Medien
3.3.1 Fehlende Technologien
3.3.2 Analphabetismus und Globalisierung von Verstehen und Handeln
3.3.3 Selbstkultur in der Multioptionsgesellschaft

4 Schlussbetrachtung

Literaturverzeichnis

Stichwort- und Autorenregister

Anhang

Abkürzungen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungen

Abb. 1: Wer hat Zugang zum Internet? Anhang

Abb. 2: Telefondichte im Vergleich Anhang

1 Einleitung

“Wenn ich direkt oder via E-mail mit einem Freund in Kalifornien sprechen kann, während ich in München sitze, wenn ich politische und kulturelle Ereignisse, die überall auf der Welt geschehen, miterleben kann, ohne mein Haus zu verlassen: Wo bin ich dann? Wer bin ich dann?“[1]

Medien gehören zum unverzichtbaren Bestandteil der Gesellschaft und dürfen in der Globalisierungsdiskussion nicht unterschätzt oder gar vergessen werden. Klaus Merten und Joachim Westernbarkey liefern für diese Bedeutsamkeit eine plausible Erklärung: „Das Kommunikationssystem von Gesellschaften wird immer schneller wachsen als alle anderen gesellschaftlichen Teilsysteme. Genau aus diesem Grunde ist es berechtigt, die postindustrielle Gesellschaft als Mediengesellschaft zu bezeichnen.“[2] Um die Weltgesellschaft zu beweisen muss man sich auch auf die Ebene der massenmedialen Weltkommunikation begeben.[3] In dieser Arbeit soll daher lediglich eine Facette der Globalisierung isoliert beleuchtet werden, denn die Globalisierung setzt nicht am Ganzen gleichzeitig an, sondern an einzelnen Funktionssystemen, zu welchen auch die Medien gehören. Nur von „der Globalisierung“ zu sprechen wäre ungenau, auch wenn alle ihre Ausprägungen miteinander in Beziehung stehen. Der Prozess umfasst sowohl wirtschaftliche, als auch nicht-wirtschaftliche Aspekte, wird jedoch häufig auf erstere reduziert. Information muss auch im Globalisierungszeitalter Prozesse in Gang setzen, denn sie ist noch immer schneller als Handlung. Hier soll speziell auf die Globalisierung der Medien eingegangen werden, denn Medien waren seit je her in der Lage, wie Benedict Anderson bemerkt, sich mit einer "imaginären Gemeinschaft" zu identifizieren, die größer war als ihr Viertel, ihr Ort oder ihre Region.[4]

Warum sind die Medien und Informations- und Kommunikationstechnologien so wichtig im Globalisierungsprozess? In dieser Arbeit soll gezeigt werden, welche zentrale Rolle die Massenmedien und die modernen Informations- und Kommunikationssysteme im Globalisierungsprozess gespielt haben und immer noch spielen. Es soll insbesondere die Bedeutung und Bedrohung einzelner Mediensysteme aufgezeigt werden. Kritisch sollen auch die Grenzen aufgezeigt werden, die sich den Medien und damit dem ganzen Globalisierungsprozess vor Ort auftun und welche Auswirkungen des Lokalen auf den Globalisierungsprozess ausgemacht werden können. Hierbei soll die wissenschaftliche Diskussion „Globalisierung versus Lokalisierung“ dargestellt werden. Beide Tendenzen sind im gegenseitigen Licht zu betrachten, denn „Globalisierung und Lokalisierung stellten keine einander ausschließenden Entwicklungen dar, sondern bedingten sich gegenseitig.“[5] Es soll überprüft werden, ob auch die Regel: „je größer die globalen Interdependenzen, desto größer die regionalen Differenzen" eine Bestätigung findet.[6]

2 Globale Medien

2.1 Die Rolle der Medien im Globalisierungsprozess

2.1.1 Enlargement of peripheral relationships

Das Familienleben und das Arbeitsleben, aber auch alle anderen Beziehungen in zwischenmenschlichen Lebensbereichen haben sich gewandelt. Die räumliche Deckung von Wohnort und Arbeitsplatz, wie sie früher bestand, wurde aufgehoben. Ausbildung und Studium fordern häufig das Fortgehen von „zu Hause“, und die räumliche Flexibilität die von Arbeitnehmern gefordert wird hat eine hohe Umzugshäufigkeit zur Folge. Kinder arbeiten in fernen Städten, um die Familie in ihrem Dorf zu versorgen und manch ein „Gastarbeiter“ verdient in Deutschland sechs Monate das Geld, welches er während der zweiten Hälfte des Jahres benötigt, um in seinem Heimatland ein Haus zu bauen und seine Angehörigen zu unterhalten. Und an jedem Ort bilden sich wieder neue Beziehungen („evolution of nomadic social participation“[7]). Die Folge ist eine große räumliche Distanz zu den Menschen mit denen man in Beziehung steht, was auch als „Enlargement of peripheral relationships“ bezeichnet wird.

Durch die moderne Informations- und Kommunikationstechnologie können Menschen jedoch bestehende Beziehungen in neuen Formen weiterführen. Die Konsequenzen einer räumlichen Trennung werden dadurch heute gemildert.[8] Medien können die Trennungskonsequenzen dadurch mildern, dass man sich, egal wo man sich befindet, per Handy oder Internet, über das Befinden von Angehörigen erkunden kann, aber auch über die Massenmedien das wichtigste von zu Hause erfährt (s. 2.2.4 Informations- und Kommunikationstechnologie - Netzwerkmedien). Massenmedien sind somit ein Ersatz für physische Anwesenheit, und durch Netzwerkmedien ist der direkte Kontakt miteinander nicht mehr notwendig. Jens Dangschat beschreibt diesen Umstand sehr treffend mit den Worten: „Medien lassen Raum verschwinden“.[9] Für die kulturelle und kommunikationstechnologische Globalisierung sind nach Luger insbesondere zwei Aspekte verantwortlich: der internationale Tourismus und die Entwicklung der Medien.[10] Eine Betrachtung der Gesellschaft ist nach Bolz nur noch unter dem Aspekt der Kommunikation möglich: „Gesellschaft ist Weltgesellschaft. [...] Die Kommunikation teilt die Welt nicht mit, sie teilt sie ein in das, was sie mitteilt, und das, was sie nicht mitteilt.[11]

2.1.2 Wie die Medien den Begriff „Globalisierung“ geprägt haben

Nur durch Medien war es möglich, dass sich der Einzelne als Teil der globalisierenden Welt wahrnimmt. Wer Berichte über seine katastrophengeschlagene Heimatstadt in internationalen Tageszeitungen nachlesen kann begreift, dass Aufmerksamkeit und Betroffenheit global geworden sind. Die Welt in ihrer ganzen Größe wird als solche durch die Medien überhaupt erst vorstellbar gemacht, und auch, dass man ein Teil dieser großen Welt ist.

Wer einen Blick für die Probleme der Welt bekommen möchte sollte die Massenmedien nutzen. Reiner Pommerin empfiehlt zum besseren Verständnis der Globalisierungsprozesse: „lest Zeitung, lest Zeitung, lest Zeitung!“.[12] Bolz versieht diese Theorie mit einer Einschränkung: „Das funktioniert nun weniger über Informationen als durch moralische Standards. Massenmedien besorgen die soziale Koordination moralischer Perspektiven. Nun ist Moral aber ein Nahorgan und steht damit in unaufhebbarer Spannung zur Weltweite der Telekommunikation. M. a. W.: Weltkommunikation erzwingt eine Fernoptik in der Ethik und das macht die Menschen unsicher. Kann die Weltgesellschaft eine Fernethik ausbilden? Eine Frage für Philosophen.[13]

Der Begriff „Globalisierung“ wurde zudem durch die Medien in Öffentlichkeit überhaupt etabliert und hierdurch haben die Medien überhaupt erst ein Gefühl für das entstehen lassen was man heute unter Globalisierung versteht. Massenmedien und Informations- und Kommunikationssysteme können somit als Mitgestalter der Globalisierung gesehen werden. Sie sind umgekehrt aber auch aus den Notwendigkeiten der Globalisierung heraus entstanden: „I&K-Systeme sind andererseits nicht nur Medium der Globalisierung, sondern auch deren Resultat.“[14]

Wenn über Einwanderung und Globalisierung debattiert wird, dann muss gesagt werden, dass gerade durch die Massenmedien und die Popkultur die Eindrücke und Bilder vom so genannten Fremden verbreitet wurde.[15]

2.1.3 Identifikation und Kulturtransport durch Medien

Die Menschen werden stark von ihrem direkten und persönlichen Umfeld geprägt, denn der sogenannte „Nahraum“ ist verantwortlich für „...einen wesentlichen Teil der Identität des ‚territorialen Menschen’. Er bietet Vor- und Nachteile für die Orientierung der dort Wohnenden und Arbeitenden. Er ist auch verantwortlich für die Lebensqualität ...“[16] Ersetzen wir den Begriff Nahraum einmal mit dem gebräuchlicheren Begriff Heimat: Die Deutschen assoziieren mit „Heimat“ vor allem einen eng umgrenzten Raum wie die Stadt oder das Dorf.[17] Das Lokale selbst bedeutet auch „Reviermarkierung“, also ein Gebiet, in welchem man aktiv sein und sich sicher fühlen darf.[18] Man könnte sagen, dass sich die Stadt von heute zum Großteil der Medien bedient, um überhaupt noch als sinnvolle Einheit begriffen werden zu können. „Individuelle wie soziale Konstruktionen von Wirklichkeit, sozialer Wandel und die fortschreitende Umwandlung normativer Orientierungen vollziehen sich im wesentlichen im Rahmen mediengestützter Kommunikationen, wobei die Mediensysteme zunehmend vernetzt und reflexiv werden.[19] Die neuen Medien bilden scheinbar eine neue Art von Umwelt für die Menschen, insbesondere der Städter. Die Stadt ist also in gewisser Hinsicht selbst Medium geworden. Ein Trägermedium wiederum für andere Medien. Ein Medium für Medien.[20]

Doch die Symbole von „Heimat“ werden immer mobiler, beweglicher und schneller: Kulturgegenstände, wie Güter und Konsumartikel, vor allem aber Medienprodukte, also politische und wissenschaftliche Ideen. Sie sind an immer mehr Orten der Welt gleichzeitig verfügbar: „Das bedeutet also, dass selbst wenn die Menschen sich nicht physisch durch den Raum bewegen, ihre Kultur nicht örtlich begrenzt sein muss.“[21]

Kultur, Heimat und daran anknüpfende Phänomene, welche bisher lokal verankert waren, können scheinbar transportiert werden. Raum und Territorialität taugen daher immer weniger zur Symbolisierung von Gesellschaften. An ihre Stelle tritt die Gemeinschaft der Weltkommunikation: „Funktionale Differenzierung, die auf Universalismus und Spezifikation angelegt ist, löst Raumgrenzen auf. Man kann prinzipiell sagen: Je stärker ein System innen differenziert ist, desto problematischer wird die Definition seiner Außengrenzen.[22] An dieser Stelle müssten die verschiedenen Ebenen des Kulturbegriffs, sowohl des globalen als auch des nationalen bzw. lokalen, differenziert werden. Es sei daraufhingewiesen, dass die Basis der vorherrschenden Kultur seine historischen, nationalen, ethnischen, religiösen und sozialen Werte sind.[23] Solche Werte zeigen sich in den unterschiedlichen Institutionen, die das Zusammenleben der Gemeinschaft regeln, in der Konfliktbewältigung und in der Mentalität. Auf einige dieser Ausprägungen soll an anderer Stelle dieser Arbeit eingegangen werden.

Die durch die Globalisierung entstandene stärkere Vernetzung der Gesellschaften untereinander und die gleichzeitige interne Fragmentierung derselben bewirkte, dass Kultur von seiner konventionellen Bedeutung der Homogenität und Kontinuität getrennt wird.[24] Raaij glaubt diese Kultur durchringt auch solche Ebenen wie Firmenorganisation- und Politik (Corporate Identity)[25], Konsumentenkultur bzw. Subkultur und die ,,materielle Kultur" der Produkte, des Designs, der Architektur und der Werbung.[26] Manche glauben, die Unternehmen ergänzten zunehmend eine globale Identität durch Komponenten regionaler Identität.[27] Ob es möglich ist, dass sich so etwas wie eine Globalkultur herausgebildet hat, und in welchem Verhältnis diese zu der jeweiligen Lokalkultur eines Landes steht, wird in den aktuellen Globalisierungsdiskussionen kontrovers betrachtet. Doch wie global kann Kultur sein? Wenn die UNESCO eine Liste mit vermeintlichem "Weltkulturerbe" aufstellt muss die Frage gestellt werden, ob ein kulturelles Erbe die gesamte Menschheit betreffen kann, ganz abgesehen davon, dass viele Sprachen weder dieses Wort noch die ihm zugrunde liegende Vorstellung kennen.[28]

In einer Zeit von Konsum- und Kommunikations-Multikulturen treffen Zivilisationen aufeinander, die ihre Gemeinsamkeit im Konsumverhalten finden und unter denen sich ein globales Wertesystem etabliert. Das entstehende Weltbild basiert vor allem auf der Kommunikation über diese Welt: „Wir sind auf die Medien angewiesen, um uns Bilder von Welt zu machen, und so wäre es nicht weiter verwunderlich, wenn alle Weltbilder, die derzeit Menschen zumindest unseres Kulturkreises mit sich herumtragen, von Medien geprägt sind.[29] Kultur ist nach Luhmans Ansicht das Gedächtnis des Gesellschaftssystems; sie liefert einen großen Themenvorrat für variierende Kommunikation.[30] Die kulturelle Identität ermöglicht Mitgliedern einer Gruppe miteinander in Kontakt zu treten, sich als Gemeinschaft zu fühlen und dadurch gemeinsam weiterzuentwickeln.

Der Begriff „Kultur" wird neu definiert - weg von der Idee einer statischen, homogenen und geographisch gebundenen „Parzellenkultur", hin zu einem wandelbaren Kulturnetz, geprägt von gegenseitiger Beeinflussung und Abhängigkeit. Globalkultur setzt Einheitlichkeit voraus und das in vielerlei Hinsichten. Die kulturellen Unterschiede werden im Zuge der Globalisierun g scheinbar geringer und weniger wichtig. Die Frage die sich in diesem Zusammenhang stellt ist, ob man allein aufgrund einer fortschreitenden Globalisierung gleichzeitig auf eine Vereinheitlichung unterschiedlichster Kulturgüter, Lebensstile, Glaubensrichtungen etc. ausgehen kann. Es muss vor einer Kurzsichtigkeit gewarnt werden: Kulturelle Unterschiede werden immer wichtig bleiben, ja sogar eher gefestigt und gesteigert werden. Peter Robejsek ist der Meinung, dass die universale modernistische Kultur eine Gegenreaktion geradezu provoziert. Diese besteht in der Suche nach der eigenen Identität und Tradition im Nationalen. Die Diskussionen um eine direkte Beeinflussung eines Staates auf die Kultur des Landes um sich entschieden gegen die Idee der "multikulturellen Gesellschaft" abzusetzen (wie bspw. die Forderung nach "Leitkultur" in Deutschland), wurden eingestellt, weil klar wurde, dass Kultur nicht diktiert werden kann.[31]

2.2 Mediensysteme im Lichte von Globalisierung und Lokalisierung

2.2.1 Symbole

Symbole ermöglichen bestimmten Gruppen, Macht über den Raum zu erlangen und zu festigen. So war der Leuchtturm von Alexandria ein Symbol für die Macht und den Ruhm des Eroberers Alexander des Großen, ein Wahrzeichen und Statussymbol der Stadt Alexandria und ein Zeichen für einen bedeutenden Umschlagplatz des Handels.[32] Ähnliches verhielt es sich mit dem Hamburg Tor als Tor zur Welt oder dem Sydney Opera House. Physischer Raum wird mit Zeichen besetzt oder ist Zeichen selbst und wird somit zu einem Konstrukt von Macht und Herrschaft.. Solche Symbole zeigen Kultur und wirken identitätsstiftend. Symbolen kommt über ihre Repräsentationsfunktion hinaus die Aufgabe zu, „als Sinnbilder die grundlegenden Traditionen und Werte eines Staatswesens zu verdeutlichen und zu vermitteln.“[33] Touristen aller Kulturen sind auf ihren Reisen damit beschäftigt, solche Zeichen und Symbole zu sammeln.[34] Aber diese Kultur beschränkt sich nicht nur auf Jahrhunderte alte Wahrzeichen.

[...]


[1] Kurzbeschreibung von „Perspektiven der Weltgesellschaft“, Ulrich Beck (Hrsg).

[2] Merten, Klaus und Westerbarkey, Joachim, Public Opinion und Public Relations, in: Merten, Klaus, Schmidt, Siegfried J. und Weischenberg, Siegfried (Hrsg. ), Die Wirklichkeit der Medien, Opladen, 1994, S. 191.

[3] s. Bolz, Norbert, Die Zeit der Weltkommunikation, in: Bolz/Kittler/Zons (Hrsg), Weltbürgertum und Globalisierung, Wilhelm Fink Verlag, München, 2000, S. 85.

[4] s. Anderson, Benedict, zitiert in: Burke, Peter, Globale Identitäten aus Sicht eines Historikers. Drei Szenarios für die Zukunft, ins Deutsche übersetzt von Schittly, Dagmar, in: Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.), Aus Politik und Zeitgeschehen (B12/2002), Globalisierung und kulturelle Differenz, o. Verlag, Bonn.

[5] s. Belwe, Katharina, Editorial, in: Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.), Aus Politik und Zeitgeschehen (B12/2002), Globalisierung und kulturelle Differenz, o. Verlag, Bonn.

[6] Bolz, Norbert, Die Zeit der Weltkommunikation (2000), S. 86.

[7] Zerdick, Axel, Mobile Telephone and Mobile Internet in Europe: Issues and Considerations, Unterlagen zum Vortrag vor dem 10th German - Japanese Symposium, 2 - 3 April 2003 in Tokyo, Japan.

[8] s. Zerdick, Axel, Mobile Telephone and Mobile Internet in Europe (2003).

[9] Dangschat, Jens S., Technik, Gesellschaft und Raum, 4. Symposion Computergestützte Raumplanung, o. Verlag, Wien, 1999.

[10] s. Luger, Kurt, Kommunikation im Tourismus. Projektszizze für eine kommunikationswissenschaftliche Tourismusforschung, 1995, unter: www.aurora-magazin.at .

[11] Bolz, Norbert, Die Zeit der Weltkommunikation (2000), S. 82.

[12] Pommerin, Reiner, Stichwort: Zeitung, in: Focus 35/2003, S. 132.

[13] Bolz, Norbert, Die Zeit der Weltkommunikation (2000), S. 87.

[14] Fuchs, Christian und Hofkirchner, Wolfgang, Postfordistische Globalisierung, in: Z - Zeitschrift Marxistische Erneuerung, Nr. 50 (Juni 2002), S. 152-165.

[15] s. Terkessidis, Mark, Der lange Abschied von der Fremdheit. Kulturelle Globalisierung und Migration, in: Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.), Aus Politik und Zeitgeschehen (B12/2002), Globalisierung und kulturelle Differenz, o. Verlag, Bonn.

[16] Zepf, Elmar, Können lokal Verwurzelte die globale Gesellschaft bereichern?, o. Verlag, München, o. Jahr.

[17] repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts ,,INRA".

[18] Abt, Theodor, „Fortschritt ohne Seelenverlust“ Hallwag, Bern 1983.

[19] Schmidt, Siegfried J.: Modernisierung, Kontingenz, Medien: Hybride Beobachtungen. In: Medien-Welten - Wirklichkeiten. Vattimo/Welsch (Hrsg.). Wilhelm Fink Verlag, München 1998.

[20] Nicht im Sinne von Kittler, Friedrich: Die Stadt ist ein Medium. In: Mythos Metropole. Fuchs/ Moltmann/Prigge (Hrsg.). Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main, 1995.

[21] Welz, Gisela: Moving Targets: Feldforschung unter Mobilitätsdruck. In: Zeitschrift für Volkskunde 94. Jg. II, 1998, S. 177.

[22] Bolz, Norbert, Die Zeit der Weltkommunikation (2000), S. 83.

[23] s. Raaij, Fred W., "Globalisation of marketing communication?". In: Journal of Economic Psychology 18, 1997, 259-270, S. 259ff.

[24] s. Welz, Gisela, Moving Targets (1998), S. 179.

[25] Fred W. Raaij konstatiert in seinem Artikel ,,Globalisation of marketing communication?": “The culture of an organisation is the total of signs (symbolism, heroes), communication (verbal and visual messages), rituals and behaviours that characterizes the organisation over time.”, Raaij, Fred W.."Globalisation of marketing communication?" (1997), S. 259.

[26] s. Raaij, Fred W.."Globalisation of marketing communication?" (1997), S. 259ff, bereits Georg Simmel, ein Kultur- und Großstadtsoziologe, beobachtete die Kulturformen der Moderne mit ihren Symbolen und Ritualen im urbanen Leben.

[27] vgl. Henzler, Herbert A., Die Globalisierung von Unternehmen im internationalen Vergleich, in: Zeitschrift für Betriebswirtschaft, Ergänzungsheft, (1992) 2, S. 83-97.

[28] s. Paquot, Thierr, Der sanfte Terror des Tourismus. Ferien von der Fremde, in: Le Monde diplomatique Nr. 6495 vom 13.7.2001, unter: www.taz.de vom 15.4.2002.

[29] Wersig, Gernot, Medien- und Wertewandel. Das Spannungsverhältnis von Medialisierung und Kultivierung, Vortrag auf der Berliner Sommer-Uni 01, 8.9.2001, unter: www.kommwiss.fu-berlin.de .

[30] Inwieweit die Massenmedien ihren Teil dazu beitragen können, diskutiert er in seinem Werk Die Realität der Massenmedien.

[31] s. Terkessidis, Mark, Der lange Abschied von der Fremdheit (2002).

[32] s. Schulz, Maja und Krause, Christoph, Leuchtturm von Alexandria, unter: www.gronow1.de .

[33] Bovermann, Rainer, Staatssymbole, in: Andersen, Uwe und Woyke, Wichard (Hrsg.): Handwörterbuch des politischen Systems der Bundesrepublik Deutschland. 4., völlig überarbeitete und aktualisierte Auflage, Bonn 2000.

[34] vgl. Gyr, Ueli, Touristenkultur und Reisealltag. Volkskundlicher Nachholbedarf in der Tourismusforschung, in: Zeitschrift für Volkskunde, 84. Jg., 1988, S. 224-239.

Details

Seiten
43
Jahr
2003
ISBN (eBook)
9783638225106
ISBN (Buch)
9783638700061
Dateigröße
550 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v18097
Institution / Hochschule
Freie Universität Berlin – Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft
Note
1,0
Schlagworte
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